CH685110A5 - Vorrichtung zum Spalten von Holz. - Google Patents
Vorrichtung zum Spalten von Holz. Download PDFInfo
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Description
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CH 685 110 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spalten von Holz mit einem Rahmen, an dem unten eine Auflage für das zu spaltende Holz vorgesehen ist, und mit einem Spaltkeil, der mit der Kolbenstange eines Druckmittelzylinders verbunden ist, sodass der Spaltkeil zum Spalten von Holz in Richtung der Auflage vorschiebbar ist, wobei am kolbenstangen-seitigen Ende des Druckmittelzylinders ein Flansch vorgesehen ist, der gegen eine Trageplatte, die im Abstand von der Auflage für das Holz am Rahmen befestigt ist, von unten her, d.h. auf der der Auflage für das zu spaltende Holz zugewendeten Seite der Trageplatte anlegbar ist.
Bekannte Vorrichtungen der eingangs genannten Gattung (Keil-Holzspalter) sind insoferne nachteilig, als die Antriebszylinder für den Spaltkeil auch bei Nichtgebrauch der Vorrichtung über die Trageplatte über den Druckmittelzylinder nach oben wegsteht und an der Trageplatte nicht oder nur unter Verwendung von Werkzeug lösbar befestigt ist. Für gewöhnlich ist der Flansch des Druckmittelzylinders durch mehrere Schrauben an der Trageplatte befestigt. Da der Hub des Spaltkeils in der Regel wenigstens einen Meter betragen muss, ergibt sich eine Gesamtbauhöhe der Vorrichtung von wenigstens 2,40 m bis 2,60 m, was für die Versorgung des Gerätes bei Nichtgebrauch nachteilig ist und insbesondere stört, wenn mit an einem Ackerschlepper angebauter Spaltvorrichtung in eine Garage hineingefahren werden soll, da die Einfahrtstore solcher Garagen in der Regel weniger hoch sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine mit einem Keil ausgerüstete Vorrichtung zum Spalten von Holz anzugeben, welche den oben genannten Nachteil nicht aufweist und die bei Nichtgebrauch auf eine geringere Bauhöhe zur raumsparenden Versorgung verkleinert werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass auf der von der Auflage für das zu spaltende Holz abgekehrten Seite der Tragepiatte eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die lösbar an den Mantel des Druckmittelzylinders anlegbar ist.
Dadurch, dass der Flansch des Druckmittelzylinders auf der Unterseite der Trageplatte angeordnet ist, wird der Zylinder beim Benützen der Vorrichtung zum Spalten von Holz an der Trageplatte abgestützt und kann nach Lösen der Klemmvorrichtung durch Einziehen der Kolbenstange in den Druckmittelzylinder auf die Auflage für das Holz zu abgesenkt werden, sodass die Vorrichtung im wesentlichen lediglich die Bauhöhe des Maschinengestells (Rahmens) aufweist und einfach versorgt werden kann. Die Klemmvorrichtung muss wegen der Anordnung des Flansches des Druckmittelzylinders an der Unterseite der Trageplatte im wesentlichen nur das Gewicht des Zylinders auffangen, da die Kräfte, die beim Spalten von Holz (Nach-Unten-Drücken des Spaltkeils) auftreten, über den Flansch in die Trageplatte und von dort in das Maschinengestell eingeleitet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsge-mässen Vorrichtungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der erfindungsgemässen Vorrichtung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles. Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung in Seitenansicht in der Gebrauchssstellung und
Fig. 2 eine Einzelheit im Bereich der Klemmvorrichtung für den Druckmittelzylinder an der Trageplatte.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung besitzt einen im wesentlichen säulenartig ausgeführten Grundrahmen 1, der beispielsweise als Doppel-T-Träger ausgeführt sein kann.
Um die Vorrichtung 1 mit der Dreipunktaufhängung eines Ackerschleppers (nicht gezeigt) verbinden zu können, sind an zwei unteren Auslegern 2 zwei entsprechende Zapfen und an einem oberen Ausleger 3 ein Auge 5 vorgesehen. Die beiden Ausleger 2 und der Ausleger 3 sind durch eine im wesentlichen dreieckförmige Platte 6 miteinander verbunden, welche Platte 6 gleichzeitig eine Pumpe 7 für Hydraulikmedium trägt, die über ihre Welle 8 mit der Zapfwelle des Ackerschleppers verbunden und so angetrieben werden kann.
Die Hydraulikpumpe 7 entnimmt Öl einem Vor-ratsbehälter 9 über eine Leitung 10 und fördert das Öl über nicht gezeigte Leitungen zu einer, ebenfalls nicht gezeigten, am Grundrahmen 1 befestigten Steuereinheit mit wenigstens zwei Ventilen. Von der Steuereinheit führt eine Leitung in den Vorratsbehälter 9 zurück.
Am unteren Ende des Grundrahmens 1 ist eine plattenförmige Auflage 15 für das zu spaltende Holz vorgesehen.
Am oberen Ende des Grundrahmens 1 ist eine Trageplatte 16 vorgesehen, die mit dem Grundrahmen 1 bzw. dessen Doppel-T-Träger verbunden und an diesem durch zwei seitliche Bleche 17 abgestützt ist. In der Trageplatte 16 ist eine Ausnehmung 18 vorgesehen, durch die der Mantel 19 eines doppelt wirkenden Druckmittelzylinders 20 gesteckt ist. Am unteren Ende des Mantels 19 des Druckmittelzylinders 20 ist ein Flansch 21 vorgesehen, der in der in Fig. 1 gezeigten Gebrauchsstei-lung von unter an der Trageplatte 16 anliegt.
