CH684249A5 - Verfahren zur Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, Anwendung des Verfahrens sowie damit hergestellte Negativformkörper und Werkzeuge. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, Anwendung des Verfahrens sowie damit hergestellte Negativformkörper und Werkzeuge. Download PDF

Info

Publication number
CH684249A5
CH684249A5 CH1657/91A CH165791A CH684249A5 CH 684249 A5 CH684249 A5 CH 684249A5 CH 1657/91 A CH1657/91 A CH 1657/91A CH 165791 A CH165791 A CH 165791A CH 684249 A5 CH684249 A5 CH 684249A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
layer
negative
tool
gap
negative blank
Prior art date
Application number
CH1657/91A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Thyssen
Original Assignee
Reishauer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reishauer Ag filed Critical Reishauer Ag
Priority to CH1657/91A priority Critical patent/CH684249A5/de
Publication of CH684249A5 publication Critical patent/CH684249A5/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • B24D18/0018Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for by electrolytic deposition
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/03Honing tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/24Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/12Dressing tools; Holders therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • B24D18/0009Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for using moulds or presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

1
CH 684 249 A5
2
Beschreibung
Zum Abrichten gioboidartiger Schleifschnecken zum Wälzschleifen von Zahnrädern sind mit Hartstoffkörnern, z.B. mit Diamant oder kubischem Bornitrid, beschichtete Abrichtzahnräder erforderlich, die bezüglich der Flankenform samt Korrekturen (z.B. Balligkeit) exakt den zu schleifenden Zahnrädern entsprechen.
Zur Herstellung solcher Abrichtzahnräder ist es bekannt (Bausch, Zahnradfertigung, Teil A und B, Kontakt und Studium, Band 175, Seiten 502-508) ein in den Dimensionen um die Diamantkorngrösse (ca. 120 bis 180 firn) reduziertes Zahnrad herzustellen und mit Diamantkörnern zu belegen. Das erfolgt z.B. galvanisch in einem Elektrolyten, wobei zwischen Anode und Zahnrad eine Gleichspannung angelegt wird, so dass sich Nickel am Zahnrad galvanisch abscheidet. Diese dünne Nickelschicht von 10-20 um Stärke heftet die unmittelbar am Zahnrad anliegenden Diamantkörner an diesem an. Anschliessend werden die restlichen Diamantkörner entfernt und die Nickelschicht galvanisch auf ca. 80 um verdickt, so dass die Diamantkörner im Nickel eingebettet sind.
Dieses bekannte Verfahren hat den Nachteil, dass wegen der zwangsläufig unterschiedlichen Grösse der Diamantkörner die Soilkontur des Abrichtzahnrades nur punktweise erreicht wird und ein genaues Abrichtzahnrad deshalb nur durch nachträgliches Läppen erreicht werden kann, was aufwendig ist und zu angeflächten Diamanten führt, die grössere Normalkräfte beim Abrichten und eine feiner abgerichteie Schleifscheibe verursachen.
Aus diesem Grunde wurde auch schon vorgeschlagen, ein Abrichtzahnrad ausgehend von einem später abzuschleifenden Negativformkörper herzustellen. Dazu wird der Negativformkörper an der Innenverzahnung in der oben beschriebenen Weise mit Diamantkörnern belegt und die Vernickelung solang fortgesetzt, bis die Zahnlücken der Innenverzahnung mit Nickel gefüllt sind. Der Nickelbelag wird anschliessend ausgeschliffen und ein zylindrischer Stahlkern eingeklebt. Schliesslich wird der Negativformkörper abgedreht und abgeschliffen. Die Schneidkanten der Diamantkörner des Abrichtzahnrades liegen bei diesem Verfahren genau in der Kontur des ursprünglichen Negativformkörpers und müssen daher nicht geläppt werden, sofern nicht geometrische Abweichungen des Herstellungsprozesses dieses erfordern.
Schwierigkeiten bereitet bei diesem Verfahren vor allem die Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, weil er nicht geschliffen werden kann und die zur Herstellung der Innenverzahnung geeigneten Verfahren zuwenig präzis sind.
Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, den Negativformkörper galvanisch ausgehend von einem Positiv-Meisterzahnrad herzustellen, das dem herzustellenden Abrichtzahnrad genau entspricht. Dieses Meisterrad kann sehr präzis geschliffen werden. Nachdem das Meisterrad wiederum in eine hohlzylindrische Spenderanode eingebracht ist, kann dessen Verzahnung aussen dick galvanisch belegt werden, so dass die Zahnlücken des Meisterrades ausgefüllt werden. Das Meisterrad kann dann chemisch weggeätzt werden. Allerdings konzentriert sich bei diesem Verfahren der galvanische Auftrag am Meisterrad auf die Zahnköpfe, weil die Feldlinien im Elektrolyten dort dichter sind als im Zahngrund. Wegen dieses uneinheitlichen Materialauftrages entstehen in der Schicht innere Spannungen, die nach Entfernen des Meisterrrades zu einem Verzug der Zähne des Negativformkörpers führen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verfahren zur Herstellung eines Negativformkörper und eines mit Hartstoffkörnern beschichteten zahnradförmigen Werkzeuges anzugeben, welche formgetreue Negativformkörper und Werkzeuge ergeben. Diese Aufgabe wird durch die Verfahrensschritte gemäss den Ansprüchen 1 und 6 gelöst. Der erfindungsgemässe Negativformkörper und das erfindungsgemässe Werkzeug sind in den Ansprüchen 4 und 7 umschrieben.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Stirnansicht eines Meisterrades und eines Negativrohlings,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1 vor dem Ausfüllen des Spaltes,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1 nach dem Ausfüllen des Spaltes,
Fig. 4 eine Stirnansicht einer Negativform und einer Werkzeugnabe,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4 beim Belegen der Negativform mit Diamantkörnern, Fig. 6 einen Schnitt entsprechend Fig. 5 vor dem Ausfüllen des Spaltes, und
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII—VII in Fig. 5 nach dem Ausfüllen des Spaltes.
In Fig. 1 ist ein Meister-Zahnrad 1 und ein Negativrohling 2 dargestellt. Das Meisterrad 1 kann z.B. aus Stahl oder Aluminium bestehen. Seine Verzahnung 3 ist exakt auf die Form des herzustellenden Abrichtzahnrades geschliffen. Es kann aussen mit einer elektrischen Kontaktschicht belegt sein. Der Negativrohling 2 umgibt die Verzahnung 3 allseits mit Spiel (Spalt 4) und hat also eine der Verzahnung 3 entsprechende Negatiwerzahnung 5. Der Spalt 4 ist längs der Mittelebene 6 des Meisterrades 1 über den Umfang gleichmässig und beträgt dort z.B. ca. 0,5 mm. Der Spalt 4 erweitert sich von der Mittelebene 6 aus nach beiden Stirnseiten gleichmässig auf z.B. ca. 1 mm. Er ist also an Kopf und Fuss der Verzahnung konisch, an den Flanken dieser Verzahnung 5 keilförmig, was in Fig. 2 und 3 stark übertrieben dargestellt ist.
Nach dem Ausrichten des Meisterrades 1 und des Negativrohlings 2 wird der Spalt 4 an beiden Stirnseiten mit Spenderanoden 7 z.B. aus Nickel oder Kupfer abgeschlossen und mit einem Elektrolyten gefüllt. Die Anoden 7 sind durch Isolationsschichten 8 von Meisterrad 1 und Negativrohling 2 elektrisch isoliert, die gemeinsam an den Minuspol einer Gleichspannungsquelle 9 angeschlossen werden, deren Pluspol mit den Spenderanoden verbunden ist. Der Spalt 4 wird nun wegen des sich von
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
2
3
CH 684 249 A5
4
der Mitte erweiternden Spaltes von der Mitte her galvanisch mit Nickel oder Kupfer aufgefüllt. Dadurch wird eine absolut spannungsfreie und lunkerfreie Nickelschicht 10 (Fig. 3) auf den Negativrohling 2 aufgebracht, die innen genau die Form des herzustellenden Abrichtzahnrades hat.
Nun wird das Meisterrad 1 weggeätzt. Der aus Negativrohling 2 und Schicht 10 bestehende Negativformkörper 11 wird anschliessend innen mit Diamantkörnern beschichtet. Dazu wird in den Negativformkörper eine Spenderanode 12 aus Nickel (oder z.B. aus Kupfer) eingebracht, die verzahnt sein kann, um eine gleichmässige Feldlinienverteilung zwischen Anode 12 und Negativform 11 zu erreichen. Der Spalt 13 zwischen Anode 12 und Nega-tivformkörper 11 wird mit Diamantkörnern 14 gefüllt und von einem Elektrolyten durchströmt. Nach Anlegen der Spannungsquelle 9 zwischen Anode 12 und Negativformkörper 11 werden die an dem Negativformkörper anliegenden Diamantkörner 14 an den Negativformkörper angenickelt, wobei eine Schichtstärke der Nickelschicht von 10-20 p.m zweckmässig ist.
Nach Entfernen der Anode 12 und der überschüssigen Diamantkörner 14 wird in den Negativformkörper 11 ein an die Verzahnung 5 angepass-ter Werkzeugkern 15 aus Stahl eingebracht. Der Spalt 16 zwischen Kern 15 und Negativformkörper 11 ist in gleicher Weise wie der Spalt 4 in der Mittelebene 17 des Kerns 15 über den Umfang gleichmässig und beträgt dort z.B. ca. 0,5 mm. Der Spalt 16 erweitert sich wiederum gegen die Stirnflächen 18 des Kerns 15 gleichmässig auf z.B. ca. 1 mm, was in Fig. 6 stark übertrieben dargestellt ist. In analoger Weise wie beim Verfahrensschritt nach Fig. 2 wird wiederum der Spalt 16 durch Nickel aus den Spenderanoden 7 von der Mittelebene 17 her aufgefüllt, so dass sich eine lunker- und spannungsfreie zweite Nickelschicht 19 bildet, in der die Diamantkörner 14 vollständig eingebettet sind.
Zur Fertigstellung des Abrichtzahnrades wird in bekannter Weise zunächst der Negativformkörper 11 bis nahezu auf den Aussendurchmesser der Schicht 19 abgedreht und der Kern 15 auf die Werkstückspindel einer Wälzschleifmaschine eingespannt. Im Tauchverfahren wird nun bei synchron drehender Werkstückspindel und Schleifspindel mit einer anfänglich zylindrischen Schleifscheibe der Rest des Negativformkörpers 11 weggeschliffen, wobei gleichzeitig die Schleifscheibe zu einer glo-boidförmigen Schleifschnecke abgerichtet wird.
Das nach diesem Verfahren hergestellte Abrichtzahnrad 20 bestehend aus dem Kern 15, der Nikkeischicht 19 und den darin eingebetteten Diamantkörnern 14 ist hervorragend formtreu zum ursprünglich hergestellten Meisterrad 1. Die Arbeitskanten der Diamantkörner 14 liegen exakt in dessen Aus-senkontur, so dass kein Nachläppen erforderlich ist. Die Diamantkörner 14 können in der Grösse relativ stark streuen, ohne dass dies einen Einfluss auf die Formtreue hat. Sie sind sehr gut in der Nickelschicht 19 eingebettet. Diese Schicht 19 ist relativ dünn, so dass das Abrichtzahnrad hauptsächlich aus Stahl besteht und deshalb eine hohe Festigkeit und Starrheit hat.
Abweichend vom beschriebenen Herstellverfahren kann die Schicht 10 auch aus einem Metall mit niedrigem Schmelzpunkt (z.B. Woodsches Metall) oder aus Kunstharz gegossen werden. Auch in diesem Fall ist der von der Mittelebene 6 erweiterte Spalt 4 sinnvoll zur Vermeidung von Lunkern. Wird die Schicht 10 aus Metall gegossen, so kann sie zum Entfernen des Negativformkörpers aufgeschmolzen werden. Der Negativrohling 2 ist in diesem Falle wiederverwendbar. Für den Negativrohling 2 können auch Nichtmetalle, z.B. Keramik, verwendet werden, die eine hohe Formstabilität garantieren. Beim Ausgiessen des Spaltes 4 können grössere als die beschriebenen Spaltbreiten und grössere Konus bzw. Keilwinkel des Spaltes 4 zweckmässig sein.
Abweichend vom beschriebenen Verfahren kann die Fläche 6, 17 der engsten Stellen des Spaltes 4 bzw. 16 mit der einen Stirnfläche des Negativrohlings 2 bzw. des Kerns 15 zusammenfallen, sodass der Spalt 6, 17 nur nach einer Seite erweitert ist.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zur Herstellung eines formtreuen Negativformkörpers, umfassend folgende Schritte:
    a) ein Positivformkörper (1) wird mit Spiel in einen entsprechend geformten Negativrohling (2) eingebracht, wobei der Spalt (4) zwischen Positivformkörper (1) und Negativrohling (2) ausgehend von einer Schnittfläche (6) mindestens einseitig kontinuierlich erweitert ist;
    b) der Spalt (4) zwischen Positivformkörper (1) und Negativrohling (2) wird mit einem Material aufgefüllt, das eine Schicht (10) auf dem Negativrohling (2) bildet;
    c) der Positivformkörper wird durch chemisches Auflösen oder Schmelzen entfernt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Schicht (10) durch galvanisches Auftragen hergestellt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Schicht (10) gegossen wird.
    4. Negativformkörper hergestellt nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1, umfassend einen Negativrohling (2) und eine auf den Negativrohling (2) aufgebrachte Schicht (10) die ausgehend von einer Schnittfläche (6) gegen mindestens eine Stirnseite des Negativrohling (2) kontinuierlich verdickt ist.
    5. Negativformkörper nach Anspruch 4, wobei die Schicht (10) aus Nickel, Kupfer oder einem niedrig schmelzenden Metall besteht.
    6. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung eines mit Hartstoffkörnern beschichteten, zahnradförmigen Werkzeuges, insbesondere eines Abrichtzahnrades oder eines Honzahnrades, umfassend folgende Schritte:
    a) ein dem herzustellenden Werkzeug (20) formgetreu entsprechendes Meisterrad (1 ) wird mit Spiel in einen der Verzahnung (3) des Meisterrades (1) entsprechenden Negativrohling (2) eingebracht, wobei der Spalt (4) zwischen den Verzahnungen (3, 5) von Meisterrad (1) und Negativrohling (2) ausgehend von einer Schnittebene (6) des Meisterrades (1) mindestens einseitig kontinuierlich erweitert ist;
    b) der Spalt (4) zwischen Meisterrad (1) und Ne-
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    3
    5
    CH 684 249 A5
    gativrohling (2) wird mit einem Material aufgefüllt, das eine erste Schicht (10) auf dem Negativrohling (2) bildet.
    c) das Meisterrad wird durch Wegätzen oder Schmelzen entfernt;
    d) die erste Schicht (10) in der Verzahnung (5) des Negativrohlings (2) wird mit Hartstoffkörnern
    (14) belegt;
    e) in die erste Schicht (10) wird eine entsprechend verzahnte Werkzeugnabe (15) mit Spiel eingebracht, wobei der zweite Spalte (16) zwischen den Verzahnungen von Werkzeugnabe (15) und erster Schicht (10) ausgehend von einer Schnittebene (17) der Werkzeugnabe (15) mindestens einseitig erweitert ist;
    f) der zweite Spalt (16) zwischen Werkzeugnabe und erster Schicht (10) wird mit Spenderanoden (7) abgeschlossen, die gegenüber Werkzeugnabe (15) und Negativrohling (2) elektrisch isoliert sind, und der zweite Spalt (16) wird von einem Elektrolyten durchströmt;
    g) der zweite Spalt (16) zwischen Werkzeugnabe
    (15) und erster Schicht (10) wird galvanisch durch Material der Spenderanoden (7) ausgefüllt, so dass sich eine galvanische, zweite Schicht bildet, in der die Hartstoffkörner (14) eingebettet sind;
    h) der Negativrohling (2) wird bis annähernd zum Aussendurchmesser der ersten Schicht (10) abgedreht und an schliessend der Rest des Negativrohlings (2) und die erste Schicht (10) mit einer Schleifscheibe im kontinuierlichen Wälzeingriff im Tauchverfahren abgeschliffen.
    7. Nach der Anwendung gemäss Anspruch 6 hergestelltes, zahnradförmiges, mit Hartstoffkörnern beschichtetes Werkzeug (20) umfassend eine verzahnte Werkzeugnabe (15) und eine galvanische Beschichtung (19), in welcher die Hartstoffkörner (14) eingebettet sind, wobei die Beschichtung (19) ausgehend von einer Schnittebene (17) des Werkzeuges (20) in Achsrichtung mindestens gegen die eine Stirnfläche (18) des Werkzeuges (20) kontinuierlich verdickt ist.
    8. Werkzeug nach Anspruch 7, wobei die Beschichtung (19) am zylindrischen Zahngrund und am zylindrischen Zahnkopf ausgehend von der Schnittebene (17) konisch und an den Zahnflanken keilförmig verdickt ist.
    9. Werkzeug nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Werkzeugnabe (15) aus Stahl und die Beschichtung (19) aus Nickel oder Kupfer besteht.
    10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Hartstoffkörner (14) aus Diamant oder kubischem Bornitrid bestehen.
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    4
CH1657/91A 1991-06-04 1991-06-04 Verfahren zur Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, Anwendung des Verfahrens sowie damit hergestellte Negativformkörper und Werkzeuge. CH684249A5 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1657/91A CH684249A5 (de) 1991-06-04 1991-06-04 Verfahren zur Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, Anwendung des Verfahrens sowie damit hergestellte Negativformkörper und Werkzeuge.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1657/91A CH684249A5 (de) 1991-06-04 1991-06-04 Verfahren zur Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, Anwendung des Verfahrens sowie damit hergestellte Negativformkörper und Werkzeuge.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH684249A5 true CH684249A5 (de) 1994-08-15

Family

ID=4215584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1657/91A CH684249A5 (de) 1991-06-04 1991-06-04 Verfahren zur Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, Anwendung des Verfahrens sowie damit hergestellte Negativformkörper und Werkzeuge.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH684249A5 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0714733A1 (de) * 1994-12-03 1996-06-05 ERNST WINTER & SOHN Diamantwerkzeuge GmbH & Co. Verfahren zur Herstellung von Einkegelscheiben, insbesondere Abrichtscheiben
