CH686776A5 - Behaelter mit verschwenkbaren Seitenwaenden. - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Behälter mit einem Boden und mit diesem aus einer in etwa zum Boden senkrechten Lage, in eine mit dem Boden ebene Lage nach aussen verschwenkbar verbundenen Seitenwandteilen, bei welchem die Seitenwandteile mit dem Boden über im Bereich der umlaufenden Längs- und Querseitenflächen angeordnete Gelenksanordnungen verbunden sind und mit zwischen den Seitenwandteilen angeordneten Verbindungseinrichtungen die im Bereich von den Seitenwandteilen durch die Längs- und Querseitenflächen begrenzten Stirnseitenflächen angeordnet und durch eine Kupplungsvorrichtung ausgebildet sind, welche in Richtung eines Überdeckungsbereiches des weiteren unter 90° angeordneten Seitenwand-teils vorragt und Zentrier- und/oder Verriegelungselemente aufweist, welchen im Überdeckungsbereich des weiteren Seitenwandteils diese aufnehmende Zentrier- und/oder Verriegelungsaufnahmen zugeordnet sind.
Derartige Behälter werden bevorzugt zerlegbar oder in sich klappbar ausgebildet, um bei einem Transport im Leerzustand ein kleines Transportvolumen einzunehmen.
Ein bekannter Behälter - gemäss WO-A1 9 213 771 - besteht aus einem Boden und Seitenwandteilen, wobei die Seitenwände am Boden angelenkt oder über andere Mittel über diesen aufrichtbar oder lösbar miteinander verbunden sind. Die Seitenwandteile sind im Bezug zum Boden nach aussen klappbar, sodass sie sich nach dem Nach-aussen-Klappen annähernd in einer Ebene mit dem Boden befinden. Die Seitenwände sind an den Kistenecken über lösbare Verbindungselemente miteinander verbunden. Die Verbindungselemente in jeder der Kistenecken umfasst einen vertikalen Schlitz oder ein Loch in einer ersten Seitenwand und einen vorspringenden Verriegelungsarm in der anderen zweiten Seitenwand, wobei der Verriegelungsarm sich durch den Schlitz hindurcherstreckt und seitwärts abgewinkelt ist, sodass sich der äussere Teil des Verriegelungsarms quer zum äusseren Bereich der ersten Seitenwand erstreckt. Nachteilig ist hierbei, dass der Verriegelungsarm nur einen Arretiervorsprung aufweist und bei geringfügigen Verlagerungen der beiden Seitenwände zueinander eine dauerhafte Fixierung derselben in der aufgerichteten Lage nicht sichergestellt werden kann.
Weiters ist auch ein Behälter bekannt - gemäss GB-A1 2 163 132 - bei welchem die Seitenwände am Boden über Filmscharniere angelenkt sind und aus einer senkrecht zum Boden befindlichen Lage, in der sie über Verriegelungselemente in den Eckbereichen zwischen den Seitenwandteilen gehalten sind, in eine mit dem Boden ebenflächige Lage nach aussen verschwenkbar sind. Bei diesem Behälter sind der Boden und die Seitenwände durch ein Rahmenfachwerk gebildet und es bedarf dieser Behälter einer eigenen Einlage zur Aufnahme des Transportgutes. Durch die Mehrteiligkeit des Behälters und der zusätzlich benötigten Einlage ist der Aufwand zum Transport in der aufgeklappten flachen Lage relativ hoch und die Gefahr gegeben, dass beim Aufrichten des Behälters dieser aufgrund von fehlenden Einzelteilen nicht betriebsfertig ist.
Eine weiters bekannte Ausbildung eines Behälters - gemäss DE-OS 3 444 477 - besteht darin, dass an einem Bodenteil, an dessen umlaufenden Randseiten Wandteile angelenkt sind, die aus einer im aufgerichteten Zustand senkrechten Lage zum Bodenteil in annähernd die Ebene des Bodenteils klappbar sind. Die Anlenkung der Wandteile an den Bodenteil erfolgt bei dieser Ausbildung über Einprä-gungen im Material längs den Faltlinien, die sogenannte Filmscharniere bilden. Im aufgerichteten Zustand sind die Wandteile über Verbindungseinrichtungen, insbesondere Steckverbindungen in ihrer Lage zueinander positioniert. Nachteilig bei dieser Ausbildung ist, dass durch die Einprägungen die Stabilität dieser Behälter beeinträchtigt ist und sich daher diese, eher für die Anwendung im Gerätebau zum Einbau von Funktionselementen etc. eignen, als für den Einsatz als Transportbehälter von Waren und Gütern.
Bei einem bekannten Behälter - gemäss EP-A 0 211 795 - weisen die Seitenwände und Stirnwände eine Mehrzahl von zusammenwirkenden Zungen und Schlitzen auf, mit denen diese in Umfangsrich-tung des Behälters aneinander befestigt sind und die die Seiten- und Stirnwände zueinander in Lage positionieren, in der sie mit dem Boden verbunden werden können. Nachteilig ist bei dieser Ausbildung, dass im zerlegten Zustand die Wände und der Boden als Einzelteile voneinander getrennt vorliegen und daher vor deren Verwendung die Teile sortiert werden müssen und darüberhinaus die Gefahr besteht, dass einzelne Teile verloren gehen.
