CH685872A5 - Transportsystem zur Befoerderung von Voll- und Leerhuelsen bei Spinn-und Spulmaschinen - Google Patents
Transportsystem zur Befoerderung von Voll- und Leerhuelsen bei Spinn-und Spulmaschinen Download PDFInfo
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Description
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CH 685 872 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Transportsystem zur Beförderung von Voll- und Leerhülsen bei Spinn- und Spulmaschinen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten Transportsystem dieser Art (DE-OS 4 008 990) sind sowohl im Spinnmaschinenbereich für spinnmaschinenspezifische Zapfenschlitten als auch im Spulmaschinenbereich für spulmaschinenspezifische Zapfenschlitten in sich geschlossene Transportschleifen vorgesehen, die aus mit Mitnehmern versehenen Transportbändern, Gleit- und Führungsbahnen bzw. Förderbändern bestehen und dazu dienen, die Voll- und Leerhülsen auf den Zapfenschlitten von den Spinn- und Spulstellen weg und zu diesen hin zu fördern, wobei zwischen der Spinnmaschine und der Spulmaschine Umsetzer vorgesehen sind.
Weiterhin ist es aus der DE-OS 3 812 342 bekannt, die Voll- und Leerhülsen nicht auf Zapfenschlitten, sondern auf Tragzapfen zu transportieren, welche mit spinnmaschinenseitigen Transportbändern fest verbunden sind, von denen die Vollhülsen durch eine zwischen Spinnmaschine und Spulmaschine angeordnete Greifvorrichtung abgeführt und zu denen durch die Greifvorrichtung Leerhülsen zugeführt werden. Bei einer anderen Ausführungsform sind entlang der Spinnmaschine mit Mitnehmern versehene Stahlbänder vorgesehen, die Zapfenschlitten auf Gleitbahnen vorschieben und an einem Ende der Spinnmaschine auf ein Förderband ausschleusen.
Problematisch ist bei diesen bekannten Transportsystemen, dass Umsetzer in der Form besonderer Greif- und Hubvorrichtungen erforderlich sind, um die auf der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung herangeführten Vollhülsen (Kopse) von den Zapfenschlitten oder Tragzapfen abzunehmen und auf Zapfenschlitten oder Tragzapfen der spul-maschinenseitigen Transportvorrichtung umzuladen. Umgekehrt müssen die von der spulmaschi-nenseitigen Transportvorrichtung zugeführten Leerhülsen ebenfalls mittels besonderer Greif- und Hubvorrichtungen von den Zapfenschlitten oder Tragzapfen auf die Zapfenschlitten oder Tragzapfen der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung umgesetzt werden.
Aus der WO 90/03461 ist daher bereits ein Transportsystem für eine Kombination von Spinn-und Spulmaschine bekanntgeworden, welche keine derartigen Hub- und Greifeinrichtungen zum Umsetzen der Voll- und Leerhülsen benötigt. Dort werden die Vollhülsen zusammen mit den sie tragenden Zapfenschlitten aus der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung ausgeschleust und über eine Pufferstrecke in Form eines Förderbandes der spul-maschinenseitigen Transportvorrichtung zugeführt. Nach dem Spulvorgang werden die Leerhülsen auf die von den Vollhülsen befreiten Zapfenschlitten aufgesetzt und wiederum einer durch ein Förderband gebildeten Pufferstrecke zugeführt und von dort in die spinnmaschinenseitige Transportvorrichtung eingeschleust. Dieses bekannte Transportsystem setzt somit voraus, dass die spulmaschinen-
seitige Transportvorrichtung auf die Zapfenschlitten der Spinnmaschine abgestimmt ist bzw. umgekehrt die Transportvorrichtung der Spinnmaschine an die Zapfenschlitten der Spulmaschine angepasst ist. Dies kann zu Anpassungsproblemen führen, wenn andere Zapfenschlitten oder spinn-/spulmaschinen-seitige Transportvorrichtungen verwendet werden sollen. Insbesondere ist die Variabilität bei der Kombination von Spinn- und Spulmaschinen stark eingeschränkt, sofern man nicht den erhöhten Aufwand für die Anpassung der Transportvorrichtungen aneinander in Kauf nehmen will.
Bei einer aus der DE-OS 3 924 710 bekannten Transportvorrichtung für eine doppelseitige Spinnmaschine sind Mitnehmer mit Aussparungen versehen, die sich mit jeweils einer Aussparung des vorauslaufenden und des nachfolgenden Mitnehmers zu einer Aufnahme für jeweils einen Zapfenschlitten ergänzen, so dass jeder Zapfenschlitten zwischen zwei Mitnehmern eingeführt und von diesen gemeinsam getragen werden kann. Problematisch ist dort, dass relativ aufwendige und teure Mitnehmer erforderlich sind, die nicht nur an einen speziellen Zapfenschlittentyp angepasst, sondern auch gegenseitig genau ausgerichtet sein müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Transportsystem der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auch Spinn- und Spulmaschinen miteinander kombiniert werden können, die Transportvorrichtungen für unterschiedliche Arten von Zapfenschlitten aufweisen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruch 1 vorgesehen.
Anspruch 2 kennzeichnet eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht also darin, dass auch Spinn- und Spulmaschinen mit für unterschiedliche Zapfenschlitten ausgebildeten Transportvorrichtungen miteinander kombiniert werden, wobei die Unterschiedlichkeit der Zapfenschlitten, die jeweils nicht zur Transportvorrichtung der anderen Maschine passen, dadurch berücksichtigt wird, dass die Zapfenschlitten der einen Maschine durch Hinzufügung eines Adapterschlittens auch für die andere Maschine passend gemacht werden, so dass mit für die betreffende Maschine an sich ungeeigneten Zapfenschlitten gleichwohl der Transport von Leer- und Vollhülsen vorgenommen werden kann. Im allgemeinen wird man erfin-dungsgemäss so vorgehen, dass von den beiden einerseits der Spinnmaschine und andererseits der Spulmaschine zugeordneten Typen von Zapfenschlitten der das kleiner dimensionierte Basisteil aufweisende Zapfenschlitten auch auf der anderen, ein grösser dimensioniertes Basisteil erfordernden anderen Maschine verwendet werden kann, indem gewissermassen das zu kleine Basisteil durch den Adapterschlitten zu einem an die Transportvorrich-tung der anderen Maschine angepassten vergrös-serten Basisteil gemacht wird. Die Erfindung geht dabei davon aus, dass die an den Zapfenschlitten der Spinnmaschine und der Spulmaschine vorhandenen Hülsenzapfen stets gleich ausgebildet sind, weil sie für die Aufnahme der gleichen Voll- und
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Leerhülseri geeignet sein müssen. Variiert wird bei unterschiedlichen Maschinen also stets nur der die Hülsenzapfen tragende Basisteil der Zapfenschlitten.
