CH685586B5 - Schmuck-Zeitmessinstrument. - Google Patents

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CH685586B5
CH685586B5 CH210693A CH210693A CH685586B5 CH 685586 B5 CH685586 B5 CH 685586B5 CH 210693 A CH210693 A CH 210693A CH 210693 A CH210693 A CH 210693A CH 685586 B5 CH685586 B5 CH 685586B5
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Rene Deck
Isabelle Loosli
Franziska Schmid
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Andreas Ammann
Rene Deck
Isabelle Loosli
Franziska Schmid
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Description

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CH 685 586G A3
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Schmuck-Zeitmessinstrument zum persönlichen Tragen am Arm oder als Anhänger. Es besteht aus einem Uhrwerkmechanismus mit Zifferblatt, Zeigern und darüberlie-gendem durchsichtigem Abschiuss, einem Gehäuse 3 mit einem Bodenteil 4 und einem zweiteiligen zylindrischen Mantel 6, der einen zylindrischen inneren Mantelteil 9 aufweist, die ineinander bewegbar und mittels lösbarer mechanischer Verbindung 20 gegeneinander fixierbar sind, dass ferner der Bodenteil 4 mit einem der Mantelteile 8, 9 fest verbunden ist und das Gehäuse 3 den Uhrwerkmechanismus mindestens auf der Bodenselte und der Mantelfläche umschliesst, und der äussere 9 und innere 8 Mantelteil je deren äusseren Umfang überragende mindestens ringsegmentförmige Vorsprünge 12, 13 aufweisen, die einen ausserhalb des äusseren Mantelteils 9 liegenden Zwischenraum 16 begrenzen, dass ferner ein Tragelement 7 mit einem grösser als dem Aussendurchmesser des zylindrischen äusseren Mantelteiles 9 entsprechenden Bohrung 18, 19 vorgesehen ist, wobei das Tragelement 7 im Zwischenraum 16 durch die Vorsprünge 12, 13 festhaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Uhrwerkmechanismus, Zifferblatt, Zeiger und durchsichtiger Abschiuss im inneren Mantelteil 8 als eine auswechselbare Uhrwerkseinheit 2 miteinander lagern, dass ferner ein Schmuckelement 17 mit einer grösser als dem Aussendurchmesser des zylindrischen äusseren Mantelteils 9 entsprechenden Bohrung vorgesehen Ist, wobei das Schmuckelement 17 zusätzlich zum Tragelement 7 im Zwischenraum 16 angeordnet ist, das Ganze derart, dass Schmuckelement 17, Tragelement 7 und Uhrwerkseinheit 2 je für sich auswechselbar sind.
Schmuckstücke dieser Art sind in einer Vielzahl von Variationen auf dem Markt vorhanden. In vielen Fällen besteht das Bedürfnis diese Schmuckstücke z.B. in Farbe und Art den Kleidungsstücken der Trägerin oder des Trägers anzupassen. Dies ist mit bisher bekannten Schmuck-Zeitmessinstrumenten eine kostspielige Angelegenheit, da zu verschiedenartigen Kleidungsstücken jedesmal ein anderes Schmuckstück benötigt wird. Das Tragen des gleichen Schmuckstückes über eine längere Zeitdauer ist gemäss den heutigen Gewohnheiten ebenfalls nicht mehr üblich.
Stand der Technik
Schmuck-Zeitmessinstrumente, bzw. kurz Schmuckuhren genannt, bestehen im herkömmlichen Aufbau aus den Teilelementen Gehäuse, Uhrwerk und Tragelement. Dabei sind Gehäuse und Uhrwerk als Einheit käuflich und als solche in Gebrauch. Je nach Art, ob diese Einheit als Armschmuck oder als Anhängerschmuck verwendet ist, wird ein entsprechendes Tragelement dazu verwendet. Dabei sind bei Arm-Schmuckuhren Armbänder und bei Anhänger-Schmuckuhren Ketten, Kordeln, Schmuckschnüre, Bänder oder dgl. als Tragelemente eingesetzt.
