CH687775A5 - Schnellwechselsystem fuer Loeffelbagger. - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Schnellwechselvorrichtung für Löffelbagger.
Am Arm eines Löffelbaggers lassen sich unterschiedliche Werkzeuge befestigen. Die Auswechselbarkeit der Werkzeuge gestattet es, mit dem gleichen Löffelbagger die unterschiedlichsten Arbeiten durchzuführen. Bekannte Werkzeuge sind zum Beispiel Grabenräumlöffel, Tieflöffel, Steinverlegelöffel, Abbauhammer oder Asphaltschneider.
Die Verbindungsvorrichtung, mit welcher die Werkzeuge am vorderen Ende des Baggerarmes angebracht werden, ist normalerweise als Bolzenbefestigung ausgebildet. Solche Bolzenbefestigungen sind aber sehr unpraktisch. Die Werkzeuge lassen sich von einer Person nur mit erheblicher Mühe wechseln.
Man war daher auf der Suche nach Möglichkeiten, den Werkzeugwechsel so zu vereinfachen, dass er schnell und problemlos von einer einzelnen Person durchgeführt werden kann. Gemäss dem Stand der Technik sind Schnellwechsel-Kupplungen bekannt, welche am vorderen Ende eines Baggerarmes montiert werden. Die Werkzeuge können dann auf einfache Art und Weise an der montierten Schnellwechsel-Kupplung befestigt und wieder gelöst werden. Solche Schnellwechsel-Kupplungen bestehen üblicherweise aus zwei miteinander koppelbaren Teilen, wobei das eine Teil am Werkzeug und das andere Teil am Baggerarm befestigt ist.
Für Minibagger mit einem Betriebsgewicht von unter sieben Tonnen sind die bekannten Schnellwechsel-Kupplungen ungeeignet. Minibagger haben weniger Kraft als Bagger von normaler Grösse. Damit diese Kraft optimal für die Arbeit ausgenützt werden kann, ist es wichtig, dass das Gewicht einer Schnellwechsel-Kupplung möglichst gering und deren Bauweise möglichst niedrig ist. Die Länge des Baggerarms wird nämlich durch die Schnell-wechsel-Kupplung vergrössert, und dadurch wird die Ausbrechkraft am Werkzeug wegen des längeren Hebelarmes verkleinert.
Es sind zwar Schnellwechsel-Kupplungen mit relativ niedriger Bauhöhe bekannt. Diese Schnellwechsel-Kupplungen haben aber den Nachteil, dass sie auf Bolzen montiert werden, welche im Bagger-Löffel fest verankert sind, woraus eine Verlängerung des Baggerarms resultiert. Dies führt zu einer Verringerung der Kraft an der Schaufelschneide.
Bei anderen bekannten Schnellwechsel-Kupplungen werden die Werkzeuge mit einem selbstarretierenden Schnappverschluss befestigt. Diese Schnellwechsel-Kupplungen weisen dann aber wieder eine zu hohe Bauhöhe auf. Die Patentschrift EP 0 353 454 (Veröffentlichungsdatum 7.2.1990) beschreibt beispielsweise eine solche Schnellwechsel-Kupplung.
Im weiteren ist bei allen bekannten Schnellwechsel-Kupplungen das Problem der Spielkompensation nur unzureichend gelöst. Diejenigen Elemente des werkzeugseitigen und des baggerarmseitigen Teiles einer Schnellwechsel-Kupplung, welche ineinandergreifen, werden mit der Zeit abgenützt, wodurch zwischen den beiden Teilen ein gewisses
Spiel entsteht. Dies kann dann schnell zu Ermüdungsbrüchen führen. Um das Spiel zu kompensieren, wurden bislang Unterlagsscheiben eingesetzt. Ein genaues, spielfreies Einstellen war auf diese Art und Weise aber nur sehr schwierig zu erreichen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schnellwechselvorrichtung für Löffelbagger zu finden, welche sich für Minibagger eignet und bei welcher der Spielausgleich auf einfache Art und Weise erfolgt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss mit Hilfe der Ausbildungsmerkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die vorgeschlagene Schnellwechselvorrichtung umfasst ein werkzeugseitiges Unterteil und ein bag-gerarmseitiges Oberteil, welche über eine Haken-Osen-Verbindung und einen speziellen Schnappverschluss aneinandergekoppelt werden können. Das Unterteil ist direkt in die Oberseite des Werkzeuges integriert, wodurch eine sehr niedrige Bauhöhe erreicht werden kann. An der Oberseite des Unterteils ist zur automatischen Spielkompensation eine leicht elastische Kunststoffplatte angeordnet, auf welcher das Oberteil im angekoppelten Zustand aufliegt. Das Oberteil ist mit zwei Verbindungsbolzen am Baggerarm befestigbar. Die Erfindung ist unter anderem in den Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Aufsicht des Unterteils Fig. 2 Unterteil von vome gesehen Fig. 3 dreidimensionale Darstellung eines Unterteils, welches an einem Baggerlöffel befestigt ist Fig. 4 Seitenansicht des Oberteiles Fig. 5 Aufsicht des Entriegelungsnockens Fig. 6 Aufsicht der Grundplatte des Oberteiles ohne Bolzenplatten
Fig. 7 Oberteil von vorne gesehen Fig. 8 dreidimensionale Darstellung einer Schnellwechselvorrichtung
Das Unterteil 1 der vorgeschlagenen Schnellwechselvorrichtung besteht aus einer rechteckförmi-gen Auflageplatte 2, welche an ihrer vorderen Schmalseite zwei rechteckförmige Aussparungen 3 und nahe ihrer hinteren Schmalseite einen breiten, rahmenförmigen Befestigungsbügel 4 aufweist (vgl. Fig. 1).
