CH688100A5 - Unterboden als Daemmschicht fuer Estriche bei Alt- und Neubauten. - Google Patents

Unterboden als Daemmschicht fuer Estriche bei Alt- und Neubauten. Download PDF

Info

Publication number
CH688100A5
CH688100A5 CH02622/94A CH262294A CH688100A5 CH 688100 A5 CH688100 A5 CH 688100A5 CH 02622/94 A CH02622/94 A CH 02622/94A CH 262294 A CH262294 A CH 262294A CH 688100 A5 CH688100 A5 CH 688100A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
old
foam
substrate
floor
new buildings
Prior art date
Application number
CH02622/94A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Dr Goidinger
Original Assignee
Goidinger Bau & Leichtbeton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goidinger Bau & Leichtbeton filed Critical Goidinger Bau & Leichtbeton
Publication of CH688100A5 publication Critical patent/CH688100A5/de

Links

Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00—Flooring
    • E04F15/12—Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02—Macromolecular compounds
    • C04B26/26—Bituminous materials, e.g. tar, pitch
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L95/00—Compositions of bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00—Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/60—Flooring materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

1
CH 688 100 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung richtet sich auf einen Unterboden für Estriche bei Alt- und Neubauten.
Ein Unterboden dient dazu, den eigentlichen Estrich mit seiner glatten Gebrauchs- oder zur Aufnahme von Bodenbelagen geeigneten Oberfläche aufzunehmen und zunächst für eine Schalldämmung gegenüber der tragenden Deckenkonstruktion, z.B. einer Betondecke, zu sorgen und gegebenenfalls auf dieser tragenden Deckenkonstruktion verlegte Installationen zu umgeben, um für den zumeist dünneren Estrich eine ebene Unterlage zu bilden. Herkömmlicherweise wird für solche Unterböden zementgebundenes Material verwendet. Bekannte derartige Unterböden weisen eine relativ hohe Dichte auf, trocknen vergleichsweise langsam aus und weisen darüber hinaus schlechte Schallschutzeigenschaften auf. Es ist dementsprechend häufig erforderlich, zusätzliche Schallschutzmass-nahmen durch gesonderte Dämmschichten, z.B. aus Schaumstoff, vorzusehen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Unterboden für Estriche so auszugestalten, dass er verarbeitungstechnisch vorteilhaft handhabbar ist und sich in verlegtem Zustand durch verbesserte bauphysikalische Werte auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Unterboden durch ein bitumenartig gebundenes Schaumstoffgranulat gebildet ist.
Vorzugsweise wird als Schaumstoff Polystyrol eingesetzt, wobei das Polystyrolgranulat aus Polystyrolabfällen gewonnen werden kann, so dass ein Recycling des ansonsten problematischen Materials mit der Realisierung des erfindungsgemässen Unterbodens einhergeht.
Vor allem aber weist ein erfindungsgemässer Unterboden den Vorteil einer sehr hohen Trittschalldämmung auf und ist gleichzeitig schwer brennbar. Darüber hinaus ist es möglich, diesen Unterboden in an sich bekannter Weise über Pumpen zu fördern und den Unterboden sowie seine Komponenten mittels Silos an der Baustelle zur bedarfsgerechten Entnahme anzuliefern.
Mit Hilfe eines erfindungsgemässen Unterbodens ist es baustellenseitig möglich, einen Ausgleich von Unebenheiten der Rohdecke vorzunehmen, auch grössere Hohlräume in einem Arbeitsgang zu ver-füllen und aufgrund der geringen Dichte im Vergleich zu zementgebundenen Estrichen auch eine erhebliche Gewichtseinsparung zu erzielen. Es können Zwickelböden problemlos erreicht werden, so dass eine vollständige Wärmedämmung auch von obersten Geschossdecken erzielbar ist. Sämtliche Rohrleitungen können vollständig ummantelt werden, und es kann eine planebene Unterlage für schwimmende Estriche realisiert werden.
Ein erfindungsgemäss ausgestalteter Unterboden verhindert Schallbrücken und Eigenspannungen im Estrich und eignet sich deshalb besonders gut als Untergrund für Fliessestrich.
Die erfindungsgemäss vorgesehene bituminöse Bindung sorgt für Verrottungs- und Fäulnissicherheit sowie Korrossionsschutz von gegebenenfalls eingebetteten Rohrleitungen. Durch weiterhin vorgesehene mineralische Beimengungen kann ein hohes Mass an Brandsicherheit erreicht werden. Die insgesamt erzielbare Tritt- und Luftschalldämmung ist aufgrund hoher Nachgiebigkeit und fugenloser Verlegung optimal.
Nachfolgend wird ein erfindungsgemässer Unterboden anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Ansicht des Schichtaufbaus eines Gebäudebodens unter Verwendung eines erfindungsgemässen Unterbodens.
Der erfindungsgemässe Unterboden wird entweder als Trockenware, der nur mehr Wasser zuzugeben ist, oder nach Komponenten getrennt, im Mehrkammersilo zur Baustelle transportiert, dort gemischt und mittels Estrichpumpe zur Verarbeitungsstelle, also zu dem jeweiligen Stockwerk, gefördert. Ein derartiger Silo mit nachgeordneter Mischeinrichtung ist beispielsweise aus der EP 0 318 874 A1 bekannt. Die Förderleistung der Pumpe beträgt ca. 4 m3/ Stunde. Der erfindungsgemässe Unterboden kann bis zu 150 m weit gefördert werden.
Bei grösseren benötigten Mengen kann eine Nachlieferung mittels Silofahrzeug erfolgen. Das Siloverfahren bietet zusätzlich den Vorteil, dass nur die tatsächlich erforderlichen Mengen verarbeitet werden und kein Verpackungs- und auch kein Restmaterial auf der Baustelle verbleibt. Ein baustellenspezifisches Aufmass kann entfallen, da es möglich ist, die verbrauchte und dementsprechend die geförderte Menge über ein Zahlwerk zu ermitteln.
Das in das jeweilige Stockwerk geförderte Material wird mit einem Eisenrechen verteilt und mit einer Latte abgezogen. Die Höhenkontrolle erfolgt wie beim Einbringen herkömmlicher Estriche, wobei sich allerdings der zusätzliche verarbeitungstechnische Vorteil ergibt, dass durch die geringe Dichte höhere Verlegeleistungen erzielbar sind.
Bei normalen Temperaturen ist ein erfindungsgemässer Unterboden in 2 bis 3 Tagen begehbar.
Ein Deckenaufbau unter Verwendung eines derartigen erfindungsgemässen Unterbodens kann beispielsweise so gestaltet sein, dass auf eine Stahlbetondecke von beispielsweise 18 cm eine Schicht von 8 cm erfindungsgemässen Unterbodens aufgebracht wird.
Da dieser, auch nach dem Aushärten, keine Ver-schleissschicht darstellt, wird nach Aufbringen einer Zwischenlage aus Folie, Baupapier oder dergleichen (beispielsweise einer Folie mit einer Dicke von 0,1 mm), ein Zementestrich oder Anhydrit-Fliess-estrich mit einer Dicke von 5 cm bzw. 4 cm aufgebracht. Bei einer solchen Deckenkonstruktion wird im Prüfstand ein bewerteter Normtrittschallpegel L n.T.w von 45 dB erreicht.
Der erfindungsgemässe Unterboden selbst weist eine Trockenrohdichte von ca. 105 kg/m3 auf. Seine dynamische Steifigkeit s' bezogen auf 8 cm Dik-ke ist kleiner 13 MN/m3. Es ergibt sich ein Rechen-wert der Wärmeleitzahl X von 0,048 W/mK, eine Belastbarkeit von 5 kN/m2, eine Brennbarkeitsklasse B1 (schwer brennbar) und ein Trittschallverbes-serungsmass a Lw von 27 dB.
Der vorstehend beschriebene Aufbau einer Bo-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
2
3
CH 688 100 A5
denkonstruktion wird in Verbindung mit der Zeichnung nachfolgend nochmals zusammenfassend dargestellt:
Auf der Stahlbetondecke oder dem Kellerpflaster 1 werden Rohrleitungen 2 installiert. Sodann werden Randstreifen 3, die einige cm unter den oberen Rand des Unterbodens 4 ragen sollen, verlegt. Es wird dann der erfindungsgemässe Unterboden 4 unter Ausbildung einer weitgehend ebenen Oberfläche 5 eingebracht. Auf diese wird eine Folie 6 aufgelegt. Anschliessend wird der Estrich 7 (Zementestrich oder Anhydrit-Fliessestrich) in der erforderlichen Schichtdicke in bekannter Weise verlegt. Nach dem Aushärten desselben kann dann ein beliebiger Bodenbelag, z.B. ein Teppichboden 9 verlegt werden.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Unterboden für Estriche bei Alt- und Neubauten, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterboden (4) durch bituminös gebundenes Schaumstoffgranulat gebildet ist.
2. Unterboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumstoffgranulat im wesentlichen aus Polystyrol besteht.
3. Unterboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumstoffgranulat aus zerkleinertem Recycling-Schaumstoff besteht.
4. Unterboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihm mineralische Füllstoffe zugesetzt sind.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
CH02622/94A 1993-08-28 1994-08-26 Unterboden als Daemmschicht fuer Estriche bei Alt- und Neubauten. CH688100A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9312916U DE9312916U1 (de) 1993-08-28 1993-08-28 Estrich für Unterböden bei Alt- und Neubauten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH688100A5 true CH688100A5 (de) 1997-05-15

