CH687844A5 - Schublade und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

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CH687844A5
CH687844A5 CH02990/94A CH299094A CH687844A5 CH 687844 A5 CH687844 A5 CH 687844A5 CH 02990/94 A CH02990/94 A CH 02990/94A CH 299094 A CH299094 A CH 299094A CH 687844 A5 CH687844 A5 CH 687844A5
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CH
Switzerland
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drawer
rail
housing
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claws
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CH02990/94A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Telge
Original Assignee
Merz Meyer Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/423Fastening devices for slides or guides
    • A47B88/427Fastening devices for slides or guides at drawer side

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schublade, deren Gehäuse über Auszüge an den Korpus eines Möbelstückes anschliessbar ist, wobei der jeweilige Auszug wenigstens eine Schubladenschiene sowie eine am Möbelstück befestigbare Möbelschiene aufweist, sowie ein Verfahren zur Herstellung der Schublade.
Das Gehäuse der bisher bekannten Schubladen wird aus einem einzigen Stück Material hergestellt. Zunächst wird aus einer Blechplatte ein Nutzen herausgestanzt, dessen Eckpartien ausgespart sind. Danach werden die Seitenwände unter anderem hochgestellt und die Kanten der benachbarten Seitenwände werden dann zusammengeschweisst. Die Schubladenschiene wird bei den vorbekannten Schubladen mit dem Schubladengehäuse untrennbar verbunden, beispielsweise auch durch Zusam-menschweissen.
Bei der Herstellung des Gehäuses aus einem einzigen Materialstück entsteht viel Abfall, welcher vor allem durch die ausgesparten Eckpartien im Nutzen verursacht wird. Zur Bearbeitung der grossflächigen Materialstücke braucht man grosse Maschinen. Wenn Abmessungen von Schubladengehäusen geändert werden müssen, dann müssen neue Werkzeuge für die genannten Maschinen angefertigt werden, was eine sehr kostspielige Angelegenheit ist.
Es ist bekannt, dass es verschiedene Arten von Schubladenauszügen gibt. Dies bedeutet, dass die Schienen, aus welchen der jeweilige Auszug besteht, unterschiedlich ausgebildet sind. Die Schubladenschiene aus dem einen Auszug kann daher mit den übrigen Schienen im Schubladenauszug einer anderen Art in den meisten Fällen nicht zusammenarbeiten. Als man bisher eine bestimmte Ausführung der Schubladenschiene an einem Schubladengehäuse untrennbar befestigt hatte, konnte dieses Schubladengehäuse nicht zusammen mit einer anderen Art von Schubladenauszug verwendet werden.
Derselbe Hersteller von Schubladen verwendet manchmal selbst veschiedene Arten von Schubladenauszügen. Für jede dieser Arten von Auszügen musste die Herstellungsstrasse bisher gesondert eingerichtet werden. Dieses Einrichten ist in der Regel nicht nur kostspielig sondern auch zeitraubend. Ähnliche Probleme entstehen, wenn ein Hersteller der Schubladengehäuse diese an andere Firmen liefert und wenn diese Abnehmer unterschiedliche Arten von Auszügen benützen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die genannten Nachteile sowie noch weitere, darunter auch die nachstehend genannten Nachteile der bekannten Schubladen sowie des vorbekannten Verfahrens zur Herstellung derselben zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird bei der Schublade der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäss so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannt ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 17 definiert.
Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Schublade sowie des Verfahrens zur Herstellung derselben anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Frontansicht eine der Eckpartien des Vorderteiles einer ersten Ausführungsmöglichkeit der vorliegenden Schublade,
Fig. 2 in einer Seitenansicht einen Seitenteil der Schublade nach Fig. 1, in welchem eine Schubladenschiene eingesetzt ist,
Fig. 3 in einer Draufsicht den Seitenteil und die Schubladenschiene aus Fig. 2,
Fig. 4 in einer Seitenansicht jenen Seitenteil des Schubladengehäuses, welcher in Fig. 2 dargestellt ist,
Fig. 5 in einer Frontansicht den Seitenteil gemäss Fig. 4,
Fig. 6 in einer Draufsicht den Seitenteil gemäss Fig. 4,
Fig. 7 in einer Seitenansicht jene Schubladenschiene, welche in der Darstellung gemäss Fig. 2 dem Seitenteil gemäss Fig. 4 zugeordnet ist,
Fig. 8 in einer Draufsicht die Schubladenschiene nach Fig. 7,
Fig. 9 in einer Seitenansicht eine Schubladenschiene, welche der Schubladenschiene gemäss Fig. 7 zwar entspricht, welche jedoch so abgeändert ist, dass sie an der gegenüberliegenden Seite des Schubladengehäuses angebracht werden kann, Fig. 10 in einer Draufsicht die Schubladenschiene nach Fig. 9,
Fig. 11 in einer Draufsicht eine der Endpartien eines rinnenförmigen Gebildes an der Unterseite des Schubladenbodens,
Fig. 12 in einer Draufsicht die entgegengesetzte Endpartie der Rinne,
Fig. 13 in einer Draufsicht eine der Öffnungen im mittleren Bereich der Rinne,
Fig. 14 in einer Frontansicht eine der Eckpartien des Vorderteiles einer zweiten Ausführungsmöglichkeit der vorliegenden Schublade und
Fig. 15 in einer Seitenansicht den Seitenteil der Schublade gemäss Fig. 14.
