CH687023A5 - Anlage zur Reinigung von kontaminiertem Wasser. - Google Patents
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anlage zur Reinigung von kontaminiertem Wasser gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1. Anlagen zur Reinigung von kontaminiertem Wasser aus Gewerbe und Industrie sind ebenso bekannt wie Neutralisationsanlagen für die Behandlung von alkalischen Wässern aus Baustellen. Anlagen zur Behandlung von Löschwasser aus der Brandbekämpfung direkt am Schadenort sind dagegen nicht bekannt. Die meisten bekannten Anlagen arbeiten zudem als sogenannte Spaltanlagen, bei denen nur unter Hinzufügung von chemischen Spaltmitteln zum kontaminierten Wasser eine Verminderung der Schädlichkeit erfolgt. Die Verwendung von chemischen Spaltmitteln kann umweltschädlich sein, wenn diese nicht absolut genau dosiert zugegeben werden, um eine Neutralisierung des kontaminierten Wassers zu erreichen. Dies ist in den meisten Fällen auch nicht möglich, denn das der Anlage zufliessende Wasser weist weder eine konstante Verunreinigung noch einen steten Zufluss auf. Es ist daher überhaupt nicht möglich, das Wasser kontinuierlich zu reinigen, und es müssten folglich Auffangbecken aufgestellt und die Verunreinigung jeder Charge analytisch vor der Zugabe von Spaltmitteln erfasst werden. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das kontaminierte Wasser am Ort des Anfalls kontinuierlich gereinigt werden kann. Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Anlage gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1. Anhand von Beispielen wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch die Anlage, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Anlage in einer weiteren Ausgestaltung und Fig. 3/4 Querschnitte durch Filterelemente aus Platten. Die Anlage zur Reinigung von kontaminiertem Wasser ist in einem Behälter 1 untergebracht, der vorzugsweise eine kubische Form hat und Abmessungen aufweist, die einen Transport auf einem Personenwagenanhänger oder auf einem Last- oder Bahnwagen ermöglicht. Entsprechend angebrachte Kufen erlauben das einfache Entladen der Anlage mittels einem Hubstapler oder Kran. Der Behälter 1 ist in vier Abschnitte A, B, C, D aufgeteilt, in welchen nacheinander Reinigungsvorgänge durchgeführt werden. Der Abschnitt A wird gebildet durch eine fest in den Behälter 1, der vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl wie V4A besteht, eingeschweisste erste Zwischenwand 5. In der Zwischenwand 5 sind mehrere Rohre 7 eingeschweisst, die den ersten Abschnitt, bzw. die erste Filterkammer A mit der zweiten (B) verbinden. Vorzugsweise liegen die Achsen Z der Rohre 7, die von gleichem oder unterschiedlichem Querschnitt sein können und geneigt zur Horizontalen eingelassen sind, so dass die Ausflusseite tiefer zu liegen kommt als die Zuflusseite. In der linken Seitenwand 9 des Behälters ist auf der Höhe h1 ein Einlaufrohr 11 eingeschweisst und mit einer Schneckenexzenter- oder einer langsam drehenden hydraulischen Pumpe 13 verbunden. In Fig. 1 ist die Verbindung zwischen der Pumpe 13 und dem Einlaufrohr 11 nicht dargestellt. Die Pumpe 13 kann sich auch innerhalb des Abschnittes A befinden, so dass ausserhalb des Behälters 1 keine von dessen Wänden 9 abstehende Aggregate angeordnet sind. Eine Beschädigung während des Transportes und/oder Betriebes wird dadurch ausgeschlossen. Oberhalb des Zuleitungsrohres 11 ist ein an sich bekannter Scheibenskimmer 15 angeordnet und in Fig. 1 nur schematisch dargestellt. Der Scheibenskimmer 15 wird durch einen nicht sichtbaren Antrieb in Drehung versetzt und kann auf der Oberfläche des im Abschnitt A befindlichen, zu reinigenden Wassers schwimmende Verunreinigungen aufnehmen und über nicht sichtbare Mittel (Rohr, Transportband etc.) abführen. Im zweiten Abschnitt, bzw. der zweiten Filterkammer B, welche einerseits durch die Zwischenwand 5 und andererseits durch eine Zwischenwand 17, welche fest mit den Wänden des Behälters 1 verschweisst ist, gebildet wird, ist ein Filterelement 19 eingelegt, welches den gesamten Horizontalquerschnitt der Filterkammer B überspannt. Anstelle eines einzigen Filterelementes, das z.B. aus Polyester- oder Polyetherschaum