Weiters ist ein Behälter - gemäss EP-A 0 443 327 - bekannt, der in sich zusammenklappbar ist und bei dem vier Seitenwände am Boden schwenkbar gelagert sind und die im eingeklappten Zustand eine mehrlagige Anordnung des Bodens und der Seitenwände bewirkt. Bei dieser Ausbildung ist nachteilig, dass die Gelenksanordnungen zwischen den Seitenwänden und dem Boden, je nach dem welche der Lage die Seitenwand im eingeklappten Zustand gegenüber dem Boden bildet, eine unterschiedliche Ausbildung aufweisen müssen. Dies erfordert sehr aufwendige und teure Werkzeuge für die Herstellung dieser Behälter und eine hohe Bruchgefahr der Gelenksanordnung bei Belastung.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr einen Behälter zu schaffen, der ein geringes Transportvolumen bzw. Lagervolumen im Leerzustand einnimmt und der sich beim Einsatz als Transportbehälter durch eine hohe Aufnahmekapazität sowohl an Volumen als auch Gewicht der aufzunehmenden Waren auszeichnet und eine geringe Anzahl von Bauteilen erfordert.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch erreicht, dass zwischen den Seitenwandteilen und dem Boden eine Feststellvorrichtung angeordnet ist, die eine in Verrastrichtung der Zentrier- und/oder Verriegelungselemente gerichtete Vorspannkraft ausübt und die durch Anschläge gebildet ist, die einen dem Boden zugewandten Teil einer Randleiste
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der Seitenwandteile in Richtung des Bodens überragen und mit Stützflächen bildenden Ausnehmungen im Boden zusammenwirken. Vorteilhaft ist, dass durch die Anordnung der Verriegelungselemente im Bereich der Stirnseitenflächen der Wandteile diese mit den Wandteilen in etwa eine Ebene bilden und damit kein zusätzlicher Platzbedarf beim Transport- bzw. bei der Lagerung der Behälter erforderlich ist und dass durch die Ausbildung der Feststellvorrichtung mit der in Verrastrichtung wirkenden Vorspannkraft ein unbeabsichtigtes Lösen der Kupplungsvorrichtungen wirkungsvoll vermieden wird. Durch die spezielle Ausgestaltung der Feststellvorrichtung zwischen dem Boden und den Seitenwänden wird das Aufrichten der einzelnen Seitenwände erleichtert und eine Vorarretierung erreicht, bevor diese einzelnen Seitenwände miteinander verriegelt sind. Der überraschende Vorteil dieser Lösung liegt aber darin, dass durch diese Festhaltevorrichtung ein seitliches Ausweichen der Seitenwände der Behälter quer zu den Übergangsbereichen zwischen den Seitenwänden und dem Boden verhindert wird, wodurch auch bei hohen Vertikalbelastungen im Bereich der Seitenwände eine hohe Standfestigkeit der gegenüber dem Boden verschwenkbaren Seitenwände erzielt und damit ein unerwünschtes Zusammenklappen bzw. Ausreissen der Seitenwände auch bei hohen Vertikalbelastungen verhindert ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung kann auch noch dadurch erreicht werden, dass die Kupplungsvorrichtung einen eine Vorspannkraft in Verrastrichtung der Zentrier- und/oder Verriegelungselemente ausübenden, in eine Kupplungsöffnung ragenden Rastarm aufweist, der mit einer Stirnfläche einer von der Randleiste abgewandten Laibungsfläche, der Kupplungsöffnung zugewendet ist und einen im Überdeckungsbereich über die der Kupplungsöffnung zugewandte Stirnseitenfläche vorragenden Kupplungsfortsatz umfasst und dass bei gegenüber dem Boden winkeliger Lage der Seitenwandteile der Kupplungsfortsatz in die Kupplungsöffnung hineinragt und der Rastarm in eine schlitzförmige Ausnehmung des Kupplungsfortsatzes eingreift, wobei der Rastarm um einen Winkel zur inneren Oberfläche des Seitenwandteiles geneigt verläuft und elastisch verformbar ausgebildet ist. Durch diese Ausführungsvariante wird in überraschend einfacher Weise eine höhere Ausreissfestigkeit der Feststellvorrichtung zwischen den Seitenwandteilen erreicht, da der im Inneren der Seitenwand geschützt angeordnete Rastarm von den über die Stirnkante der anderen Seitenwand vorragenden Kupplungsfortsatz umfasst wird. Damit wird in vorteilhafter Weise nicht nur die Haltekraft zwischen den beiden Seitenwandteilen erhöht, sondern gleichzeitig auch die Gefahr von Beschädigungen der Verriegelungsteile, die die über die Stirnseitenfläche der anderen Seitenwand vorragenden Kupplungsfortsätze bilden, herabgesetzt.
Möglich ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 3, weil dadurch auch bei Behältern, welche eine grössere Tiefe durch entsprechende Höhe der Seitenwandteile aufweisen, eine sichere Verbindung bzw. Arretierung und Positionierung der Wandteile zueinander erreicht wird.
Vorteilhaft ist dabei eine Ausbildung wie sie Patentanspruch 4 beschreibt, wodurch eine hohe Stabilität der Verbindungseinrichtung erreicht wird, welche eine hohe Seitenbelastung der Wandteile durch das vom Behälter aufgenommene Gut ermöglicht.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 5, wodurch eine Integration in den Wandaufbau ermöglicht ist und durch Verriegelung und Anbringung von Stegen diese Verbindungen sehr hohen Belastungen standhalten.
Durch eine Ausbildung entsprechend Patentanspruch 6 werden keine zusätzlichen Bauelemente für die Verbindungseinrichtung erforderlich, wodurch diese kostengünstig herstellbar ist.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 7, weil dadurch punktförmig wirkende Spannkräfte vermieden werden und die Flächenbelastung der Spannelemente gering gehalten ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung beschreibt Patentanspruch 8, wodurch in Verbindung mit der Spannkraft ein selbsttätiges Ineinanderglei-ten der Spannelemente bis zum Endanschlag erreicht wird.
Nach einer möglichen Ausbildung entsprechend Patentanspruch 9 werden sehr widerstandsfähige Bauelemente für den Kupplungsfortsatz erreicht, die eine hohe Zugbelastung aufnehmen.
Eine bevorzugte Weiterbildung beschreibt Patentanspruch 10, weil dadurch eine Aufteilung der Spannkräfte entsprechend den unterschiedlichen Aussenabmessungen, insbesondere der Höhe, auf eine grosse Länge der Seitenkanten verteilt erfolgt.
Durch eine weitere Ausgestaltung nach Patentanspruch 11 wird ein Einführen der Kupplungsfortsätze zum Verriegeln unabhängig von der Stellung der Zentrierelemente erleichtert.
Durch eine Weiterbildung entsprechend Patentanspruch 12 wird ein gleichmässiges Ineingriffbrin-gen der Zentrier- und Kupplungselemente erreicht, wodurch die Manipulation beim Aufrichten und Verriegeln der Seitenwandteile erleichtert wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung beschreibt Patentanspruch 13, wodurch eine Materialeinsparung erreicht wird.
Durch eine Ausbildung entsprechend Patentanspruch 14 wird eine Ausrichtung der Seitenwandteile im verschwenkten Zustand in die Ebene des Bodens ermöglicht und damit das Leervolumen verringert.
Eine Weiterbildung gemäss Patentanspruch 15 ermöglicht eine exakte Führung der Seitenwandteile während des Verschwenkvorganges.
Bei einer Ausbildung gemäss den Patentansprüchen 16 und 17 wird eine dauerhafte und ver-schleissfreie Sicherung gegen eine Axialverschiebung und damit unbeabsichtigtes Ausklinken der Seitenwandteile aus dem Boden bzw. der Schwenkzapfen aus den Schwenkaufnahmen erreicht. Durch die Elastizität des Sperrelementes wird das Zusammenfügen der Schwenkanordnung überdies erleichtert.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung gemäss Patentanspruch 18, wird eine Sperrwirkung erreicht, mit der die Seitenwandteile in der aufgerichteten Lage selbsttätig gehalten werden, was vorteilhafter
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Weise eine Erleichterung für das Einkuppeln der Verriegelungselemente mit sich bringt.
Möglich ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 19, wodurch die Elemente der Rückhalteeinrichtung sehr einfach und kostengünstig gefertigt werden können.
