CH686340A5 - Konische Stifte zum Einbringen in Wurzelkanaele menschlicher Zaehne. - Google Patents

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CH686340A5
CH686340A5 CH206091A CH206091A CH686340A5 CH 686340 A5 CH686340 A5 CH 686340A5 CH 206091 A CH206091 A CH 206091A CH 206091 A CH206091 A CH 206091A CH 686340 A5 CH686340 A5 CH 686340A5
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CH206091A
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Herbert Dr Spang
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Spang Herbert Dr Med Dent
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/30Fastening of peg-teeth in the mouth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

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CH 686 340 A5
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Beschreibung
Die Wiederherstellung des Einzelzahnes ist die Voraussetzung zur Erhaltung der Integrität des Gebisses. Tiefer zerstörte Zähne können nicht allein mit Füllmaterial wiederhergestellt werden, sondern benötigen Metallanker, die in der Regel in den Wurzelkanal eingelassen und mit einom zahnärztlichen Zement versiegelt werden. Ihr freies Kopfende dient zur Verankerung von Restaurationsmaterialien, die die fehlende Substanz des Zahnes ersetzen und den Zahn wieder funktionstüchtig machen.
Der Halt solcher «Wurzelanker» kann wesentlich verbessert werden durch eine zweckmässige Gestaltung der Stiftoberfläche. Hier steht an erster Stelle die Ausrüstung mit Gewinden; aber auch mit Rinnen, in denen der Befestigungszement sich verriegelt, lässt sich der Abzugswiderstand erheblich steigern. Der Halt durch Gewinde ist nicht unproblematisch, da das Wurzeldentin im Lebensverlauf verhärtet und brüchig wird und die Belastungen durch das Gewinde schlecht erträgt.
Eine Verklebung von Metallflächen mit einem zahnärztlichen Zement oder Versiegler ist im feuchten Milieu des Mundes nicht haltbar; die Metallflächen müssen daher mit Hinterschnitten wie Rillen, Unebenheiten versehen sein, in denen der Zement sich verriegelt. Doch kann mit dem Zahnbein durch moderne Zemente eine den durchschnittlichen Belastungen genügende Verklebung erzielt werden. Allerdings kann es zum Abreissen des Zements kommen, wenn die Hinterschnitte des Stifts eine ungünstige Form haben: dies ist regelmässig der Fall, wenn vorhandene Rillen und andere Ausnehmungen der Stiftoberfläche relativ scharfkantig sind.
Es sind daher Wurzelstifte, Einbringungs- und Klebetechniken zu finden, die in den Abmessungen, Formen und Widerstandsmitteln den vorgenannten Umständen Rechnung tragen. Dazu ist primär erforderlich, dass die Wurzelstifte mit grösstmöglicher Genauigkeit im Kanal sitzen, um die Wurzel gleich-mässig zu belasten.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde ein System metallischer Stifte entwickelt, das
- den anatomischen Verhältnissen der Zahnwurzeln entsprechende substanzschonende konische Formen aufweist,
- ein abziehenden und abschiebenden Kräfte Widerstand bietendes Zementverriegelungsprinzip hat,
- einen gleichmässigen, präzisen Passsitz ohne Spannungsspitzen in der Wurzel erzielen kann.
Dies wird bei dem vorliegenden Stiftsystem erreicht durch drei neuartige Elemente:
a) flach auslaufende, gerundete oder - zur Stiftoberfläche - stumpfwinkelige ringförmige Vertiefungen quer zur Längsachse der Stifte,
b) scharfkantige Ausnehmungen parallel zur Längsachse der Stifte,
c) schneidende oder schabende Stiftspitzen.
a) Die ringförmigen Vertiefungen der Stiftoberfläche dienen dazu, Zug- und Schubbelastung zu widerstehen: in den Vertiefungen blockiert ein erhärteter Zement den Stift mechanisch, während er mit dem Dentin eine Verklebung eingeht. Damit es bei Zug- und Schub-Belastungen nicht zum Bruch und Abreissen der erhärteten Zementringe kommt, sind die Vertiefungen so flach auslaufend gestaltet, dass der Zement gegen die Kanalwand gepresst wird, nicht aber abbricht oder abreisst. Zudem vermeidet die geringe Tiefe der Rillen Brüche an diesen Stellen der Stifte.
