Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennerstabanordnung mit mindestens zwei Brennerstäben und mit in deren Bereich angeordneten, in Haltern fixierten Flammenkühlstäben.
Solche Brennerstabanordnungen werden meist bei Gussgliederkesseln verwendet, wobei zwei oder mehrere Brennerstäbe einem Rauchgaskanal zugeordnet werden. Dabei ergibt sich das Problem, dass die Brennerstäbe in einem bestimmten gegenseitigen Abstand gehalten werden müssen.
Ziel der Erfindung ist es, eine Brennerstabanordnung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich durch einen besonders einfachen Aufbau auszeichnet.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Halter der Flammenkühlstäbe randoffene Ausnehmungen aufweisen, die zur Aufnahme der Brennerstäbe dienen.
Auf diese Weise werden die Brennerstäbe durch die für die Halterung der Flammenkühlstäbe ohnehin erforderlichen Halter in einem vorgegebenen seitlichen Abstand gehalten. Dabei ergibt sich auch der Vorteil, dass die gegenseitige Lage der Brennerstäbe zueinander und zu den Flammenkühlstäben durch die Halter selbst festgelegt wird. Dadurch ergibt sich auch ein sehr einfacher Zusammenbau der Brennerstabanordnung.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Ränder der randoffenen Ausnehmungen der Halter der Flammenkühlstäbe die Brennerstäbe um mindestens 180 DEG umschlingen.
Auf diese Weise wird ein sicherer Halt der Brennerstäbe in den Haltern sichergestellt.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Brennerstabanordnung,
Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A in der Fig. 2.
Die dargestellte Brennerstabanordnung für einen Gussgliederkessel weist zwei Brennerstäbe 1 und 2 auf, die mit paketweise angeordneten Ausströmöffnungen 3 für ein Gas-Luft-Gemisch versehen sind. Oberhalb eines jeden Brennerstabes 1, 2 sind zwei Paare von Flammenkühlstäben 4 angeordnet, die vorzugsweise aus einem keramischen Material hergestellt sind und zur Verminderung des NOx-Ausstosses dienen.
Die Flammenkühlstäbe 4 sind in Haltern 5, 6 gehalten, von denen die ersteren mit Vertiefungen beziehungsweise Ausdellungen 7 versehen sind, in die Flammenkühlstäbe 4 eingreifen. Der Halter 6 ist mit Bohrungen versehen, die von den Flammenkühlstäben 4 durchsetzt sind. Weiters ist der Halter 6 von zwei Elektroden 8, 9 durchsetzt.
In ihren unteren Bereichen sind die beiden Halter 5, 6 mit randoffenen Ausnehmungen 10 versehen, in die die beiden Brennerstäbe 1, 2 eingreifen. Dabei sind die beiden Brennerstäbe 1, 2 in einem Winkelbereich von mindestens 180 DEG von den Rändern der Ausnehmungen 10 umschlungen.
Dadurch ergibt sich eine durch die Ausbildung der Halter 5, 6 weitgehend exakt festgelegte gegenseitige Lage der Brennerstäbe 1, 2 und der Flammenkühlstäbe 4.
Die Brennerstäbe 1, 2 sind mit einer Brennerplatte 11 verbunden, wobei die beiden Elektroden 8, 9 dicht durch die Brennerplatte 11 hindurchgeführt sind.
Die Brennerstäbe 1 und 2 werden mit der Brennerplatte 11 verschweisst, vorzugsweise mittels Punktschweissung.
Die Halter 5 und 6 gewährleisten die präzise Zuordnung der beiden Brennerstäbe 1 und 2 zueinander vor dem Schweissvorgang, so dass ein Verzug durch die Schweisshitze und eine damit verbundene falsche Anordnung der Brennerstäbe 1 und 2 verhindert wird. Dies ist insbesondere für geringe Abstände erforderlich, da hier bereits ein kleiner Verzug grosse verbrennungstechnische Folgen hat. Durch die präzise Zuordnung der beiden Brennerstäbe 1 und 2 durch die Halter 5 und 6 wird auch eine präzise Zuordnung der Flammenkühlstäbe 4 zu den Brennerstäben 1 und 2.
The invention relates to a burner rod arrangement with at least two burner rods and with flame cooling rods arranged in their area and fixed in holders.
Burner rod arrangements of this type are mostly used in cast-member boilers, two or more burner rods being assigned to one flue gas duct. The problem arises that the burner rods must be kept at a certain mutual distance.
The aim of the invention is to propose a burner rod arrangement of the type mentioned at the outset, which is distinguished by a particularly simple construction.
According to the invention, this is achieved in that the holders of the flame cooling rods have open-edge recesses which serve to receive the burner rods.
In this way, the burner rods are held at a predetermined lateral distance by the holders which are anyway required for holding the flame cooling rods. This also has the advantage that the mutual position of the burner rods relative to one another and to the flame cooling rods is determined by the holder itself. This also results in a very simple assembly of the burner rod arrangement.
According to a further feature of the invention it can be provided that the edges of the open-edge recesses of the holders of the flame cooling rods loop around the burner rods by at least 180 °.
This ensures that the burner rods are held securely in the holders.
The invention will now be explained in more detail with reference to the drawing. Show:
1 is a plan view of a burner rod arrangement according to the invention,
Fig. 2 is a side view in section and
3 shows a section along the line A-A in FIG.
The burner rod arrangement shown for a cast-iron boiler has two burner rods 1 and 2, which are provided with outflow openings 3 arranged in packets for a gas-air mixture. Above each burner rod 1, 2, two pairs of flame cooling rods 4 are arranged, which are preferably made of a ceramic material and are used to reduce NOx emissions.
The flame cooling rods 4 are held in holders 5, 6, of which the former are provided with depressions or indentations 7, into which the flame cooling rods 4 engage. The holder 6 is provided with holes through which the flame cooling rods 4 pass. Furthermore, the holder 6 is penetrated by two electrodes 8, 9.
In their lower areas, the two holders 5, 6 are provided with open-edge recesses 10, in which the two burner rods 1, 2 engage. The two burner rods 1, 2 are wrapped around the edges of the recesses 10 in an angular range of at least 180 °.
This results in a mutual position of the burner rods 1, 2 and the flame cooling rods 4 which is largely exactly defined by the design of the holders 5, 6.
The burner rods 1, 2 are connected to a burner plate 11, the two electrodes 8, 9 being passed tightly through the burner plate 11.
The burner rods 1 and 2 are welded to the burner plate 11, preferably by means of spot welding.
The holders 5 and 6 ensure the precise assignment of the two torch rods 1 and 2 to one another before the welding process, so that warping due to the welding heat and an associated incorrect arrangement of the torch rods 1 and 2 are prevented. This is particularly necessary for short distances, since even a small delay has major combustion consequences. The precise assignment of the two burner rods 1 and 2 by the holders 5 and 6 also enables the flame cooling rods 4 to be precisely assigned to the burner rods 1 and 2.