besteht, können auch eine Vielzahl solcher Filterelemente übereinandergeschichtet eingesetzt sein. Es ist auch möglich, Filterelemente unterschiedlicher Porengrösse übereinander zu schichten. Einlaufseitig, d.h. im dargestellten Beispiel unten, werden die Filterelemente 19 durch Gitter, Lochbleche 20 oder dgl. geschützt. Die Filterelemente 19 können auch in geschlossenen Filterkörben in den Abschnitt B eingesetzt werden. Die Zwischenwand 17 endet über der Oberfläche der Filterelemente 19, so dass sich beim Durchleiten von Wasser von unten nach oben oberhalb der Filterelemente 19 eine Ansammlung von teilweise gereinigtem Wasser ergibt und den Filter feucht hält. Übersteigt dieses Wasser die Oberkante 21 der Wand 17, so kann es in den dritten Abschnitt, bzw. die dritte Filterkammer C fliessen und von oben in einen in der Filterkammer C eingesetzten Filterblock 23 hindurchfliessen. Der Filterblock 23 kann wie derjenige im benachbarten Abschnitt B einstückig oder aus mehreren gleichen oder ungleichporigen Platten zusammengesetzt sein. Die Filterkammer C wird durch eine Wand 25 von der Kammer B getrennt. Damit ein Wasserdurchtritt auf der Unterseite des Filtersblockes 23 erfolgen kann, ist die im Behälter 1 eingeschweisste Wand 25 nicht ganz bis zum Boden 27 des Behälters 1 geführt. Als letzte Filterstufe ist in der Filterkammer D ein Filterpaket 29 eingesetzt, das vorzugsweise aus Blähton, Aluminiumoxyd oder aus porösem Keramik besteht. In der auslaufseitigen Wand 31 ist über dem Filterpaket 29 ein Auslaufrohr 33 eingelassen, durch welches das vollständig gereinigte Wasser abgeführt werden kann. Die in Fig. 1 dargestellte Anlage ist oben offen; sie kann selbstverständlich durch einen Deckel 35 abgedeckt sein, um eine Wiederverschmutzung des Wassers in den Bereichen B bis D aus der Luft zu verhindern. In Fig. 2 wird eine weitere Ausgestaltung des Filterbereiches A gezeigt. Anstelle eines Skimmers 15 ist ein Bandfilter 37 eingesetzt. Ein solcher Bandfilter 37 besteht aus einem textilen Vlies oder einem aus Papier, welches zwischen einer Vorratsrolle 39 und einer Aufnahmerolle 41 gespannt gehalten wird. Das zu reinigende Wasser wird durch das Zuflussrohr 11 von oben auf den Bandfilter geschüttet und durchdringt diesen. Mitgeführte Feststoffe bleiben auf dem Band liegen und werden sukzessive oder erst nach dem Verstopfen des aktiven Bandabschnittes auf die Rolle 41 aufgerollt und können mit dieser abgeführt und entsorgt werden. In den Fig. 3 und 4 werden Filterelemente bzw. Filterpakete 19, 23 dargestellt, welche aus gleichartigen oder aus verschiedenartigen, bzw. verschiedengrossporigen Platten zusammengesetzt sind. Die Funktionsweise der vorliegenden Anlage wird im folgenden kurz erläu tert. Kontaminiertes Wasser aus Gewerbe, Industrie oder von Baustellen oder Brandstätten wird durch die Pumpe 13 angesaugt und dank der geringen Verwirbelung in der Pumpe 13 möglichst wenig emulgiert der ersten Filterkammer A zugeleitet. Spezifisch leichte Verunreinigungen und auch schwimmende Fettstoffe können auch vom Skimmer 15 bzw. vom Filterband 37 daran gehindert werden, dass sie durch die Leitung 7 in die zweite Filterkammer B eingeleitet werden. Die Einleitung des verunreinigten Wassers in die zweite Filterkammer B erfolgt durch Schwerkraft. Nach der Zirkulation des Wassers durch den Filterblock 19 fliesst das mindestens teilweise gereinigte Wasser über die Oberkante 21 in die nächste Filterkammer C und kann dort von oben nach unten durch den Filterblock 23 hindurchfliessen und einer weiteren Filterung unterworfen werden. Falls notwendig und erwünscht wird das bereits doppelt oder dreifach gefilterte Wasser von unten durch das Filterpaket 29 hindurchgeleitet. Die letzte Filterstufe in der Filterkammer D kann vorwiegend darm zum Einsatz kommen, wenn Löschwasser aus der Brandbekämpfung zu reinigen ist; sie ist nicht in jedem Fall nötig. Je nach Anspruch, der an das die Anlage verlassende Wasser gestellt wird, und selbstverständlich auch an die Zusammensetzung der Verunreinigungen, die im gereinigten Wasser noch tolerierbar sind, können zusätzlich zu den aus Schaumplatten bestehenden Filtern 19, 23, 29 noch Aktivkohlefilter 30 hinzugefügt werden.
