CH685723A5 - Chamott-Hohlstein-Bausatz. - Google Patents

Chamott-Hohlstein-Bausatz. Download PDF

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CH685723A5
CH685723A5 CH280992A CH280992A CH685723A5 CH 685723 A5 CH685723 A5 CH 685723A5 CH 280992 A CH280992 A CH 280992A CH 280992 A CH280992 A CH 280992A CH 685723 A5 CH685723 A5 CH 685723A5
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baffles
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Martin Frei
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Martin Frei
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/04Closed stoves built-up from glazed tiles 
    • F24B1/06Construction of tiles or bracing means therefor, e.g. shim liner
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B7/00Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating 
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D5/00Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
    • F24D5/06Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated
    • F24D5/10Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated with hot air led through heat-exchange ducts in the walls, floor or ceiling

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Description

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CH 685 723 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einem Chamott-Hohlstein-Bausatz für Warmluft-Heizungen.
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einen für Warmluft-Heizungen geeigneten Hohlstein-Bausatz zu schaffen, mit dem beliebig ausgebildete Heizwände, Heizbänke und Bodenheizungen erstellt werden können, mit Anschluss vorzugsweise an eine Warmluft-Cheminée-Anlage.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
Dadurch gelingt es, mit einem Bausatz der nur eine geringe Zahl unterschiedlicher Hohlsteinarten umfasst, die in der Praxis für den Bau von Heizwänden oder dergleichen erforderlichen Anpassungen an bauliche Gegebenheiten vorzunehmen und eine gute Wärmeübertragung an die zu beheizenden Räume zu erhalten.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht einer Hohlstein-Hälfte Fig. 2 eine Seitenansicht der Hohlstein-Hälfte gemäss Fig. 1
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 Fig. 4 eine Frontansicht einer Hohlstein-Hälfte mit gewölbter Strömungs-Eckumlenkung
Fig. 5 eine Seitenansicht der Hohlstein-Hälfte gemäss Fig. 4
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie Vl-Vl in Fig. 4 Fig. 7 eine Frontansicht einer Hohlstein-Hälfte mit einer der einen offenen Seite gegenüberliegenden Wölbung zur Strömungsumlenkung
Fig. 8 eine Seitenansicht der Hohlstein-Hälfte gemäss Fig. 7
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX—IX in Fig. 7 Fig. 10 eine Frontansicht einer Hohlstein-Hälfte mit halbkugelförmigen Schikanen
Fig. 11 eine Seitenansicht der Hohlstein-Hälfte gemäss Fig. 10
Fig. 12 eine Ansicht eines Hohlsteines mit einer auf der einen Breitseite befestigten Kachel
Fig. 13 eine Ansicht eines Hohlsteines aus zwei gleich ausgebildeten, starr verbundenen Hälften
Fig. 14 eine schematische Darstellung einer an eine Cheminée-Anlage angeschlossenen Heizwand
Die aus Chamott bestehenden Hohlsteine 1 haben eine quaderförmige Gestalt und sind durch eine durch die Schmalseiten verlaufende Trennebene 2 aus herstellungstechnischen Gründen geteilt. Die beiden Teile werden hernach durch Mörtel oder dgl. unlösbar miteinander verbunden, sodass ein auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten offener Hohlbaustein entsteht. In den Hohlraum 3 erstrek-ken sich beidseitig Längsrippen 4 hinein, die durchgehend zwischen dem obern und untern Begrenzungssteg 5 angeordnet sind. Diese sind am Rippengrund gewölbt und aussen scharfkantig ausgebildet. Somit verlaufen diese Rippen 4 quer zur Strömungsrichtung der durchgeleiteten Warmluft und bewirken eine Turbulenz.
Zur rechtwinkligen Umlenkung der Warmluft wird ein in den Fig. 4-6 dargestellter Hohlstein verwendet. Dieser ist im Prinzip gleich aufgebaut wie der Hohlstein nach den Fig. 1-3, jedoch mit dem Unterschied, das er nach zwei benachbarten, im Winkel von 90° zueinander verlaufenden Seiten offen ist und der von den offenen Seiten abgewandte Eckbereich eine konkave 90° Wölbungswand 10 zur Strömungsumleitung aufweist. Durch Zusammenbau von zwei spiegelbildlich übereinander angeordneten Hohlbausteinen lässt sich somit die durchgeleitete Warmluft um 180° umlenken.
Beim Hohlstein nach den Fig. 7-9 ist auf der Seite, welche einer offenen Seite gegenüberliegt, eine mittenzentrierte, konkave Wölbung von mehr als 90°, vorzugsweise von etwa 120° vorhanden. Dadurch wird der von oben zugeführten Warmluft am Ausgang eine aufwärts gerichtete Strömungsrichtung erteilt, was einen besseren Wärmeübergang bei den anschliessenden Hohlbausteinen bewirkt.
An Stelle von durchgehenden Rippen 4 können diese quer zur Längsrichtung auch unterbrochen sein. Ferner könnten die Schikanen auch anders ausgebildet sein, beispielsweise wie dies aus den Fig. 10 und 11 hervorgeht. Die einen integrierenden Bestandteil des Chamottmaterials bildenden halbkugelförmigen Höcker 9 oder dgl. bewirken eine Turbulenz der durch den Hohlraum 3 durchströmenden Warmluft. Aus Fig. 12 geht eine Ausführungsform hervor, bei der die beiden Teilstücke des Hohlsteines unterschiedliche Wandstärken auf ihrer Breitseite haben. Auf die Fläche mit geringerer Wandstärke kann entweder eine Kachel 14 starr befestigt werden oder - falls auf dieser Seite eine Wärmeabgabe nicht erwünscht ist - eine Wärmedämmschicht aufgebracht werden.
Falls der eine Teil des Hohlsteines mit einer Kachel 14 oder mit einer Isolierschicht versehen wird, kann die Wandstärke etwa um die betreffende Dik-ke d geringer gewählt werden, wie dies aus Fig. 12 hervorgeht. Die Wandstärke b' beträgt - über die Schikanen gemessen - das 0,3- bis 0,7-fache, vorzugsweise etwa das 0,5-fache des lichten Durchganges (a).
Die Hohlsteine 1 gemäss Fig. 13 mit zwei gleichen Hälften sind so dimensioniert, dass der lichte Durchgang (a) des Hohlraumes 3 das 0,8- bis 1,6-fache der über die Schikanen 4 gemessenen Wandstärke (b) beträgt, wobei eine Wärmeabgabe auf beide Seiten vorgesehen ist, wie dies durch die Pfeile angedeutet ist.
Fig. 14 zeigt schematisch den Aufbau einer Heizwand 15, welche an eine Warmluft-Cheminee-Anla-ge 16 angeschlossen ist. Mit den in den Fig. 1-13 beschriebenen Hohlsteinen 1 kann die Warmluft durch die Heizwand 15 hindurchgeleitet und umgelenkt werden.
Am Eingang und Ausgang der Heizwand 15 sind je zwei parallele Rohranschlüsse 18, 19 vorhanden. Die Heizwand 16 kann auch im Winkel versetzt weitergeführt werden. Für schmale Heizwände kann auch eine im wesentlichen vertikale Warmluftführung vorgesehen werden, durch Drehung der Hohlsteine um 90°. Ferner können mit diesen Hohlstei-
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nen 1 Sitzbänke und dgl. beheizt werden. Die gleichen Hohlsteine lassen sich auch für eine Bodenheizung verwenden.
Unter «Chamotte» werden allgemein Materialien mit hoher Wärmespeicherkapazität verstanden, die insbesondere durch Brennen von Tonen, Schiefertonen oder Kaolinen hergestellt werden.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Chamott-Hohlstein-Bausatz für Warmluft-Heizungen, dadurch gekennzeichnet, dass die quaderförmigen Steine zweiteilig ausgebildet sind, wobei die beiden Teile miteinander starr verbunden sind, im Innern der Hohlsteine (1) Schikanen (4, 9) vorhanden sind, die einen integrierenden Bestandteil des Chamottmaterials bilden zur Erzeugung von Turbulenzen der durchgeführten Warmluft, ein erster Satz von Hohlsteinen (1) je an zwei sich gegenüberliegenden Schmalseiten offen ist und ein zweiter Satz von Hohlsteinen je auf zwei um 90° zueinander versetzten Seiten offen ist und im Eckbereich eine mindestens viertelkreisförmige Strö-mungs-Umlenkwand (20) vorhanden ist.
2. Chamott-Hohlstein-Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Satz von Hohlsteinen mit zwei um 90° zueinander versetzten, offenen Seiten vorhanden ist, wobei auf der der einen offenen Seite gegenüberliegenden Seite eine konkave Strömungs-Umlenkwand (12) von mehr als 90°, vorzugsweise von etwa 120°, vorhanden ist.
3. Chamott-Hohlstein-Bausatz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeicllnet, dass die Trennebene (2) durch die Mitte der Schmalseite der Steine verläuft und beim Satz mit sich gegenüberliegenden offenen Seiten die Schikanen als quer zur Durchflussrichtung verlaufende, durchgehende oder unterbrochene Rippen (4) ausgebildet sind.
4. Chamott-Hohlstein-Bausatz nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlsteine (1) für den Ein- und Auslass der Warmluft je zwei kreisrunde, voneinander distanzierte Öffnungen (18, 19) enthalten.
5. Chamott-Hohlstein-Bausatz nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der lichte Durchgang (a) das 0,8- bis 1,6-fache der über die Schikanen (4) gemessenen Wandstärke (b) beträgt.
6. Chamott-Hohlstein-Bausatz nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke (b') der einen Steinhälfte, über die Schikanen gemessen, das 0,3- bis 0,7-fache, vorzugsweise etwa das 0,5-fache des lichten Durchganges beträgt und aussen eine Velkleidungsplatte (14) oder Isolierschicht aufgebracht ist.
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