CH687923A5 - Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Foerderung pulverfoermiger oder koerniger Materialien - Google Patents
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Description
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CH 687 923 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie eine Einrichtung zur pneumatischen Förderung pulverförmiger oder körniger Materialien, mit einem zur Aufnahme der Materialien ausgebildeten und mit Druckluft beaufschlagten Vorratsbehälter, einem im Abstand dazu angeordneten und mit dem mit Druckluft beaufschlagten Materialstrom zu beschik-kenden Silobehälter sowie einem die beiden Behälter miteinander verbindenden und mit mindestens einer Förderleitung sowie mit mindestens einer zugeordneten Druckluftleitung versehenen Rohrleitungssystem, bei welchem die Druckluftleitung über eine Anzahl in Längsrichtung daran im Abstand zueinander angeordnete Ventile mit dem mit zusätzlicher Druckluft zu beschickenden Innenraum der Förderleitung verbunden ist.
Die Erfindung befasst sich mit dem Problem einer kontinuierlichen Förderung pulverförmiger oder körniger Materialien mittels einem im wesentlichen eine Förderleitung sowie eine Druckluftleitung umfassenden Rohrleitungssystem, bei welchem zur Vermeidung von Materialanhäufungen oder einer Stopfenbildung eine ausreichende Minimalgeschwindigkeit der Druckluft zu gewährleisten ist. Bei derartigen Rohrleitungssystemen ist es auch von besonderer Bedeutung, dass unter Beibehaltung einer ausreichenden Förderleistung die Aggregate zur Erzeugung der erforderlichen Druckluft nicht überdimensioniert sind und der konstruktive Aufbau sowie die Fertigung und Montage der miteinander in Verbindung stehenden Leitungen nicht übermässig kompliziert wird.
Aus der DE-A 2 305 030 ist eine Anlage zum pneumatischen Fördern von Schüttgütern bekannt, bei welcher Anlage mittels einer Förderleitung das Material von einem Vorratsbehälter einem Abgabebehälter zugeführt wird. Bei dieser Anlage ist in parallelem Abstand zur Förderleitung eine Druckluftleitung angeordnet, welche über mehrere zwischengeschaltete und in Längsrichtung der Druckluftleitung im Abstand zueinander angeordnete Ventile derart mit der Förderleitung in Verbindung steht, dass bei einer beispielsweise durch eine Stopfenbildung in der Förderleitung entstehenden Druckdifferenz mittels der mit Druckluft beaufschlagbaren Ventile entgegengewirkt wird und dadurch der Materialstopfen aufgelöst werden kann. Bei dieser Anlage ist es erforderlich, dass eine Vielzahl in geringem Abstand zueinander über die gesamte Länge der Förderleitung angeordnete Ventile vorgesehen werden, damit auch ein Auflösen der über die gesamte Länge der Förderleitung an unbestimmter Stelle entstehenden Materialstopfen aufgelöst werden können.
Aus der DE-A 3 022 656 ist ein weiteres Rohrleitungssystem zum pneumatischen Fördern von pul-verförmigem oder körnigem Gut bekannt, welches im wesentlichen eine Förderleitung sowie eine fest am Aussendurchmesser derselben angeordnete Druckluftleitung umfasst. Bei diesem System sind an der Druckluftleitung in axialer Richtung im Abstand zueinander angeordnete Einstellschrauben vorgesehen, welche mit den in der Rohrwand der Förderleitung befestigten Scheiben aus porösem
Material zur Regulierung der Druckluft in Eingriff bringbar sind.
Zur pneumatischen Förderung umweltgefährdender Stoffe ist weiterhin ein unter Druck stehendes und mittels zugeordneter Druckaufnehmer überwachtes Rohrleitungssystem (DE-U 9 308 415) bekannt, welches als Doppelrohr ausgebildet ist und im wesentlichen ein Mantelrohr sowie ein koaxial darin angeordnetes Innenrohr umfasst, wobei an den einander zugewandten Enden des Mantelrohres sowie an den einander zugewandten Enden des Innenrohres jeweils Flanschen angeordnet sind, welche durch eine Schraubverbindung miteinander fest aber lösbar verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren anzugeben und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, mittels welchem beziehungsweise welcher es möglich wird, bei der pneumatischen Förderung pulverförmiger oder körniger Materialien gleichzeitig oder erst bei örtlich einsetzender Anhäufung (Stopfenbildung) die Materialien durch pneumatische Beaufschlagung in strömungsfähigem Zustand zu halten sowie bereits im Rohrleitungssystem gebildete Materialstopfen auf pneumatischem Weg aufzulösen und zu entfernen.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur pneumatischen Förderung pulverförmiger oder körniger Materialien ist dadurch gekennzeichnet, dass zum Entfernen von Materialanhäufungen oder Stopfen in Abhängigkeit der örtlichen Position derselben in der Förderleitung entweder ein dem Vorratsbehälter zugeordnetes Ventil oder ein dem Silobehälter zugeordnetes Ventil zur Erreichung einer abrupten, schlagartigen Druckentlastung in dem Vorratsbehälter oder in dem Silobehälter intervallabhängig geöffnet und geschlossen wird.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Förderleitung ein in axialer Längsrichtung derselben orientiertes, aus porösem gasdurchlässigem Material hergestelltes Innenrohr angeordnet ist, welches für die Zufuhr der eine Aufwirbelung des Materialstromes bewirkenden zusätzlichen Druckluft über mindestens eine zwei Rohrteilstücke der Förderleitung miteinander verbindende erste Flanschverbindung mit der Druckluftleitung verbunden ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den einzelnen Patentansprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Einrichtung zum pneumatischen Fördern pulverförmiger oder körniger Materialien von einem Vorratsbehälter zu einem über ein Rohrleitungssystem damit in Verbindung stehenden Silobehälter;
Fig. 2 den als Diagramm dargestellten idealen Druckverlauf sowie einen durch eine Stopfenbildung beeinflussten Druckverlauf in einer mit einem Innenrohr versehenen Förderleitung des Rohrleitungssystems gemäss Fig. 1;
Fig. 3 ein in Schnittansicht dargestelltes erstes Ausführungsbeispiel einer Flanschverbindung für
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zwei miteinander zu verbindende Rohrteilstücke der Förderleitung und dem darin angeordneten Innenrohr;
Fig. 4 ein als Teilstück sowie in Schnittansicht dargestelltes zweites Ausführungsbeispiel der Flanschverbindung für die Förderleitung mit dem darin angeordneten Innenrohr;
Fig. 5 ein als Teilstück sowie in Schnittansicht dargestelltes drittes Ausführungsbeispiel der Flanschverbindung für die Förderleitung mit dem darin angeordneten Innenrohr;
Fig. 6 ein in Schnittansicht dargestelltes viertes Ausführungsbeispiel der Flanschverbindung für die miteinander zu verbindenden Rohrteilstücke der Förderleitung und dem darin angeordneten Innenrohr;
Fig. 7 die im Schnitt gemäss der Linie VII—VII in Fig. 6 dargestellte Förderleitung mit dem auswechselbar eingesetzten Innenrohr; und
Fig. 8 ein Teilstück einer weiteren Variante der Flanschverbindung gemäss Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine als Ausführungsbeispiel dargestellte und in der Gesamtheit mit 100 bezeichnete Einrichtung zum pneumatischen Fördern pulverförmiger oder körniger Materialien. Die schematisch dargestellte Einrichtung 100 umfasst im wesentlichen einen Vorratsbehälter 10, beispielsweise einen zur Aufnahme der Materialien ausgebildeten und mit Druckluft beaufschlagbaren Vorratsbehälter 10, eine damit in Verbindung stehende Druckquelle 15 sowie einen Silobehälter 20. Der Silobehälter 20 ist beispielsweise als Verbrauchstelle für das Material 9" ausgebildet. Der Vorratsbehälter 10 sowie der im Abstand dazu angeordnete Silobehälter 20 sind über das Rohrleitungssystem 90 miteinander verbunden. Das Rohrleitungssystem 90 umfasst mindestens eine Förderleitung 25, einen darin angeordneten und in Längsrichtung der Förderleitung 25 orientierten Hohlkörper 35 sowie eine im dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen parallel zur Förderleitung 25 angeordnete Druckluftleitung 60. Der aus porösem, gasdurchlässigen Material bestehende Hohlkörper 35 ist beispielsweise als zylindrisches Rohr oder im Profilquerschnitt oval, rechteckig, quadratisch oder dergleichen ausgebildet. Der Hohlkörper 35 wird nachstehend als Innenrohr 35 bezeichnet.
Die mit dem pulverförmigen oder mit dem körnigen Material zu beschickende und im dargestellten Ausführungsbeispiel als gerade Leitung dargestellte Förderleitung 25 sowie das darin angeordnete Innenrohr 35 sind in Abhängigkeit der Distanz zwischen dem Vorratsbehälter 10 und dem Silobehälter 20 sowie in Abhängigkeit der räumlichen Anordnung der beiden Behälter 10 und 20 zueinander in eine Anzahl miteinander verbundene Rohrteilstücke unterteilt. Die Förderleitung 25 umfasst beispielsweise die einzelnen, durch Flanschverbindungen miteinander verbundenen Rohrteilstücke 21, 22, 23 und 24. Das Innenrohr 35 umfasst die einzelnen, durch zusammensteckbare Kupplungselemente miteinander verbundenen Rohrteilstücke 31, 32, 33 und 34. Über die Druckluftleitung 60 und den einzelnen damit in Verbindung stehenden und aus einem porösen, luftdurchlässigen Material hergestellten Rohrteilstücken 31 bis 34 kann dem Innenrohr 35 und gleichzeitig der mit den zu fördernden Materialien beaufschlagte Innenraum 25' der Förderleitung 25 eine sogenannte Sekundär-Druckluft zugeführt werden.
Mit dem aus den Teilstücken 31 bis 34 gebildeten Innenrohr 35 wird eine sich über die gesamte Förderstrecke orientierte Aufwirbelung des pulverförmigen oder körnigen Materials gewährleistet. Das Innenrohr 35 besteht aus einem porösen, gasdurchlässigen Material, beispielsweise aus einem Material in Form einer Gewebe-, Keramik- Sintermetalloder einer gesinterten Kunststoffstruktur. Die Porosität und Gasdurchlässigkeit des jeweiligen Werkstoffes für das Innenrohr 35 wird beispielsweise in Abhängigkeit des zu fördernden Materials gewählt.
Ausführungsbeispiele und zweckmässige Ausgestaltungen der einzelnen in der Gesamtheit mit 40 oder 40' oder 40" beziehungsweise mit 140 oder 240 bezeichneten Flanschverbindungen für die einzelnen Rohrteilstücke 21 bis 24 der Förderleitung 25 sowie für die zugeordneten Kupplungselemente für die Rohrteilstücke 31 bis 34 des Innenrohres 35 werden später in Verbindung mit den Fig. 3 bis 8 beschrieben.
An dem nicht näher bezeichneten oberen Boden des schematisch dargestellten Vorratsbehälters 10 ist eine mit einem Einlaufschieber 11 in Verbindung stehende Zuführleitung 1 sowie eine mit einem Entlüftungsventil 12 in Verbindung stehende Entlüftungsleitung 2 angeordnet. Bei geöffnetem Einlaufschieber 11 und Entlüftungsventil 12 wird der Innenraum 10' des Vorratsbehälters 10 mit dem pulverförmigen oder kömigen Material 9 beschickt. Beim Erreichen einer bestimmten Füllmenge wird ein nicht dargestellter Niveauschalter betätigt und der Einlaufschieber 11 sowie das Entlüftungsventil 12 mit nicht dargestellten Mitteln geschlossen, wodurch die Materialzufuhr zum Innenraum 10' des Vorratsbehälters 10 unterbrochen wird.
An dem oberen Boden des Vorratsbehälters 10 ist eine weitere mit einem Ventil 13 in Verbindung stehende zweite Zuführleitung 3 angeschlossen. Die zweite Zuführleitung 3 steht mit einer mit der Druckluftquelle 15 in Verbindung stehenden ersten Zuführleitung 5 in Verbindung. Von der Druckluftquelle 15 wird bei geöffnetem Ventil 13 über die beiden Zuführteitungen 5 und 3 der Innenraum 10' des Vorratsbehälters 10 so lange mit Druckluft beaufschlagt, bis ein vorbestimmter Förderdruck aufgebaut ist. Der Förderdruck wird dabei von einem nicht dargestellten, beispielsweise am Vorratsbehälter 10 angeordneten Druckschalter überwacht. Beim Erreichen eines erforderlichen Druckes wird die Zufuhr der Druckluft durch Schliessen des Ventils 13 unterbrochen.
