CH683935A5 - Verkleidung. - Google Patents
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- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/04—Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkleidung für einen Stock zur schwenkbaren Aufnahme eines Verschlusses einer Raumöffnung an dem Scharniere befestigt sind, wobei die Verkleidung aus einem im wesentlichen L- oder U-förmigen Profil gebildet ist und an der Scharniere gehalten sind.
Bekannte derartige Verkleidungen sind so gestaltet, dass die Schenkel des Profiles im wesentlichen flächig an dem verkleideten Stock anliegen. Dabei ist es aber erforderlich bei der Montage der Verkleidung die an dem zu verkleidenden Stock angeordneten Scharniere zu entfernen, was insbesondere bei aus Stahlprofilen hergestellten Stöcken, bei denen die Scharniere zumeist angeschweisst sind, nur mittels einer Trennscheibe erfolgen kann. Abgesehen vom Montageaufwand führt dies aber auch zu einer sehr erheblichen Verschmutzung. Da Verkleidungen Stöcken, insbesondere Türstöcken, praktisch nur an solchen im Wohnbereich angebracht werden, stellt letzteres einen sehr erheblichen Nachteil der bekannten Lösungen dar.
Ziel der Erfindung ist es diese Nachteile zu vermeiden und eine Verkleidung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, deren Anbringung an einem Stock nur einen geringen Montageaufwand erfordert und bei deren Anbringung eine Verschmutzung der Umgebung weitgehend vermieden werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der im wesentlichen senkrecht zur Achse der Raumöffnung verlaufende Schenkel der Verkleidung an der dem verkleideten Stock zugekehrten Seite des senkrecht zur Achse der Raumöffnung verlaufenden Schenkels des Profiles eine Ausnehmung zur Aufnahme der an dem verkleideten Stock gehaltenen Scharniere angeordnet ist.
Durch diese Massnahmen ist es möglich auf die Entfernung der Scharniere von dem zu verkleidenden Stock zu verzichten, wodurch sich der Montageaufwand entsprechend vermindert.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmung zur Aufnahme der am verkleideten Stock gehaltenen Scharniere über die Länge des Profiles durchgeht.
Dies ermöglicht einerseits eine einfache Herstellung der Verkleidung und anderseits erübrigt sich dadurch auch ein Vermessen der Anordnung der Scharniere in bezug auf den Stock und Anpassung der entsprechenden Ausnehmung der Verkleidung, wodurch sich ebenfalls ein Verminderung des Montageaufwandes ergibt.
Bei einer Verkleidung, die aus einem dünnen Stranggussprofil oder einem aus Blech gebogenen Profil hergestellt ist, kann weiters vorgesehen sein, dass der senkrecht zur Achse der Raumöffnung verlaufende Schenkel der Verkleidung im Bereich seines Überganges zum anschliessenden Schenkel und an seinem freien Ende zur Anlage an dem verkleideten Stock und bzw. oder an der an diesen anschliessenden Wand vorgesehene, in des Innere des von den Schenkeln der Verkleidung begrenzten Raumes vorragende Rippen oder Abwinkelungen aufweist.
Auf diese Weise kann ein relativ grosser Raum zur Aufnahme der an dem verkleideten Stock verbliebenen Scharniere freigehalten werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass im Bereich des Überganges des in Richtung der Achse der Raumöffnung verlaufenden Schenkels zu dem senkrecht zu diesen verlaufenden Schenkel im ersteren eine eine Nut begrenzende Ausformung eingearbeitet ist, wobei die eine Seitenwand der Nut an deren Aus-senseite gleichzeitig als Anlage für das Profil an dem verkleideten Stock dient.
Durch diese Massnahme wird eine Versteifung des Profiles erreicht, sodass bei gleicher Festigkeit mit geringeren Wandstärken des Auslangen gefunden wird.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Nut eine zur Aufnahme eines Sperrorganes, wie eine Falle oder ein Riegel ausreichende Breite aufweist.
Damit erübrigt sich auch die Herstellung entsprechender Ausnehmungen zur Aufnahme der Sperrorgane, die bei den bekannten Verkleidungen meist erst am Montageort hergestellt werden. Damit wird durch die vorgeschlagenen Massnahmen der Montageaufwand weiter gesenkt.
