CH687646A5 - Munitionsmagazin. - Google Patents

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CH687646A5
CH687646A5 CH00462/93A CH46293A CH687646A5 CH 687646 A5 CH687646 A5 CH 687646A5 CH 00462/93 A CH00462/93 A CH 00462/93A CH 46293 A CH46293 A CH 46293A CH 687646 A5 CH687646 A5 CH 687646A5
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CH
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ammunition
drum
belt
magazine according
magazine
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CH00462/93A
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Inventor
Peter Ertl
Detlef Waegner
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Kuka Wehrtechnik Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/29Feeding of belted ammunition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/79Magazines for belted ammunition

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
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  • Buckles (AREA)

Description

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CH 687 646 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Magazin in Form einer Trommel für gegurtete Munition, deren Hülsen von Greifern des Gurtes umfasst sind, die ihrerseits gelenkig miteinander verbunden sind.
Munition kleinen und mittleren Kalibers wird in der Regel gegurtet, wobei der Gurt als Transporthilfsmittel dient, um die Munition unmittelbar aus dem Magazin an die Waffe führen zu können. An der Waffe wird die Munition vom Gurt getrennt. Auf diese Weise kann die Munition unmittelbar aus dem Magazin heraus verschossen werden. Der Gurt besteht aus einzelnen klammerartigen oder schalenartigen Greifern, die die Hülse der Munition teilweise umgreifen und untereinander über Scharniere verbunden sind.
Üblicherweise wird die gegurtete Munition in Kisten untergebracht, indem der Munitionsgurt Lage für Lage mäanderförmig eingelegt wird. Da der Gurt die Munition von nur einer Seite übergreift, bilden sich an der Enden jeder einzelnen Lage zu der benachbarten Lage unterschiedliche Krümmungsradien, je nach dem, ob die Greifer innen oder aussen liegen. Besonders gravierende Unterschiede im Krümmungsradius ergeben sich bei solchen Gurten, bei denen die Scharniere nicht zentrisch zwischen den einzelnen Patronen angeordnet sind. Im Bereich der grösseren Krümmungsradien können die Lagen dann nicht mehr aufeinandergelegt werden, sondern legen sich auf dem tieferen Niveau der unteren Lage ab mit der Folge, dass bei der nächsten Umlenkung die Krümmung seitlich der Umlenkung der darunter befindlichen Lage liegt und der Gurt immer stärker nach einer Seite des Magazins verlagert wird. Damit ist zunächst der Nachteil verknüpft, dass das kistenartige Magazin einen aussermittigen Schwerpunkt hat und deshalb schlecht zu handhaben ist. Das Abziehen der Munition erfolgt in der Regel durch einen kurzen Schacht an einer Seite des Magazins. Durch die geschilderte Anordnung der Lagen des Munitionsgurts im Magazin ergeben sich beim Abziehen ständig variierende Lasten. Hinzu kommt, dass die Munition der einen Lage häufig über eine grössere Wegstrecke über die andere Lage hinweggezogen wird, was mit entsprechenden Rattergeräuschen verknüpft ist.
Ein weiterhin gravierender Nachteil dieser Magazine ergibt sich aus der Tatsache, dass die Greifer des Gurtes nur an der Hülse der Munition angreifen können, der gesamte Kopf bis zur Munitionsspitze also über den Gurt frei hinausragt. Dies führt dazu, dass der Schwerpunkt der Munition gegenüber der am Gurt angreifenden, resultierenden Zugkraft zur Spitze hin verlagert ist und die geschichtete Munition dazu neigt, vorne abzukippen. Dies führt bei der herkömmlichen Einlagerung in kistenartigen Magazinen zu Funktionsstörungen beim Abziehen. Auch lässt sich die Munition bei derartigen Magazinen in der Regel nur liegend unterbringen und damit auch nur aus dieser Lage heraus abziehen.