Die Auflageplatte 2 ist oben am Werkzeug befestigt (vorzugsweise angeschweisst). Sie kann direkt in die Oberseite des Werkzeuges eingefügt sein, so dass keine zusätzliche Höhe beansprucht wird (vgl. Fig. 3).
Das Oberteil 7 der vorgeschlagenen Schnellwechselvorrichtung besteht aus einer rechteckförmi-gen, hohlen Grundplatte 9 (vgl. Fig. 8), an deren Oberseite 17 zwei rechtwinklig abstehende Bolzenplatten 10 und an deren Unterseite zwei ebenfalls rechtwinklig abstehende Haken 6 angebracht sind (vgl. Fig. 4).
Die Breite der Auflageplatte 2 des Unterteils 1 entspricht der Breite der Grundplatte 9 des Oberteils 7. Die Länge der Auflageplatte 2 ist etwa um die Dicke des Befestigungsbügels 4 grösser als die Länge der Oberteilgrundplatte 9.
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Die Aussparungen 3 an der Aullageplatte 2 des Unterteils 1 sind symmetrisch zur Längsachse 5 der Autlageplatte 2 angeordnet, und ihre Längsseiten verlaufen parallel zu dieser Längsachse 5. Sie sind Bestandteil der Haken-Ösen-Verbindung, welche dazu dient, das Oberteil 7 am Unterteil 1 anzukoppeln.
Der Abstand der beiden Aussparungen 3 entspricht dem Abstand der beiden Haken 6 des Oberteils 7. Die Breite und die Länge der Aussparungen 3 sind etwas grösser als die Breite bzw. die Länge der Haken 6. Die Haken 6 lassen sich folglich in die Aussparungen 3 einfügen.
Vorne sind die Aussparungen 3 mit einer Querstange 8, welche sich über die gesamte Breite der Auflageplatte 2 erstreckt, abgeschlossen. Die Querstange 8 verläuft entlang der vorderen Schmalseite der Auflageplatte 2. Sie dient zum Einhängen der Haken 6.
Die Aussparungen 3 mit der Querstange 8 bilden sozusagen die Ösen der Haken-Ösen-Verbindung, mit welcher das Oberteil 7 am Unterteil 1 angekoppelt wird.
Der rahmenförmige Befestigungsbügel 4 ist ein Bestandteil des Schnappverschlusses, welcher ebenfalls zum Ankoppeln des Oberteiles 7 dient. Er verläuft entlang der hinteren Schmalseite der Auflageplatte 2. Der Befestigungsbügel 4 ist rechteckför-mig. Er besteht aus zwei langen, geraden Längsstegen, welche an beiden Enden mit je einem geraden, kurzen Quersteg verbunden sind. Diese Querstege verlaufen rechtwinklig zu den Längsstegen. Der Befestigungsbügel 4 ist mit einem der beiden Längsstege an der Auflageplatte 2 befestigt (vgl. Fig. 2 und 3). Er verläuft rechtwinklig zur Auflageplatte 2 oder ist leicht nach hinten geneigt. Der Befestigungsbügel 4 ist sehr niedrig. Seine Höhe ist nur geringfügig grösser als die Dicke der Grundplatte 9 des Oberteils 7. Das rechteckförmige Loch 14 des Befestigungsbügels 4 ist für die Aufnahme des vorderen Abschnittes eines Befestigungskeiles 11 vorgesehen, welcher am Oberteil 7 verschiebbar befestigt ist.
Das Problem des Spielausgleichs wird bei der vorgeschlagenen Schnellwechselvorrichtung mit einer leicht elastischen Kunststoff- oder Gummiplatte 12 gelöst, welche auf der Oberseite der Auflageplatte 2 angeordnet ist (vgl. Fig. 1 und 3). Die Kunststoff- oder Gummiplatte 12 befindet sich zwischen den rechteckförmigen Aussparungen 3. Sie erstreckt sich über etwa 80% der Auflageplattenlänge. Die Auflageplatte 2 ist an ihrer Oberseite mit einem rechteckförmigen, flachen Aufnahmerahmen versehen, in welchem die Kunststoff- oder Gummiplatte 12 eingefügt ist. Die Höhe des Aufnahmerah-mens ist dabei kleiner gewählt als die Dicke der Kunststoff- oder Gummiplatte 12, so dass diese oben am Rahmen vorsteht. Im angekoppelten Zustand liegt das Oberteil 7 mit seiner Grundplatte 9 auf der Kunststoff- oder Gummiplatte 12 auf. Die Dicke der Kunststoff- oder Gummiplatte 12 ist derartig gewählt, dass diese durch die aufliegende Oberteilgrundplatte 9 zusammengedrückt wird. Dadurch ist jederzeit ein sattes, spielfreies Aufliegen garantiert. Wenn die ineinandergreifenden Elemente des Ober- und Unterteils mit der Zeit abgenützt werden, so wird dies automatisch ausgeglichen, indem sich die leicht elastische Kunststoff- oder Gummiplatte 12 einfach etwas mehr ausdehnt. Wenn die Abnützung einen bestimmten Grad erreicht hat, dann genügt die Kunststoff- oder Gummiplatte 12 in ihrer Dicke nicht mehr. In diesem Fall wird sie einfach durch eine dickere Kunststoff- oder Gummiplatte 12 ersetzt.
Das Oberteil 7 wird mit einer Haken-Ösen-Ver-bindung, welche bereits beschrieben worden ist, und einem speziellen Schnappverschluss am Unterteil 1 angekoppelt. Zur Befestigung des Oberteils 7 am vorderen Ende des Baggerarms dient eine Bolzenverbindung.
Die Haken 6 der Haken-Ösen-Verbindung sind an der Vorderkante 20 der Grundplattenunterseite des Oberteils 7 angeordnet. Sie sind in einen vier-eckförmigen Halsabschnitt 21 und einen gebogenen Kopfabschnitt 22 gegliedert (vgl. Fig. 4). Während die Vorderseiten der Halsabschnitte 21 mit der vorderen Schmalseite 23 der Grundplatte 9 bündig sind, ragen die Kopfabschnitte 22 über die vordere Schmalseite 23 hinaus. Die Grundplatte 9 weist einen quaderförmigen Hohlraum 13 auf, in welchem ein federbeaufschlagter, plattenförmiger Befestigungskeil 11 und ein schwenkbarer Entriegelungsnocken 29, mit welchem der Befestigungskeil 11 gegen den Federdruck verschoben werden kann, untergebracht sind (vgl. Fig. 4 und 6). Der Hohlraum 13 ist um die doppelte Hakendicke schmaler als die Grundplattenbreite.
Der Befestigungskeil 11 lässt sich in einen hinteren, rechteckförmigen Abschnitt 25 und einen vorderen, L-förmigen Abschnitt 26 gliedern. Die Breite und die Höhe des rechteckförmigen Abschnittes 25 entsprechen der Breite bzw. der Höhe des Hohlraumes 13. Seine Länge entspricht etwa der halben Länge des Hohlraumes 13.
Der L-förmige Abschnitt 26 ist weiter in einen Längsschenkel 27 und einen Querschenkel 28 unterteilt. Der Längsschenkel 27 grenzt an den rechteckförmigen Abschnitt 25 an. Seine Längsachse liegt auf der Längsachse des rechteckförmigen Abschnittes 25. Der Längsschenkel 27 ist sehr schmal, so dass neben ihm auf der einen Seite der bereits erwähnte schwenkbare Entriegelungsnocken 29 und auf der anderen Seite ein Federpaket 30 Platz finden. Seine Breite entspricht etwa der halben Breite der Haken 6 und seine Länge der halben Länge des Hohlraumes 13.
