CH684073A5 - Vorrichtung zur Befestigung einer Tafel an einer Unterlage, insbesondere zur Befestigung einer Kennzeichentafel an einem Fahrzeug. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung einer Tafel an einer Unterlage, insbesondere zur Befestigung einer Kennzeichentafel an einem Fahrzeug. Download PDF

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CH684073A5
CH684073A5 CH146691A CH146691A CH684073A5 CH 684073 A5 CH684073 A5 CH 684073A5 CH 146691 A CH146691 A CH 146691A CH 146691 A CH146691 A CH 146691A CH 684073 A5 CH684073 A5 CH 684073A5
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Heinz Marksteiner
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Description

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CH 684 073 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer Tafel an einer Unterlage gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Es ist bereits bekannt, die Kennzeichentafel eines Kraftfahrzeuges an einer Unterlagsplatte zu montieren, die am Kraftfahrzeug, bei neueren Kraftfahrzeugen an bereits vorgesehenen Befestigungspunkten, befestigt ist. Hiezu kann die Unterlagsplatte mit mehreren Langlöchern od.dgl. versehen sein, durch die Schrauben, Nieten od.dgl. hindurchführbar sind, wobei diese Langlöcher durch die Kenn-zeichentafel abgedeckt sind.
Eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art ist aus der AT-PS 380 842 bekannt geworden. Bei dieser bekannten Ausbildung ist die Unterlagsplatte mit dem Rahmen an einer Längsseite über einen an sich bekannten flexiblen Kunststoffteil schwenkbar verbunden. Nachteilig ist hiebei, dass dieser Kunststoffteil bei mit der Unterlagsplatte verbundenem Rahmen an der seitlichen Begrenzung übersteht, was das formschöne Aussehen beeinträchtigt. Vor allem kann aber dadurch dieser flexible Kunststoffteil, welcher ja verhältnismässig dünn ausgebildet sein muss, um die Flexibilität zu gewährleisten, mit einem Messer oder einem anderen geeigneten Werkzeug leicht abgeschnitten werden, wodurch die Verbindung zwischen der Unterlagsplatte und dem Rahmen gelöst wird. Die Kennzeichentafel kann dadurch auf einfache Weise von unbefugten Personen aus der Vorrichtung entfernt werden, eine ausreichende Diebstahlsicherung der Kennzeichentafel ist somit nicht gegeben.
Schliesslich ist es bei der bekannten Vorrichtung erforderlich, Unterlagsplatte und Rahmen zusammen mit dem flexiblen Kunststoffteil einstückig herzustellen, was zur Voraussetzung hat, dass sämtliche Teile der Vorrichtung aus demselben Material bestehen. Es ist daher bei der bekannten Vorrichtung nicht möglich, den Rahmen aus einem anderen Material herzustellen als die Unterlagsplatte, also beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial mit grösserer Festigkeit als das der Unterlagsplatte, was zweckmässig ist, da ja einerseits ein Rahmen, bedingt durch seine Formgebung, bei Verwendung desselben Materials weniger biegesteif ist als die Unterlagsplatte und auch grösseren mechanischen Beanspruchungen, beispielsweise durch Steinschlag unterliegt, als die zum Teil von der Kennzeichentafel, zum Teil vom Rahmen abgedeckten Unterlagsplatte, und es bedarf auch zusätzlicher Bearbeitungsvorgänge, um den Rahmen anders einzufär-ben als die Unterlagsplatte, wie dies z.B. aus optischen Gründen fallweise gewünscht wird.
Es ist auch bekannt, zwischen einer Unterlagsplatte und einem Rahmen, auch bei Vorrichtungen zur Befestigung einer Kennzeichentafel an einem Kraftfahrzeug, Scharnierverbindungen vorzusehen. Bei den bekannten Scharnierverbindungen sind jedoch die einzelnen Teile gesondert hergestellt und müssen mit der Unterlagsplatte und dem Rahmen verbunden werden. Dadurch wird nicht nur die Herstellung dieser Vorrichtungen wesentlich erschwert und verteuert, sondern es ist auch die Montage der
Schwenkverbindung wesentlich schwieriger und zeitaufwendiger und kann jedenfalls nicht von einem Laien, beispielsweise zum Zwecke des Austausches eines beschädigten Rahmens gegen einen neuen, vorgenommen werden.
