CH688903A5 - Vorratskassette fuer die Versorgung eines fotografischen Rollenkopiergerätes. - Google Patents

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CH688903A5
CH688903A5 CH238893A CH238893A CH688903A5 CH 688903 A5 CH688903 A5 CH 688903A5 CH 238893 A CH238893 A CH 238893A CH 238893 A CH238893 A CH 238893A CH 688903 A5 CH688903 A5 CH 688903A5
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CH
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axis
cassette
storage cassette
paper
cassette according
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Application number
CH238893A
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English (en)
Inventor
Guenther Schnall
Reinhard Dr Muench
Friedrich-K Steinlehner
Original Assignee
Agfa Gevaert Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/58Baseboards, masking frames, or other holders for the sensitive material
    • G03B27/587Handling photosensitive webs
    • G03B27/588Supply rolls; Cutting arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung betrifft eine Vorratskassette nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Kassetten sind insbesondere für sogenannte Minilabs weit verbreitet, bei denen Kassetten mit unterschiedlich breitem Kopiermaterial relativ leicht austauschbar sein müssen, um eine Umstellung auf unterschiedlich grosse Bildformate ohne grossen Zeitaufwand und ohne Vergeudung von Kopierpapier durchführen zu können. Je nach Ausgestaltung des Kopiergerätes wird deshalb vor einer Entnahme der Kassette durch geräteseitige Transportwalzen oder von Hand antreibbare Walzen in der Kassette das bis an die Positivbühne des Kopiergerätes herangeführte Papierband in die Kassette zurückgefördert.

  Da jedoch der Wickelkern der Papierrolle in der Vorratskassette nicht von aussen antreibbar und durch eine Friktion für die Erzeugung eines konstanten Wickelzuges durch eine Friktion gebremst ist, kann dieses noch nicht belichtete Kopiermaterial nur in den Raum zwischen dem Papierwickel und  dem Kassettengehäuse hineingeschoben werden. Abhängig von der dabei unterzubringenden Länge und der auf die entnommene Kassette ausgeübten Bewegung werden dabei die äussersten Windungen des Kopierpapierwickels schlaufenförmig übereinander geschoben. Das kann bei dem beginnenden Ausziehen in einem weiteren Kopierzyklus dazu führen, dass sich solche Schlaufen übereinander legen und einknicken, so dass dreifach übereinander liegendes Kopiermaterial an die Auszugswalzen der Kassette herankommt und somit zu einem Papierstau führt. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kassette mit nicht von aussen antreibbarem Wickelkern so auszugestalten, dass keine störenden losen Windungen von Kopierpapier in dem Kassetteninnenraum entstehen. 



  Diese Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. 



  Auf der drehfest im Kassettengehäuse festgelegten Achse kann sich der Wickelträger während des Abziehens des Papierbandes drehen. Dabei wird zunächst die Drehfeder gespannt, bis das von der Feder auf die Bremseinrichtung übertragene Drehmoment ausreicht, das Bremsmoment der Bremseinrichtung zu überwinden. Während der gesamten Auszugsbewegung und auch während eines Stillstandes des Papierbandes wird nun diese Spannung in der Drehfeder beibehalten. Wird dagegen für einen Wechsel der Kassette durch die maschinenseitigen oder kassettenseitigen Transportwalzen Papier zurückgefördert in die Kassette, entspannt sich die Feder und der Wickelträger  wickelt das eingeschobene Papierband stetig mit der Einschubgeschwindigkeit entsprechender Geschwindigkeit auf.

  Es gibt dann keine losen Windungen mehr im Kassetteninneren, so dass auch bei Schüttelbewegungen der Kassetten keine Unordnung in der Kassette entstehen kann. 



  Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand der Zeichnungen erläutert ist. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorratskassette in einer teilweise geöffneten Seitenansicht, 
   Fig. 2 die Kassette gemäss Fig. 1 in einem Längsschnitt in vergrössertem Massstab. 
 



  In Fig. 1 ist mit 1 ein im wesentlichen würfelförmiges Kassettengehäuse bezeichnet, das durch eine Trennebene zwischen einem Auszugsschlitz 1d und einem Scharnier 1e in ein Oberteil 1a und ein Unterteil 1b geteilt ist. Zu dem Auszugsschlitz 1d führt die Teilungsebene eines kassettenseitigen, von Hand antreibbaren Walzenpaares 2, das zugleich die Lichtabdichtungsfunktion für die Kassette übernimmt. Die Kassette 1 sitzt auf einer entsprechenden Konsole eines nicht näher dargestellten Rollenkopiergerätes, in dem neben den üblichen Führungselementen für das Papierband ein geräteseitiges Transportrollenpaar 16 und ein Sensor 17 für das Papier angeordnet sind. Das Rollenkopiergerät kann z.B. nach der Lehre der DE-OS 4 126 578 ausgebildet sein. 



  In der Kassette selbst ist der Papierwickel 14 auf seinem Pappkern 13 mittels einer Achse 3 gelagert. Gemäss Fig. 2 ist die rotationssymmetrisch ausgebildete Achse 3 mit einer entsprechenden Aussparung in einer Ausbuchtung 1f bei aufgeklapptem Gehäuse 1a, 1b so eingelegt, dass sie nach dem Schliessen des Gehäuses gegenüber diesem nicht verdreht werden kann. Dies kann z.B. durch eine einschnappende Nase 11 an dem Gehäuseoberteil erreicht werden. Auf dieser Achse sind in Einstichen 3a Federringe 10 eingesetzt, die einseitig Radiallager, insbesondere Rillenkugellager 11 auf der Achse hatten, die andererseits in einem als zylindrisches Rohr ausgebildeten Wickelträger 12 eingesetzt sind. Um den Weg der Lager 11 innerhalb des Wickelträgers 12 zu begrenzen, können dort innerhalb Einstichen ebenfalls Federringe 10 oder eine Eindrehung vorgesehen sein.

  Durch die Lager ist der Wickelträger 12 auf der Achse 3 drehbar. 



  Die Achse 3 weist ferner einen Bund 3d auf, an dem ein Druckkugellager 4 anliegt, auf das sich eine Bremsscheibe 5, die frei drehbar auf der Achse 3 ist, abstützt. Diese Bremsscheibe 5 weist Bohrungen 5a auf, in denen Schraubenzugfedern 18, drei am Umfang verteilt, eingehängt sind, die andererseits an Federaufhängungen 12a auf der Innenseite des Wickelträgers eingehängt sind. 



  Die Bremsscheibe 5 wirkt zusammen mit einem Reibbelag 6 und einer Druckscheibe 7, die durch eine Nase 7a, die in eine Nut 3c der Welle eingreift, drehfest auf der  Achse verschiebbar ist. Die Druckscheibe 7 steht unter der Wirkung einer Tellerfeder 8, die durch Stellringe 9 mit Gewinde vorgespannt ist. 



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorratskassette ist wie folgt: Das Oberteil 1a einer leeren Kassette wird um das Scharnier 1e aufgeklappt. Eine Vorratsrolle von Papier wird in der Dunkelkammer mit ihrem Pappkern 13 auf den Mantel eines Wickelträgers 12 aufgeschoben, wobei ein Mitnehmer 15 so weit in den relativ weichen Pappkern eindringt, dass eine sichere Mitnahme zwischen Wickelträger und Pappkern erfolgt. Der Wickelträger 12 mit der Achse 3 wird nun so in das Kassettenunterteil 1b eingelegt, dass die Achse 3 innerhalb des Gehäuses 1 arretiert wird, sobald das Oberteil 1a geschlossen ist.

  Der Anfang des Papierbandes wird dabei zwischen den Walzen 2 im geöffneten Zustand noch herausgeführt, so dass durch Antrieb der Walzen 2 von Hand der Anfang des Papierbandes durch den Auslassschlitz 1d und nach dem Aufsetzen der Kassette 1 auf das Kopiergerät lichtdicht gesichert zwischen die dortigen Walzen 16 geführt werden kann. Das Kopiergerät fördert dann in bekannter Weise durch die Walzen 16 Papier zu der Positivbühne, wobei das Vorhandensein von Papier durch den Sensor 17 abgetastet wird. Die Papierlänge zwischen dem Ausziehschlitz 1d und dem Beginn der Positivbühne kann dabei wegen der Vorratsschlaufen bis zu einem Meter betragen. 



   Während des Abziehens des Papierbandes, insbesondere während des Kopierbetriebes, verdreht sich der Wickelträger 12 gegenüber der feststehenden Achse 3, wobei die Schraubenzugfedern 18 unter stetiger Verlängerung sich um die Welle 3 herumwickeln. Dabei wird ein Mitnahmemoment auf die Bremsscheibe 5 ausgeübt, das mit zunehmender Spannung in den Federn 18 zunimmt. Wenn das Grenzmoment der Bremse 5, 6, 7 überschritten wird, verdreht sich die Bremsscheibe 5 gegenüber der Achse 3, d.h. sie folgt unter Konstanthaltung der Spannung in den Federn 18 der Drehung des Wickelträgers 12. 



  Soll nun wegen einer anderen geforderten Papierbreite die Kassette 1 aus dem Gerät entnommen und durch eine andere ersetzt werden, fördert zunächst das Rollenpaar 16 das Papierband zurück in die Kassette 1, bis der Sensor 17 das Ende des Papierbandes vermeldet. Während dieses Transports zurück ins Kassettengehäuse entlädt sich jedoch die Spannung in den Federn 18 zu einer Rückwickelbewegung für das Papierband, die je nach nutzbarer Länge der Federn 18 eine bis mehrere Umdrehungen des Papierwickels 14 betragen kann. Auf diese Weise wird das in die Kassette zurückgeförderte Papier stetig auf dem Papierwickel 14 aufgewickelt. Andererseits bremsen die Walzen 2 den Einzug das Papierendes so, dass es nicht in der Kassette verschwinden kann. 



   Anstelle der in Fig. 2 dargestellten Schraubenzugfedern können auch andere Federformen für eine Rückwickelbewegung des Wickelträgers 12 sorgen. Zum Beispiel könnte eine Schraubentorsionsfeder, die einseitig auf  der Innenseite des Wikkelträgers, andererseits an der Bremsscheibe 5 befestigt ist, die Achse 3 zwischen dem Lager 11 und dem Bund 3d umschliessen. Auch eine solche Feder ist in der Lage, mit relativ weichem Drehmoment eine Rückwickelbewegung von einer oder mehreren Umdrehungen sicherzustellen. Die Funktion der Bremseinrichtung 5, 6, 7 wäre dabei in gleicher Weise wie bei dem zunächst geschilderten Ausführungsbeispiel. Im Prinzip ist auch eine Spiralfeder, die die Welle umfasst, für eine solche Funktion einsetzbar, wenn der Raum zwischen der Innenfläche des Wickelträgers 12 und der Achse 3 für eine solche Federform ausreicht. 

Claims (7)

1. Vorratskassette für die Versorgung eines fotografischen Rollenkopiergerätes mit lichtempfindlichem Papier mit einer drehbaren Aufnahmeeinrichtung für einen Papierwickel (14) und einer auf diesen einwirkenden Bremsvorrichtung (5, 6, 7), einem lichtdicht verschliessbaren Gehäuse (1) mit einem Ausziehschlitz (1d) und einem kopiergeräteseitigen Antriebsrollenpaar (16) für das Papier, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung einen den Papierwickel (14) tragenden, auf einer aus dem Kassettengehäuse (1) entnehmbaren Achse (3) drehbar gelagerten Wickelträger (12) aufweist, dass die Achse (3) in dem Kassettengehäuse (1) drehfest einsetzbar ist und dass zwischen der Achse (3) und dem Wickelträger (12) die Bremseinrichtung (5, 6, 7) und eine Drehfeder (18) angeordnet sind.
2.
Vorratskassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehfeder aus einer Vielzahl einerseits an dem Wickelträger (12), andererseits an einer drehbar auf der Achse (3) angeordneten Bremsscheibe (5) angehängten Schraubenzugfedern (18) besteht, die sich über den Grossteil der Wickelträgerbreite erstrecken.
3. Vorratskassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehfeder eine die Achse (3) umfassende, mit einem Ende an dem Wickelträger (3), mit dem anderen Ende an der Bremsscheibe (5) festgelegte Schraubenfeder oder Spiralfeder ist.
4. Vorratskassette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsscheibe (5) auf der Achse (3) drehbar angeordnet ist und sich auf der Seite der Drehfeder über ein Drucklager (4), insbesondere auf einem Bund (3d) der Achse (3) abstützt.
5.
Vorratskassette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Bremsscheibe (5) und einer drehfest auf der Achse verschiebbar gelagerten Druckscheibe (7) ein Reibbelag (6) angeordnet ist und die Druckscheibe (7) unter der Wirkung insbesondere einer Tellerfeder (8) steht, deren Vorspannung einstellbar ist.
6. Vorratskassette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wickelträger (12) und der Achse (3) Wälzlager (11) angeordnet sind.
7.
Vorratskassette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtdichte Kassettengehäuse (1) längs einer durch die Mitte der Achse (3) gehenden Trennfläche in ein Kassettenoberteil (1a) und ein Kassettenunterteil (1b) geteilt und mittels eines Scharnieres (1c) aufklappbar ist und dass in dieser Trennfläche der Auszugsschlitz (1d) und die Trennebene eines insbesondere von Hand antreibbaren, kassettenseitigen Walzenpaares (2) liegt.
CH238893A 1992-09-08 1993-08-11 Vorratskassette fuer die Versorgung eines fotografischen Rollenkopiergerätes. CH688903A5 (de)

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DE19924230001 DE4230001A1 (de) 1992-09-08 1992-09-08 Vorratskassette für die Versorgung eines fotografischen Rollenkopiergerätes

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CH688903A5 true CH688903A5 (de) 1998-05-15

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CH238893A CH688903A5 (de) 1992-09-08 1993-08-11 Vorratskassette fuer die Versorgung eines fotografischen Rollenkopiergerätes.

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DE4230001A1 (de) 1994-03-10
JPH06266086A (ja) 1994-09-22

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