Die Erfindung schafft somit für diejenige der beiden miteinander kombinierten Maschinen, welche für die mit dem kleineren Basisteil ausgestatteten Zapfenschlitten nicht geeignet ist, durch Hinzufügung eines Adapterschlittens einen Kombinationszapfenschlitten, der insgesamt so wie ein speziell für die Transportvorrichtung dieser Maschine ausgebildeter Zapfenschlitten ausgebildet ist.
Das erfindungsgemässe Transportsystem um-fasst somit als Adapter ausgebildete Hilfsschlitten, die entweder im Bereich der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung oder im Bereich der spul-maschinenseitigen Transportvorrichtung eingesetzt werden und von der jeweiligen Transportvorrichtung im Umlauf versetzbar sind. Sind die Adapterschlitten der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung zugeordnet, so werden die Vollhülsen nach dem Spinnvorgang auf den Zapfenschlitten aus der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung ausgeschleust und mittels der Vollhülsenübergabestati-on in Richtung der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung befördert, wo sie durch eine Kopplungsvorrichtung mit den Adapterschlitten gekoppelt und von diesen den Spulstellen zugeführt werden. Nach dem Spulvorgang werden die die Leerhülsen tragenden Zapfenschlitten durch die Adapterschlitten der Trennvorrichtung zugeführt, die die Zapfenschlitten von den Adapterschlitten trennt und der Leerhülsenübergabevorrichtung zuführt, von welcher sie wieder zur spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung weitergefördert werden.
Da die Adapterschlitten Trägerorgane für die Zapfenschlitten darstellen, kann auch von einem «Huckepack»-Fördersystem gesprochen werden. Von Vorteil ist dabei insbesondere, dass spinnmaschinenspezifische Zapfenschlitten auch auf einer spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung gefördert werden können, welche an sich hierzu nicht ausgelegt ist. Für den Transport spulmaschinenspe-zifischer Zapfenschlitten auf spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtungen gilt Entsprechendes.
Werden die Adapterschlitten im Bereich der Spulmaschine eingesetzt, so ergibt sich ein besonderer Vorteil, der darauf beruht, dass die Zahl der Spulstellen wesentlich geringer als diejenige der Spinnstellen ist. Das Verhältnis der Zahl der Spulstellen zur Zahl der Spinnstellen kann beispielsweise 1:20 betragen. Soll nun auf der Spulmaschine eine aufwendige Spinndatenerfassung durchgeführt werden, so ist es erforderlich, entsprechend ausgestaltete und teure Zapfenschlitten zu verwenden. In der Spinnmaschine können die Vorteile dieser teuren Zapfenschlitten jedoch nicht genutzt werden. Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung ist es nun möglich, nur die verhältnismässig geringe Zahl von an der Spulmaschine vorgesehenen Adapterschlitten entsprechend den Erfordernissen der Spinndatenerfassung auszubilden und im übrigen preiswerte Transportschlitten zu verwenden.
Gemäss Anspruch 3 oder 4 können die Adapterschlitten auf einer Gleitschiene gleitend gelagert und von zugeordneten Mitnehmern der Transportvorrichtung auf der Gleitschiene verschoben oder von Mitnehmern vorzugsweise lösbar getragen werden. Darüberhinaus können die Adapterschlitten an die entsprechenden Transportvorrichtungen jedoch in der gleichen Weise angepasst sein und von diesen gefördert werden, wie dies für Zapfenschlitten beispielsweise aus der WO 90/03461 bekannt ist.
Bei einer Ausbildung der Adapterschlitten und Zapfenschlitten gemäss den Ansprüchen 5 bis 8 ist ein besonders einfaches Aufsetzen und Verrasten der Zapfenschlitten auf den Adapterschlitten möglich.
Die Ausbildung der Adapterschlitten nach Anspruch 9 oder 10 ermöglicht ein seitliches Einsetzen der Zapfenschlitten in die Adapterschlitten.
Gemäss Anspruch 11 können die Adapterschlitten ein in der Grundfläche rechteckiges Basisteil aufweisen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Adapterschlitten auf Gleitschienen geführt werden und gegen Verdrehen gesichert werden sollen.
Anspruch 12 beschreibt eine dreiteilige Vollhül-senübergabestation, die gemäss Anspruch 13 ein auf einer höheren Ebene liegendes Übergabefördermittel umfasst, wodurch die Voraussetzungen für ein einfaches Aufsetzen der Zapfenschlitten auf die Adapterschlitten geschaffen sind.
Dieses Aufsetzen der Zapfenschlitten auf die Adapterschlitten kann in näherer Ausgestaltung der Erfindung auf besonders einfache und präzise Weise durch eine Einleit- und Kopplungsvorrichtung erfolgen, wie sie in den Ansprüchen 14 bis 18 beschrieben sind.
Durch den beweglichen Halteanschlag nach Anspruch 9 sind keine Mess- oder Signaleinrichtungen erforderlich, um den vordersten Zapfenschlitten zum Weitertransport freizugeben. Die Freigabe erfolgt vielmehr zwangsläufig, indem der Adapterschlitten den vordersten Zapfenschlitten erfasst und in Förderrichtung mit einer Kraft mitnimmt, die grösser als die Festhaltekraft durch den beweglichen Halteanschlag ist.
In den Ansprüchen 20 bis 23 sind vorteilhafte Ausführungsformen der Leerhülsenausleitvorrich-tung und der Pufferstrecke angegeben, mittels derer die die Leerhülsen tragenden Zapfenschlitten von den Adapterschlitten getrennt und der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung zugeführt werden.
Eine lösbare Rastverbindung zwischen dem Basisteil und dem Kopplungsorgan der Adapterschlitten gemäss Anspruch 7 ermöglicht es, nur einen Teil, nämlich das Kopplungsorgan des Adapterschlittens auszutauschen, falls dies durch Anpassung an andere Zapfenschlitten oder aufgrund von Verschleiss erforderlich sein sollte.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer mit einer Spulmaschine kombinierten Ringspinnmaschine mit Hülsen-Transportvorrichtungen, die mittels einer Vollhülsen- und Leerhülsenübergabestation miteinander verbunden sind,
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Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Zapfenschlittens mit dem unteren Teil einer aufgesteckten Vollhülse,
Fig. 3 eine Draufsicht des Zapfenschlittens von Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Adapterschlittens, Fig. 5 eine Seitenansicht des Adapterschlittens von Fig. 4 mit einem aufgesetzten Zapfenschlitten und einem Teil eines Mitnehmers der Transportvorrichtung,
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Vollhülseneinleitvorrichtung mit einem vordersten, bereits mit einem Zapfenschlitten gekoppelten Adapterschlitten und dahinter mehreren in einer Warteschlange stehenden Zapfenschlitten, von denen der vorderste gerade mit dem Adapterschlitten gekoppelt wird,
Fig. 7 eine Draufsicht der Vollhülseneinleitvorrichtung von Fig. 6,
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von Fig. 7,
Fig. 9 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Leerhülsenausleitvorrichtung mit mehreren Zapfenschlitten, von denen der letzte gerade vom Adapterschlitten getrennt wird,
Fig. 10 eine Draufsicht der Leerhülsenausleitvorrichtung von Fig. 9,
Fig. 11 eine schematische Draufsicht einer mit einer Spulmaschine kombinierten Ringspinnmaschine mit einer Ausführungsvariante der spinn- und spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung mit dazwischenliegender Vollhülsen- und Leerhülsenüber-gabestation und mit spinnmaschinenseitig angeordneten Adapterschlitten,
Fig. 12 eine schematische Draufsicht einer Voll-hülsenausleitstation mit einer Ausbildungsvariante eines Adapterschlittens,
Fig. 13 eine geschnittene Vorderansicht eines zweiteiligen Adapterschlittens mit einem Basisteil und einem darauf in lösbarem Rasteingriff befindlichen Kopplungsorgan,
Fig. 14 eine Seitenansicht des Adapterschlittens von Fig. 13 und
Fig. 15 eine Draufsicht des Adapterschlittens von Fig. 13 und 14.
Aus Fig. 1 ist schematisch eine Ringspinnmaschine 9 mit einer Transportvorrichtung 10 und eine mit dieser zusammenwirkende Spulmaschine 7 mit einer Transportvorrichtung 11 dargestellt. Die Transportvorrichtungen 10, 11 sind als Endlosförderer ausgebildet, welche jeweils aus einem vertikal angeordneten Stahlband bestehen und um Umlenkwalzen 12, 13, 14, 15 bzw. 16, 17, 18, 19 mit vertikaler Achse und damit um die Spinnstellen 4 der Ringspinnmaschine 9 bzw. die Spulstellen 8 der Spulmaschine 7 herumgeführt sind.
An der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung 10 sind ausgerichtet mit den einzelnen, nicht dargestellten Spinnstellen sich vom Endlosförderer nach aussen erstreckende Mitnehmer 20 befestigt.
Weiterhin sind an den Längsseiten der Spinnmaschine im einzelnen in Fig. 2 und 3 dargestellte Zapfenschlitten 21 vorgesehen, welche auf entlang von zwei Spinnstellenseiten und der von der Spulmaschine 7 abgewandten Stirnseite 5 der Ringspinnmaschine 9 verlegten Gleitschienen 6 gleitend verschiebbar angeordnet sind und mit den Mitnehmern 20 in einen sie auf der Gleitschiene 6 entlang der Spinnstellenseiten und der Stirnseite 5 in Richtung der Pfeile 22 verschiebenden Mitnahmeeingriff stehen und dadurch in eine genau ausgerichtete Position bezüglich der Spinnstellen bringbar sind. Anstatt die Zapfenschlitten 21 auf einer Gleitschiene 6 zu lagern, ist es auch möglich, die Zapfenschlitten 21 mit den Mitnehmern 20 derart zu koppeln, dass sie allein von diesen getragen werden, welche ihrerseits auf einer Führungsschiene gleitend abgestützt sein können.
Die Zapfenschlitten 21 dienen nach Fig. 2 als Träger und Transportorgane für Vollhülsen (Kopse) 23, die aus einer auf einen vertikal vorstehenden Hülsenzapfen 25 des Zapfenschlittens 21 aufsteckbaren Leerhülse 24 und dem auf diese Hülse mittels der Spinnmaschine aufgewickelten Garn 27 bestehen, sowie für die Leerhülsen 24 nach dem Abwickeln des Garns 27 mittels der Spulmaschine 7.
Am in Förderrichtung vorderen Ende der in Fig. 1 unteren Spinnstellenseite der Ringspinnmaschine 9 schliesst sich eine Vollhülsenübergabestation 28 an, die aus einer Vollhülsenausleitvorrichtung 29, einer Pufferstrecke in Form eines Förderbandes 30 sowie aus einer an der Eintrittsseite der Spulmaschine 7 vorgesehenen Vollhülseneinleitvorrichtung 31 besteht.
An der Spulmaschine 7 sind nur schematisch angedeutete Gleitschienen 54 vorgesehen, auf denen im einzelnen in Fig. 4 gezeigte, im wesentlichen scheibenförmige Adapterschlitten 32 angeordnet sind, um mittels an der Transportvorrichtung 11 in geeigneten Abständen angeordneter Mitnehmer 33 zu den einzelnen Stationen der Spulmaschine 7 verschoben werden zu können. Nach Fig. 5 kann auf jeden Adapterschlitten 32 ein Zapfenschlitten 21 aufgesetzt werden.