Der Entriegelungsnocken 29 ist in demjenigen Bereich des Hohlraumes 13 angeordnet, welcher zwischen dem Querschenkel 28 des L-förmigen Abschnittes 26 und der vorderen Schmalseite 31 des rechteckförmigen Abschnittes 25 liegt. Er ist in der Horizontalen schwenkbar befestigt. Als Schwenkachse dient ein Bolzen 32. Dieser Bolzen 32 ist in eine Bohrung 33 eingesteckt, welche sich von der Oberseite 17 bis zur Unterseite der Grundplatte 9 erstreckt und rechtwinklig zu dieser verläuft. Der Entriegelungsnocken 29 weist an einem Ende eine ringförmige Erweiterung auf, durch deren zentrale Öffnung der Bolzen 32 dringt (vgl. Fig. 5). Die ringförmige Erweiterung ist mit einer Gewindebohrung
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versehen, welche rechtwinklig zur Längsachse des Entriegelungsnockens 29 verläuft, und in die zur Fixierung des Entriegelungsnockens 29 am Bolzen 32 eine Schraube 34 einschraubbar ist. Der Bolzen 32 kann auf der Höhe dieser Fixierschraube 34 zusätzlich eine Aussparung aufweisen, in welche der vordere Bereich der Fixierschraube 34 eindringen kann.
Der Bolzen 32 ist an seiner Oberseite mit einem Kopf versehen, dessen Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Bohrung 33. Dieser Kopf verhindert einerseits, dass der Bolzen 32 nach unten aus der Bohrung 33 hinausrutscht und dient andererseits zur Befestigung eines Hebelarmes, mit dem der Bolzen 32 um seine Längsachse gedreht werden kann. Das Drehen des Bolzens 32 bewirkt ein Schwenken des Entriegelungsnockens 29.
Die Rückseite des Querschenkels 28 ist S-förmig geformt, und zwar ist der äussere Bereich konkav und der innere Bereich konvex gebogen. Der innere Bereich geht fliessend in eine der seitlichen Schmalseiten des Längsschenkels 27 über. Die Kante, welche beim Übergang des Längsschenkels 27 in den rechteckförmigen Abschnitt 25 des Befestigungskeiles 11 gebildet wird, ist ausserdem abgerundet. Dadurch entsteht eine kantenlose Fläche, welche sich von der einen Vorderkante des rechteckförmigen Abschnittes 25 bis zur seitlichen Schmalseite des Querschenkels 28 verläuft (vgl. Fig. 5).
Wenn der Entriegelungsnocken 29 durch die Betätigung des Hebels geschwenkt wird, dann gleitet seine vordere, abgerundete Stirnfläche an dieser kantenlosen Fläche entlang. Falls der Entriegelungsnocken 29 nach vorn in die Richtung der Haken 6 gedreht wird, stösst er den Befestigungskeil 11 gegen die Federkraft nach vorn. In der Zeichnung 6 ist der Entriegelungsnocken 29 in drei unterschiedlichen Positionen gezeigt.
Die Federkraft auf den Befestigungskeil 11 wird durch ein Federpaket 30 ausgeübt, welches vorzugsweise aus zwei gegenläufigen, ineinanderstek-kenden sowie koaxial verlaufenden Spiralfedern besteht. Die Spiralfedern des Federpakets 30 müssen gegenläufig sein, damit sie sich nicht ineinander verkeilen können. Eine Spiralfeder allein wäre zuwenig stark. Zudem ist ein Federpaket 30 aus mindestens zwei Federn sicherer, da im Fall, dass eine Feder bricht, noch eine zweite vorhanden ist.
Das Federpaket 30 befindet sich neben dem L-förmigen Abschnitt 26 des Befestigungskeiles 11 auf der dem Entriegelungsnocken 29 gegenüberliegenden Seite. Es ist zwischen der vorderen Schmalseite 23 der Grundplatte 9 und der vorderen Schmalseite 31 des rechteckförmigen Befestigungskeilabschnittes 25 angeordnet und verläuft parallel zur seitlichen Schmalseite des L-förmigen Befestigungskeilabschnittes 26.
Die vordere Schmalseite 23 der Grundplatte 9 weist zwei runde Gewindebohrungen 35 auf, welche zur Längsachse der Grundplatte 9 symmetrisch angeordnet sind. Sie ermöglichen den Zugang zum Hohlraum 13. Diese Gewindebohrungen 35 sind mit je einer Inbusschraube 36 verschlossen. Eine dieser Gewindebohrung 35 mündet in denjenigen Bereich des Hohlraumes 13 ein, in welchem der Entriegelungsnocken 29 angeordnet ist. Die andere Gewindebohrung 35 mündet in denjenigen Bereich des Hohlraumes 13 ein, in welchem sich das Federpaket 30 befindet. Das Federpaket 30 steht mit seiner vorderen Stirnseite an der Innenseite der entsprechenden Inbusschraube 36 an.
