CH688708A5 - Steckverschluss für ein Dampfreinigungsgerät. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen lösbaren Steckverschluss für einen flexiblen, multifunktionellen Schlauch an ein Dampfreinigungsgerät, welcher Verschluss Halterungen für Zufuhrleitungen und elektrische Leiter umfasst. Dampfreinigungsgeräte arbeiten bei hohem Druck mit heissem Dampf, insbesondere Wasserdampf, welcher mit bei über 100 DEG C liegenden Temperaturen aufgetragen wird. Sie werden insbesondere für die Tiefenreinigung sämtlicher Oberflächen verwendet, beispielsweise von Teppichen, Polstern, Scheiben, Fliesen, Spiegeln, Steinen und sanitären Anlagen. Dampfreinigungsgeräte dienen jedoch auch der Entfernung von Farb- und Lackflecken von Oberflächen aller Art und dem Ablösen von Tapeten. Als weitere Variante kann der üblicherweise aus gewöhnlichem Leitungswasser erzeugte Dampf auch wenigstens teilweise zum horizontalen und vertikalen Bügeln eingesetzt werden. Dampfreinigungsgeräte sind deshalb von bedeutendem wirtschaftlichem und ökologischem Nutzen. - Der wirtschaftliche Nutzen ergibt sich insbesondere aus einer Arbeitszeiteinsparung von durchschnittlich bis 30%, einem weitgehenden Verzicht auf Putz und Reinigungsmittel mit einer Reduktion bis 90% und einem verbesserten Reinigungsergebnis. Diese Verbesserung ist darauf zurückzuführen, dass mit Dampf selbst an schwer zugänglichen Stellen problemlos gereinigt werden kann. Bei über 100 DEG C liegenden Dampftemperaturen werden gereinigte Flächen auch hygienisch sauber, weil beispielsweise Milben in Spannteppichen abgetötet und Toilettenanlagen desinfiziert werden. Durch Benutzung eines Dampfreinigungsgerätes kann in Spitälern, Heimen und Lebensmittelbetrieben weitgehend auf Desinfektionsmittel verzichtet werden. - Der ökologische Nutzen besteht insbesondere darin, dass Abwasserreinigungsanlagen weitgehend von Wasch- und Putzmittelrückständen entlastet werden, entsprechend dem stark reduzierten Einsatz von Chemikalien. Der Einsatz von Dampfreinigungsgeräten ermöglicht es zudem, den Wassereinsatz zu reduzieren, insbesondere der Verbrauch von Warmwasser kann massiv eingeschränkt werden. In der EP-A2 0 316 576 wird ein elektrisch betriebenes Dampfreinigungsgerät für den Haushalt beschrieben. In einem flexiblen Rückführungsschlauch für den kondensierten Dampf und die darin gelösten Verunreinigungen sind peripher nebeneinanderliegend eine Dampfleitung und ein elektrisches Verbindungskabel angeordnet. Das Haushaltgerät umfasst insbesondere eine Reinigungsanlage für die rückgeführten Dampfkondensate mit Verunreinigungen. Nach einer ersten Variante gemäss den Fig. 1 und 5 ist der Aussenschlauch zur Rückführung des verunreinigten kondensierten Dampfes mit einer Schnellkupplung an einem Gehäuseteil mit einer entsprechenden Bohrung angelenkt. Die Dampfdruckleitung tritt vor dieser Kupplungsstelle aus dem Rückflussrohr aus und ist über eine separate Schnellkupplung mit einer Austrittsleitung eines Dampfgenerators verbunden. Nach einer zweiten Variante gemäss Fig. 2 ist der umhüllende Rückführungsschlauch in einen topfförmigen Anschlussteil gesteckt und fixiert. Die verlängert ausgebildete Dampfleitung wird zu einer separaten Schnellkupplung geführt, die verlängerten elektrischen Leiter zu nicht näher beschriebenen oder dargestellten Verbindungsorganen. In Fig. 3 wird dargestellt, wie die Dampfdruckleitung und die elektrischen Kabel im Rückführungsschlauch für den kondensierten Dampf geführt sind. Offensichtlich ist das Anschliessen oder Entfernen des flexiblen Rückführungsschlauches eine komplizierte, wohl nur vom Fachmann durchführbare Prozedur. Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, einen lösbaren Steckverschluss der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher kompakt ausgebildet, einfach und sicher zu bedienen ist. Weiter soll der Verschluss auch den hohen Drücken und Temperaturen des professionellen Dauerbetriebs widerstehen und dampfdicht bleiben. Die Aufgabe wird erfindungsgemäss nach dem Kennzeichen von Patentanspruch 1 gelöst. Spezielle und weiterbildende Ausführungformen des zentralen Steckverschlusses sind Gegenstand von abhängigen Patentansprüchen. Im Gegensatz zur EP-A2 0 316 576 ist der flexible, multifunktionelle Schlauch der vorliegenden Erfindung nie eine mit Unterdruck betriebene Rückführleitung für den kondensierten Dampf mit den Verunreinigungen. Der multifunktionelle Schlauch dient lediglich der formfesten Umhüllung der Dampfdruckleitung, der elektrischen Leiter für die Stromspeisung und die Steuerung sowie - sofern vorhanden - der innenliegenden Rückführleitung. Die hohe Druckbeständigkeit bis etwa 30 bar, vorzugsweise bis etwa 20 bar, und die hohe Temperaturbeständigkeit bis etwa 250 DEG C werden erfindungsgemäss oder durch weiterbildende, spezielle Massnahmen erreicht: - Die konstruktiv wesentlichen Teile, insbesondere der Aus senstutzen, die Einsteckhülse, die Überwurfmutter und die Halteplatten bestehen aus einem Metall, welches leicht ist, aber auch bei hohen Temperaturen noch eine hinreichende Druckbeständigkeit aufweist. Zur Gewährleistung einer einwandfreien Dampfdichtung auch bei extremen Bedingungen sind die Metallteile wenigstens im Kontaktbereich Metall - Metall vorzugsweise mit einem resistenten Kunststoff beschichtet, die Halteplatten mit einer entsprechenden, mechanisch festen Kunststoffplatte ergänzt. - Als optimaler resistenter Kunststoff hat sich Tetrafluoräthylen, im folgenden Teflon genannt, bestens bewährt. Die Metallteile selbst bestehen bevorzugt aus einer Aluminiumlegierung oder aus Messing. - Die Anordnung der Halterungen für Zufuhrleitungen und elektrische Leiter im peripheren Bereich hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, weil einerseits die Steckverbindungen eine Führungsfunktion für den Stecker erfüllen und das Aufsetzen der Überwurfmutter erleichtern und andererseits das Aufsetzen der Halterungen im Stecker auf peripher verteilte Gegenstücke jedes Verkanten vermeidet. - Durch Drehen der Überwurfmutter um einen bestimmten Winkel können die Kontaktflächen dosiert und genau einstellbar aufeinandergedrückt werden. Sie ist durch das selbsthemmende Gewinde automatisch positionsgesichert. Mit einer einfachen, an sich bekannten Arretierung kann ein ungewolltes Lösen der Überwurfmutter während des Dauerbetriebs des Dampfreinigungsgerätes verunmöglicht werden. Insbesondere bei grösseren, professionell betriebenen Geräten werden allfällige Zusatzstoffe vorzugsweise nicht im Wasserdampf gelöst zugegeben, sondern dosiert mit wenigstens einer separaten druckfesten Zufuhrleitung. So kann die Dosierung der Zusatzstoffe am Applikationsort erfolgen, eine wesentlich wirkungsvollere und schnellere Arbeitsme thode als die Zugabe in den Verdampfungskessel. Zusätzliche Druckleitungen bedingen im zentralen Steckverschluss zusätzliche Verbindungen von druckfesten Zufuhrleitungen, sind jedoch problemlos. Zusatzstoffe sind beispielsweise Reinigungsmittel, optische Aufheller oder andere Chemikalien. Da praktisch jeder Benützer des Dampfreinigungsgerätes, selbst ein professioneller, die Tendenz hat, dieses durch Ziehen am Schlauch zu verschieben, ist die zugfeste Ausführung der Halterungen für Zufuhrleitungen und elektrische Leiter von wesentlicher Bedeutung. Der umhüllende multifunktionelle Schlauch ist in der Regel balgförmig ausgebildet, er lässt sich durch Zug in axialer Richtung sofort beliebig in die Länge ziehen, wodurch die ausgeübte Zugkraft auf die Halterungen von Zufuhrleitungen und elektrischen Leitern übertragen wird. Eine zugfeste Ausführungsform gemäss der vorliegenden Erfindung lässt ohne Anwendung von vorsätzlicher, roher Gewalt praktisch keine Schäden zu. In der Praxis ist der erfindungsgemässe zentrale Steckverschluss bevorzugt so ausgestaltet, dass der Aussenstutzen geräteseitig, die Einsteckhülse steckerseitig angeordnet sind. Dies schliesst jedoch einen steckerseitigen Aussenstutzen und eine geräteseitige Einsteckhülse mit der geführen Überwurfmutter nicht aus. Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen, welche auch Gegenstand von abhängigen Patentansprüchen sind, näher erläutert. Es zeigen schematisch: Fig. 1 einen abgewinkelten Schnitt durch einen zentralen Steckverschluss in Axialrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf den wesentlichen Bereich des Steckerteils, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Aussenstutzen mit Basisplatte, Fig. 4 einen Axialschnitt durch Fig. 3 mit Teilansicht, Fig. 5 eine Draufsicht auf ein mit dem Aussenstutzen verbundenes Haltestück, Fig. 6 einen Axialschnitt durch Fig. 5, Fig. 7 einen Axialschnitt durch eine Überwurfmutter, Fig. 8 einen Axialschnitt durch einen aufgeweiteten Verbindungsstutzen, Fig. 9 einen Axialschnitt durch das Gegenstück von Fig. 8, Fig. 10 eine Dichtung für die Verbindungsstutzen gemäss Fig. 8 und 9, Fig. 11 einen Axialschnitt durch eine Einsteckhülse, Fig. 12 eine Draufsicht auf eine Einsteckhülse gemäss Fig. 11, und Fig. 13 einen Axialschnitt mit Teilansicht durch ein eingesetztes Verbindungsorgan für die elektrische Speisung. Ein zentraler Steckverschluss 10 umfasst einen geräteseitigen Aussenstutzen 12, welcher über eine Basisplatte am Gehäuse eines an sich bekannten, hier nicht dargestellten Dampfreinigungsgerätes befestigt ist. Der steckerseitige Teil des zentralen Steckverschlusses 10 wird im wesentlichen durch eine Einsteckhülse 14 gebildet, welche in Fig. 11 und 12 näher erläutert wird. Ein flexibler, multifunktionaler Schlauch 15 ist angedeutet. Die kontaktschlüssig in den Aussenstutzen 12 geführte Einsteckhülse 14 wird mit einer Überwurfmutter 16 in Richtung der Längsachse A dosierbar angedrückt, wobei ein Aussengewinde des Aussenstutzens 12 und ein Innengewinde der Überwurfmutter 16 selbsthemmend ineinandergreifen. Die Überwurfmutter 16 ist ihrerseits von einer Isolierhaube 18 überdeckt. Ein Verrutschen der Isolierhaube 18 auf der Überwurfmutter 16 wird durch die Anordnung von zwei Stellschrauben 20 verhindert. Ein im wesentlichen zylinderförmiges, in bezug auf den Aussenstutzen 12 innenliegend mit Schrauben oder Bolzen 21 befestigtes Haltestück 22, in Fig. 5 und 6 im Detail gezeigt, dient der Befestigung einer Kunststoffplatte 24 und einer metallischen Halteplatte 26, beide Platten sind für die Halterung der im Steckverschluss verbundenen Zuleitungen und elektrischen Leiter vorgesehen. Zwei diagonal gegenüberliegende Befestigungsschrauben 28 für die beiden Platten 24, 26 sind im Haltestück 22 verankert. Nach dem Entfernen der Überwurfmutter 16 kann die Einsteckhülse 14 herausgezogen werden, ohne dass die geräteseitigen Teile des Steckverschlusses 10 beeinflusst werden. In der Einsteckhülse 14 sind - spiegelsymetrisch zu den scheibenförmigen Platten 24, 26 des Haltestücks 22 - eine Kunststoffplatte 30 und eine metallische Halteplatte 32 mit zwei Befestigungsschrauben 34 fixiert. Zwischen den Stirnseiten der Kunststoffplatte 24 des geräteseitigen Teils des zentralen Steckverschlusses 10 und der Kunststoffplatte 30 des stekkerseitigen Teils ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine metallische Dichtungsscheibe 36 angeordnet, welche beidseits von Bohrungen durch setzte Dichtflächen hat, welche dank der stabilen Konstruktion des Steckverschlusses bei angezogener Überwurfmutter 16 auch allenfalls aus der Druckleitung austretendem Dampf widerstehen. Die frei eingelegte Dichtungsscheibe 36 hat eine Bohrung 38 mit einer Achse A min , welche gegenüber der Längschse A des Aussenstutzens 12 und der Einsteckhülse 14 leicht verschoben ist. Flächenbündig mit der Bohrung 38 in der Dichtungsscheibe 36 liegen mit ihren Stirnseiten eine geräteseitige Hülse 40 und eine steckerseitige Hülse 42 auf, welche Teil der innenliegenden Rückführung für den kondensierten Dampf mit den Verunreinigungen sind. Die Aussenseite 44 der beiden Hülsen 40, 42 wirkt als Kühlfläche für den Steckverschluss 10 und kann eine für Wärmetauscher charakteristische, vergrösserte Oberfläche haben. Die Stossfläche der Hülsen 40, 42 muss nicht dicht sein, weil in der Rückführung stets Unterdruck herrscht. Die Kühlung des zentralen Steckverschlusses kann durch eine undichte Stossfläche gezielt verbessert werden, weil kühlende Luft durch den Steckverschluss gesogen wird. Die Heissdampfleitung hat im Bereich des Steckverschlusses 10 einen gehäuseseitigen Verbindungsstutzen 46 und einen steckerseitigen Verbindungsstutzen 48, welche unter Zwischenschaltung einer Dichtung 50 ineinander gesteckt und durch die Überwurfmutter 16 aneinandergedrückt sind. Beide Verbindungsstutzen 46, 48 sind in den metallischen Halteplatten 26, 32 bzw. Kunststoffplatten 24, 30 verankert. Ein gestrichelt angedeuteter elektrischer Leiter 52 für die Steuerung des Dampfreinigungsgerätes ist über einen geräteseitigen elektrischen Kontaktstift 54 und einen steckerseitigen, gefederten elektrischen Kontaktstift 56 verbunden. Der einen ebenen Kopf aufweisende Kontaktstift 54 und der mit einer Feder 58 gespannte Kontaktstift 56 mit einem runden Kontaktkopf liegen im Bereich einer Bohrung 60 durch die Dichtungsscheibe 36 aufeinander. Der Druck der beiden Kon taktstifte 54, 56 aufeinander wird durch das Anziehen der Überwurfmutter 16 nicht oder nur in geringem Masse beeinflusst. Beide Kontaktstifte 54, 56 haben in von den Kontaktköpfen wegweisender Richtung eingedrehte Schraubengewinde. Beide Kontaktstifte 54, 56 sind mit Feststellmuttern 66, 68, auch unter Zwischenlage von angedeuteten Unterlagsscheiben 70, in einer zugeordneten Kunststoffhülse 62, 64 verankert, der Kontaktstift 56 wie erwähnt in Axialrichtung über eine geringe Distanz verschiebbar. Die Kunststoffhülsen 62, 64 bestehen, wie die übrigen Kunststoffelemente, vorzugsweise aus Tetrafluoräthylen, kurz Teflon genannt. Sie haben, dies ist für die Zugfestigkeit von wesentlicher Bedeutung, je einen auf dem Aussenmantel umlaufenden Wulst 63, 65, welcher im vorliegenden Fall einen rechteckigen Querschnitt hat. Beim Abheben der Einsteckhülse 14 wird u.a. der Verbindungsstutzen 48 aus der Dichtung 50 gehoben, die Kontaktköpfe der Stifte 54, 56 werden voneinander getrennt. In Fig. 2, einer Draufsicht auf die wesentlichen Elemente der abgehobenen, bestückten Einsteckhülse 14, den Steckerteil 13, ist die geometrische Anordnung der Verbindungsorgane gut ersichtlich. Die Hülse 42 für die Rückführung des kondensierten Dampfes ist im zentralen Bereich, mit um die Distanz a verschobener Achse A min , angeordnet. Fünf in Kunststoffhülsen 64 geführte gefederte Kontaktstifte 56 sind im peripheren Bereich der Einsteckhülse 14 angeordnet, ebenso der Verbindungsstutzen 48 für den Heissdampf. Im peripheren Bereich ist ein weiterer, dem Verbindungsstutzen 48 für den Heissdampf konstruktiv entsprechender Verbindungsstutzen 72 durch die sichtbare Kunststoffplatte 30 geführt, welcher Bestandteil der Zufuhrleitung für Zusatzstoffe, in der Regel Chemikalien, ist. Ebenfalls im peripheren Bereich sind zwei Halterungen 74 für die elektrischen Versorgungsleitungen (Netzspeisung) angeordnet, welche in Fig. 13 im Detail dargestellt sind. Schliesslich ist noch eine Platte 76 zur Verdrehsicherung der Einsteckhülse 14 gegenüber dem Aussenstutzen 12 (Fig. 1) angedeutet. Beim Einführen der Einsteckhülse 14 in den Aussenstutzen 12 (Fig. 1) des gehäuseseitigen Teils des zentralen Steckverschlusses dienen die Verbindungsstutzen 48, 72 und die Halterungen 74 als Führungshilfen. Der Aussenstutzen 12 wird in den Ringraum 78 eingeführt. Der Aussenstutzen 12 gemäss Fig. 3, 4 hat eine ebene Basisplatte 80 mit vier eckständigen Schraubenlöchern 82 zur Befestigung des Aussenstutzens 12 am Gehäuse des Dampfreinigungsgerätes und eine scheibenförmige Aussparung 81 für das Haltestück 22. Der von der Basisplatte 80 abkragende, zylindrisch ausgebildete Teil des Aussenstutzens hat ein Aussengewinde 84 zur selbsthemmenden Verschraubung mit der Einsteckhülse 14 (Fig. 1, 2). Eine Abstufung 86 auf der Innenseite des Aussenstutzens 12 überdeckt die eingeführte Einsteckhülse 14 in Abstand (Fig. 1). Zwei Bohrungen 88 dienen der Aufnahme der Befestigungsschrauben oder -bolzen 21 für das Haltestück 22 gemäss Fig. 1. Das in Fig. 5, 6 dargestellte, ebenfalls im wesentlichen zylinderförmige Haltestück 22 hat einen umlaufenden, senkrecht abkragenden Flansch 90, welcher zum geräteseitigen Teil des zentralen Steckverschlusses gehört und in die entsprechende scheibenförmige Aussparung 81 (Fig. 4) des Aussenstutzens 12 gelegt wird. Zwei Fig. 3 und 4 entsprechende Bohrungen 88 dienen der Aufnahme einer Befestigungsschraube oder eines -bolzens 21 (Fig. 1). Im untersten Bereich des Haltestücks 22 kragen zwei diagonal gegenüberliegende Laschen 92 senkrecht nach innen ab, sie haben je eine Gewindebohrung 94 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 28 (Fig. 1). Wie der Aussenstutzen 12 besteht das Haltestück 22 aus Metall. Eine in Fig. 7 gezeigte metallische Überwurfmutter 16 hat im zylindrischen Bereich mit dem grösseren Innendurchmesser ein Innengewinde 96 zur selbsthemmenden Verschraubung mit dem Aussengewinde 84 (Fig. 4) des Aussenstutzens 12. Eine nach innen abkragende Abstufung 98 erreicht beim Anziehen der Überwurfmutter 16 eine entsprechende Abstufung der Einsteckhülse 14 (Fig. 1) und dient als Mitnehmer in axialer Richtung A. Fig. 8 bis 10 zeigen Verbindungsstutzen 46, 48 und eine eingelegte Dichtung 50 für die Dampf oder Zusatzstoffleitung im Bereich des zentralen Steckverschlusses 10 (Fig. 1). Der Verbindungsstutzen 46 ist einends topfförmig aufgeweitet und bildet einen zylindrischen Innenraum 100 zur Aufnahme der Dichtung 50, welcher einen Innendurchmesser D und eine Tiefe t hat. Stirnseitig ist eine ringförmige Dichtungslippe 102 ausgebildet. Etwas zurückversetzt ist ein am Aussenmantel 103 umlaufender ringförmiger Wulst 104 rechteckigen Querschnitts ausgebildet, welcher der zugfesten Fixierung in Axialrichtung zwischen der metallischen Halteplatte 26 und der Kunststoffplatte 24 (Fig. 1) dient. Andernends sind am Verbindungsstutzen 46 ring- oder schraubenlinienförmige Rillen und Kämme, z.B. mit Sägezahnprofil, ausgebildet, welche der besseren Befestigung des gestrichelt angedeuteten Hochdruckdampf- oder Zusatzstoffschlauchs 108 dienen. Der Verbindungsstutzen 46 besteht, wie sein Gegenstück 48, aus Metall und ist wenigstens innenseitig mit Teflon beschichtet. Das der Steckverbindung dienende Ende des Verbindungsstutzens 48 hat einen im Stirnbereich konisch zusammenlaufenden Aussenmantel 107, beispielsweise während der letzten 6-10 mm mit einem Winkel alpha von etwa 8 DEG . Der ringförmige Aussenwulst 105 rechteckigen Querschnitts ist wenige Millimeter davon entfernt ausgebildet und dient der zugfesten Verankerung in Axialrichtung. Andernends hat auch der Verbindungsstutzen 48 die erwähnten ring- oder schraubenlinienförmigen Rillen 106 mit Sägezahnprofil. Die Teflondichtung 50 gemäss Fig. 10 ist im wesentlichen hülsenförmig ausgebildet, hat jedoch einends einen sich konisch verengenden Innenmantel 109. Der Winkel alpha liegt ebenfalls bei etwa 8 DEG , er entspricht auf jeden Fall dem erwähnten Winkel alpha des sich konisch verengenden Aussenmantels 107 gemäss Fig. 9. Der Aussendurchmesser D min der Teflondichtung 50 entspricht dem Innendurchmesser D des zylindrischen Innenraums 100 des Verbindungsstutzens 46 gemäss Fig. 8, ebenfalls die Länge 1 der Dichtung 50 der Tiefe t des zylindrischen Innenraums 100. In den Fig. 11, 12 ist die metallische Einsteckhülse 14 im Detail dargestellt. Sie weist steckerseitig eine Verengung 110 auf, welche zur freien, vom multifunktionalen Schlauch 15 (Fig. 1) überzogenen \ffnung 112 führt. Eine umlaufende Abstufung 114 dient dem formschlüssigen Angriff des Mitnehmers 98 der Überwurfmutter 16 (Fig. 1). Eine weitere umlaufende Abstufung 116 zeigt die Einschiebetiefe zwischen dem Aussenstutzen 12 und dem Haltestück 22 (Fig. 1). Zwischen den beiden Abstufungen 114, 116 kragen zwei diagonal gegenüberliegende Laschen 118 rechtwinklig nach innen ab, beide haben eine Gewindebohrung 120 für die Befestigungsschrauben 34 zur Fixierung der metallischen Halteplatte 32 und der Kunststoffplatte 30 (Fig. 1). Eine am Aussenmantel in axialer Richtung verlaufende Aussparung 122 dient der Aufnahme der Platte 76 (Fig. 4) zur verdrehsicherung. Die in Fig. 13 gezeigte Halterung 74 für die Versorgungsstromleiter umfasst im wesentlichen einen elektrischen Kontakt 124 mit einer Buchse 126, welcher hier geräteseitig angeordnet ist und einen weiteren elektrischen Kontakt 128 mit eingeführtem Steckstift 130. Die Buchse 126 ist mit einem Isolationsbecher 132 isoliert, welcher zur Gewährleistung der Zugfestigkeit mit einem aussenseitigen Ringwulst 134 rechteckigen Querschnitts in der metallischen Halteplatte 26 verankert ist. Der Steckerstift 130 ist ebenfalls mit einem Isolationsbecher 136 verankert, mit Hilfe einer zugsichernden Abstufung 138 in der Kunststoffschicht 30. Die beiden elektrischen Kontakte 124, 128 haben ein Aussengewinde und sind mit Feststellschrauben 140, 142 fixiert. Die elektrischen Leiter 144, die Netzspeisung, sind gestrichelt angedeutet.
Claims (10)
1. Lösbarer Steckverschluss (10) für einen flexiblen, multifunktionellen Schlauch (15) an ein Dampfreinigungsgerät, welcher Verschluss Halterungen für Zufuhrleitungen und elektrische Leiter umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Steckverschluss (10) einer hohen Temperatur- und Druckbeständigkeit einerseits aus einem im wesentlichen zylinderförmigenmetallischen Aussenstutzen (12) mit Aussengewinde (84) besteht, andererseits eine metallische Einsteckhülse (14) kontaktschlüssig in den Aussenstutzen (12) geführt und mittels einer in Richtung der Längsachse (A) abstützenden, metallischen Überwurfmutter (16) mit Innengewinde (96) daran befestigt ist, und die Halterungen für die Zufuhrleitungen (46, 48) und elektrische Leiter (52, 144) geräte und steckerseitig in metallischen Halteplatten (26, 32) entlang des Umfangs verteilt angeordnet sind.
2.
Steckverschluss (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu einer Dampfdruckleitung (46, 48) wenigstens eine weitere Zufuhrleitung (72) für Zusatzstoffe vorgesehen ist.
3. Steckverschluss (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die peripheren Halterungen für Zufuhrleitungen (46, 48) und elektrische Leiter (52, 144) zugfest ausgebildet sind.
4. Steckverschluss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Längsachse (A) Hülsen (40, 42) einer Rückführleitung stirnseitig aufeinanderstossen, wobei der Aussenmantel (44) der Hülsen (40, 42) eine Kühlfläche bildet.
5.
Steckverschluss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass die Kunststoffteile und -schichten aus Tetrafluoräthylen, die metallischen Teile aus einer Aluminiumlegierung oder Messing bestehen, wobei die metallischen Teile vorzugsweise wenigstens im Kontaktbereich mit einem Kunststoff, zweckmässig Tetrafluoräthylen, beschichtet sind und je eine in Richtung der Verbindungsfläche auf den Halteplatten (26, 32) aufliegende Kunststoffplatte (24, 30) aufweisen.
6. Steckverschluss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurfmutter (16) aussenseitig mit einer Isolationshaube (18), vorzugsweise aus einem Kunststoff, abgedeckt ist.
7.
Steckverschluss (10) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenstutzen (12) geräteseitig, die Einsteckhülse (14) steckerseitig angeordnet sind, und die steckerseitigen Halteplatte (32) und Kunststoffplatte (30) mit diagonal gegenüberliegenden Laschen (118) der Einsteckhülse (14), die von der Einsteckhülse (14) umfassten geräteseitigen Halteplatte (26) und Kunststoffplatte (24) mit diagonal gegenüberliegenden Laschen (92) eines mit dem Aussenstutzen (12) verbundenen Haltestücks (22) verschraubt sind.
8. Steckverschluss (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der geräteseitigen und der steckerseitigen Kunststoffplatte (24, 30) eine vorzugsweise metallische Dichtungsscheibe (36) mit entsprechenden Bohrungen frei eingelegt ist.
9.
Steckverschluss (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhrleitungen (108) für den Dampf und die Zusatzstoffe je einen geräte- und steckerseitigen Verbindungsstutzen (46, 48) aufweisen, wobei der eine Verbindungsstutzen (46) im Bereich der einen Stirnseite topfförmig aufgeweitet ist, der andere Verbindungsstutzen (48) im Bereich der einen Stirnseite einen konisch eingeengten Aussenmantel (107) hat, und in die topfförmige Aufweitung mit zylindrischem Innenraum (100) eine Dichtung (50), vorzugsweise aus Tetrafluoräthylen, zur Aufnahme des Aussenkonus (107) eingelegt ist.
10. Steckverschluss (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (74) für die elektrischen Speiseleiter (144) Steckkontakte (126, 130), die Halterungen für die elektrischen Steuerungsleiter (52) Federkontakte (54, 56) umfassen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH02441/94A CH688708A5 (de) | 1994-08-04 | 1994-08-04 | Steckverschluss für ein Dampfreinigungsgerät. |
| DE19528541A DE19528541A1 (de) | 1994-08-04 | 1995-08-03 | Steckverschluß für ein Dampfreinigungsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH02441/94A CH688708A5 (de) | 1994-08-04 | 1994-08-04 | Steckverschluss für ein Dampfreinigungsgerät. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH688708A5 true CH688708A5 (de) | 1998-01-30 |
Family
ID=4233894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH02441/94A CH688708A5 (de) | 1994-08-04 | 1994-08-04 | Steckverschluss für ein Dampfreinigungsgerät. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013167700A1 (en) * | 2012-05-10 | 2013-11-14 | De' Longhi Appliances S.R.L. Divisione Commerciale Ariete | Ironing system with separable iron and machine body |
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1994
- 1994-08-04 CH CH02441/94A patent/CH688708A5/de not_active IP Right Cessation
-
1995
- 1995-08-03 DE DE19528541A patent/DE19528541A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19528541A1 (de) | 1996-02-08 |
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