CH687743A5 - Verfahren zur Regenerierung von Giesserei-Altsand. - Google Patents

Verfahren zur Regenerierung von Giesserei-Altsand. Download PDF

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CH687743A5
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CH378593A
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Inventor
Peter Rossmanith
Original Assignee
Fischer Georg Giessereianlagen
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22C—FOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/10—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by dust separating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description

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CH 687 743 A5
2
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regenerierung von Giessereisand mit Anteilen von kunstharzgebundenem Sand.
In der DE 4 109 452 A1 ist ein Verfahren zur Regenerierung von Giesserei-Altsand beschrieben, bei dem in einem nachgeschalteten Aggregat durch Vermengung des Sandes mit Kupfer oder Stahlkü-gelchen eine Ablösung der elektrostatisch anhaftenden Teilchen erfolgen soll. Zusätzlich werden Ionisatoren zur aktiven Entladung eingesetzt.
Die Nachteile des Verfahrens liegen darin, dass nach der Regenerierung des Altsandes ein weiteres Aggregat benötigt wird. Ausserdem müssen die eingesetzten Stahlkugeln wieder vollständig vom Sand getrennt werden.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren zur Regenerierung von Giesserei-Altsanden vorzuschlagen, das die Nachteile bekannter Verfahren eliminiert und wirtschaftlich arbeitet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass dem kunstharzgebundenen Sand vor und/oder während der Regenerierung eine vorbestimmte Menge von leitfähigem Material, vorzugsweise Graphit beigemischt wird.
Weitere vorteilhafte Merkmale des erfindungsge-mässen Verfahrens gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
Besonders vorteilhaft erweist sich, dass bei Anwendung des vorgeschlagenen Verfahrens bereits während des Regeneriervorganges eine passive Entladung der Quarzkornoberflächen stattfinden kann und sowohl Staub als auch Graphit mit der Entstaubung abgezogen werden können. Durch den intensiven Reibkontakt, wie er bei einer trockenen Attrition stattfindet, werden die Oberflächenladungen des Quarzkornes ausgeglichen.
Nachstehend wird das Verfahren näher beschrieben:
Bei der Formung von Sandkernen aus Quarzsand werden in Giessereien vorwiegend Kunstharzbinder eingesetzt. Diese können zum Beispiel sein: Polyurethan-, Phenol-, Furanharze und deren Derivate aber auch andere Bindersysteme der Kunstharzchemie.
Bei der Herstellung dieser Kerne fallen Fehlprodukte, sogenannter Kernbruch, in einer Menge von 10-30% an. Dieser muss aufgrund seiner organischen Schadstoffe kostenintensiv als «besonders zu überwachender Abfall» entsorgt werden.
Teilweise gelingt es, in mechanischen Raspelanlagen diesen Kernbruch wieder in Einzelkörner zu zerlegen. Der Sand wird dann wieder zur Kernherstellung verwendet. Aufgrund des bisher mit einfachen mechanischen Verfahren nicht entfernbaren elektrostatisch anhaftenden Staubes, gelang bisher jedoch ein Wiedereinsatz des Materials nur in einer Höhe bis 15%.
Das Phänomen der elektrostatischen Aufladung liegt dabei nur bei Kunstharzsystemen vor. Der Effekt ist ähnlich wie bei einem Bernstein, dass eine Zufuhr von mechanischer Reibungsenergie eine Potentialdifferenz zwischen Quarzkorn und Binderbruchstück erzeugt, und keine Entladung aufgrund der nicht leitenden Oberfläche des mit Kunstharz umhüllten Quarzkornes stattfinden kann.
Bei der Regenerierung tongebundener Giesserei-sande tritt dagegen das Phänomen der Aufladung nicht auf.
Massgebend zur Beschreibung des erfindungsge-mässen Verfahrens war die Beobachtung, dass bei Giessereisanden mit Anteilen von tongebundenem, kohlenstoffhaltigem Altsand (1) und eines grossen Anteils von kunstharzgebundenem Sand (2), eine mechanische Regenerierung (3) möglich ist, ohne dass die genannten Aufladungsphänomene entstehen.
Der derart regenerierte Sand (4) lässt sich zu mehr als 50% wieder als Kernsand verwenden.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Regenerierung von Giessereisand mit Anteilen von kunstharzgebundenem Sand, dadurch gekennzeichnet, dass dem Giessereisand vor und/oder während der Regenerierung leitfähiges Material beigemischt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als leitfähiges Material Graphit verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regenerierung in einer Einzahl oder Vielzahl der Kombination von Prall-, Reibungsund Scherkräften besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während und/oder nach der Regenerierung die entladenen Stäube und das beigemengte Material abgesaugt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beimengung aus Glanzkohlenstoff besteht.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regenerierung einer Menge von kohlenstoffhaltigem, tongebundenem Altsand ein Anteil von kunstharzgebundenem Sand beigemengt wird.
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CH378593A 1993-12-17 1993-12-17 Verfahren zur Regenerierung von Giesserei-Altsand. CH687743A5 (de)

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FR9414859A FR2713967B1 (fr) 1993-12-17 1994-12-09 Procédé de régénération de sable de fonderie usagé.
BR9405110A BR9405110A (pt) 1993-12-17 1994-12-15 Processo para regeneração de areia usada de fundição
NL9402152A NL193361C (nl) 1993-12-17 1994-12-19 Werkwijze voor het regenereren van oud gieterijzand.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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SU1222395A1 (ru) * 1984-05-15 1986-04-07 Предприятие П/Я В-8772 Пневматический регенератор отработанных формовочных песков
DE4109452A1 (de) * 1991-03-22 1992-09-24 Klein Alb Gmbh Co Kg Verfahren und vorrichtung zum sichten von sand o. dgl. rieselgut

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FR2713967B1 (fr) 1998-10-09
NL193361B (nl) 1999-04-01
DE4443505C2 (de) 1996-04-04
DE4443505A1 (de) 1995-06-22
BR9405110A (pt) 1995-08-08

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