Es sind zwar auch schon Spiralmagazine vorgeschlagen worden (DE 3 838 758), bei denen der Munitionsgurt spiralig bei liegender Munition in einer Trommel untergebracht ist. Diese Magazine sind jedoch nicht funktionstüchtig, da die Munition am Boden und an der Spitze in entsprechend spiraligen Nuten der Stirnwände der Trommel geführt ist. Dabei kommt es zu erheblichen Reibungskräften und zum Verklemmen der Munition.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Magazin des eingangs genannten Aufbaus so auszubilden, dass die gegurtete Munition liegend oder stehend und unabhängig von der Gurtkonstruktion platzsparend untergebracht und ohne Funktionsstörungen aus dem Magazin abgezogen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Trommel mit kreiszylindrischem Trommelmantel durch innenseitig ebene Stirnwände, die einen der Länge der Munition entsprechenden Abstand aufweisen, geschlossen ist und einen gegenüber der Kreiszylinderfläche des Trommelmantels nach aussen versetzten Abzugsschlitz für den Munitionsgurt aufweist, der aussenseitig von einem tangential verlaufenden Abschnitt des Trommelmantels und innenseitig von einem nach aussen stetig gekrümmten Abschnitt des gegenüberliegenden Trommelmantels begrenzt ist und eine der Breite des Munitionsgurtes entsprechende Breite aufweist.
Die im Magazin eingelagerte Munition wird an ihrem Boden und ihrer Spitze allein durch die ebenen Stirnwände des Magazins geführt. Aufgrund der ebenen Ausbildung der Wände kann sich der Munitionsgurt behinderungsfrei im Magazin bewegen und insbesondere behinderungsfrei durch den Abzugsschlitz abgezogen werden. Durch den aussen-liegenden tangentialen Abschnitt des Trommelmantels und den nach aussen stetig gekrümmten Abschnitt des gegenüberliegenden Trommelmantels läuft der Munitionsgurt einwandfrei in den Abzugsschlitz ein, so dass es beim Abziehen nicht zu Funktionsstörungen kommt. Die Trommel kann mit stehender oder liegender Achse eingebaut werden, so dass auch die Munition stehend oder liegend abgezogen werden kann. Auch bei schräg gelagerter Trommel ist ein einwandfreier Abzug gewährleistet. Die innenseitige Begrenzung des Abzugsschlitzes wird vorzugsweise durch eine nach aussen gerichtete Einrollung des Trommelmantels gebildet.
Der Munitionsgurt kann in die Trommel spiralförmig eingelegt sein, wobei nicht notwendigerweise eine Wickelachse vorhanden sein muss. Bei vollständig gefülltem Magazin füllt die Spirale die Trommel aus. Bei Abnahme des Munitionsvorrates im Magazin kann sich der Spiralwickel des Munitionsgurtes innerhalb der Trommel beliebig verlagern. So wird er sich beispielsweise bei liegendem Magazin nur auf dem unten liegenden Trommelmantel abstützen. Unabhängig von der Lage des Spiralwik-kels in der Trommel lässt sich der Gurt problemlos durch den Abzugsschlitz abziehen. Sowohl bei horizontaler als auch vertikaler Lage des Magazins hat der Spiralwickel eine ausreichende innere Stabilität, um die Munition am Verkippen zu hindern. Dies wird ferner durch die Form des Abzugsschlitzes verhindert, in dessen Bereich die Munition wiederum in ihrer ausgerichteten Position geführt ist.
Statt einer spiralförmigen Unterbringung des Munitionsgurtes kann dieser auch stochastisch in die
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Trommel eingelegt sein. Es hat sich nämlich überraschenderweise gezeigt, dass es völlig gleichgültig ist, ob der Munitionsgurt spiralförmig, in parallelen gekrümmten Lagen oder in einander überlappenden Lagen abgelegt ist, da er sich immer problemlos abziehen lässt, so lange nur durch die innenseitig ebenen Stirnwände der Trommel eine freie Beweglichkeit des Munitionsvorrates gewährleistet ist.
Ein solches Magazin lässt sich beliebig aufmuni-tionieren, beispielsweise durch Abnahme eines Deckels und Einlegen des Munitionsgurts oder durch Einführen des Munitionsgurtes durch den Abzugsschlitz.
Bei Munition grösseren Kalibers ist es von Vorteil, wenn die Trommel eine zentrale Wickelachse aufweist, die in den Stirnwänden gelagert ist und auf die der Munitionsgurt aufgewickelt ist. Die Wik-kelachse kann einerseits zur Bildung des Spiralwik-kels beim Aufmunitionieren benutzt werden, während sie beim Abziehen des Munitionsgurtes für eine geordnete, spiralförmige Lagerung des Munitionsvorrates sorgt. Sie nimmt ferner ein Grossteil des Gewichtes der eingelagerten Munition auf und vermeidet dadurch eine zu hohe Belastung einzelner Munitionshülsen.
