CH688758A5 - Brillenhalter und Haltevorrichtung dafuer. - Google Patents

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CH688758A5 CH01375/94A CH137594A CH688758A5 CH 688758 A5 CH688758 A5 CH 688758A5 CH 01375/94 A CH01375/94 A CH 01375/94A CH 137594 A CH137594 A CH 137594A CH 688758 A5 CH688758 A5 CH 688758A5
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Description


  
 



  Die Erfindung bezieht sich auf einen Präsentationshalter für Brillen nach dem Anspruch 1 und ein Präsentationssystem nach Anspruch 8. 



  Optiker müssen den Kunden eine Vielzahl von verschiedenen Brillen übersichtlich präsentieren können. In den bekannten Ausstellungssystemen sind die Brillen mit offenen Bügeln auf Auflageflächen aufgelegt. Die Auflageflächen sind verschiedenartig gestaltet. Das Spektrum der Ausstellungssysteme reicht von Systemen bei denen die Bügelenden und die Unterseiten der Brillengläser auf flächigen Unterlagen aufliegen über Systeme mit nasenartigen Auflageflächen, oder mit Auflagedrähten bis zu Systemen bei denen die offenen Bügel in Bügelhalterungen eingeführt werden. Ein wesentlicher Nachteil der Systeme bei denen die Brillen mit offenen Bügeln abgelegt werden, ist die grosse Gestelltiefe die für die Bügel benötigt wird. Der Platzbedarf zum übersichtlichen Ausstellen eines breiten Brillenspekturms ist sehr gross.

  Zudem können die Brillen nur in dem durch das Gestell vorgegebenen meist regelmässigen und unflexiblen Raster ausgestellt werden. Ebenfalls negativ ist die Beeinträchtigung der Wirkung der Brillenfronten durch die offenen Bügel. 



  In Ablageschubladen und zum Teil auch in Ausstellungsgestellen werden die Brillen zusammengefaltet aufbewahrt. Die Wirkung der Brillen ist dabei durch die Bügel so stark gestört, dass jede Brille, die präsentiert werden soll, aufgefaltet werden muss. Vor dem Ablegen muss sie wieder zusammengefaltet werden. Bei dieser Präsentationsweise entsteht bereits bei einer groben Suche des gewünschten Brillentyps ein grosser Aufwand. 



  Die erfindungsgemässe Aufgabe besteht nun darin, ein Präsentationssystem für Brillen zu beschreiben, bei dem die Brillen optimal zur Geltung kommen, das für die einzelne Brille wenig Platz beansprucht, verschiedene Anordnungsmuster ermöglicht und in einem engen Ausstellungsbereich eine Vielzahl von Brillen einfach zugänglich macht. 



  Bei der Lösung dieser Aufgabe wird in einem ersten Schritt erkannt, dass jede Brille zur Präsentation mit eingefalteten Bügeln auf einen Präsentationshalter, der eine Trennfläche zwischen den Bügeln und der Fassung vorsieht, aufgesetz werden muss. Die Trennfläche liefert einen neutralen Hintergrund vor dem die Brillenfront ungestört zur Geltung kommt und der die Brillenbügel vollständig verdeckt. Damit die Brille bei vertikal ausgerichteter Trennfläche in einer gewünschten Lage auf dem Halter festsitzt, umfasst dieser mindestens einen Auflagebereich, auf dem vorzugsweise Stellen des unteren Randes der Brillenfront, oder gegebenenfalls aber der Verbindungssteg zwischen den beiden Brillengläsern, aufliegt. Gegebenenfalls liegen die eingefalteten Brillenbügel, insbesondere mit ihren Enden, auf mindestens einem Auflagebereich auf. 



