CH687744A5 - Schwingschleifer. - Google Patents
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- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B23/00—Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
- B24B23/04—Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with oscillating grinding tools; Accessories therefor
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Description
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CH 687 744 A5
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Beschreibung
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Schwingschleifer nach der Gattung des Anspruchs 1.
Durch die DE-OS 2 048 649 ist ein gattungsge-mässer Schwingschleifer bekannt. Dieser Schwingschleifer ist mit einer gesonderten, im wesentlichen verstellbare Ausgleichsmassen enthaltenden, Vorrichtung versehen, die die Kreisbewegung des Kurbeltriebes in eine angenähert lineare Schwingbewegung der Schleifplatte umwandelt. Diese Vorrichtung besteht aus vielen Einzelteilen, ist kompliziert aufgebaut und macht den Schwingschleifer grösser, schwerer und teurer als herkömmliche Schwingschleifer mit nichtlinearer Bewegung der Schleifplatte. Andere bekannte Schwingschleifer arbeiten mit einer mehr oder weniger gedämpften, kreisenden Bewegung der Schleifplatte, so dass eine allenfalls angenähert lineare Schwingbewegung der Schleifplatte zustandekommt, bei der jedoch kreisende Bewegungsanteile nicht völlig unterdrückt werden können.
Der Nachteil kreisender Bewegungsanteile ist, dass nicht stetig und genau entlang von Kanten oder im Bereich von Ecken geschliffen werden kann, weil die Schleifplatte durch die Kraftwirkung der quer zu den Kanten verlaufenden Bewegungsanteile von den Kanten weggedrückt wird. Dabei besteht die Gefahr, dass die Kanten oder Ecken durch das Anschlagen und Vibrieren der Schleifplatte beschädigt werden.
Vorteile der Erfindung
Der erfindungsgemässe Schwingschleifer mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass ein Schwingschleifer mit geringem Aufwand geschaffen wird, der ohne gesonderte Vorrichtung die kreisende Bewegung des Kurbeltriebes in eine lineare Bewegung der Schleifplatte umwandelt und der nicht schwerer, grösser und teurer als herkömmliche Schwingschleifer ist.
Dadurch, dass ein Übertragungselement zwischen Schleifplatte und Exzenter in einer Vorzugsrichtung sowie dazu entgegengesetzt dem Exzenter einen Widerstand entgegensetzt und in einer zweiten Richtung und dazu entgegengesetzt dem Exzenter ausweicht, ist ein besonders einfach aufgebauter Bewegungsübertragungsmechanischmus geschaffen worden.
Weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den dem Anspruch 1 folgenden Ansprüchen.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand der zugehörigen Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine seitliche, teilweise geschnittene Darstellung des erfindungsgemässen Schwingschleifers und
Fig. 2 eine Prinzipskizze der Schwingplatte des erfindungsgemässen Schwingschleifers.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
In Fig. 1 zeigt die seitliche Ansicht eines Schwingschleifers 1, der ein Gehäuse 3 mit einem Handgriff 5 besitzt, zu dem ein elektrisches Anschlusskabel 7 führt und in dem ein elektrischer An- und Ausschalter 9 angeordnet ist.
Eine Ankerwelle 11 eines nicht dargestellten Antriebsmotors ist mit einem Bund 12 in einem Kugellager 13 im unteren Bereich des Gehäuses 3 gelagert. Die Ankerwelle 11 trägt an ihrem freien unteren Ende einen als Exzenter 15 ausgestalteten Zapfen, der gegenüber der Ankerwelle 11 um eine Exzentrizität «e» versetzt ist.
Der Exzenter 15 stützt sich über ein weiteres Kugellager 17 an einem blattfederartigen Übertragungselement 19 ab. Ein Aussenring 18 des Kugellagers 17 ist am Übertragungselement 19 über nicht näher bezeichnete Mittel um eine Achse quer zur Ankenwelle 11 bzw. parallel zur Vorschubbewegung schwenkbar gelagert. Das Übertragungselement 19 ist mit einer Schleifplatte 21 mittels Nieten 23, 24 fest verbunden und längs zur Vorschubbewegung bzw. parallel zum Handgriff 5 ausgerichtet. Quer zur Achse X bzw. quer zum Handgriff 5 kann das Übertragungselement 19 wie eine Blattfeder hin und her geschwenkt werden.
Die Schleifplatte 21 ist an ihren vier Ecken über federnde Säulen 25, 26 mit dem Gehäuse 3 mittels Schrauben 27, 29 verbunden.
Die in Fig. 2 dargestellte Prinzipskizze eines ver-grösserten Ausschnitts der Fig. 1 zeigt die Schleifplatte 21, mit den Säulen 25, 26 sowie dem Übertragungselement 19 mit jeweils rechteckigem Querschnitt. Das Übertragungselement 19 ist so angeordnet, dass seine Längsachse rechtwinklig zu den Längsachsen der Säulen 25, 26 in der Ebene der Schleifplatte 21 verläuft. Die Längsachsen der Säulen 25, 26 verlaufen parallel zueinander.
Wenn auf das Übertragungselement 19 die kreisende Bewegung des Exzenters 15 übertragen wird, muss das Übertragungselement 19 entlang seiner Längsachse dem exzentrischen Hub «e» des Exzenters 15 hin und her folgen, wobei es die Schleifplatte 21 mitnimmt. Quer zu seiner Längsachse folgt das Übertragungselement 19 dem Hub des Exzenters 15 elastisch, ohne die Schleifplatte 21 mitzunehmen. Die Säulen 25, 26 verhalten sich bezüglich der Kraftübertragung entgegengesetzt wie das Übertragungselement 19. Sie führen die Schleifplatte 21 federnd längs zum durch das Übertragungselement 19 übertragenen, exzentrischen Hub, sind aber quer zu diesem Hub quasi starr. Dadurch kann praktisch kein quer zur Vorschubrichtung bzw. zur Längsrichtung des Übertragungselementes 19 gerichteter Hub auf die Schleifplatte 21 wirksam werden. Die Schleifplatte 21 kann nicht seitlich ausgelenkt werden, führt demzufolge eine reine Hin- und Herbewegung ohne Anteile einer Kreisbewegung aus.
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Wesentlich für die erfindungsgemässe Lösung ist, dass die Biege- und/ oder Formsteifigkeit des Übertragungselementes 19 entlang einer Achse X gross und entlang einer Achse Y klein ist und dass die Biege- und/oder Formsteifigkeit der Säulen 25, 26 entlang der Achse X klein und entlang der Achse Y gross ist.
Konstruktiv gelöst wird dies durch die Dimensionierung der Flächenträgheitsmomente des Übertragungselements 19 und der federnden Säulen 25, 26 in einer ersten Richtung - gross - und in einer dazu rechtwinkligen, zweiten Richtung - klein -. Dies wird dadurch verwirklicht, dass das Übertragungselement 19 bzw. die elastischen Elemente 25, 26 einen rechteckig, länglichen Querschnitt haben, wobei als Werkstoff elastischer Kunststoff oder Gummi verwendet wird.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung können die Säulen bzw. das Übeiira-gungselement scharnierartig an der Schleifplatte befestigt sein und dadurch die Bewegung in der Vorzugsrichtung vollständig und rechtwinklig dazu nicht oder nur minimal übertragen.
Bei einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung können die federnden Säulen bzw. das Übertragungselement um ihre normal zur Schleifplatte gerichtete Achse verstellt werden. Dadurch kann der erfindungsgemässe Schwingschleifer bei Bedarf auch mit nichtlinearen, insbesondere kreisenden Schleifbewegungen arbeiten.
Bei einem der nichtdargestellten Ausführungsbeispiele ist zur Aufhängung der Schleifplatte am Gehäuse nur eine einzige elastische Säule in Form eines Quaders oder einer Platte angeordnet, mit der die Hin- und Herbewegung der Schleifplatte erzielt wird.
Claims (10)
1. Schwingschleifer mit in einem Gehäuse (3) angeordneten Motor, dessen Drehbewegung über einen Exzenter (15) in eine kreisende oder eine im wesentlichen hin- und hergehende Schwing-Bewe-gung einer Schleifplatte (21) umgewandelt wird, die über mindestens eine federnde Säule (25, 26) mit dem Gehäuse (3) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Exzenter (15) und der Schleifplatte (21) ein Übertragungselement (19) angeordnet ist, das in einer Vorzugsrichtung den Hub des Exzenters (15) vollständig und in einer zweiten Richtung den Hub des Exzenters (15) nur unvollständig auf die Schleifplatte (21) überträgt.
2. Schwingschleifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Richtung quer, vorzugsweise rechtwinklig zur Vorzugsrichtung bzw. rechtwinklig zu deren Gegenrichtung verläuft.
3. Schwingschleifer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Biege- und/oder Formsteifigkeit des Übertragungselements (19) in der Vorzugsrichtung gross und in der zweiten Richtung klein ist.
4. Schwingschleifer nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächenträgheitsmoment des Übertragungselements
(19) quer zur Vorschubrichtung der Schleifplatte (21) klein und in Vorschubrichtung gross ist und dass die Flächenträgheitsmomente der Säulen (25, 26) quer zur Vorschubrichtung der Schleifplatte (21) gross und in Vorschubrichtung klein sind.
5. Schwingschleifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungselement (19) mit länglichem Querschnitt ausgestaltet ist, vorzugsweise als Platte oder Quader, dessen längere Seite parallel zur Vorschubrichtung der Schleifplatte (21) angeordnet ist.
6. Schwingschleifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (25, 26) ebenfalls mit länglichem Querschnitt ausgestaltet sind, deren längere Seiten quer zur Vorschubrichtung der Schleifplatte (21) angeordnet sind.
7. Schwingschleifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (25, 26) und das Ubertragungselement (19) um eine zur Schleifplatte (21) normale Achse verstellbar sind.
8. Schwingschleifer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (25, 26) und das Ubertragungselement (19) an der Schleifplatte (21) scharniergelenkartig gelagert sind.
9. Schwingschleifer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (25, 26) und das Ubertragungselement (19) als biegesteife Quader oder Platten ausgestaltet sind.
10. Schwingschleifer nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungselement (19) allein, vorzugsweise als Platte oder Quader ausgestaltet, zwischen der Schleifplatte und dem Gehäuse angeordnet ist.
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Family Applications (1)
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