Vorteilhaft ist aber auch eine Ausgestaltung nach Patentanspruch 20, weil dadurch ein Überlastschutz für die Gelenksanordnung bei einer Belastung der Seitenwandteile aus Richtung des Innenraumes des Behälters erreicht wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreiben die Patentansprüche 21 bis 25, wodurch Vorrichtungen zum Positionieren der Behälter bei einem Stapeln dieser übereinander, erreicht werden, die die Behälter zueinander unverrutschbar positionieren. Desweiteren werden durch die am Boden angeformten Positionierelemente im aufeinandergestapelten Zustand der Behälter die Seitenwandteile an ihrem oberen Randbereich durch den darüberbefindlichen Behälter in ihrer Lage fixiert und die, durch den Inhalt der Behälter auf die Seitenwandteile einwirkenden Kräfte von den Positionierelementen bzw. dem Boden aufgenommen.
Schliesslich ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 26 vorteilhaft, weil dadurch eine einwandfreie Reproduzierbarkeit der Teile und damit eine wirtschaftliche Fertigung, insbesondere bei grossen Stückzahlen, erreicht wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemässen Behälter in schematischer Darstellung;
Fig. 2 einen Teilbereich des Bodens des erfindungsgemässen Behälters mit in eine Ebene mit dem Boden verschwenkten Seitenwandteilen;
Fig. 3 eine Gelenksanordnung zwischen dem Boden und einem Seiten wandteil des erfindungsgemässen Behälters, geschnitten, gemäss den Linien III-III in Fig. 2;
Fig. 4 die Gelenksanordnung, geschnitten, gemäss den Linien IV—IV in Fig. 2;
Fig. 5 eine Feststellvorrichtung zwischen dem Boden und einem Seitenwandteil, geschnitten, gemäss den Linien V-V in Fig. 2;
Fig. 6 die Feststellvorrichtung in Seitenansicht, geschnitten, gemäss den Linien Vl-Vl in Fig. 5;
Fig. 7 eine Verbindungseinrichtung zwischen den Seitenwandteilen des erfindungsgemässen Behälters in der aufgerichteten und verriegelten Stellung;
Fig. 8 die Verbindungseinrichtung zwischen den Seitenwandteilen in einer Seitenansicht, gemäss Pfeil VIII in Fig. 7, teilweise geschnitten;
Fig. 9 die Verbindungseinrichtung mit dem Kupplungsfortsatz, geschnitten, gemäss den Linien IX—IX in Fig. 7;
Fig. 10 die Verbindungseinrichtung mit dem Zentrierelement, geschnitten, gemäss den Linien X-X in Fig. 7;
Fig. 11 eine weitere Ausbildung der Feststellvorrichtung des erfindungsgemässen Behälters in Stirnansicht, geschnitten;
Fig. 12 eine Positioniervorrichtung zwischen dem Boden und Seitenwandteilen der erfindungsgemässen Behälter in Teilansicht bei aufeinander gestapelten Behältern;
Fig. 13 die Positioniervorrichtung, geschnitten, gemäss den Linien X111—X111 in Fig. 12.
In der Fig. 1 ist ein Behälter 1 gezeigt. Dieser besteht aus einem Boden 2 und Seitenwandteilen 3, 4, 5, 6, die mit dem Boden 2 an dessen umlaufenden Längs- und Querseitenflächen 7 über Gelenksanordnungen 8 verschwenkbar verbunden sind. Über diese Gelenksanordnungen 8 sind die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 aus einer in etwa einen rechten Winkel zum Boden 2 bildenden Lage in etwa in eine mit dem Boden 2 eine Ebene bildende Lage verschwenkbar.
Der Boden 2 weist auf einer einen Innenraum 9 des Behälters 1 zugewandten Oberfläche 10 eine Bodenplatte 11 auf, welche auf einer der Oberfläche 10 abgewandten und einer Aufstandsfläche 12 zugewandten Unterseite 13 Stege 14 zur Versteifung aufweist. Diese sind mit der Bodenplatte 11 und mit den die Längs- und Querseitenflächen 7 bildenden Randleisten 15 einstückig verbunden, insbesondere an diese und die Bodenplatte 11 angeformt. Dabei entspricht eine Höhe 16 der Randleisten 15 und der Stege 14 in etwa einer Gesamtdik-ke 17 des Bodens 2.
Die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 sind ähnlich dem Boden 2 durch den Innenraum 9 zugewandte Wandplatten 18 gebildet, die in Umfangsrichtung angeordnete Randleisten 19 aufweisen, welche eine vom Innenraum 9 abgewandte Aussenfläche 20 der Wandplatte 18 überragen und auf der weiters Stege 21 angeordnet sind, die mit den Randleisten 19 und der Wandplatte 18 einstückig verbunden sind. Die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 weisen darüber hinaus bevorzugt Öffnungen 22 in den Wandplatten 18 auf, die zur Belüftung von im Behälter 1 aufgenommenen Waren dienen. Des weiteren sind mit stegartigen Verstärkungselementen 23 umrandete Grifföffnungen 24 in den Seitenwandteilen 3, 4, 5, 6 vorgesehen.
Befinden sich die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in ihrer aufgerichteten Lage, in der sie mit dem Boden 2 einen Winkel von 90° bilden, so verläuft eine durch die Randleisten 19 und gegebenenfalls den Stegen 21 gebildete äussere Hüllfläche 25 innerhalb bzw. deckungsgleich mit einer Länge 26 und einer Breite 27 des Bodens 2. Damit wird im Bereich einer Höhe 28 der Seitenwandteile, welche einer Tiefe 29 des Behälters 1 entspricht, und von durch die Randleisten 19 gebildeten Stirnseitenflächen 30 und den diesen zugewandten Wandplatten 18 ein Überdeckungsbereich 31 gebildet. Dessen Breite 32 entspricht einer Höhe 33 der Randleisten 19 bzw. einer Gesamtdicke 34 der rechtwinkelig dazu verlaufenden Seitenwandteile 4, 6.
An den Stirnseitenflächen 30 sind Verbindungseinrichtungen 35 angeordnet, welche die Stirnseitenflächen 30 in Richtung der im Überdeckungsbereich 31 angrenzenden Seitenwandteilen 3, 5 überragen und denen in diesen Aufnahmen 36 zugeordnet sind.