Aus der CH-PS 661 012 ist eine Vorrichtung zur Befestigung einer Kennzeichentafel an einem Kraftfahrzeug bekannt geworden, die aus einer Unterlagsplatte und einem Rahmen besteht, der mit der Unterlagsplatte über ein trennbares Scharnier schwenkbar verbunden ist. Dieses Scharnier besteht aus einem die Drehachse bildenden, am Rahmen befestigten Stab, der in eine federnd ausgebildete, an der Unterlagsplatte vorgesehene Aufnahmerinne eingesetzt ist. Die Fixierung des Rahmens an der dem Scharnier gegenüberliegenden Seite der Unterlagsplatte erfolgt hiebei über am Rahmen befestigte Schliessbolzen, die in Federklammern der Unterlagsplatte einschnappen. Bei dieser bekannten Vorrichtung lässt sich der Rahmen auch bei am Kraftfahrzeug befestigter Unterlagsplatte und eingesetzter Kennzeichentafel ohne Hilfsmittel auf einfache Weise von der Unterlagsplatte lösen und vollständig entfernen, so dass eine Diebstahlsicherung der Kennzeichentafel nicht gegeben ist. Ausserdem sind für die Befestigung und Fixierung des Stabes am Rahmen zusätzliche Massnahmen erforderlich, so dass auch bei dieser bekannten Konstruktion die Herstellung wesentlich erschwert und verteuert wird.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die erwähnten Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art derart zu verbessern, dass sie nicht nur leicht herstellbar, sondern auch stabil, formschön und diebstahlsicher ist. Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1. Zweckmässig sind hiebei der Zapfen am Rahmen und die Ausnehmung in der Unterlagsplatte vorgesehen.
Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Vorrichtung können somit Unterlagsplatte und Rahmen gesondert hergestellt werden, wobei dennoch eine einfache Schwenkverbindung zwischen diesen Teilen gewährleistet ist. Dadurch ist es möglich, Rahmen und Unterlagsplatte aus verschiedenen Materialien, beispielsweise aus Materialien verschiedener Festigkeit und/oder aus verschieden eingefärbten Materialien, herzustellen, und auch der Herstellungsvorgang wird hiedurch vereinfacht und erleichtert, da die fehlerfreie Herstellung von Kunststoff-Spritzgusselementen mit sich stark ändernden Wandstärken, also bei solchen Elementen, wo dickwandige Teile mit dünnen flexiblen Teilen miteinander verbunden sind, schwierig ist.
Die Herstellung der Schwenkverbindung kann auf einfache Weise dadurch erfolgen, dass der mit dem verdickten Ende versehene Zapfen bei geöffnetem Rahmen in die gegen die Rückseite und/oder gegen die seitliche Begrenzung offene Ausnehmung eingeschoben wird. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Schwenkverbindung zwischen Unterlagsplatte und Rahmen ist es auch für den Laien möglich, den Rahmen beispielsweise im Falle einer Beschädigung oder einer Abstützung der mit den Widerhaken versehenen Ansätze, welche die Arre-
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tierung des Rahmens an der Unterlagsplatte bewirken, gegen einen neuen Rahmen auszutauschen. Trotzdem ist eine wesentlich bessere Diebstahlsicherung gegeben als bei der bekannten Vorrichtung, da es bei geschlossenem und über die mit den Widerhaken versehenen Ansätze mit der Unterlagsplatte verbundenen Rahmen nicht möglich ist, die mit einem verdickten Ende versehenen Zapfen aus den entsprechenden Ausnehmungen zu entfernen.
Diese Zapfen sind bei geschlossenem Rahmen auch nicht zugänglich, so dass ein Abtrennen der Zapfen vom Rahmen und damit ein Lösen des Rahmens von der Unterlagsplatte von unbefugten Personen jedenfalls nur mit beträchtlichem Arbeitsaufwand möglich ist.
Erfindungsgemäss kann der Rahmen an jener Seite, entlang welcher die schwenkbare Verbindung vorgesehen Ist, unterbrochen sein, wobei der von der Unterbrechung gebildete Zwischenraum durch einen Vorsprung der Unterlagsplatte ausgefüllt ist, und wobei der Zapfen in einer der beiden einander gegenüberliegenden Stirnseiten des Rahmens bzw. des Vorsprunges in Längsrichtung jener Seite, entlang welcher die schwenkbare Verbindung vorgesehen ist, absteht. Dies ergibt eine konstruktiv einfache Ausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung.