In Fig. 1 ist in einer Frontansicht eine der Eckpartien des Vorderteiles einer ersten Ausführungsmöglichkeit der vorliegenden Schublade dargestellt. Eine solche Schublade kann im Korpus eines Schreibpultes, in einem Schrank usw. angeordnet sein. Da es allgemein und gut bekannt ist, wie Schubladen in Möbelstücken usw. montiert sein können, kann hier auf eine diesbezügliche Darlegung verzichtet werden.
Die Schublade umfasst ein Gehäuse 1, von dem in Fig. 1, wie bereits erwähnt, in einer Frontansicht nur eine der Eckpartien des Vorderteiles derselben dargestellt ist. Die Schublade umfasst ferner Auszüge 5. Je einer dieser Auszüge 5 ist einer der Seiten des Schubladengehäuses 1 zugeordnet. Dabei sind dies jene Seiten des Schubladengehäuses 1, welche parallel zur Ausziehrichtung der Schublade verlaufen. In Fig. 1 ist nur einer dieser Auszüge 5 dargestellt.
Das Schubladengehäuse 1 weist einen Boden 2, eine Frontwand 3, eine Hintenwand (nicht ersicht-
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lieh) sowie Seitenteile 4 auf, wobei von diesen in Fig. 1 nur der rechts liegende Seitenteil 4 dargestellt ist. Der links liegende Seitenteil ist im wesentlichen gleich ausgebildet wie der rechte Seitenteil 4. Diese Seitenteile 4 sind parallel zur Ausziehrichtung der Schublade angeordnet. Der Boden 2 des Schubladengehäuses 1, die Wände 3 und die Seitenteile 4 desselben sind als Einzelteile ausgeführt. Diese Teile 2 bis 4 werden in ihre gewünschte Stellung zueinander und einander so zugefügt, dass sie die Form des Schubladengehäuses 1 bereits definieren. Hiernach werden die Ränder dieser Teile 2 bis 4 untereinander so verbunden, dass daraus ein Ganzes, nämlich das Schubladengehäuse 1 entsteht. Diese Verbindung kann beispielsweise durch Schweissen bewerkstelligt werden, wenn die Einzelteile 2 bis 4 des Schubladengehäuses 1 aus Blech sind.
Der Schubladenauszug 5 weist eine Schubladenschiene 6 und zumindest noch eine Möbelschiene 7 auf. Die Schubladenschiene 6 ist zum Anbringen am Schubladengehäuse 1 bestimmt, während die Möbelschiene 7 am Korpus eines Möbelstückes oder ähnlich zu befestigen ist. Ausser der Schubladenschiene 6 ist der übrige Teil des Auszuges 5 nur schematisch dargestellt, da viele Arten von Schubladenauszügen bekannt sind.
Die Schubladenschiene 6 und das Schubladengehäuse 1 sind derart ausgeführt, dass die Schubladenschiene 6 am Schubladengehäuse 1 ansteckbar ist. Zu diesem Zweck ist die Schubladenschiene 6 mit abstehenden Ansteckmitteln 10 versehen und das Schubladengehäuse 1 weist eine Gruppe von Öffnungen bzw. eine Lochung bzw. eine Lochreihe 35 auf. Die einzelnen Öffnungen der Lochreihe 35 und die einzelnen Elemente der Ansteckmittel 10 sind so ausgeführt und angeordnet, dass die Schubladenschiene 6, wenn sie am Schubladengehäuse 1 angesteckt ist, an diesem Gehäuse 1 festsitzt, und dass diese Verbindung sich nicht ohne weiteres lösen lässt.
Die Schubladenschiene 6 ist in Fig. 7 in einer Seitenansicht und in Fig. 8 in einer Draufsicht dargestellt. Die Schubladenschiene 6 weist einen länglichen Grundkörper 11 auf, der vorteilhaft aus einem Streifen von Stahlblech geformt worden ist und dessen Querschnitt im wesentlichen Z-förmig (Fig. 1) ist. Dies heisst, dass diese Schiene 6 einen oberen Flansch 12, einen unteren Flansch 13 sowie einen diese Flansche 12 und 13 verbindenden Steg 14 aufweist. Die Flansche 12 und 13 verlaufen praktisch parallel zueinander und der Steg 14 steht praktisch senkrecht zu diesen Flanschen 12 und 13. Die Flansche 12 und 13 stehen von den gegenüberliegenden Seiten des Steges 14 ab.
In einem der Endbereiche des Schienensteges 14 ist ein Teil des ersten bzw. oberen Flansches 12 entfernt und in diesem Bereich ist der Steg 14 mit einer Bohrung 15 zur Aufnahme der Welte einer an Schubladenschienen üblichen Rolle (nicht dargestellt) versehen. Der obere Flansch 12 ist in einer an sich bekannten Weise so geformt, dass er mit den übrigen Bestandteilen des Auszuges 5 zusammenarbeiten kann. Die in Fig. 1 dargestellte Ausführung der Schubladenschiene 6 bzw. des oberen
Flansches 12 derselben stellt einen der Bestandteile eines Auszuges mit Rollenführung dar.
Von der Oberseite bzw. von der dem oberen Flansch 12 zugewandten Seite des unteren Flansches 13 stehen die Ansteckmittel 10 ab. Diese Mittel 10 sind als Ausprägungen ausgeführt, welche durch Herausbiegen bestimmter Bereiche des unteren Flansches 13 aus der Ebene dieses Flansches 13 gewonnen worden sind.
Die Ausprägungen 10 weisen zwei Krallen 16 auf, welche im wesentlichen gleich ausgebildet sind und von welchen je eine in einem der Endbereiche dieses Flansches 13 der Schubladenschiene 6 angeordnet ist. Die jeweilige Kralle 16 weist einen ersten, flächenhaften und im wesentlichen parallel zum übrigen Teil des Flansches 13 verlaufenden Abschnitt 17 sowie einen zweiten Abschnitt 18 auf, wobei dieser zweite Abschnitt 18 den plattenförmi-gen bzw. flachen Krallenabschnitt 17 mit dem übrigen Material des unteren bzw. zweiten Flansches 13 verbindet und zu diesem praktisch rechtwinklig steht. Die Längsrichtung dieses Flachabschnittes 17 der Kralle 16 fällt mit der Längsrichtung der Schubladenschiene 6 zusammen. In seiner Längsrichtung ist der ersten Krallenabschnitt 17 gegen sein freies Ende hin leicht aufwärts gebogen, damit dieser Krallenabschnitt 17 mit dem betreffenden Wandabschnitt einer entsprechenden Öffnung in der Wand des Schubladengehäuses 1 leicht in Eingriff gebracht werden kann. Die ersten Krallenabschnitte 17 der beiden Krallen 16 auf der Schubladenschiene zeigen in gleicher Richtung und zwar gegen die Bohrung 15 im Steg 14 der Schubladenschiene 6 hin.
Die Ausprägungen 10 umfassen ferner Lappen 19, welche praktisch rechtwinklig zum übrigen Teil des Flansches 13 stehen. Diese Lappen 19 sind schmäler als die Krallen 16 und die Höhe dieser Lappen 19 ist mit der Höhe der Krallen 16 vergleichbar.
Die Ausprägungen 10 umfassen auch Arretierhaken 20, die vom Flansch 13 in gleicher Richtung abstehen wie die Krallen 16 und deren Richtung zur Richtung der Krallen 16 jedoch entgegengesetzt ist. Im dargestellten Fall weist der untere Flansch 13 zwei sich in einem Abstand voneinander befindliche Arretierhaken 20 auf, wobei der Abstand des jeweiligen Hakens 20 vom nächstliegenden Ende des Flansches 13 kleiner ist als der Abstand zwischen den Arretierhaken 20 selbst. Der jeweilige Arretierhaken 20 weist einen ersten und praktisch parallel zum Flansch 13 verlaufenden Abschnitt 21 sowie einen zweiten Abschnitt 22 auf, welcher den ersten Hakenabschnitt 21 mit dem übrigen Material des Flansches 13 verbindet. Dieser zweite Hakenabschnitt 22 verläuft schräg gegenüber dem Flansch 13 und ist so kurz, dass die Unterseite des ersten Hakenabschnittes 21 praktisch in derselben Ebene liegt wie die Oberseite des Flansches 13.
Fig. 9 zeigt in einer Seitenansicht eine Schubladenschiene 8, welche der Schubladenschiene 6 gemäss Fig. 7 bzw. 8 im wesentlichen gleicht, welche jedoch so abgeändert ist, dass sie an der gegenüberliegenden Seite des Schubladengehäuses 1 angebracht werden kann. Fig. 10 zeigt diese zweite
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Schubladenschiene 8 gemäss Fig. 9 in einer Draufsicht.
