CH687848A5 - Applikationsorgan eines Dampfreinigungsgeraetes. - Google Patents
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Description
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CH 687 848 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Applikationsorgan eines Dampfreinigungsgerätes mit wenigstens einer Dampfaustrittsdüse und einer Wischeinrichtung für den vom Dampf aufgeweichten Schmutz, wobei wenigstens eine Dampfdruckleitung von einem Dampfgenerator zur Dampfaustrittsdüse führt.
Dampfreinigungsgeräte arbeiten bei hohem Druck mit heissem Dampf, insbesondere Wasserdampf, welcher mit bei über 100°C liegenden Temperaturen aufgetragen wird. Sie werden insbesondere für die Tiefenreinigung sämtlicher Oberflächen verwendet, beispielsweise von Teppichen, Polstern, Scheiben, Fliesen, Spiegeln, Steinen und sanitären Anlagen. Dampfreinigungsgeräte dienen jedoch auch der Entfernung von Schmutz-, Färb- und Lackflek-ken von Oberflächen aller Art und dem Ablösen von Tapeten.
Dampfreinigungsgeräte sind deshalb von bedeutendem wirtschaftlichem und ökologischem Nutzen.
- Der wirtschaftliche Nutzen ergibt sich aus einer Arbeitszeiteinsparung von durchschnittlich bis 30%, einem weitgehenden Verzicht auf Putz- und Reinigungsmittel mit einer Reduktion bis 90% und einem verbesserten Reinigungsergebnis. Bei über 100°C liegenden Dampftemperaturen werden gereinigte Flächen auch hygienisch sauber, weil beispielsweise Milben in Spannteppichen abgetötet und Toilettenanlagen desinfiziert werden. Durch Benutzung eines Dampfreinigungsgerätes kann in Spitälern, Heimen und Lebensmittelbetrieben weitgehend auf Desinfektionsmittel verzichtet werden.
- Der ökologische Nutzen besteht insbesondere darin, dass
- Abwasserreinigungsanlagen weitgehend von Wasch- und Putzmittelrückständen entlastet werden, entsprechend dem stark reduzierten Einsatz von Chemikalien. Der Einsatz von Dampfreinigungsgeräten ermöglicht es zudem, den Wassereinsatz zu reduzieren, insbesondere der Verbrauch von Warmwasser kann massiv eingeschränkt werden.
Der zur Reinigung notwendige Dampf wird durch einen Dampfgenerator erzeugt, wovon zahlreiche Varianten bekannt sind, beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster Nr. 29 510 969. Ein Dampfgenerator, welcher für die Erfindung notwendig, jedoch nicht deren Gegenstand ist, kann in einem fahrbaren Gerät oder bei einfacheren Haushaltausführungsformen auch im teilweise aufgeweiteten Stiel des Applikationsorgans angeordnet sein. An diesen Dampfgenerator ist eine zum Applikationsorgan führende Dampfdruckleitung, in der Regel lösbar, angeschlossen. Aus dem erwähnten DE, CM 29 510 969 beispielsweise ist ein Steckver-schluss bekannt, mit welchem die Dampfdruckleitung zusammen mit anderen Leitungen in besonders vorteilhafter Weise als flexibler, multifunktioneller Schlauch an den Dampfgenerator und an andere funktionelle Teile eines Dampfreinigungsge-rätes angeschlossen werden kann.
In der CH, A5 681 209 ist das Applikationsorgan eines Dampfreinigers gezeigt, mit welchem heisser Dampf aufgetragen und der aufgeweichte Schmutz mit einer Wischeinrichtung entfernt wird. Diese
Wischeinrichtung besteht aus einer Wischleiste aus schwammigem Material und einem in von der Dampfaustrittsdüse wegweisender Richtung angeordneter Abstreifer. Die Nachteile dieses Applikationsorgans sind aus Fig. 4 gut ersichtlich:
- Der aufgeweichte Schmutz kann nur in einer Richtung weggezogen werden.
- Die Aufnahmekapazität der Wischleiste ist offensichtlich gering, der weggezogene Schmutz muss wie üblich mit einem Lappen oder dgl. aufgenommen werden.
- Das Applikationsorgan der CH, A5 681 209 ist nur für kleine Haushaltgeräte, und dies mit Einschränkungen, geeignet, an einen halbprofessionellen oder professionellen Einsatz ist nicht zu denken.
Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, ein Applikationsorgan eines Dampfreinigungsgerätes der eingangs genannten Art zu schaffen, welches den Schmutz nicht nur aufweicht, sondern auch dessen einfache, saubere und vollständige Aufnahme in einem Arbeitsgang, insbesondere auch in halbprofessionellem und professionellem Rahmen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Applikationsorgan zwei in Abstand gelagerte Rotationsbürsten, welche bezüglich ihrer Innenseite in Richtung der Dampfdruckleitung antreibbar sind, eine den Bürstenkonturen angepasste Auffangwanne für den aufgeweichten Schmutz und je einen oberhalb der Auffangwanne in die Rotationsbürsten eingreifenden Abstreifer umfasst. Spezielle und weiterbildende Ausführungsformen des Applikationsorgans sind Gegenstand von abhängigen Patentansprüchen.
Mit dem erfindungsgemässen Applikationsorgan können auch während einem Dauereinsatz mit voller Leistung aufgeweichte Schmutzrückstände mit minimalem Flüssigkeitsgehalt aufgenommen werden. Die Venwendung eines Lappens oder eines anderen konventionellen Mittels zur Schmutzaufnahme ist nicht notwendig.
Die Auffangwanne ist so dimensioniert, dass sie eine beträchtliche Menge von angefeuchtetem Schmutz aufnehmen kann. Bei einfacheren Reinigungsgeräten, insbesondere für den Haushalt, ist von wesentlicher Bedeutung, dass ein einfaches, sauber arbeitendes Dampfreinigungsgerät zur Verfügung steht, welches mit einem normalen elektrischen Netzanschluss von 110 oder 220 V arbeitet. Dies ist bei der Kombination Dampferzeugung und Rückgewinnung des angefeuchteten Schmutzes mit angetriebenen Bürsten ohne weiteres möglich. Bei grossflächigen Reinigungsarbeiten kann die Auffangwanne bei einer allfällig notwendigen Entleerung geschwenkt oder herausgezogen und wieder eingesetzt werden. Dank des erfindungsgemässen Applikationsorgans muss die Entleerung nur in grösseren Zeitabständen erfolgen.
Bei einem halbprofessionellen oder professionellen Betrieb mit leistungsstärkeren Dampfreinigungsgeräten ist der Anschluss an das elektrische Normalnetz weniger wichtig, es steht in der Regel ohne weiteres elektrischer Kraftstrom von z.B. 380 V zur Verfügung. Bei solchen Geräten kann deshalb eine Absaugvorrichtung vorgesehen sein, welche die
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Auffangwanne kontinuierlich entleert. Dazu ist bei saugkräftigen Geräten eine zusätzliche Leistung von wenigstens etwa 1000 W erforderlich.
Neben Dampf können noch Zusatzstoffe zugegeben werden, welche beispielsweise dem Aufweichen besonders hartnäckiger Schmutzpartikel, dem Auffrischen oder einem anderen, an sich bekannten Zweck dienen.
Die Rotationsbürsten sind vorzugsweise zylindrisch ausgebildet und liegen so in der Arbeitsphase in einem streifenförmigen Bereich entlang der Mantellinien auf einer meist ebenen Unterlage auf. Die Bürsten haben vorzugsweise radial abstehende, je nach dem Verwendungszweck mehr oder weniger harte Borsten, welche beim Eingreifen des Abstreifers leicht abgebogen und von Schmutzpartikeln befreit werden. An Stelle der radial abstehenden Borsten können auch Reinigungsfäden eingesetzt werden, welche bei schnellrotierenden Bürsten durch die Fliehkraft gestreckt werden.
Da die zylinderförmigen Bürsten zur Reinigung von ebenen Flächen eingesetzt werden, sind diese in der Praxis durchwegs achsparallel im Applikationsorgan eingesetzt.
Selbstverständlich können die auswechselbaren Bürsten auch andere als zylindrische Formen annehmen, falls schwergewichtig andere als ebene Flächen gereinigt werden und der Abstreifer entsprechend adaptiert ist.
Der über wenigstens eine Dampfdruckleitung in das Applikationsorgan geleitete heisse Dampf wird durch wenigstens eine in Richtung des zu reinigenden Gegenstandes gerichtete Düse aufgebracht. Da die Beaufschlagung mit Dampf möglichst gleich-mässig erfolgen soll, können anstelle von Einzeldüsen sich über die Dimensionen der Bürsten erstrek-kende Düsenleisten angeordnet sein. Zweckmässig werden diese im Bereich der Auffangwanne befestigt, insbesondere benachbart der Bürsten.