Claims (9)
1. Anlage zur Reinigung von kontaminiertem Wasser aus Gewerbe, Industrie oder von Baustellen und Brandstätten mit mehreren hintereinander angeordneten Filterkammern (A-D) mit unterschiedlichen Filterelementen (19, 23, 29, 30) und einer aufschwimmende Stoffe abführenden vorgeschalteten Reinigungsvorrichtung (15, 37), dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (15, 37) in der ersten Filterkammer (A) angeordnet ist und aus einem Bandfilter (37) oder Skimmer (15) besteht.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandfilter (37) zwischen einer Vorrats- (39) und einer Aufnahmerolle (41) gespannt gehalten ist und bei Verstopfung des Filterbandes durch Verunreinigungen durch einen Antrieb auf die Aufnahmerolle (41) aufwickelbar ist.
3.
Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer die erste (A) von der zweiten Filterkammer (B) trennenden Wand (5) mehrere von der Kammer (A) zu Kammer (B) nach unten geneigt verlaufende Rohre (7) mit gleichem oder ungleichem Querschnitt eingesetzt sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten und der dritten Filterkammer (B und C) ein Filterelement (19) oder ein Filterblock (23) aus Filterschaum, aus Polyester- oder aus Polyetherschaum, eingesetzt ist.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter (19, 23) aus einem einzigen Stück oder aus mehreren übereinander angeordneten Platten gleicher oder ungleicher Porosität bestehen.
6.
Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der vierten Filterkammer (D) ein Filterpaket (29) aus Blähton, Aluminiumoxyd oder aus Keramik eingesetzt ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den Filterelementen (19, 23, 29) ein Aktivkohlefilter (30) in einer der Filterkammern (A-D) einsetzbar ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Behälter (1) oder in der ersten Filterkammer (A) eine Pumpe (13) angeordnet ist, welche als Schneckenexzenterpumpe oder hydraulische Pumpe ausgebildet ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterkammern (A-D) derart angeordnet sind, dass das verunreinigte Wasser durch Schwerkraft von der Kammer (A) durch die Kammern (B und C) zur Kammer (D) fliesst.
1. Anlage zur Reinigung von kontaminiertem Wasser aus Gewerbe, Industrie oder von Baustellen und Brandstätten mit mehreren hintereinander angeordneten Filterkammern (A-D) mit unterschiedlichen Filterelementen (19, 23, 29, 30) und einer aufschwimmende Stoffe abführenden vorgeschalteten Reinigungsvorrichtung (15, 37), dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (15, 37) in der ersten Filterkammer (A) angeordnet ist und aus einem Bandfilter (37) oder Skimmer (15) besteht.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandfilter (37) zwischen einer Vorrats- (39) und einer Aufnahmerolle (41) gespannt gehalten ist und bei Verstopfung des Filterbandes durch Verunreinigungen durch einen Antrieb auf die Aufnahmerolle (41) aufwickelbar ist.
3.
Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer die erste (A) von der zweiten Filterkammer (B) trennenden Wand (5) mehrere von der Kammer (A) zu Kammer (B) nach unten geneigt verlaufende Rohre (7) mit gleichem oder ungleichem Querschnitt eingesetzt sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten und der dritten Filterkammer (B und C) ein Filterelement (19) oder ein Filterblock (23) aus Filterschaum, aus Polyester- oder aus Polyetherschaum, eingesetzt ist.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter (19, 23) aus einem einzigen Stück oder aus mehreren übereinander angeordneten Platten gleicher oder ungleicher Porosität bestehen.
6.
Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der vierten Filterkammer (D) ein Filterpaket (29) aus Blähton, Aluminiumoxyd oder aus Keramik eingesetzt ist.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den Filterelementen (19, 23, 29) ein Aktivkohlefilter (30) in einer der Filterkammern (A-D) einsetzbar ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Behälter (1) oder in der ersten Filterkammer (A) eine Pumpe (13) angeordnet ist, welche als Schneckenexzenterpumpe oder hydraulische Pumpe ausgebildet ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterkammern (A-D) derart angeordnet sind, dass das verunreinigte Wasser durch Schwerkraft von der Kammer (A) durch die Kammern (B und C) zur Kammer (D) fliesst.
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