Family

ID=6897357

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH02622/94A CH688100A5 (de) 1993-08-28 1994-08-26 Unterboden als Daemmschicht fuer Estriche bei Alt- und Neubauten.

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH688100A5 (de)
DE (1) DE9312916U1 (de)
IT (1) IT1266743B1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19734698C2 (de) * 1997-08-11 2001-08-16 Pegel Bau Gmbh Dielungsloser Fußboden für Holzbalkendecken und Verfahren zu seiner Herstellung
ATE199888T1 (de) * 1998-01-24 2001-04-15 Goidinger Bau & Leichtbeton Verfahren zur herstellung von unterböden als dämmschicht für estriche bei alt- und neubauten
KR100732469B1 (ko) * 2006-12-27 2007-06-27 한양대학교 산학협력단 경량 및 중량 충격음을 저감할 수 있는 건축물의 바닥 구조 및 이의 시공방법

Also Published As

Publication number Publication date
ITTO940681A1 (it) 1996-02-26
ITTO940681A0 (it) 1994-08-26
IT1266743B1 (it) 1997-01-14
DE9312916U1 (de) 1994-12-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10159338B4 (de) Bodenkonstruktion, die Verwendung einer derartigen Bodenkonstruktion sowie ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Bodenkonstruktion
DE202008007139U1 (de) Fertigbauteil mit Holzbalken und integrierten Heizungsrohren
Adaska Controlled low-strength materials
EP2940230A1 (de) 3D-Gewebe für schwimmende Fussbodenkonstruktionen
DE102007061500A1 (de) Dichtungsbahn für einen Plattenbelag, ein Plattenbelag sowie ein Verfahren zur Erstellung eines Plattenbelages
DE19913496C5 (de) Bodendämmelement
EP1072397B1 (de) Aussenbauplatte bestehend aus einem Kern und wenigstens einer armierten Mörtelschicht
DE9312916U1 (de) Estrich für Unterböden bei Alt- und Neubauten
AT404588B (de) Dämmstoff und verfahren zu seiner herstellung
DE20017574U1 (de) Gebäudewandungsteile, insbesondere Wände, Böden, Decken o.dgl. sowie Elemente davon mit Dickstofffüllung
Townsend et al. Construction materials and their properties
DE19734698C2 (de) Dielungsloser Fußboden für Holzbalkendecken und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102018115228A1 (de) Diffusionsoffener Unterbau für Fußbodenheizungen aus Schaumglasschotter, insbesondere für hochwassergefährdete Gebiete
EP1484295B1 (de) Pflästerung in ungebundener Bauweise
DE102019128891B3 (de) Wiederaufnahmefähiger Bodenaufbau mit Fliesen und Verfahren zur Errichtung desselben
DE60320506T2 (de) Schalldämmender Unterbodenaufbau für keramische Bodenbelagselemente oder Naturstein
DE9204857U1 (de) Fußbodenbelag
DE29503540U1 (de) Fließestrich
DE202019105945U1 (de) Wiederaufnahmefähiger Bodenaufbau mit Fliesen
DE4429399A1 (de) Mehrschichtiger Fußbodenaufbau auf dem Baugrund
DE29904628U1 (de) Bodenaufbauelement mit dünner Lastverteilungsschicht
EP0947480B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Unterböden als Dämmschicht für Estriche bei Alt- und Neubauten
DE2319535A1 (de) Risse ueberbrueckendes, isolierendes bodenbelagsystem
EP2210866B1 (de) Dünnschichtige Heizestrichkonstruktion auf Trenn- und Dämmschicht
Kysiak Reasons for degradation and methods of repairing concrete surfaces in underground garages and multi-storey car parks

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased