CH686636A5 - Verbindungselement fur den Aufbau von Mobeln und damit realisiertes Mobel. - Google Patents

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CH686636A5
CH686636A5 CH277993A CH277993A CH686636A5 CH 686636 A5 CH686636 A5 CH 686636A5 CH 277993 A CH277993 A CH 277993A CH 277993 A CH277993 A CH 277993A CH 686636 A5 CH686636 A5 CH 686636A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
furniture
cube
grooves
corner
held
Prior art date
Application number
CH277993A
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English (en)
Inventor
Matthias Eugster
Original Assignee
Matthias Eugster
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/0025Horizontal connecting members adapted to receive and retain the edges of several panel elements
    • A47B47/005Combination of corners and bars

Landscapes

  • Furniture Connections (AREA)

Description

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CH 686 636 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einerseits ein Verbindungselement für den Aufbau von Möbeln gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 und andererseits ein unter Verwendung des Verbindungselementes realisiertes Möbel gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 2 sowie das Verfahren zur Herstellung des Möbels gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 3. Für den Aufbau von zerstörungsfrei wieder zerlegbaren Möbeln, insbesondere unter Verwendung von Normbauteilen, werden unterschiedlichste Verbindungselemente verwendet. Diese Elemente sind kugelförmig oder würfelförmig ausgebildet und bieten jeweils gegen sechs Raumseiten hin Anschlussmöglichkeiten für Rohre, Stäbe und dergleichen. Dadurch entsteht ein Möbelskelett, mit welchem Seitenteile, Böden und Rückwände verbunden werden können. Durch Gewindebohrungen und ähnliche Verfahren, sowie speziell ausgebildete Metall- oder Kunststoffbeschläge, welche das Aufbauen und Zerlegen der Möbel mit speziellen Werkzeugen ermöglichen, werden diese Anschlüsse für die einzelnen Möbelteile gewährleistet.
Der vorliegenden Erfindung liegt einerseits die Aufgabe zugrunde, ein neues, vorteilhaftes Verbindungselement der eingangs beschriebenen Art vorzuschlagen, das sich insbesondere für den Aufbau von Holz- und Spanplattenmöbeln als auch für Möbel aus anderen Grundstoffen eignet und das zerstörungsfreie und werkzeuglose nachträgliche Zerlegen der Möbel ermöglicht. Das Verbindungselement soll darüber hinaus ohne zusätzliche Beschläge aus demselben Grundstoff herstellbar sein, aus dem die andern Möbelteile bestehen. Unter Verwendung des neuen Verbindungselementes entsteht zugleich auch ein Möbel, das eine eigenständige Ästhetik aufweist und sich von den Möbeln klar unterscheidet, welche mit schon bekannten Verbindungselementen realisiert wurden.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch ein Verbindungselement gelöst, wie dies im Patentanspruch 1 definiert ist, andererseits durch ein Möbel, wie dies im Patentanspruch 2 umschrieben ist.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung in einer vorteilhaften Ausführungsvariante im Detail beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel unter vielen eines erfindungsgemässen Möbels aus Holz in der Ansicht von vorn, wobei unschwer zu folgern ist, dass das Möbel dreidimensional realisiert wird, unter Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung des Möbels gemäss Patentanspruch 3,
Fig. 2 ein Detail des Verbindungselementes 1 aus Fig. 1 als Explosionszeichnung,
Fig. 3 ein Detail des Verbindungselementes 1 mit eingeschobenen Kantenstäben 3 und einem dadurch festgehaltenen Flächenteil 5,
Fig. 4 ein Schnittdetail durch die konstruktiven Einzelheiten von Verbindungselement 1, Kantenstäben 3 und Flächenteilen 5.
Die Fig. 1 illustriert eine Möbelvariante unter vielen eines erfindungsgemässen Möbels aus Holz, das unter Verwendung von vierundzwanzig erfindungsgemässen Verbindungselementen 1, sechsundvierzig Kantenstäben 3 und siebenundzwanzig Flächenteilen 5 in Form von Front-, Seiten-, Rük-ken-, Deck-, Boden-, Trenn- und Schubladenteilen angefertigt worden ist. Der Fachmann erkennt leicht, dass unzählige andere Möbelvarianten aufbaubar sind, je nachdem, wie viele Verbindungselemente 1, Kantenstäbe 3 und Flächenteile 5 verwendet werden und wie letztere ausgebildet sind. Die Flachenteile können aus Holz, Spanplatten, Kunststoff- oder Metallplatten bestehen und flach oder strukturiert, z.B. in Form von Schubladen, ausgebildet sein. Das Möbel kann normierte Masse aufweisen oder nach Mass gefertigt werden und selbstverständlich unvollständige Kuben umfassen. Es kann auch als Eckmöbel ausgebildet werden oder mehrzeilig zusammengebaut werden.