In diesem Zusammenhang kann weiters vorgesehen sein, dass sich die Nut in Richtung zum Nutgrund hin schwalbenschwanzartig verbreitert, wobei in der Nut eines vertikalen Abschnittes der Verkleidung vorzugsweise mit Scharnieren verbundene Ankerkörper eingesetzt und in dieser verschieb-und feststellbar gehalten sind.
Auf diese Weise ist es möglich die Scharniere durch entsprechendes Verschieben, der mit diesen verbundenen Ankerkörpern mit geringem Aufwand sehr genau einzustellen und zu fixieren. Dabei kann die Lage der Scharniere einfach an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden, sodass sich umständliche Messungen erübrigen und damit eine merklich Verringerung des Montageaufwandes erreicht wird. Auch erübrigt sich ein Herstellen von Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben oder ein Anschweissen der Scharniere, wodurch eine Schmutzbelästigung am Montageort vermieden wird.
In diesem Zusammenhang kann weiters vorgesehen sein, dass die Ankerkörper einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen und mit Gewindebohrungen versehen sind, die in Richtung der Hochachse des trapezförmigen Querschnittes des Ankerkörpers verlaufen und in die die an dem Türstock bzw. dessen Verkleidung befestigten Teile der Scharniere durchsetzende Schrauben eingreifen.
Diese Massnahmen ermöglichen auf sehr einfache Weise eine sichere Klemmung der Ankerkörper in der diese aufnehmenden Nut und eine einfache Verbindung der Ankerkörper mit den entsprechenden Scharnierteilen.
Bei einer Verkleidung, die aus einem dünnwandigen Stranggussprofil oder einem aus Blech hergestellten Profil gebildet ist, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, dass ein parallel zur Wandebene des zu verkleidenden Türstockes verlaufender Schenkel des Profiles an seinem freien Ende eine Abwinkelung aufweist und an seinem anderen Ende, gegebenenfalls über eine
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Umbiegung um im wesentlichen 360°, in die eine Seitenwand der Nut übergeht, wobei das Profil mit der Aussenseite der zweiten Seitenwand der Nut und dem freien Ende der Abwinkelung an dem zu verkleidenden Türstock, bzw. an der an diesem anschliessenden Wand anliegt.
Dadurch ergibt sich auf einfache Weise ein durchgehender Raum zwischen der den Nutgrund bildenden Wand und der Abwinkelung, in den die am zu verkleidenden Türstock verbleibenden Scharnierteile bequem eingreifen können.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch einen Schnitt durch einen mit einer erfindungsgemässen Stockverkleidung versehenen Türstock samt Türe zeigt.
Der in der Wand 1 gehaltene bestehende Türstock 2, der in einer horizontalen Ebene geschnitten dargestellt ist, ist mit einer erfindungsgemässen Verkleidung 3 versehen. Diese besteht aus einem Blechzuschnitt hergestellten Profil.
Dieses Profil weist einen im wesentlichen L-för-migen Querschnitt auf, wobei der eine Schenkel 4 im wesentlichen parallel zur Ebene der Wand 1 bzw. senkrecht zur Achsrichtung der Raumöffnung verläuft, jedoch an seinem freien Ende eine Abwinkelung 5 aufweist, die sich in Richtung zur Wand hin erstreckt.
In dem im wesentlichen in Achsrichtung 6 des Durchganges 7 verlaufenden Schenkel 8 der Verkleidung 3 ist eine über die Länge, bzw. Höhe der Verkleidung 3 durchgehende Nut 9 eingearbeitet, die einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweist und sich gegen den Nutgrund zu verbreitert.
Diese Nut 9 weist eine zur Aufnahme von in der Tür 10 angeordneten Sperrorganen, wie Fallen 11 und Riegel 12 ausreichende Breite auf. Ausserdem sind in diesen Nuten 9 auch noch Ankerkörper 13, die einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen, verschiebbar gehalten, an denen Scharniere 14 mittels nicht dargestellter Schrauben befestigt werden können.
Die eine Wand der Nut 9 wird von einer Umbiegung des Schenkels 4 um einen relativ kleinen Radius um etwas mehr als 360° gebildet. Die zweite Seitenwand 9' der Nut 9 dient gleichzeitig als Anlage zur Abstützung auf dem verkleideten Türstock 1, wobei auch diese Seitenwand 9' der Nut 9 mit der Wandebene einen spitzen Winkel einschliesst.
Durch die Abstützung des Schenkels 4 der Verkleidung 3 über die Abwinkelung 5 und die Seitenwand 9' der Nut 9 verbleibt zwischen dem Schenkel 4 und dem Türstock 1 eine über die Länge des entsprechenden Abschnittes der Verkleidung durchgehende Ausnehmung 4', die genügend breit ist, um das am verkleideten Türstock 1 verbliebene Scharnier 15 aufnehmen zu können, sodass auf eine Entfernung des Scharniers des zu verkleidenden Türstockes 1 verzichtet werden kann, wodurch sich eine erhebliche Verminderung an Montagearbeiten ergibt und ausserdem eine Schmutzbelästigung am Montageort, wie sie z.B. beim Abtrennen der Scharniere 15 mittels einer Trennscheibe unvermeidlich ist, weitgehend vermieden wird.
Neben der Nut 9 ist eine weitere Nut 16 in den
Schenkel 8 eingearbeitet, in die ein im Querschnitt im wesentlichen T-förmiger Befestigungsteil 17 des Scharnieres 14 mit einer Rippe 18 eingreift und in dieser geführt ist. Dieser Befestigungsteil 17 ragt auch in die Nut 9 hinein und ist mittels Schrauben, die den Befestigungsteil durchsetzen und in Gewindebohrungen des Ankerkörpers 13 eingreifen mit letzterem verbunden. Mittels dieser Schrauben wird der Ankerkörper 13 mit dem Befestigungsteil 17 zusammengespannt, wobei aber zwischen den einander zugekehrten Seiten dieser Teile ein Spalt 19 verbleibt. Durch die Verspannung des Ankerteiles
13 in der Nut 9, wird dieser gegen die sich gegen die Nutöffnung zu einander annähernden Seitenwände der Nut gepresst und dadurch ein sicherer Reibungsschluss zwischen dem Ankerkörper 13 und den Wänden der Nut 9 sichergestellt.
Der zweite Befestigungsteil 20 des Scharnieres
14 ist an der Tür 10 befestigt. Dabei ist in der Tür ein Sicherungsbolzen 21 gehalten, der auch den Befestigungsteil 20 durchsetzt und aus diesem vorragt. Der aus dem Befestigungsteil 20 vorragende Abschnitt des Sicherungsbolzens 21 greift bei geschlossener Tür in eine Bohrung des Befestigungsteiles 17 und in eine mit dieser fluchtende Bohrung des Ankerteiles 13 ein. Bei diesen Bohrungen handelt es sich um Langlöcher, deren längere Achse senkrecht zur Achse des Scharnieres 14 verläuft, sodass der vorragende Abschnitt des Sicherungsbolzens 21 beim Schliessen der Tür in diese Bohrungen einschwenken kann.
Durch diese Sicherungsbolzen 21 wird ein Ausheben der Tür mittels eines Einbruchswerkzeuges wesentlich erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht, da durch die Sicherungsbolzen 21 eine Festlegung der Tür in bezug auf die Hochachse der Tür gegeben ist. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass die Tür mit einer Mehrfachverriegelung versehen ist, sodass eben eine entsprechende Anzahl von Sperrorganen in die Nuten 9 eingreifen und dadurch ein Wegdrücken der Tür aus dem Türstock zur Ermöglichung des Ansetzens einer Brechstange verhindert wird.
Der Schenkel 8 der Verkleidung 3 weist eine schmale Nut 22 auf, in die, wie strichliert angedeutet ist ein weiterer, ebenfalls im wesentlichen L-för-miger Verkleidungsteil 23 eingeschoben werden kann, wobei dieser Verkleidungsteil 23 die Befestigungsschrauben 24, mit denen die Verkleidung 3, bzw. deren Schenkel 8 mit dem Türstock 2 verbunden ist, abdeckt. Die Befestigung des Verkleidungsteiles 23 an dem Türstock kann mittels entsprechender Kleber erfolgen.