Bei diesen bekannten Uhrenarten ist eine nach
Verwender-Wunsch gestaltete Uhr mit differenzierter individueller Auswahl von Gehäuse, Uhrwerk und Tragelement nicht möglich. Dieses individuelle Auswahlhemmnis gilt sowohl beim Kauf oder später in der Anwendung. Es ist zwar bekannt, dass bei Armbanduhren (z.B. Fortis Spacematic) auswechselbare Armbänder vorhanden sind. Bei der gestalterischen Gesamtform dieser Armbanduhren handelt es sich dabei um die allgemein bekannte Ausführungsform. Das zweiteilige Armband ist auf bekannte Weise mit einem äusseren Gehäuse verbunden, derart dass jeder Teil gelenkig mittels eines Stiftes auf sich gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses befestigt ist. Das äussere Gehäuse weist eine durchgehende Bohrung auf und dient zur Aufnahme eines inneren das Uhrwerk beinhaltende Gehäuses.
Eine weitere Ausführungsform ist bekannt (Swatch) bei welcher das äussere Gehäuse und das Armband aus einem Stück bestehen.
Bei diesen beiden letztgenannten Ausführungsformen Ist der Gedanke der Auswechselbarkeit von Uhrteilen je nach Wunsch des Uhr-Trägers zu Grunde gelegt. Er beschränkt sich jedoch darauf, dass nur das Armband und damit auch das äussere Gehäuse jeweils in gleicher äusserer Gestaltungsform und Farbe als eine Einheit bestehend gewechselt werden kann. Es ist zwar bei Standuhren (siehe EP 0 265 557) bekannt, dass ein ästhetisch ansprechendes und besonderes Uhrgehäuse verwendet wird, wobei jedes Uhrgehäuse bezüglich Form, Farbe und Oberflächenstruktur individuell von dem anderen abweicht. Dabei erhält zwar das Gehäuse eine individuelle Gestaltung Ist aber nicht als Austauschteil realisiert. Auch bei der bekannten Standuhr gemäss US-Patent 1 832 359 ist ein demontierbares Gehäuse verwendet, das in Form, Farbe etc. den Modetrends angepasst werden kann.
Für die Teilelemente von Uhren herkömmlicher Aufbauarten ist es bekannt die verschiedensten Materialien zu verwenden. So ist beispielsweise nebst den bei bekannten Ausführungsarten von Armbanduhren angewendeten metallenen Gehäusen bekannt, das Gehäuse aus Holz anzufertigen (F 2 103 398, EP 233 309, US 1 832 359). Im weiteren ist bekannt bei einer Standuhr gemäss dem bereits erwähnten EP 0 265 557 und bei einer Armbanduhr gemäss CH 659 169 Gehäuse aus Naturstein zu verwenden. Bei der letztgenannten Ausführungsform ist das Gehäuse jedoch ein fester Bestandteil der ganzen Uhreinheit.
Bei einer weiteren bekannten Armbanduhr (CH 274 904) ist ein äusseres Gehäuse mit durchgehender Bohrung vorhanden die zur Aufnahme eines inneren Gehäuses dient. Das äussere Gehäuse weist zwei diametral einander gegenüberliegende Öffnungen auf, durch welche je ein Armbandteil eingeführt und innerhalb des äusseren Gehäuses festgehalten werden. Eine Auswechselbarkeit der Armbänder ist nicht gegeben. Das innere Gehäuse ist als feste Einheit ausgebildet mit integriertem Uhrwerk, Zifferblatt und Abdeckglas. Die gegenseitige Haltung zwischen innerem und äusserem Gehäuse ist hier durch einen elastischen Schnappver-
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schluss gelöst, der es ermöglicht die beiden Gehäuseteile durch Fingerdruck zusammenzufügen bzw. zu trennen z.B. bei Reparatur. Eine Trennung zum individuellen Austausch ist nicht vorgesehen bzw. auch nicht geeignet.