An der Leerhülsenaustrittsseite der Spulmaschine 7 befindet sich eine Leerhülsenausleitstation 37, an die sich ein eine Pufferstrecke bildendes Förderband 38 anschliesst, das zur Leerhülseneintrittssei-te der Ringspinnmaschine 9 führt.
Die Funktion der beschriebenen Kombination einer Ringspinnmaschine 9 und einer Spulmaschine 7 ist wie folgt:
Die mit den Vollhülsen 23 bestückten Zapfenschlitten 21 werden mittels der Vollhülsenausleitvorrichtung 29 von den Mitnehmern 20 getrennt und auf das parallel zur Längsseite der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung angeordnete Transportband 30 geschoben, um auf diesem in Richtung der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung 11 weitergefördert zu werden, bis sie in den Wirkungsbereich der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Vollhülseneinleitvorrichtung gelangen.
Dort werden die Zapfenschlitten 21 auf die von der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung 11 förderbaren Adapterschlitten 32 aufgesetzt und durch Mitnehmer 33 in Richtung des Pfeils 34 den einzelnen Spulstellen zugeführt.
Nach dem Spulvorgang werden die Adapterschlitten 32 zusammen mit den Zapfenschlitten 21 in
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Richtung des Pfeils 35 von .den Spulstellen weg in Richtung der Leerhülsenübergabestation 36 gefördert, die aus der Leerhiilsenausleitvorrichtung 37, der Pufferstrecke in Form des Förderbandes 38 und einer Leerhülseneinleitvorrichtung 84 besteht, in der Leerhülsenausleitvorrichtung 37 werden die mit Leerhülsen bestückten Zapfenschlitten 21 von den Adaptern 32 getrennt und durch nachrückende Zapfenschlitten auf das Tansportband 38 geschoben. Auf diesem werden die Zapfenschlitten 21 der Leerhülseneinleitvorrichtung 84 zugeführt, durch die sie wieder in Eingriff mit den Mitnehmern 20 der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung 10 gebracht und in exakt ausgerichteter Position zu den Spinnstellen gefördert werden.
Nähere Einzelheiten bezüglich des Aufbaus und der Funktion der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung 10, der Mitnehmer 20 der Vollhülsen-ausleitvorrichtung 29, der Transportbänder 30 sowie der Leerhülseneinleitvorrichtung 84 sind der WO 90/03461 zu entnehmen und werden hier nicht mehr näher erläutert.
Zwecks Kopplung mit den Adapterschlitten 32 besitzt der Zapfenschlitten 21 gemäss den Fig. 2 und 3 ein nach unten offenes, schüsselartiges Basisteil 39, dessen Randbereiche 40 flanschartig nach innen vorspringen. Das Basisteil 39 ist mit regelmässig über den Umfang verteilten Radialschlitzen 41 versehen, die die Umfangswand in federnde Wandsegmente 42 unterteilen.
Der aus den Fig. 4 und 5 ersichtliche Adapterschlitten 32 ist rotationssymetrisch zu seiner senkrechten Mittelachse 85 ausgebildet und besteht aus einem Basisteil 43 sowie aus einem vertikal nach oben vorstehenden, der Kopplung mit den Zapfenschlitten dienenden Trägerzapfen 44, dessen Durchmesser geringer als derjenige des Basisteils 43 ist. Zwischen dem Trägerzapfen 44 und dem Basisteil 43 befindet sich ein durch eine Umfangs-nut 45 gebildeter Eingriffsbereich für in Fig. 5 angedeutete Greiffinger 46 der spulmaschinenseitigen Mitnehmer 33.
Weiterhin weist der Trägerzapfen 44 eine Um-fangsnut 47 auf, so dass oberhalb dieser Umfangs-nut ein umlaufender Haltevorsprung 48 gebildet wird, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser der Umfangswand des Basisteils 39 des Zapfenschlittens 21 nach Fig. 2 entspricht. Beim Aufsetzen des Zapfenschlittens 21 auf den Adapterschlitten 32 sind die greiffingerartigen Wandsegmente 42 des Zapfenschlitten-Basisteils 39 aufgrund ihrer federnden Ausbildung über diesen Haltevorsprung 48 stülpbar, so dass die nach innen gerichteten Randbereiche 40 in die Umfangsnut 47 einrasten können (Fig. 5).
Ein Teil 49 des Adapterschlitten-Basisteils 43 kann aus einem magnetisierbaren Werkstoff bestehen, während die übrigen Teile des Adapterschlittens aus Kunststoff gefertigt sind. Der aus dem magnetisierbaren Werkstoff bestehende Abschnitt ermöglicht es, die Adapterschlitten mittels Magnetkraft an den zugehörigen Mitnehmern 33 zu halten.
Anhand der Fig. 6 bis 8 werden nun die Kopplungsvorrichtung und der Kopplungsvorgang zum Koppeln der Zapfenschlitten 21 mit den Adapterschlitten 32 näher erläutert. Das Förderband 30 fördert die mit den Vollhülsen bestückten Zapfenschlitten 21 durch Reibungskontakt zu einer Rampe 50, welche in Förderrichtung abfällt. Die Zapfenschlitten 21, welche in Fig. 6 und 8 lediglich der Übersichtlichkeit halber ohne Vollhülsen dargestellt sind, liegen auf der Rampe 50 in Berührungskontakt aneinander und werden solange weitergefördert, bis der vorderste Zapfenschlitten 21 an einem Halteanschlag 51 anschlägt, der aus einer in einem zylindrischen Hohlraum 60 geführten Kugel, welche quer zur Förderrichtung durch eine Druckfeder 61 beaufschlagt ist, besteht. Die Kugel ragt in ihrer am weitesten vorgeschobenen Stellung teilweise aus dem zylindrischen Hohlraum hervor in die Bewegungsbahn des Zapfenschlitten-Basisteils 39 und kommt in der Umfangsnut 55 (Fig. 2) zur Anlage.
In dieser Warteposition ist der vorderste Zapfenschlitten 21 mit seinem Basisteil bereits über das Ende 50' der Rampe 50 hinausgelangt und wird von zwei seitlichen, zungenartigen Führungselementen 52, 53 der Kopplungsvorrichtung 88, die in eine am Basisteil 39 des Zapfenschlittens 21 vorgesehene Umfangsnut 55 (Fig. 2, 8) eingreifen, schwebend und in einer dem Gefälle der Rampe 50 entsprechenden Schräglage über der spulmaschinenseitigen Gleitschiene 54 gehalten.
Die Kopplungsvorrichtung 88 umfasst weiter obere, das Zapfenschlitten-Basisteil 39 in der Warteposition übergreifende Führungselemente 56, 57, welche aus symmetrisch zur Fördermittelachse angeordneten, länglichen Plattenelementen bestehen, die quer zur Förderrichtung voneinander einen Abstand b aufweisen, der etwas grösser als der Durchmesser der Hülse 24 der Kopse 23 ist. Die Führungselemente 56, 57 weisen einen hinteren Schrägabschnitt 58 auf, der von oben im Eingriff mit dem Basisteil 39 des in der Warteposition sich befindenden vordersten Zapfenschlittens 21 steht, und einen daran anschliessenden waagrechten Abschnitt 59, der in einem vorbestimmten Abstand H zur Gleitschiene 54 verläuft.
Durch die den Halteanschlag 51 bildende Kugel wird der Durchlass zwischen den seitlichen Führungselementen 52, 53 verengt. In der Warteposition schlägt deshalb das Zapfenschlitten-Basisteil 39 im Bereich der Umfangsnut 55 an den vorstehenden Teil des Halteanschlags 51 an. Die Federkraft der Feder 61 ist derart bemessen, dass der vorderste Zapfenschlitten 21 in der Warteposition durch den nachfolgenden Zapfenschlitten 21 nicht über den Halteanschlag 51 hinausgedrückt wird.
Der Kupplungsvorgang zwischen dem Zapfenschlitten 21 und dem Adapterschlitten 32 erfolgt dadurch, dass mittels der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung 11 ein Adapterschlitten 32 genau unter den in Schräglage befindlichen vordersten Zapfenschlitten 21 herangefahren wird, so dass zuerst der vordere Teil des Trägerzapfens 44 in Eingriff mit der Innenseite der vordersten und am weitesten nach unten vorstehenden Wandsegmente 42 gelangen kann. Die nach innen zurückgebogenen Randbereiche 40 dieser vordersten Wandsegmente 42 greifen dabei in die Trägerzapfen-Um-fangsnut 47 ein.
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Beim Weiterbefördern des Adapterschlittens 32 mittels eines Mitnehmers 33 wird nun der bereits auf seiner Vorderseite eingeklinkte Zapfenschlitten ebenfalls in Förderrichtung mitgezogen, wobei der Zapfenschlitten den Halteanschlag 51 entgegen der Wirkung der Feder 61 in den Hohlraum 60 zurückdrückt. Da nun die Schrägabschnitte 58 der oberen Führungselemente 56, 57 soweit nach unten in Richtung zur Gleitschiene 54 geführt sind, bis der Vertikalabstand h der Führungselemente zum Trä-gerzapfen-Haltevorsprung des darunter herangeführten Adapterschlittens geringer ist als die in Fig. 2 dargestellte Eingreifhöhe E der Wandsegmente 42, werden beim Weiterfördern auch die restlichen hinteren Wandsegmente über den Haltevorsprung 48 des Trägerzapfens 44 gedrückt und in Rasteingriff mit der Umfangsnut 47 gebracht. Damit ist der Kopplungsvorgang beendet und der Zapfenschlitten 21 kann in genau ausgerichteter Position bezüglich des Adapterschlittens 32 zu den entsprechenden Spulstellen gefördert werden.
Nach dem Spulvorgang werden, wie vorstehend angeführt, die mit den Zapfenschlitten 21 und Leerhülsen 24 bestückten Adapterschlitten 32 einer in den Fig. 9 und 10 dargestellten Trennvorrichtung 87 zugeführt, um die Zapfenschlitten 21 von den Adapterschlitten 32 zu trennen und die Zapfenschlitten 21 über die Leerhülsenübergabestation 36 wieder der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung 10 zuzuführen.
Nach den Fig. 9 und 10 besteht die Trennvorrichtung 87 aus zwei voneinander beabstandeten, parallelen Plattenelementen 62, 63, die im Bereich der Umlenkwalze 19 in der Bewegungsbahn der Zapfenschlitten 21 und parallel zur Längsseite der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung 11 angeordnet sind. Die Plattenelemente 62, 63 besitzen einen waagrechten Bereich 64 und daran anschliessend einen schräg nach oben verlaufenden Abhebebereich 65, der zu einer in Förderrichtung ansteigenden Rampe 66 führt.
Beim Heranführen eines mit einem Zapfenschlitten 21 und einer Leerhülse bestückten Adapterschlittens 32 gelangt der Trägerzapfen 44 des Adapterschlittens 32 zwischen die waagrechten Bereiche 64 der Plattenelemente 62, 63, während das Basisteil 43 des Adapterschlittens 32 unterhalb der Plattenelemente 62, 63 hindurchgeführt wird. Dabei untergreifen die waagrechten Bereiche 64 die Unterseite der Wandsegmente 42 des Zapfenschlittens 21, da der Abstand zwischen den beiden Plattenelementen 62, 63 etwas geringer als der äussere Durchmesser des Zapfenschlitten-Basisteils 39 ist. Da sich der Zapfenschlitten 21 noch immer in Halteeingriff mit dem Adapterschlitten 32 befindet, wird er durch den Adapterschlitten 32 soweit auf die Plattenelemente 62, 63 aufgeschoben, bis der Zapfenschlitten 21 zum schräg ansteigenden Abhebebereich 65 gelangt und hierdurch bei Weiterbewegung in Förderrichtung eine Aufwärtskraft erfährt. Hierdurch wird der vordere Teil der Wandsegmente 42 nach oben über den Haltevorsprung 48 des Adapterschlitten-Trägerzapfens 44 gezogen und ausser Eingriff mit der Umfangsnut 47 gebracht. Der an den Mitnehmer 33 der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung 11 verbleibende Adapterschlitten 32 wird anschliessend unterhalb der Plattenelemente 62, 63 weggeführt, wodurch der Abhebe- oder Trennvorgang beendet ist.
Die Zapfenschlitten 21 können ferner mittels seitlichen, an den Plattenelementen 62, 63 aufgesetzten Leisten 67, 68 geführt werden, welche die Führungsbahn der Zapfenschlitten-Basisteile 39 seitlich begrenzen.
Die auf der Rampe 66 aufliegenden Zapfenschlitten 21 werden durch die nachfolgenden, von den Adapterschlitten 32 getragenen Zapfenschlitten 21 weiter nach oben geschoben, bis sie auf dem Transportband 38 zu liegen kommen und von diesem zur Leerhülseneinleitvorrichtung 84 weitergefördert und in Eingriff mit den Mitnehmern 20 der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung gebracht werden.
Die Fig. 11 und 12 zeigen schematisch ein Transportsystem, bei dem die Adapterschlitten 32 nicht im spul-, sondern im spinnmaschinenseitigen Bereich angeordnet sind und eine Ausführungsvariante einer Kopplungs- und Trennvorrichtung Verwendung findet.
Nach Fig. 11 werden die mit den Zapfenschlitten 21 und Vollhülsen 23 bestückten Adapterschlitten 32 mittels der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung 10 von den nicht dargestellten Spinnstellen auf ein Langsförderband 69 ausgeleitet und während des Übergangs auf ein Querförderband 70 von den Zapfenschlitten 21 getrennt. Die mit den Vollhülsen bestückten Zapfenschlitten 21 werden dann ohne Adapterschlitten auf einem weiteren Längsförderband 71 der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung 11 zugeführt.
Nach dem Spulvorgang werden die mit den Leerhülsen bestückten Zapfenschlitten auf einem Längsförderband 72 zum Querförderband 70 weitergeleitet, wo sie mit den dort herangeführten Adapterschlitten 32 gekoppelt und über ein Längsförderband 73 der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung 10 zugeführt werden.
Bei der in Fig. 12 gezeigten Trenn Vorrichtung können Adapterschlitten 32 verwendet werden, wie sie in den Fig. 13 bis 15 dargestellt sind. Bei dieser Art von Adapterschlitten 32 werden die Zapfenschlitten 21 nicht von oben auf die Adapterschlitten 32 aufgesetzt oder nach oben abgehoben, sondern seitlich in den Aufnahmebereich des Adapterschlittens eingeschoben bzw. aus diesem entnommen.
Hierzu besitzt der Adapterschlitten 32 ein im Querschnitt U-förmig ausgebildetes, einen Aufnahmeraum 86 bildendes Kopplungsorgan 74 mit zwei waagrechten Schenkeln 75, 76, zwischen denen das Zapfenschlitten-Basisteil 39 einführbar ist. Im eingesetzten Zustand sitzt das Basisteil 39 auf der Aufsitzfläche 77 des unteren Schenkels 76 auf und wird von Klemmnocken 78, die vom oberen Schenkel 75 senkrecht nach unten geführt sind, gehalten. Im oberen Schenkel 75 ist ausserdem eine Aussparung 79 vorgesehen, durch die die auf den Hülsenzapfen aufgesetzte Vollhülse 23 (Fig. 2) nach oben hinausragen kann.
Der in den Fig. 13 bis 15 dargestellte Adapterschlitten 32 ist zweiteilig ausgeführt, wobei dessen
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Kopplungsorgan 74 mittels federnder Greiffinger 80 lösbar mit dem Adapterschlitten-Basisteil 43 verbindbar ist. Die Greiffinger 80 werden hierzu in eine Öffnung oder Bohrung 81 des Basisteils 43 eingeführt und hintergreifen dort eine Schulter 82.
Die Trennvorrichtung nach Fig. 12 besteht aus einem feststehenden Abweiser 83, der bei der Zufuhr eines mit einer Vollhülse bestückten Zapfenschlittens 21 in den Zwischenraum zwischen dem oberen und unteren Schenkel 75, 76 des Kopplungsorgans 74 eingreift, wodurch beim Weiterfördern des Adapterschlittens 32 der mit der Vollhülse bestückte Zapfenschlitten 21 seitlich aus diesem Zwischenraum hinausgeschoben wird. Anschliessend wird der Adapterschlitten 32 über das Querförderband 70 seitlich abtransportiert, während der mit der Vollhülse 23 bestückte Zapfenschlitten 21 geradlinig dem Längsförderband 71 zugeführt wird.
Eine nicht dargestellte Kopplungsvorrichtung kann aus einem dem Abweiser 83 ähnlichen Führungsorgan bestehen, welches am Übergang zwischen dem Längsförderband 72 und dem Querförderband 70 angeordnet ist und den die Leerhülse tragenden Zapfenschlitten 21 in einer Stellung hält, in der durch die Vorwärtsbewegung des Adapterschlittens 32 ein zwangsläufiger seitlicher Einschub in den Zwischenraum zwischen den oberen und unteren Schenkeln 75, 76 des Kopplungsorgans 74 erfolgt.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Transportsystem zur Beförderung von Vollhülsen (23) von einer Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, zu einer Spulmaschine und von Leerhülsen (24) von der Spulmaschine zur Spinnmaschine mit einer spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung (10), mittels der eine Vielzahl von die Voll- und Leerhülsen (23, 24) auf Hülsenzapfen (25) aufnehmenden Zapfenschlitten (21) derart förderbar sind, dass bei einer Hülsenwechselstellung der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung (10) jede Spinnstelle der Spinnmaschine zur Abnahme der Leerhülsen (24) von den Zapfenschlitten (21) und zum Aufsetzen der Vollhülsen (23) auf die Zapfenschlitten (21) mit dem ihr zugeordneten Hülsenzapfen (25) des Zapfenschlittens (21) ausgerichtet ist, mit einer Vollhülsenübergabe-station (28), die die von der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung (10) sukzessive zugeführten mit Vollhülsen (23) bestückten Zapfenschlitten (21) einer spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung (11) übergibt, die die Zapfenschlitten (21) den einzelnen Spulstellen (8) zuführt, und mit einer Leer-hülsenübergabestation (36), die die von der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung (11) sukzessive auf zugeführten, mit Leerhülsen (24) bestückten Zapfenschlitten (21) der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung (10) übergibt, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der spinn-oder Spulmaschine durch die spul- bzw. spinnma-schinenseitige Transportvorrichtung (11 bzw. 10) förderbare Adapterschlitten (32) vorgesehen sind, die ein an die Zapfenschlitten (21) der jeweils anderen Transportvorrichtung angepasstes Kopplungsorgan (44, 74) aufweisen und mittels einer Kopplungsvorrichtung (88) in Halteeingriff mit den von der jeweils anderen Transportvorrichtung zugeführten und die Voll- bzw. Leerhülsen (23, 24) tragenden Zapfenschlitten (21) bringbar sind, um diese zu den entsprechenden Spul- bzw. Spinnstellen zu fördern, und von denen die Zapfenschlitten (21) mittels einer Trennvorrichtung (87) lösbar sind, um diese ohne Adapterschlitten (32) wieder der anderen Transportvorrichtung zuzuführen.2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterschlitten (32) und die daran angebrachten Zapfenschlitten (21) zusammen einen Kombinationszapfenschlitten (21,32) bilden, dessen Basisteil (43) an die zugeordnete Transportvorrichtung (10, 11) angepasst ist und dessen Kopplungsorgan (44, 74) die Zapfenschlitten (21) derart hält, dass der Hülsenzapfen (25) des Kombinationszapfenschlittens (21, 32) sich beim Vorschub des Basisteils (44, 74) durch die zugeordnete Transportvorrichtung (10, 11) auf der gleichen Bahn wie die Hülsenzapfen (25) der für die betreffende Transportvorrichtung (10, 11) normalerweise vorgesehenen einheitlichen Zapfenschlitten bewegt.3. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterschlitten (32) von einer einen Bestandteil der Transportvorrichtung (10, 11) bildenden Gleitschiene (54) getragen sind und mit zugeordneten Mitnehmern (20,33) der Transportvorrichtung (10, 11) in Eingriff stehen.4. Transportsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Basisteil (43) und dem Kopplungsorgan (44, 74) der Adapterschlitten (32) ein vorzugsweise durch eine Umfangsnut (55) gebildeter Eingriffsbereich für einen Mitnehmer (20, 33) der Transportvorrichtung (10, 11 ) vorgesehen ist.5. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Zapfenschlitten (21) und die Oberseite der Adapterschlitten (32) komplementär zueinander ausgebildet sind, derart, dass die Zapfenschlitten (21) durch Aufsetzen mit den Adapterschlitten (32) zu einem Kombinationszapfenschlitten verbindbar sind.6. Transportsystem nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenschlitten (21) und die Adapterschlitten (32) durch eine Rastverbindung (40, 47) miteinander verbindbar sind.7. Transportsystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsorgan (44, 74) der Adapterschlitten (32) aus einem vorzugsweise vertikal nach oben vorstehenden und rotationssymmetrisch ausgebildeten Trägerzapfen (44a) mit einem vorzugsweise am Aussenumfang umlaufenden Haltevorsprung (48) besteht, der von Halteelementen der Zapfenschlitten (21) hintergreifbar ist.8. Transportsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltevorsprung (48) des Trägerzapfens (44a) durch eine Umfangsnut (47) gebildet ist und dass die Halteelemente der Zapfenschlitten (21) aus vorzugsweise gleich grossen, federnden Wandsegmenten (42) eines nach unten of5101520253035404550556065713CH 685 872 A514fenen, schüsselartigen Basisteils (39) des Zapfenschlittens (21) bestehen, die nach innen zurückgeführte, d.h. sich aufeinander zu erstreckende und in die Umfangsnut (47) einschnappbare Randbereiche (40) aufweisen, so dass der Zapfenschlitten (21) über den Haltevorsprung (48) lösbar verrastend stülpbar ist.9. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenschlitten (21) seitlich in entsprechende Ausnehmungen (79) und/ oder Aufnahmeräume (86) der Adapterschlitten (32) einsetzbar sind.10. Transportsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsorgan (74) der Adapterschlitten (32) eine waagrechte Aufsitzfläche (77) für den Zapfenschlitten (21) sowie ein oder mehrere ein Basisteil (39) des Zapfenschlittens (21) auf der Oberseite übergreifende Halteelemente aufweist und das Basisteil (39) in dem Zwischenraum zwischen Aufsitzfläche (77) und Halteelemente seitlich einschiebbar und in dieser Position lösbar, vorzugsweise verrastbar oder einklemmbar gehaltert ist.11. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterschlitten (32) ein rotationssymmetrisches oder in der Grundfläche rechteckiges Basisteil (43) aufweisen, das zumindest zum Teil aus einem ma-gnetisierbaren Werkstoff (49) bestehen kann.12. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vollhülsenübergabestation (28) aus einer Voll-hülsenausleitvorrichtung (29), einer Pufferstrecke wie einem Förderband (30) und einer Vollhülseneinleitvorrichtung (31) besteht, wobei die Vollhül-senausleitvorrichtung (29) die mit Vollhülsen (23) bestückten Zapfenschlitten (21) aus ihrer exakt ausgerichteten Position an der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung (10) in die reine Transportposition auf der Pufferstrecke überführt und die Vollhülseneinleitvorrichtung (31) die von der Pufferstrecke zugeführten Zapfenschlitten (21) der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung (11) zuführt.13. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Pufferstrecke der Voll- und Leerhül-senübergabestation (28, 36) auf einer höheren Ebene als die Förderebene der spinn- und spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung (10, 11) liegen, so dass die Zapfenschlitten (21) beim Kuppeln von oben auf die Adapterschlitten (32) aufsetzbar und beim Trennen nach oben abhebbar sind.14. Transportsystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vollhülseneinleitvorrichtung (31) eine vorzugsweise in Förderrichtung schräg abfallende Rampe (50) und daran anschliessend die Kopplungsvorrichtung (88) umfasst, wobei die von der Pufferstrecke zugeführten Zapfenschlitten (21) auf der Rampe (50) weiter förderbar sind, bis sich der jeweils vorderste Zapfenschlitten (21) im Wirkungsbereich der Kopplungsvorrichtung (88) befindet und an einem beweglichen Halteanschlag (51) anschlägt, der den vordersten Zapfenschlitten (21) erst freigibt, wenn der Zapfenschlitten (21) mit einem durch die spulmaschinen-seitige Transportvorrichtung (11) herangeführten Adapterschlitten (32) in Eingriff ist.15. Transportsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der vorderste Zapfenschlitten (21) in seiner am Halteanschlag (51) anliegenden Warteposition in einer Schräglage oberhalb des Adapterschlittens (32) gehaltert ist, in der der hintere Teil des Zapfenschlitten-Basisteils (39) oberhalb der Bewegungsbahn des Adapterschlittens (32) und der vordere Teil im Eingriffsbereich des Adapterschlittens (32) liegt, so dass der Adapterschlitten (32) von hinten unter das Basisteil (39) des Zapfenschlittens (21) einfahrbar ist und die vorderen Zapfenschlitten-Wandsegmente (42) im Eingriff mit der Trägerzapfen-Umfangsnut (47) des Adapters (32) gelangen, wodurch beim Weiterbewegen des Adapterschlittens (32) in Förderrichtung der Zapfenschlitten (21) mitgenommen wird und auch die übrigen Wandsegmente (42) durch die Kopplungsvorrichtung (88) nach unten über den Haltevorsprung (48) des Trägerzapfens (44a) gestülpt und in Eingriff mit der Umfangsnut (47) gebracht werden.16. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung (88) zwei sich im wesentlichen in Förderrichtung erstreckende, quer zur Förderrichtung einen zumindest im vorderen Bereich konstanten Abstand (b) voneinander aufweisende und das Basisteil (39) der Zapfenschlitten (21) übergreifende obere Führungselemente (56, 57) umfasst, die zumindest solange einen in Förderrichtung stetig abnehmenden Vertikalabstand (H) zur spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung (11) aufweisen, bis der Vertikalabstand der Führungselemente (56) zum Trägerzapfen-Haltevorsprung (48) des darunter herangeführten Adapterschlitten (32) geringer als die Eingreifhöhe (E) der Wandsegmente (42) des Zapfenschlittens (21) ist.17. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung (88) zwei sich im wesentlichen in Förderrichtung erstreckende, quer zur Förderrichtung einen zumindest im vorderen Bereich konstanten Abstand voneinander aufweisende seitliche Führungselemente (52, 53) umfasst, zwischen denen die Zapfenschlitten (21) vorzugsweise dadurch geführt sind, dass die Führungselemente (57) in eine im Basisteil (39) vorgesehene Umfangsnut (55) eingreifen.18. Transportsystem nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen und/oder seitlichen Führungselemente (56, 57; 52, 53) im in Förderrichtung hinteren Bereich einen sich entgegen die Förderrichtung erweiternden Abstand zum Einführen der Zapfenschlitten-Hülsenzapfen (25) bzw. -Basisteile (39) aufweisen.19. Transportsystem nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Halteanschlag (51) aus einer zwangsgeführten, federbeaufschlagten Kugel besteht, die in ihrer Halteposition teilweise in die Bewegungsbahn des vordersten Zapfenschlittens (21) vorsteht und durch den Zapfenschlitten (21) bei einem die Vorspannkraft der Feder (61 ) überwindenden Weiterbe-5101520253035404550556065815CH 685 872 A5fördern des Zapfenschlittens (21) aus der Bewegungsbahn bringbar ist.20. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerhülsenübergabestation (36) aus einer Leer-hülsenausleitvorrichtung (37), einer Pufferstrecke wie einem Förderband (38) und einer Leerhülseneinleitvorrichtung (29a) besteht, wobei die Leerhül-senausleitvorrichtung (37) die von der spulmaschinenseitigen Transportvorrichtung (11) zugeführten und die Leerhülsen (24) tragenden Zapfenschlitten (21) auf die Pufferstrecke überführt, und die Leerhülseneinleitvorrichtung (29a) die Zapfenschlitten (21) von ihrer reinen Transportposition auf der Pufferstrecke in die exakt ausgerichtete Position an der spinnmaschinenseitigen Transportvorrichtung (10) überführt.21. Transportsystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerhülsenausleitvorrich-tung (37) die Trennvorrichtung und daran anschliessend eine vorzugsweise in Förderrichtung ansteigende Rampe (66) umfasst, auf der die von der Trennvorrichtung zugeführten Zapfenschlitten (21) durch gegenseitigen Druckkontakt der Pufferstrecke zuführbar sind.22. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung zwei feststehende Abhebeelemente umfasst, die bei der Zufuhr der auf den Adapterschlitten (32) gehalterten Zapfenschlitten (21) diese zunehmend untergreifen und in Vertikalrichtung von den Trägerzapfen (44a) der Adapterschlitten (32) abheben.23. Transportsystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhebeelemente durch zwei sich in Förderrichtung erstreckende und einen ansteigenden Abhebebereich (65) aufweisende Plattenelemente (62, 63) gebildet sind, die voneinander quer zur Förderrichtung derartig beabstandet sind, dass ein paralleler Spalt entsteht, dessen Weite grösser als der Durchmesser des Adapter-schlitten-Trägerzapfens (44a) und kleiner als der Durchmesser des Zapfenschlitten-Basisteils (39) ist.24. Transportsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (43) und das Kopplungsorgan (44, 74) der Adapterschlitten (32) lösbar, insbesondere durch eine hintergreifende Rastverbindung miteinander verbunden sind.25. Transportsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (10) als um eine oder mehrere Gruppen von Spinnstellen umlaufender Endlosförderer ausgeführt ist.51015202530354045505560659
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |