CH685587B5 - Armbanduhr. - Google Patents
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description
1
CH 685 587G A3
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Armbanduhr mit einem Gehäuse aus massivem, weitgehend naturbelassenem Holz und einem Armband aus zwei Hälften.
Eine derartige Armbanduhr Ist aus dem DE-GM 8 604 295.5 bekannt.
Grundsätzlich kann durch eine geeignete Auswahl der Holzart sichergestellt werden, dass die mechanische Stabilität des Holzgehäuses sehr hoch Ist, so dass auch eine sichere Befestigung der beiden Armbandhälften im Randbereich des Holzgehäuses gewährleistet ist. Bei der Wahl von welchen Holzarten und relativ dünn ausgebildeten Randbereichen können hier in Einzelfällen jedoch Probleme auftreten.
So sieht beispielsweise die CH-PS 604 242, bei der ein heiss-verpresstes Holzgehäuse dargestellt ist, vor, dass zur Befestigung der Armbandhälften das Holzgehäuse durch einen Metalleinsatz verstärkt ist, auf dessen Unterseite eine metallische Platte verschraubt ist, die in einer Nut auf der Unterseite des Holzgehäuses eingelassen ist An dieser Metallplatte werden dann die Armbandhälften befestigt.
Diese Lösung ist jedoch technisch sehr aufwendig, da die Kombination des Metallgehäuses und der verschraubten Metallplatte einen wesentlichen zusätzlichen Materialaufwand mit sich bringt und die Metallplatte auf der Unterseite des Gehäuses die an sich vorteilhaften Trageeigenschaften eines Holzgehäuses, wie z.B. gute Hautverträglichkeit, wieder zerstört.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Gehäuse gemäss dem DE GM 8 604 295 derart weiterzubilden, dass eine sichere Aufnahme der Armbandhälften auch bei weicheren Holzarten gewährleistet ist, ohne die Trageigenschaften zu beeinträchtigen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die beiden Armbandhälften über zumindest einen Steg aus Hartholz oder rekombiniertem Holz verbunden sind, der/die mit dem das Uhrwerk aufnehmenden Gehäuse verbunden ist/sind.
Vorzugsweise werden zwei symmetrisch bezüglich des Gehäuses zueinanderliegende Stege vorgesehen, zwischen deren Enden die Armbandhälften in an sich bekannter Weise, beispielsweise mit Federstäben, gehalten sind.
Die beiden Stege wirken hierbei als Zugentia-stung für das übrige Holzgehäuse, beeinträchtigen nicht den natürlichen Gesamtcharakter des Gehäuses und ermöglichen durch eine Abstimmung oder bewusste Kontrastierung zur Holzart des Gehäuses weitgehende gestalterische Möglichkeiten.
Ein Ausführungsbeispiel der Armbanduhr wird anhand der Zeichnungen näher erläutert, es zeigen:
Fig. 1: Eine Unteransicht der Armbanduhr, und
Fig. 2: einen Schnitt durch die Armbanduhr in der Ebene II-II der Flg. 1.
Das Holzgehäuse 10 weist auf seiner Unterseite zwei symetrisch zum Gehäusemittelpunkt und parallel zueinander verlaufende Nuten auf, in die ]e ein
Steg 12A, 12B eingelegt Ist, wobei die Tiefe der Nut und die Dicke Steges derart bemessen sind, dass beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Unterseite des Gehäuses 10 und die Unterseite der Stege 12A, 12B flächenbündig miteinander ab-schliessen, so dass eine ebene Auflagefläche der Uhr auf dem Handgelenk erreicht wird.
Die Endbereiche der beiden Stege 12A, 12B ragen dabei so weit aus dem Gehäuse 10 heraus, dass zwischen ihren Endbereichen beispielsweise mit (nicht dargestellten) Federstiften die beiden Armbandhälften 11A, 11B befestigt werden können.
Alternativ zum dargestellten Ausführungsbeispiel kann anstelle der beiden symmetrischen Stege 12A, 12B auch ein einzelner, vorzugsweise zentral angeordneter Steg in das Gehäuse eingelegt sein, der dann an seinen beiden Enden beidseitig vom Armband umgriffen wird, wozu das Armband in der Mitte einen entsprechenden Einschnitt aufweist.
Patentanspräche
1. Armbanduhr mit einem Gehäuse aus massivem, weitgehend naturbelassenem Holz und einem Armband aus zwei Hälften, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Armbandhälften (11A, 11B) über zumindest einen Steg aus Hartholz oder rekombiniertem Holz verbunden sind, der/die mit dem das Uhrwerk aufnehmenden Gehäuse (10) verbunden ist/sind.
2. Armbanduhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei symmetrisch bezüglich des Gehäuses (10) und parallel zueinanderliegende Stege (12A, 12B) vorgesehen sind, zwischen deren Enden die Armbandhälften (11A, 11B) gehalten sind.
3. Armbanduhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg/die Stege (12A, 12B) In Nuten des Gehäuses (10) eingelassen sind.
4. Armbanduhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite der Stege (12A, 12B) flächenbündig mit der Unterseite des Gehäuses (10) abschliessen.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE8716744U DE8716744U1 (de) | 1987-12-19 | 1987-12-19 | Armbanduhr |
Publications (2)
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| CH685587GA3 CH685587GA3 (de) | 1995-08-31 |
| CH685587B5 true CH685587B5 (de) | 1996-02-29 |
Family
ID=6815295
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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Also Published As
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Legal Events
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