Es sind Armbanduhren bekannt die aus einem Gehäuse mit zylindrischem Mantelteil und unter abschliessendem Bodenteil bestehen, wobei das Gehäuse einen Uhrwerkmechanismus auf Bodenseite und Mantelfläche umschliesst, dass ferner ein unterer und oberer Klemmring vorhanden ist, wobei einer der Klemmringe mit dem Gehäuse fest verbunden ist und der andere Klemmring verschieb- und fixierbar gegenüber dem anderen Klemmring ist, das Ganze derart, dass ein mit einer Bohrung versehenes und über den zylindrischen Mantel gestülptes Tragelement zwischen den Klemmringen festklemmbar ist. Solche Armbanduhren sind z.B. bekannt aus den Patenten US 4 769 799, EP A 0 198 801 und FR A 1 557 197. Ein konstruktiv ähnlicher Aufbau ist in den Patenten CH 647 376 und CH 647 918 bekannt, jedoch sind dabei Gehäuse mit rechteckiger Form vorgesehen. Diese Armbanduhren weisen keine Schmuckelemente auf und insbesondere keine auswechselbaren.
Eine Armbanduhr gemäss der Offenlegungsschrift DE 3 540 737, zeigt eine Ausführung mit einem Verzierungsring aus Holz der auf einen Ringflansch des Uhrwerksgehäuses fest aufgeklebt wird. Die Anordnung ist nicht auf einfache Auswechslung von Einzelteilen wie Verzierungsring, Armband oder Uhrwerk geeignet.
Bei einer weiteren Armbanduhr gemäss Offenlegungsschrift DE 3 737 831 ist eine Ausführung bekannt mit einem Gehäuse aus Schmuckstein, welches in einer rückseitigen Bohrung das Uhrwerk trägt. Der Schmuckstein ist gleichzeitig durch seine Durchsichtigkeit die das Uhrwerk nach vom abschliessende Abdeckung. Eine Auswechslung des Schmucksteines ist gemäss dieser Ausführung nicht gegeben, da derselbe ein fester Bestandteil der Armbanduhr ist. Dem gegenüber weist die vorliegende Erfindung einen Schmuckstein auf, der unabhängig vom Gehäuse und Uhrwerk und demzufolge unabhängig auswechselbar ist.
Eine nach dem CH-Patent 332 892 bekannte Uhrausführung weist einen mit dem Uhrgehäuse auswechselbar verbundenen Dekorationsring auf. Der Dekorationsring wird mittels speziellen Mitteln auf dem Uhrglasträgerteil befestigt. Bei der vorliegenden Erfindung wird das Schmuckelement gleichzeitig mit den an sich bekannten Kiemmitteln für das Armband festgehalten, das heisst, es sind keine zusätzlichen separaten Befestigungsmittel notwendig. Es lassen sich zudem Schmuckelemente von grösserem Ausmass als das Uhrglasträgerteil in die Uhrkombination einbauen. Dies kommt dem Wunsch, der oder des Trägers, nach einem Zierschmuck mit eingebauter Uhr mehr entgegen.
Allen diesen bekannten Zeitmessinstrumenten haftet der Nachteil an, dass der Individualität des Besitzers nur in sehr beschränktem Mass entsprochen wird. So ist es gemäss den bekannten Vorschlägen bisher nicht gelungen eine Schmuckuhr zum persönlichen Tragen zu schaffen, bei welcher in wirtschaftlich tragbarem Rahmen dem Besitzer selbst eine Auswechslung der Einzelelemente wie Gehäuse und/oder Armband bzw. Tragelement in Form, Art oder Farbe ermöglicht wird. Insbesondere ist aber die Kombination eines Zeitmessinstrumentes mit einem speziell auswechselbaren Schmuckstein bis dahin nicht verwirklicht worden.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
In der beigefügten Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt, längs der Linie l-l in Fig. 2, der das Erfindungsprinzip erläutert;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Schmuck-Zeitmessinstrument;
Fig. 3a eine Draufsicht auf ein Schmuckelement;
Fig. 3b einen Schnitt längs der Linie lllb-lllb in der Fig. 3a;
Fig. 4a eine Variante eines Schmuckelementes in Draufsicht;
Fig. 4b einen Schnitt nach der Linie IVb-IVb in der Fig. 4a;
Fig. 5a eine weitere Variante eines Schmuckelementes in Draufsicht;
Fig. 5b einen Schnitt nach der Linie Vb-Vb in der Fig. 5a;
Fig. 6 eine erste Ausführungsform eines Tragelementes;
Fig. 7 eine zweite Ausführungsform eines Tragelementes als Anhänger ausgebildet;
Fig. 8 eine dritte Ausführungsform eines Tragelementes als Armspange ausgebildet;
Fig. 9 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes;
Fig. 10 eine vierte Ausführungsform eines zweiteiligen Tragelementes;
Fig. 11 einen Querschnitt durch ein Schmuck-Zeitmessinstrument mit dem nach Fig. 10 dargestellten Tragelement;
Weg zur Ausführung der Erfindung
Ein erfindungsgemässes Schmuck-Zeitmessin-strument I ist in der Fig. 1 im Prinzip dargestellt. Ein Uhrwerkmechanismus 2 ist in nicht näher gezeigter Form und Detailausführung als bekannte Einheit angedeutet. Ein Gehäuse 3 umschliesst den Uhrwerkmechanismus 2 und besteht aus zwei Teilen und zwar einem Bodenteil 4 und einem Deckelteil 5. Dem Bodenteil 4 ist der Uhrwerkmechanismus 2 zugeordnet. Letzterer ist auf nicht näher dargestellte Weise auswechselbar mit dem Bodenteil 4 verbunden. Zwischen dem Bodenteil 4 und dem Deckelteil 5 ist ein zylindrischer Mantel 6 mit einer Mantelachse 10 vorgesehen. Der Mantel 6 weist einen zylindrischen inneren 8 und einen zylindrischen äusseren 9 Mantelteil auf. Dieselben greifen ineinander und stehen in lösbarer mechanischer Verbindung 20 miteinander. Im gezeigten Beispiel ist eine Gewindeverschraubung 21 als Verbindung 20 vorgesehen. Mit dem inneren Mantelteil 8 ist der Bo-
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denteil 4 derart verbunden, dass der Bodenteil 4 senkrecht bzw. annähernd senkrecht zur Mantelachse 10 steht. Mit dem äusseren Mantelteil 9 Ist der Deckelteil 5 derart verbunden, dass der Deckelteil 5 senkrecht bzw. annähernd senkrecht zur Mantelachse 10 steht. Am Mantel 6 bzw. dem inneren Mantelteil 8 schliesst ein flanschartiger Vorsprung 12 an. In der dargestellten Ausführung ist der Vorsprung 12 ringförmig mit einem Aussendurchmesser 30. An Stelle der Ringform könnten auch nur Ringsegmente vorgesehen werden. Der Vorsprung 12 bildet eine erste Anliegefläche 14.
