CH687319A5 - Verschluss. - Google Patents

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CH687319A5
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Description

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CH 687 319 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Verschluss für fla-schenförmige Behälter, insbesondere Flüssigseifen-behälter, bestehend aus einer Verschlusskappe mit inneren Verrastungselementen, die denen am Hals der flaschenförmigen Behälter negativ entsprechen.
Verschlüsse der genannten Art sind allgemein bekannt und in Benutzung, so dass es diesbezüglich keines besonderen druckschriftlichen Nachweises bedarf. Sofern derartige Behälter für den Einsatz in sogenannte Flüssigkeitsspender (hier insbesondere Seifenspender) bestimmt sind, sind derartige einfache Verschlüsse dafür nicht geeignet, denn hierbei bestehen derartige Behälter aus einem in einem Halter des Flüssigkeitsspenders über Kopf angeordneten, flasschenförmigen, aus transparentem Kunststoff gebildeten Behälterkorpus mit einem mit Aussengewinde versehenem Flaschenhals, in dem ein korkenartiger Innenverschluss angeordnet ist, der im Flaschenhals aus seiner Schliessstellung in Öffnungsstellung verschieblich gelagert und am Innenverschluss unterhalb seines Verschlusskopfes mindestens eine in Öffnungsstellung freigestellte Öffnung angeordnet ist, an die sich an oder im Innenverschluss mindestens ein Flüssigkeitsauslasskanal anschliesst.
Ein derartiger Behälter ist bspw. nach dem DE-GM 7 217 720 bekannt. Was dabei die freistellbare Öffnung und den Flüssigkeitsauslasskanal betrifft, so ist dieser Innenverschluss derart ausgebildet, dass unterhalb seines Verschlusskopfes der Verschlusskorpus durchmesserreduziert ist und an diesem Teil radiale Rippen angeordnet sind, die mehrere, am Verschlusskorpus axial orientierte Auslasskanäle begrenzen. Diese Kanäle bilden in Öffnungsstellung des Innenverschlusses gleichzeitig die freistellbaren Einströmöffnungen für die Flüssigseife. Ein solcher Behälter mit einem derartigen Verschluss funktioniert einwandfrei, ist aber dennoch verbesserungsbedürftig, und zwar hinsichtlich der Wiederverwendbarkeit derartiger Behälter aus Kunststoff, die, soweit bekannt, bislang und nach Entleerung einfach weggeworfen werden. Dies gilt auch für einen Behälter nach der EP 0 114 026, der ebenfalls mit einem Innenverschluss versehen ist, welcher allerdings vollkommen in den Behälter eingestossen werden muss und dann in der Füllung des Behälters gewissermassen als verlorener Korken aufschwimmt. Jm ersten Fall bleibt zwar der Innenverschluss in Öffnungsstellung im Flaschenhals sitzen, ist dabei aber praktisch einer Entfernung nicht mehr ohne weiteres zugänglich, d.h., einer schnellen, industriellen Spülung und Wiederbefüllung sind diese Behälter nicht zugänglich, und es ist ebenso schwierig, den Innenverschluss wieder in Schliessstellung zu bringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für diesen speziellen Zweck einen Verschluss zu schaffen, der einerseits in bezug auf seine Applikation am Behälter wie eine einfache aufschraubbare Verschlusskappe gehandhabt werden kann, andererseits aber auf einfache Weise insbesondere im aufgesetzten Zustand die Öffnungs- und Schliessfunk-tionen erfüllt und zwar mit der Massgabe, dass auch hierbei, ähnlich wie beim Behälter nach dem DM-GM 9 312 110, der Verschlussstopfen komplikationslos am Verschluss verfügbar bleibt.
Diese Aufgabe ist mit einem Veschluss der gat-tungsgemässen Art nach der Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gelöst.
Bei dieser Lösung handelt es sich einerseits um einen leicht aufsetz- und ebenso einfach wieder entfernbaren Verschluss, der aber andererseits im auf dem Hals des Behälters aufgesetzten Zustand eine Öffnungs- und Schliessfunktion übernimmt, was sowohl willkürlich als auch automatisch beim Einsetzen bzw. Einschrauben in den Halter eines Flüssigkeitsspenders erfolgen kann. Um den Verschlussstopfen wieder in Schliessstellung zu bringen, ist vorteilhaft an der Hülse eine den Verschlussstopfen in Schliessstellung drückende Feder angeordnet, die integrales Bauteil der Hülse sein kann, d.h., bei der Herstellung der aus Kunststoff auszuformenden Verschlusskappe, wird die im einzelnen noch zu beschreibende Feder sogleich an der zur Verschlusskappe gehörenden Hülse mit angeformt, wobei die Feder gleichzeitig den inneren Anschlag für die axial begrenzte Verstellung des Verschlussstopfens bildet. Für die axial begrenzte Verstellung nach aussen (in Schliessstellung) ist der Verschlussstopfen am inneren Ende mit einem Anschlag versehen. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Feder aber auch als einsetzbare Druckfeder ausgebildet sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen bestehen in folgendem:
Die Überlänge des Verschlussstopfens entspricht der axialen Höhe des mindestens einen seitlichen Flüssigkeitsauslasskanales, d.h., die Überlänge ist so bemessen, dass in Öffnungsstellung die seitlichen Flüssigkeitsauslassöffnungen freigestellt sind.
Ferner ist der sich ausserhalb des Bodens der Verschlusskappe befindliche Teil der Hülse mit einem Aussengewinde versehen, wobei zweckmässig das Aussengewinde der Hülse dem Innengewinde der Verschlusskappe entsprechend ausgebildet ist. Flüssigkeitsspender (Flüssigkeitsdoseure) der hier interessierenden Art haben nämlich für die Aufnahme der Behälterhälse in der Regel mit Innengewinde versehene topfartige Halter, in die die Hälse der Behälter eingeschraubt werden können. Bei der vorerwähnten Ausbildung des äusseren Hülsenteiles mit einem entsprechenden Aussengewinde als Verrastungselement kann der neuartige Verschluss, am Behälter selbst verbleibend, unmittelbar selbst in die Aufnahme des Flüssigkeitsspenders eingeschraubt werden, d.h., mit einer solchen Ausbildung stellt der neuartige, ein Ventil bildende Verschluss einen Adapter dar, mit dem der Verschluss selbst in den Doseur einschraubbar ist. Abgesehen davon muss dieses Aussengewinde nicht zwingend dem Aussengewinde des Behälterhalses entsprechen, sondern nur dem ggf. abweichenden Innengewinde des Halters am Doseur.
Mit der erfindungsgemässen Ausbildung des Verschlusses ist die Forderung erfüllt, leer gewordene Flüssigkeitsbehälter einer Wiederverwendung zuführen zu können, für die Voraussetzung ist, dass die-
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se nach Entleerung komplikationslos geöffnet, gereinigt, wieder gefüllt und verschlossen werden können, wofür es lediglich der Abnahme und nach Reinigung und Wiederbefüllung des Aufschraubens des Verschlusses bedarf, der ebenfalls entsprechend gereinigt worden ist.
Der erfindungsgemässe Verschluss wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 im Schnitt den Verschluss in Anordnung an einem Behälterhals und in Schliessstellung;
Fig. 2 im Schnitt den Verschluss in Anordnung am Behälterhals, in Öffnungsstellung und im eingeschraubten Zustand am Halter eines Flüssigkeitsspenders;
Fig. 3 eine Draufsicht in Pfeilrichtung A auf die Hülse mit darin eingesetztem Verschlussstopfen;
Fig. 4-6 im Schnitt eine andere Ausführungsform des Verschlusses im geschlossenen, geöffneten und Nachgebrauchszustand und
Fig. 7-9 im Schnitt entsprechend den Fig. 4-6 eine weitere Ausführungsform des Verschlusses.
Der Verschluss zum Aufschrauben auf mit Aussengewinde 3 versehene Hälse HA von flaschenför-migen Behältern B (nur angedeutet) besteht aus einer Verschlusskappe 1 mit entsprechendem Innengewinde 2.
Für einen solchen Verschluss ist nun unter Bezug auf die dargestellten Ausführungsbeispiele wesentlich, dass der Boden 4 der Verschlusskappe 1 in Form einer beidendig offenen Hülse 5 ausgebildet und in dieser axial begrenzt verschieblich ein topfartiger, Flüssigkeitsauslasskanäle 6, 7 aufweisender, mit in bezug auf den Innendurchmesser D der Verschlusskappe 1 kleinerem Aussendurchmes-ser D1 versehener Verschlussstopfen 8 angeordnet ist, dessen Länge L grösser bemessen ist als die Länge L1 der Hülse 5, wobei der Verschlussstopfen 8 in Schliessstellung mit seinem äusseren Ende 8' das äussere Ende 5' der Hülse 5 überragt und der mindestens eine seitliche Auslasskanal 6 am von einer Feder 9 in Schliessstellung gehaltene Verschlussstopfen 8 vom inneren Endbereich der Hülse 5 abgedeckt ist.
Wie bspw. dargestellt, ist an der Hülse 5 die den Verschlussstopfen 8 in Schliessstellung drückende Feder 9 mit angeformt, die in Draufsicht in Fig. 3 verdeutlicht ist. Der für die Ausbildung der Verschlusskappe 1, deren Hülse 5 und die Feder 9 verwendete Kunststoff ist so ausgewählt, dass die Feder 9 entsprechend elastisch ist und über eine ausreichende Rückstellkraft für die Rückstellung des Verschlussstopfens 8 in Schliessstellung verfügt.
Unabhängig davon, ob nun der Behälter B mit diesem Verschluss in den Halter HD eines Doseurs eingesetzt ist, kann der Verschluss, wie ohne weiteres vorstellbar, geöffnet werden, indem einfach der Verschlussstopfen 8, der ja mit seinem äusseren Ende 8' das äussere Ende 5' der Hülse 5 überragt, gegen die Wirkung der Feder 9 niedergedrückt wird, nachdem ein vorteilhaft vorhander Originali-tätsverschluss 19 (siehe Fig. 5, 7) entfernt wurde.
Beim Einsetzen bzw. Einschrauben in den Halter HD eines Doseurs (siehe Fig. 2) wird der Verschlussstopfen 8 automatisch geöffnet und verbleibt auch in dieser Öffnungsstellung, wobei die Auslasskanäle 6 freigestellt sind und die Flüssigkeit durch diese Kanäle 6 und via grossem Auslasskanal 7 im Stopfen 8 in den Doseur auslaufen bzw. nachflies-sen kann. Hat sich der Behälter im Laufe der Zeit nach wiederholter Chargenentnahme am Doseur entleert, wird der Behälter B mit der Verschlusskappe 1 ausgeschraubt, wobei sich der Verschlussstopfen 8 unter der Wirkung der Feder 9 wieder schliesst. So verschlossen gelangen die Behälter B zum Wiederbefüller, der zunächst die geschlossenen Verschlüsse einfach abschraubt, Verschlüsse und Behälter in geeigneter Weise reinigt und keimfrei macht, wiederbefüllt und mit dem Verschluss verschliesst.
Um den Überstand des Verschlussstopfens 8 über den äusseren Rand 5' der Hülse genau zu definieren, ist der Veschlussstopfen 8 am inneren Ende 8" mit einem Anschlag 10, wie bspw. dargestellt, versehen, der sich entweder direkt auf dem inneren Hülsenrand 5" aufsetzt oder in eine dortige, entsprechende Ausnehmung 5"' einsetzt. Der Anschlag 10 ist mit seinem Aussendurchmesser so bemessen, dass der Veschlussstopfen 8 ohne weiteres von aussen her in die federferne Öffnung der Hülse eingedrückt werden kann. Was den Uberstand des Verschlussstopfens 8 über den äusseren Rand 5' der Hülse 5 betrifft, so muss dieser nicht zwingend vom ganzen Rand des Verschlussstopfens 8 gebildet werden, sondern es genügen bspw. auch zwei nasen- oder nockenförmige Vorsprünge mit der Überlänge L2. Um auch die Einschubtiefe des Verschlussstopfens 8 genau zu definieren, ist das äussere Ende 8' des Verschlussstopfens 8 mit einem Anschlag 10' versehen und das äussere Ende 5' mit einer entsprechenden Ausnehmung 10".
Beim in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel des Verschlusses ist der sich ausserhalb des Bodens 4 der Verschlusskappe 1 befindliche Teil 13 der Hülse 5 mit einem Aussengewinde 14 versehen, das in diesem Falle nicht dem Aussengewinde des Behälterhalses HA entspricht, aber durchaus auch diesem Aussengewinde entsprechen kann, wenn dies das Innengewinde 15 des Halters HD verlangen sollte, was dann der Fall ist, wenn die Halter von Doseuren bzgl. ihres Innengewindes so bemessen sind, was in der Regel der Fall ist -, dass die Behälter B mit ihren Hälsen HA direkt in die Doseure eingeschraubt werden können.
Da der Verschlussstopfen 8, wie dargestellt, topfartig ausgebildet ist, stört es auch nicht, wenn die Halter HD mit einem Halsstück 15 (siehe Fig. 2) versehen werden - was in der Regel ebenfalls der Fall ist - die sonst dem Öffnen von in den Behälterhälsen direkt angeordneten Verschlussstopfen dienen, die aber zwecks etwaiger vorgesehener Wiederverwendbarkeit nur schwierig aus den Behältern herauszuholen oder wieder in Schliessstellung zu bringen sind.
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Bei solchen am Doseur vorhandenen Halsstük-ken 15 muss im übrigen der Verschlussstopfen 8 nicht zwingend eine grössere Länge als die Hülse 5 haben, wenn dieses Halsstück 15 zumindest an einer Stelle 16 eine Länge hat, die grösser ist als die Hülsenlänge Li, da dann von diesem Halsstück 15 die Verstellung in Öffnungsstellung übernommen wird. Eine willkürliche Öffnung des Verschlussstopfens 8 von Hand ist dann allerdings nicht ohne weiteres möglich. Um dies dennoch erreichen zu können, ist vorgesehen, im Verschlussstopfen 8 einen den Auslasskanal 7 im wesentlichen freilassenden Druckzapfen 17 anzuordnen (strichliert in Fig. 1 angedeutet einschliesslich des dann gegebenen Endrandes 8'), der mit seiner Länge im wesentlichen der Länge des Verschlussstopfens 8 entspricht. Ein solcher Druckzapfen 17 stört im übrigen nicht, wenn der Verschluss im Sinne der Fig. 2 verwendet werden soll, andererseits lässt dieser die Öffnung des Verschlussstopfens 8 per Fingerdruck zu, wobei zu berücksichtigen ist, dass die gesamten Durchmesserverhältnisse am Verschluss normalerweise derart sind, dass man nicht einfach mit einer Fingerspitze in den Verschlusszapfen hineinfahren kann, um den Verschlusszapfen öffnen bzw. eindrücken zu können, ganz abgesehen davon, dass man dann mit der Fingerspitze den Auslasskanal 7 blockieren würde.
Durch die Anordnung eines solchen, eine willkürliche Betätigung zulassenden Druckzapfens 17 wird der ganze Verschluss gewissermassen selbst zu einem «Kleindoseur», da sich dann bei Öffnungsstellung und bei aufgelegter, die Öffnung 18 des Verschlussstopfens 8 abdeckender Fingerkuppe nur der Innenraum des Veschlussstopfens 8 füllen kann.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 6 weicht insofern vom vorbeschriebenen ab, als hierbei die Verschlusskappe 1 auf den Flaschenhals nicht aufgeschraubt, sondern aufgesteckt und mittels eines Ringbundes 2' am dargestellten Flaschenhals HA verrastet wird. Entsprechende Elemente sind mit den entsprechenden Bezugszeichen wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, 2 bezeichnet.
Die Festlegung am Flaschenhals erfolgt hierbei mittels eines Spannringes 21, der bspw. wie gestrichelt in Fig. 4 angedeutet, bei der Spritzgussherstellung der Verschlusskappe 1 einfach mit angespritzt werden kann, aber dann beim Niederdrücken im Bereich der dünnen Stege 19' von der Verschlusskappe 1 einfach abgerissen wird. Gleiches gilt für den Originalitätsverschluss 19, der zusammen mit den Verschlussstopfen 8 hergestellt wird. Dieser Originalitätsverschluss 19 hat gleichzeitig den Vorteil, dass sich im verpackten und gestapelten Zustand unter Auflast befindliche Verschlussstopfen 8 nicht niederdrücken und damit die jeweiligen Flaschen nicht öffnen können. Sowohl bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 6 als auch der nach Fig. 7 bis 9 ist die Umfangsflanke 20 der Verschlusskappe 1 mit inneren Verdrehsicherungs-elementen 25 (vorzugsweise Rändelung) versehen, die dann auch am Flaschenhals HA vorhanden sind. Diese Verdrehsicherung ist insofern vorteilhaft,
als sich dadurch die Verschlusskappe 1 beim Einschrauben in den Halter HD eines Doseurs nicht mit verdrehen kann.
Von diesem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich das nach den Fig. 7 bis 9 dadurch, dass die Feder 9 als Druckfeder 9' ausgebildet und zwischen dem Boden 4' des Verschlussstopfens 8 und hakenartig ausgebildeten Verlängerungen 22 der Hülse 5 angeordnet ist. Auch hier sind wieder entsprechende Elemente mit den entsprechenden Bezugszeichen wie in den anderen Fig. 1 bis 6 bezeichnet. Die hakenartigen Verlängerungen 22 reichen nur bis zur Ebene E (siehe Fig. 9), unter der sich die geschlossene Innenfläche der Hülse 5 anschliesst, um damit die Flüssigkeitsauslasskanäle 6 in Schliessstellung des Verschlussstopfens 8 (Fig. 7, 9) verschliessen zu können. Die Druckfeder 9' ist bezüglich ihrer Höhe H so bemessen, dass sie im wesentlichen spannungsfrei den Verschlussstopfen 8 in Schliessstellung hält. Ein ringförmiger Anschlag 23 am Verschlussstopfen 8 und eine ringförmige Ausnehmung 24 sorgen für die insoweit begrenzte Verschiebbarkeit des Verschlussstopfens 8 in der Hülse 5.
Der für die Herstellung derartiger Verschlüsse verwendete Kunststoff ist so eingestellt und Anschlag 23, Ausnehmung 24, Ringbund 2' und Spannring 21 sind so bemessen und gestaltet, dass der Verschlussstopfen 8 in die Hülse 5 der Verschlusskappe 1 eingedrückt und die Verschlusskappe 1 selbst auf den Flaschenhals HA und der Spannring 21 auf die Verschlusskappe 1 aufgedrückt werden können.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Verschluss für flaschenförmige Behälter (B), insbesondere Flüssigseifenbehälter, bestehend aus einer Verschlusskappe (1) mit inneren Verra-stungselementen (V), die denen am Hals (HA) der flaschenförmigen Behälter (B) negativ entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) der Verschlusskappe (1) in Form einer beidendig offenen Hülse (5) ausgebildet und in dieser axial begrenzt verschieblich ein topfartiger, Flüssigkeitsauslasskanäle (6, 7) aufweisender, mit in bezug auf den Innendurchmesser (D) der Verschlusskappe (1) kleinerem Aussendurchmesser (Di) versehener Verschlussstopfen (8) angeordnet ist, dessen Länge (L) grösser bemessen ist als die Länge (Li) der Hülse (5), wobei der Verschlussstopfen (8) das äussere Ende (5') der Hülse (5) überragt und der mindestens eine seitliche Auslasskanal (6) am von einer Feder (9) in Schliessstellung gehaltene Verschlussstopfen (8) vom inneren Endbereich der Hülse (5) abgedeckt ist.
    2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlänge (L2) des Verschlussstopfens (8) der axialen Höhe (H) des mindestens einen seitlichen Flüssigkeitsauslasskanales (6) entspricht.
    3. Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrastungselemente (V) in Form eines Innengewindes (2) oder in Form eines inneren Ringbundes (2') ausgebildet sind.
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    4. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am äusseren Ende (8') des Verschlussstopfens (8) ein abreissbarer Originalitätsverschluss (19) angeordnet ist.
    5. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung der Verrastungselemente (V) in Form eines Ringbundes (2') an der Umfangsflanke (20) der Verschlusskappe (1) ein Spannring (21) angeordnet ist.
    6. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der sich ausserhalb des Bodens (4) der Verschlusskappe (1) befindliche Teil (13) der Hülse (5) mit einem Aussengewinde (14) versehen ist.
    7. Verschluss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussengewinde (14) der Hülse (5) dem Innengewinde (2) der Verschlusskappe (1) entsprechend ausgebildet ist.
    8. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (9) integrales Bauteil der Hülse (5) ist.
    9. Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (9) als Druckfeder (9') ausgebildet und zwischen dem Boden (4') des Verschlussstopfens (8) und hakenartig ausgebildeten Verlängerungen (22) der Hülse (5) angeordnet ist.
    10. Verschluss nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung der Verrastungselemente (V) in Form eines Ringbundes (2') die Umfangsflanke (20) der Verschlusskappe (1) im Inneren mit Verdrehsicherungselemen-ten (25) versehen ist.
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CH46094A CH687319A5 (de) 1993-12-02 1994-02-16 Verschluss.

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