CH687175A5 - Ski-Einspannvorrichtung. - Google Patents

Ski-Einspannvorrichtung. Download PDF

Info

Publication number
CH687175A5
CH687175A5 CH365293A CH365293A CH687175A5 CH 687175 A5 CH687175 A5 CH 687175A5 CH 365293 A CH365293 A CH 365293A CH 365293 A CH365293 A CH 365293A CH 687175 A5 CH687175 A5 CH 687175A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ski
clamping device
sole
phantom
stand
Prior art date
Application number
CH365293A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Kaufmann
Original Assignee
Andreas Kaufmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreas Kaufmann filed Critical Andreas Kaufmann
Priority to CH365293A priority Critical patent/CH687175A5/de
Publication of CH687175A5 publication Critical patent/CH687175A5/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/26Devices for use in mounting ski-bindings to skis, e.g. jigs; Testing or measuring devices specially adapted therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/04Accessories for skiing or snowboarding for treating skis or snowboards

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ski-Einspannvorrichtung, die eine längenverstellbare, in eine Skibindung eines zu bearbeitenden Skis einklickbare Phantomsohle aufweist. 



  Die heute im Spitzen- wie auch im Breitensport verwendeten Alpin-Skis sind Hightech-Produkte, die eine regelmässige Pflege und Wartung benötigen. Fahrbeläge müssen regelmässig ausgebessert und den Schneeverhältnissen entsprechend gewachst werden, die Kanten müssen geschliffen werden. Sportgeschäfte besitzen hierfür verschiedene Vorrichtungen. Wird der Fahrbelag behandelt, so wird der Ski meist schraubstockartig an den Seitenflächen eingespannt. Werden die Kanten geschliffen, so geschieht dies maschinell, wobei der Ski über ein rotierendes Schleifband gezogen wird. Auf diese Weise werden die Skis für den Breitensport behandelt. 



  Die Ansprüche an einen Rennski sind aber derart, dass die Kanten von Hand geschliffen werden müssen, da der Schliff nicht über die gesamte Skilänge gleichbleibend ist. Hierfür ist eine Einspannvorrichtung für den Ski notwendig, die die Kanten des Skis freilässt. 



  Zudem ist es im privaten Gebrauch nützlich, wenn man über eine kleine, kompakte Einspannvorrichtung verfügt, um kleine Service-Arbeiten selbst auszuführen. 



  Es ist eine Ski-Einspannvorrichtung der Firma  Tobler und CO. AG unter dem Namen "Quick Fix" bekannt, bei der der Ski auf zwei Stützen in der Form von Schrägprofilen aufgelegt wird. Die Schrägprofile werden an einem Tischrand oder einer Latte angeschraubt. Die Fixierung des Skis gegen Längsverschiebungen erfolgt über eine Phantomsohle, die anstelle eines Skischuhs in die Skibindung eingeklickt werden kann. Diese Phantomsohle wird mittels einem Querbolzen an einer weiteren Stütze lösbar befestigt, die ebenfalls am Tischrand oder an der Latte befestigt ist. Bei diesem System ist jeweils nur eine Skikante frei zugänglich, die andere liegt auf den Schrägprofilen auf. Um die aufliegende Skikante behandeln zu können, muss der Querbolzen entfernt werden, der Ski muss gewendet und neu befestigt werden.

  Zudem muss stets eine geeignete Fixierungsfläche in Form einer Tischkante oder ähnlichem vorhanden sein. 



  Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ski-Einspannvorrichtung zu schaffen, bei der beide Skikanten und der gesamte Fahrbelag stets frei zugänglich sind. 



  Diese Aufgabe löst eine Ski-Einspannvorrichtung gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1, deren Phantomsohle über ein Schwenkscharnier schwenkbar mit einem höhenverstellbaren Ständer verbunden ist, wobei dessen Schwenkachse parallel zur Phantomsohle verläuft. 



  Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Ski-Einspannvorrichtung zu schaffen, bei der keine zusätzliche Fixierungsfläche zur Befestigung der Einspannvorrichtung benötigt wird. 



  Diese Aufgabe löst eine Ski-Einspannvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 7. 



  Das Einklicken der Phantomsohle in die Skibindung erfordert bei hart eingestellten Skibindungen einen relativ hohen Kraftaufwand, da nicht wie beim Skifahrer das Körpergewicht eingesetzt werden kann. Das \ffnen der Bindung ist für jemanden, der nicht in der Skibindung steht, ebenfalls nicht einfach, da der Ski nicht durch das Gewicht des Skifahrers am Boden gehalten wird. 



  Es ist deshalb eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Einklicken der Phantomsohle in die Skibindung des zu bearbeitenden Skis ohne speziellen Kraftaufwand zu ermöglichen. 



  Diese Aufgabe löst eine Betätigungshilfe mit den Merkmalen des Patentanspruches 11. 



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt: 
 
   Fig. 1 eine schematische Darstellung der Ski-Einspannvorrichtung mit einem eingespannten Ski; 
   Fig. 2 eine Ansicht des Skihalters mit Phantom-Sohle und Ständer; 
   Fig. 3 eine Ansicht des Skihalters mit um 90 DEG  geschwenkter Phantomsohle; 
   Fig. 4 eine Betätigungshilfe zum Schliessen und \ffnen der Bindung; 
   Fig. 5 eine Detailansicht der Ski-Einspannvorrichtung mit der Betätigungshilfe beim Schliessen der Bindung; 
   Fig. 6 eine Detailansicht der Ski-Einspannvorrichtung mit der Betätigungshilfe beim \ffnen der Bindung. 
 



  In Fig. 1 ist die Ski-Einspannvorrichtung mit eingespannten Ski S dargestellt. Die Ski-Einspannvorrichtung besteht mindestens aus einem Skihalter H, auf dem der Ski S befestigt ist, und wahlweise aus zwei mobilen Böcken B. Die Böcke B können verwendet werden, um den Ski S beidseitig des Skihalters H zu unterstützen. Bei kurzen Skis genügt oft die Verwendung des Skihalters H allein. 



  In Fig. 2 ist der Skihalter H detaillierter gezeichnet. Er besteht aus einem teleskopartigen, zylinder- oder quaderförmigen Ständer 2, der sich an seinem unteren Ende zu einem Sockel 1 erweitert. Der Sockel 1 gibt dem Skihalter H die notwendige Standfestigkeit. Der vertikale Teil des Ständers 2 ist in Bezug auf eine horizontale Ausdehnung des Sockels 1 azentrisch angeordnet. Der Ständer 2 ist in seiner Höhe verstellbar, wobei sein Auszugsteil 21 mittels einer Arretierung 20 gegenüber dem übrigen Ständer fixierbar ist. Zur einfachen Bedienung des Skihalters wird für den Auszugsteil 21 des Ständers 2 nur eine einzige Arretierung 20 verwendet. Sie wird durch eine Arretierungsschraube gebildet, die im Falle des quaderförmigen Ständers in einer Ecke angeordnet ist. 



  Am oberen Ende des Auszugsteils 21 des Ständers 2 ist ein Schwenkscharnier 3 angeordnet. Seine Schwenkachse verläuft waagrecht, also senkrecht zur Auszugsrichtung des Ständers 2. Zudem liegt sie parallel zu der oben erwähnten Ausdehnung des Sockels 1. Das Schwenkscharnier 3 weist zwei einzelne Scharniere auf, die je aus einem Gegenlagerteil 33, einer Gabel 34 und dazwischenliegenden Gleitringen 35 bestehen. Die beiden Scharniere befinden sich beabstandet voneinander und sind über einen Distanzbolzen 31 miteinander verbunden. Das Schwenkscharnier 3 lässt sich über einen Hebel 32 arretieren und wieder lösen. Die Gegenlagerteile 33 des doppelten Schwenkscharnieres 3 sind mit dem Auszugsteil 21 fest verbunden. 



  Die zwei schwenkbaren Gabeln 34 des doppelten Schwenkscharnieres 3 befinden sich an einer Phantomsohle 4. Die Längsachse der Phantomsohle 4 verläuft parallel zur Schwenkachse des Schwenkscharnieres 3. Die Phantomsohle 4 wird anstelle eines Skischuhs in die Skibindung eingeklickt, wie in Fig. 1 ersichtlich ist. Hierfür weist sie einen Schnabelteil 42 entsprechend dem Schnabelteil eines Skischuhs auf, der in den Bindungskopf K oder in die Sicherheitsbacken passt, und einen einem Skischuh nachgebildeten Fersenteil 43, der auf die Fersenautomatik F abgestimmt ist. 



   In diesem Ausführungsbeispiel ist die Dicke des Schnabelteils 42 variabel ausgeführt. In einer festen Platte 42 min  min  befindet sich ein verstellbarer Gewindebolzen 42 min . Der Abstand zwischen Kopf des Gewindebolzens 42 min  und Platte 42 min  min ergibt die Dicke des Schnabelteiles 42. Ebenso ist hier der Fersenteil 43 zweiteilig ausgeführt. Er besteht aus einem abgerundeten Ansatz 43 min  und einer Platte 43 min  min . Es sind aber auch andere Ausführungsformen möglich, die in die Skibindung einklickbar sind. Der Fersenteil 43 der Phantomsohle sollte jedoch, wie in diesem Ausführungsbeispiel, erhöht sein, so dass er als Angriffsfläche für den Hebel wirkt, der notwendig ist, um die Skibindung zu schliessen. 



  Mit Ausnahme des Schnabel- und Fersenteiles 42, 43 ist die Phantomsohle quaderförmig, wobei auch andere Formen möglich sind. 



  Damit die Phantomsohle 4 für jede Schuhgrösse einsetzbar ist, ist sie wie der Ständer 2 teleskopartig längenverstellbar, wobei am Auszugsteil 41 sich der Schnabelteil 42 befindet. Die Arretierung des Auszugsteils 41 erfolgt auch hier über eine Arretierungsschraube 40, die sich ebenfalls an einer Ecke befindet. 



  Der feste, nicht ausziehbare Teil 40 min  der Phantomsohle 4 ist symmetrisch über dem Ständer angeordnet. Die oben erwähnte Asymmetrie des Ständers 2 bezüglich dem Sockel 1 ist nun derart, dass auch bei vollständig ausgezogener Phantomsohle 4 das geozentrische Lot des Schwerpunktes der Einspannvorrichtung trotzdem im Sockel 1 liegt, der Skihalter H also nicht kippt. 



  Die Phantomsohle 4 ist dank dem Schwenkscharnier 3 stufenlos schwenkbar. Der Ski S kann somit aus seiner horizontalen Lage in beide Richtungen um bis zu 90 DEG  geschwenkt werden, wobei auch jede dazwischenliegende Kipplage angenommen werden kann. In Fig. 2 ist die Phantomsohle 2 in horizontaler Lage dargestellt. In Fig. 3 ist sie um 90 DEG  in eine Richtung geschwenkt, so dass sich bei einem eingespannten Ski die eine Kante über der Phantomsohle 4 und die andere unter ihr befinden würde. Zum Wachsen oder zum Ausbessern des Belages wird vorzugsweise die horizontale Lage des Skis verwendet. 



  Werden die Kanten geschliffen, so wählt man die 90 DEG -Kipplage. Damit die untere Kante ebenfalls geschliffen werden kann, muss nur der Hebel 32 gelöst werden und die Phantomsohle mit dem Ski über das Schwenkscharnier um 180 DEG  gekippt werden. 



  In Fig. 1 sind zusätzlich mobile Böcke B dargestellt, die wahlweise verwendet werden, um den Ski zu unterstützen. Sie weisen einen ähnlichen Aufbau auf wie der Skihalter H. Der Bock B weist ebenfalls einen zylinder- oder quaderförmigen Ständer 2 auf, der sich an seinem unteren Ende zu einem Sockel 1 erweitert. Der Ständer 2 ist auch hier teleskopartig ausziehbar, damit die gleiche Höhe eingestellt werden kann wie beim Skihalter H. Auf dem Ausziehteil 21 des Ständers 2 befindet sich, fest mit diesem verbunden, ein Querbalken 5. Auf diesen Querbalken 5 kommt der Ski zu liegen. 



  Mit der erfindungsgemässen Ski-Einspannvorrichtung ist es nun möglich, den Ski S so einzuspannen, dass beide Kanten gleichzeitig zugänglich sind. Ebenso kann der Ski S in beliebige Kipplagen gebracht werden, ohne dass der Ski S aus der Einspannvorrichtung entfernt werden muss. Da die Skibindung durch die Phantomsohle geschlossen ist, liegt auch der Skistopper am Ski an und bildet somit keine Behinderung beim Behandeln des Fahrbelages oder der Kanten. Zudem ist die Vorrichtung kompakt und platzsparend. Der Halter H wie auch die Böcke B können auf jeder beliebigen Fläche aufgestellt werden, ohne dass eine zusätzliche Fixierung notwendig ist. 



  Anstelle der bisher beschriebenen, mobilen Ausführungsform der Einspannvorrichtung wird im folgenden eine weitere, nicht dargestellte Ausführungsform beschrieben. Der Skihalter H und die Böcke B werden in dieser Variante auf einen Werkbock aufgespannt. Der horizontale Holm des Werkbockes besteht hierfür aus einer Profilschiene mit einer T-Nut. Der Skihalter H und die Böcke B weisen anstelle des Sockels 1 einen Fuss in Form eines T-Nut-Steines auf, so dass sie in der T-Nut des Werkbockes gehalten werden und mittels Arretierungsmitteln fixierbar sind, also ein Form- und Kraftschluss entsteht. Bevorzugterweise ist dieser Werkbock zusammenlegbar. 



  Damit die Phantomsohle 4 ohne speziellen Kraftaufwand in die Skibindung einklickbar und aus ihr lösbar ist, beinhaltet die Ski-Einspannvorrichtung einen Bindungs-Betätigungshebel 7. Dieser ist in der Fig. 4 dargestellt. Er weist einen Hebelarm 70 auf, an dessen einem Ende und senkrecht zu ihm eine Drehachse 71 angeordnet ist. Die Drehachse 71 wird dabei durch den Hebelarm 70 halbiert. Am Hebelarm 70 sind Mittel zum \ffnen und Schliessen der Bindung angeordnet. Auf der einen Seite des Hebelarmes 70 und parallel zur Drehachse 71 ist als Mittel zum Schliessen eine Druckwalze 73 befestigt. Auf der anderen Seite, leicht in der Höhe zur Druckwalze 73 versetzt, befindet sich das Mittel zum \ffnen der Skibindung, das aus einem Distanzstück 74 und einem Auslösestift 75 besteht. Das Distanzstück 74 liegt parallel zur Drehachse 71.

  Der Auslösestift 75 ist senkrecht zum Distanzstück 74 an diesem befestigt und ist um das Distanzstück 74 dreh- oder schwenkbar. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Hebelarm 70 teleskopartig ausziehbar und die Länge mittels einer Arretierung 72 fixierbar, so dass die Distanz zwischen Drehachse 71 und den Mitteln zum \ffnen und Schliessen der Bindung 73, 75 variierbar ist. 



  Damit der Bindungs-Betätigungshebel 7 eingesetzt werden kann, ist an der Phantomsohle 4 in der Nähe des Fersenteiles 43 eine Hülse 6 angeordnet. Diese liegt senkrecht zur Längsrichtung der Phantomsohle 4 und ist  an der der Bindung entgegengesetzten Seite der Phantomsohle 4 befestigt. Die Hülse 6 dient der Aufnahme der Drehachse 71 des Bindungs-Betätigungshebels 7, der dadurch um diese Hülse drehbar ist. 



  Soll die Skibindung geschlossen werden, so wird der Schnabelteil 42 der Phantomsohle 4 in den Bindungskopf K eingeführt und die Fersenautomatik F wird auf den Fersenteil 43 gelegt. Eine derartige Situation ist in Fig. 5 dargestellt. Nun wird die Drehachse 71 des Bindungs-Betätigungshebels 7 mit dem Teil in die Hülse 6 eingeführt, der auf derselben Seite des Hebelarmes 70 liegt wie die Druckwalze 73. Dabei ist der Hebelarm 70 nach oben, vom Ständer 2 des Skihalters H weg, gerichtet, und die Druckwalze 73 befindet sich somit oberhalb des Belages des Skis S. Nun wird der Hebelarm 70 in Richtung des hinteren Endes des Skis S nach unten geschwenkt. Dadurch wälzt sich die Druckrolle 73 über dem Belag ab und presst gleichzeitig den Ski S in die Phantomsohle 4, so dass sich die Fersenautomatik F schliesst. Da ein Hebel eingesetzt wird, ist nur ein geringer Kraftaufwand notwendig. 



   Zum \ffnen der Skibindung kann derselbe Bindungs-Betätigungshebel 7 eingesetzt werden, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Dies gilt für die am meisten verbreiteten Skibindungen, die dadurch geöffnet werden, dass an der Fersenautomatik ein Auslöseteil, beispielsweise mit einem Skistock, nach unten gedrückt werden muss. Der Bindungs-Betätigungshebel 7 wird eingesetzt, indem die Drehachse 71 mit ihrem anderen Teil, demjenigen der auf derselben Seite wie der Auslösestift 75 liegt, in die Hülse 6 eingeführt wird. Dabei erstreckt sich der Hebelarm 70 nun nach unten, Richtung Ständer 2 des Skihalters H. Der Auslösestift 75 wird gegen das Auslöseteil der Fersenautomatik F angesperrt, so dass eine feste Verbindung zwischen Hebelarm 70 und Fersenautomatik F entsteht. Der Hebelarm wird wieder Richtung hinteres Ende des Skis S, diesmal aber nach oben gedreht.

   Dadurch wird der Auslöseteil der Fersenautomatik F nach unten gedrückt und die Skibindung öffnet sich. 



  Der Bindungs-Betätigungshebel 7 ist für alle Bindungsgrössen einsetzbar, da die Distanz zwischen den Mitteln zum \ffnen und Schliessen und der Drehachse einstellbar ist. So rollt einerseits die Druckwalze 73 stets im Bereich der Fersenautomatik F über den Ski ab, wodurch der Druckpunkt optimal eingesetzt wird. Auch der Auslösestift 75 kann so stets gegen den Auslöseteil der Fersenautomatik F angesperrt und fixiert werden. Zudem wird der Hebelarm 70 im optimalen Winkel angesetzt, da der Auslösestift 75 vor seiner Fixierung drehbar ist. 

Claims (14)

1. Ski-Einspannvorrichtung, die eine längenverstellbare, in eine Skibindung eines zu bearbeitenden Skis einklickbare Phantomsohle (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Phantomsohle (4) über ein Schwenkscharnier (3) schwenkbar mit einem Ständer (2) verbunden ist, der Phantomsohle (4) und Ski (S) trägt, wobei die Schwenkachse parallel zur Längsachse der Phantomsohle (4) verläuft.
2. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phantomsohle (4) stufenlos schwenkbar ist.
3. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse mittels einem Hebel (32) arretierbar ist.
4. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phantomsohle (4) teleskopartig längenverstellbar ist.
5.
Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (2) teleskopartig höhenverstellbar ist.
6. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der teleskopartige Ständer (2) und/oder die teleskopartige Phantomsohle (4) Arretierungsmittel (20, 40) aufweisen.
7. Ski-Einspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (2) einen Sockel (1) aufweist, der in jeder Schwenklage der Phantomsohle (4) das geozentrische Lot des Schwerpunktes der Ski-Einspannvorrichtung beinhaltet.
8. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei mobile Böcke (B) zur Unterstützung des Skis (S) beidseitig des Ständers (2) mit der Phantomsohle (4) aufweist.
9.
Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mobilen Böcke (B) teleskopartig längenverstellbar sind.
10. Ski-Einspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (2) beziehungsweise auch die Böcke (B) einen Fuss in Form eines T-Nut-Steines aufweisen und dass sie in einer T-Nut eines Werkbankes form- und kraftschlüssig fixierbar sind.
11. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Bindungs-Betätigungshebel (7) mit einem Hebelarm (70), eine senkrecht dazu angeordnete Drehachse (71) und am Hebelarm (70) angeordnete Mittel zum \ffnen (75) und Schliessen (73) der Skibindung aufweist und dass an der Phantomsohle (4) eine Hülse (6) angeordnet ist, in die die Drehachse (71) des Bindungs-Betätigungshebels (7) einführbar ist.
12.
Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum \ffnen der Skibindung ein parallel zur Drehachse (71) angeordnetes Distanzstück (74) und einen senkrecht dazu angeordneten Auslösestift (75) umfasst.
13. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Schliessen der Skibindung eine parallel zur Drehachse (71) angeordnete Druckrolle (73) ist.
14. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösestift (75) um das Distanzstück (74) dreh- oder schwenkbar ist. 1. Ski-Einspannvorrichtung, die eine längenverstellbare, in eine Skibindung eines zu bearbeitenden Skis einklickbare Phantomsohle (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Phantomsohle (4) über ein Schwenkscharnier (3) schwenkbar mit einem Ständer (2) verbunden ist, der Phantomsohle (4) und Ski (S) trägt, wobei die Schwenkachse parallel zur Längsachse der Phantomsohle (4) verläuft. 2. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phantomsohle (4) stufenlos schwenkbar ist. 3. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse mittels einem Hebel (32) arretierbar ist. 4. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phantomsohle (4) teleskopartig längenverstellbar ist. 5.
Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (2) teleskopartig höhenverstellbar ist. 6. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der teleskopartige Ständer (2) und/oder die teleskopartige Phantomsohle (4) Arretierungsmittel (20, 40) aufweisen. 7. Ski-Einspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (2) einen Sockel (1) aufweist, der in jeder Schwenklage der Phantomsohle (4) das geozentrische Lot des Schwerpunktes der Ski-Einspannvorrichtung beinhaltet. 8. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei mobile Böcke (B) zur Unterstützung des Skis (S) beidseitig des Ständers (2) mit der Phantomsohle (4) aufweist. 9.
Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mobilen Böcke (B) teleskopartig längenverstellbar sind. 10. Ski-Einspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (2) beziehungsweise auch die Böcke (B) einen Fuss in Form eines T-Nut-Steines aufweisen und dass sie in einer T-Nut eines Werkbankes form- und kraftschlüssig fixierbar sind. 11. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Bindungs-Betätigungshebel (7) mit einem Hebelarm (70), eine senkrecht dazu angeordnete Drehachse (71) und am Hebelarm (70) angeordnete Mittel zum \ffnen (75) und Schliessen (73) der Skibindung aufweist und dass an der Phantomsohle (4) eine Hülse (6) angeordnet ist, in die die Drehachse (71) des Bindungs-Betätigungshebels (7) einführbar ist. 12.
Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum \ffnen der Skibindung ein parallel zur Drehachse (71) angeordnetes Distanzstück (74) und einen senkrecht dazu angeordneten Auslösestift (75) umfasst. 13. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Schliessen der Skibindung eine parallel zur Drehachse (71) angeordnete Druckrolle (73) ist. 14. Ski-Einspannvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösestift (75) um das Distanzstück (74) dreh- oder schwenkbar ist.
CH365293A 1993-12-08 1993-12-08 Ski-Einspannvorrichtung. CH687175A5 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH365293A CH687175A5 (de) 1993-12-08 1993-12-08 Ski-Einspannvorrichtung.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH365293A CH687175A5 (de) 1993-12-08 1993-12-08 Ski-Einspannvorrichtung.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH687175A5 true CH687175A5 (de) 1996-10-15

Family

ID=4260616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH365293A CH687175A5 (de) 1993-12-08 1993-12-08 Ski-Einspannvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH687175A5 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016161365A1 (en) * 2015-04-01 2016-10-06 Skiquiky, Llc Snow sport equipment waxing device and method
US10589165B2 (en) 2015-04-01 2020-03-17 Skiquicky, Inc. Snow sport equipment waxing device and method

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016161365A1 (en) * 2015-04-01 2016-10-06 Skiquiky, Llc Snow sport equipment waxing device and method
US9724592B2 (en) 2015-04-01 2017-08-08 Skiquicky, Inc. Snow sport equipment waxing device and method
US10589165B2 (en) 2015-04-01 2020-03-17 Skiquicky, Inc. Snow sport equipment waxing device and method

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1432330B1 (de) Mit füssen versehene, verschwenkbare platte
DE20100986U1 (de) Vorrichtung zum Haltern eines Buches
DE1529670B2 (de) Zahnaerztlicher instrumententisch
WO2002011954A1 (de) Traggestell, insbesondere rollenbock
DE2209055A1 (de) Vorderbacken fuer sicherheits-skibindungen
DE1578875A1 (de) Hinterer Skibindungsteil
DE19705852A1 (de) Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische Zwecke
DE2947315C2 (de) Schnellbefestigungsvorrichtung zur manuell lösbaren Festlegung von Möbelstücken im Transportraum eines Transportfahrzeugs
DE2817783A1 (de) Einrichtung zum ausbreiten von rollen
CH687175A5 (de) Ski-Einspannvorrichtung.
AT408072B (de) Ski-einspannvorrichtung
DE9215995U1 (de) Bindung für Snowboard
DE4417270B4 (de) Tisch bzw. Gestell mit wenigstens drei Standbeinen bzw. Standfüßen
EP0274569B1 (de) Schreibtisch mit einer zusätzlichen Pultplatte
DE675512C (de) Bei Sturz ausloesende Sicherheitsbindung fuer Skier
AT403255B (de) Skibindungs-einrichtung
CH688468A5 (de) Ski-Einspannvorrichtung.
DE10332403A1 (de) Flächenreinigungsgerät
EP0665035B1 (de) Skibindungs-Einrichtung
EP0284833B1 (de) Zusammenlegbares Stehpult
DE3838913C2 (de)
CH180358A (de) Tisch mit in der Höhe verstellbarer Tischplatte.
DE3118806A1 (de) Halterung fuer ein hackbrett oder ein hackbrettaehnliches instrument
DE1428982C3 (de) Sohlenplatte und dazugehörige Bindungsteile für Skibindungen
DE4222342A1 (de) Vorrichtung zum Halten einer Anhänge-Kupplungs-Tragplatte

Legal Events

Date Code Title Description
PFA Name/firm changed

Owner name: ANDREAS KAUFMANN

Free format text: ANDREAS KAUFMANN#IM WATTBUCK 2#8307 EFFRETIKON (CH) -TRANSFER TO- ANDREAS KAUFMANN#IM WATTBUCK 2#8307 EFFRETIKON (CH)

PL Patent ceased