Die Wickelachse steht vorteilhafterweise unter Wirkung einer der Abzugsbewegung des Munitionsgurtes entgegengerichteten Bremskraft, um die beim Abziehen entstehende Schwungkraft aufzufangen, die beim Abbremsen des Munitionsgurtes ausserhalb des Magazins zum Nachlaufen des Gurtes im Magazin führen würde.
Mit Vorzug weist die Wickelachse einen spiralig verlaufenden Umfang auf, wobei die Differenz von grösstem und kleinstem Radius etwa der Breite des Munitionsgurtes entspricht. Dadurch ist gewährleistet, dass die zweite Spiralwicklung des Gurtes einwandfrei auf der ersten zu liegen kommt.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung weist die Wickelachse auf ihrem Umfang in einem dem Abstand der Munitionshülsen am Munitionsgurt entsprechenden Abstand Aufnahmen für die Hülsen der Munition auf. Auf diese Weise sind die auf der Wickelachse liegenden Hülsen zumindest auf einem grösseren Teil ihrer Länge und ihres Umfangs unterstützt, so dass die Auflast aus den darüberlie-genden Schichten des Munitionsgurtes ohne zu starke Belastung der innenliegenden Hülsen aufgenommen werden kann.
Die Aufnahmen können als Lagerschalen ausgebildet sein. Mit Vorteil liegen die tiefsten Stellen der Lagerschalen auf einer Spirale und weisen die Lagerschalen eine mit zunehmendem Radius der Spirale abnehmende Tiefe auf, wobei die tiefste Lagerschale an dem durch den spiralig verlaufenden Umfang gebildeten Absatz der Wickelachse angeordnet ist.
An der tiefsten Lagerschale ist vorzugsweise eine die dort einliegende Munition klemmende Feder angeordnet. Beim Aufmunitionieren wird die Munition des ersten Gurtgliedes in die tiefste Lagerschale eingesetzt und mittels der Feder fixiert, so dass durch blosses Drehen der Wickelachse der Munitionsgurt aufgewickelt werden kann.
Gemäss einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass jede Aufnahme von zwei fluchtenden Lagerschalen gebildet ist, so dass jede Hülse mit Bezug auf ihre Achse an zwei Stellen abgestützt ist und unabhängig von Schwerpunktlage und Zugkraft am Gurt nicht kippen kann.
Bei besonders grossem Kaliber und ungünstiger Schwerpunktlage kann weiterhin vorgesehen sein, dass die beiden Lagerschalen einer Aufnahme eine gegenüber der Wickelachse geneigte Lagerachse bilden, derart, dass die einliegende Munition zu ihrer Spitze ansteigend gelagert ist. Auf diese Weise wird auch bei ungünstigen Verhältnissen ein Abkippen der Munition bei horizontaler Wickelachse vermieden.
Schliesslich können die Lagerschalen aus einem dämpfenden Werkstoff bestehen, um die dynamischen Kräfte, die insbesondere bei Unterbringung des Magazins in Fahrzeugen wirksam werden, an der Wickelachse gedämpft aufzunehmen.
Nachstehend ist die Erfindung anhand einiger in der Zeichnung wiedergegebener Ausführungsbeispiele beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht eines Magazins mit spiralig eingelegtem Munitionsgurt in gefülltem Zustand;
Fig. 2 das Magazin gemäss Fig. 1 in teilweise entleertem Zustand;
Fig. 3 eine Stirnansicht eines Magazins mit sto-chastisch eingelegtem Munitionsgurt;
Fig. 4 eine Stirnansicht einer Wickelachse eines Magazins und
Fig. 5 einen abgebrochenen Axialschnitt eines Magazins mit Wickelachse.
Das Magazin gemäss Fig. 1 ist in Form einer Trommel 1 ausgebildet, die einen im wesentlichen kreiszylindrischen Trommelmantel 2 und parallel zur Zeichenebene der Fig. 1 innenseitig ebene Stirnwände aufweist, deren Abstand voneinander etwa der Länge der Munition entspricht, wie dies noch mit Bezug auf Fig. 5 beschrieben wird.
Das Magazin weist einen Abzugsschlitz 3 auf, der aussenseitig von einem etwa tangentialen Abschnitt 4 des Trommelmantels 2 und innenseitig von einem kreisförmig nach aussen eingerollten Abschnitt 5 des Trommelmantels gebildet ist.
In dem Magazin 1 ist ein Munitionsgurt 6 - in diesem Fall spiralförmig - eingelegt. Der Munitionsgurt 6 besteht aus einzelnen greiferartigen Gliedern 7, die die Munition 8 an der Hülse umfangseitig teilweise umgreifen und über Scharniere 9 miteinander verbunden sind.
Das trommelartige Magazin 1 kann am Einsatzort mit stehender oder liegender Achse, aber auch in jeder Schräglage angeordnet werden. Der Munitionsgurt 6 wird durch den Abzugsschlitz 3 nach aussen abgezogen, wobei die Breite des Abzugsschlitzes 3 etwa der Breite und die Höhe des Abzugsschlitzes etwa der Höhe des Munitionsgurtes entspricht, so dass gewährleistet ist, dass die Munition stets in gleicher Ausrichtung abgezogen wird.
Während in Fig. 1 das gefüllte Magazin wiedergegeben ist, zeigt Fig. 2 eine Situation kurz vor dem Leerlaufen des Magazins. Im Magazin liegt nur noch ein relativ kleiner Spiralwickel des Munitions5
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gurtes 6, der bei horizontaler Trommelachse im Bereich des unteren Scheitels des Trommelmantels liegt, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Bei vertikaler Trommelachse kann der Spiralwickel jede beliebige Position innerhalb der Trommel einnehmen. Beim Abziehen des Munitionsgurtes 6 durch den Abzugsschlitz 3 wälzt sich der Spiralwickel 6 an der Innenseite des Trommelmantels ab, ohne dass die Munition der verschiedenen Lagen des Spiralwickels übereinander rutscht, wie dies bei mäanderförmig abgelegten Munitionsgurten der Fall ist. Solange ein noch so kleiner Spiralwickel vorhanden ist, kippt die Munition nicht um, und zwar weder bei horizontaler, noch bei vertikaler Trommelachse. Erst wenn der Munitionsgurt 6 vollständig abgewickelt ist, kann die Munition umkippen, was jedoch den Transport durch den Abzugsschlitz 3 nicht behindert, da sich der Gurt im Abzugsschlitz zwischen der eingerollten Führung 5 und dem tangentialen Abschnitt 4 des Trommelmantels 2 stets aufrichtet.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der der Munitionsgurt 6 in beliebiger Form in der Trommel 1 abgelegt ist. Das innere Ende des Munitionsgurtes 6 wird beispielsweise durch die Patrone 10 gebildet. Der Gurt liegt dann zunächst in einer äusseren Lage 11 dem Trommelmantel 2 an, ist bei 12 umgelenkt und liegt mit einer weiteren Lage 13 der Lage 11 auf. Die Lage 11 reicht über die den Anfang des Munitionsgurtes bildende Patrone 10 hinaus und liegt im Bereich 14 seinerseits dem Trommelmantel 2 an, ist dann bei 15 umgelenkt und liegt mit einer weiteren Lage 16 der Lage 13 auf. Daran können sich dann gegebenenfalls beliebige Lagen, auch Spirallagen, anschliessen. Auch bei dieser stochastischen Einlagerung des Munitionsgurtes 6 in dem Magazin 1 ist stets gewährleistet, dass der Gurt am Abzugsschlitz 3 in der gewünschten Ausrichtung der Munition abgezogen wird.
Fig. 4 zeigt eine Wickelachse 20 für ein trommel-artiges Magazin 1, wie es in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist. Eine solche Wickelachse wird insbesondere bei Munition grösseren Kalibers eingesetzt. Die Wickelachse 20 weist eine geometrische Rotationsachse 21 auf und ist am Umfang mit schalenartigen Aufnahmen 22 bis 30 versehen, die teilkreiszylindrisch ausgebildet und dem Umfang der Hülsen der vom Munitionsgurt aufgenommenen Munition ange-passt sind. Die inneren Scheitel der Aufnahmen 22 bis 30 liegen auf einer Spirale und die den Aufnahmen einliegende Munition bildet die erste Lage eines Spiralwickels, wie er in Fig. 1 gezeigt ist. Das Anfangsglied des Gurtes bzw. die am Gurtanfang liegende Munition 31, die in der tiefsten Aufnahme 22 einliegt, ist mittels einer Blattfeder 32 fixiert. Durch Drehen der Wickelachse.20 um die Drehachse 21 kann der Munitionsgurt aufgewickelt, das Magazin also aufmunitioniert werden. Im übrigen ist das Magazin in der gleichen Weise ausgebildet, wie mit Bezug auf Fig. 1 bis 3 beschrieben und der Mu-nitionsgurt wird auch in gleicher Weise durch den Abzugsschlitz 3 abgezogen.
Die Wickelachse 20 muss nicht als massive Achse ausgebildet sein, sondern kann in der in Fig. 5 gezeigten Weise ausgeführt sein. Die Wickelachse 20 ist als zylindrische Achse ausgebildet und am
Umfang mit Lagerböcken 33 aus dämpfendem Material versehen, die unterschiedlich hoch sind und die Lagerschalen 22 bis 30 bilden. Dabei ist jeder Lagerschale mit axialem Abstand eine weitere Lagerschale 34 zugeordnet, deren Achse gegenüber der Wickelachse 20 geneigt ist, so dass die eingelegte Munition 31 zur Spitze 35 hin ansteigend geneigt ist. Die Munition 31 liegt mit ihrem Boden 36 der einen Stirnwand 37 der Trommel auf, während ihre Spitze 35 sich nahe der gegenüberliegenden Stirnwand 38 befindet. Die Stirnwände 37, 38 schliessen den Trommelmantel gemäss Fig. 2 an den Stirnseiten ab. Die Wickelachse 20 kann an ihren Enden mit einem Mehrkantprofil 39 versehen sein, das beispielsweise zum Aufstecken einer Kurbel dient.
Bei grösserem Kaliber steht die Wickelachse 20 unter einer Bremskraft, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel von einer in die Stirnwand 33 eingelassenen Druckfeder 40 gebildet ist, die über einen Reibbelag 41 mit einem auf der Wickelachse 20 sitzenden Flansch 42 zusammenwirkt.

Claims (14)

Patentansprüche
1. Magazin in Form einer Trommel für gegürtete Munition, deren Hülsen von Greifern des Gurtes umfasst sind, die ihrerseits gelenkig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (1) mit kreiszylindrischem Trommelmantel
(2) durch innenseitig ebene Stirnwände (37, 38), die einen der Länge der Munition (8) entsprechenden Abstand aufweisen, geschlossen ist und einen gegenüber der Kreiszylinderfläche des Trommelmantels (2) nach aussen versetzten Abzugsschlitz
(3) für den Munitionsgurt (6) aufweist, der aussen-seitig von einem tangential verlaufenden Abschnitt
(4) des Trommelmantels und innenseitig von einem nach aussen stetig gekrümmten Abschnitt (5) des gegenüberliegenden Trommelmantels begrenzt ist und eine der Breite des Munitionsgurtes (6) entsprechende Breite aufweist.
2. Magazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innenseitige Begrenzung des Abzugsschlitzes (3) von einem nach aussen eingerollten Abschnitt (5) des Trommelmantels (2) gebildet ist.
3. Magazin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Munitionsgurt (6) spiralförmig in die Trommel (1) eingelegt ist.
4. Magazin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Munitionsgurt (6) stocha-stisch in die Trommel (1) eingelegt ist.
5. Magazin nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (1) eine zentrale Wickelachse (20) aufweist, die in den Stirnwänden (37, 38) gelagert ist und auf die der Munitionsgurt (6) aufgewickelt ist.
6. Magazin nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelachse (20) unter Wirkung einer der Abzugsbewegung des Munitionsgurtes (6) entgegengerichteten Bremskraft (40) steht.
7. Magazin nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelachse (20) einen spiralig verlaufenden Umfang aufweist, wobei die Dif-
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ferenz von grösstem und kleinstem Radius etwa der Breite des Munitionsgurtes (6) entspricht.
8. Magazin nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelachse (20) auf ihrem Umfang in einem dem Abstand der Munitionshülsen am Munitionsgurt (7) entsprechenden Abstand Aufnahmen (22-29) für die Hülsen der Munition (8) aufweist.
9. Magazin nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (22-29) als Lagerschale ausgebildet sind.
10. Magazin nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschalen (22-29) mit ihrem tiefsten Punkt auf einer Spirale liegen und eine mit zunehmendem Radius der Spirale abnehmende Tiefe aufweisen.
11. Magazin nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der tiefsten Lagerschale (22) eine die dort einliegende Munition klemmende Feder (32) angeordnet ist.
12. Magazin nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aufnahme (22-29) von zwei fluchtenden Lagerschalen (22, 34) gebildet ist.
13. Magazin nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerschalen (22, 34) einer Aufnahme eine gegenüber der Wickelachse (20) geneigte Lagerachse bilden, derart, dass die einliegende Munition (8) zu ihrer Spitze ansteigend gelagert ist.
14. Magazin nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschalen (22-29) aus einem dämpfenden Werkstoff bestehen.
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