Die hintere Stirnseite des Hohlraumes 13 ist offen. Wenn sich das Federpaket 30 im entspannten Zustand und der Befestigungskeil 11 in hinterster Position befinden, dann ragt der hinterste Bereich des Befestigungskeils 11 aus dem Hohlraum 13 hinaus. Der Befestigungskeil 11 ist an seiner hinteren Schmalseite 37 keilförmig zugespitzt, wobei sowohl die obere als auch die untere Längskante abgeschrägt sind.
Damit der Befestigungskeil 11 nicht vollständig aus dem Hohlraum 13 hinausrutschen kann, ist er an seiner Oberseite in der Mitte des rechteckförmigen Abschnittes 25 mit einem rechtwinklig abstehenden Sicherungsstift versehen, welcher in eine Aussparung an der Oberseite des Hohlraumes 13 hineinragt (vgl. Fig. 6). Der Befestigungskeil 11 kann nur soweit aus dem Hohlraum 13 herausbewegt werden, bis der Sicherungsstift am hinteren Rand der Aussparung ansteht.
Zur Befestigung des Oberteils 7 am vorderen Ende des Baggerarms sind an der Grundplatte 9 zwei Bolzenplatten 10 befestigt. Jede Bolzenplatte 10 erstreckt sich entlang einer Längskante der Grundplattenoberseite 17. Die Bolzenplatten 10 stehen rechtwinklig auf der Oberseite 17 der Grundplatte 9. Ihre Aussenflächen 16 sind bezüglich der seitlichen Schmalseiten 24 der Grundplatte 9 nach innen versetzt. Die Bolzenplatten 10 können je nach Baggertyp wesentlich länger als die Grundplatte 9 sein. Die Ausbildung und Dimensionierung der Bolzenplatten 10 richtet sich nach den Originalanschlussmassen der einzelnen Baggertypen. Bei diesen Massen gibt es grosse Unterschiede.
Die hinteren Bolzenplattenenden sind mit der hinteren Schmalseite der Grundplatte 9 bündig. Die vorderen Bolzenplattenabschnitte ragen über die vordere Schmalseite 23 der Grundplatte 9 hinaus. Die oberen Bolzenplattenschmalseiten verlaufen parallel zur Grundplattenoberseite 17. Sowohl die hinteren Bolzenplattenschmalseiten als auch der untere Abschnitt der vorderen Bolzenplattenschmalsei-ten verlaufen schräg nach vorne. Der obere Abschnitt der vorderen Bolzenplattenschmalseite ist abgerundet.
Zur Befestigung zweier Verbindungsbolzen 18 weisen die beiden Bolzenplatten 10 je zwei kreisförmige Löcher 19 auf. Diese Löcher 19 befinden sich bei beiden Bolzenplatten 10 an den gleichen Stellen, so dass die Löcher 19 beider Bolzenplatten 10 paarweise miteinander fluchten. In jedes Lochpaar lässt sich nun quer zur Grundplatte 9 ein Verbindungsbolzen 18 einfügen. Die beiden Verbindungsbolzen 18 verlaufen im eingefügten Zustand parallel zur Grundplattenoberseite 17 und zur vorderen sowie zur hinteren Grundplattenschmalseite (vgl. Fig. 8).
Der Bagger verfügt zum Bewegen des Bagger-Löffels über einen Hydraulikzylinder, welcher längs derjenigen Baggerarmseite verläuft, die dem Bagger
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abgewandt ist. Zur Befestigung eines Werkzeuges weist sowohl der vorderste Hydraulikzylinderabschnitt als auch der vorderste Baggerarmabschnitt je eine runde, durchgehende Querbohrung auf. In vielen Fällen wird vorne am Hydraulikzylinder nicht direkt das Werkzeug, sondern eine Verbindungslasche befestigt. Hier weist dann die Verbindungslasche an ihrem vordersten Abschnitt eine Querbohrung auf.
Wenn man das Oberteil 7 der Schnellwechselvorrichtung an einem Baggerarm und dem zugehörigen Hydraulikzylinder bzw. der zugehörigen Verbindungslasche befestigen will, dann wird der vorderste Baggerarmabschnitt und der vorderste Hydraulikzylinder* bzw. Verbindungslaschenabschnitt zwischen die beiden Bolzenplatten 10 bewegt.