  Da die Brillen unterschiedlich breit sind, bzw. unterschiedliche Bügelabstände haben, müssen Trennflächen mit unterschiedlichen Breiten vorgesehen werden. Damit mit einer einheitlichen Halterung auch verschieden breite Brillenfronten auf der ganzen Breite durch die Trennfläche hinterlegt werden, ist vorzugsweise vorgesehen die Trennfläche mit verstellbarer Breite auszubilden. Dazu werden mindestens zwei gegeneinander verschiebbare Teilflächen vorgesehen, die durch eine Federeinrichtung entlang einer Führung gegen die Verbindungsstükke zwischen der Brillenfassung und den Bügeln pressbar sind. Beim Aufsetzen bzw. Abnehmen, einer Brille werden die an den beiden Seiten angeordneten Teilflächen mit einer Hand zusammengepresst und mit der anderen Hand wird die Brille aufgesetzt bzw. abgenommen.

  Bei einer aufgesetzten Brille stehen die Teilflächen nach der Beendigung des Zusammenpressens an den durch die Bügel bzw. die Verbindungsteile gebildeten äusseren Anschlägen an. 



  In einem zweiten Schritt wird erkannt, dass ein am Präsentationshalter befestigter Anschlussbereich für das Anordnen des Halters auf einer Präsentationsfläche so ausgebildet werden muss, dass der Halter an im wesentlichen beliebigen Positionen der Fläche und in verschiedenen Orientierungen angeordnet werden kann. Zum Erzeugen einer lösbaren Haftverbindung wird vor zugsweise eine Magnetverbindung, gegebenenfalls aber eine Klett-, Haken-, Druckknopf-, Clip- oder Steckverbindung zwischen dem Anschlussbereich des Halters und der Präsentationsfläche vorgesehen. 



  Bei vertikalen Präsentationsflächen ist der Anschlussbereich vorzugsweise im wesentlichen parallel zur Trennfläche angeordnet. Ein von oben zugänglicher Freiraum zwischen der Trennfläche und dem Anschlussbereich ist so tief ausgebildet, dass die eingefalteten Bügel von handelsüblichen Brillen darin Platz finden. Die an der Vorderseite der Trennfläche angeordnete Brillenfront steht um etwa 1 cm vor. Diese Vorstehtiefe hängt vom Brillentyp ab und liegt in einem Bereich von 0.8 cm bis 2 cm. Zwischen der Rückseite und der Präsentationswand erstreckt sich der Halter über eine Tiefe, die im Bereich von 1 cm bis 1.5 cm liegt und sich zur Aufnahme der eingefalteten Brillenbügel eignet. Die Gesamttiefe zwischen Brillenfront und Präsentationsfläche liegt vorzugsweise unter 4 cm.

  Diese zur Ablage benötigte Tiefe liegt aber wesentlich unter der Ablagetiefe von Brillen mit geöffneten Bügeln, welche Ablagetiefen von etwa 15 cm benötigen. 



  In einem dritten erfinderischen Schritt wird nun erkannt, dass die durch den Präsentationshalter ermöglichte kleine Ablagetiefe, die Befestigung der Halter an schwenkbaren Präsentationswänden ermöglicht. Vorzugsweise werden die Halter an der Vorder- und an der Rückseite der Präsentationsflächen angeordnet. Um die Präsentationsfläche ist insbesondere ein Rahmen vorgesehen, der um eine Vorstehtiefe, die der Ablagetiefe entspricht, über die Fläche vorsteht. Bei mehreren nebeneinander angeordneten Rahmen werden die Brillen durch den Rahmen vor Berührungen mit anderen Brillen oder Rahmen geschützt. Der Abstand zwischen den Schwenkgelenken direkt nebeneinander angeordneter Rahmen ist so gewählt, dass der maximale \ffnungswinkel zwischen diesen Rahmen mindestens 90 DEG , vorzugsweise aber 120 DEG beträgt.

  Die aneinander anliegenden Rahmen lassen für Staub und Licht nur in einem vorderen, dem Schwenklager gegenüberliegenden Randbereich einen Zugang frei und schützen die Brillen somit vor Staub und Licht. 



   Das Präsentationssystem umfasst vorzugsweise einen oberen und einen unteren Metallträger, von welchen einander zugeordnete Bolzen vertikal vorstehen, die oberen nach unten und die unteren nach oben. In den Rahmen sind den Bolzen zugeordnete Löcher angeordnet, so dass die Rahmen mit den Löchern an den Bolzen einfach ein- und ausgehängt werden können. Es versteht sich von selbst, dass die einander zugeordneten Bolzen und Löcher auch vertauscht sein können bzw. dass beliebige ein- und aushängbare Schwenkverbindungen vorgesehen werden können. 



  Die Zeichnungen erläutern die Erfindung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsformen. 
 
   Fig. 1 Präsentationshalterung mit Trennfläche fester Breite und mit aufgesetzter Brille 
   Fig. 2 Präsentationshalterung mit zwei seitlich nach aussen gepressten Teilflächen der Trennfläche 
   Fig. 3a Präsentationssystem mit schwenkbaren Präsentationsflächen 
   Fig. 3b Schnitt durch eine Präsentationsfläche mit Rahmen 
 



  Fig. 1 zeigt eine Brille 1, die auf einen Präsentationshalter 2 mit fester Breite aufgesetzt ist. Der Halter 2 umfasst eine Trennfläche 3 mit einer Vorderseite 3a und einer Rückseite 3b, wobei die Vorderseite 3a der Brillenfront und die Rückseite 3b den eingefalteten Bügeln zugewandt ist. Die Trennfläche 3 ist vorzugsweise rechteckig und hat eine Ausdehnung, die im wesentlichen der Brillenfront entspricht. Das heisst sie hat zwei lange und zwei kurze Seitenlinien. Vor der Vorderseite 3a ist mindestens ein Auflagebereich 4 so vorgesehen, dass die Brillenfront bei einer im wesentlichen vertikal ausgerichteten Trennfläche, vorzugsweise mit Stellen der unteren Gläserfassung, gegebenenfalls aber mit dem Steg zwischen den Gläsern auf diesem Auflagebereich 4 aufliegt.

  In der dargestellten Ausführungsform schliesst der Auflagebereich 4 an eine lange Seiten linie der Trennfläche 3 an und steht im wesentlichen senkrecht von dieser nach vorne. 



  Über einen Zwischenteil 5, der von der Rückseite 3b wegführt, ist ein Anschlussbereich 6 mit der Trennfläche 3 verbunden. Der Anschlussbereich 6 ist im wesentlichen parallel zur Trennfläche 3 angeordnet und so von dieser beabstandet, dass die eingefalteten Brillenbügel im Zwischenraum Platz finden. An der Rückseite des Anschlussbereiches ist mindestens ein Befestigungselement vorgesehen, das an einem entsprechenden Befestigungsteil der Präsentationsfläche lösbar haftet, wobei vorzugsweise eine Magnetverbindung, gegebenenfalls aber eine Klett-, Haken-, Druckknopf-, Clip- oder Steckverbindung vorgesehen ist. Gegebenenfalls ist es zweckmässig, wenn der Anschlussbereich 6, bzw. eine Anschlussfläche, wie etwa die Kontaktfläche einer Magnetplatte, unter einem Winkel aus dem Bereich von 0 DEG  bis 90 DEG zur Trennfläche 3 geneigt ist.

  Der vorteilhafte Winkel hängt dabei von der Ausrichtung der Präsentationsfläche bzw. Teilen derselben ab. 



  Die Unterseite des Auflagebereiches 4 und/oder die Unterseite des Zwischenteils 5 sind vorzugsweise so ausgebildet, dass der Präsentationshalter auf einer horizontalen Ebene aufgestellt werden kann. Es hat sich gezeigt, dass kleinere Serien des Halters kostengünstig aus gebogenem Flachmaterial hergestellt werden. Dabei führt die Trennfläche 3 über eine erste Biegung 7 zum Auflagebereich 4, über eine zweite Biegung 8 an der Vorderkante des Auflagebereiches 4 zum Zwischenteil 5 und schliesslich am hinteren Ende des Zwischenteils über eine dritte Biegung 9 zum Anschlussteil 6. 