In Fig. 2 ist das Verbindungselement 1 aus Fig. 1 perspektivisch und in vergrössertem Massstab dargestellt. Man erkennt, dass es im wesentlichen aus einem Würfel besteht, der mit bis zu sechs Gratnuteinfräsungen 2 oder zweckverwandten Ein-fräsungen wie z.B. einer T-Nut versehen wurde, welche von einer Seitenecke diagonal über jeweils eine Seitenfläche des Würfels verlaufen, ohne ganz zur gegenüberliegenden Flächenecke zu stossen. Gratnuteinfräsungen auf sich nicht berührenden Seiten sind gleich orientiert, d.h., sie öffnen sich zu einer gemeinsamen Kante. Dadurch entsteht ein charakteristisches Bild der Einfräsungen: es entsteht ein Pol mit zusammenlaufenden Gratnuteinfräsungen, wie dies Fig. 2 veranschaulicht, und ein Pol mit auseinanderstrebenden Gratnuteinfräsungen, wie dies Fig. 3 zeigt. In diese Gratnuten werden die Kantenstäbe 3 eingeschoben, deren Enden 7 so ausgebildet wurden, dass sie formschlüssig in die Gratnuten 2 der Verbindungselemente 1 passen. Durch den diagonalen Verlauf der Gratnuten werden die Kantenstäbe um 45 Grad verdreht festgehalten und können nur in der gleichen Richtung gelöst werden, wie sie eingeschoben wurden. Die Lage der Kantenstäbe ermöglicht es, das Flächenteile 5 mit V-förmigen Auskerbungen 6 an allen Stirnseiten sowie weiteren Ausfräsungen 4 an den Ecken der Flächenteile auf die Kantenstäbe 3 geschoben werden können und von diesen festgehalten und eingefasst werden. Die Flächenteile ihrerseits bewirken, dass die Kantenstäbe in ihrer vorgesehenen Position bleiben und sie verstärken das Möbelskelett in vorteilhafter Weise, so dass eine ausreichende Stabilität entsteht.
Fig. 3 zeigt das oben beschriebene Verbindungselement 1 mit eingeschobenen Kantenstäben 3 und eingeschobenem Flächenteil 5. Es ist ersichtlich, wie alle drei Elemente nur durch die erfindungsge-mässe Anordnung der Einfräsungen am Verbindungselement 1 sowie die dadurch verdrehte Lage der Kantenstäbe 3 und den V-förmigen Auskerbungen an den Stirnseiten der Flächenteile 5 zusammengehalten werden.
Fig. 4 zeigt eine vorteilhafte Konstruktion, wobei das Verbindungselement 1 mit einer Gratnuteinfrä-sung 2 gezeichnet ist und zwei weitere Gratnutein-
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fräsungen an den Flächenteilen 5 angedeutet sind. In diese Gratnuteinfräsungen werden die Kantenstäbe 3 eingeschoben. Von diesen können Flächenteile 5 festgehalten werden, die eine V-förmige Auskerbung an den Stirnseiten besitzen. Je nach Dicke der Flächenteile müssen diese aussen eine Abschrägung 8 erhalten, was die Stabilität des vollständigen Möbels weiter erhöht.
Der Fachmann erkennt, dass Detailänderungen an der Form der Einfräsungen oder anderer Komponenten des erfindungsgemässen Verbindungselementes vorgenommen werden können. Dadurch wird allerdings der dieser Erfindung zugrunde liegende Gedanke nicht verlassen. Beispielsweise lässt sich das Verbindungselement aus einem geeigneten Material herstellen, so dass seine Höhe der Diagonale der Kantenstäbe entspricht und die Verbindunsgelemente dadurch nicht mehr über die Flächen herausragen.
Der Fachmann erkennt, das durch das Weglassen der üblicherweise benötigten Beschläge wie Gewindestangen, Schrauben, Einschlagmuttern, Bolzen oder Riegel oder ähnlicher Teile, die die Verbindung von Eckelementen und Flächenteilen sicherstellen sollen, ein einfaches, kostengünstiges und flexibles Möbelsystem realisierbar ist, das konstruktiv und ästhetisch überzeugt und darüber hinaus ohne Werkzeuge auf- und abbaubar ist. Dadurch eröffnen sich den Produzenten und dem Anwender viele neue Aspekte.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Verbindungselement für den Aufbau von Möbeln, bestehend aus einem mit bis zu sechs Gratnuteinfräsungen (2) versehenen Würfel (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Ausfräsungen von je einer Seitenecke aus diagonal über jeweils eine Seitenfläche des Würfels eingefräst sind, ohne jedoch bis zur gegenüberliegenden Ecke der Fläche durch-zustossen, wobei die Gratnuteinfräsungen von sich nicht berührenden Seitenflächen des Würfels gleich orientiert sind, in den sie sich zu einer gemeinsamen Kantenverbindung öffnen.
2. Möbel mit Verbindungselementen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbelskelett aus Verbindungselementen (1) und Kantenstäben (3) gebildet ist und die Flächenteile (5) dadurch festgehalten werden.
3. Verfahren zur Herstellung von Möbeln nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenstäbe (3) durch die Anordnung der Gratnuteinfräsungen um 45 Grad abgedreht eingeschoben werden und dadurch Flächenteile mit V-förmigen Auskerbungen an den Stirnkanten festgehalten werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1005282A4 (de) * 1997-08-15 2000-11-15 Group D Etoile Limited Schaukasten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1005282A4 (de) * 1997-08-15 2000-11-15 Group D Etoile Limited Schaukasten

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