b) Die scharfkantigen Längsrillen machen den Stift zu einem Schabinstrument oder Ausreiber. Bei der Vorbereitung des Stiftlagers wird die Bohrung mit dem Stift ausgerieben. Dieses Ausreiben mit dem einzubringen Stift selbst sorgt für eine weitgehende Übereinstimmung zwischen der Bohrung und dem jeweiligen Stift und damit für einen präzisen Sitz und eine gleichmässige Belastung der Bohrkanalwände.
c) Die schneidenden oder schabenden Stiftenden ermöglichen das unerlässliche axiale Vordringen der Stifte beim Ausreiben.
Die erfindungsgemässen Stifte werden folgend am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform an Hand von Zeichnungen näher beschrieben:
Fig. 1 zeigt einen der erfindungsgemässen Stifte in einem Zahn, a ist der Wurzelkanal, b die Zahnwurzel, c eine der Längsrillen, d der Befestigungszement, e ein erfindungsgemässer Stift, f ein Hilfsstift, g eine der Querrillen, h ein Hilfsstift gegen Rotation, i ein Stumpf aus Restaurationsmaterial, k eine künstliche Krone.
Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemässen Stift mit erweitertem Kopf, wobei a vertiefte Rillen im Kopfbereich, b flache Rillen im Stiftbereich, c dazwischen liegende Erhöhungen und d eine der Längsrillen darstellen.
Fig. 3 zeigt einen erfindungsgemässen Stift im Querschnitt und einen Längsschnitt der Stiftoberfläche. a zeigt eine der scharfkantigen Längsrillen, b die sinusförmigen, c die trapezförmigen Vertiefungen.
Fig. 4 zeigt ein schneidendes Stiftende.
Fig. 5 zeigt unter a ein schneidendes, unter b ein schabendes Stiftende.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Konischer Stift zum Einbringen in einen Wurzelkanal menschlicher Zähne, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Stiftes mit quer zur Stiftachse angeordneten flachen Vertiefungen versehen ist (Fig. 2b).
2. Konischer Stift nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen ein im Längsschnitt fortlaufend sinusförmiges Profil ergeben (Fig. 3b).
3. Konischer Stift nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen im Abstand angeordnet sind und im Längsschnitt niedrige, trapezförmige Profile mit stumpfem Winkel zur Stiftoberfläche aufweisen (Fig. 3c).
4. Konischer Stift nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Querrillen durch scharfkantige, rechtwinklige Längsrillen in der Längsachse der Stifte geschnitten sind.
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5. Konischer Stift nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er eine schneidende oder schabende Spitze hat (Fig. 5a + b).
6. Konischer Stift nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass er an einem Ende einen Handgriff mit vorgesehener Bruchstelle aufweist (Fig. 4b).
7. Konischer Stift nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem erweiterten Kopf versehen ist.
8. Verfahren zur Anfertigung eines Metallstiftes nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wellenförmige Profil des Stiftes durch Walzen angelegt wird (Fig. 2).
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CH206091A 1991-07-11 1991-07-11 Konische Stifte zum Einbringen in Wurzelkanaele menschlicher Zaehne. CH686340A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008017385A1 (de) * 2008-04-02 2009-10-08 Universität Rostock Wurzelstift für die endodontische Stift-Stumpf-Versorgung
DE102008010408B3 (de) * 2008-02-21 2009-10-08 Adolf Pfaff Dr. Karl-Friedrich Reichenbach Gbr (Vertretungsberechtigter Gesellschafter: Adolf Pfaff, 79183 Waldkirch) Füllmaterialstift für einen Zahn-Wurzelkanal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102008010408B3 (de) * 2008-02-21 2009-10-08 Adolf Pfaff Dr. Karl-Friedrich Reichenbach Gbr (Vertretungsberechtigter Gesellschafter: Adolf Pfaff, 79183 Waldkirch) Füllmaterialstift für einen Zahn-Wurzelkanal
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