Aus Fig. 1 ist noch ersichtlich, dass die Versorgungsleitungen 22 und 23 für die beiden Kammern des Druckmittelzylinders mit Anschlüssen an der oberen Endfläche 24 bzw. dem Flansch 21 des Druckmittelzylinders 20 verbunden sind.
Auf der Oberseite der Trageplatte 16 ist eine Klemmvorrichtung 25 vorgesehen, über die der Druckmittelzylinder 20 in der in Fig. 1 gezeigten Gebrauchsstellung gehalten wird, wenn der Spaltkeil 30, der mit der Kolbenstange 26 des Druckmittelzylinders 20 verbunden und am Rahmen 1 geführt ist, zur Vorbereitung eines Spaithubes angehoben, d.h. von der Auflage 15 entfernt wird.
Die Klemmvorrichtung 25 ist in dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel als Schelle 27 ausgeführt, die den Mantel 19 des Druckmittelzylinders 20 umgibt und die nur in ihrem der offenen Seite gegenüberliegenden Bereich mit der Trageplatte 16
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verbunden ist. Aus Fig. 2 ist auch ersichtlich, dass der Mantel 19 des Druckmittelzylinders 20 eine achsparallele Leiste 28 trägt die in den Spalt 31 an der offenen Seite der Schelle 27 eingreift. An der Schelle 27 sind an ihrem auf der offenen Seite liegenden Enden zwei Laschen 32 und 33 vorgesehen, die zum Festlegen der Schelle 27 am Aussen-umfang des Mantels 19 des Druckmittelzylinders 20 mit Hilfe einer Spannvorrichtung 35 aufeinanderzu bewegt werden können. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Spannvorrichtung 35 aus einem Bolzen 36, der mit dem Flansch 32 verbunden ist und aus einer Mutter 37 die mit Hilfe eines Handhebels 38 auf den Bolzen 36 geschraubt werden kann.
Zum Ausführen der Spaltarbeit wird die erfindungsgemässe Vorrichtung, so wie sie in Fig. 1 dargestellt ist verwendet, wobei der Druckmittelzylinder 20 durch die Klemmvorrichtung 25 so festgehalten wird, dass sein Flansch 21 von unten her gegen die Trageplatte 16 anliegt.
Wenn die erfindungsgemässe Vorrichtung nicht benötigt wird, und raumsparend versorgt werden soll, wird die Klemmvorrichtung 25 ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten Gebrauchsstellung, in welcher der Spaltkeil 30 auf der Auflage 15 aufliegt beispielsweise durch Lösen der Mutter 37 mit Hilfe des Handhebels 38 gelockert und dann der Zylinder 20 so beaufschlagt, dass sich sein Mantel 19 auf die Auflage 15 zubewegt, bis das obere Ende 24 des Mantels 19 im wesentlichen in der Höhe der Spannvorrichtung 25 angeordnet ist. Die Vorrichtung befindet sich dann in ihrer Versorgungsstellung, in welcher der Druckmittelzylinder 20 über die Trageplatte 16 bzw. die Klemmvorrichtung 25 nicht vorsteht.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Spalten von Holz mit einem Rahmen (1), an dem unten eine Auflage (15) für das zu spaltende Holz vorgesehen ist, und mit einem Spaltkeil (30), der mit der Kolbenstange (26) eines Druckmittelzylinders (20) verbunden ist, sodass der Spaltkeil (30) zum Spalten von Holz in Richtung der Auflage (15) vorschiebbar ist, wobei am kolbenstangenseitigen Ende des Druckmittelzylinders (20) ein Flansch (21) vorgesehen ist, der gegen eine Trageplatte (16), die im Abstand von der Auflage (15) für das Holz am Rahmen (1) befestigt ist, von unten her, d.h. auf der der Auflage (15) für das zu spaltende Holz zugewendeten Seite der Trageplatte (16) anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der von der Auflage (15) für das zu spaltende Holz abgekehrten Seite der Trageplatte (16) eine Klemmvorrichtung (25) vorgesehen ist, die lösbar an den Mantel (19) des Druckmittelzylinders (20) anlegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (25) als Schelle (27) ausgebildet ist, die mit Hilfe einer Spannvorrichtung (36, 37, 38), vorzugsweise einem Bolzen mit Mutter, die einen Handhebel (38) aufweist, gegen den Mantel (19) des Druckmittelzylinders (20) anpressbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Mantel (19) des Druckmittelzylinders (20) eine achsparallele Rippe (31) vorgesehen ist, die zwischen von der Schelle (27) abstehende Laschen (32, 33) eingreift, wobei die Spannvorrichtung (36, 37, 38) der Schelle (27) an den Laschen (32, 33) angreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmittelzylinder (20) in der Versorgungsstellung gegenüber der Trageplatte (16) nach unten, d.h. in Richtung der Auflage (15) für das zu spaltende Holz verschoben und der Flansch (21) des Druckmittelzylinders (20) im Abstand von der Trageplatte (16) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Trageplatte (16) wenigstens ein Zapfen vorgesehen ist, der in ein Führungsloch im Flansch (21) des Druckmittelzylinders (20) eingreift, wenn sich dieser in seiner Gebrauchsstellung befindet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse für die Versorgungsleitungen (22, 23) für den Druckmittelzylinder (20) an der oberen Endfläche (24) des Druckmittelzylinders (20) und an der Unterseite des Flansches (21 ) angeordnet sind.
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