Der Mantel 6 bzw. der äussere Mantelteil 9 weist eine Aussenmantelfläche 27 auf, mit einem Durchmesser 28. Die Aussendurchmesser 29 und 30 sind grösser als der Durchmesser 28. Ein flanschartiger Vorsprung 13 schliesst an den äusseren Mantelteil 9 an. In der dargestellten Ausführung ist der Vorsprung 13 ringförmig mit einem Aussendurchmesser 29. An Stelle der Ringform könnten auch nur Ring-segmente vorgesehen werden. Der Vorsprung 13 bildet eine zweite Anliegefläche 15. Sind äusserer Manteltell 9 und innerer Mantelteil 8 miteinander verschraubt, bildet sich zwischen der ersten und zweiten Anliegefläche ein Zwischenraum 16. Dieser Zwischenraum 16 dient dazu, ein Schmuckelement 17 und ein Tragelement 7 aufzunehmen. Durch die Qewindeverschraubung 21 bzw. gegenseitiges Verdrehen des inneren und äusseren Mantelteiles 8, 9 können Schmuckelement 17 und Tragelement 7 festgeklemmt werden.
In den Fig. 3 bis 5 sind verschiedene Formen von Schmuckelementen 17 dargestellt. Diese sind beispielsweise aus Naturstein hergestellt, die scheibenförmig geschnitten (siehe Fig. 3b, 4b, 5b) sind. Die Schmuckelemente 17 werden mit einer durchgehenden Bohrung 18 versehen, deren Querschnitt annähernd dem Querschnitt des äusseren Mantelteiles 9 entspricht. Die Art, Farbe, Grösse und Form der aus Stein gefertigten Schmuckelemente 17 kann beliebig sein und wird durch die Erfindung nicht begrenzt. So können z.B. Edelsteine oder dgl. eingesetzt werden. Es lassen sich Schmuckelemente 17 auch aus anderen Materialien verwenden, so z.B. Holz, Edelmetall, Aluminium z.B. eloxiert, Messing oder andere Metalle, Glas, Keramik oder Kunststoff. Auch ist keine Begrenzung in Form, Farbe oder Grösse gegeben.
Als Tragelement 7 ist beispielsweise ein solches gemäss der Fig. 6 einsetzbar. Eine durchgehende Bohrung 19a, deren Querschnitt annähernd dem Querschnitt des äusseren Mantelteils 9 entspricht, Ist vorgesehen. Das Tragelement 7 hat die Form eines einteiligen Armbandes 24, wobei die Bohrung 19a In der Mitte ist, die von Ringsegmenten 31 und 32 umschlossen ist. Diese Ringsegmentteile 31 und 32 sind mit Armbandhälften 30a und 30b verbunden. Mit einem Schnallenverschluss 23 kann das Armband 24 um die Hand verschlossen werden. Das Material für das Armband 24 ist in Form, Farbe, Grösse und Art nicht begrenzt. So können Naturmaterialien (z.B. Leder), Kunststoffe oder auch Metallglieder verwendet werden.
Das Schmuck-Zeitmessinstrument kann auch als Anhänger getragen werden. Dazu wird eine Anhäng erlasche. 34 als Tragelement verwendet nach der Fig. 7. Ëfnë durchgehende Bohrung 19b, deren Querschnitt annähernd dem Querschnitt des äusseren Mantelteiles 9 entspricht, ist vorgesehen. Durch eine Bohrung 37 ist, nicht näher dargestellt als Umhängeschlinge 35 wirkend, eine Kette 38 gezogen. An Stelle einer Kette können Schnüre, Bänder, Kordeln oder dgl. verwendet werden. Das Material, Farbe und Grösse dieser Umhängeschlingen ist nicht begrenzt und kann aus Metall, Textilien, Kunststoff, Naturmaterial z.B. Leder oder dgl. sein.
Als Tragelement 7 kann auch gemäss Fig. 8 eine Armspange 26 verwendet werden. Diese besteht in der Regel aus Metall. Eine durchgehende Bohrung 19c, deren Querschnitt annähernd dem Querschnitt des äusseren Mantelteiles 9 entspricht, ist vorgesehen. Auch hier ist die Materialart, Form und Farbe nicht begrenzt.
In der Ausführung des Schmuck-Zeitmessinstru-mentes sind weitere Varlanten möglich. So ist z.B. an Stelle der Gewindeverschraubung 21 eine lösbare Verbindung mittels eines Schnappverschlusses oder eines Bajonettverschlusses herstellbar. Eine weitere Ausführungsform des Schmuck-Zeitmessinstrumentes ist in der Fig. 9 dargestellt, wo im Gegensatz zur Fig. 1 der innere Mantelteil 8a mit dem Deckelteil 5 und der äussere Mantelteil 9a mit dem Bodenteil 4 verbunden ist. Die übrigen Teile sind mit demjenigen in Fig. 1 identisch und mit gleichen Bezugszahlen versehen.
An Stelle eines einteiligen Armbandes ist gemäss Fig. 10 ein zweiteiliges Armband 25 vorgesehen. Es besteht aus den Teilen 22a und 22b. Jedes der Teile 22a und 22b weist eine durchgehende Bohrung 19d auf, deren Querschnitt annähernd dem Querschnitt des äusseren Mantelteils 9a entspricht. In der Fig. 11 ist dargestellt, wie die Armbandteile 22a und 22b sowie das Schmuckelement 17 über den äusseren Mantelteil 9a gestülpt sind und mittels der lösbaren Verbindung 20, in vorliegendem Beispiel der Gewindeverschraubung 21, über die flanschartigen Vorsprünge 12 und 13 zusammengeklemmt sind.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Schmuck-Zeitmessinstrument zum persönlichen Tragen oder Anhängen, bestehend aus einem Uhrwerkmechanismus mit Zifferblatt, Zeigern und darüberliegendem durchsichtigem Abschiuss, einem Gehäuse (3) mit einem Bodenteil (4) und einem zweiteilig zylindrischem Mantel (6), der einen zylindrischen inneren Mantelteil (9) aufweist die ineinander bewegbar und mittels lösbarer mechanischer Verbindung (20) gegeneinander fixierbar sind, dass ferner der Bodenteil (4) mit einem der Mantelteile (8, 9) fest verbunden ist und das Gehäuse (3) den Uhrwerkmechanismus mindestens auf der Bodenseite und der Mantelfläche umschliesst, und der äussere (9) und innere (8) Mantelteil je deren äusseren Umfang überragende mindestens ringseg-mentförmige Vorsprünge (12, 13) aufweisen die einen ausserhalb des äusseren Mantelteils (9) liegenden Zwischenraum (16) begrenzen, dass ferner ein Tragelement (7) mit einem grösser als dem Aus-
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    sendurchmesser des zylindrischen äusseren Mantelteiles (9) entsprechenden Bohrung (18, 19} vorgesehen ist, wobei das Tragelement (71 im Zwischenraum (16) durch die Vorspränge (12, 13) festhaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Uhrwerksmechanismus, Zifferblatt, Zeiger und durchsichtiger Abschiuss im inneren Mantelteil (8) als eine auswechselbare Uhrwerkseinheit (2) miteinander lagern dass ferner ein Schmuckelement (17) mit einer grösser als dem Aussendurchmesser des zylindrischen äusseren Mantelteils (9) entsprechenden Bohrung vorgesehen ist, wobei das Schmuckelement (17) zusätzlich zum Tragelement (7) im Zwischenraum (16) angeordnet ist das Ganze derart, dass Schmuckelement (17), Tragelement (7) und Uhrwerkseinheit (2) je für sich auswechselbar sind.
    2. Schmuck-Zeitmessinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trageiement (7) eine Armspange (26) ist.
    3. Schmuck-Zeitmessinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmuckelement (17) aus Naturstein besteht.
    4. Schmuck-Zeitmessinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmuckelement (17) aus Edelmetall besteht.
    5. Schmuck-Zeitmessinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmuckelement (17) aus Aluminium besteht
    6. Schmuck-Zeitmessinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmuckelement (17) aus Holz besteht.
    7. Schmuck-Zeitmessinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmuckelement (17) aus keramischem Material besteht
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