An dem mit einem schematisch dargestellten Belüftungsboden 19 versehenen Unterteil 10" des Vorratsbehälters 10 ist eine dritte Zuführleitung 4 angeschlossen, welche über ein Ventil 14 mit der ersten Zuführleitung 5 und der Druckquelle 15 in Verbindung steht. Korrespondierend zu der dritten Zuführleitung 4 ist am Unterteil 10" des Vorratsbehälters 10 eine erste Abströmleitung 7 angeschlossen. Die
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Bei geöffnetem Ventil 14 wird von der Druckluftquelle 15 über die erste Zuführleitung 5 und die am Unterteil 10" angeschlossene dritte Zuführleitung 4 dem Vorratsbehälter 10 Druckluft zugeführt, durch welche bei geöffnetem ersten Auslaufschieber 17 das kontinuierlich nachrieselnde Material 9 durch die Förderleitung 25 gefördert und über eine zweite Abströmleitung 8 bei geöffnetem zweiten Auslaufschieber 18 dem Silobehälter 20 zugeführt wird. Der in der zweiten Auslaufleitung 8 angeordnete zweite Auslaufschieber 18 ist mit möglichst geringem Abstand dem Silobehälter 20 zugeordnet. Der Silobehälter 20 ist beispielsweise als sogenannte, nicht näher dargestellte Verbrauchereinrichtung ausgebildet. Als Auslaufschieber 17 und 18 können auch entsprechend ausgebildete und ansteuerbare Ventile vorgesehen werden.
An der mit der Druckluftquelle 15 in Verbindung stehenden ersten Zuführleitung 5 ist weiterhin, wie in Fig. 1 dargestellt, unter Zwischenschaltung eines Ventils 16 eine vierte Zuführleitung 6 angeschlossen, welche mit der etwa parallel zu der Förderleitung 25 orientierten Druckluftleitung 60 in Verbindung steht. An der Druckluftleitung 60 sind mehrere in Längsrichtung im Abstand zueinander angeordnete Stegleitungen 61, 62, 63, 64 und 65 angeschlossen. Die Stegleitungen 61 bis 65 sind jeweils unter Zwischenschaltung eines Ventils 26, 27, 28,
29 und 30 im Bereich der Flanschverbindungen mit den einzelnen Rohrteilstücken 31 bis 34 des Innenrohres 35 verbunden. Die einzelnen Ventile 26 bis
30 stehen jeweils mit einem zugeordneten Druckschalter 26', 27', 28', 29" und 30' in Wirkverbindung, wobei die Druckschalter 26' bis 30' der Drucküberwachung dienen und mit nicht dargestellten Mitteln entsprechend ansteuerbar sind.
In Fig. 2 ist als Fliessdiagramm der Druckverlauf P in der Förderleitung 25 über die gesamte Länge L des Rohrleitungssystems 90 dargestellt, wobei mit der einen Kennlinie PN der ideale, weitgehend konstante Druckverlauf über die gesamte Länge der Förderleitung 25 dargestellt ist. Der Förderdruck P wird weiterhin über eine am Vorratsbehälter 10 (Fig. 1) angeordnete und nicht näher dargestellte Regeleinrichtung konstant gehalten. Der Förderdruck P wird beispielsweise mittels der in axialer Richtung der Förderleitung 25 im Abstand zueinander angeordneten und damit in Verbindung stehenden Druckschalter 26', 27', 28', 29' und 30' überwacht und kontrolliert.
Beim Auftreten einer Materialverdichtung 9' oder eines Stopfens, wie in dem teilweise aufgebrochen dargestellten Rohrteilstück 22 der Förderleitung 25 gemäss Fig. 1 bespielsweise dargestellt, weicht der Druckverlauf von der normalen Kennlinie PN nach oben ab. Der durch die Materialverdichtung 9' entstehende Druckverlauf ist im wesentlichen durch die Kennlinie PS dargestellt, welche in Förderrichtung gesehen hinter der Materialverdichtung 9' entsprechend stark abfällt. Zum Auflösen der Materialverdichtung 9' beziehungsweise des Stopfens 9' ist es nunmehr erforderlich, dass diese Stelle gezielt mit gasförmigem Medium, vorzugsweise mit Druckluft beaufschlagt wird. Der Druck der zugeführten Luft ist dabei abhängig von dem sogenannten Wirbelpunkt des jeweils geförderten Materials. Durch die zugeführte Luft wird das Material im wesentlichen fluidisiert und wieder fliess- oder strömungsfähig. Beim Auflösen der Materialverdichtung 9' wird nunmehr wieder die gewünschte normale Kennlinie PN erreicht.
Bei geringfügigen Materialanhäufungen, durch welche nach relativ kurzer Zeit Stopfen in der Förderleitung 25 entstehen, wird der entsprechend nächstliegende Druckschalter aktiviert und mindestens über das nächstliegende, poröse und luftdurchlässige Teilstück des Innenrohres 35 Druckluft zugeführt und dadurch die Materialverdichtung aufgelöst.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass während der eigentlichen Materialförderung das poröse, gasdurchlässige Innenrohr 35 mittels der in Reihe angeordneten und über die gesamte Länge der Druckleitung verteilt angeordneten Ventile 26, 27, 28, 29 und 30 mit Druckluft beaufschlagt wird.
Beim Auftreten eines den Innenraum 25' ver-schliessenden Stopfens (nicht dargestellt) in der Förderleitung 25 baut sich der Druck, aufgrund des weitgehend luftdurchlässigen Materials etwa gemäss der Kennlinie PS' in der Förderleitung 35 auf. In Abhängigkeit der Position des Stopfens wird nunmehr entweder das in Strömungsrichtung im Bereich des Vorratsbehälters 10 angeordnete Ventil 17 oder aber das möglichst nahe am Silobehälter 20 angeordnete Ventil 18 in bestimmten Zeitintervallen geschlossen und geöffnet. Sobald das entsprechende Ventil 17 oder 18 geöffnet wird, entlastet sich der Druck schlagartig in den Vorratsbehälter 10 oder in den Silobehälter 20. Durch die abrupte, schlagartige Druckentlastung wird der Materialstopfen entweder kontinuierlich abgetragen oder direkt aufgelöst. Das intervallmässige Öffnen und Schliessen der Ventile wird vorzugsweise solange fortgesetzt und gesteuert bis die Förderleitung wieder frei ist.
Fig. 3 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel eine in Fig. 1 durch einen Kreis F bezeichnete und in Schnittansicht dargestellte Flanschverbindung. Die in der Gesamtheit mit 40 bezeichnete Flanschverbindung umfasst zwei an den Enden der beiden Rohrteilstücke 22 und 23 der Förderleitung 25 angeordnete und befestigte Flanschen 41 und 41', zwei abgedichtet daran angeordnete Ringkörper 45 und 45' sowie ein dazwischen abgedichtet angeordnetes Zwischenstück 55. Die Enden der Rohrteilstücke 22 und 23 sind jeweils in einer Ausnehmung 39, 39' der Flanschen 41, 41' angeordnet und beispielsweise durch eine Schweissverbindung (nicht bezeichnet) miteinander verbunden. Die beiden Ringkörper 45, 45' sind mittels angeformter Zentrierringe 44, 44' zentrisch in den Ausnehmungen 39, 39' der Flanschen 41, 41' angeordnet. Zwischen den Flanschen 41, 41' und den Ringkörpern 45, 45' ist jeweils eine Flachdichtung 42, 42' angeordnet. Die beiden Ringkörper 45, 45' sind gegenüber dem Zwischenstück 55 beispielsweise durch
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Die beiden Flanschen 41 und 41' mit den dazwischen angeordneten Teilen 45 und 45' sowie 55 mit den zugeordneten Dichtungen 42, 42' und 43, 43' werden über nicht dargestellte, in Umfangsrich-tung der Flanschen 41 und 41' gleichmässig verteilt angeordnete Schraubverbindungen gegeneinander verspannt.
Weiterhin erkennt man in Fig. 3 ein die beiden Ringkörper 45 und 45' sowie das Zwischenstück 55 in axialer Richtung durchdringendes Kupplungsstück 50. Das Kupplungsstück 50 wird von einer Durchgangsbohrung 52 in axialer Richtung durchdrungen und ist an den Enden jeweils mit einem angeformten, zylindrischen Zentrierzapfen 51, 51' versehen. Die beiden mit einer O-Ringdichtung 53, 53' versehenen Zentrierzapfen 51, 51' dienen zur aufsteckbaren Befestigung der Rohrteilstücke 33 und 34 des Innenrohres 35.
Die in dem Kupplungsstück 50 vorgesehene und mit den Innenräumen 33', 34' der Rohrteilstücke 33, 34 in Verbindung stehende Durchgangsbohrung 52 steht weiterhin mit einer quer dazu orientierten und im Zwischenstück 55 angeordneten Bohrung 57 sowie einer damit korrespondierenden Gewindebohrung 58 in Verbindung. Die im Zwischenstück 55 vorgesehene Gewindebohrung 58 dient zur Aufnahme der mit einem Gewindestück 64' versehenen Stegleitung 64 (Fig. 1). Die Stegleitung 64 ist beispielsweise mittels einer Mutter 66 am Zwischenstück 55 befestigt.
Die beiden Rohrteilstücke 22 und 23 bilden zusammen ein Teilstück der in Fig. 1 als eine Einheit dargestellten Förderleitung 25. Die einzelnen Rohrteilstücke des Innenrohres 35 sind an der Innenwand 22", 23" der jeweiligen Rohrteilstücke 22, 23 der Förderleitung 25 abgestützt.
Fig. 4 zeigt ein in Schnittansicht dargestelltes Teilstück eines zweiten Ausführungsbeispiels der Flanschverbindung 40' für die miteinander zu verbindenden Rohrteilstücke 22 und 23 der Förderlei-tung 25 sowie für die steckbar miteinander zu verbindenden Rohrteilstücke 33 und 34 des Innenrohres 35. Zur Vereinfachung sind die mit dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 übereinstimmenden Teile mit gleicher Bezugszahl versehen. Abweichend von dem vorstehend in Verbindung mit Fig. 3 beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Kupplungsstück 150 vorgesehen. Bei diesem Kupplungsstück 150 ist der dem einen Rohrteilstück 33 zugewandte und entgegen der Strömungsrichtung X orientierte Zentrierzapfen 151 geschlossen. Auf der dem anderen Rohrteilstück 34 zugewandten und in Strömungsrichtung X orientierten Ende ist der Zentrierzapfen 151' mit einer Sacklochbohrung 152 versehen. Die
Sacklochbohrung 152 steht über die im Zwischenstück 55 vorgesehenen Bohrung 57 und Gewindebohrung 58 mit der angeschlossenen Stegleitung 64 in Verbindung.
Fig. 5 zeigt ein in Schnittansicht dargestelltes Teilstück eines dritten Ausführungsbeispiels der Flanschverbindung 140 für die miteinander zu verbindenden Rohrteilstücke 22 und 23 der ersten Förderleitung 25 sowie für die miteinander zu verbindenden Rohrteilstücke 33 und 34 des Innenrohres 35. Zur Vereinfachung sind die mit dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 übereinstimmenden Teile mit gleicher Bezugszahl versehen. Abweichend von dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 ist bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel das Zwischenstück 155 mit zwei Zentrierringen 154, 154' versehen. Das an der nicht näher bezeichneten Innenfläche des Zwischenstücks 155 angeordnete und befestigte sowie von der Bohrung 52 durchdrungene Kupplungsstück 50 bildet mit dem Zwischenstück 155 eine Baueinheit und ist analog, wie in Verbindung mit Fig. 3 beschrieben, mit den Zentrierringen 154, 154' in den Ausnehmungen der beiden Flanschen 41 und 41' angeordnet. Die Bohrung 52 steht über eine quer dazu im Zwischenstück 155 vorgesehene Bohrung 157 und Gewindebohrung 158 mit der angeschlossenen Stegleitung 64 in Verbindung.
Fig. 6 zeigt ein in Schnittansicht dargestelltes Teilstück eines vierten Ausführungsbeispiels der Flanschverbindung 240 für die miteinander zu verbindenden Rohrteilstücke 22 und 23 der ersten Förderleitung 25 sowie für die miteinander zu verbindenden Rohrteilstücke 33 und 34 des Innenrohres 35. Zur Vereinfachung sind die mit dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 übereinstimmenden Teile mit gleicher Bezugszahl versehen. Abweichend von dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 wurde bei diesem Ausführungsbeispiel auf das Zwischenstück 55 verzichtet. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht die Möglichkeit, dass die mittels der O-Ringdichtung 43 gegeneinander abgedichteten Ringkörper 45, 45' nach dem Lösen einer die beiden Flanschen 41, 41' gegeneinander verspannten Schraubverbindung zur Erreichung einer einfachen Montage oder Demontage radial gegeneinander vorschoben und somit einzelne Rohrteilstücke aus dem Rohrleitungssystem 90 problemlos entfernt oder ausgetauscht werden können.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt gemäss der Linie VII—VII in Fig. 6 und man erkennt den einen Ringkörper 45', den am Rohrstück 23 angeordneten Flansch 41 sowie das an der nicht bezeichneten Innenfläche des Ringkörpers 45' angeordnete und befestigte sowie von der Bohrung 52 in axialer Richtung durchdrungene Kupplungsstück 50" für das aufsteckbare und in Verbindung mit Fig. 6 näher beschriebene Innenrohr 35.
In Fig. 8 ist ein Teilstück einer weiteren Variante der Flanschverbindung gemäss Fig. 3 dargestellt, wobei auch hier zur Vereinfachung die mit dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 übereinstimmenden Teile mit gleicher Bezugszahl versehen sind. Abweichend von dem ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 wurde bei diesem Ausführungs-
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beispiel das Kupplungsstück 50 in einzelne, an den jeweiligen Innenflächen befestigte Teilstücke 50', 54 und 50" unterteilt. Das Teilstück 50' bildet dabei mit dem ersten Ringkörper 45, das Teilstück 54 mit dem Zwischenstück 55 und das Teilstück 50" mit dem zweiten Ringkörper 45' eine Einheit.
Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht die Möglichkeit, dass das mittels der O-Ringdichtungen 43, 43' sowie 49, 49' in bezug auf die Ringkörper 45, 45' und Teilstücke 50' und 50" abgedichtete Zwischenstück 55 nach dem Lösen einer die beiden Flanschen 41, 41' gegeneinander verspannten Schraubverbindung zur Erreichung einer einfachen Montage oder Demontage radial gegeneinander vorschoben werden können. Die einzelnen Rohrteilstücke 21 bis 24 der Rohrleitung 25 können somit problemlos aus dem Rohrleitungssystem 90 (Fig. 1) entfernt oder ausgetauscht werden.
Zur Erreichung einer einfachen Montage beziehungsweise Demontage des einen oder anderen Rohrteilstückes 21 bis 24 ist mindestens ein vorstehend genanntes Rohrteilstück der Förderleitung 25 mit einer Flanschverbindung 240 gemäss Fig. 6 versehen. Bei Verwendung der Flanschverbindung 240 besteht die Möglichkeit, dass mindestens ein Rohrteilstück der Förderleitung 25 ohne zusätzliche Hilfsmittel im wesentlichen in vertikaler Richtung zur Längsachse (nicht bezeichnet) der Förderleitung 25 beziehungsweise in radialer Richtung in die Förderleitung 25 eingefügt oder aber entfernt werden kann.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur pneumatischen Förderung pulverförmiger oder körniger Materialien von einem zur Aufnahme der Materialien ausgebildeten und mit Druckluft beaufschlagten Vorratsbehälter zu einem im Abstand dazu angeordneten und mit dem mit Druckluft beaufschlagten Materialstrom zu beschik-kenden Silobehälter sowie einem die beiden Behälter miteinander verbindenden und mit mindestens einer Förderleitung sowie mit mindestens einer zugeordneten Druckluftleitung versehenen Rohrleitungssystem, bei welchem die Druckluftleitung über eine Anzahl in Längsrichtung daran im Abstand zueinander angeordnete Ventile mit dem mit zusätzlicher Druckluft zu beschickenden Innenraum der Förderleitung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Enfernen von Materialanhäufungen oder Stopfen in Abhängigkeit der örtlichen Position derselben in der Förderleitung (25) entweder ein dem Vorratsbehälter (10) zugeordnetes Ventil (17) oder ein dem Silobehälter (20) zugeordnetes Ventil (18) zur Erreichung einer abrupten, schlagartigen Druckentlastung in dem Vorratsbehälter (10) oder in dem Silobehälter (20) intervallabhängig geöffnet und geschlossen wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Auflösen beziehungsweise zum Fluidisieren der Materialanhäufungen oder des Stopfens die Stelle in der Förderleitung (25) ermittelt und über das Innenrohr (35) mit Druckluft beaufschlagt wird.3. Arbeitsverfahren nach den Ansprüchen 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Förderrohr (25) transportierte Materialstrom während der gesamten Förderzeit sowie über die gesamte Länge des Förderrohres (25) mit zusätzlicher Druckluft (Sekundärluft) beaufschlagt wird.4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Förderleitung (25) ein in axialer Längsrichtung derselben orientiertes, aus porösem gasdurchlässigem Material hergestelltes Innenrohr (35) angeordnet ist, welches für die Zufuhr der eine Aufwirbelung des Materialstromes bewirkenden zusätzlichen Druckluft über mindestens eine zwei Rohrteilstücke (21, 22, 23, 24) der Förderleitung (25) miteinander verbindende erste Flanschverbindung (40, 40'; 40", 140) mit der Druckluftleitung (60) verbunden ist.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rohrteilstück (21, 22, 23, 24) der Förderleitung (25) sowie das darin angeordnete Innenrohr (35) in zwei in Längsrichtung orientierte und durch eine zweite Flanschverbindung (240) miteinander zu verbindende Rohrteilstücke unterteilt ist, wobei die zweite Flanschverbindung (240) derart ausgebildet ist, dass das eine Rohrteilstück zur Montage oder Demontage relativ zu dem anderen Rohrteilstück in vertikaler Richtung zur Längsachse der Förderleitung (25) verstellbar ist.6. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (35) analog der Anzahl der Rohrteilstücke (21, 22, 23, 24) der Förderleitung (25) ebenfalls in einzelne Rohrteilstücke (31, 32, 33, 34) unterteilt ist, welche jeweils im Bereich der ersten und zweiten Flanschverbindung (40; 40'; 40"; 140; 240) miteinander verbunden sind.7. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das im Innenraum (25') der Förderleitung (25) angeordnete und mit zusätzlicher Druckluft beaufschlagbare Innenrohr (35) unterhalb des die Förderleitung (25) in axialer Richtung durchströmenden pulverförmigen oder körnigen Materialstromes angeordnet und an der Innenwand der einzelnen Rohrstücke (21, 22, 23, 24) der Förderleitung (25) abgestützt ist.8. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (35) im Profilquerschnitt zylindrisch, oval, rechteckig, quadratisch oder dergleichen ausgebildet und aus porösem, gasdurchlässigem Werkstoff, beispielsweise aus einer Gewebe-, Keramik-, Sintermetall- oder gesinterten Kunststoffstruktur hergestellt ist.9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Flanschverbindung (40; 40'; 40"; 140) jeweils ein zwischen zwei Flanschen (41, 41') der einzelnen Rohrteilstük-ke (21, 22, 23, 24) der Förderleitung (25) angeordnetes und in axialer Richtung derselben von einer Durchgangsöffnung (56) durchdrungenes Zwischenstück (55; 155) sowie ein in der Durchgangsöffnung (56) angeordnetes Kupplungsstück (50; 150) umfasst, wobei die miteinander korrespondierenden und steckbar am Kupplungsstück (50; 150) befestigten Rohrteilstücke (31, 32, 33, 34) des Innen-5101520253035404550556065611CH 687 923 A5rohres (35) jeweils über eine am Kupplungsstück (50; 150) angeschlossene Stegleitung (61, 62, 63, 64, 65) mit der Druckluftleitung (60) verbunden sind.10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (55; 155) zwischen zwei beabstandeten und jeweils mit einer Durchgangsöffnung (46, 46') versehenen Ringkörpern (45, 45') angeordnet ist, und dass das in den miteinander korrespondierenden Durchgangsöffnungen (56, 46, 46') der einzelnen Teile angeordnete Kupplungsstück (50; 150) ein- oder mehrteilig sowie gegeneinander abgedichtet ausgebildet ist.11. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelne mit dem Zwischenstück (55; 155) und dem Kupplungsstück (50; 155) in Verbindung stehende Stegleitung (61, 62, 63, 64, 65) jeweils unter Zwischenschaltung eines Ventils (26, 27, 28, 29, 30) mit der Druckluftleitung (60) verbunden ist, wobei jedes einzelne Ventil (26, 27, 28, 29, 30) über einen damit in Wirkverbindung stehenden Druckschalter (26', 27', 28', 29', 30') ansteuerbar ist.12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Flanschverbindung (240) je zwei zwischen zwei Flanschen (41, 41') der einzelnen Rohrteilstücke (21, 22, 23, 24) der Förderleitung (25) angeordnete und von einer Durchgangsöffnung (46, 46') durchdrungene Ringkörper (45, 45') aufweist, wobei in den Ringkörpern (45, 45') je ein gegeneinander abgedichtetes Kupplungsstück (50'; 50") zur steckbaren Verbindung der einzelnen Rohrteilstücke (31, 32, 33, 34) des Innenrohres (35) angeordnet ist.13. Einrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zur steckbaren Befestigung der Rohrteilstücke (31, 32, 33, 34) des Innenrohres (35) vorgesehene sowie einteilig oder mehrteilig ausgebildete Kupplungsstück (50; 150) eine mit der zugeordneten Stegleitung (61, 62, 63, 64, 65) und der Druckluftleitung (60) in Verbindung stehende sowie in axialer Richtung des Innenrohres (35) orientierte Bohrung (52; 152) aufweist.14. Einrichtung nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsstück (50; 150) eine in Strömungsrichtung des Materialstromes orientierte Durchgangsbohrung (52) oder eine entgegen der Strömungsrichtung verschlossene, mit der zugeordneten Stegleitung (61, 62, 63, 64, 65) in Verbindung stehende Sacklochbohrung (152) aufweist.15. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderleitung (25) an dem einen Ende mit einer ersten Abströmleitung (7) und unter Zwischenschaltung eines ersten Auslaufventils (17) an den Vorratsbehälter (10) sowie an dem anderen Ende mit einer zweiten Abströmleitung (8) und unter Zwischenschaltung eines zweiten Auslaufventils (18) an den Silobehälter (20) angeschlossen ist, wobei das zweite Auslaufventil (18) möglichst nahe dem Silobehälter (20) zugeordnet ist.51015202530354045505560657
Priority Applications (2)
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