CH685847A5 - Unterbodenausziehfuehrung - Google Patents

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CH685847A5
CH685847A5 CH320993A CH320993A CH685847A5 CH 685847 A5 CH685847 A5 CH 685847A5 CH 320993 A CH320993 A CH 320993A CH 320993 A CH320993 A CH 320993A CH 685847 A5 CH685847 A5 CH 685847A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pull
rail
mounting rail
flange
web
Prior art date
Application number
CH320993A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Vonier
Original Assignee
Fulterer Gmbh
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/483Sliding drawers; Slides or guides therefor with single extensible guides or parts
    • A47B88/487Sliding drawers; Slides or guides therefor with single extensible guides or parts with rollers, ball bearings, wheels, or the like

Landscapes

  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

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CH 685 847 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterboden-ausziehführung für Schubkästen mit je einer ortsfest in einem Möbelkorpus angeordneten Tragschiene und mindestens je einer, relativ zur Tragschiene verschiebbar gelagerten Auszugschiene, wobei zwischen Tragschiene und Auszugschiene lastübertragende, in einem Laufwagen frei drehbar gelagerte Abrollkörper vorgesehen sind mit waagrechter Drehachse und Seitenführungsrollen mit vertikaler Drehachse, und die Tragschiene einen horizontal ausladenden Kragflansch und einen randseitig daran vorgesehenen, sich vertikal nach oben erstreckenden Steg mit einer Laufbahn für an dieser aufliegenden Abrollkörper aufweist und die Auszugschiene ein im wesentlichen kastenartiges, den Laufwagen um-schliessendes Querschnittsprofil besitzt, in welches der Steg der Tragschiene ragt.
Führungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt geworden (AT-PS 379 497, DE-GM 8 710 736, EU-OS 98 511). ihnen allen ist gemeinsam, dass am oberen Rande des vertikalen Steges der als Biegeprofil gestalteten Tragschiene ein horizontaler Flansch anschliesst, der entweder zur oder von der Tragschiene weg gerichtet ist und an dessen Oberseite und an dessen Unterseite Abrollkörper mit waagrechter Drehachse anliegen, die in einem Laufwagen gehalten sind, in welchem auch Seitenführungsrollen mit jeweils vertikaler Drehachse lagern. Als Abrollkörper dienen kleine zylindrische Walzen. Diese Unterbodenausziehfüh-rungen haben sich durchaus bewährt, allerdings nur für beschränkte Lasten, denn der aus einem Blechprofil gebogene Horizontalflansch, an dem diese Abrollkörper oben und unten anliegen, ist ja relativ dünnwandig und durch hohe Lasten allzu leicht verbiegbar.
Von diesem Stand der Technik geht die Erfndung aus und ihre Aufgabe ist es, diese vorbekannten Konstruktionen dahingehend weiter zu entwickeln, dass hohe Lasten übertragbar sind, ohne dass Verformungen befürchtet werden müssen, was erfin-dungsgemäss dadurch gelingt, dass der der Tragschiene abgewandte Vertikalsteg der Auszugschiene bis unter den Kragflansch der Tragschiene ragt und ein am unteren Rand des Vertikalsteges vorgesehener, gegen die Tragschiene gerichteter Horizontalflansch bis unter den Kragflansch reicht und von diesem in vertikaler Richtung distanziert ist und dass zwischen diesem Horizontalflansch und dem Kragflansch Abrollkörper vorgesehen sind.
Ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der vertikale Abstand des Horizontalflansches der Auszugschiene und des Kragflansches 4 voneinander etwa gleich gross ist wie der Abstand der Laufbahn des Steges der Tragschiene 2 von der horizontalen oberen Wange der Auszugschiene, so können im oberen und im unteren Teil der Auszugschiene Abrollkörper gleicher Form und gleicher Grösse verwendet werden, was die Herstellung und die Lagerhaltung verbilligt. Dem selben Zweck dient auch der weitere erfindungsge-mässe Vorschlag, wonach alle Abrollkörper in an sich bekannter Weise in einem Laufwagen gelagert sind, was noch zusätzlich die Montage der Führung erleichtert, die ja fabrikseitig zusammengesetzt werden muss.
Um die Tragschiene möglichst biegesteif zu gestalten, ist sie bzw. zumindest ein Teil ihres Querschnittsprofiles als Strangpressprofil ausgebildet. Solche Strangpressprofile können relativ billig und massgenau hergestellt werden und besitzen eine hohe Biegesteifigkeit. Es ist aber auch durchaus möglich, die Tragschiene, ihr vertikaler Steg und ihre Laufbahn in an sich bekannter Weise als Blechbiegeprofil auszubilden, wenn herkömmliche Technologien für die Fertigung einer solchen Unter-bodenausziehführung eingesetzt werden sollen.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung anhand verschiedener Ausführungsbeispiele, die Fig. 1 bis 3 zeigen Ansichten von Unterbodenaus-ziehführungen.
An einer hier nur angedeuteten Seitenwand 1 eines Möbelkorpus ist eine Tragschiene 2 befestigt mit einem Befestigungsflansch 3, einem horizontal ausladenden Kragflansch 4 und einem daran anschliessenden, nach oben gerichteten vertikalen Steg 5 mit einer horizontalen Laufbahn 6. Diese Tragschiene 2 ist einstückig als Blechbiegeprofil gestaltet. Der vertikale Steg 5 und die horizontale Lauflbahn 6 sind von der Auszugschiene 7 aufgenommen, die ein kastenartiges Querschnittsprofil besitzt, wobei der an die obere horizontale Wange 8 anschliessende, der Tragschiene 2 abgewandte und nach unten gerichtete Vertikalsteg 9 bis unter den Kragflansch 4 der Tragschiene reicht. Am unteren Rand dieses Vertikalsteges 9 ist ein Horizontalflansch 10 angeformt, der bis unter den Kragflansch 4 reicht und der von diesem in vertikaler Richtung distanziert ist.
Zum Verschieben der Auszugschiene 7 gegenüber der Tragschiene 2 sind Abrollkörper 11 und 12 mit horizontaler Drehachse vorgesehen, nämlich kleine zylindrische Walzen, die zusammen mit Seitenführungsrollen 13 und 14, die vertikale Drehachsen aufweisen, in nicht dargestellten Laufwagen untergebracht sind. Dieser Laufwagen erstreckt sich rechtwinklig zur Zeichenebene, wobei in mehreren, hintereinander liegenden Ebenen solche Abrollkörper, wie an sich bekannt, angeordnet sind (DE-GM 8 710 736- Fig. 4).
Aus der Darstellung nach Fig. 1 ist nun ersichtlich, dass die oberen rechtwinklig zur Zeichenebene hintereinander liegenden Abrollkörper 11 zwischen der Oberseite der Laufbahn 6 und der Wange 8 der Auszugschiene 7 vorgesehen sind und die unteren, rechtwinklig zur Zeichenebene hintereinander liegenden Abrollkörper 12 zwischen der Unterseite des Kragflansches 4 und dem Horizontalflansch 10 der Auszugschiene 7 liegen, so dass diese lastübertragenden Abwälzkörper beidseitig an einem biegesteifen C-Profil anliegen.
Zweckmässigerweise ist vorgesehen, dass der vertikale Abstand des Horizontalflansches und des Kragflansches etwa gleich gross ist wie der Abstand der Laufbahn des Steges von der horizontalen oberen Wange der Auszugschiene, so dass in jedem Laufwagen Abrollkörper nur eines Durchmessers vorzusehen sind. Die strichlierte Linie 15 in
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Fig. 1 zeigt, in welcher Weise der dadurch angedeutete Schubkasten auf der Auszugschiene 7 aufliegt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von jenem nach Fig. 1 nur dadurch, dass die Tragschiene 2 hier nicht als Biegeprofil aus einem Blechkörper, sondern als Strangpressprofil ausgebildet ist, so dass der hier durch die lastübertragenden Abrollkörper belastete Bauteil durch einen im Querschnitt rechteckigen, hochkant stehenden Balken gebildet ist.
Handelt es sich bei den Unterbodenausziehfüh-rungen nach den Fig. 1 und 2 um einfache Führungen, so veranschaulicht Fig. 3 eine Unterbodenaus-ziehführung mit Überauszug, bei der der Schubkasten einer weiteren, im Querschnitt ebenfalls kastenartigen Profilschiene 16 aufliegt. Zur Verschiebung dieser Schiene 16 gegenüber der Auszugschiene 7 sind zwischen diesen beiden Rollscheiben 17 und 18 angeordnet. Da solche Konstruktionen an sich zum Stand der Technik gehören, wird auf die konkrete Lagerung und Ausgestaltung dieser Rollscheiben 17 und 18 hier nicht näher eingegangen.
Wesentlich für alle Ausführungsformen dieser er-findungsgemässen Bauart ist hier, dass die lastübertragenden Abrollkörper 11 und 12 nicht an einem relativ dünnwandigen Blechstreifen angreifen, wie dies bislang der Fall war, sondern an stabilen, biegesteifen Konstruktionsteilen, die hoch belastbar sind. Aber auch die Auszugschiene 7 ist in diesem Sinne verbessert, versteift worden, da durch den tiefgezogenen Vertikalsteg 9 ihr Widerstandsmoment beachtlich vergrössert wurde. Die Seitenführungsrollen 13 und 14 übertragen keine vertikalen Lasten, sie dienen nur der Führung der aneinander gleitenden bzw. abrollenden Schienen in der Horizontalebene. An der Lastübertragung in vertikaler Richtung sind sie nicht beteiligt.
In den vorstehenden Figuren sind gleiche bzw. gleichwertige Teile mit gleichen Hinweisziffern ausgestattet.
Um Unterbodenführungen der geschilderten Art nicht nur an vertikalen Seitenwänden von Möbelkorpussen befestigen zu können, sondern auch an horizontal liegenden Bodenbrettern, kann der Kragflansch 4 der Tragschiene 2 stufenartig abgesetzt werden (siehe strichlierte Linie 4' in Fig. 1), wobei der tiefer liegende Horizontalabschnitt etwas unterhalb des Horizontalflansches 10 liegt, so dass diese Tragschiene dann mit diesem tiefliegenden Abschnitt auf dem waagrecht liegenden Bodenbrett befestigt werden kann.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Unterbodenausziehführung für Schubkästen mit je einer ortsfest in einem Möbelkorpus angeordneten Tragschiene und mindestens je einer, relativ zur Tragschiene verschiebbar gelagerten Auszugschiene, wobei zwischen Tragschiene und Auszugschiene lastübertragende, in einem Laufwagen frei drehbar gelagerte Abrollkörper vorgesehen sind mit waagrechter Drehachse und Seitenführungsrollen mit vertikaler Drehachse, und die Tragschiene einen horizontal ausladenden Kragflansch und einen randseitig daran vorgesehenen, sich vertikal nach oben erstreckenden Steg mit einer Laufbahn für an dieser aufliegenden Abrollkörper aufweist und die Auszugschiene ein im wesentlichen kastenartiges, den Laufwagen umschliessendes Querschnittsprofil besitzt, in welches der Steg der Tragschiene ragt, dadurch gekennzeichnet, dass der der Tragschiene (2) abgewandte Vertikalsteg (9) der Auszugschiene (7) bis unter den Kragflansch (4) der Tragschiene (2) ragt und ein am unteren Rand des Vertikalsteges (9) vorgesehener, gegen die Tragschiene (2) gerichteter Horizontalflansch (10) bis unter den Kragflansch (4) reicht und von diesem in vertikaler Richtung distanziert ist und dass zwischen diesem Horizontalflansch (10) und dem Kragflansch (4) Abrollkörper (12) vorgesehen sind.
2. Unterbodenausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Abstand (A) des Horizontalflansches (10) der Auszugschiene (7) und des Kragflansches (4) voneinander etwa gleich gross ist wie der Abstand (B) der Laufbahn (6) des Steges (5) der Tragschiene (2) von der horizontalen oberen Wange (8) der Auszugschiene (7).
3. Unterbodenausziehführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Abrollkörper (11, 12, 13, 14) in an sich bekannter Weise in einem Laufwagen gelagert sind.
4. Unterbodenausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschiene (2) bzw. zumindest ein Teil ihres Querschnittsprofiles als Strangpressprofil ausgebildet ist (Fig. 2).
5. Unterbodenausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschiene (2), ihr vertikaler Steg und ihre Laufbahn (6) in an sich bekannter Weise als Blechbiegeprofil ausgebildet sind (Fig. 1 und 3).
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CH320993A CH685847A5 (de) 1992-12-01 1993-10-25 Unterbodenausziehfuehrung

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DE4337485A1 (de) 1994-06-09
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