CH684894A5 - Läufer für Ringspinnmaschine aus pulverförmigem Ausgangsmaterial und Herstellverfahren für einen Läufer. - Google Patents

Läufer für Ringspinnmaschine aus pulverförmigem Ausgangsmaterial und Herstellverfahren für einen Läufer. Download PDF

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CH684894A5
CH684894A5 CH351593A CH351593A CH684894A5 CH 684894 A5 CH684894 A5 CH 684894A5 CH 351593 A CH351593 A CH 351593A CH 351593 A CH351593 A CH 351593A CH 684894 A5 CH684894 A5 CH 684894A5
Authority
CH
Switzerland
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powder
traveller
nickel
ceramic
molybdenum
Prior art date
Application number
CH351593A
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English (en)
Inventor
Fritz Goebe
Original Assignee
Rieter Ag Maschf
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/604Travellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

1
CH 684 894 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Läufer für eine Ringspinnmaschine nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruches 1 sowie ein Herstellverfahren nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruches 8.
Bei der Leistungssteigerung von Ringspinnmaschinen ist das System Ring-Läufer vor allen anderen Baugruppen am meisten zu beachten, da bei der Venwendung von herkömmlichen Werkstoffen für Ringe bzw. Läufer die Leistungsgrenzen bereits erreicht sind. In der japanischen Schrift JP-GBM 43 015 wird vorgeschlagen, einen Stahldraht mit Molybdän zu beschichten, indem Molybdän auf den Draht aufgebracht wird, bevor der beschichtete Draht in die endgültige Form gebogen wird. Das Verfahren dürfte in der Praxis gerade dann schwierig zu realisieren sein, wenn ein Draht von geringem Querschnitt verarbeitet werden soll, wie er für die Herstellung von Läufern verwendet wird, die für feine Garne in besonders schnell laufenden Ringspinnmaschinen eingesetzt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Läufer zu konzipieren, dessen Produktionsbedingungen überschaubar und einfach kontrollierbar sind. Diese Aufgabe wird durch einen Läufer nach den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen. Das Ausgangsmaterial muss für das Herstellverfahren nach dem unabhängigen Anspruch 8 in Pulverform vorliegen. Je nach Anwendungsfall kommen Metalle, Graphit, Keramik bzw. Legierungen von Metallen oder Mischungen von keramischen Werkstoffen in Frage. Dem Pulver können Kunststoffe bzw. Wachse beigemengt werden, wenn das Pulver durch ein Extrusionsverfahren in eine gewünschte Form gebracht werden soll. Es können faserförmige Werkstoffe zur Erhöhung der Zähigkeit des Läufers beigemengt werden. Nach der Formgebung beispielsweise durch ein Spritzgiessverfahren kann ein Sinterverfahren zur Anwendung kommen. Die pulverförmigen Ausgangsstoffe können aber auch ohne ein Extrusions- oder Spritzgiessverfahren in einem Sinterverfahren in die gewünschte Form gebracht werden. Folgende Werkstoffe in Pulverform kommen in Frage:
- Nickel
- Nickel - Basis - Legierungen
- Nickel - Phosphor - Legierungen
- Nickel - Eisen - Legierungen
- Molybdän
- Eisen - Molybdän
- Keramik als Oxid, Nitrid oder Karbid, rein oder in Form von Mischungen
- Elektrographit
Pulverförmige keramische oder Graphit-Werkstoffe können mit Fasern verstärkt werden, beispielsweise mit Kohlenstoff, Keramikfasern oder Whisker-Werkstoffen.
Zur Verarbeitung der pulverförmigen Ausgangswerkstoffe kommt bevorzugt ein pulvermetallurgisches Spritzgiessverfahren zur Anwendung. Nach dem Spritzgiessen kann ein Sinterverfahren angeschlossen werden, wobei dieses in manchen Anwendungsfällen für die Herstellung von schnellaufenden Ringläufern obligatorisch ist. Das Spritzgiessverfahren ist beispielsweise in der Zeitschrift Technica 13/1989, Seiten 36 und folgende beschrieben worden, oder in der Zeitschrift Oberflä-chen-Werkstoffe Nr. 3, 1993, Seite 44.
Weiterhin kommt ein Extrusionsverfahren in Betracht, bei dem das Pulver mit Kunststoff vermengt so extrudiert wird, dass ein Draht bzw. Filament entsteht, wobei ein übliches Formgebungsverfahren für den Läufer ausgehend vom drahtförmigen Grundmaterial angeschlossen wird. Der Kunststoff muss in der Lage sein, nach dem Extrudieren den Pulverwerkstoff so zusammenzuhalten, dass der Draht in Abschnitte unterteilt und geformt werden kann. Nach der Formgebung kann durch eine Wärmebehandlung der Kunststoff aus dem fertigen Läufer entfernt werden. Daran wird vorzugsweise ein Sinterverfahren angeschlossen.
Die erwähnten Verfahren haben den Vorteil, dass beliebige Werkstoffe kombiniert werden können, und dass die einzelnen Verfahrensschritte beherrschbar sind, wobei die Randbedingungen variierbar sind. Die Läufer können je nach der Zusammensetzung eine extrem hohe Härte bzw. Zähigkeit aufweisen, wie sie für den Einsatz erforderlich ist.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Läufer für Ringspinnmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer aus einem Ausgangsmaterial in Pulverform besteht.
2. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Material Kunststoffe oder -wachse zugeschlagen sind.
3. Läufer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Material Fasern zugeschlagen sind.
4. Läufer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Material Nickel oder Nickel-Basis-Legierungen oder Nickel-Phosphor-Legierungen oder Nickel-Eisen-Legierun-gen verwendet sind.
5. Läufer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Material Molybdän oder Eisenmolybdän oder Elektro-Graphit verwendet ist.
6. Läufer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Material aus keramischem Oxid oder Nitrid oder Karbid, rein oder in Mischungen, besteht.
7. Läufer nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass einem Ausgangsmaterial aus Elektro-Graphit-Pulver oder Keramikpulver faserförmige Werkstoffe aus Kohlenstoff-Fasern oder Keramik-Fasern oder Whisker zugeschlagen sind.
8. Verfahren zur Herstellung eines Läufers nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spritzgiessverfahren zur Formgebung angewandt wird.
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CH351593A 1993-11-25 1993-11-25 Läufer für Ringspinnmaschine aus pulverförmigem Ausgangsmaterial und Herstellverfahren für einen Läufer. CH684894A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999049113A1 (de) * 1998-03-23 1999-09-30 Bräcker Ag Ringläufer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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