Das verdickte Ende der Zapfen kann verschiedenartig geformt sein. Zweckmässig ist es jedoch, wenn gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung das verdickte Ende der Zapfen scheibenförmig mit dem Mittelpunkt in der Längsachse des Zapfens ausgebildet ist, in welchem Fall die Ausnehmung so geformt werden kann, dass auch das verdickte Ende beim Verschwenken des Rahmens an einer entsprechend ausgebildeten Rotationsfläche der Ausnehmung abgestützt ist und hiebei einen wesentlichen Anteil der auf den Zapfen ausgeübten Kraft aufnimmt, so dass die Gefahr einer Beschädigung des Zapfens beim Verschwenken des Rahmens wesentlich verringert wird. Die Ausnehmung kann insbesondere in jenem Bereich, in der sie gegen die Rückseite und/oder gegen die seitliche Begrenzung des die Ausnehmung aufweisenden Teiles offen ist, verschiedenartig ausgebildet sein. Eine optimale Ausbildung ergibt sich jedoch dann, wenn der Querschnitt der Ausnehmung von einem Teilkreis und zwei an diesen Teilkreis anschliessenden parallelen Tangenten besteht, welche sich bis zur Rückseite und/oder zur seitlichen Begrenzung des die Ausnehmung aufweisenden Teiles erstrecken. Bei dieser Ausbildung wird der Zapfen entlang einer grossen Umfangsfläche von der Ausnehmung umfasst und abgestützt, wobei dennoch ein Einführen des Zapfens mit dem verdickten Ende in die Ausnehmung bei geöffnetem Rahmen möglich ist.
Eine optimale Ausführungsform ergibt sich dann, wenn an den beiden Endabschnitten der Rahmenseite, entlang welcher die schwenkbare Verbindung vorgesehen ist, je ein Zapfen mit verdicktem Ende vorgesehen ist, wobei die beiden Zapfen in entgegengesetzten Richtungen abstehen. Dies heisst, dass dann, wenn der eine Zapfen beispielsweise nach rechts vom Rahmen absteht, der andere Zapfen nach links vom Rahmen absteht. Es ist dann -auch bei hochgeschwenktem Rahmen - eine seitliche Verschiebung des Rahmens relativ zur Unterlagsplatte nicht möglich.
Die sichere Verankerung der Tafel in der erfindungsgemässen Vorrichtung kann noch dadurch verbessert werden, dass vom Rahmen und/oder von der Unterlagsplatte bei geschlossenem Rahmen parallel zur Ebene der Unterlagsplatte verlaufende Zungen nach innen abstehen, welche bei geschlossenem Rahmen die in der Vorrichtung befestigte Tafel teilweise übergreifen. Es ist dann nicht erforderlich, den Rahmen so breit auszubilden, dass bei befestigter Tafel ein breiter Randstreifen derselben überdeckt wird. Diese Zungen können auch andersfarbig ausgebildet sein als die übrigen Teile der erfindungsgemässen Vorrichtung, was dann von Vorteil ist, wenn auch Teile der Tafel eine andere Farbe aufweisen als der Tafeluntergrund und die Zungen entsprechend eingefärbt sind und sich an den betreffenden anders eingefärbten Stellen der Tafel befinden.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsge-mässe Vorrichtung, wobei sich der Rahmen in Bezug auf die Unterlagsplatte in der geöffneten Stellung befindet. Fig. 2 stellt in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 dar, wobei jedoch der Rahmen in der geschlossenen, mit der Unterlagsplatte verbundenen Stellung gezeigt ist. Fig. 3 stellt in grösserem Massstab, entsprechend jenem in Fig. 2, einen Teilschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 dar, wobei wiederum der Rahmen in der geschlossenen Stellung gezeigt ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist eine Unterlagsplatte 1 auf, die mit einem die Kennzeichentafel eines Kraftfahrzeuges einfassenden Rahmen 2 entlang einer Längsseite 3 schwenkbar verbunden ist. Beide Teile bestehen aus Kunststoff.
Der Rahmen 2 ist an der Längsseite 3 unterbrochen, ist somit U-förmig ausgebildet, wobei die beiden Schenkel des U die Schmalseiten des Rahmens bilden, und wobei von den freien Enden der Schenkel nach innen gerichtete Rahmenteile 4 abstehen. Der von den Stirnseiten 5 dieser Rahmenteile 4 begrenzte Zwischenraum ist durch einen von der Vorderseite der Unterlagsplatte 1 abstehenden Vorsprung 6 ausgefüllt.
