CH688054A5 - Unterkonstruktion fuer die Verkleidung einer Gebaeudefassade. - Google Patents

Unterkonstruktion fuer die Verkleidung einer Gebaeudefassade. Download PDF

Info

Publication number
CH688054A5
CH688054A5 CH239994A CH239994A CH688054A5 CH 688054 A5 CH688054 A5 CH 688054A5 CH 239994 A CH239994 A CH 239994A CH 239994 A CH239994 A CH 239994A CH 688054 A5 CH688054 A5 CH 688054A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
support profiles
profiles
support
facade
fastening
Prior art date
Application number
CH239994A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Kraemer
Original Assignee
Eternit Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eternit Ag filed Critical Eternit Ag
Publication of CH688054A5 publication Critical patent/CH688054A5/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0805Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall
    • E04F13/0807Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall adjustable perpendicular to the wall
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/081Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

1
CH 688 054 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Unterkonstruktion für die Verkleidung einer Gebäudefassade mit Wärmedämmplatten und mit Fassadenplatten, bestehend aus an der Gebäudefassade verankerten, senkrecht verlaufenden, beabstandeten Tragprofilen und an diesen befestigten, waagrecht verlaufenden, beabstandeten Auflageprofilen für die Fassadenplatten.
Bei bekannten derartigen Unterkonstruktionen bestehen sowohl die Tragprofile als auch die Auflage-profile in der Regel aus Holz. Aus der DE 9 004 887 U1 ist jedoch auch schon eine Unterkon-strukion bekannt, bei der die Tragprofile und die Auflageprofile als T- bzw. C-Metallprofile ausgebildet sind. Die Montage solcher Unterkonstruktionen, einerlei ob sie aus Holz oder aus Metall bestehen, erfordert geschulte Handwerker, die die Profile genau einmessen, provisorisch befestigen und sodann bohren, schrauben oder blindnieten müssen. Auch die nachfolgende Anbringung der Wärmedämmplatten und der Fassadenplatten kann nur von Fachleuten ordnungsgemäss erledigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Unterkonstruktion zu schaffen, die weitgehend von ungeschulten Hilfskräften angebracht werden kann und auch die Voraussetzungen für eine einfache, rasche und dementsprechend kostengünstige, nachfolgende Anbringung der Wärmedämm- platten und der Fassadenplatten bietet.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Tragprofile aus durch mehrfaches Abkanten eines Bleches erzeugten Kastenprofilen bestehen, deren Seitenflächen mit je einer Befestigungslochreihe versehen sind und deren von der Gebäudefassade abgewandte Fläche längs ihrer beiden Seitenränder je eine schmale Sicke sowie längs ihrer Mittellinie einen rechtwinklig aus der Fläche vorspringenden Mittelsteg aufweist, der mit einem vertikalen, der Befestigung der Auflageprofile dienenden Lochraster versehen ist und der aus den sich gegenüberliegenden rechtwinklig abgekanteten Randstreifen des das Tragprofil bildenden Bleches besteht, aus denen in jeweils abwechselnder Richtung Zungen ausgeklinkt sind, deren freie Enden der Gebäudefassade zugewandt sind.
Die in dieser Weise ausgebildeten Tragprofile können preiswert aus Blech hergestellt werden, das vor und/oder nach der Umformung zu den Tragprofilen eine geeignete Korrosionsschutzbehandlung erhält. Von besonderer Bedeutung sind die aus dem Mittelsteg jedes Tragprofiles ausgeklinkten, zu der Gebäudefassade zeigenden Zungen. Sie ermöglichen eine vorläufige, werkzeuglose Fixierung der zwischen den Tragprofilen anzubringenden Wärmedämmplatten, deren Breite normalerweise gleich dem Abstand der Mittelstege aufeinanderfolgender Tragprofile ist und deren Seitenränder einen Einsprung entsprechend der halben Breite der Tragprofile haben.
Bevorzugt sind die Tragprofile an der Gebäudefassade über im Querschnitt U-förmige Schuhe verankert, die über ihren Quersteg mit der Gebäudefassade verbunden sind und deren beide Seitenschenkel gegen die Aussenflächen von die beiden
Seitenflächen der Tragprofile formschlüssig umfassenden Klammem anliegen und jeweils zwei in gleicher Höhe rechtwinklig ausgeklinkte, voneinander beabstandete Lappen aufweisen, zwischen denen sich ein aus der zugehörigen Klammer ausgeklinkter, dritter Lappen befindet, welche Lappen von einer zur Ausrichtung des Tragprofils in vertikaler Richtung dienenden Schraube durchgriffen werden.
Diese Art der Verankerung ermöglich es, die Tragprofile auf einfachste Weise genau vertikal auszurichten, und zwar auch dann, wenn die Gebäudefassade oder -wand nicht genau lotrecht ist und/ oder Erhebungen und Vertiefungen hat. Der Justierbereich entspricht dem waagrechten Abstand der beiden aus jedem Seitenschenkel der U-förmigen Schuhe ausgeklinkten Lappen. Als Schrauben werden am besten Blechschrauben mit selbstschneidendem Gewinde verwendet. Da die Tragprofile über die sie umfassenden Klammern lediglich formschlüssig gehalten sind, werden der Aufbau von Spannungen infolge von Temperaturwechseln und die durch solche Spannungen verursachten Knackgeräusche und die Krafteinwirkung in die Wandbefestigungen vermieden.
Da die wie vorstehend beschrieben ausgebildeten Verankerungen Loslager oder Lospunkte bilden, ist in der Regel je Tragprofil auch ein Festpunktlager erforderlich. In der Regel hat der oberste Verankerungspunkt diese Funktion. Um mit möglichst wenigen unterschiedlichen Teilen auszukommen, wird bevorzugt, dass die Seitenschenkel der U-förmigen Schuhe mit waagrechten Langlöchern und die Klammern mit einem dem Raster der Befestigungslochreihen der Tragprofile entsprechenden Lochraster versehen sind. Das obere Ende jedes Tragprofiles wird dann mit den U-förmigen Schuhen über deren Langlöcher sowie die im gleichen Raster vorgesehenen Löcher der Klammern und des Tragprofils durchgreifender Schrauben verschraubt. Zusätzlich können die Klammem auch zum rastergenauen Verbinden von in vertikaler Richtung aufeinanderfolgenden Tragprofilen verwendet werden, wenn die Gebäudefassade höher als die Einheitslänge der Tragprofile von z.B. 6 Meter ist.
Am besten werden die waagrechten Auflageprofile für die Fassadenplatten mit den Tragprofilen über mit deren Mittelstegen verschraubte Befestigungsschuhe verbunden.
Diese Befestigungsschuhe sind bevorzugt aus rechteckigen Blechzuschnitten hergestellt, an denen durch zwei von einem Rand ausgehende, parallele Schlitze vorgegebener Länge drei Zungen ausgebildet sind, von denen die mittlere um eine erste Biegelinie und die beiden äusseren um eine zweite, von der ersten um etwa die Breite des Mittelsteges der Tragprofile beabstandete Biegelinie rechtwinklig zu der verbleibenden Plattenfläche der Blechzuschnitte abgewinkelt sind und die mittlere Zunge gleichsinnig sowie die beiden äusseren Zungen gegensinnig zu der ersten Abwinkelung ein weiteres Mal zur Bildung von Lappen abgewinkelt sind, mit denen die Befestigungsschuhe nach ihrer Verbindung mit dem Mittelsteg der Tragprofile auf die freien Grossflächen der Wärmedämmplatten drücken. Mittels der so geformten Befestigungsschuhe wird
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
2
3
CH 688 054 A5
4
ohne weitere Massnahmen die endgültige Fixierung der Wärmedämmplatten erreicht.