Die Rotationsbürsten werden zweckmässig von wenigstens einem Elektromotor angetrieben. Bei nur einem Antriebsmotor erfolgt der Antrieb beider Reinigungsbürsten über ein Getriebe. Vorzugsweise arbeiten zwei Elektromotoren, je einer pro Reinigungsbürste, synchron.
Die Rotationsgeschwindigkeit der Bürsten ist so schnell, dass diese, unabhängig von einer Hin- und Herbewegung des Applikationsorgans, stets eine Relativbewegung zur Unterlage ausführen, den an den Borsten haftenden, aufgeweichten Schmutz mitführen und diesen am Abstreifer freigeben. In der Praxis entspricht dies etwa zwei bis zehn Umdrehungen pro Sekunde.
Das Applikationsorgan liegt in der Regel nicht über die Rotationsbürsten auf der Unterlage auf, beispielsweise auf dem Boden. Neben den Bürsten sind wenigstens zwei koaxiale Laufrollen angeordnet. Vorteilhafter sind jedoch nicht zwei Laufrollen zur Abstützung vorgesehen, sondern wenigstens eine weitere. In der Praxis sind im Bereich jeder Rotationsbürste je zwei koaxiale Laufrollen angeordnet, welche das Gewicht des Applikationsorgans aufnehmen. Die Laufrollen sind bevorzugt höhenverstellbar, je nach Beschaffenheit der Unterlage und dem Bürstentyp. Die Höhenverstellung erfolgt mit an sich bekannten Mitteln, sie kann stufenweise oder kontinuierlich erfolgen, wie z.B. bei einem Rasenmäher.
Insbesondere bei kleineren Dampfreinigungsgeräten können die Laufrollen auch als Antriebsrollen ausgebildet sein, welche gegenüber der Unterlage einen hohen mechanischen Widerstand haben und dadurch die Zug- oder Schiebekraft über ein Getriebe oder dgl. auf die Bürsten umsetzen. Bei dieser Variante erübrigt sich ein motorischer Antrieb. Derartige Dampfreinigungsgeräte sind jedoch nur mit wesentlich grösserer Kraftanwendung zu bewegen, überdies neigen auch beschichtete und/oder profilierte Antriebsrollen zum Gleiten, weshalb ein motorischer Antrieb meist bevorzugt ist.
Aus praktischen und ästhetischen Gründen ist das Applikationsorgan bevorzugt mit einer Haube abgedeckt oder in einem Gehäuse angeordnet, welches auch selbsttragend ausgestaltet sein kann. Am Gehäuse ist gelenkig ein Stiel mit Handgriff verbunden, welcher wenigstens eine Dampfdruckleitung beinhaltet.
Mit dem erfindungsgemässen Applikationsorgan eines Dampfreinigungsgerätes kann auch hartnäckiger Schmutz aufgeweicht, ohne elektrischen Kraftstrom einfach, sauber und vollständig entfernt werden, ohne dass ein Putzlappen notwendig ist.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele, welche auch Gegenstand von abhängigen Patentansprüchen sind, näher erläutert. Es zeigen schematisch:
Fig. 1 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines Applikationsorgans eines Dampfreinigungsgerätes mit Zubehörteilen,
Fig. 2 eine Ansicht eines Applikationsorgans gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Variante eines Applikationsorgans, und
Fig. 4 eine Ansicht eines Applikationsorgans gemäss Fig. 3.
Ein Applikationsorgan 10 eines nicht weiter dargestellten, an sich bekannten Dampfreinigungsgerätes ist mit einem selbsttragenden Gehäuse 12 abgedeckt. Im Boden des Gehäuses ist eine Auffangwanne 14 eingesetzt, welche schwenkbar oder ausziehbar ausgestaltet sein kann. Im Bereich der flach ausgebildeten Auffangwanne 14 sind vier in an sich bekannter Weise höhenverstellbar ausgebildete Laufräder 16 angeordnet, auf welchen das Applikationsorgan 10 hin- und hergezogen werden kann.
Funktionell wesentliche Elemente bilden die beiden mit ihren Längsachsen L parallel auf einer Ebene liegenden Rotationsbürsten 18 mit radial abstehenden Borsten 20. Diese in Richtung der Pfeile 22, 24 gegenläufig angetriebenen Rotationsbürsten 18 werden von einem nicht dargestellten Antriebsorgan mit beispielsweise fünf bis acht Umdrehungen pro Sekunde konstant rotiert, die Borsten 20 führen also auch bei einer Bewegung in Richtung eines der Pfeile 22, 24 eine Relativbewegung gegenüber der Unterlage aus. Dabei nehmen insbesondere die Borstenenden aufgeweichten Schmutz
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mit. Ein in die Borsten 20 greifender Abstreifer 26 entfernt den grössten Teil des aufgeweichten Schmutzes von den Borsten, die angefeuchteten Schmutzpartikel fallen direkt in die Auffangwanne 14, wo sie als feuchte Masse mit wenig freiem Wasser gesammelt werden.
Im vorliegenden Fall ist der Abstreifer 26 als rechteckiges, flaches Blech ausgebildet, er greift einige Millimeter, beispielsweise 2 bis 10 mm hinter den Borstenenden, in die betreffende Rotationsbürste 18 ein, wodurch ein Abstreifeffekt entsteht. Der Abstreifer 26 bildet bezüglich der Taugentialebene 27 der Rotationsbürste 18 vorzugsweise einen spitzen Winkel a. Bei grösseren Modellen für den halbprofessionellen und professionellen Einsatz können bei Bedarf der Winkel a und/oder die Lage des Abstreifers 26 durch Schwenken bzw. Verschieben so eingestellt werden, dass er mehr oder weniger weit-vom Borstenende entfernt angreift.
Im Bodenbereich, am Gehäuse 12 und/oder an der Auffangwanne 14, sind zwei in Fahrrichtung des Applikationsorgans 10 verschobene Düsen 28 oder in Axialrichtung L der Rotationsbürsten 18 angeordnete Düsenleisten, einfachheitshalber auch mit 28 bezeichnet, für über Dampfdruckleitungen 30 zugeführten Dampf 32 montiert. Eine einfache Düsenleiste 28 ist beispielsweise ein Rohr mit Bohrungen, weiche auf einer Mantellinie oder versetzt dazu angeordnet sind.
Bei grösseren, halbprofessionellen oder professionellen Geräten ist zusätzlich ein Absaugstutzen 35 vorgesehen, welcher die von den Rotationsbürsten 18 abgestreiften, angefeuchteten Schmutzpartikel aus der Auffangwanne entfernt. An den Absaugstutzen 35 schliesst ein Balg 36 an, welcher als Teil des Absaugschlauchs 34 einerseits die notwendige mechanische Festigkeit verleiht und andererseits die vorteilhafte Flexibilität verleiht. Das untere stirnseitige Ende des Absaugstutzens 35 ist einige Millimeter von der Auffangwanne entfernt angeordnet, indem beispielsweise drei das stirnseitige Ende überragende Stützfüsse vorgesehen sind.
Die Dampfdruckleitungen 30 und der Absaugschlauch 34 werden über ein Gelenk 40 in einen daran befestigten, mechanisch festen Stiel 38 mit einem Handgriff 42 geführt. Dieser Stiel besteht aus wenigstens zwei parallel geführten Rohren 44, 46 oder aus einem mehrfach unterteilten Mantelrohr. Der in einem nicht dargestellten Dampfgenerator erzeugte Dampf 32 wird beispielsweise in das Rohr 24 bzw. in die darin angeordnete/n Dampfdrucklei-tung/en 30 gepresst, was mit einem Pfeil 48 charakterisiert ist. Im anderen Rohr 46 des Stiels 38 oder in einem darin angeordneten Schlauch 34 werden die angefeuchteten Schmutzpartikel und in die Auffangwanne 14 gelangendes Wasser abgesaugt, was mit einem zweiten Pfeil 50 charakterisiert ist.
Auf dem Rohr 46, benachbart des Handgriffs 42, sind Bedienungsknöpfe 52 für die nicht dargestellte Saugpumpe und den Dampfgenerator angeordnet, wobei die entsprechenden elektrischen Kabel ebenfalls im Rohr 46 verlaufen.
Kleine Haushalt-Dampfreinigungsgeräte können den Dampfgenerator in einer Aufweitung des Rohrs
44 haben, eine Saugpumpe ist in diesem Fall nicht ausgebildet.
Wie bei gattungsgleichen Geräten üblich, wird der Stiel 38 mit dem Handgriff 42 zum Führen des Applikationsorgans 10 gebraucht, weshalb dieser in einer der Grösse und der Funktion des Gerätes an-gepassten mechanischen Festigkeit ausgebildet ist.
Ein in Fig. 3, 4 dargestelltes Applikationsorgan 10 unterscheidet sich nur geringfügig vom in Fig. 1, 2 gezeigten. Die Achsen L der Reinigungsbürsten 18 sind in einem Abstand a angeordnet. Sie haben im vorliegenden Fall eine Länge b von 50 cm und einen Durchmesser d von 8 cm. Je nach Bedienungsperson und Einsatzzweck können diese Masse zweckmässig angepasst werden, bei heute üblichen Geräten schwankt die Länge b der Reinigungsbürsten im Bereich von 20 und 80 cm, der Durchmesser d zwischen 5 und 15 cm.
Die Reinigungsbürsten 18 sind von je einem Elektromotor 54 angetrieben, wobei zweckmässig Netzstrom von 220 oder 110 V eingesetzt wird. Aus Sicherheitsgründen kann im nicht dargestellten, fahrbaren Teil des Dampfreinigungsgerätes mit dem Dampfgenerator und der Saugpumpe ein Transformator angeordnet sein, welcher eine Niedrigspannung von beispielsweise 24 V für den elektrischen Antriebsmotor 54 einer Rotationsbürste 18 erlaubt. Von der Antriebsscheibe 56 eines Elektromotors 54 wird die Antriebskraft über ein Getriebe, einen Riemen oder dgl. Antriebsorgan auf die entsprechende Rotationsbürste 18 übertragen.
Der Übersichtlichkeit wegen sind die höhenverstellbaren Laufrollen, welche keinerlei Antriebsfunktion haben, weggelassen, ebenso die im Inneren des Gehäuses 12 geführten Dampfdruckleitungen 30 zu den Düsenleisten 28.
Die von den Borsten 20 der Rotationsbürsten 18 mit den Abstreifern 26 entfernten Schmutzpartikel 58 fallen, wie in Fig. 3 dargestellt, in die Auffangwanne 14, wo sie vom Absaugschlauch 34 im kontinuierlichen Betrieb dauernd, sonst periodisch entfernt werden.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Applikationsorgan (10) eines Dampfreinigungsgerätes mit wenigstens einer Dampfaustrittsdüse und einer Wischeinrichtung für den vom Dampf (32) aufgeweichten Schmutz (58), wobei wenigstens eine Dampfdruckleitung (30) von einem Dampfgenerator zur Dampfaustrittsdüse (28) führt, dadurch gekennzeichnet, dass das Applikationsorgan (10) zwei in Abstand (a) gelagerte Rotationsbürsten (18), welche bezüglich ihrer Innenseite in Richtung der Dampfdruckleitung (30) antreibbar sind, eine den Konturen der Bürsten angepasste Auffangwanne (14) für den aufgeweichten Schmutz (58) und je einen oberhalb der Auffangwanne (14) in die Rotationsbürsten (18) eingreifenden Abstreifer (26) um-fasst.2. Applikationsorgan (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsbürsten (18) zylindrisch ausgebildet, vorzugsweise mit radial abstehenden Borsten (20) ausgerüstet, und achsparallel gelagert sind.510152025303540455055606547CH 687 848 A53. Applikationsorgan (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auffangwanne (14) und/oder am Gehäuse (12) im Bereich der Auffangwanne (14) wenigstens eine über die ganze Arbeitsbreite (b) wirkende Düse für einen gerichteten Austritt des Dampfes (32) befestigt ist, vorzugsweise je eine Düsenleiste (28) benachbart der Rotationsbürsten (18).4. Applikationsorgan (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsbürsten (18) von wenigstens einem Elektromotor (54), vorzugsweise zwei synchron gesteuerten, angetrieben sind.5. Applikationsorgan (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (26) ein Abstreifblech ist, welches bezüglich der Tangentialebene (27) vorzugsweise in spitzem Winkel (a) in die Borsten (20) der betreffenden Rotationsbürste (18) eingreift.6. Applikationsorgan (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangwanne (14) schwenkbar und/oder ausziehbar ausgebildet ist.7. Applikationsorgan (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorzugsweise flexibler Absaugstutzen (35), welcher über einen Absaugschlauch (34) mit einer Pumpe verbunden ist, mit einer Eintrittsöffnung im Bereich des Bodens der Auffangwanne (14) angeordnet ist.8. Applikationsorgan (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens zwei, insbesondere drei oder vier Laufrollen (16) umfasst, welche vorzugsweise höhenverstellbar sind.9. Applikationsorgan (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrollen (16) wenigstens teilweise als Antriebsrollen mit auf die Rotationsbürsten (18) einwirkendem Antriebsmechanismus ausgebildet sind.10. Applikationsorgan (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfdruckleitung (30) und allfällige weitere Leitungen, wie der Absaugschlauch (34), Zufuhrleitungen für Zusatzstoffe und elektrische Leiter, in einem Stiel (38) in ein Gehäuse (12) geführt sind.51015202530354045505560655
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |