CH688029A5 - Nachstellbare Reibahle mit auswechselbarer Schneidhuelse. - Google Patents

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CH688029A5
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CH
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cutting sleeve
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cutting
reamer
adjustable
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Istvan Vig
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Polytool Ag
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    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/10Arrangements for cooling or lubricating tools or work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools
    • B23D77/06Reaming with means for compensating wear
    • B23D77/10Reaming with means for compensating wear by expanding a tube-like non-slotted part of the tool body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

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CH 688 029 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine nachstellbare Reibahle mit auswechselbarer Schneidhülse gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige nachstellbare Reibahlen sind bekannt. So zeigt beispielsweise die CH-PS 492 506 eine nachstellbare Maschinenreibahle, die mit einem auswechselbaren Schneidring ausgestattet ist, welche auf einen Schaftteil aufsetzbar und mittels einer Schraube an diesem befestigbar ist. Die Schraube, die in den Schaftteil einschraubbar ist, weist einen konusförmigen Schraubkopf auf, welcher mit einem Innenkonus des Schneidringes zusammenwirkt. Mit dem Einschrauben der Schraube in den Schaftteil erfolgt die Zentrierung des Schneidrings über die entsprechenden konischen Flächen. Des weiteren liegt der Schneidring mit einer ringförmigen Planfläche auf einer Hülse auf, die über den Schaftteil geschoben wird, wobei das Zusammenspannen über die genannte Schraube erfolgt.
Da die Zentrierung des Schneidrings nur über einen kurzen Konus und über eine Schraube, die in den Schaftteil eingeschraubt werden muss, erfolgt und der Schneidring über eine plane Auflage auf der Hülse ausgerichtet wird, können die Anforderungen an die Genauigkeit dieser Reibahlen nicht für alle Anwendungszwecke erfüllt werden. Insbesondere können beim Auswechseln von Schneidringen Rundlauffehler entstehen, die gewissen Anforderungen nicht mehr genügen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine nachstellbare Reibahle mit auswechselbarer Schneidhülse zu schaffen, bei welcher die Schneidhülse derart auf dem Schaftteil gehalten ist, dass höhere Anforderungen an die Genauigkeit und Stabilität gewährleistet sind, und dass insbesondere beim Auswechseln von Schneidringen entsprechende Anforderungen an die Genauigkeit erfüllt werden können.
Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die in der Kennzeichnung des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Mit dieser Anordnung, bei welcher der Aufnahmeteil koaxial und fest mit dem Schaftteil verbunden ist, wird die Schneidhülse in optimaler Weise gehalten, so dass Rundlauffehler praktisch auszu-schliessen sind, wobei beim Auswechseln der Schneidhülsen, was in sehr einfacher Weise erfolgen kann, die neu eingesetzte Schneidhülse die Genauigkeitsanforderungen bezüglich Rundlauf ohne weiteres erfüllt.
In vorteilhafter Weise ist der Abstand zwischen dem zylinderförmigen inneren Bereich der Schneidhülse und der balligen Bohrungspartie der Schneidhülse, die auf dem konusförmigen Bereich des Aufnahmeteils aufliegt, mindestens so gross, dass er dem halben Durchmesser der Reibahle entspricht. Dadurch kann eine genaue Positionierung der Schneidhülse auf dem Aufnahmeteil erreicht werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Schneidhülse mit einem Mitnehmer versehen ist, der mit dem Halteteil zusammenwirkt, so dass die Rotationsbewegung des Schaftteils über den Aufnahmeteil auf die Schneidhülse übertragen werden kann. Hierbei besteht der Mitnehmer in vorteilhafter Weise aus einem in die Schneidhülse eingesetzten Stift, welcher in eine Nut eingreift, die in Längsrichtung in die Oberfläche des Aufnahmeteils eingelassen ist. Hiermit wird neben der Uebertragung des Drehmomentes auch ein Längsverschieben der Schneidhülse bezüglich des Aufnahmeteils zur Nachstellung erhalten, ohne dass die Genauigkeit der Halterung der Schneidhülse beeinträchtigt wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der konusförmige Bereich des Aufnahmeteils sich vom Ende des Aufnahmeteils gegen den Schaftteil hin verjüngt, so dass die Schneidhülse über den Schaftteil auf den Aufnahmeteil und auf den konusförmigen Bereich aufschiebbar ist. Hierbei wird die Schneidhülse mittels einem Schraubteil, welcher mit einem auf dem Halteteil angebrachten Gewinde zusammenwirkt, durch Einschrauben dieses Schraubteils auf das Gewinde auf den konusförmigen Bereich aufgepresst und gehalten. Der Schraubteil dient hierbei lediglich zum Aufpressen und Halten der Schneidhülse, so dass er auf die Lagegenauigkeit in keiner Weise beeinträchtigt.