Zur Herstellung der schwenkbaren Verbindung zwischen der Unterlagsplatte 1 und den Rahmen 2 entlang der Längsseite 3 stehen von den Stirnseiten 5 in Längsrichtung dieser Längsseite 3 verlaufende Zapfen 7 ab, die ein verdicktes Ende 8 aufweisen. Das verdickte Ende 8 der Zapfen 7 ist scheibenförmig mit dem Mittelpunkt in der Längsachse der Zapfen 7 ausgebildet. Die Zapfen 7 erstrecken sich von den Stirnseiten 5 ausgehend jeweils nach innen, also bei der Darstellung in Fig. 1 von der linken Stirnseite 5 nach rechts und von der rechten Stirnseite 5 nach links. Dadurch erfolgt eine Sicherung gegen Verschiebung des Rahmens 2 relativ zur Unterlagsplatte 1. Die Zapfen 7 sind mit dem Rahmen 2 einstückig ausgebildet und werden
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von Ausnehmungen 9 in der Unterlagsplatte 1 aufgenommen, welche der Form des Zapfens 7 und des verdickten Endes 8 desselben entsprechen. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind diese Ausnehmungen 9 gegen die Rückseite der Unterlagsplatte 1 zu offen, so dass diese Zapfen 7 mit ihrem verdickten Ende 8 bei ausgeschwenktem Rahmen in die Ausnehmungen 9 eingesetzt werden können und dadurch auf einfache Weise die Herstellung der gelenkigen Verbindung ermöglicht wird. Bei an der Unterlagsplatte 1 anliegendem Rahmen 2 ist jedoch die Entfernung der Zapfen 7 aus den Ausnehmungen 9 nicht möglich, so dass ein unbefugtes Lösen des Rahmens 2 von der Unterlagsplatte 1 verhindert wird.
Die Ausnehmung 9 kann auch gegen eine seitliche Begrenzung der Unterlagsplatte 1 offen sein, insbesondere dann, wenn der Rahmen 2 mit einem in seiner an der Unterlagsplatte 1 anliegenden Stellung diese seitliche Begrenzung der Unterlagsplatte abdeckenden vorspringenden Rand 10 versehen ist. Der Querschnitt der Ausnehmung 9 ist, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, von einem Teilkreis und zwei an diesem Teilkreis anschliessenden parallelen Tangenten gebildet, welche sich bis zur Rückseite bzw. zur seitlichen Begrenzung der Unterlagsplatte 1 erstrecken.
An der der Längsseite 3 gegenüberliegenden Längsseite ist der Rahmen 2 mit Ansätzen 11 versehen, die einen Widerhaken 12 besitzen. Die Unterlagsplatte 1 weist mit den Ansätzen korrespondierende Langlöcher 13 auf. Die Ansätze 11 sind mit dem Rahmen 2 einstückig ausgebildet, bestehen somit gleichfalls aus Kunststoffmaterial, welches eine gewisse Flexibilität besitzt, so dass bei einer Verschwenkung des Rahmens 2 im Sinne einer Annäherung an die Unterlagsplatte 1 die Ansätze 11 mit den Widerhaken 12 zunächst ausweichen können, wenn sie in die Langlöcher 14 eintreten, dann jedoch zurückfedern und dadurch das Hintergreifen des Widerhakens 12 ermöglichen, wodurch der Rahmen 2 mit der Unterlagsplatte 1 verbunden ist.
Die Unterlagsplatte 1 weist mehrere Langlöcher 14 auf, die so angeordnet und ausgebildet sind, dass damit die Unterlagsplatte 1 an vorbestimmten Befestigungsstellen verschiedener Kraftfahrzeugtypen befestigt werden kann. Die Anordnung derartiger Langlöcher zur Befestigung einer Unterlagsplatte am Kraftfahrzeug ist bereits bekannt.
Weiters weist die Unterlagsplatte 1 an ihrer Längsseite 3 parallel zur Ebene der Unterlagsplatte verlaufende Zungen 15 auf und der Rahmen 2 ist an der bei geschlossenem Rahmen gegenüberliegenden Längsseite gleichfalls mit Zungen 15 versehen. Diese Zungen bewirken eine zusätzliche Sicherung der Kennzeichentafel gegen ein Entfernen aus der erfindungsgemässen Vorrichtung bei geschlossenem Rahmen und können eine andere Farbe als der übrige Teil der erfindungsgemässen Vorrichtung aufweisen, so dass beispielsweise bei Kennzeichentafeln, bei welchen Teile anders eingefärbt sind als der übrige Untergrund, das Erscheinungsbild nicht gestört wird, wenn diese anders eingefärbten Zungen an den entsprechenden Stellen angeordnet und mit derselben Farbe versehen sind.
Bei der Montage der Kennzeichentafel wird diese zunächst bei von der Unterlagsplatte 1 weggeschwenktem Rahmen 2 in eine Vertiefung 16 der Unterlagsplatte 1 eingelegt, worauf der Rahmen 2 zur Unterlagsplatte 1 geschwenkt und mit dieser über die Ansätze 11 mit den Widerhaken 12 gekoppelt wird.
Der Rahmen 2 kann entlang einer Längsseite eine so breite Vorderseite 17 aufweisen, dass diese für die Anbringung einer Aufschrift, beispielsweise als Werbeträger, Verwendung finden kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Vorrichtung zur Befestigung einer Tafel an einer Unterlage, insbesondere zur Befestigung einer Kennzeichentafel an einem Kraftfahrzeug, bestehend aus zwei miteinander schwenkbar verbundenen Teilen, nämlich aus einer die Tafel abstützenden, aus Kunststoff bestehenden Unterlagsplatte (1) und einem die Tafel einfassenden, zumindest den Rand der Unterlagsplatte (1) abdeckenden Rahmen (2), der mit der Unterlagsplatte (1) entlang einer Seite über wenigstens eine in einem dieser Teile angeordnete Öffnung und einen mit dem anderen dieser Teile verbundenen, mit wenigstens einem Widerhaken (12) versehenen, in die Öffnung einsetzbaren biegsamen Ansatz (11) lösbar verbunden ist, wobei die schwenkbare Verbindung des Rahmens (2) mit der Unterlagsplatte (1) entlang der gegenüberliegenden Seite (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Teile mit wenigstens einem in Längsrichtung der Seite (3), entlang welcher die schwenkbare Verbindung vorgesehen ist, verlaufenden Zapfen (7) mit verdicktem Ende (8) versehen ist, der einstückig mit diesem Teil ausgebildet und in eine im anderen der beiden Teile angeordnete, der Form des Zapfens (7) entsprechende Ausnehmung (9) eingesetzt ist, welche gegen die Rückseite und/oder gegen die seitliche Begrenzung dieses Teiles offen ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (7) am Rahmen (2) und die Ausnehmung (9) in der Unterlagsplatte (1) vorgesehen sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) an jener Seite (3), entlang welcher die schwenkbare Verbindung vorgesehen ist, unterbrochen ist, wobei der von der Unterbrechung gebildete Zwischenraum durch einen Vorsprung (6) der Unterlagsplatte (1) ausgefüllt ist, und dass der Zapfen (7) von einer der beiden einander gegenüberliegenden Stirnseiten (5) des Rahmens (2) bzw. des Vorsprungs (6) in Längsrichtung jener Seite (3), entlang welcher die schwenkbare Verbindung vorgesehen ist, absteht.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das verdickte Ende (8) des Zapfens (7) scheibenförmig mit dem Mittelpunkt in der Längsachse des Zapfens ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ausnehmung (9) von einem Teilkreis und zwei an diesem Teilkreis anschliessenden parallelen Tangenten besteht, welche sich bis zur Rückseite
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    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
    5, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Endabschnitten jener Seite (3), entlang welcher die schwenkbare Verbindung vorgesehen ist, je ein Zapfen (7) mit verdicktem Ende (8) vorgesehen ist, wobei die beiden Zapfen in entgegengesetzten Richtungen abstehen.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
    6, dadurch gekennzeichnet, dass vom Rahmen (2) und/oder von der Unterlagsplatte (1) bei geschlossenem Rahmen parallel zur Ebene der Unterlagsplatte (1) verlaufende Zungen (15) nach innen abstehen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH703547A1 (de) * 2010-08-11 2012-02-15 Oskar Ruther Wechselschildhalter für Fahrzeug-Kennzeichen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH703547A1 (de) * 2010-08-11 2012-02-15 Oskar Ruther Wechselschildhalter für Fahrzeug-Kennzeichen.

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