Fig. 4 zeigt in einer Seitenansicht jenen Seitenteil 4 des Schubladengehäuses 1, welcher unter anderem in Fig. 1 dargestellt ist. In Fig. 5 ist der Seitenteil 4 in einer Frontansicht und in Fig. 6 in einer Draufsicht dargestellt. Der Seitenteil 4 ist im wesentlichen U-förmig, sodass er einen Boden bzw. Bodenbereich 25 sowie zwei von diesem abstehende und im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Schenkel 26 und 27 aufweist. Der Boden 25 dieses U-Profils ist der oberen Öffnung 28 (Fig. 1) des Schubladengehäuses 1 zugeordnet. Die vertikal verlaufenden Kanten 42 dieses Seitenteiles 4 stehen frei.
Der eine der genannten U-Schenkel 26 eines solchen Seitenteiles 4 bildet eine der Seitenwände des Schubladengehäuses 1 und dieser Schenkel 26 ist mit dem Boden 2 und mit den diesem Schenkel 26 zugewandten Kanten der Querwänden 3 des Schubladengehäuses 1 in der vorstehend bereits beschriebenen Weise fest verbunden. In dieser Seitenwand 26 sind vertikal verlaufende und sich in Abständen voneinander befindliche Sicken 24 ausgeführt, welche sich gegen das Innere des Schubladengehäuses 1 hin öffnen. In diese Sicken 24 können Trennwände (nicht dargestellt) eingesetzt werden, welche den Innenraum des Schubladengehäuses 1 in einer an sich bekannten Weise unterteilen.
Der andere Schenkel 27 des U-förmigen Seitenteiles 4 ist so hoch ausgeführt, dass er bis zum Niveau des Bodens 2 des Schubladengehäuses 1 reicht. Die freie Randpartie dieses zweiten Seitenschenkels 27 ist mit einer nach Innen gerichteten Bördelung 29 versehen.
Die Unterseite des Bodens 2 des Schubladengehäuses 1 ist mit rinnenförmigen Gebilden 30 versehen, welche einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Diese Rinne 30 weist eine Bodenwand 31 sowie Schenkelwände 32 und 33 auf, welche sich an die Längskanten der Bodenwand 31 anschliessen und welche zur Bodenwand 31 praktisch rechtwinklig stehen. Die freien Kanten der Schenkelwände 32 und 33 der Rinnen 30 sind am Schubladengehäuse 1 befestigt. Je eine dieser Rinnen 30 ist einem Randbereich des Schubladenbodens 2 zugeordnet, und zwar jenem Randbereich, welcher zur Ausziehrichtung der Schublade parallel verläuft bzw. welcher den ersten Schenkel 26 des Seitenteiles 4 umfasst.
Jener Schenkel 26 des Seitenteiles 4, welcher die Seitenwand des Schubladengehäuses 1 bildet, setzt sich unterhalb des Bodens 2 des Schubladengehäuses 1 weiter fort und dieser Fortsatz des Seitenteil-Schenkels 26 bildet eine der Schenketwände 33 bzw. die äussere Schenkelwand 33 der Rinne 30. Die freie Kante der gegenüberliegenden Schenkelwand 32 ist mit einem horizontal liegenden Flansch 34 versehen, welcher an der Unterseite des Bodens 1 aufliegt und eine sichere Befestigung der Rinne 30 am Schubladengehäuse 1 unterstützt. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann der Seitenteil 4 und die Rinne 30 aus einem Stück von Material ausgeführt sein.
In der Bodenwand 31 der jeweiligen Rinne 30 ist die bereits erwähnte Gruppe 35 von Öffnungen ausgeführt, in welche die Ausprägungen 10 an der Schubladenschiene 6 einsetzbar bzw. einsteckbar sind.
Die Lochreihe 35 im Rinnenboden 31 weist eine erste Art von Öffnungen 36 und 43 (Fig. 11 und 12) auf, welche zur Aufnahme der Krallen 16 an der Schubladenschiene 6 bestimmt sind. Zwischen der ersten dieser Öffnungen 36 und dem anliegenden Ende des Rinnenbodens 31 bzw. der anliegenden freien Kante 42 des Seitenteiles 4 liegt ein erster Wandabschnitt 38 des Rinnenbodens 31. Hinter diesen Wandabschnitt 38 greift der Flachabschnitt 17 der Kralle 16. Der Wandabschnitt 38 ist mit einer in das Innere der Rinne 30 eingedrückten Sicke 39 versehen, welche den Reibgriff zwischen der Kralle 16 und diesem Wandabschnitt 38 erhöht. Der Wandabschnitt 38 weist eine quer zur Längsrichtung der Rinne 30 verlaufende Kante 49 auf, welche sich in einem Abstand von der freien Kante 42 des Seitenteiles 4 befindet, sodass in der Endpartie des Rinnenbodens 31 ein Einschnitt 43 vorhanden ist.
Die erste der genannten Krallenöffnungen 36 hat einen breiteren Bereich 44 sowie einen schmäleren Bereich 45, welche in der Längsrichtung der Rinne 30 aufeinander folgen. Die Breite des breiteren Öffnungsbereiches 44 ist so bemessen, dass die Breite der Kralle 16 etwas kleiner ist als die Breite dieses Öffnungsbereiches 44. Die Länge dieses Öffnungsbereiches 44 ist, gemessen von einer dieser Öffnungen 36 zugewandten Kante 40 des Wandabschnittes 38, etwas grösser als die Länge des Flachabschnittes 17 der Kralle 16, sodass der Flachabschnitt 17 der Kralle 16 durch diesen breiteren Öffnungsbereich 44 problemlos hindurchgeführt werden kann.
Die Breite des schmäleren Bereiches 45 der Krallenöffnung 36 ist etwas grösser als die Breite eines der Lappen 19. Die Länge dieses schmäleren Öffnungsbereiches 45 ist beträchtlich grösser als die Länge jener Bahn, welche der Lappen 19 und somit auch die Kralle 16 in dieser Öffnung 36 zurücklegen, wenn die Schubladenschiene 6 entlang dem Schubladengehäuse 1 vorgeschoben wird. Im mittleren Abschnitt des schmäleren Öffnungsbereiches 45 ist eine in das Innere dieses Öffnungsbereiches 45 ragende Materialzunge 46 mit einer geradlinig verlaufenden Stirnkante 47 ausgebildet. Diese Stirnkante 47 verläuft parallel zur gegenüberliegenden Längskante des schmäleren Öffnungsbereiches 45 und der Abstand zwischen diesen gleicht etwa der Breite des Lappens 19. Zwischen dieser Materialzunge 46 und der Endkante dieses schmäleren Bereiches 45 der Bodenöffnung 36 liegt eine Erweiterung 48 dieses Öffnungsbereiches 45.
Während des Einsetzens der Schubladenschiene 6 in das Schubladengehäuse 1 ..geht zunächst die Kralle 16 durch den breiteren Öffnungsbereich 44 und der Lappen 19 durch die Erweiterung 48 des schmäleren Öffnungsbereichs 45 hindurch. Anschliessend wird die Schiene 6 in der Längsrichtung der Rinne 30 und in der Richtung des Flachteiles 17 der Kralle 16 vorgeschoben. Dabei gelangt
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die Kralle 16 hinter der Sicke 39 in Eingriff und der Lappen 19 findet Platz im vor der Stirnkante 47 der Materialzunge 46 liegenden engen Bereich der Öffnung 36. Die Kralle 16 verhindert, dass sich die Schubladenschiene 6 vom Schubladengehäuse 1 entfernen kann und der Lappen 19 verhindert, dass sich die eingesetzte Schubladenschiene 6 senkrecht zur Längsrichtung des Rinnenbodens 31 bewegen kann.
Die gegenüberliegende Endpartie der Rinne 30 (Fig. 12) ist praktisch gleich ausgebildet wie die gerade beschriebene erste Endpartie derselben. Die Kralle 16 an diesem Ende der Schubladenschiene 6 ist auf dieser Schiene 6 so angeordnet, dass sie beim Einsetzen der Schubladenschiene 6 in das Schubladengehäuse 1 durch den Einschnitt 43 hindurchgeht. Der dieser Kralle 16 am nächsten liegende Lappen 19 geht durch den breiteren Bereich 44 der zweiteiligen Bodenöffnung 36 hindurch. Während des genannten anschliessenden Vorschiebens der Schiene 6 gelangt die zweite Kralle 16 in Eingriff mit der Sicke 39 dieser zweiten Öffnung 36 und der Lappen 19 bewegt sich aus dem breiten Bereich 44 der zweiteiligen Öffnung 36 in den engen Öffnungsbereich vor der Materialzunge 46. Somit wird auch das andere Ende der Schiene 6 im Schubladengehäuse 1 sicher gehalten.
Die Lochreihe 35 im Rinnenboden 31 umfasst auch eine zweite Art von Öffnungen 50 (Fig. 13), welche zur Aufnahme jener Führungslappen 19 bestimmt sind, die entlang der Schubladenschiene 6 verteilt sind. Die Führungsöffnung 50 ist im wesentlichen rechteckförmig, wobei die Richtung der längeren Seite dieser Führungsöffnung 50 mit der Längsrichtung der Rinne 30 zusammenfällt. Die Breite des Führungslappens 19 ist kleiner als die Länge der kürzeren Seite 51 dieser Führungsöffnung 50. Im mittleren Bereich dieser Führungsöffnung 50 ist eine von einer der Längsseiten 52 der Führungsöffnung 50 abstehende Zunge 53 mit einer geradlinig verlaufenden Stirnkante 54 ausgeführt. Der Abstand zwischen dieser Stirnkante 54 und der gegenüberliegenden Längsseite 55 der Führungsöffnung 50 gleicht praktisch der Breite des Führungslappens 19. Beim Einsetzen der Schubladenschiene 6 in das Schubladengehäuse 1 gelangt der Führungslappen 19 in eine der breiteren Partien 56 bzw. 57 der Führungsöffnung 50. Im vorliegenden Fall gelangt der Lappen 19 in die rechts liegende breitere Partie 57 der Führungsöffnung 50. Beim Vorschieben der Schubladenschiene 6 nach links wird der Lappen 19 in den engen Bereich der Öffnung 50 vor der Zunge 53 versetzt, sodass dieser Lappen 19 dann seitliche Bewegungen dieses Abschnittes der Schubladenschiene 6 verhindert.
Die Lochreihe 35 im Rinnenboden 31 weist noch eine dritte Art von Öffnungen 60, welche zur Aufnahme eines des Arretierhaken 20 bestimmt sind. Die Breite des Arretierhakens 20 ist etwas kleiner als die Breite dieser Öffnung 60. Die Länge dieser Arretieröffnung 60 ist so gewählt, dass die Stirnkannte des Arretierhakens 20 an einer der quer zur Längsrichtung der Rinne 30 stehenden Kanten dieser Öffnung 60 in Anschlag gelangt, nachdem die Vorschubbewegung der Schubladenschiene 6 beendet ist. Im vorliegenden Fall ist die rechts liegende Kante 61 die Anschlagkante, hinter welcher der Arretierhaken 20 einrastet. Dadurch wird verhindert, dass die Schubladenschiene 6 sich wieder nach rechts bewegen kann, wodurch sie sich vom Schubladengehäuse 1 lösen könnte.
Die Lage der Ausprägungen 10 und der diese aufnehmenden Öffnungen 35 ist so gewählt, dass bei eingesetzter Schubladenschiene 1 die Ausprägungen 10 in den entsprechenden Öffnungen 35 liegen. Fig. 2 und Fig. 3 zeigen das Schubladengehäuse 1 und die Schubladenschiene 6 im beschriebenen zusammengesetzten Zustand. Aus der vorstehenden Beschreibung dürfte ersichtlich sein, dass das rinnenförmige Gebilde 30 an den beiden Seiten des Schubladengehäuses 1 gleich und zudem noch so ausgebildet ist, dass in dieselbe Ausführung der Rinne 30 sowohl die Schubladenschiene für die linke Seite (Fig. 7 und 8) als auch die Schubladenschiene für die rechte Seite (Fig. 9 und 19) des Schubladengehäuses 1 eingesetzt werden kann.
Fig. 14 zeigt in einer Frontansicht eine der Eckpartien des Vorderteiles einer zweiten Ausführungsmöglichkeit der vorliegenden Schublade, welche für Auszüge mit Kugelführung ausgeführt ist. Fig. 15 zeigt in einer Seitenansicht den Seitenteil der Schublade gemäss Fig. 14. Das Schubladengehäuse 1 ist im vorliegenden Fall im wesentlichen gleich ausgebildet wie das Schubladengehäuse 1 bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Schublade. Die Schubladenschiene 66 weist dagegen einen C-förmigen Querschnitt auf, welcher für die Kugelführung erforderlich ist und welcher allgemein bekannt ist. Die restlichen Bestandteile des Auszuges mit Kugelführung sind ebenfalls allgemein bekannt.
Die Schubladenschiene 66 ist mit Ausprägungen 70 versehen, welche Krallen 71 und 72 umfassen. Je eine dieser Krallen 71 bzw. 72 befindet sich in einer der Endpartien 42 der Schubladenschiene 66. Diese Krallen 71 und 72 sind im mittleren Bereich der Höhe des C-förmigen Profils 66 angeordnet und sie stehen von der Aussenseite der Schiene 66 ab. Die jeweilige Kralle 71 bzw. 72 weist einen Flachabschnitt 73 auf, welcher im wesentlichen parallel zur Ebene der Schubladenschiene 66 verläuft und welcher im wesentlichen gleich geformt ist wie der Flachabschnitt 17 der vorstehend beschriebenen Kralle 16. Der Flachabschnitt 73 der vorliegenden Kralle 71 bzw. 72 erstreckt sich quer zur Längsrichtung der Schubladenschiene 66 und er ist aufwärts gerichtet. Das untere Ende dieses Flachabschnittes 73 ist über einen zweiten Abschnitt 74 der Kralle 71 bzw. 72 an den Grundkörper 67 der Schubladenschiene 66 angeschlossen. Dieser Anschlussabschnitt 74 steht praktisch senkrecht zur Oberfläche der Schubladenschiene 66 bzw. zur Oberfläche jenes Bereiches des Schienengrundkörpers, von dem dieser Anschlussabschnitt 74 absteht.
Die Seitenteile 4 des Schubladengehäuses 1 sind bei dieser zweiten Ausführungsform der Schublade im wesentlichen gleich ausgebildet wie die Seitenteile 4 der ersten Ausführungsform. Der jeweilige Seitenteil 4 weist somit auch einen im we-
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sentlichen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkeln 26 und 27 auf. Der erste dieser Schenkel 26 bildet eine der Längsseiten des Schubladengehäuses 1. In den Endpartien dieser Längsseite 26 ist ein Schlitz 78 ausgeführt, in welchem der Anschlussabschnitt 74 der Kralle 71 Platz finden kann. Die Lochung 35 im Rinnenboden 31 umfasst auch zumindest eine Öffnung 80, welche sich etwa in der Mitte der Länge der Rinne 30 befinden kann. In dieser Öffnung 80 rastet eine der Endpartien eines L-förmigen Gliedes (nicht dargestellt), dessen anderer Schenkel an der Schubladenschiene 66 befestigt ist. Das L-Glied verhindert quer zur Längsrichtung der Schublade gerichtete Bewegungen der mittleren Partie der Schubladenschiene 66.
Das Anbringen der Schubladenschiene 66 an das Schubladengehäuse 1 erfolgt in der Weise, dass die Spitze des Flachabschnittes 73 der jeweiligen Kralle 71 bzw. 72 in einen der Schlitze 78 in den Endpartien 42 der Seitenwand 26 von unten her eingeführt wird, und zwar so weit, bis der Anschlussabschnitt 74 der Kralle 71 bzw. 72 auf der unteren Kante des Schlitzes 78 ruht. Der Flachabschnitt 73 der jeweiligen Kralle 71 stützt sich dann an der Rückseite des Schienengrundkörpers 67 ab. In diesem Bereich ist die Rückseite des Schienengrundkörpers 67 mit einer flächenhaften Delle 79 versehen, in welcher der Flachabschnitt 73 der Kralle 71 ruhen kann.
Zweckmässig ist, das Schubladengehäuse 1 sowohl mit den Rinnen 30 im Bereich des Schubladenbodens 2 als auch mit den Schlitzen 78 in den Endpartien der Seitenwand 26 zu versehen, wie dies in Fig. 14 bzw. 15 dargestellt ist. Denn dann können an einem Schubladengehäuse 1 entweder Auszüge mit Rollenführung oder mit Kugelführung angebracht werden.
Die vorliegende Schublade kann in der Weise hergestellt werden, dass die Seitenteile 4, welche den genannten U-förmigen Querschnitt aufweisen, durch eine Verformung bzw. Querverformung eines Materialstreifens gewonnen werden. Anschliessend werden die inneren Schenkel 26 der Seitenteile 4 mit den übrigen Teilen des Schubladengehäuses 1 zusammengefügt und dann werden alle Teile des Schubladengehäuses untereinander fest verbunden. Hierbei wird auch der Flansch 34, der sich an der Innenseite der Rinne 30 befindet, an die Unterseite des Gehäusebodens 2 angeschlossen. Wenn die einzelnen Teile des Schubladengehäuses 1 aus Blech sind, dann kann die Verbindung dieser Teile beispielsweise durch Zusammenschweissen, insbesondere durch Punktschweissen, erfolgen. Die Seitenteile 4 können durch Rollieren hergestellt werden.

Claims (13)

Patentansprüche
1. Schublade, deren Gehäuse (1) über Auszüge (5) an den Korpus eines Möbelstückes anschliess-bar ist, wobei der jeweilige Auszug wenigstens eine Schubladenschiene (6; 66) sowie eine am Möbelstück befestigbare Möbelschiene (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenschiene am Schubladengehäuse (1) ansteckbar ist.
2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenschiene (6; 66) abstehende Ansteckmittel (10; 70) aufweist und dass am Schubladengehäuse (1) Öffnungen (35; 78) ausgeführt sind, in welche die Ansteckmittel eingeführt werden können.
3. Schublade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteckmittel (10; 70) als Ausprägungen ausgeführt sind, dass diese Ausprägungen zumindest zwei Krallen (16; 71) umfassen, von welchen je eine in einem der Endbereiche der Schubladenschiene (6; 66) angeordnet ist, dass die jeweilige Kralle einen ersten, flächenhaften und im wesentlichen parallel zum übrigen Teil des Flansches (13) der Schubladenschiene verlaufenden Abschnitt (17; 73) sowie einen zweiten Abschnitt (18; 74) aufweist, und dass dieser zweite Abschnitt der Kralle den plattenförmigen Abschnitt der Kralle mit dem übrigen Teil des Flansches verbindet.
4. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (2) des Schubladengehäuses (1), die Querwände (3) sowie die Seitenteile (4) desselben als Einzelteile ausgeführt sind und dass diese Teile so angeordnet und untereinander so verbunden sind, dass sie das Schubladengehäuse bilden.
5. Schublade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenteil (4) des Schubladengehäuses (1) parallel zur Ausziehrichtung der Schublade verläuft, dass dieser Seitenteil (4) im wesentlichen U-förmig ist, dass der Bodenbereich (25) dieses Profils (4) der oberen Öffnung (28) des Schubladengehäuses (1) zugeordnet ist und dass einer der U-Schenkel (26) eines solchen Seitenteiles (4) die Seitenwand des Schubladengehäuses bildet.
6. Schublade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Schenkel (27) des U-förmigen Seitenteiles (4) so lang ausgeführt ist, dass er bis zum Boden (2) des Schubladengehäuses (1) reicht.
7. Schublade nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenschiene (66) einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt aufweist, dass die Ausprägungen (70) von der Aussenseite der mittleren Partie des C-Profil-Körpers (67) abstehen, dass diese Ausprägung (70) zwei längliche Krallen (71) umfasst, dass die Längsrichtung der Flachpartie (73) der jeweiligen Kralle (71) zur Längsrichtung der Schubladenschiene (66) praktisch senkrecht steht und dass in der Seitenwand (26) des Schubladengehäuses (1) Schlitze (78) zum Einhaken der jeweiligen Kralle ausgeführt sind.
8. Schublade nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenschiene (6) einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt aufweist, dass die Ausprägungen (10) von der Oberseite des unteren und praktisch horizontal verlaufenden Flansches (13) des Z-Profils abstehen, dass die Ausprägungen (10) unter anderem längliche Krallen (16) umfassen und dass die Längsrichtung der Krallen mit der Längsrichtung der Schubladenschiene zusammenfällt.
9. Schublade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausprägungen (10) ferner Lap-
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10. Schublade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausprägungen (10) zumindest einen Arretierhaken (20) umfassen, dass dieser Haken vom Flansch (13) in gleicher Richtung absteht wie die Krallen und die Lappen (19) und dass die Richtung des Arretierhakens zur Richtung der Krallen entgegengesetzt ist.
11. Schublade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Rinnen (30) mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt vorgesehen sind, dass je eine dieser Rinnen einem Randbereich des Schubladenbodens (2) zugeordnet ist, und zwar jenem Randbereich, welcher zur Ausziehrichtung der Schublade parallel verläuft, dass die Enden der Schenkel (32, 33) der Rinne (30) am Schubladengehäuse (1) befestigt sind und dass im Boden (31) der jeweiligen Rinne (30) Öffnungen (35) ausgeführt sind, in welche die Ausprägungen (10) der Schubladenschiene (6) einsteckbar sind.
12. Schublade nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rinnenboden (31) eine erste Art von Öffnungen (36) aufweist, welche zur Aufnahme der Krallen (16) bestimmt sind, dass der Rinnenboden eine zweite Art von Öffnungen (50) aufweist, welche zur Aufnahme der Führungslappen (19) bestimmt sind, dass der Rinnenboden eine dritte Art von Öffnungen (60) aufweist, welche zur Aufnahme der Arretierhaken (20) bestimmt sind, und dass die Lage der Ausprägungen (10) und der diese Ausprägungen (10) aufnehmenden Lochung (35) so gewählt ist, dass bei eingesetzter Schubladenschiene (6) die Ausprägungen in den entsprechenden Öffnungen liegen.
13. Verfahren zur Herstellung der Schublade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile des Schubladengehäuses, welche den genannten U-förmigen Querschnitt aufweisen, durch Verformung eines Materialstreifens hergestellt werden und dass diese Seitenteile zusammen mit den übrigen Teilen des Schubladengehäuses zusammengefügt und anschliessend untereinander fest verbunden werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US11839300B1 (en) * 2022-11-01 2023-12-12 Luoyang Dbin Office Furniture Co., Ltd. Mounting structure of a drawer

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