CH688518A5 - Vorfabriziertes Fundationselement und dessen Verwendung. - Google Patents

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CH688518A5
CH688518A5 CH288494A CH288494A CH688518A5 CH 688518 A5 CH688518 A5 CH 688518A5 CH 288494 A CH288494 A CH 288494A CH 288494 A CH288494 A CH 288494A CH 688518 A5 CH688518 A5 CH 688518A5
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CH
Switzerland
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foundation element
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anchoring
base body
foundation
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Application number
CH288494A
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English (en)
Inventor
Alfred Meier
Original Assignee
Tschuemperlin Ag A
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/32Foundations for special purposes
    • E02D27/42Foundations for poles, masts or chimneys
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/01Flat foundations
    • E02D27/02Flat foundations without substantial excavation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts
    • E04H12/2253Mounting poles or posts to the holder
    • E04H12/2276Clamping poles or posts on a stub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  
 



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein vorfabriziertes Fundationselement für stehende Konstruktionen, mit einem zum Abstützen der Konstruktion vorgesehenen Sockelkörper. 



  Unter stehenden Konstruktionen sind z.B. Lärmschutzwände, andere Schutzwände bzw. Tragrahmen dazu, Masten und dgl. Bauwerke, zu verstehen. 



  Um beispielsweise Lärmschutzwände bzw. deren Tragrahmen unter Wahrung der notwendigen statischen Voraussetzungen zu fundieren, werden heute die verschiedensten, zum Teil äusserst aufwendigen Methoden angewendet. Dazu gehört die Erstellung von an Ort unter Verwendung aufwendiger Schalungen gegossener Betonfundamente mit eingearbeiteten Verbindungselementen für die abzustützenden Konstruktionen. 



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Erstellung von Fundamenten für stehende Konstruktionen, wie z.B. Lärmschutzwände, dahingehend zu vereinfachen, dass ohne aufwendige Montagearbeiten, Konstruktionen und Statikerleistungen eine fachgerechte Fundation gewährleistet werden kann. Ausserdem sollen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden bei mindestens gleichbleibender Qualität der Fundation Ressourcen (Beton) gespart und auch weitere Umweltbelastungen minimiert werden. 



  Das neue Fundationselement soll zudem universell einsetzbar sein und sich für verschiedenste Geländeformen eignen. 



  Diese Aufgabe wird mit einem Fundationselement der eingangs definierten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im Sockelkörper wenigstens ein mindestens nach unten aus diesem vorstehendes längliches Verankerungselement eingebettet ist, und dass auf der Oberseite des Sockelkörpers Mittel vorgesehen sind, um die abzustützende Konstruktion kraftschlüssig mit dem Verankerungselement bzw. den Verankerungselementen zu verbinden. 



  Vorzugsweise sind auf den unteren freien Enden der Verankerungselemente Stützfüsse vorgesehen. Diese Füsse können verstellbar auf den Verankerungselementen montiert sein. 



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform zeichnet sich das Fundationselement dadurch aus, dass der Sockelkörper aus einer Grundplatte und zwei aus dieser nach oben abstehenden Wangen besteht, wobei zwischen den Wangen ein Durchgang freigelassen ist, wobei vorzugsweise in jeder Wange zwei parallele Verankerungsstäbe nach unten führen und die unteren freien Enden der Stäbe mit einem vorzugsweise verstellbaren Fuss versehen sind. 



  Das Fundationselement besteht vorzugsweise aus Beton. 



  Weitere Ausführungsformen sind in den Ansprüchen 5-9 definiert. 



  Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch etwas näher erläutert. Es zeigen: 
 
   Fig. 1a eine Seitenansicht eines vorfabrizierten Fundationselementes gemäss der Erfindung; 
   Fig. 1b eine Frontansicht des Elementes nach Fig. 1a; 
   Fig. 1c eine Draufsicht auf das Element nach Fig. 1a; 
   Fig. 2 rein schematisch ein direkt in eine Geländemulde einbetoniertes Fundationselement, 
   Fig. 3 ein in einem Zementrohr einbetoniertes Fundationselement. 
 



  Fig. 1a-1c der Zeichnung illustrieren ein aus Beton vorfabriziertes Fundationselement mit einem Sockelkörper 1 aus einer Grundplatte 2 und zwei aus dieser nach oben abstehenden Wangen 3, 4. Zwischen den Wangen 3, 4 verläuft ein Durchgang 5, welcher der Aufnahme z.B. von zu benachbarten Fundationselementen führenden Verbindungs- bzw. Stützbrettern 6, 7 (siehe Fig. 2) dient. 



  Wenigstens eine der Wangen 3 weist schräg geneigte Seitenflächen 3 min , 3 min  min  auf, um ein Schrägstellen der Verbindungs- bzw. Stützbretter zu erleichtern und letztere optimal seitlich abzustützen. 



  Im Sockelkörper 1 einbetoniert sind stabförmige Verankerungselemente 8, 9 bzw. 10, 11, welche paarweise nach unten und oben aus der Grundplatte 2 bzw. den Wangen 3, 4 vorstehen. 



  Die nach unten ragenden Abschnitte der Verankerungselemente 8, 9 bzw. 10, 11 dienen der Abstützung des Sockelkörpers 1 auf dem Boden 12 min  einer Geländemulde 12 (siehe Fig. 2). Zu diesem Zweck sind auf den freien unteren Enden der Verankerungselemente 8, 9 bzw. 10, 11 Füsse 13, 14 angebracht. Diese Füsse 13, 14 können  einzeln an jedem Verankerungselement angeordnet sein oder als Platten jeweils ein Paar der Elemente 8, 9 bzw. 10, 11 verbinden. 



  Vorzugsweise sind die Füsse 13, 14 verstellbar auf den Verankerungselementen angebracht (z.B. mittels Verstellgewinde), damit die wirksame Länge der Bodenabstützung ggf. individuell eingestellt werden kann. 



  Die nach oben vorstehenden Enden der Verankerungselemente 8, 9 bzw. 10, 11 weisen z.B. ein Gewinde auf und dienen der kraftschlüssigen Verbindung der Verankerungselemente mit der abzustützenden Konstruktion bzw. Stützkonstruktionen (Rahmen, Stützen) für diese. 



  Grundsätzlich könnte die kraftschlüssige Verbindung zwischen der abzustützenden Konstruktion auch auf andere Weise (z.B. mittels Verbindungshülsen etc.) erfolgen. 



  Fig. 2 zeigt, wie ein erfindungsgemässes Fundationselement in eine Geländemulde 12 einbetoniert ist. Zuerst wird eine Mulde 12 ausgehoben, dann das Fundationselement in diese gestellt und ausnivelliert (z.B. durch Unterlage von Keilen unter die Füsse 13, 14 der Verankerungselemente 8, 9 bzw. 10, 11 und/oder durch passendes Verstellen der Füsse 13, 14 auf den Verankerungselementen. 



  Das in der gewünschten Position gehaltene Fundationselement wird dann mittels Beton eingegossen. Nach dem Erhärten des Betons werden ggf. Verbindungselemente 6, 7 in den Durchgang zwischen den Wangen 3, 4 eingesetzt (das eine Verbindungselement kann durch einen passenden Ausschnitt gegenüber dem  anderen Verbindungselement in der Höhe versetzt angeordnet werden) und schliesslich der Stützrahmen 15 für abzustützende Aufbauten (hier z.B. Lärmschutzwände 16, 17) auf die aus dem Sockelkörper 1 nach oben ragenden Enden der Verankerungselemente 8, 9 bzw. 10, 11 geschraubt. 



   Fig. 3 zeigt eine Variante, bei welcher in die Geländemulde 12 zuerst ein Zementrohr 16 gestellt wird und das Fundationselement in dieses Rohr 16 einbetoniert wird. Schliesslich wird das Rohr 16 in der Mulde 12 einbetoniert oder ganz einfach die Mulde mit Erdreich zugeschüttet. Anstelle eines einzelnen Rohres 16 können auch mehrere Betonrohre 16 übereinander gestellt werden. Bei diesem Beispiel kann das Fundationselement mit seiner Sokkelplatte 2 auf den oberen Rand des Rohres 16 abgestellt werden, so dass die Füsse 13, 14 der Verankerungselemente 8, 9 bzw. 10, 11 lediglich der Verankerung im Beton dienen (keine eigene Stützfunktion). Diese Methode eignet sich speziell bei schlechten Bodenverhältnissen. 

Claims (10)

1. Vorfabriziertes Fundationselement für stehende Konstruktionen mit einem zum Abstützen der Konstruktion vorgesehenen Sockelkörper, dadurch gekennzeichnet, dass im Sockelkörper wenigstens ein mindestens nach unten aus diesem vorstehendes längliches Verankerungselement eingebettet ist und dass auf der Oberseite des Sockelkörpers Mittel vorgesehen sind, um die abzustützende Konstruktion kraftschlüssig mit dem Verankerungselement bzw. den Verankerungselementen zu verbinden.
2. Fundationselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem unteren freien Ende des Verankerungselementes bzw. der Verankerungselemente ein vorzugsweise verstellbarer Fuss angeordnet ist.
3.
Fundationselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockelkörper aus einer Grundplatte und zwei aus dieser nach oben abstehenden Wangen besteht, wobei zwischen den Wangen ein Durchgang freigelassen ist.
4. Fundationselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Wange zwei parallele Verankerungsstäbe nach unten führen und die unteren freien Enden der Stäbe mit einem vorzugsweise verstellbaren Fuss versehen sind.
5. Fundationselement nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente auch nach oben aus dem Sockelkörper vorstehen und zur Befestigung der abzustützenden Konstruktion oder einer dazu vorgesehenen Stützkonstruktion dienen.
6.
Fundationselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die nach oben aus dem Sockelkörper vorstehenden Enden der Verankerungselemente mit Gewinden versehen sind.
7. Fundationselement nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang zwischen den beiden Wangen zur Aufnahme eines zu einem benachbarten Fundationselement führenden Verbindungs- bzw. Stützbrettes ausgebildet ist.
8. Fundationselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Wangen auf seiner zum Durchgang gerichteten Seite abgeschrägte Seitenflächen aufweist, um ein Schrägstellen des Verbindungs- bzw. Stützbrettes zu erleichtern.
9. Fundationselement nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Beton gefertigt ist.
10.
Verwendung des vorfabrizierten Fundationselementes nach einem der Ansprüche 1-9 zur Abstützung einer stehenden Konstruktion, dadurch gekennzeichnet, dass am Erstellungsort im Boden eine Mulde erstellt wird, das vorfabrizierte Element in der gewünschten Lage in die Mulde gestellt, danach die Mulde ausbetoniert wird und nach dem Erhärten des Betons die abzustützende Konstruktion am Element befestigt wird.
CH288494A 1994-09-22 1994-09-22 Vorfabriziertes Fundationselement und dessen Verwendung. CH688518A5 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008145806A1 (en) * 2007-05-29 2008-12-04 Rautaruukki Oyj Positioning method and -arrangement for column attachment
ITMI20101487A1 (it) * 2010-08-04 2010-11-03 Lombarda Prefabbricati S P A Procedimento di produzione e di posa in opera del sistema fondazione-pilastro, particolarmente per costruzioni edili e simili.
CN106836262A (zh) * 2017-01-25 2017-06-13 上海市政工程设计研究总院(集团)有限公司 一种装配式桥梁下部结构的施工方法

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ITMI20101487A1 (it) * 2010-08-04 2010-11-03 Lombarda Prefabbricati S P A Procedimento di produzione e di posa in opera del sistema fondazione-pilastro, particolarmente per costruzioni edili e simili.
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