In vorteilhafter Weise ist der Schraubteil als ringförmige Nachstellmutter ausgestaltet, die auf ein Gewinde aufschraubbar ist, das konzentrisch und in den Bereich des Halteteils eingearbeitet ist, der sich dem zylindrischen Bereich des Halteteils an-schliesst. Dieses Gewinde kann ein Feingewinde sein, so dass die Nachstellung sehr genau erfolgen kann und die Nachstellmutter selbsthemmend gehalten ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass zwischen die Nachstellmutter und den Schneidring ein Zwischenring eingesetzt ist, der innenseitig eine umlaufende Nut aufweist, in welche ein Kühlmittel über den Schaftteil der Reibahle zuführbar ist, und dass das Kühlmittel in einen Raum des Zwischenrings gelangt, der gegen die Schneidelemente gerichtete Austrittsöffnungen aufweist. Dadurch kann das Kühlmittel in optimaler Weise beim Reibvorgang in den Bereich der Schneidelemente gebracht werden.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen nachstellbaren Reibahle wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Längsschnittdarstellung einer erfindungsgemässen nachstellbaren Reibahle; und
Fig. 2 eine Schnittdarstellung entlang Linie II-II durch die in Fig. 1 dargestellte nachstellbare Reibahle.
Die in Fig. 1 dargestellte Reibahle 1 setzt sich aus einem Schaftteil 2 und einem koaxial daran anschliessenden Aufnahmeteil 3 zusammen. Im hier dargestellten Beispiel weist der Schaftteil 2 eine konusförmige Oberfläche auf, die in bekannter Weise
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in eine nicht dargestellte, eine entsprechende Form aufweisende Aufnahme einer Bearbeitungsmaschine einsetzbar ist.
Der Aufnahmeteil 3 ist an dem dem Schaftteil 2 abgewandten Ende mit einem konusförmigen Bereich 4 in Form eines Kegelstumpfes ausgestattet. Dieser konusförmige Bereich 4 verjüngt sich gegen den Schaftteil 2 der Reibahle 1 hin.
Zwischen diesem konusförmigen Bereich 4 und dem Schaftteil 2 weist der Aufnahmeteil 3 einen zylindrischen Bereich 5 auf. Dieser zylindrische Bereich 5 hat einen Durchmesser, der kleiner ist, als der kleinste Durchmesser des konusförmigen Bereiches 4. Gleichzeitig ist der Durchmesser dieses zylindrischen Bereichs 5 grösser als der grösste Durchmesser des Schaftteiles 2. In den dem Schaftteil 2 zugewandten Endbereich des Aufnahmeteils 3 ist in die äussere Oberfläche ein Gewinde
6 eingearbeitet, vorzugsweise in Form eines Feingewindes.
Vom Schaftteil 2 her lässt sich eine Schneidhülse
7 auf den Aufnahmeteil 3 aufschieben. Diese Schneidhülse 7 ist an ihrem vorderen Ende in bekannter Weise mit über auf dem Umfang verteilten Schneidelementen 8 ausgestattet. Im Bereich dieser Schneidelement 8 ist die Schneidhülse 7 innenseitig mit einer balligen Bohrungspartie 9 versehen, welche auf den konusförmigen Bereich 4 des Aufnahmeteils 3 zu liegen kommt. Dadurch ergibt sich in diesem Bereich eine genaue Zentrierung der Schneidhülse 7 und demzufolge der Schneidelemente 8.
Das den Schneidelementen 8 abgewandte Ende der Schneidhülse 7 ist mit einem zylinderförmigen inneren Bereich 10 versehen, der sich seinerseits umfangseitig auf dem zylindrischen Bereich 5 des Aufnahmeteils 3 der Reibahle 1 abstützt. Hierbei ist die Passungstoleranz so gewählt, dass praktisch kein Spiel besteht.
Die ballige Bohrungspartie 9 und der zylindrische innere Bereich 10 der Schneidhülse 7 haben in Längsachsenrichtung der Reibahle 1 einen gegenseitigen Abstand voneinander, der mindestens dem halben Durchmesser der Reibahle 1 entspricht. Dadurch ergibt sich eine optimale Führung der Schneidhülse 7, bei welcher jegliche Schrägstellung vermieden wird.
In die Schneidhülse 7 ist ein Stift 11 eingesetzt, der innenseitig über die Oberfläche vorsteht und in eine Nut 12 eingreift, die in Längsrichtung in den Aufnahmeteil 3 eingearbeitet ist. Über diesen als Mitnehmer wirkenden Stift wird die Rotationsbewegung vom Schaftteil 2 über den Aufnahmeteil 3 auf die Schneidhülse 7 übertragen. Es ist auch denkbar, anstelle dieses Stiftes 11 in bekannter Weise einen Keil zu verwenden.
Vom Schaftteil 2 her wird nach dem Aufsetzen der Schneidhülse 7 eine ringförmige Nachstellmutter 13 auf das Gewinde 6 aufgeschraubt, mittels welcher die ballige Bohrungspartie 9 der Schneidhülse 7 auf den konusförmigen Bereich 4 des Aufnahmeteils 3 aufgepresst werden kann. Zwischen die Nachstellmutter 13 und die Schneidhülse 7 kann ein Zwischenring 14 eingesetzt werden, wie es im hier dargestellten Ausführungsbeispiel der
Fall ist, dessen Funktion nachträglich noch beschrieben wird.
Durch Aufschrauben der Nachstellmutter 13 auf das Gewinde 6 wird die Schneidhülse 7 gegen den konusförmigen Bereich 4 verschoben. Die ballige Bohrungspartie 9 wird dadurch aufgeweitet, so dass der Bearbeitungsradius, der durch die Schneidkanten der Schneidelemente 8 gebildet wird, variierbar und demzufolge nachstellbar ist, abhängig davon, wie weit oder mit welchem Drehmoment die Nachstellmutter 13 auf das Gewinde 6 aufgeschraubt wird.
Der zwischen die Nachstellmutter 13 und die Schneidhülse 7 eingesetzte Zwischenring 14 weist innenseitig eine umlaufende Nut 15 auf. Diese umlaufende Nut 15 des Zwischenringes 14 ist im montierten Zustand der Reibahle benachbart zu einem umlaufenden Kanal 16, der in der Oberfläche des zylinderförmigen Bereiches 5 des Aufnahmeteils 3 eingearbeitet ist. In diesen umlaufenden Kanal 16 mündet mindestens eine radial angebrachte Bohrung 17, die mit einer in der Reibahle 1 angebrachten Längsbohrung 18 verbunden ist. Über diese Längsbohrung 18 kann in bekannter Weise ein Kühlmittel zugeführt werden.
In die Aussenseite des Zwischenringes 14 ist ein Raum in Form einer umlaufenden Rille 19 eingearbeitet, welche über mindestens eine im Zwischenring 14 angebrachte Öffnung 20 mit der umlaufenden Nut 15 verbunden ist. Die Rille 19 ist gegen aussen mit einem auf dem Zwischenring 14 aufge-pressten Abdeckring 21 abgeschlossen. In die den Schneidelementen 8 zugewandte Flankenseite des Zwischenrings 14 sind Austrittsöffnungen 22 angebracht, die in die Rille 19 münden.
Das über die Längsbohrung 18 zugeführte Kühlmittel gelangt über die Bohrung 17, den umlaufenden Kanal 16, die umlaufende Nut 15 und die Öffnung 20 in die Rille 19, von wo das Kühlmittel über die Austrittsöffnungen 22, die gegen die Schneidelemente 8 gerichtet sind, auf diese aufgesprüht werden. Dadurch können die Schneidelemente 8, insbesondere bei zu bearbeitenden Durchgangsbohrungen, in optimaler Weise mit Kühlmittel versehen werden.
Es ist auch denkbar, die Längsbohrung 18 durchgehend durch die Reibahle 1 zu führen, welche beim oben beschriebenen Arbeitsvorgang im konusförmigen Bereich 4 durch eine Abdeckung, beispielsweise in Form einer Schraube, verschlossen werden könnte.
Beim Bearbeiten einer Sackbohrung wird das Kühlmittel vorzugsweise durch die durchgehende Längsbohrung 18 in den Raum zwischen Reibahle und Grund der Sacklochbohrung geführt, wozu die oben beschriebene Abdeckung in Form einer Schraube entfernt wird. Hierzu kann der zu Fig. 1 beschriebene Zwischenring 14 durch einen vollen Zwischenring ersetzt werden, so dass in diesem Bereich kein Kühlmittel austritt.
In der Schnittdarstellung gemäss Fig. 2 ist der zylindrische Bereich 5, in welchen die Längsbohrung 18 zentral angeordnet ist, die Bohrung 17, und der umlaufende Kanal 16 ersichtlich. Auf diesen umlaufenden Kanal 16 kommt die umlaufende Nut
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Um zu vermeiden, dass das in den Zwischenring 14 gelangende Kühlmittel über die in Längsrichtung in den Aufnahmeteil 3 eingelassene Nut 12 abflies-sen kann, ist in diese Nut 12 und eine in den Zwischenring 14 entsprechend angebrachten Ausnehmung ein Keil 23 eingelegt, der die Nut 12 abdichtet.
