CH684444A5 - Anordnung mehrerer örtlich voneinander getrennter im Verkehrswegesystem eines Gebiets einzusetzender Dienstleistungsautomaten. - Google Patents

Anordnung mehrerer örtlich voneinander getrennter im Verkehrswegesystem eines Gebiets einzusetzender Dienstleistungsautomaten. Download PDF

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CH684444A5
CH684444A5 CH2442/92A CH244292A CH684444A5 CH 684444 A5 CH684444 A5 CH 684444A5 CH 2442/92 A CH2442/92 A CH 2442/92A CH 244292 A CH244292 A CH 244292A CH 684444 A5 CH684444 A5 CH 684444A5
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Description

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CH 684 444 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung von Dienstleistungsautomaten gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In öffentlichen Verkehrswegesystemen verkehren (öffentliche) Transportmittel - Omnibusse, Strassenbahnen, Untergrundbahnen, etc. - zur Beförderung insbesondere von Fahrgästen innerhalb eines Ballungsgebiets sowie dessen Randgebieten. Ein Fahrschein, d.h. Fahrberechtigung für das bzw. die betreffenden zu benützenden Transportmittel ist bei dessen Fahrer, bei einem mitfahrenden Schaffner oder bei einem Dienstleistungautomaten erhältlich. Der für eine Fahrstrecke zu entrichtende Fahrpreis richtet sich in der Regel nach der Entfernung zwischen Ausgangs- und Zielort. Auf dem Fahrschein werden zu Kontrollzwecken mehrere Daten entweder verschlüsselt oder in Klartext aufgedruckt, wie z.B. Ausgabestation, Ausgabetag und -zeit oder Fahrtantrittszeit und -tag bzw. das Ende der Geltungsdauer sowie die Fahrtrichtung.
Trotz moderner Verkehrsmittel und dem Einsatz bekannter Dienstleistungsautomaten zum Bezug von Fahrscheinen nimmt der Individualverkehr in den Innenstädten jedoch immer mehr zu, d.h. eine ausreichende Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel ist nicht gegeben.
Hier versucht die Erfindung Abhilfe zu schaffen, indem durch die erfindungsgemässe Anordnung mehrerer örtlich voneinander getrennter Dienstleistungsautomaten die Attraktivität des Verkehrswegesystems gesteigert werden soll.
Die Attraktivität öffentlicher Verkehrsmittel wird durch die erfindungsgemässe Automatenanordnung gesteigert, indem nun der Fahrgast Vorteile erhält, welche er bei Benützung seines Privatwagens nicht hat, und Nachteile vermeidet, die er ansonsten in Kauf nehmen müsste. Als einer der Vorteile ist die Benützung eines mit einem öffentlichen Verkehrsmittel erreichbaren Parkplatzes zu sehen, wobei eine zu erstattende Parkgebühr durch eine anschliessende Benutzung öffentlicher Verkehrsmitteln entfällt oder reduziert wird. Eine Preisreduzierung kann auch noch durch eine Kombination der Parkplatzgebühren mit den Eintrittspreisen von Veranstaltungen, Ausstellung, etc. erreicht werden. Auch können Mischpreise zwischen Fahrpreis und Parkgebühr gebildet werden.
Neben einer in automatisierter Form durchführbaren kombinierten Verrechnung von Parkgebühren, Fahrscheinpreisen, etc. lassen sich u.a. auch Vergünstigungen für Mehrfachfahrten, Sonderangebote für Sonderveranstaltung sportlicher, kultureller Art, etc. erreichen. Durch die automatisierte Preisermittlung entfallen u.a. lästige Wartezeiten sowie Fehlermöglichkeiten bei der Berechnung der Vergünstigung.