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In der Fig. 2 ist ein Teilbereich des Behälters 1 mit dem Boden 2 und den im Bereich dessen umlaufenden Längs- und Querseitenflächen 7 über die Gelenksanordnungen 8 angeordneten Seitenwandteilen 3, 4 dargestellt. Diese sind in ihrer mit dem Boden 2 eine Ebene bildenden Lage verschwenkt gezeigt. In der Gebrauchsstellung bilden die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 mit dem Boden 2 einen Winkel von 90° aus. Der Seitenwandteil 4 weist auf der Stirnseitenfläche 30 die Verbindungseinrichtung 35 auf, der die Aufnahmen 36 des Seitenwandteils 3 im Überdeckungsbereich 31 zugeordnet sind. Die Verbindungseinrichtung 35 wird durch eine Zentrier-und/oder Verriegelungselemente 37 aufweisende Kupplungsvorrichtung 38 gebildet, die mit den Aufnahmen 36, gebildet durch Zentrier- und/oder Verriegelungsaufnahmen 39 zusammenwirken. Die Zentrier- und/oder Verriegelungselemente 37 umfassen in Richtung der Höhe 28 der Seitenwandteile 4 bzw. 6 distanziert je einen leistenförmigen Zentrierfortsatz 40 und einen Kupplungsfortsatz 41, welche die Stirnseitenfläche 30 des Seitenwandteils 4 bzw. 6 in Richtung des angrenzenden Seitenwandteils 3 bzw. 5 überragen. Bevorzugt ist der Zentrierfortsatz 40 dem Boden 2 benachbart angeordnet, während der Kupplungsfortsatz 41 eher dem Bereich einer Oberkante 42 des Behälters 1 bzw. des Seitenwandteils 4 zugeordnet ist. Entsprechend einem mittleren Abstand 43 des Zentrierfortsatzes 40 von der Längs- und Querseitenfläche 7 und einem mittleren Abstand 44 zwischen dem Zentrierfortsatz 40 und dem Kupplungsfortsatz 41 sind im Überdeckungsbereich 31 des zugeordneten Seitenwandteils 3 eine Zentrieraufnahme 45 und eine Kupplungsöffnung 46 der Zentrier- und/oder Verriegelungsaufnahme 39 angeordnet.
Im Bereich der Längs- und Querseitenflächen 7 und benachbart zu den Gelenksanordnungen 8 sind Elemente einer Feststellvorrichtung 47 für die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 angeordnet, welche in Form von Anschlägen 48 ausgebildet sind, die mit Stützflächen 49 in der Oberfläche 10 der Bodenplatte 11 zusammenwirken. Durch diese Feststellvorrichtung 47 ist eine wirksame Begrenzung des Schwenkwinkels der Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in Richtung des Bodens 2 gewährleistet. Darüber hinaus ist durch die Ausbildung der Anschläge 48 und den Stützflächen 49 ein freies Verschwenken der aufgerichteten Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in die Ebene mit dem Boden behindert bzw. nur nach Überwindung eines durch eine kulissenförmige Ausbildung der Stützfläche 49 vorgegebenen Widerstandes möglich.
In den Fig. 3 und 4 ist die Gelenksanordnung 8 zwischen den Seitenwandteilen 3, 4, 5, 6 beispielsweise für den Seitenwandteil 3 und dem Boden 2 gezeigt. In diesen Darstellungen ist der Seitenwandteil 3 in seiner mit dem Boden 2 eine Ebene bildenden Lage in vollen Linien und in seiner mit dem Boden einen Winkel von 90° einnehmenden Lage in strichlierten Linien gezeigt. Der Boden 2 weist eine parallel zur umlaufenden Längs- und Querseitenfläche 7 an einer von der Oberfläche 10 abgewandten Unterseite 50 verlaufende Nut 51 auf. Ein der Oberfläche 10 zugewandter Nutgrund 52 ist halbkreisförmig ausgebildet, wobei eine Tiefe 53
der Nut 51 grösser ist als eine Breite 54. Eine parallel zu den Längs- und Querseitenflächen 7 und der Oberfläche 10 verlaufende Längsmittelachse 55 der Gelenksanordnung 8 ist in etwa im Mittel einer Dicke 56 des Bodens 2 bzw. einer die Längs- und Querseitenfläche 7 bildenden Randleiste 57. Die Längs- und Querseitenfläche 7 ist in einer quer zu ihrer Längserstreckung verlaufenden Richtung kreisförmig gerundet, wobei ein von der Längsmittelachse 55 ausgehender Radius 58 einem Abstand 59 zwischen der Oberfläche 10 des Bodens 2 und der Längsmittelachse 55 entspricht. Konzentrisch zur Längsmittelachse 55 ist in der Nut 51 ein sich in Richtung der Längsmittelachse 55 erstreckender Schwenkzapfen 60 angeordnet, der über einen Verbindungssteg 61 mit dem Seitenwandteil 3 bzw. einer dem Boden 2 zugewandten Seitenfläche 62, der den Seitenwandteil 3 in Richtung des Bodens 2 begrenzenden Randleiste 19 überragt, bewegungs-verbunden ist. Eine Distanz 63 zwischen der Seitenfläche 62 und der Längsmittelachse 55 entspricht dabei in etwa dem Radius 58 der kreisförmig gerundeten Längs- und Querseitenfläche 7.
Im Bereich des Verbindungssteges 61 ist die die Nut 51 aufnehmende Randleiste 57 mit einer Ausnehmung 64 zur Aufnahme des Verbindungssteges 61 versehen, die sich von der Längs- und Querseitenfläche 7 um die Distanz 63 zuzüglich der halben Abmessung einer Dicke 65 des Verbindungssteges 61 in Richtung des den Innenraum 9 zugeordneten Bereiches des Bodens 2 erstreckt. In Richtung seiner Längserstreckung weist der Schwenkzapfen 60 eine Länge 66 auf, die in etwa dem Doppelten einer Breite 67 des Verbindungssteges 61 entspricht. Dadurch werden den Verbindungssteg 61 überragende Endbereiche 68, 69 des Schwenkzapfens 60 gebildet, über welche der Seitenwandteil 3 in der Nut 51 verschwenkbar gehaltert ist. Dabei ist die Nut 51 in einem der Endbereiche 68, 69, wie dargestellt, im Endbereich 69 in Richtung der Unterseite 50 über die Breite 54 verlaufend durch einen Halteansatz 70 geschlossen, wodurch eine Aufnahmekammer 71 für den Endbereich 69 des Schwenkzapfens 60 gebildet ist.
Einer der Aufnahmekammer 71 entgegensetzt angeordneten Stirnfläche 72 des Schwenkzapfens 60 ist ein die Nut 51 in ihrer Längserstreckung begrenzendes Sperrelement 73 zugeordnet, welches am Boden 2 angeformt ist und sich von der Oberfläche 10 bis in den Bereich der Längsmittelachse 55 erstreckt und der Stirnfläche 72 zugewandt eine Anschlagfläche 74 bildet, die einer axialen Verschiebung des Schwenkzapfens 60 entgegenwirkt. Gegenüber dem Boden 2 ist das Sperrelement 73 über einen durch Schlitze 75 gebildeten Schwächungsbereich 76 in vertikaler Richtung entsprechend einem Doppelpfeil 77 elastisch verformbar. Dadurch wird ein Ineinanderfügen der Gelenksanordnung 8 durch Einführen des Schwenkzapfens 60 in die Nut 51 und die Aufnahmekammer 71 erleichtert. Durch Ausschwenken des Sperrelementes 73 aus seiner Sperrstellung für den Schwenkzapfen 60 wird ein Trennen der Gelenksanordnung 8 ermöglicht und damit die Seitenwandteile 3, 4, 5 6 vom Boden 2 getrennt.
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Wie nun besser den Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist, ist der Gelenksanordnung 8 benachbart die Feststellvorrichtung 47 für den Seitenwandteil 3 mit dem Boden 2 angeordnet.
In der Fig. 5 ist die hochgeklappte Stellung des Seitenwandteils 3 analog der Fig. 4 in strichlierten Linien und die ebene Lage in vollen Linien dargestellt, wogegen in der Fig. 6 die hochgeklappte Stellung in vollen Linien dargestellt ist. Die Feststellvorrichtung 47 wird durch einen die Seitenfläche 62 des die Randleiste 19 überragenden, den Anschlag 48 bildenden Fortsatz 78 gebildet, dem die durch eine Ausnehmung 79 im Boden 2 gebildete Stützfläche 49 zugeordnet ist. Eine Anlagefläche 80 des Anschlages 48 und die mit dieser zusammenwirkende Stützfläche 49 der Ausnehmung 79 verlaufen dabei in etwa in einer Ebene, die mit der Seitenfläche 62 bzw. der Aufstandsfläche 12 einen Winkel von in etwa 45° bildet und von der Längsmittelachse 55 in Richtung des Innenraumes 9 eine vertikal auf die Ebene gemessene Distanz 81 aufweist, die in etwa dem Radius 58 der quer zur Längserstreckung kreisförmig gerundeten Längs- und Querseitenfläche 7 entspricht. Durch die Wahl eines parallel zur Distanz 81 gemessenen Abstandes 82 zwischen der Längsmittelachse 55 und der Anlagefläche 80 entsteht bei aufgerichteter Lage des Seitenwandteils 3 eine Vorspannkraft zwischen der Stützfläche 49 und der Anlagefläche 80 in Richtung des Verschwenkens des Seitenwandteils 3 in die mit dem Boden 2 eine Ebene bildenden Lage.
Gleichzeitig bildet die Stützfläche 49 eine Kulissenbahn 83 mit einer Steuerkante 84 für die Anlagefläche 80 des Anschlages 48 aus, bei der ein Abstand 85 der Steuerkante 84 von der Längsmittelachse 55 grösser ist, als der Radius 58, wodurch dem Verschwenken des Seitenwandteils 3 in die mit dem Boden ebene Lage ein Widerstand entgegensetzt wird.
Durch diese Ausbildung der Feststellvorrichtung 47 mit der Stützfläche 49 und der Steuerkante 84 sowie der Anlagefläche 80 des Anschlages 48 wird eine Vorspann- bzw. Rückhalteeinrichtung 86 zwischen dem Boden 2 und den Seitenwandteilen 3, 4, 5, 6 erreicht.
Dies ermöglicht ein Verschwenken der Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in ihre aufgerichtete Stellung und ein schrittweises Ineingriffbringen der Zentrier-und/oder Verriegelungselemente 37 mit den Zen-trier- und/oder Verriegelungsaufnahmen 39, ohne dass bei der Durchführung des Vorganges die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 unbeabsichtigt in die Ebene des Bodens 2 verschwenken. Darüber hinaus wird durch die Vorspann- bzw. Rückhalteeinrichtung 86 im eingekuppelten Zustand der Zentrier- und/oder Verriegelungselemente 37 eine in Verrastrichtung gerichtete Vorspannkraft ausgeübt, wodurch ein unbeabsichtigtes Entkuppeln wirkungsvoll verhindert ist.
In den Fig. 7 bis 10 ist die Verbindungseinrichtung 35 zwischen den Seitenwandteilen 3, 4, 5, 6 am Beispiel der Seitenwandteile 3, 4 gezeigt. Die Verbindungseinrichtung 35 wird durch den Kupplungsfortsatz 41 und den Zentrierfortsatz 40 gebildet, die die Stirnseitenfläche 30 des Seitenwandteils 4 im Überdeckungsbereich 31 in Richtung des weiteren Seitenwandteils 3 überragen und denen im Seitenwandteil 3 die Zentrieraufnahme 45 bzw. die Kupplungsöffnung 46 zugeordnet ist.
Der Kupplungsfortsatz 41 ist in Form eines sich in Längsrichtung der Stirnseitenfläche 30 erstrek-kenden Leistenelementes 87 ausgebildet, welches zumindest eine längs der Stirnseitenfläche 30 angeordnete schlitzförmige Ausnehmung 88 aufweist. Eine der Stirnseitenfläche 30 gegenüber eine Begrenzung der Ausnehmung 88 bildende Anlagefläche 89 verläuft unter einem Winkel von in etwa 10° zur Stirnseitenfläche 30, wobei eine der inneren Oberfläche 90 zugewandte Schlitzbreite 91 grösser ist als eine der äusseren Hüllfläche 25 zugewandte Schlitzbreite 92. Diese entspricht in etwa einer Dik-ke 93 der Wandplatte 18. Eine Breite 94 des Leistenelementes 87 beträgt in etwa 1/2 bis 2/3 der Gesamtdicke 34 des Seitenwandteils 4. Eine der Hüllfläche 25 zugewandte Seitenfläche 95 des Leistenelements 87 ist zu der durch die Hüllfläche 25 gebildeten Ebene in einem Abstand 96 angeordnet, welcher geringfügig grösser einer Dicke 97 der Randleiste 19 des Seitenwandteils 3 ist.
Die Wandplatte 18 des Seitenwandteils 3 weist in dem Überdeckungsbereich 31 mit dem Seitenwandteil 4 die Kupplungsöffnung 46 auf, in welche ein mit der Randleiste 19 einstückig verbundener Rastarm 98 ragt, der in Verraststellung in die sich in Verrastrichtung konisch erweiternde Ausnehmung
88 eingreift. Der Rastarm 98, der durch einen Wandabschnitt 99 der Wandplatte 18 gebildet ist und in etwa deren Dicke 93 aufweist, ist gegenüber der inneren Oberfläche 90 um einen Winkel 100 in Richtung der konischen Erweiterung der Ausnehmung 88 verformt und überlappt die Anlagefläche
89 in etwa um die halbe Breite 94 des Leistenelements 87. Eine von der Randleiste 19 abgewandte Stirnfläche 101 des Rastarms 98 weist zu einer die Kupplungsöffnung 46 auf der von der Randleiste 19 abgewandten Seite begrenzenden Leibungsfläche 102 eine Distanz 103 auf, die in etwa der Breite 94 des Leistenelements 87 entspricht.
Der um den Winkel 100 zur inneren Oberfläche
90 verlaufende Rastarm 98 ist in Richtung der inneren Oberfläche 90 elastisch verformbar mit der Randleiste 19 verbunden. Damit ist es nunmehr möglich, nach dem Einführen des Kupplungsfortsatzes 41 in die Kupplungsöffnung 46 des Seitenwandteils 3 den elastisch verformbaren Rastarm 98 in die Ausnehmung 88 aus Richtung der geringeren Schlitzbreite 92 der Ausnehmung 88 einzuführen, wobei Abschrägungen 104 Kulissenflächen bilden, durch welche der Vorgang erleichtert wird. Durch das Rückfedern des Rastarms 98 in seine Ursprungslage entsprechend der konischen Erweiterung der Ausnehmung 88 wird eine sichere und selbsttätig nicht lösbare Verrastung erreicht. Gleichzeitig bewirkt die an der Anlagefläche 89 durch den Rastarm 98 bewirkte Federkraft in Richtung eines Pfeiles 105 ein Aneinanderpressen der Seitenwandteile 3, 4 im Überdeckungsbereich 31.
Selbstverständlich ist es auch möglich, in Richtung der Längserstreckung der Stirnseitenfläche 30
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mehrere Ausnehmungen 88 für eine entsprechende Anzahl Rastarme 98 vorzusehen bzw. eine Breite
106 der Rastarme 98 entsprechend gross zu wählen, sodass die Verrastwirkung über einen verhältnismässig grossen Teilbereich der Höhe 28 der Randleiste 19 bzw. des Überdeckungsbereiches 31 wirkt.
Bevorzugt wird der Kupplungsfortsatz 41 mit der Kupplungsöffnung 46 im Nahbereich der Oberkante 42 des Behälters 1 angeordnet. Es ist aber auch möglich, insbesondere bei Behältern 1, die eine grosse Tiefe 29 aufweisen, mehrere über die Höhe 28 verteilte Zentrier- und/oder Verriegelungselemente 37 sowie Zentrier- und/oder Verriegelungsaufnahmen 39 vorzusehen.
Zum Kupplungsfortsatz 41 in Richtung des Bodens 2 beabstandet ist der Zentrierfortsatz 40 die Stirnseitenfläche 30 des Seitenwandteils 4 überragend angeordnet, welcher durch ein leistenförmiges Element mit einem bevorzugt trapezförmigen Querschnitt gebildet ist. Dem Zentrierfortsatz 40 ist im Überdeckungsbereich 31 in der Wandplatte 18 eine den Querschnitt des Zentrierfortsatzes 40 entsprechende Aufnahmetasche 107 zugeordnet. Eine Höhe 108 des Zentrierfortsatzes 40 entspricht in etwa der halben Gesamtdicke 34 des Seitenwandteils 3. Eine Basisdicke 109 des Zentrierfortsatzes beträgt in etwa 1/4 der Gesamtdicke 34. Eine Länge 110 des leistenförmigen Zentrierfortsatzes 40 beträgt in etwa ca. die Hälfte der Höhe 28 der Stirnseitenfläche 30. Selbstverständlich ist es auch möglich, mehrere derartige Zentrierfortsätze 40 verteilt über die Höhe 28 anzuordnen. Des weiteren ist es auch möglich, über die Höhe 28 mehrere kegel-stumpfförmige Zentrierelemente 111 anstelle des Zentrierfortsatzes 40 bzw. zusätzlich zu diesem anzuordnen, welche in entsprechende Bohrungen 112 der Wandplatte 18 eingreifen.
Durch die bevorzugt trapezförmige Ausbildung der Zentrierfortsätze 40 wird ein spielfreies Eingreifen der Zentrierfortsätze 40 in die Aufnahmetaschen
107 erreicht. Dadurch werden auch Belastungen, wie sie beim Tragen der Behälter an zwei gegenüberliegenden Seitenwandteilen und dabei im allgemeinen an kürzer ausgebildeten Seitenwandteilen auftreten, wirkungsvoll auf die angrenzenden Seitenwandteile übertragen. Damit sind diese Behälter für höhere Gewichtskapazitäten geeignet.
Durch die Zentrier- und/oder Verriegelungselemente 37 und die Zentrier- und/oder Verriegelungsaufnahmen 39 gebildete Verbindungseinrichtung 35 wird eine wirksame Verbindung zwischen den Seitenwandteilen 3, 4, 5, 6 erreicht und eine Ausbeulung der Seitenwandteile bei Auftreten einer Belastung der Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 durch eine im Behälter gelagerte Ware wirkungsvoll verhindert.
In der Fig. 11 ist eine weitere Ausbildung der Feststellvorrichtung 47 zwischen dem Boden 2 und den Seitenwandteilen 3, 4, 5, 6 gezeigt. Bei dieser weist der Boden 2 eine parallel zu den Längs- und Querseitenflächen 7 verlaufende, die Oberfläche 10 in Richtung der Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 überragende, wulstförmige Erhöhung auf. Quer zu ihrer Längserstreckung ist diese in etwa pultdachförmig ausgebildet, wobei ein Firstgrat deckungsgleich zur
Längsmittelachse 55 der Gelenksanordnung 8 verläuft. In der die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in Richtung des Bodens 2 begrenzenden Randleiste 19 ist eine der Querschnittsform der wulstförmigen Erhöhung angepasste Ausnehmung angeordnet. Damit ergibt sich eine zusammenwirkende Kulissenausbildung, die in der aufgerichteten Position der Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 ineinandergreift, und einem Verschwenken der Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in die mit dem Boden 2 ebene Lage einen Widerstand und damit die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in der aufgerichteten Position in Stellung hält.
In den Fig. 12 und 13 zeigen einen Teilbereich von aufeinandergestapelten Behältern 1 mit einer Positioniervorrichtung 113. Diese wird durch Positionierelemente 114 gebildet, die in Umfangsrichtung des Behälters 1 beabstandet zueinander an den den Boden 2 begrenzenden Randleisten 57 angeordnet, insbesondere an diese angeformt sind und die Unterseite 50 überragen. Den Positionierelementen 114 sind in der die Oberkante 42 bildenden und die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 begrenzenden Randleisten 19 nutförmige Aufnahmevertiefungen 115 zugeordnet. Diese Aufnahmevertiefungen 115 sind in Richtung des Innenraumes 9 des Behälters 1 durch die Wandplatten 18 abgegrenzt. Ein Zwischenraum 116 zwischen den Randleisten 15 des Bodens 2 und dem Positionierelement 114 weist eine Breite 117 auf, welche in etwa einer Dicke 118 der Wandplatte 18 entspricht.
Durch diese Ausbildung der Positioniervorrichtung 113 werden die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 in gestapeltem Zustand der Behälter 1 im Bereich der Oberkante 42 zwischen den in den Innenraum 9 ragenden Randleisten 15 des Bodens 2 und den auf der vom Innenraum 9 abgewandten Aussenseite der Wandplatte 18 diese überragenden Positionierelemente 114 umfasst. Damit ist einerseits eine sichere Halterung der gestapelten Behälter 1 aufeinander gewährleistet und andererseits werden auf die Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 aus dem Innenraum 9 wirkende Belastungen von den Positionierelementen 114 bzw. dem Boden 2 des darüber angeordneten Behälters aufgenommen. Damit werden Ausbeulungen der Seitenwandteile 3, 4, 5, 6 wie auch Überbeanspruchungen der Verbindungseinrichtungen 35 vermieden.
Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass jeweils einzelne der in den einzelnen Ausführungsbeispielen beschriebenen Merkmalskombinationen, insbesondere die in den Unteransprüchen gekennzeichneten, auch von den anderen unabhängige, für sich getrennte, erfindungsgemässe Ausbildungen darstellen können.
Des weiteren sind zum besseren Verständnis der Funktion des erfindungsgemässen Behälters Teile desselben zum Teil schematisch und unproportional dargestellt.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2; 3, 4; 5, 6; 7, 8, 9, 10; 11; 12, 13 gezeigten Ausführungen, den Gegenstand von eigenständigen erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
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Bezugszeichenaufstellung
1 Behälter
2 Boden
3 Seitenwandteil
4 Seitenwandteil
5 Seitenwandteil
6 Seitenwandteil
7 Längs- und Querseitenfläche
8 Gelenksanordnung
9 Innenraum
10 Oberfläche
11 Bodenplatte
12 Aufstandsfläche
13 Unterseite
14 Steg
15 Randleiste
16 Höhe
17 Gesamtdicke
18 Wandplatte
19 Randleiste
20 Aussenfläche
21 Steg
22 Öffnung
23 Verstärkungselement
24 Grifföffnung
25 Hüllfläche
26 Länge
27 Breite
28 Höhe
29 Tiefe
30 Stirnseitenfläche
31 Überdeckungsbereich
32 Breite
33 Höhe
34 Gesamtdicke
35 Verbindungseinrichtung
36 Aufnahme
37 Zentrier- und/oder Verriegelungselement
38 Kupplungsvorrichtung
39 Zentrier- und/oder Verriegelungsaufnahme
40 Zentrierfortsatz
41 Kupplungsfortsatz
42 Oberkante
43 Abstand
44 Abstand
45 Zentrieraufnahme
46 Kupplungsöffnung
47 Feststellvorrichtung
48 Anschlag
49 Stützfläche
50 Unterseite
51 Nut
52 Nutgrund
53 Tiefe
54 Breite
55 Längsmittelachse
56 Dicke
5 57 Randleiste
58 Radius
59 Abstand
60 Schwenkzapfen
10 61 Verbindungssteg
62 Seitenfläche
63 Distanz
64 Ausnehmung
65 Dicke
15
66 Länge
67 Breite
68 Endbereich
69 Endbereich 20 70 Halteansatz
71 Aufnahmekammer
72 Stirnfläche
73 Sperrelement 25 74 Anschlagfläche
75 Schlitz
76 Schwächungsbereich
77 Doppelpfeil 30 78 Fortsatz
79 Ausnehmung
80 Anlagefläche
81 Distanz 35 82 Abstand
83 Kulissenbahn
84 Steuerkante
85 Abstand
40 86 Vorspann- bzw. Rückhalteeinrichtung
87 Leistenelement
88 Ausnehmung
89 Anlagefläche
90 Oberfläche
45
91 Schlitzbreite
92 Schlitzbreite
93 Dicke
94 Breite
50 95 Seitenfläche
96 Abstand
97 Dicke
98 Rastarm
55 99 Wandabschnitt
100 Winkel
101 Stirnfläche
102 Leibungsfläche 60 1 03 Distanz
104 Abschrägung
105 Pfeil
106 Breite
65 107 Aufnahmetasche
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108 Höhe
109 Basisdicke
110 Länge
111 Zentrierelement
112 Bohrung
113 Positioniervorrichtung
114 Positionierelement
115 Autnahmevertiefung
116 Zwischenraum
117 Breite
118 Dicke
Claims (26)
1. Behälter mit einem Boden und mit diesem aus einer in etwa zum Boden senkrechten Lage, in eine mit dem Boden ebene Lage nach aussen verschwenkbar verbundenen Seitenwandteilen, bei welchem die Seitenwandteile mit dem Boden über im Bereich der umlaufenden Längs- und Querseitenflächen angeordnete Gelenksanordnungen verbunden sind und mit zwischen den Seitenwandteilen angeordneten Verbindungseinrichtungen die im Bereich von den Seitenwandteilen durch die Längsund Querseitenflächen begrenzten Stirnseitenflächen angeordnet und durch eine Kupplungsvorrichtung ausgebildet sind, welche in Richtung eines Überdeckungsbereiches des weiteren unter 90° angeordneten Seitenwandteils vorragt und Zentrier-und/oder Verriegelungselemente aufweist, welchen im Überdeckungsbereich des weiteren Seitenwandteils diese aufnehmende Zentrier- und/oder Verriegelungsaufnahmen zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Seitenwandteilen (3, 4, 5, 6) und dem Boden (2) eine Feststellvorrichtung (47) angeordnet ist, die eine in Verrastrichtung der Zentrier- und/oder Verriegelungselemente (37) gerichtete Vorspannkraft ausübt und die durch Anschläge (48) gebildet ist, die einen dem Boden (2) zugewandten Teil einer Randleiste (19) der Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) in Richtung des Bodens (2) überragen und mit Stützflächen (49) bildenden Ausnehmungen (79) im Boden (2) zusammenwirken.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung (38) einen eine Vorspannkraft in Verrastrichtung der Zentrier-und/oder Verriegelungselemente (37) ausübenden, in eine Kupplungsöffnung (46) ragenden Rastarm (98) aufweist, der mit einer Stirnfläche (101) einer von der Randleiste (19) abgewandten Laibungsfläche (102), der Kupplungsöffnung (46) zugewendet ist und einen im Überdeckungsbereich (31) über die der Kupplungsöffnung (46) zugewandte Stirnseitenfläche (30) vorragenden Kupplungsfortsatz (41) umfasst und dass bei gegenüber dem Boden winkeliger Lage der Seitenwandteile (3, 4; 4, 5; 5, 6; 6, 3) der Kupplungsfortsatz (41) in die Kupplungsöffnung (46) hineinragt und der Rastarm (98) in eine schlitzförmige Ausnehmung (88) des Kupplungsfortsatzes (41) eingreift, wobei der Rastarm (98) um einen Winkel (100) zur inneren Oberfläche (90) des Sei-
tenwandteiles (3; 4; 5; 6) geneigt verläuft und elastisch verformbar ausgebildet ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrier- und/oder Verriegelungselemente (40; 37) der Kupplungsvorrichtung (38) in Richtung einer eine Tiefe (29) des Behälters (1) bildenden Höhe (33) der Stirnseitenfläche (30) voneinander distanziert angeordnet sind.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrier- und/ oder Verriegelungselemente (37) durch leistenförmi-ge Kupplungsfortsätze (41) und Zentrierfortsätze
(40) gebildet sind und dass die Kupplungsfortsätze
(41) benachbart einer Oberkante (42) des Behälters (1) angeordnet sind.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrier- und/ oder Verriegelungsaufnahmen (39) durch im Überdeckungsbereich (31) der Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) angeordnete, mit den Kupplungsfortsätzen (41) und/oder Zentrierfortsätzen (40) zusammenwirkende Kupplungsöffnungen (46) und/oder Zentrieraufnahmen (45) bzw. Aufnahmetaschen (107) gebildet sind.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastarm (98) als Wandabschnitt (99) in der Kupplungsöffnung (46) ausgebildet ist, der an einer die Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) begrenzenden Randleiste (19) angeformt ist und in Richtung einer Mittelachse ragt und eine durch den Wandabschnitt (99) gebildete Ebene zu einer inneren Oberfläche (90) der Wandplatte (18) in einem Winkel (100) von in etwa 10° verläuft.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsfortsatz (41) eine parallel zur Stirnseitenfläche (30) verlaufend angeordnete schlitzförmige Ausnehmung (88) aufweist, welche der Stirnseitenfläche (30) gegenüberliegend eine Anlagefläche (89) für den Rastarm (98) ausbildet.
8. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (89) für den Rastarm (98) gegenüber der inneren Oberfläche (90) in einem Winkel von in etwa 10° geneigt verläuft.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (88) im Kupplungsfortsatz (41) für den Rastarm (98) in Verrastrichtung konisch erweiternd ausgebildet ist und eine minimale Schlitzbreite (92) der Ausnehmung (88) in etwa einer Dicke des Rastarms (98) entspricht.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsfortsatz (41) in Richtung der Höhe (33) der Stirnseitenflächen (30) bevorzugt mehrere zueinander beab-standete Ausnehmungen (88) für Rastarme (98) aufweist.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsöffnung (46) für den Kupplungsfortsatz (41) eine zwischen einer Stirnfläche (101) des Rastarms (98) und einer die Kupplungsöffnung (46) in Richtung der Mittelachse begrenzenden Laibungsfläche (102) gemessene Distanz (103) aufweist, die grösser ist als eine Breite (94) des Kupplungsfortsatzes (41).
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12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierelement im Bereich der Stirnseitenfläche (30) des Seitenwandteils (3, 4, 5, 6) durch einen in Längsrichtung verlaufenden, einen bevorzugt trapezförmigen Querschnitt aufweisenden Zentrierfortsatz (40) gebildet ist, dem die im Überdeckungsbereich (31) der Wandplatte (18) angeordnete, durch eine nutförmi-ge Vertiefung gebildete Aufnahmetasche (107) zugeordnet ist.
13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zentrierelement (111) durch kegelstumpfförmige, die Stirnseitenfläche (30) überragende Fortsätze gebildet ist, denen Bohrungen (112) in der Wandplatte (18) im Überdeckungsbereich (31) mit dem Seitenwandteil (3, 4, 5, 6) zugeordnet sind.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenksanordnung (8) zwischen den Seitenwandteilen (3, 4, 5, 6) und dem Boden (2) durch über Verbindungsstege (61) an die Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) in Richtung einer Aufstandsfläche (12) begrenzenden Randleisten (19) angeformte Schwenkzapfen (60) gebildet sind, die in durch Nuten (51) gebildeten Schwenkaufnahmen in den Längs- und Querseitenflächen (7) bzw. Randleisten (57) des Bodens (2) schwenkbar gehaltert sind.
15. Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Längs- und Querseitenflächen
(7) quer zu ihrer Längserstreckung kreisbogenförmig ausgebildet sind, wobei ein Mittelpunkt eines Radius (58) der kreisbogenförmigen Ausbildung auf einer Längsmittelachse (55) des Schwenkzapfens (60) liegt.
16. Behälter nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass einer Stirnfläche (72) des Schwenkzapfens (60) der Gelenksanordnung (8) ein elastisch verformbares, mit dem Boden (2) bevorzugt einstückig verbundenes Sperrelement (73) zugeordnet ist, welches einer Axialverschiebung des Schwenkzapfens (60) entgegenwirkt.
17. Behälter nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Boden (2) angeordnete Aufnahmekammer (71) für den Schwenkzapfen (60) an ihrem dem Sperrelement (73) entgegengesetzten Endbereich (69) in Richtung einer Unterseite (50) des Bodens (2) geschlossen ausgebildet ist.
18. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche (49) der zwischen den Seitenwandteilen (3, 4, 5, 6) und dem Boden (2) angeordneten Anschläge (48) zu der Längsmittelachse (55) der Gelenksanordnung
(8) exzentrisch verläuft und eine Vorspann- bzw. Rückhalteeinrichtung (86) gegen das Verschwenken der Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) aus ihrer zum Boden (2) senkrecht verlaufenden Stellung in eine mit dem Boden (2) eben verlaufende Stellung bildet.
19. Behälter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspann- bzw. Rückhalteeinrichtung (86) durch eine Oberfläche (10) des Bodens (2) überragende Wulstelemente gebildet ist, denen in der Randleiste (19) der Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) angeordnete Vertiefungen zugeordnet sind.
20. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Ausnehmung (79) gebildete Stützfläche (49) und der Fortsatz (78) mit der Anlagefläche (80) eine Überlastsicherung für eine Druckbelastung der Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) aus Richtung des Innenraumes (9) des Behälters (1) bilden.
21. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass dem Boden (2) an seinen Längs- und Querseitenflächen (7) begrenzenden Randleisten (57) in Umfangsrichtung des Behälters (1) zueinander beabstandete, eine Unterseite (50) der Randleisten (57) in Richtung der Aufstandsfläche (12) überragende Positionierelemente (114) aufweist.
22. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass in den eine Oberkante (42) des Behälters (1) bildenden Randleisten (19) in Umfangsrichtung des Behälters (1) zueinander beabstandete Aufnahmevertiefungen (115) angeordnet sind.
23. Behälter nach einem Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierelemente (114) und die Aufnahmevertiefungen (115) in Bezug auf die Aufstandsfläche (12) in vertikaler Lage zueinander ausgerichtet angeordnet sind.
24. Behälter nach einem der Ansprüche 21 bis
23, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querschnitt der Positionierelemente (114) in einer zur Aufstandsfläche (12) parallelen Ebene eines parallel dazu verlaufenden lichten Querschnittes der Aufnahmevertiefungen (115) entspricht.
25. Behälter nach einem der Ansprüche 22 bis
24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevertiefungen (115) in Richtung des Innenraumes (9) des Behälters (1) durch die Wandplatten (18) abgegrenzt ausgebildet sind.
26. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (2) und/ oder die Seitenwandteile (3, 4, 5, 6) mit der Kupplungsvorrichtung (38), der Feststellvorrichtung (47) und der Gelenksanordnung (8) durch Formteile, insbesondere einstückige Spritz- bzw. Gussteile aus z.B. Kunststoff gebildet sind.
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| AT0228492A AT401765B (de) | 1992-11-18 | 1992-11-18 | Behälter mit verschwenkbaren seitenwänden |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=3531499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH02292/94A CH686776A5 (de) | 1992-11-18 | 1993-10-29 | Behaelter mit verschwenkbaren Seitenwaenden. |
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