Eine Weiterbildung sieht vor, dass von derjenigen Plattenfläche der Befestigungsschuhe, gegen welche die Auflageprofile flächig anliegen, längs einer dritten, zu der ersten und der zweiten Biegelinie rechtwinkligen Biegelinie ein Stützschenkel rechtwinklig in Richtung der Auflageprofile abgewinkelt ist, der in einem wiederum abgewinkelten Rand endet.
Der so geschaffene Stützschenkel an den Befestigungsschuhen erleichtert die Montage der waagrechten Auflageprofile erheblich und kann auch zu deren Abfangung herangezogen werden.
Die Fassadenplatten können an der Auflageprofilen mittels näherungsweise S-förmiger Haken befestigt sein, die mit ihrem oberen gebogenen Abschnitt den Oberrand der Auflageprofile hintergreifen, mit ihrem mittleren, geraden Abschnitt den Oberrand einer Fassadenplatte übergreifen und mit ihrem unteren gebogenen Abschnitt den Unterrand der nächst höheren Fassadenplatte umgreifen und diese abfangen.
Um eine satte Auflage der Fassadenplatten zu erzielen, ist es zweckmässig, wenn die Auflagefläche der Auflageprofile eine durchgehende horizontale Stufe entsprechend der Dicke der Fassadenplatten hat, so dass sowohl die jeweils obere Fassadenplatte als auch die von ihr überlappte, nächst niedrigere Fassadenplatte unmittelbar auf dem betreffenden Auflageprofil aufliegen.
Die Auflageprofile können aus Blech bestehen und mit einem Raster aus waagrechten Langlöchern zur Verbindung mit den Befestigungsschuhen und/oder zur Befestigung der Fassadenplatten versehen sein.
Insbesondere können solche aus Blech bestehenden Auflageprofile als Trapezprofile ausgebildet sein.
Alternativ können die Auflageprofile aus Kunststoffrechteckprofilen bestehen, die unterseitig formschlüssig auf dem Stützschenkel der Befestigungsschuhe aufliegen.
Bevorzugt sind die Fassadenplatten auf die Auflageprofile aufgenagelt. Sofern die Auflageprofile Trapezprofile sind, können sie hierzu mit einem nagelbaren Einsatz aus Kunststoff versehen sein oder Einsteckclipse oder geschlitzte Blechstreifen in selbstsperrender Ausbildung enthalten. Sofern die Auflageprofile aus Kunststoffrechteckprofilen bestehen, werden solche aus nagelbarem Kunststoff bevorzugt.
In der Zeichnung ist die Unterkonstruktion nach der Erfindung beispielhaft und schematisch vereinfacht dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen perspektivischen Ausschnitt aus einer teilweise bekleideten Gebäudefassade mit einer Unterkonstruktion nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Tragprofil entsprechend der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines U-förmigen Verankerungsschuhes und einer Seitenklammer,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Befestigungsschuhes,
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht entsprechend der Linie V-V in Fig. 1,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Seitenansicht im Verbindungsbereich von zwei Tragprofilen sowie mit alternativen Ausführungsformen der Auflageprofile und der Befestigung der Fassadenplatten,
Fig. 7 eine teilweise im Schnitt gehaltene Aufsicht entsprechend der Linie VII—VII in Fig. 1.
Wie insbesondere aus den Fig. 1, 5 und 7 ersichtlich, besteht die Unterkonstruktion aus an der Gebäudefassade 1 befestigten, senkrecht verlaufenden, beabstandeten Tragprofilen 2 und an diesen befestigten, waagrecht verlaufenden, beabstandeten Auflageprofilen wie z.B. 31 oder 32 in Fig. 1. Auf diesen Auflageprofilen 31 oder 32 sind Fassadenplatten 4 befestigt, vorzugsweise aufgenagelt. Der Raum zwischen der Gebäudefassade 1 und den Fassadenplatten 4 wird zum überwiegenden Teil von Wärmedämmplatten 5 eingenommen, die in später noch erläuterter Art und Weise befestigt sind.
Jedes der Tragprofile 2 besteht aus einem durch entsprechendes, mehrfaches Abkanten eines rechteckigen Blechzuschnitts von beispielsweise 6 m Länge erzeugten Kastenprofil. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt. Die der Gebäudefassade zugewandte Fläche 1a ist zurückgesetzt und erhöht dadurch in Verbindung mit den teilweise doppelwandigen Seitenflächen 2b und 2c die Biegesteifigkeit. Die von der Gebäudefassade abgewandte Seitenfläche 2d hat längs ihrer beiden Seitenränder je eine schmale Sicke 2e und 2f. Die Funktion dieser Sicken 2e und 2f wird nachfolgend noch erläutert werden. Längs der Mittellinie der Seitenfläche 2d verläuft ein Mittelsteg 2g, der aus den beiden Randstreifen des ursprünglichen Blechzuschnitts besteht und daher doppelwandig ist. Aus dem Mittelsteg 2g sind in abwechselnder Richtung Zungen 2h ausgeklinkt, und zwar so, dass sie den Mittelsteg 2g durchgreifen. Hierdurch erhält das Kastenprofil die notwendige Formstabilität schon vor seiner Montage. Die Zungen 2h dienen ausserdem als widerhakenartige, vorläufige Befestigungsmittel für die Wärmedämmplatten 5.
Die Tragprofile 2 sind an der Gebäudefassade 1 über die Seitenflächen der Tragprofile 2 umfassende und in die Sicken 2e bzw. 2f eingreifende Klammern 6 sowie U-förmige Schuhe 7 verankert. Fig. 3 zeigt einen Befestigungsschuh 7 und eine der beiden zugehörigen Klammern 6. Aus den beiden Seitenflächen jedes Befestigungsschuhes sind im Bereich seines Oberrandes zwei voneinander beabstandete Lappen 71 und 72 rechtwinklig ausgeklinkt, die mit Bohrungen 73 versehen sind. Des weiteren ist aus jeder Klammer 6 etwa in der Mitte ihrer Seitenfläche ein Lappen 61 rechtwinklig ausgeklinkt und hat eine Bohrung 62. Im montierten Zustand, siehe z.B. Fig. 1, 5 und 7, werden die miteinander fluchtenden Bohrungen 62, 72 der Lappen 71, 61 und 72 von Blechschrauben 74 durchgriffen, mittels derer sich der Abstand der Tragprofile 2 von der Gebäudefassade 1 einstellen und Fassadenun-regelmässigkeiten ausgleichen lassen, vgl. den obe-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
5
CH 688 054 A5
6
ren und den unteren Teil der Fig. 7. Die so montierten Verankerungsschuhe 7 bilden Loslager für die Tragprofile 2. Um die gleichen Verankerungsschuhe 7 auch als Festlager verwenden zu können, weisen die Seitenschenkel zusätzlich waagrechte Langlöcher 75 auf. Die Klammern sind mit einer Anzahl von Löchern 63 versehen. Sowohl die Langlöcher 75 in den Verankerungsschuhen 7 als auch die Löcher 63 in den Klammern 6 folgen in dem gleichen Raster aufeinander, in welchem auch die beiden Seitenflächen (2b und 2c in Fig. 2) der Tragprofile 2 mit je einer Reihe von Befestigungslöchern 2i versehen sind. An den Stellen, an denen eine Festpunktlagerung erforderlich ist, werden durch die Langlöcher 75 in den Verankerungsschuhen 7 und die Löcher 63 in dem Klammem 6 Blechschrauben 76 hindurchgesteckt und in die entsprechenden Löcher 2i der Tragprofile 2 eingedreht. Wie durch Fig. 6 verdeutlicht wird, können infolge der deckungsgleichen Lochraster auch zwei Tragprofile 2, 2' aneinandergesetzt werden, ohne dass sich hierdurch das Raster ändert.
Wie Fig. 5 veranschaulicht, können alternativ zu einer durchgängigen Verwendung von Verankerungsschuhen 7 die letzteren lediglich für die Festpunktlagerung verwendet werden, während an den Loslagerpunkten kurze Verankerungsschuhe 7' ohne Langlöcher in ihren Seitenschenkeln montiert werden.
Zur endgültigen Fixierung der Wärmedämmpiat-ten 5 sowie zur Montage der Auflageprofile an den Tragprofilen dienen Befestigungsschuhe 8 der in Fig. 4 dargestellten Art. Jeder dieser Befestigungsschuhe 8 ist aus einem rechteckigen Blechzuschnitt hergestellt und hat neben einer Anzahl von Bohrungen zur Befestigung der waagrechten Tragprofile drei Zungen 81, 82 und 83, die ihrerseits in abgewinkelten Lappen 84, 85, 86 enden, welche gemäss Fig. 1 und Fig. 7 gegen die Wärmedämmplatten 5 drücken, nachdem die Befestigungsschuhe 8 mittels Schrauben 87 mit den Mittelstegen 2g der Tragprofile 2 verschraubt worden sind, zu welchem Zweck die Mittelstege 2g mit einem Raster von Löchern 2k (vgl. Fig. 1) versehen sind. Jeder der Befestigungsschuhe 8 hat ausserdem gemäss Fig. 4 einen rechtwinklig aus seiner Grossfläche heraus abgewinkelten Stützschenkel 88, der in einem wiederum abgewinkelten Rand endet. Der Stützschenkel 88 dient zur horizontalen Ausrichtung der Tragprofile 31 (siehe Fig. 5 unten sowie Fig. 6), die über Schrauben mit den Befestigungsschuhen verbunden werden. Alternativ dient der Stützschenkel 88 in Verbindung mit der in Fig. 4 gezeichneten, gekröpften Lasche 89 auch zur Abfangung und formschlüssigen Verbindung entsprechend gestalteter Auflageprofile 32 (siehe Fig. 5, oberer Teil).
Die Auflageprofile können grundsätzlich beliebiger Art sein. In Fig. 1 sind zwei verschiedene Ausführungsformen perspektivisch dargestellt. Die Fig. 5 und 6 zeigen Querschnitte durch diese Ausführungsformen und deren Abwandlungen. Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, dass die aussensei-tige Auflagefläche eine durchgehende horizontale Stufe (31a bzw. 32a in Fig. 5) aufweist, deren Höhe wenigstens der Dicke der Fassadenplatte entspricht, so dass sowohl die jeweils obere Fassadenplatte 4 als auch die von ihr überlappte, nächst niedrigere Fassadenplatte 4' unmittelbar auf dem betreffenden Auflageprofil 31 oder 32 aufliegt.
Die Auflageprofile können insbesondere Trapezblechprofile 31 sein, wie in Fig. 5 unten sowie in Fig. 6 dargestellt. Da die Fassadenplatten 4 vorzugsweise aufgenagelt werden, können in den Trapezblechprofilen nagelbare Einsätze, z.B. eine Leiste 91 aus Kunststoff oder Holz wie in Fig. 5 unten oder geschlitzte Blechstreifen 92 mit Sperrlappen wie in Fig. 6 unten angeordnet werden. Eine weitere Alternative zeigt Fig. 6 oben in Form von Einsteckclips 92a. Selbstverständlich kann die Befestigung auch über die an sich bekannten, näherungsweise S-förmigen Drahtklammern 93 wie in Fig. 6 oben erfolgen.
Noch einfacher ist die Befestigung der Fassadenplatten 4, wenn als Auflageprofile nagelbare Kunststoffprofile oder Kunststoffhohlprofile 32 verwendet werden, wie in Fig. 5 oben gezeigt.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Unterkonstruktion für die Verkleidung einer Gebäudefassade (1) mit Wärmedämmplatten (5) und mit Fassadenplatten (4), bestehend aus an der Gebäudefassade verankerten, senkrecht verlaufenden, beabstandeten Tragprofilen (2) und an diesen befestigten, waagrecht verlaufenden, beabstandeten Auflageprofilen (31, 32) für die Fassadenplatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragprofile (2) aus durch mehrfaches Abkanten eines Bleches erzeugten Kastenprofilen bestehen, deren Seitenflächen (2b, 2c) mit je einer Befestigungslochreihe (2i) versehen sind und deren von der Gebäudefassade (1) abgewandte Fläche (2d) längs ihrer beiden Seitenränder je eine schmale Sicke (2e, 2f) sowie längs ihrer Mittellinie einen rechtwinklig aus der Fläche vorspringenden Mittelsteg (2g) hat, der mit einem vertikalen, der Befestigung der Auflageprofile (31, 32) dienenden Lochraster (2k) versehen ist und der aus den sich gegenüberliegenden, rechtwinklig abgekanteten Randstreifen des das Tragprofil bildenden Bleches besteht, aus denen in jeweils abwechselnder Richtung Zungen (2h) ausgeklinkt sind, deren freie Enden der Gebäudefassade (1) zugewandt sind.
2. Unterkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragprofile (2) an der Gebäudefassade (1) über im Querschnitt U-förmige Schuhe (7) verankert sind, die über ihren Quersteg mit der Gebäudefassade verbunden sind und deren beide Seitenschenkel gegen die Aussenflächen von die beiden Seitenflächen (2b, 2c) der Tragprofile (2) formschlüssig umfassenden Klammern (6) anliegen und jeweils zwei in gleicher Höhe rechtwinklig ausgeklinkte, voneinander beabstandete Lappen (71, 72) aufweisen, zwischen denen sich ein aus der zugehörigen Klammer (6) ausgeklinkter, dritter Lappen (61) befindet, welche Lappen (71, 61, 72) von einer zur Ausrichtung des Tragprofils (2) in vertikaler Richtung dienenden Schraube (74) durchgriffen werden.
3. Unterkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
4
7
CH 688 054 A5
8
gekennzeichnet, dass die Seitenschenkel der U-förmigen Schuhe (7) mit waagrechten Langlöchern (75), und die Klammern (6) mit einem dem Raster der Befestigungslochreihen (2i) der Tragprofile (2) entsprechenden Lochraster (63) versehen sind.
4. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageprofile (31, 32) mit den Tragprofilen (2) über mit deren Mittelstegen (2g) verschraubte Befestigungsschuhe (8) verbunden sind.
5. Unterkonstruktion nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschuhe (8) aus rechteckigen Blechzuschnitten hergestellt sind, an denen durch zwei von einem Rand ausgehende, parallele Schlitze vorgegebener Länge drei Zungen (81, 82, 83) ausgebildet sind, von denen die mittlere (83) um eine erste Biegelinie und die beiden äusseren (81, 82) um eine zweite, von der ersten um etwa die Breite des Mittelsteges (2g) der Tragprofile (2) beabstandete Biegelinie rechtwinklig zu der verbleibenden Plattenfläche der Blechzuschnitte abgewinkelt sind und die mittlere Zunge (83) gleichsinnig sowie die beiden äusseren Zungen (81, 82) gegensinnig zu der ersten Abwinkelung ein weiteres Mal zur Bildung von Lappen (84, 85, 86) abgewinkelt sind, mit denen 3 die Befestigungsschuhe (8) nach ihrer Verbindung mit dem Mittelsteg (2g) der Tragprofile (2) auf die freien Grossflächen der Wärmedämmplatten (5) drücken.
6. Unterkonstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass von derjenigen Plattenfläche der Befestigungsschuhe (8), gegen welche die Auflageprofile (31, 32) flächig anliegen, längs einer dritten, zu der ersten und der zweiten Biegelinie rechtwinkligen Biegelinie ein Stützschenke! (88) rechtwinklig in Richtung der Auflageprofile abgewinkelt ist, der in einem wiederum abgewinkelten Rand endet.
7. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äusseren Zungen (81, 82) der Befestigungsschuhe (8) Ausdrückungen (80) zur vorläufigen, reibschlüssigen Fixierung der Befestigungsschuhe am Mittelsteg (2g) der Tragprofile (2) haben.
8. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassadenplatten (4) an den Auflageprofilen mittels näherungsweise S-förmiger Haken (93) befestigt sind, die mit ihrem oberen gebogenen Abschnitt den Oberrand der Auflageprofile (31) hintergreifen, mit ihrem mittleren, geraden Abschnitt den Oberrand einer Fassadenplatte (4') übergreifen und mit ihrem unteren gebogenen Abschnitt den Unterrand der nächst höheren Fassadenplatte (4) umgreifen und diese abfangen.
9. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche der Auflageprofile (31, 32) eine durchgehende horizontale Stufe (31a, 32a) entsprechend der Dicke der Fassadenplatten (4) hat, so dass sowohl die jeweils obere Fassadenplatte (4) als auch die von ihr überlappte, nächst niedrigere Fassadenplatte (4') unmittelbar auf dem betreffenden Auflageprofil aufliegen.
10. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageprofile (31) aus Blech bestehen und mit einem Raster aus waagrechten Langlöchern zur Verbindung mit den Befestigungsschuhen und/oder zur Befestigung der Fassadenplatten (4) versehen sind.
11. Unterkonstruktion nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageprofile als Trapezprofile (31) ausgebildet sind.
12. Unterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageprofile aus Kunststoffrechteckprofilen (32) bestehen, die unterseitig formschlüssig auf dem Stützschenkel (88) der Befestigungsschuhe (8) aufliegen.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
CH239994A 1993-08-16 1994-07-25 Unterkonstruktion fuer die Verkleidung einer Gebaeudefassade. CH688054A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934327512 DE4327512C2 (de) 1993-08-16 1993-08-16 Unterkonstruktion für die Bekleidung einer Gebäudefassade

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH688054A5 true CH688054A5 (de) 1997-04-30

Family

ID=6495310

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH239994A CH688054A5 (de) 1993-08-16 1994-07-25 Unterkonstruktion fuer die Verkleidung einer Gebaeudefassade.

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT406063B (de)
CH (1) CH688054A5 (de)
DE (1) DE4327512C2 (de)

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19532672A1 (de) * 1995-09-05 1997-03-06 C & N Dankert Naturstein Gmbh Unterkonstruktion zur Anbringung hinterlüfteter Fassaden
DE19945886C1 (de) * 1999-09-24 2001-10-31 F V Mueller Dachziegelwerke Gm Langgestrecktes Halterprofil einer Fassaden-Unterkonstruktion
DE10202566A1 (de) * 2002-01-24 2003-08-21 Peter Wagner Vorrichtung zum Befestigen eines Profils an einer Gebäudewand
ATE443188T1 (de) 2002-02-14 2009-10-15 Eurogramco Sl Verkleidungssystem für fassaden von bauwerken
AT411697B (de) * 2002-03-07 2004-04-26 Walter Dipl Ing Mayer Glasfassade aus rahmenlos verlegten glastafeln
SK7002003A3 (sk) * 2003-06-05 2005-01-03 Pcp, S. R. O. Konštrukčný systém na upevňovanie obkladov
RU2268970C2 (ru) * 2003-11-24 2006-01-27 Вячеслав Иванович Полянин Комплект для крепления фасадных облицовочных панелей, опорный узел и навесной элемент для него, способ монтажа фасада облицовочными панелями
RU2268972C1 (ru) * 2005-04-20 2006-01-27 Вячеслав Викторович Супонов Несущий узел для крепления фасадных облицовочных панелей
RU2327016C1 (ru) * 2006-11-10 2008-06-20 Азат Хайдарович Гельманов Узел крепления облицовочных плит кассетного типа (варианты)
ES2365344B1 (es) * 2009-04-29 2012-08-03 Curbiperfil, S.A. Sistema de fachada ventilada para cerramiento.
AT508799B1 (de) * 2009-10-06 2014-01-15 Sihga Handels Gmbh Auflageleiste, welche teil einer unterkonstruktion ist
DE102010019680A1 (de) * 2010-01-19 2011-07-21 Bösecke, Jürgen, 39179 Dämmstoffhalterung
FR2994579B1 (fr) * 2012-08-20 2015-02-13 Megnien Ind Systeme d'isolation thermique de batiment par l'exterieur, dispositif de fixation d'isolant, et nappe de materiau isolant pour un tel systeme
ITTO20120921A1 (it) * 2012-10-19 2014-04-20 Isolpack S P A Sistema di facciata a schermo avanzato
CN108487483A (zh) * 2018-05-24 2018-09-04 上海东康建筑工程有限公司 一种外墙保温结构及其施工方法

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1312056A (en) * 1919-08-05 Obnamental panel ob covebing
DE9004887U1 (de) * 1990-04-30 1990-07-12 Struktasar Fassaden- und Kunststofftechnik GmbH, 6680 Neunkirchen Vorrichtung zum Befestigen von Bekleidungsplatten, insbesondere Wandbekleidungsplatten

Also Published As

Publication number Publication date
DE4327512C2 (de) 1997-07-17
DE4327512A1 (de) 1995-02-23
AT406063B (de) 2000-02-25
ATA146894A (de) 1999-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0206146B1 (de) Ünterkonstruktion für Bauwerksverkleidungen
AT406063B (de) Unterkonstruktion für die bekleidung einer gebäudefassade
DE102009031825B4 (de) Befestigungsklammer, Belag und Diele
CH679874A5 (de)
EP0080088A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung einer Dämmstoffschicht an einer Wand
DE2610998C3 (de) Halterung zur Befestigung von Bekleidungsplatten vor einer Bauwerkswand
AT410457B (de) Vorrichtung zum befestigen von hinterlüfteten fassadenplatten
EP2589725A2 (de) Befestigungsprofil, Verbindungselement und System für Lüftungsprofile für hinterlüftete Fassaden von Gebäuden
EP3574164A1 (de) Konsole zur befestigung von fassadenelementen
EP0010694B1 (de) Wand- oder Deckenverkleidung
DE4026688A1 (de) Fassadenverkleidung
EP1793057A2 (de) Aufdopplungsprofil zur Erhöhung der Höhe eines Trägers
DE2707718A1 (de) Aus platten zusammengesetzte unterdecke
EP2476810A1 (de) Aufdopplungsprofil
AT4245U1 (de) System zur befestigung von täfelungsplatten
CH683438A5 (de) Profilierte Abstand- und Halteleiste.
DE102012007700B4 (de) Stahlbetondecke mit mindestens einer darauf befestigten Fußpfette
DE3018398A1 (de) Fassadenbekleidung
DE3528325C2 (de)
CH676728A5 (en) Suspension for false ceiling C=shaped support rails - has U=shaped support with two connecting shanks, protruding from strap
DE19726426A1 (de) Wandverkleidungssystem mit Profilholzbrettern und diese halternden Blechkrallen
DE69005300T2 (de) Fassadebekleidungseinheit.
DE3404814C2 (de)
DE9203133U1 (de) Befestigungselement
EP4492677A1 (de) Befestiger zu einer befestigung einer montageschiene für photovoltaikmodule auf einem ziegeldach und ziegeldach mit dem befestiger

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased