CH686312A5 - Spinnring mit Metall-Phosphor-Beschichtung und Ringspinnmaschine. - Google Patents

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CH686312A5
CH686312A5 CH341792A CH341792A CH686312A5 CH 686312 A5 CH686312 A5 CH 686312A5 CH 341792 A CH341792 A CH 341792A CH 341792 A CH341792 A CH 341792A CH 686312 A5 CH686312 A5 CH 686312A5
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CH
Switzerland
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spinning
ring
metal
spinning ring
cobalt
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Application number
CH341792A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Funk
Original Assignee
Rieter Ag Maschf
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/602Rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

1
CH 686 312 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Spinnring sowie eine Ringspinnmaschine, in der eine Anzahl von Spinnringen zum Aufwickeln von Fäden verwendet wird.
Bei der Entwicklung von Spinnringen geht es neben der Verbesserung der Form um eine Steigerung der Verschleissfestigkeit der Oberfläche und eine Verkürzung der Einlaufzeit.
Der Verschleissmechanismus hängt u.a. vom Wechselspiel zwischen Spinnring und dem von ihm geführten Läufer ab. Wenn die Oberfläche des Spinnrings einmal Schädigungen aufweist, führt dies zu einer Beeinträchtigung der Stabilität des Läufers auf seiner Bahn und zu einer erhöhten Flächenbelastung an der Kontaktstelle Ring-Läufer, wodurch es punktuell zu Spitzenbeanspruchungen am Spinnring mit verstärktem Verschleiss kommt. Andererseits wird der Läufer dabei rasch soweit geschädigt, dass er durch einen neuen ersetzt werden muss.
Bei der Oberflächenbehandlung des Spinnrings bietet sich die Beschichtungstechnik an, wobei Me-tall-Phosphor-Legierungen, vorzugsweise in Bädern, auf die Lauffläche des Spinnrings aufgebracht werden.
Das Problem solcher Schichten liegt darin, dass sie entweder durch den Läufer zu rasch abgetragen werden oder ihrerseits den Läufer zerstören, wenn sie zu hart sind.
Es ist Ziel der vorliegenden Erfindung, die Be-schichtung so zu verbessern, dass die Abrasionsfestigkeit der Schicht weiter gesteigert wird, ohne ihre Härte zu steigern. Diese Aufgabe wird durch eine Metall-Phosphor-Schicht zumindest an der Lauffläche des Spinnringes, die mit dem Läufer in Berührung kommt, mit einem Mindestgehalt von 4% der Gesamtmasse Phosphor gelöst. Als Metall kommen Nickel, Kobalt, Eisen oder Kombinationen der erwähnten Metalle, also Nickel-Kobalt, Kobalt-Eisen, Nickel-Eisen, oder eine Legierung aus allen drei Metallen in Frage, wobei jeweils der erwähnte Mindestgehalt an Phosphor vorhanden sein muss. Es hat sich gezeigt, dass gerade durch einen relativ hohen Phosphoranteil die Verschleissfestigkeit der Schicht zunimmt. Besonders gute Resultate werden mit einem Phosphorgehalt über 10% erzielt, wobei mit einem Phosphorgehalt mehr als 12% die besten Resultate erzielt werden. Zur Ab-scheidung der Metallschicht mit dem hohen Phosphoranteil bietet sich vor allem ein elektrolytisches Verfahren an. Falls ein Phosphorgehalt von weniger als 10% für eine Anwendung des Spinnrings genügt, kann die Schicht auf dem Spinnring auch durch ein nichtelektrolytisches Verfahren abgeschieden werden.
Die Metall-Phosphor-Beschichtung kann durch ein feinkeramisches Korn, bevorzugt Silizium-Kar-bid, verstärkt werden.

Claims (7)

Patentansprüche
1. Spinnring für eine Ringspinnmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an der Berührungsfläche des Spinnringes mit dem Läufer eine Metall-Phosphor-Schicht aufgebracht ist, mit einem Mindestgehalt von 4% Phosphor.
2. Spinnring nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht zwischen 5 und 100 um stark ist.
3. Spinnring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Metall Nickel, Kobalt oder Eisen bzw. Kombinationen dieser Metalle, also Nikkei-Kobalt, Kobalt-Eisen, Nickel-Eisen oder Nickel-Kobalt-Eisen verwendet werden.
4. Spinnring nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Phosphorgehalt über 10% und bevorzugt über 12% Gewichtsanteile beträgt.
5. Spinnring nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Verstärkung der Schicht mittels keramischer oder metallischer Dispersionen.
6. Spinnring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Metall-Phosphor-Schicht feinkeramisches Korn, bevorzugt Silizium-Karbid, eingelagert ist.
7. Ringspinnmaschine mit Spinnringen nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
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CH341792A 1992-11-04 1992-11-04 Spinnring mit Metall-Phosphor-Beschichtung und Ringspinnmaschine. CH686312A5 (de)

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DE19934335539 DE4335539A1 (de) 1992-11-04 1993-10-19 Spinnring mit Metall-Phosphor-Beschichtung
JP27527893A JPH06192920A (ja) 1992-11-04 1993-11-04 金属・リンの被膜を有する精紡リング

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CH686312A5 true CH686312A5 (de) 1996-02-29

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DE (1) DE4335539A1 (de)

Family Cites Families (7)

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Also Published As

Publication number Publication date
JPH06192920A (ja) 1994-07-12
DE4335539A1 (de) 1994-05-05

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