Weiters können die zwischen der Verkleidung und dem verkleideten Stock verbleibenden Hohlräume mit einer geeigneten Masse ausgeschäumt werden.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Verkleidung für einen bestehenden Türstock, doch kann die Erfindung auch bei einem Türstock an sich verwirklicht werden. Dazu ist es lediglich notwendig den Türstock, der vorteilhafterweise aus Metall hergestellt wird, zumindest aber dessen vertikal verlaufenden Teile mit Nuten 9 zu versehen, in die eben die Sperrorgane der Tür oder des Fen-
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sters eingreifen können und in denen auch Türen oder Fensterflügel, bzw. die zu deren Halterung vorgesehenen Scharniere befestigt werden können.
Claims (9)
1. Verkleidung für einen Stock zur schwenkbaren Aufnahme eines Verschlusses einer Raumöffnung, an dem Scharniere befestigt sind, wobei die Verkleidung aus einem im wesentlichen L- oder U-för-migen Profil gebildet ist und an der Scharniere gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass der im wesentlichen senkrecht zur Achse der Raumöffnung verlaufende Schenkel (4) der Verkleidung (3) an der dem verkleideten Stock (2) zugekehrten Seite des senkrecht zur Achse der Raumöffnung verlaufenden Schenkels (4) des Profiles eine Ausnehmung (4') zur Aufnahme der an dem verkleideten Stock (2) gehaltenen Scharniere (15) angeordnet ist.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4') zur Aufnahme der am verkleideten Stock (2) gehaltenen Scharniere (15) über die Länge des Profiles durchgeht.
3. Verkleidung nach Anspruch 1 oder 2, die aus einem dünnen Stranggussprofil oder einem aus Blech gebogenen Profil hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der senkrecht zur Achse der Raumöffnung verlaufende Schenkel (4) der Verkleidung (3) im Bereich seines Überganges zum anschliessenden Schenkel (8) und an seinem freien Ende zur Anlage an dem verkleideten Stock (2) und bzw. oder an der an diesen anschliessenden Wand (1) vorgesehene, in das Innere des von den Schenkeln (4, 8) der Verkleidung (3) begrenzten Raumes vorragende Rippen oder Abwinkelungen (5) aufweist.
4. Verkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Überganges des in Richtung der Achse der Raumöffnung verlaufenden Schenkels (8) zu dem senkrecht zu diesen verlaufenden Schenkel (4) im ersteren eine eine Nut (9) begrenzende Ausformung eingearbeitet ist, wobei die eine Seitenwand (9') der Nut (9) an deren Aussenseite gleichzeitig als Anlage für das Profil an dem verkleideten Stock (2) dient.
5. Verkleidung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (9) eine zur Aufnahme eines Sperrorganes, wie eine Falle (11) oder ein Riegel (12) ausreichende Breite aufweist.
6. Verkleidung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nut (9) in Richtung zum Nutgrund hin schwalbenschwanzartig verbreitert.
7. Verkleidung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nut (9) eines vertikalen Abschnittes der Verkleidung (3) mit Scharnieren (14) verbundene Ankerkörper (13) eingesetzt und in dieser verschieb- und feststellbar gehalten sind.
8. Verkleidung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerkörper (13) einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen und mit Gewindebohrungen versehen sind, die in Richtung der
Hochachse des trapezförmigen Querschnittes des Ankerkörpers (19) verlaufen und irt die die an dêffl Türstock bzw. dessen Verkleidung befestigten Teile (17) der Scharniere (14) durchsetzende Schrauben eingreifen.
9. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die aus einem dünnwandigen Stranggussprofil oder aus Blech hergestellten Profil gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein parallel zur Wandebene des verkleideten Stockes (2) einer Tür verlaufender Schenkel (4) des Profiles an seinem freien Ende eine Abwinkelung (5) aufweist und an seinem anderen Ende, gegebenenfalls über eine Umbiegung um im wesentlichen 360°, in die eine Seitenwand der Nut (9) übergeht, wobei das Profil mit der Aussenseite der zweiten Seitenwand der Nut (9) und dem freien Ende der Abwinkelung (5) an dem verkleideten Stock (2), bzw. an der an diesem anschliessenden Wand anliegt.
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