JP2010017789A (ja) * 2008-07-09 2010-01-28 Allied Material Corp 逃げ部を有する内歯車状ダイヤモンドドレッサ、歯車加工用砥石のツルーイング、ドレッシング方法、および内歯車の研削加工法
DE102009059201A1 (de) 2009-12-17 2011-06-30 Reishauer Ag Vollprofilrolle zum Abrichten mehrgängiger zylindrischer Schleifschnecken
EP3254806A1 (de) * 2016-06-08 2017-12-13 Kapp Werkzeugmaschinen GmbH Verfahren zum herstellen eines abrichtwerkzeugs für ein schleifwerkzeug
DE102016014180A1 (de) * 2016-11-28 2018-05-30 KAPP Werkzeugmaschinen GmbH Verfahren zum Abrichten einer Schleifschnecke mittels einer Abrichtrolle und Abrichtrolle

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2363337A (en) * 1941-11-12 1944-11-21 Westinghouse Electric & Mfg Co Mold and process of making it
CH391498A (fr) * 1963-08-08 1965-04-30 Carborundum Co Procédé de fabrication d'un outil à diamants à rectifier, dresser et conformer
DE1521091A1 (de) * 1964-09-15 1969-07-24 Winter & Sohn Ernst Verfahren zum Erzeugen diamanthaltiger Werkzeugoberflaechen
DE3308107A1 (de) * 1983-03-08 1984-09-13 Wolfgang 7151 Affalterbach Riegger Verfahren zum herstellen eines abrichtwerkzeugs sowie bei der durchfuehrung des verfahrens zu verwendende teile
US4688320A (en) * 1981-10-24 1987-08-25 Mishima Kosan Corporation Method for producing dissimilar coating for continuous casting mold
EP0282440A2 (de) * 1987-03-10 1988-09-14 Mitsubishi Jukogyo Kabushiki Kaisha Durch galvanische Abscheidung hergestellte Schleifscheibe

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2363337A (en) * 1941-11-12 1944-11-21 Westinghouse Electric & Mfg Co Mold and process of making it
CH391498A (fr) * 1963-08-08 1965-04-30 Carborundum Co Procédé de fabrication d'un outil à diamants à rectifier, dresser et conformer
DE1521091A1 (de) * 1964-09-15 1969-07-24 Winter & Sohn Ernst Verfahren zum Erzeugen diamanthaltiger Werkzeugoberflaechen
US4688320A (en) * 1981-10-24 1987-08-25 Mishima Kosan Corporation Method for producing dissimilar coating for continuous casting mold
DE3308107A1 (de) * 1983-03-08 1984-09-13 Wolfgang 7151 Affalterbach Riegger Verfahren zum herstellen eines abrichtwerkzeugs sowie bei der durchfuehrung des verfahrens zu verwendende teile
EP0282440A2 (de) * 1987-03-10 1988-09-14 Mitsubishi Jukogyo Kabushiki Kaisha Durch galvanische Abscheidung hergestellte Schleifscheibe

Cited By (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0714733A1 (de) * 1994-12-03 1996-06-05 ERNST WINTER & SOHN Diamantwerkzeuge GmbH & Co. Verfahren zur Herstellung von Einkegelscheiben, insbesondere Abrichtscheiben
JP2010017789A (ja) * 2008-07-09 2010-01-28 Allied Material Corp 逃げ部を有する内歯車状ダイヤモンドドレッサ、歯車加工用砥石のツルーイング、ドレッシング方法、および内歯車の研削加工法
DE102009059201A1 (de) 2009-12-17 2011-06-30 Reishauer Ag Vollprofilrolle zum Abrichten mehrgängiger zylindrischer Schleifschnecken
DE102009059201B4 (de) * 2009-12-17 2012-02-02 Reishauer Ag Vollprofilrolle zum Abrichten mehrgängiger zylindrischer Schleifschnecken
US8597085B2 (en) 2009-12-17 2013-12-03 Reishauer Ag Full profile dressing roll for dressing multi-start cylindrical grinding worms
CN107471126A (zh) * 2016-06-08 2017-12-15 Kapp 机床有限责任公司 用于磨削工具的修整工具的制造方法
EP3254806A1 (de) * 2016-06-08 2017-12-13 Kapp Werkzeugmaschinen GmbH Verfahren zum herstellen eines abrichtwerkzeugs für ein schleifwerkzeug
US10507564B2 (en) 2016-06-08 2019-12-17 KAPP Werkzeugmaschinen GmbH Method for the production of a dressing tool for a grinding tool
CN107471126B (zh) * 2016-06-08 2020-09-22 Kapp 机床有限责任公司 用于磨削工具的修整工具的制造方法
DE102016014180A1 (de) * 2016-11-28 2018-05-30 KAPP Werkzeugmaschinen GmbH Verfahren zum Abrichten einer Schleifschnecke mittels einer Abrichtrolle und Abrichtrolle
EP3326754A1 (de) * 2016-11-28 2018-05-30 Kapp Werkzeugmaschinen GmbH Verfahren zum abrichten einer schleifschnecke mittels einer abrichtrolle und abrichtrolle
CN108115570A (zh) * 2016-11-28 2018-06-05 卡普机床有限公司 修整辊以及通过修整辊修整磨削蜗杆的方法
DE102016014180B4 (de) 2016-11-28 2018-10-11 KAPP Werkzeugmaschinen GmbH Verfahren zum Abrichten einer Schleifschnecke mittels einer Abrichtrolle und Abrichtrolle
US10800002B2 (en) 2016-11-28 2020-10-13 KAPP Werkzeugmaschinen GmbH Method for dressing of a grinding worm by means of a dressing roll and dressing roll
CN108115570B (zh) * 2016-11-28 2021-06-29 卡普机床有限公司 修整辊以及通过修整辊修整磨削蜗杆的方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0393540B1 (de) Verfahren zum galvanischen Beschichten von Segmentflächen, die auf der Oberfläche eines Grundkörpers angeordnet sind und danach hergestelltes Werkzeug, insbesondere Schleifscheibe
DE3307171A1 (de) Verfahren zum herstellen eines polierelements und polierer
EP0038929A2 (de) Abrichtwerkzeug
EP0500555B1 (de) Verfahren zur herstellung von zahnersatzteilen mittels funkenerosion und vorrichtung zum einspannen, einlegen und ausrichten von gipsmodellen oder kupferelektroden für die funkenerosive herstellung von zahnersatzteilen
DE3142792A1 (de) Schleifscheibe
DE69128464T2 (de) Halbleiteranordnung und ihr herstellungsverfahren
EP0072374B1 (de) Verfahren zum Besetzen von metallischen Bürstenwerkzeugen mit Schleifmittelteilchen und danach hergestelltes metallisches Bürstenwerkzeug
CH684249A5 (de) Verfahren zur Herstellung eines formgetreuen Negativformkörpers, Anwendung des Verfahrens sowie damit hergestellte Negativformkörper und Werkzeuge.
DE69700245T2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Form
DE9107089U1 (de) Diamant-Abrichtrad für Werkzeuge zum Honen von Zahnrädern u.dgl.
DE3527282A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines innenverzahnten kegelrades
DE3308107A1 (de) Verfahren zum herstellen eines abrichtwerkzeugs sowie bei der durchfuehrung des verfahrens zu verwendende teile
DE2651293A1 (de) Verfahren zur feinbearbeitung optischer flaechen, werkzeug zur durchfuehrung dieses verfahrens sowie verfahren zur herstellung des bearbeitungswerkzeugs
EP1110671A2 (de) Abricht-, Hon und Schleifwerfzeug
DE3336593C1 (de) Verfahren zum Herstellen eines zahnrad-,zahnstangen- oder schneckenfoermigen Werkzeugs zum Feinbearbeiten der Zahnflanken von insbesondere gehaerteten Zahnraedern
EP3592492A1 (de) WERKZEUG ZUM VERZAHNEN ODER ABRICHTEN EINES EINE AUßENVERZAHNUNG AUFWEISENDEN FEINBEARBEITUNGSWERKZEUGS
DE3117919C2 (de)
DE2029646B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Honen
DE202021004060U1 (de) Honwerkzeug
DE2129946C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer Fertigungsform
DE2555419C2 (de) Kathode zur Herstellung von Nickelkörpern
WO2016023865A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur elektrochemischen bearbeitung im umriss rotationssymmetrischer werkstücke
WO2004094111A1 (de) Verfahren zur herstellung eines abrasiven werkzeugs
DE933917C (de) Stichelfraeser fuer Graviermaschinen od. dgl.
EP3578300A1 (de) Diamantwerkzeug und verfahren zur herstellung eines diamantwerkzeugs

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased