CH687485A5 - Blechblasinstrument mit Drehventilen. - Google Patents
Blechblasinstrument mit Drehventilen. Download PDFInfo
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Description
1
CH 687 485 A5
2
Beschreibung
Die Blechblasinstrumente mit Drehventilen haben den Vorteil gegenüber den Schiebeventilen (Peri-netventile), dass der Betätigungsweg der Tasten über die Antriebshebel einstellbar ist (einfaches Hebelgesetz). Die Rückstellung der Ventile nach Betätigung erfolgt über eine Rückstellfeder, die nach loslassen des Betätigungshebels das Ventil selbständig zurückstellt. Eine sehr kurze Reaktionszeit der Ventile ist bei der heutigen, weit entwickelten Blastechnik der Blechbläser ein sehr gewichtiges Qualitätsmerkmal eines Blechblasinstrumentes und spielt für dessen Markterfolg eine grosse Rolle. Die Reaktionszeit der Ventile kann verkürzt werden einerseits durch eine härtere Rückstellfeder, andererseits aber durch einen massearmen Rotor. Die Härte der Rückstellfeder ist begrenzt, weil der Bläser die Kraft der Feder beim Betätigen des Ventils überwinden muss, und das ist von der Kraft in den Fingern abhängig. Das Spielen von Blechblasinstrumenten ist heute vermehrt auch eine Domäne der Frauen, womit man die zumutbare Federkraft eher reduzieren als verstärken muss. Somit verbleibt nur die Reduktion der Masse des Ventilrotors durch entsprechende Materialwahl bzw. Verkleinerung der Durchmesser der Drehventile. Die Verkleinerung der Ventildurchmesser ging aber bis heute einher mit einer Verengung des Ventildurchgangs, was die Stimmung (Intonation) und die Ansprache des Blechblasinstrumentes negativ beeinflusst. Grundsätzlich ist es für den Blechblasinstrumentenbauer wünschenswert, im Durchmesser kleinere Ventile zu haben, weil dadurch eine Reihe von Vorteilen entstehen: Das ganze Blechblasinstrument wird leichter. Wenn viele Ventile pro Blechblasinstrument Verwendung finden müssen (z.B bei Waldhörnern und Tuben), wird die Konstruktion und die Herstellung eines Blechblasinstrumentes erst recht ermöglicht, bzw. stark erleichtert und letztlich verbilligt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Drehventil vorzustellen, das die Anforderung nach einem möglichst kleinen Durchmesser und somit nach einem massearmen Rotor erfüllt, gleichzeitig aber auch einen geometrisch und querschnittmässig perfekten Ventildurchgang hat und somit die bekannten Nachteile der meisten Drehventile ausschliesst: Intonationstrübungen, Ansprache-Probleme.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt eines herkömmlichen Drehventils.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt gemäss A-A von Fig. 1
Fig. 3 zeigt einen Schnitt eines erfindungsgemäs-sen Drehventils.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt gemäss B-B von Fig. 2
Man erkennt in Fig. 1 ein herkömmliches Drehventil mit 4 Rohransätzen 1, 2, 3, 4, die Ventilbüchse 5 und den Ventilrotor 6. In Fig. 2 sieht man, dass der innere Querschnitt des Ventildurchgangs 9 bei den Rohranschlüssen gegenüber den Rohren 1, 2, 3, 4 grösser, bzw. im Bereiche der Übergänge 8 kleiner ist. Der Durchmesser des Rotors 6 ist kleiner als 2 mal der theoretische Ventildurchgang (entsprechend den Querschnitten der Rohransätze) inklusive der Trennwand zwischen den beiden Ventildurchgängen. Um den sich ergebenden Querschnittsfehler auszugleichen wird die Ventildurchgangsbohrung grösser gemacht als die Bohrungen in den Rohransätzen. Dadurch befindet sich ein Teil der Durchgangsbohrung 9 des Rotors ausserhalb des Rotors, d.h. die Bohrungen dehnen sich radial aus. Der Ventildurchgang 9 ist demnach vom Rotor nicht umschlossen. Diese Konstruktion wurde so gewählt, weil damit bereits eine Durchmesserreduktion des gesamten Ventils realisiert werden konnte. Die Auswirkungen auf die Ventilgeometrie sind folgende: Es ergeben sich die Stufen 7 und 8, sowie die Flächen 7a, beim Übergang Rohransätze 1, 2, 3, 4 zu Ventildurchgang 9. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass die Ansprache des Blechblasinstrumentes deutlich verschlechtert wird, weil die genannten Übergänge bzw. Flächen den Schallwellen beim Passieren des Ventildurchgangs beträchtliche Anteile an Energie entziehen, die durch grössere Anstrengungen seitens des Bläsers wieder ausgeglichen werden muss. Die ungleichen Querschnitte von Ventildurchgang und Rohransätzen beeinflussen die Stimmung (Intonation), weil der Verlauf der Querschnitte im Blechblasinstrument dessen Stimmung direkt bestimmt.
In Fig. 3 und 4 ist ein erfindungsgemässes Drehventil dargestellt. Man erkennt die 4 Rohransätze 10, 11, 12, 13, die Ventilbüchse 14 und den Ventilrotor 15. Die Ein- und Ausgangsbohrungen 20 in den Ventilrotor 15 sind im Durchmesser mit den Innendurchmessern der Rohransätze 10, 11, 12, 13 identisch. Diese Ein- und Ausgangsbohrungen 20 gehen stufenlos in eine ovale Bohrung über und bilden so die vom Rotor ganz umschlossene Durchgangsbohrung 18. Die Querschnittsdifferenz gegenüber den Rohransätzen wird so kompensiert, dass die Höhe des Ovals sich in achsialer Richtung des Ventilrotors entsprechend ausdehnt. Die Breite des Ovals ist so bemessen, dass die beiden Ventildurchgänge 18 und die Trennwände 17 und 19 zusammen den Durchmesser des Rotors 15 ergeben. Es gibt keine störenden Übergänge bzw. Flächen zwischen den Rohransätzen und den Ventildurchgängen. Der minimal erzeugbare Durchmesser der Ventile ist nur noch abhängig von der gewünschten Breite der Dichtfläche 16. Der ovale Ventildurchgang hat keinen Einfluss auf die Ausbreitung der Schallwellen im Innern des Instrumentes, weil keine Querschnittsveränderung erzeugt wird.
Claims (1)
- PatentanspruchBlechblasinstrument mit Drehventilen, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehventil Ein- und Ausgangsbohrungen (20) in einem Ventilrotor (15) aufweist, deren Durchmesser mit den Innendurchmessern von Rohransätzen (10, 11, 12, 13) identisch sind und Ventildurchgänge (18) durch den Ventilrotor (15) aufweist, deren Querschnitte in axialer Richtung oval sind und mit den Querschnitten der Rohransätze (10, 11, 12, 13) identisch sind und vom Ventilrotor (15) voll umschlossen sind (17, 19).51015202530354045505560652
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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