Die Austrittsöffnungen 22 können anstelle von Bohrungen auch eine schlitzartige Form aufweisen, die zum Beispiel sektorweise oder umlaufend im Zwischenring 14 eingearbeitet sind. Je nachdem, wie diese Austrittsöffnungen 22 gestaltet sind, kann auch die Rille 19 nur sektorweise über den Zwischenring 14 vorgesehen sein, so dass der Abdeckring 21 beispielsweise durch lediglich das entsprechende Rillenstück überdeckende Blechstücke ersetzt werden kann.
Mit dieser nachstellbaren Reibahle wird ein Werkzeug geschaffen, dessen Schneidring in einfacher Weise ausgewechselt werden kann, und welches sehr hohe Anforderungen an die Genauigkeit erfüllt.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Nachstellbare Reibahle mit auswechselbarer Schneidhülse, bestehend aus einem in eine Bearbeitungsmaschine einsetzbaren Schaftteil und einem daran anschliessenden Aufnahmeteil, auf welchen die Schneidhülse aufsetzbar ist, aus Haltemitteln zur Halterung der Schneidhülse und aus Mitteln zur Nachstellung der Schneidhülse, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Schaftteil (2) verbundene Aufnahmeteil (3) an dem dem Schaftteil (2) abgewandten Ende mit einem konusförmigen Bereich (4) versehen ist, auf welchen im montierten Zustand der Schneidhülse (7) auf dem Aufnahmeteil (3) der Reibahle (1) eine ballige Bohrungspartie (9) der Schneidhülse (7) aufliegt, und dass das andere Ende des Aufnahmeteils (3) einen zylindrischen Bereich (5) aufweist, auf welchem ein zylinderförmiger innerer Bereich (10) der Schneidhülse (7) abgestützt ist.
2. Nachstellbare Reibahle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem zylinderförmigen inneren Bereich (10) der Schneidhülse (7) und der balligen Bohrungspartie (9) der Schneidhülse (7) mindestens dem halben Durchmesser der Reibahle (1) entspricht.
3. Nachstellbare Reibahle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidhülse (7) mit einem Mitnehmer (11) versehen ist, welcher mit dem Aufnahmeteil (3) zusammenwirkt.
4. Nachstellbare Reibahle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer aus einem in die Schneidhülse (7) eingesetzten Stift (11) besteht, welcher in eine Nut (12) eingreift, die in Längsrichtung in den Aufnahmeteil (3) eingelassen ist.
5. Nachstellbare Reibahle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der konusförmige Bereich (4) des Aufnahmeteils (3) sich vom Ende des Aufnahmeteils (3) gegen den Schaftteil (2) hin verjüngt, dass die Schneidhülse (7) über den Schaftteil (2) auf den Aufnahmeteil (3) und auf den konusförmigen Bereich (4) aufschiebbar ist und durch die Mittel zur Nachstellung, die aus einem am Aufnahmeteil (3) angebrachten Gewinde (6) und einem mit dem Gewinde (6) zusammenwirkenden Schraubteil (13) bestehen, durch Einschrauben des Schraubteils (13) auf das Gewinde (6) und entsprechendem Aufpressen auf den konusförmigen Bereich (4) gehalten ist.
6. Nachstellbare Reibahle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (6) konzentrisch zur Längsachse der Reibahle (1) anschliessend an den zylindrischen Bereich (5) des Aufnahmeteils (3) angebracht ist, und dass der Schraubteil aus einer ringförmigen Nachstellmutter (13) besteht, mit welcher die Schneidhülse (7) direkt oder indirekt über einen eingeschobenen Zwischenring (14) gegen den konusförmigen Bereich (4) des Aufnahmeteils (3) drückbar ist.
7. Nachstellbare Reibahle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen die Nachstellmutter (13) und den Schneidring (7) eingesetzter Zwischenring (14) innenseitig eine umlaufende Nut (15) aufweist, in welche mindestens eine radial im zylindrischen Bereich (5) des Aufnahmeteils (3) angebrachte Bohrung (17) mündet, welche mit einer in der Reibahle (1) angebrachten Längsbohrung (18) zur Zuführung von einem Kühlmittel verbunden ist, und dass die umlaufende Nut (15) über mindestens eine im Zwischenring (14) angebrachte Öffnung (20) mit mindestens einem Raum (19) verbunden ist, der mindestens eine gegen die Schneidelemente (8) gerichtete Austrittsöffnung (22) aufweist.
8. Nachstellbare Reibahle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen die Nachstellmutter (13) und den Schneidring (7) eingesetzte Zwischenring (14) mit einem in die Nut (12) eingreifenden Keil (23) zur Abdichtung der umlaufenden Nut (15) der Schneidhülse (7) ausgestattet ist.
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