  Fig. 2 zeigt einen Präsentationshalter 2 mit einer Trennfläche 3, die aus einer zentralen 31 und zwei seitlichen Teilflächen 32 und 33 besteht. Die seitlichen Teilflächen 32, 33 sind im wesentlichen parallel zur mittleren Teilfläche 31 angeordnet und in Parallelebenen zu dieser, vorzugsweise symmetrisch zur Mitte der mittleren Teilfläche 31, auseinander verschiebbar. Bei der dargestellten Halterung schliesst die zentrale Teilfläche 31 an die Vorderseiten 32a, 33a der seitlichen Teilflächen 32, 33  an. Es könnten aber auch die seitlichen Teilflächen 32, 33 vor der zentralen Teilfläche 31 angeordnet werden. 



  Die mittlere Teilfläche 31 ist mit einer Geradführung 10 verbunden, in der entsprechende Führungsteile 11 der seitlichen Teilflächen 32, 33 geführt sind. Die Geradführung 10 wird durch einen Führungsspalt zwischen dem Auflagebereich 4 und dem Verbindungsteil 5 gebildet. Im Führungsspalt sind Führungsfortsätze 11a der seitlichen Teilflächen 32, 33 geführt. Eine dem Führungsspalt 10 gegenüberliegende Führungslinie 12 wird durch den quer zum Verbindungsteil 5 angeordneten Anschlussbereich 6 gebildet. Der Führungslinie 12 sind Führungskanten 11b der seitlichen Teilflächen 32, 33 zugeordnet.

  Die seitlichen Teilflächen 32, 33 und die Führungsteile 11 sind gegebenenfalls aus Flachmaterial gebildet, wobei das Flachmaterial vorzugsweise zwischen der Teilfläche 32, 33 und dem Führungsteil 11, insbesondere um etwa 90 DEG , gebogen ist und sich anschliessend bis zu einer Führungskante 11b erstreckt und nach einer weiteren Biegung auf der der Führungskante 11b entgegengesetzten Seite über die Teilfläche 32, 33 vorsteht und dort die Führungsfortsätze 11a bildet. Es versteht sich von selbst, dass beliebige andere Führungen für die Beweglichkeit der seitlichen Teilflächen 32, 33 vorgesehen werden können. 



  Die mittlere Teilfläche 31 ist, vorzugsweise in einem mittleren Bereich, mit einer Befestigung 13 für eine Feder 14 verbunden, welche Feder 14 sich im wesentlichen symmetrisch beidseits der Halterung gegen die seitlichen Teilflächen 32, 33 bzw. gegen ihre Führungsteile 11 erstreckt und diese seitlich nach aussen presst. Um zu verhindern, dass die seitlichen Teilflächen über eine vorgegebene Endlage verschiebbar sind, ist ein Anschlag 15 vorgesehen. Der Anschlag 15 umfasst ein mit der seitlichen Teilfläche 32 verbundenes erstes Anschlagteil 15a und ein von der seitlichen Teilfläche 33 vorstehendes zweites Anschlagteil 15b, welche Teile bei der Verschiebung der seitlichen Teilflächen nach aussen aufeinander treffen. Indem ein Verbindungssteg 15a min  von der seitlichen Teilfäche 32 zum Anschlagteil 15a die Feder 14 überdeckend vorgesehen wird, ist die Feder besser geführt und geschützt.

   Der Anschlag 15 kann beliebig ausgebildet  sein, insbesondere kann er auch zwischen der zentralen und den seitlichen Teilflächen angeordnet werden. 



  Am Anschlussbereich 6 ist eine Magnetplatte 16 so befestigt, dass sie eine Haftverbindung zwischen dem Präsentationshalter 2 und einer magnetischen bzw. magnetisierbaren Präsentationsfläche, insbesondere einem Voll- oder Lochblech, herstellen kann. 



  Es versteht sich von selbst, dass die Erfindung auch alle Ausführungsformen, die aus der beschriebenen abgeleitet werden können, umfasst. So kommt man beispielsweise durch das Weglassen einer seitlichen Teilfläche 32 oder 33 auf eine Ausführungsform mit zwei Teilflächen. An Stelle der Feder 14 können beliebige Federelemente eingesetzt werden. Bei Ausführungsformen aus Flachmaterial wird vorzugsweise Aluminium verwendet, wobei insbesondere in Kontaktbereichen von gegeneinander verschiebbaren Teilen Beschichtungen, etwa aus Kunststoff, vorgesehen sind. Die Halterungen können aber auch im wesentlichen aus Kunststoff gefertigt sein. 



  Der Anwendungsbereich ist nicht auf Brillen beschränkt. Es können auch etwa Halterungen für Uhren ausgebildet werden, wobei dann die Trennfläche vorzugsweise in der Form eines Armausschnittes geformt wird. 



  Fig. 3a zeigt ein Präsentationssystem mit schwenkbaren Präsentationsflächen 17 für die erfindungsgemässen Präsentationshalter 2. Die Fläche 17 ist vorzugsweise ein Voll- oder Lochblech, um welches, zumindest teilweise, ein Rahmen 18 führt. Bei Klett-, Haken-, Druckknopf-, Clip- oder Steckverbindung ist die Fläche 17 je entsprechend also als Klettfläche bzw. Fläche mit \sen/Haken, Fortsätzen zum Befestigen von Clips, oder Löchern/Stecker für Steckverbindungen ausgebildet. Im Rahmen 18 sind Schwenklagerteile 19 angeordnet, die an Lager-Gegenstücken 20 befestigt werden können. Die Lagergegenstücke sind an Tragelementen 21 befestigt, welche etwa von einer Wand 22 vorstehen.

  Wenn Träger als Tragelemente 21 verwendet werden, können, vorzugsweise in regelmässigen Abständen, mehrere Schwenklager  nebeneinander vorgesehen werden, so dass mehrere Präsentationsflächen nebeneinander einhängbar sind. 



  Der Abstand der direkt nebeneinander angeordneten Schwenklager liegt für etwa 8 cm Tiefe Rahmen bei mindestens 12 cm, vorzugsweise aber etwa bei 16 cm, so dass der maximale \ffnungswinkel zwischen diesen mindestens 90 DEG , vorzugsweise aber etwa 120 DEG  beträgt. 



   Fig. 3b zeigt einen Schnitt durch eine Präsentationsfläche 17 mit Rahmen 18. Der Rahmen 18 umfasst zumindest entlang des oberen und/oder des unteren Randes der Präsentationsfläche 17 Rahmenteile, die um mindestens 3 cm vorzugsweise aber etwa 4 cm über die Präsentationsfläche vorstehen, so dass die an der Präsentationsfläche 17 haftenden Halter 2, insbesondere die auf den Haltern 2 sitzenden Brillen, nicht über die Rahmenteile 18 vorstehen. Die Halter sind auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Präsentationsfläche 17 anzuordnen, wobei die Tiefe der Rahmenteile im wesentlichen bei etwa 8 cm liegt und die Präsentationsfläche in der Mitte der Rahmentiefe angeordnet ist. 

Claims (9)

1. Präsentationshalter für eine Brille, mit mindestens einer Auflagefläche (4) für mindestens einen Auflagebereich der Brille (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Präsentationshalter (2) mindestens eine Trennfläche (3), die zwischen die Brillengläser und die zugefalteten Brillenbügel einschiebbar ist, und mindestens einen Anschlussbereich (6), mittels dessen der Halter (2) an einer Präsentationsfläche (17) stabil anzuordnen ist, umfasst.
2. Präsentationshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche (3) aus mindestens zwei gegeneinander bewegbaren Teilflächen (31, 32, 33) besteht und vorzugsweise eine Federvorrichtung (14) vorgesehen ist, durch welche die Teilflächen (31, 32, 33) je in einem seitlichen Kontaktbereich gegen die beiden Verbindungsstükke zwischen der Brillenfassung und den Bügeln pressbar sind.
3.
Präsentationshalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führungsvorrichtung (10, 11, 12) zwischen den gegeneinander bewegbaren Teilflächen (31, 32, 33) angeordnet ist, die vorzugsweise als Geradführung die im wesentlichen parallelen Teilflächen (31, 32, 33) parallel zueinander verschiebbar macht.
4.
Präsentationshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche (3) aus einer zentralen (31) und zwei seitlichen Teilflächen (32, 33) besteht und mindestens eines der nachfolgenden Merkmale vorgesehen ist a) die seitlichen Teilflächen (32, 33) sind im wesentlichen parallel zur mittleren Teilfläche (31) angeordnet und in Parallelebenen zu dieser, vorzugsweise symmetrisch zur Mitte der mittleren Teilfläche, auseinander verschiebbar, b) die mittlere Teilfläche (31) ist mit einer Geradführung (10, 12) verbunden, in der entsprechende Führungsteile (11) der seitlichen Teilflächen (32, 33) geführt sind, c) die mittlere Teilfläche (31) ist, vorzugsweise in einem mittleren Bereich, mit einer Befestigung (13) für eine Feder (14) verbunden,
welche Feder (14) sich im wesentlichen symmetrisch beidseits der Befestigung (13) erstreckt und die seitlichen Teilflächen (32, 33) seitlich nach aussen presst, und d) ein Anschlag (15) vorgesehen ist, durch den die seitliche Verschiebung der seitlichen Teilflächen (32, 33) begrenzbar ist.
5.
Präsentationshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass a) der Anschlussbereich (6) eine Anschlussfläche (6) umfasst, die unter einem Winkel von 0 DEG bis 90 DEG , vorzugsweise aber von im wesentlichen 0 DEG , zur Trennfläche (3) geneigt ist, so dass die Trennfläche (3) bei einer an der Präsentationsfläche (17) anliegenden Anschlussfläche (6) unter einem Winkel von 0 DEG bis 90 DEG , vorzugsweise aber von 0 DEG , zur Präsentationsfläche (17) geneigt ist, und/oder b) der Anschlussbereich (6) mindestens ein Befestigungselement (16) umfasst, das an einem entsprechenden Befestigungsteil der Präsentationsfläche (17) lösbar haftet, wobei vorzugsweise eine Magnetverbindung, gegebenenfalls aber eine Klett-, Haken-, Druckknopf-, Clip- oder Steckverbindung vorgesehen ist.
6.
Präsentationshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Auflagebereich (4) mindestens ein Auflageelement umfasst, das von der Trennfläche (3) bzw. bei einer aufgesetzten Brille von einer den Brillengläsern zugewandten Trennvorderseite (3a), so vorsteht, dass die Brille (1) bei einer vertikal ausgerichteten Trennfläche (3), vorzugsweise mit den unteren Randbereichen der Brillengläser auf den Auflageelementen (4) aufliegt, wobei die Grösse der Trennfläche so gewählt ist, dass im wesentlichen die ganze Brillenfassung von der Trennfläche (3) hinterlegt ist.
7.
Präsentationshalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche (3) und/oder der Auflagebereich (4) und/oder der Anschlussbereich (6) zumindest teilweise aus gebogenem Flachmaterial gebildet sind und mindestens eines der folgenden Merkmale vorgesehen ist a) das Flachmaterial ist zumindest in einem ersten Übergangsbereich (7) zwischen der Trennfläche (3) und einer den Auflagebereich bildenden Auflagefläche (4), so gebogen, dass diese beiden Flächen, vorzugsweise unter einem Winkel von etwa 90 DEG , gegeneinander geneigt sind, b) die Auflagefläche (4) umfasst eine erste und eine dazu im wesentlichen parallele zweite Lage, wobei die erste Lage mit der Trennfläche (3) und die zweite Lage mit dem Anschlussbereich (6) verbunden ist, und vorzugsweise ein Führungsspalt (10) einer Geradführung zwischen den beiden Lagen vorgesehen ist,
c) das Flachmaterial ist zumindest in einem zweiten Übergangsbereich zwischen der Auflagefläche (4) und einer zum Anschlussbereich (6) gehörenden Anschlussfläche entlang einer Biegungslinie (12), so gebogen, dass diese beiden Flächen, vorzugsweise unter einem Winkel von etwa 90 DEG , gegeneinander geneigt sind und insbesondere die Biegungslinie (12) als Führungslinie einer Geradführung verwendbar ist, d) mindestens eine verschiebbare Trenn-Teilfläche (32, 33) mit einem Führungsteil (11) aus Flachmaterial gebildet ist, wobei das Flachmaterial vorzugsweise zwischen der Teilfläche (32, 33) und dem Führungsteil (11), insbesondere um etwa 90 DEG , gebogen ist und sich anschliessend bis zu einer Führungslinie (12) der Anschlussfläche (6) erstreckt und gegebenenfalls nach einer weiteren Biegung auf der der Führungslinie (12) entgegengesetzten Seite über die Teilfläche (32,
33) vorsteht, und dort gegebenenfalls in einem Führungsspalt (10) einer Geradführung geführt ist, und e) das Flachmaterial besteht aus Aluminium, wobei insbesondere in Kontaktbereichen von gegeneinander verschiebbaren Teilen Beschichtungen, vorzugsweise aus Kunststoff, vorgesehen sind.
8. Präsentationsvorrichtung mit Präsentationshaltern nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine um eine im wesentlichen vertikale Achse schwenkbare Präsentationsfläche (17) zum lösbaren Befestigen von Befestigungselementen (16) der Präsentationshalter (2) vorgesehen ist, wobei die Befestigungselemente (16) den Anschlussbereich (6) des Präsentationshalters (2) an der Fläche (17) festsetzbar machen.
9.
Präsentationsvorrichtung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der folgenden Merkmale vorgesehen ist, a) die Präsentationsfläche (17) umfasst zumindest entlang ihres oberen und/oder ihres unteren Randes Rahmenteile (18), die um mindestens 3 cm vorzugsweise aber etwa 4 cm über die Präsentationsfläche (17) vorstehen, so dass die an der Präsentationsfläche (17) haftenden Halter (2), insbesondere die auf den Haltern (2) sitzenden Brillen, nicht über die Rahmenteile (18) vorstehen, b) die Halter (2) sind auf der Vorderseite und auf der Rückseite der Präsentationsfläche (17) anzuordnen, wobei die Tiefe der Rahmenteile (18) im wesentlichen bei etwa 8 cm liegt und die Präsentationsfläche (17) in der Mitte der Rahmentiefe angeordnet ist, c) es sind von einer Ausstellungswand vorstehende Drehlager-Halterungen (20, 21), vorzugsweise in regelmässigen Abständen,
vorgesehen, in die Präsentationsflächen (17), über im Bereich eines seitlichen Randes (18) derselben angeordnete Schwenklagerteile (19), einhängbar sind, d) der Abstand der direkt nebeneinander angeordneten Drehlager-Halterungen (19, 20) liegt für etwa 8 cm Tiefe Rahmen bei mindestens 12 cm, vorzugsweise aber etwa bei 16 cm, so dass der maximale \ffnungswinkel zwischen diesen mindestens 90 DEG , vorzugsweise aber etwa 120 DEG beträgt, und e) die Präsentationsfläche (17) besteht aus einem Vollblech oder einem Lochblech, gegebenenfalls aber ist sie mit Klettmaterial beschichtet oder umfasst \sen bzw. Haken für Hakenverbindungen, Clips bzw. Fortsätzen zum Befestigen von Clips, oder Löcher bzw. Stecker für Steckverbindungen.
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