Im folgenden werden Beispiele der erfindungsge-mässen Anordnung von Dienstleistungsautomaten anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschema einer Anordnung von Dienstleistungsautomaten,
Fig. 2 eine Variante zur Anordnung der in Fig. 1 dargestellten Dienstleistungsautomaten mit einem weiteren als Informationsautomat arbeitenden Dienstleistungsautomaten,
Fig. 3 ein Biockschema eines datenverarbeitenden Teils des Informationsautomaten aus Fig. 2 und
Fig. 4 ein Blockschema eines in Fig. 1 als Fahrscheinautomat arbeitenden Dienstleistungsautomaten.
Das in Fig. 1 dargestellte Blockschema einer Anordnung von Dienstleistungsautomaten 1 bis 4 in einem Verkehrswegesystem 5 eines Gebiets zeigt eine schematische Darstellung einer Parkanlage 7 - Parkplatz, Parkhaus, etc. - mit einem Einfahr-und Ausfahrkontrollautomaten 1 und 3 zur Ausgabe und Kontrolle einer Karte 9 mit einem Datenträger 11 als Berechtigung für die Benutzung der Parkanlage 7. Am Eingang zur Parkanlage 7 ist ein vor einer Einfahrschranke 13 stehendes Auto 14a und ein vor sowie ein hinter einer Ausfahrschranke 15 stehendes Auto 14b bzw. 14c dargestellt. Der Parkanlagenbereich 7 und der Bereich des Verkehrswegesystems 5 sind durch unterbrochene Linien voneinander getrennt dargestellt. Auf der Parkanlage 7 befindet sich ferner ein weiterer Automat 4 zur Begleichung der Parkgebühr und eventueller weiterer Gebühren. Einfahr- und Ausfahrkontrollautomaten 1 und 3 sowie der Automat 4 gehören zur Gruppe der ersten Dienstleistungsautomaten zur Gewährung und Kontrolle der Parkberechtigung in der Parkanlage 7. Alle Automaten 1, 3 und 4 arbeiten selbständig und benötigen zur Erfüllung der erfin-dungsgemässen Funktion keine sie verbindende Datenleitungen untereinander. Sie arbeiten als autonome Automaten, welche die für ihr Funktionieren notwendigen Daten den auf dem Datenträger 11 der Karte 9 abgespeicherten Daten entnehmen.
Der Ein- sowie der Ausfahrkontroilautomat 1 und 3 kann jedoch für eine nicht erfindungsgemässe Aufgabe, wie z.B. einem Vergleich der Anzahl ein-und ausfahrender Fahrzeuge mit einer Zentrale verbunden sein. Eine derartige Verbindung dient zur Ermittlung eines Besetzungsgrades der Parkanlage und deren Anzeige. Sie hat mit der erfindungsge-mässen Aufgabe sowie deren Lösung nichts zu tun.
Das ebenfalls schematisch dargestellte Verkehrswegesystem 5 weist mehrere Fahrscheinautomaten 2 als zweite Dienstleistungsautomaten auf, von denen lediglich einer dargestellt ist. Jeder Fahrscheinautomat 2 hat einen oberen Eingabeschlitz 17 mit einer Lese- und Abspeichereinheit 12a zum Lesen und gegebenenfalls zum Aufbringen von oder Überschreiben der Daten auf der Datenträger 11 und einer unteren Ausgabeöffnung 19 zur Ausgabe eines Fahrscheins 21. Mit diesem Fahrschein 21 kann ein (schematisch dargestellter) Fahrgast 23 ein öffentliches Transportmittel 25 für eine Fahrstrecke entsprechend dem gelösten Fahrschein 21 benützen.