Wenn der vorderste Baggerarmabschnitt und der vorderste Hydraulikzylinder- bzw. Verbindungslaschenabschnitt derartig positioniert sind, dass ihre Querbohrungen mit den Bolzenplattenlöcher 19 fluchten, dann lassen sich zwei Verbindungsbolzen 18 durch die Bolzenplattenlöcher 19 und die Querbohrungen hindurchstecken, wodurch das Oberteil 7 der Schnellwechselvorrichtung am Baggerarm und am Hydraulikzylinder bzw. der Verbindungslasche fixiert wird. Die Schnellwechselvorrichtung wird also wie ein herkömmlicher Baggerlöffel befestigt.
Nachdem nun alle Elemente der vorgeschlagenen Schnellwechselvorrichtung für Löffelbagger beschrieben worden sind, kann deren Funktionsweise verstanden werden:
Das Oberteil 7 der Schnellwechselvorrichtung wird, wie oben beschrieben, am unteren Ende des Baggerarms und des Hydraulikzylinders bzw. der Verbindungslasche angebolzt. Die Werkzeuge, welche eingesetzt werden sollen, müssen an ihrer Oberseite mit je einem Unterteil 1 ausgerüstet sein.
Um ein Werkzeug am Baggerarm zu befestigen, wird zuerst das Oberteil 7 mit dem Baggerarm so über dem Unterteil 1 positioniert, dass die Haken 6 genau über den Aussparungen 3 liegen. Danach wird das Oberteil 7 derartig nach unten und nach vorne bewegt, dass die Haken 6 die Querstangen 8 umfassen. Anschliessend wird das Werkzeug mit dem Baggerarm vom Boden abgehoben. Das Werkzeug wird dabei durch sein Eigengewicht mit dem Unterteil 1 der Schnellwechselvorrichtung gegen das Oberteil 7 gepresst, wodurch die Schnellwechselvorrichtung automatisch einrastet. Während des Einrastvorganges drückt zuerst die obere Querkante des Befestigungsbügels 4 den Befestigungskeil 11 nach hinten in den Grundplattenhohlraum 13. Der Befestigungskeil 11 schnappt im zentralen Loch 14 des Befestigungsbügels 4 ein, sobald er sich auf dessen Höhe befindet. Das Werkzeug ist nun zur Arbeit bereit.
Alle Operationen zur Befestigung eines Werkzeuges kann der Baggerführer von seinem Führerstand aus durchführen. Er muss den Führerstand lediglich verlassen, wenn er ein Werkzeug vom Baggerarm lösen will. Um ein Werkzeug zu lösen, dreht man den Hebelarm von Hand im Gegenuhrzeigersinn, wodurch der Befestigungskeil 11 nach vorne ge-stossen und aus dem Loch 14 des Befestigungsbügels 4 hinausgezogen wird.
Zusätzlich soll noch darauf hingewiesen werden, dass der Befestigungskeil 11 um so weiter in den Befestigungsbügel 4 eindringt, je grösser beim Arbeiten der Druck ist, welcher auf die elastischen Kunststoff- oder Gummiplatte 12 wirkt und je stärker diese dadurch zusammengedrückt wird. Dadurch ist jederzeit ein satter Sitz der Schnellwechselvorrichtung gewährleistet.
Damit der Befestigungskeil 11 nicht bedingt durch starke Schläge ausrastet, kann er zusätzlich mechanisch gesichert werden. Solche starken Schläge können vor allem beim Arbeiten mit einem Hydraulik-Abbruchhammer vorkommen.
Die mechanische Sicherung besteht vorzugsweise aus einem automatisch einschnappenden Kugelsperrbolzen 38, welcher in eine Bohrung 39 an einer der seitlichen Schmalseiten 25 der Grundplatte 9 eingesteckt wird (vgl. Fig. 8). Der Kugelsperrbolzen 38 wird eingesteckt, nachdem der Befestigungskeil 11 im Befestigungsbügel 4 eingerastet ist. Er verhindert in eingestecktem Zustand, dass sich der Befestigungskeil 11 nach hinten, aus dem zentralen Loch 14 des Befestigungsbügels 4 bewegen kann.
Die vorgeschlagene Schnellwechselvorrichtung für Löffelbagger weist gegenüber den bisherigen Schnellwechsel-Kupplungen folgende Vorteile auf:
Die vorgeschlagene Schnellwechselvorrichtung zeichnet sich durch eine extrem niedrige Bauweise aus. Dies wird einerseits dadurch erreicht, dass das Unterteil 1 direkt in das Werkzeug integriert wird, andererseits dadurch, dass als bewegliches Element des Schnappverschlusses nicht wie bisher ein zylindrischer Bolzen, sondern ein flacher Befestigungskeil 11 verwendet wird. Keine der bisher bekannten Schnellwechsel-Kupplungen wies eine derart niedrige Bauweise auf. Die kompakte Bauweise hat im weiteren auch ein geringeres Gewicht zur Folge. Die vorgeschlagene Schnellwechselvorrichtung ist dadurch auch leichter als die bisher bekannten Schnellwechsel-Kupplungen.
Die vorgeschlagene Schnellwechselvorrichtung eignet sich wegen der beschriebenen Eigenschaften besonders gut für Minibagger, da dank ihr die Kraft optimal eingesetzt werden kann, und nicht durch überflüssiges Gewicht oder durch eine unnötige Verlängerung des Hebelarms geschwächt wird.
Ein weiterer besonderer Vorteil liegt darin, dass dank der elastischen Kunststoff- oder Gummiplatte 12 erstmals ein automatischer Spielausgleich zwischen der Grundplatte 9 des Oberteils 7 und der Auflageplatte 2 des Unterteils 1 erreicht wird. Dadurch wird ein ständiges Klappern verhindert und damit auch ein vorzeitiger Verschleiss. Zudem ist dadurch das mühsame und aufwendige Nachstellen mit Unterlagsscheiben, wie dies bei anderen bekannten Schnellwechsel-Kupplungen üblich war, nicht mehr nötig.
Die zusätzliche mechanische Sicherung der Schnellwechselvorrichtung gewährleistet auch beim Arbeiten mit einem Hydraulik-Abbruchhammer jederzeit einen sicheren Halt des Werkzeuges.
Besonders vorteilhaft ist schliesslich auch die geschlossene Bauweise des Oberteiles 7, dessen Hohlraum 13 vollständig abgeschlossen ist. Dieser
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Hohlraum 13 wird bei der Montage mit Schmierfett gefüllt. Die im Hohlraum 13 angeordnete Mechanik ist dadurch gut vor Verschmutzung geschützt und bleibt folglich lange funktionstüchtig. Der Zugang zum Federpaket 30 und zum Entriegelungsnocken 29 bleibt durch die beiden Schraubenverschlüsse 35, 36 an der vorderen Schmalseite 23 der Grundplatte 9 gewährleistet. Das im Hohlraum 13 vorhandene Schmierfett reicht dank der geschlossenen Bauweise des Oberteiles 7 für die Schmierung der im Hohlraum 13 untergebrachten beweglichen Teile aus. Eine anderweitige Schmierung erübrigt sich.
Die vorgeschlagene Schnellwechselvorrichtung ist sehr einfach von einer einzelnen Person und ohne die Venwendung zusätzlicher Werkzeuge bedienbar. Die automatische Verriegelung beim Anbringen eines Werkzeuges trägt zusätzlich zu einem bisher nie erreichten Bedienungskomfort bei.
Claims (21)
1. Schnellwechselvorrichtung für Löffelbagger zum Anbringen verschiedener Werkzeuge an den Löffelbagger, bestehend aus einem werkzeugseiti-gen Unterteil (1) und einem baggerarmseitigen Oberteil (7), wobei das Unterteil und das Oberteil über eine Haken-Ösen-Verbindung (6, 3) und einen Schnappverschluss (4, 14, 11) miteinander koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das ober-teilseitige Teil (11, 37, 29, 30) des Schnappverschlusses in einem im Oberteil ausgebildeten Hohlraum (13) untergebracht ist.
2. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (7) aus einer vorzugsweise rechteckförmigen Grundplatte (9) mit dem Hohlraum (13) besteht, die an ihrer Oberseite Bolzenplatten (10) zur Befestigung des Oberteils am vorderen Ende des Baggerarms und an der Vorderkante (20) ihrer Unterseite Haken (6) für die Haken-Ösen-Verbindung aufweist.
3. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken (6) in einen Halsabschnitt (21) und einen gebogenen Kopfabschnitt (22) gegliedert sind, wobei die Halsabschnitte mit der vorderen Schmalseite (23) der Grundplatte (9) bündig sind und die Kopfabschnitte über die Schmalseite hinausragen.
4. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bolzenplatten (10) vorgesehen sind, die sich entlang der Grundplattenoberseite (17) erstrecken und rechtwinklig auf ihr stehen, und die jeweils miteinander fluchtende Öffnungen (19) zur Aufnahme von Verbindungsbolzen (18) aufweisen.
5. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzenplatten (10) in ihrer Längsrichtung derart ausgebildet und dimensioniert sind, dass sie mit ihren hinteren Enden vorzugsweise mit der hinteren Schmalseite der Grundplatte (9) bündig sind und dass ihre vorderen Abschnitte über die vordere Schmalseite (23) der Grundplatte (9) hinausragen können.
6. Schnellwechselvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das oberteilseitige Teil des Schnappverschlusses einen Befestigungskeil (11) aufweist, der mit einem Entriegelungsnocken (29) gegen den durch eine Federvorrichtung (30) auf den Befestigungskeil ausgeübten Druck verschiebbar ist.
7. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungskeil (11) in einen hinteren rechteckförmigen Abschnitt (25) und einen vorderen L-förmigen Abschnitt (26) mit einem an den rechteckförmigen Abschnitt (25) grenzenden Längsschenkel (27) und einem Querschenkel (28) aufgeteilt ist, wobei die Breite und die Höhe des rechteckförmigen Abschnitts (25) der Breite bzw. der Höhe des Hohlraums (13) entspricht und seine Länge etwa der halben Länge des Hohlraums entspricht.
8. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungsnocken (29) und die Federvorrichtung (30) jeweils neben dem Längsschenkel (27) des L-förmigen Abschnitts (26) des Befestigungskeils (11) angeordnet sind, wobei der Entriegelungsnocken auf der Seite des Querschenkels angeordnet ist, wobei der recht-eckförmige Abschnitt (25) des Befestigungskeils mit der Federvorrichtung mit Druck beaufschlagbar ist und der Befestigungskeil mit dem mit dem L-förmigen Abschnitt in Wechselwirkung stehenden Entriegelungsnocken in einer gewünschten Position haltbar ist.
9. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungsnocken (29) mit einem Hebelarm um einen Bolzen (32) schwenkbar ist, der in einer Bohrung (33) vorgesehen ist, die sich von der Oberseite (17) bis zu der Unterseite der Grundplatte (9) erstreckt und rechtwinklig zu dieser verläuft, so dass die Position des Befestigungskeils (11) einstellbar ist.
10. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung (30) aus zwei gegenläufigen, ineinandersteckenden und koaxial verlaufenden Spiralfedern besteht.
11. Schnellwechselvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Oberteil und dem Unterteil ein elastisches Element (12) zum Spielausgleich im gekoppelten Zustand vorgesehen ist.
12. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (12) eine elastische Kunststoff- oder Gummiplatte ist, die auf der Oberseite des Unterteils (1) angeordnet ist.
13. Schnellwechselvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (1) aus einer vorzugsweise rechteckförmigen Auflageplatte (2) besteht, an deren einen Schmalseite Aussparungen (3) zur Aufnahme der Haken (6) und an deren anderen Schmalseite ein Befestigungsbügel (4) für den Schnappverschluss (11) vorgesehen sind.
14. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (2) direkt an der Oberseite des Werkzeugs angebracht ist, dass zwei Aussparungen (3) symmetrisch zur
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Längsachse (5) der Auflageplatte angeordnet sind, deren Längsseiten parallel zu dieser Längsachse verlaufen, und dass an der Seite, an der die Aussparungen vorgesehen sind, eine sich über die gesamte Seite erstreckende Querstange (8) vorgesehen ist, die zusammen mit den Aussparungen Ösen bildet.
15. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbügel (4) derart rahmenförmig ausgestaltet ist, dass er aus zwei langen geraden Längsstegen besteht, die an beiden Enden mit je einem geraden, kurzen, rechtwinklig zu den Längsstegen angeordneten Quersteg verbunden sind, wobei einer der Längsstege an der Aufnahmeplatte (2) befestigt ist.
16. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich das elastische Element (12) zwischen den Aussparungen (3) befindet und sich auf der Auflageplatte (2) erstreckt.
17. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich das elastische Element (12) über etwa 80% der Länge der Auflageplatte (2) erstreckt.
18. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (2) an ihrer Oberseite zur Aufnahme des elastischen Elements (12) mit einem rechteckförmigen, flachen Aufnahmerahmen versehen ist, dessen Höhe geringer als die des elastischen Elements ist.
19. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (12) austauschbar ist.
20. Schnellwechselvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (13) des Oberteils (7) mit Schmierfett versehen und vollständig abgeschlossen ist, wobei die Federvorrichtung (30) und der Entriegelungsnocken (29) durch Schraubenverschlüsse (35, 36) zugänglich sind.
21. Schnellwechselvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenverschlüsse (35, 36) an der vorderen Schmalseite (23) der Grundplatte (9) vorgesehen sind.
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