CH687768A5 - Spinnmaschine mit Unterwindkrone. - Google Patents
Spinnmaschine mit Unterwindkrone. Download PDFInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/38—Arrangements for winding reserve lengths of yarn on take-up packages or spindles, e.g. transfer tails
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Description
1
CH 687 768 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs. Bei Ringspinnmaschinen ist es üblich, unterhalb des Garnwickels an der Spindel eine Unterwindkrone vorzusehen, welche bewirkt, dass ein mit einem Fadenleitorgan unterhalb der Unterwindkrone geführter Garnabschnitt bei sich langsam drehender Spindel am Wirtel aufwickelt. Dieses Aufwickeln ist vor dem Doffen fertiggestellter Spinnkopse nötig, damit beim Abziehen der Hülsen mit den Garnwickeln das Garn mit der Spindel verbunden bleibt, um nach dem Aufsetzen einer neuen Hülse darauf aufgewik-kelt zu werden. Eine Unterwindkrone mit zwei übereinander liegenden Mitnahmeringen in Form von Zahnkränzen ist beispielsweise aus der Schrift DE-GM 7 241 485 zu ersehen. Beim Abtragen der Garnwindungen unterhalb des Mitnahmerings mittels einer Abtrageinrichtung kann es vorkommen, dass sich die Garnwindungen nach oben bewegen und im Bereich des unteren Randes einer auf der Spindel aufgesteckten Hülse gelangen. Die Garnreste können auch in den Spalt zwischen der Hülse und der Unterwindkrone gelangen und bewirken, dass nach dem nächsten Doffvorgang eine Hülse nur mit erheblichem Kraftaufwand auf die Spindel aufgesteckt werden kann. Dies kann auch dazu führen, dass sich die betreffende Hülse bei einem nachfolgenden Doffvorgang nicht abziehen lässt. Eine erhebliche Störung des Spinnbetriebes kann die Folge sein.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Unterwindkrone für eine Spinnmaschine zu schaffen, bei der das Festsetzen von Garnresten an der Spindel oberhalb der Unterwindkrone ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemässen Spinnmaschine mit dem Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in zwei Teilschnitten eine Ausführung nach dem Stand der Technik auf der linken Seite des Meridianschnittes durch eine Spindel, und ein Ausführungsbeispiel der Erfindung auf der rechten Seite
Fig. 2 ein Detail der Unterwindkrone gemäss der Erfindung.
Auf der Spindel 10, die in Umfangsrichtung gemäss Pfeil bei 10 durch einen Riemen 26 angetrieben eine Hülse 12 trägt, wird ein Garnwickel 16 gebildet, wobei Garn 14 mittels eines Läufers 22 auf einem Spinnring 18 um die Spindel 10 herumgeführt wird. Mehrere Spinnringe 18 sind nebeneinander in einem Ringrahmen 20 montiert, der in Richtung der Achse der Spindel 10 verschiebbar ist. Wenn ein vollständiger Garnwickel 16 auf der Hülse 12 gebildet ist, verfährt der Ringrahmen 20 mit dem Läufer 22 und dem darin geführten Garn 14 so weit nach unten, dass sich das Garn 14 zwischen Läufer 22 und Spindel 10 an den Umfang der Unterwindkrone 30 bzw. 36 anlegt und durch den Mitnahmering 32 bei sich langsam drehender Spindel 10 in mehreren Windungen 17 um den Wirtel 24 der Spindel 10 gewickelt wird. Nach diesem Vorgang kann die Hülse 12 mit dem Garnwickel 16 von der Spindel 10 abgezogen werden, wobei der Garnabschnitt 14 im Läufer 22 eingefädelt bleibt, da die Garnwindungen 17 nach dem Abziehen der Hülse 12 auf dem Wirtel bleiben. Das Garn reisst beim Abziehen der Hülse 12 in der Regel auf der Höhe der Unterwindkrone 30 bzw. 36. Während der Bildung eines neuen Garnwickels 16 auf der neuen Hülse 12 nähert sich eine Abtragschiene 40 den Garnwindungen 17 so weit, dass die Windungen bei sich drehender Spindel 11 vom Wirtel 24 abgelöst werden. Ein Reibbelag 42 an der Abtragschiene 40 unterstützt die Auflösung der Garnwindungen 17. Es kann vorkommen, dass die Garnwindungen in einer Spinnmaschine mit Unterwindkronen 30 nach dem Stand der Technik sich nach oben in Bewegung setzen, wenn die Abtragschiene 40 eingegriffen hat, und wenigstens zum Teil am unteren Rand 13 der Hülse 12 festsetzen. Das anschliessende Doffen kann dadurch erheblich gestört werden, wenn infolge von Garnresten zwischen Hülse 12 und Spindeloberteil 11 die Abzugs- bzw. Aufsteckkräfte an den Hülsen ein zulässiges Mass übersteigen.
Ein Abweisring 34 gemäss der Erfindung an der Unterwindkrone 36 schafft Abhilfe. Sofern Garnreste in den Bereich des Abweisringes 34 gelangen, werden die Garnreste von den Garnwindungen 17 nach aussen gedrängt, wo sie ohne Schaden anzurichten herabfallen können bzw. durch eine Absauganlage der Spinnmaschine entsorgt werden. Während ein Mitnahmering 32 einer Unterwindkrone 30, 36 bevorzugt als Zahnkranz mit Vertiefungen 38 gestaltet ist, weist der Abweisring 34 eine glatte Oberfläche ohne Mitnahmemittel für das Garn 14 auf. Damit das Garn unterhalb des Abweisringes 34 sicher durch den Mitnahmering 32 erfasst wird, kann es zweckmässig sein, zwei Zahnkränze 32 übereinander wie beim Spinnring 30 dargestellt anzuordnen. Der Abweisring kann wie in Fig. 1 dargestellt konisch ausgeführt sein, aber auch mit einer topfförmigen Gestalt in Form eines Zylinders können Garnreste vom unteren Rand 13 der Hülse 12 ferngehalten werden. Mit einer Ausführung gemäss der Erfindung können beim Doffen durch Garnreste bedingte Störungen ausgeschlossen werden.
Claims (6)
1. Ringspinnmaschine mit einer Spindel (10), die am Wirtel (24) eine Unterwindkrone (30, 36) trägt, mit mindestens einem Mitnahmering (32), dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb eines Mitnahmeringes (32) ein Abweisring (34) mit einer Oberfläche ohne radiale Vertiefungen montiert ist.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnahmering (32) radiale Vertiefungen aufweist.
3. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden
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Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnahmering (32) ein Zahnkranz ist.
4. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abweisring (34) die Form eines Kegelstumpf-Mantels aufweist, der koaxial mit der Achse der Spindel (10) liegt und dessen Ende mit dem grössten Durchmesser gegen den Oberteil (11) der Spindel gerichtet ist.
5. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand (35) des Abweisrings (34) höher liegt als der untere Rand (13) einer Hülse (12) im aufgesteckten Zustand.
6. Verfahren zum Betrieb einer Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Rand des Mitnahmeringes (32) anliegender Faden bei sich drehender Spindel in Drehrichtung mitgeschleppt wird, und dass der Abweisring (34) so gestaltet ist, dass ein an seinem Umfang bzw. oberen Rand (35) anliegender Faden (14) an der Ringoberfläche ohne Formschluss bzw. Beschädigung entlanggleiten kann.
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Legal Events
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