Beabsichtigt ein Autofahrer sich an einen bestimmten Ort in dem durch das Verkehrswegesystem 5 erschlossene Gebiet zu begeben, so fährt er mit seinem Auto 14a zu einer der Parkanlagen 7. Die Einfahrschranke 13 gibt die Einfahrt zur
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Parkanlage 7 frei, sobald der Autofahrer dem Einfahrtkontrollautomaten 1 eine Karte 9 entnommen hat, auf deren Datenträger 11 Daten, wie Datum, Einfahrtszeit, Ort der Parkanlage 7, etc., durch eine nicht dargestellte Abspeichereinheit des Einfahrkontrollautomaten 1 kurz vor Abgabe der Karte 9 eingespeichert werden. Diese abgespeicherten Daten sind symbolisch durch eine von links unten nach rechts oben verlaufende Schraffur des Datenträgers 11 auf der Karte 9 in Fig. 1 angedeutet. Der Autofahrer stellt sein Auto 14a an einem freien Parkplatz ab und verlässt die Parkanlage 7 zu Fuss nun als potentieller, als Strichmännchen dargestellter Fahrgast Z3 zur Benutzung eines öffentlichen Transportmittels 25, indem er sich nun zu einem an der nächstgelegenen Haltestelle des Verkehrswegesystems 5 aufgestellten Fahrscheinautomaten 2 begibt. Hier schiebt er seine Karte 9 in den oberen Schlitz 17 des Fahrscheinautomaten 2, wobei beim Einschieben die Daten auf dem Datenträger 11 von der in Fig. 4 dargestellten Schreib- und Abspeichereinheit 12a gelesen und an eine Verarbeitungseinheit 12b übermittelt werden. Mittels eines Eingabe-tableaus 16a als Eingabeeinheit wählt er seinen Zielort und bezahlt durch Einstecken von Münzen oder anderen Zahlungsmitteln in einen nicht dargestellten Einwurfschlitz eines Geldwertzählers 16b im Fahrscheinautomaten 2 den auf einem Display 18a angezeigten Fahrpreis und erhält anschliessend einen gültigen Fahrschein 21 aus der unteren Ausgabeöffnung 19. Gleichzeitig wird auf dem Datenträger 11 der noch in der Lese- und Abspeichereinheit 12a steckenden Karte 9 eine neue den Kauf des Fahrscheins 21 bestätigende Dateninformation abgespeichert. Die nun geänderte Information auf dem Datenträger 11 ist schematisch durch eine gekreuzte Schraffur angedeutet.
Mit seinem gültigen Fahrschein 21 besteigt der Fahrgast 23 anschliessend ein zu seinem Zielort fahrendes Transportmittel 25.
Der Erwerb weiterer Fahrscheine 21 für weitere Zielorte erfolgt analog. Pro gelösten Fahrschein 21 wird dem Fahrgast 23 eine festgesetzte Parkzeit in der Parkanlage 7 durch Änderung der Daten auf dem Datenträger 11 gutgeschrieben.
Nach der Rückkehr zur Parkanlage 7 begibt sich der «gewesene» Fahrgast 23 zum Automaten 4, steckt seine Karte 9 hinein und muss nun je nach aufgelaufener Parkzeit unter Vergütung des durch die Benutzung öffentlicher Transportmittel 25 erworbenen Zeitbonus eventuell einen Betrag nachzahlen. Anschliessend erhält er seine Karte 9 mit einem neu programmierten Datenträger 11, hier durch eine waagerechte Schraffur angedeutet, zurück und kann innerhalb einer vorgegebenen Zeit die Parkanlage 7 ohne Nachzahlen verlassen, indem er mit seinem Auto, nun mit 14b bezeichnet zum Ausfahrkontrollautomaten 3 fährt, dort in einen nicht dargestellten Schlitz die Karte 9 einschiebt, worauf sich die Ausfahrschranke 15 öffnet.
Unter der Karte 9 werden alle tragbaren etwa handtellergrossen Gebilde verstanden, welche einen veränderbaren Datenträger 11, wie einen Magnetstreifen, einen programmierbaren Chip, etc. aufweisen.
Auf die Verwendung des Automaten 4 kann verzichtet werden, wenn z.B. die Benutzung der Parkanlage 7 gratis ist, sofern der Autofahrer z.B. nur eine einzige Hin- und Rückfahrt mit einem öffentlichen Transportmittel 25 gelöst hat Hat der Autofahrer ohne Benützung eines öffentlichen Transportmittels 25 geparkt, so muss er eben notgedrungen eine Hin- und Rückfahrt lösen, um sein Fahrzeug wieder aus der Parkanlage 7 herauszubekommen.
Anstelle eines akkumulierten Bonus für jede gefahrene Strecke kann auch nur ein einziger Bonus gewährt werden.
Da es sich oftmals bei öffentlichen Transportmitteln um Verbundsysteme mit unterschiedlichen Fahrpreisen für unterschiedliche Fahrstrecken oder zu befahrende Regionen handelt, kann vorteilhafterweise ein «Informationsautomat» als dritter Dienstleistungsautomat 31 eingesetzt werden.
Der in einem Biockschema in Fig. 3 dargestellte datenverarbeitende Teil 26 des Informationsautomaten 31 hat einen ersten Datenspeicher 27a, in dem Fragen betreffend bestimmter Auswahlkriterien des Verkehrswegesystems 5 sowie die hierzu passenden Antworten abgespeichert sind. Ferner ist ein zweiter Speicher 27b vorhanden, indem die Haltestellen und Fahrstrecken mit Tarifen abgelegt sind. Zur Inbetriebnahme des Informationsautomaten 31 steckt der mit der Bezugszahl 37 bezeichnete Fahrgast seine analog zur Karte 9 ausgestaltete Karte 35 in den nicht dargestellten Schlitz einer Lese-und Abspeichereinheit 29a. Mittels einer mit einer Auswahleinheit 30a verbundenen Eingabeeinheit 32 kann nun der Fahrgast 37 auf einer Anzeige (Bildschirm) 28 dargestellte Fahrstrecke, Haltestellen, Tarife, etc. abrufen und erhält dann die zu seinen Fragen entsprechenden Antworten. Entsprechend der Antworten werden von der Auswahleinheit 30 die Auswahlkriterien als Fahrstreckeninformation I seiner gewünschten Fahrstrecke bzw. -strecken zusammengestellt bzw. mit einer Optimierungseinheit 30b optimiert und mittels der Abspeicher- und Leseeinheit 29a auf den Datenträger 33 seiner Karte 35 abgespeichert und falls gewünscht, in Klartext mittels eines Druckers 29b auf einem Blatt Papier ausgegeben oder als Kurzinformation auf der Karte 35 aufgedruckt.
Diese Fahrstrecken information I betreffend einen mit öffentlichen Transportmitteln 25 zu benutzenden Weg, etc. wird zusätzlich zur Parkinformation P des Einfahrkontrollautomaten 1 als Fahrstreckeninformation I auf dem Datenträger 33 der Karte 35 abgespeichert. Mit dieser Karte 35 begibt sich der Fahrgast 37 zu einem Fahrscheinautomaten 39, von dem die zusätzlich zur der Parkinformation P auf dem Datenträger 33 aufgebrachten Auswahlkriterien I verarbeitet werden. Die Fahrstreckeninformationen I werden ausgewertet und der Fahrgast 37 erhält einen entsprechenden Fahrschein 41. Analog zu obigen Ausführungen werden auf dem Datenträger 33 der Karte 35 Daten F aufgebracht, welche später von einem nicht dargestellten jedoch analog zum Automaten 4 ausgebildeten Automaten oder einem Ausfahrkontrollautomaten 43 als Ausfahrberechtigung zum Öffnen einer Ausfahrschranke 45 lesbar sind.
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Anstelle den Informationsautomaten 31 zusammen mit den Einrichtungen einer Parkanlage 7 zu verwenden, kann er auch nur zusammen mit Fahrscheinautomaten verwendet werden, um insbesondere ortsfremden Fahrgästen das Lösen eines Fahrscheins zu erleichtern. Der Informationsautomat kann auch in Parkticketautomaten oder in Fahrscheinautomaten integriert werden. Jedoch ist sein von anderen Automaten getrenntes Aufstellen von Vorteil, da die Streckenauswahl durch ortsfremde Personen in der Regel einen längeren Zeitraum beansprucht. Vor diesem, mit Doppelfunktion ausgerüsteten Fahrscheinautomaten längere Zeit wartende ortskundige Mitbürger, dürften in der Regel bei der Benutzung durch ortsfremde Fahrgäste unruhig werden.
Der Informationsautomat kann nicht nur zur Streckenermittlung zwischen einem Ausgangs- und einem Zielort verwendet werden, er kann auch aufgrund seiner Optimierungseinheit 30b zur Zeit- und Preisoptimierung der zu fahrenden Strecke verwendet werden. Ferner kann auch durch die Eingabe von anzufahrenden Zwischenhalten ein nach Zeitbedarf und Preis optimierter Fahrschein erstellt werden.
Anstelle mit den Fahrscheinautomaten 2 bzw. 39 einen Fahrschein 21 bzw. *1 auszugeben, können auch auf dem Datenträger 11 bzw. 33 Informationen aufgebracht werden, welche bei einer eventuellen Kontrolle in einem der öffentlichen Verkehrsmittel 25 dessen Benützungsberechtigung feststellen lassen. Anstelle des Aufbringens dieser Daten auf den Datenträger 11 bzw. 33, kann auch ein klar lesbarer Aufdruck durch den Fahrscheinautomaten 2 bzw. 39 auf die Karte 9 bzw. 35 aufgedruckt werden. Ein Überladen der Karte 9 bzw. 35 mit aufgedruckten Daten ist nicht zu befürchten, da sie in der Regel nur die Benutzung innerhalb eines Tages gedacht ist.
Anstelle am Einfahrkontrollautomaten 1 immer eine Karte 9 bzw. 35 auszugeben, kann auch, insbesondere von Wochen-, Monats- und Jahresabonnenten ein kartenförmiges Abonnement in einen Schlitz eines nicht dargestellten Lesegeräts des Einfahrkontrollautomaten 1 gesteckt werden. Der Abonnement kauft dann mit seinen Fahrten auch das Recht zur Benutzung der Parkanlage 7.
Auf den Einfahrkontrollautomaten 1 kann verzichtet werden, sofern die Parkanlage so gross ist, dass sich das Problem einer Überfüllung nicht stellt oder die Parkanlage nur speziellen Parkzwecken dient. In diesem Fall erhält der Autofahrer/Fahrgast als Anreiz nur einen Bonus beim Erwerb des Fahrscheins.
Gesetzliche Probleme betreffend des Datenschutzes treten nicht auf, da eine Abspeicherung von Daten immer nur auf dem Datenträger der Karte erfolgt, welche immer beim Autofahrer/Fahrgast verbleibt.
Unter den mit dem Informationsautomaten zu erhaltenden Fahrstreckeninformation werden u.a. Informationen über das Transportmittel, Umsteigemöglichkeiten, touristische Daten, wie Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten, öffentliche Gebäude, Ämter, Öffnungszeiten, etc. verstanden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Anordnung mehrerer örtlich voneinander getrennter im Verkehrswegesystem (5) eines Gebiets einzusetzender Dienstleistungsautomaten (1, 2, 3, 4; 31, 39, 43), gekennzeichnet durch wenigstens einen ersten Dienstleistungsautomaten (1, 3, 4; 43) zur Gewährung und/oder zur Kontrolle einer Parkberechtigung in wenigstens einer Parkanlage (7), wenigstens einen zweiten Dienstleistungsautomaten (2; 39) zur Ausgabe einer Dienstleistungsbezugsberechtigung, insbesondere einer Fahrberechtigung (21; 41) zur Benutzung wenigstens eines Transportmittels (25) im Verkehrswegesystem (5), und einer von einem der Dienstleistungsautomaten ausgebbaren Karte (9; 35) mit einem Datenträger (11; 33), dessen bei der Ausgabe aufgebrachte Daten durch die anderen Dienstleistungsautomaten (2, 3, 4; 31, 39, 43) verarbeit- und/oder veränderbar sind, um einen kombinierten, automatisiert berechenbaren Ver-rechnungsbetrag von Parkgebühren mit anderen Gebühren von Dienstleistungsbezügen, insbesondere Fahrpreisen zu erhalten.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Dienstleistungsautomaten, insbesondere der oder wenigstens einer der zweiten Dienstleistungsautomaten (2, 39) zur Durchführung der kombinierten automatisierten Verrechnung sowie insbesondere zur Begleichung des Verrech-nungsbetrags ausgebildet ist bzw. sind.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder wenigstens einer der ersten Dienstleistungsautomaten (3) zur Überprüfung der Verrechnung und/oder deren Begleichung ausgebildet ist bzw. sind.
    4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dienstleistungsautomaten (1, 2, 3, 4, 31, 39, 43) voneinander autonom ausgebildet sind und somit zu ihrem Betrieb keine Datenleitungsverbindungen untereinander für einen gegenseitigen Datenaustausch benötigen.
    5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch wenigstens einen dritten Dienstleistungsautomaten (31) mit wenigstens einem Datenspeicher (27a), in dem Auswahlkriterien für das Verkehrswegesystem (5), insbesondere als Fahrstreckeninformationen (I), abgespeichert sind, eine vom Automatenbenützer (23, 37) mittels einer Eingabeeinheit (32) bedienbare Auswahleinheit (30a) zur Auswahl der Auswahlkriterien, eine Datenausgabeeinheit (29a, 29b) zur Ausgabe und Abspeicherung wenigstens der Kenndaten der Auswahlkriterien auf den Datenträger (33).
    6. Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Drucker (29b), mit dem die mit der Eingabeeinheit (32) ausgewählten Auswahlkriterien auf die Karte (35) oder ein auszugebendes Stück Papier klar lesbar ausdruckbar sind.
    7. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5 für ein Verkehrswegesystem (5) mit mehreren unterschiedlich langen Verkehrswegen mit mehreren voneinander distanzierten Haltestellen für die Transportmittel (25), dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der einzelnen Verkehrswege und die Lage deren Haltestellen in einem zweiten Speicher (27b) des dritten,
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    eine Optimierungseinheit (30b) aufweisenden Dienstleistungsautomaten (31) abgespeichert sind, wobei mit der Optimierungseinheit (30b) von einem Ausgangsort zu einem mit der Eingabeeinheit (32) eingebbaren Zielort mit den Daten des zweiten Speichers (27b) die Verbindung, insbesondere betreffend Fahrzeit und/oder Fahrpreis, optimierbar ist, und die Kenndaten (I) der optimierten Verbindung mit der Datenausgabeeinrichtung (29a) auf den Datenträger (33) abspeicherbar sind.
    8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Dienstleistungsautomat (39) eine Datenlese- (12a) und Verarbeitungseinheit (12b) hat, damit die vom dritten Dienstleistungsautomaten (4) auf den Datenträger (33) aufgebrachten Daten les- und verarbeitbar sind.
    9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine im zweiten Dienstleistungsautomaten (2) angeordnete Leseeinheit (12a), eine Eingabeeinheit (16a) für einen gewünschten Zielort bzw. -région und eine Verarbeitungseinheit (12b), mit der die Auswahl und die vom Datenträger (11, 33) gelesenen Daten zur Ermittlung des zu begleichenden Verrechnungsbe-trags verarbeitbar sind.
    10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Dienstleistungsautomat (2; 39) eine Abspeichereinheit aufweist, mit der wenigstens eine die gewählte Fahrberechtigung betreffende Information auf den Datenträger abspeicherbar ist.
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