CH688920A5 - Kolbenschieberventil. - Google Patents

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CH688920A5
CH688920A5 CH01744/94A CH174494A CH688920A5 CH 688920 A5 CH688920 A5 CH 688920A5 CH 01744/94 A CH01744/94 A CH 01744/94A CH 174494 A CH174494 A CH 174494A CH 688920 A5 CH688920 A5 CH 688920A5
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CH
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valve
housing
channel
slide
valve housing
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CH01744/94A
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Kurt Stoll
Fries Jan Richard De
Herbert Koengeter
Original Assignee
Festo Kg
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Description


  
 



  Die Erfindung betrifft ein Kolbenschieberventil, mit einem Ventilgehäuse, in dessen Innerem eine sich axial erstreckende Schieberaufnahme vorgesehen ist, in der sich ein Kolbenschieber befindet, wobei das Ventilgehäuse im Bereich der Schieberaufnahme längsgeteilt ist und mehrere in dem Teilungsbereich längsseits aneinandergesetzte Gehäuseteile aufweist, mit einer zur Vorgabe von Strömungswegen im Ventil zwischen dem Kolbenschieber und einer ventilgehäusefesten Wand arbeitenden Dichtungsanordnung und mit ausserhalb der Schieberaufnahme in der Wand des Ventilgehäuses verlaufenden, zur Führung eines fluidischen Druckmittels dienenden Ventilkanälen. 



  Ein derartiges, aus der EP 0 122 247 B1 bekanntes Ventil verfügt über ein Ventilgehäuse, in dessen Innerem eine Hülse angeordnet ist, die als Schieberaufnahme fungiert und einen Kolbenschieber längsbeweglich aufnimmt. Der Kolbenschieber trägt eine Dichtungsanordnung in Gestalt einzelner Dichtringe, die mit der Innenfläche der eine ventilgehäusefeste Wand bildenden Hülse dynamisch dichtend zusammenarbeitet, um je nach Stellung des Kolbenschiebers unterschiedliche Strömungswege für ein fluidisches Druckmittel vorzugeben. In der Wand des Ventilgehäuses verlaufende Ventilkanäle dienen dabei der Zu- und Abfuhr des Druckmittels. Weitere Ventilkanäle sind als Steuer-Ventilkanäle ausgebildet, über die Betätigungsorganen des Kolbenschiebers Druck mittel zugeführt werden kann, um das Umschalten des letzteren zu veranlassen.

  Zum Einsetzen der Hülse und des Kolbenschiebers ist das Ventilgehäuse im Bereich der Schieberaufnahme hälftig längsgeteilt. 



  Ein Kolbenschieberventil mit ebenfalls längsgeteiltem Ventilgehäuse geht auch aus der älteren deutschen Patentanmeldung P 4 223 358.5 hervor. Dieses hat im Vergleich zum Ventil der EP 0 122 247 B1 den Vorteil, dass keine Hülse benötigt wird, indem als Dichtungsanordnung Dichtringe verwendet werden, die in Haltevertiefungen des geteilten Ventilgehäuses einsitzen und in unmittelbaren dynamischen Dichtkontakt mit dem Kolbenschieber treten können. 



  Wie bei konventionellen Ventilen auch, bedarf es bei dem Kolbenschieberventil der eingangs genannten Art eines nicht unerheblichen Aufwandes, um die ausserhalb der Schieberaufnahme in der Wand des Ventilgehäuses verlaufenden Ventilkanäle vorzusehen. In der Regel werden sie eingebohrt oder bei der Herstellung durch Giessen unmittelbar eingeformt. Komplizierte Kanalverläufe sind hierbei allerdings mit vertretbarem finanziellen Aufwand kaum realisierbar. Sind Ventilkanäle mit in Längsrichtung unlinearem verlauf nötig, ist man in der Regel auf ein Giessverfahren unter Verwendung verlorener Kerne angewiesen. 



  Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kolbenschieberventil der eingangs genannten Art zu schaffen, das auch bei kompliziertem Ventilkanalverlauf eine kostengünstige und einfache Herstellung ermöglicht. 



  Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass sich mindestens ein Längenabschnitt eines Ventilkanals im Teilungsbereich des Ventilgehäuses erstreckt wobei die Kanalwand dieses Längenabschnittes aus sich ergänzenden Wandumfangsabschnitten zusammengesetzt ist, die an den mehreren im Teilungsbereich längsseits aneinander angrenzenden Gehäuseteilen des Ventilgehäuses vorgesehen sind. 



  Ist es aus Platzgründen oder auf Grund äusserer Gegebenheiten notwendig, im Ventilgehäuse einen Ventilkanal mit relativ kom pliziertem Längsverlauf auszubilden, so kann dieser Ventilkanal insbesondere entlang des kritischen Längenabschnittes und vorzugsweise über seine gesamte Länge im Teilungsbereich des Ventilgehäuses angeordnet werden. Die Kanalwand des betreffenden Längenabschnittes setzt sich hierbei aus wenigstens zwei Wandumfangsabschnitten zusammen, die im Teilungsbereich an den dort zusammentreffenden Gehäuseteilen des Ventilgehäuses ausgebildet sind. Grenzen im Teilungsbereich genau zwei Gehäuseteile aneinander, so können in den einander zugewandten Fügeflächen beider Gehäuseteile den Kanallängsverlauf vorgebende Längsnuten eingebracht worden sein, die sich im zusammengesetzten Zustand der Gehäuseteile zu einem umfangsseitig geschlossenen Ventilkanal ergänzen.

  Möglich wäre es auch, in die Fügefläche lediglich eines der Gehäuseteile eine den Kanallängsverlauf vorgebende nutartige Vertiefung einzubringen, die dann von einem unvertieften Bereich der Fügefläche des anderen Gehäuseteils lediglich abgedeckt wird. Die erfindungsgemässe Ausgestaltung vereinfacht die Herstellung des Ventilgehäuses vor allem bei kompliziertem Verlauf mindestens eines Ventilkanals, da die den Ventilkanal enthaltenden Flächen vor dem Zusammenfügen der Gehäuseteile problemlos zugänglich sind. Die entsprechenden Vertiefungen in wenigstens einer der Fügeflächen lassen sich ohne weiteres spanend oder unmittelbar während einer durch Giessen erfolgenden Herstellung, insbesondere beim Spritzgiessen, einarbeiten.

  Es versteht sich, dass nicht sämtliche Ventilkanäle des Ventilgehäuses entsprechend angeordnet sein müssen, doch wird man in der Regel versuchen, möglichst viele Ventilkanäle in den Teilungsbereich zu verlegen. 



  Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen aufgeführt. 



  Zur Betätigung des Kolbenschieberventils ist im Ventilgehäuse zweckmässigerweise an wenigstens einem und vorzugsweise an beiden axialen Endbereichen der Schieberaufnahme ein Steuerraum vorgesehen. Dieser kann hierbei auch ein Bestandteil der Schieberaufnahme sein. In wenigstens einem der Steuerräume ist ein mit dem Kolbenschieber zusammenarbeitendes Betätigungsorgan vorgesehen, beispielsweise eine Membran oder ein Kolben, das durch fluidi sche Beaufschlagung mit einem Steuerdruckmittel verlagerbar ist. Zweckmässigerweise ist der zur Zuführung des Steuerdruckmittels dienende, in den Steuerraum einmündende Steuer-Ventilkanal wenigstens mit seinem sich an den Steuerraum anschliessenden Längenabschnitt und vorzugsweise über seine gesamte im Ventilgehäuse verlaufende Länge in den Teilungsbereich gelegt. 



  Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Schieberaufnahme nicht im Innern einer Hülse ausgebildet ist, sondern unmittelbar von den längsseitig aneinander angesetzten Gehäuseteilen begrenzt wird, die hierbei sich umfangsseitig ergänzende Wandabschnitte der Schieberaufnahme bilden. Als Dichtungsanordnung ist in diesem Falle zweckmässigerweise eine Mehrzahl einzelner Dichtringe vorgesehen, die in gehäusefesten Haltevertiefungen verankert sind und bezüglich des Ventilgehäuses statisch dichten. Diese Dichtringe umschliessen ferner den Kolbenschieber koaxial und arbeiten zur Vorgabe der Strömungskanäle dynamisch dichtend unmittelbar mit der Aussenfläche des Kolbenschiebers zusammen, der selbst in diesem Falle vollständig dichtungslos ausgebildet sein kann. 



   Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen: 
 
   Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Bauform des Kolbenschieberventils, dessen Ventilgehäuse aus zwei Gehäuseteilen besteht, im Längsschnitt gemäss I-I aus Fig. 2 und 3, wobei die Schnittebene in dem beim Ausführungsbeispiel ebenen Trennbereich zwischen den beiden Gehäuseteilen verläuft, so dass der Blick auf die Fügefläche des einen Gehäuseteils fällt, die nur zur Verbesserung der Übersichtlichkeit strichpunktiert schraffiert hervorgehoben ist, wobei ferner strichpunktiert zwei Steuerventile und eine Fluidverteilereinrichtung als optionale Ausstattungsmöglichkeiten angedeutet sind, 
   Fig. 2 eine Draufsicht auf das Kolbenschieberventil der Fig. 1 mit Blickrichtung gemäss Pfeil II aus Fig. 1 und 
   Fig. 3 einen Querschnitt durch das Kolbenschieberventil der Fig.

   1 gemäss Schnittlinie III-III. 
 



  Das beispielsgemässe Kolbenschieberventil 1 verfügt über ein längliches Ventilgehäuse 2 mit quaderförmiger Aussengestalt. Im Querschnitt gemäss Fig. 3 gesehen liegt eine rechteckige Konturierung vor, so dass die Gehäusehöhe grösser ist als die Gehäusebreite. Eine der beiden schmäleren Aussenflächen des Ventilgehäuses 2 dient beim Ausführungsbeispiel als Montagefläche 3, mit der voraus sich das Kolbenschieberventil 1 auf zum Beispiel einer Fluidverteilereinrichtung 4 der strichpunktiert angedeuteten Art montieren lässt. Die der Montagefläche 3 entgegengesetzte, in Fig. 1 und 3 nach oben weisende Aussenfläche des Ventilgehäuses 2 dient zweckmässigerweise als Bestükkungsfläche 5 zur Bestückung mit mindestens einem und vorzugsweise - wie in der Zeichnung strichpunktiert angedeutet - mit zwei Steuerventilen 6, 6 min . 



  Das Kolbenschieberventil 1 eignet sich, in Gruppen zu mehreren Kolbenschieberventilen auf einer Fluidverteilereinrichtung 4 angeordnet zu werden. In diesem Falle kommt zweckmässigerweise eine block- oder plattenähnlich ausgebildete, einteilig oder modulartig aufgebaute Fluidverteilereinrichtung 4 zur Anwendung, die von mehreren Verteilerkanälen 14 durchzogen wird, die über Zweigkanäle in einem bestimmten Anordnungsmuster zu einzelnen Installationsplätzen 15 der Fluidverteilereinrichtung 4 ausmünden, an denen jeweils ein Kolbenschieberventil 1 mit der Montagefläche 3 voraus ansetzbar ist. Die Kolbenschieberventile 1 sind hierbei vorzugsweise aufeinanderfolgend aufgereiht, wobei die Reihenrichtung mit der Breitenrichtung der Ventilgehäuse 2 zusammenfällt, so dass sich eine hohe Installationsdichte verwirklichen lässt. 



  Im Innern des Ventilgehäuses 2 ist eine Schieberaufnahme 12 ausgebildet, die sich in Gehäuse-Längsrichtung 7 erstreckt. In ihr ist ein strichpunktiert schematisch angedeuteter Kolbenschieber 13 angeordnet, der einen insbesondere kreisfömigen Querschnitt hat. An beiden axialen Endbereichen der Schieberaufnahme 12 befindet sich jeweils ein Steuerraum 16, 16 min , der zur Aufnahme  eines ebenfalls nur strichpunktiert angedeuteten Betätigungsorgans 17, 17 min  dient, das mit dem Kolbenschieber 13 in Wirkverbindung steht oder zumindest versetzbar ist. Beispielsgemäss sind beide Betätigungsorgane 17, 17 min  von fluidbeaufschlagbaren Betätigungskolben gebildet, die im zugeordneten Steuerraum 16, 16 min  axial verschiebbar aufgenommen sind.

  Möglich wäre auch die Verwendung von Betätigungsmembranen, und ferner könnte zumindest ein Betätigungsorgan von einer Rücksstell-Federanordnung gebildet sein, die den Kolbenschieber 13 in einer Ausgangsstellung hält. 



  Der Antrieb der beiden beispielsgemässen Betätigungsorgane 17, 17 min  erfolgt fluidisch über ein Steuerdruckmittel, das dem jeweiligen Steuerraum 16, 16 min  über einen Steuer-Ventilkanal 18, 18 min  zugeführt werden kann, der in den zugeordneten Steuerraum 16, 16 min  einmündet. 



  In Abhängigkeit von der wahlweisen Druckbeaufschlagung des einen oder anderen Betätigungsorgans 17, 17 min  nimmt der Kolbenschieber 13 in der Schieberaufnahme 12 unterschiedliche, nachfolgend als Schaltstellungen bezeichnete Axialpositionen ein. Entsprechend der jeweiligen Schaltstellung gibt der Kolbenschieber 13 im Zusammenwirken mit einer aus mehreren einzelnen Dichtringen 22 bestehenden Dichtungsanordnung unterschiedliche Strömungswege im Ventilgehäuse 2 vor. Um dies zu ermöglichen, ist der beim Ausführungsbeispiel kreiszylindrische Kolbenschieber 13 mit in axialen Abständen angeordneten umlaufenden Steuernuten 23 versehen, und die Dichtringe 22 sind in der Schieberaufnahme 12 axial aufeinanderfolgend mit koaxialer Anordnung so festgelegt, dass sie den Kolbenschieber 13 umschliessen.

  Je nach Schaltstellung kommen einige Dichtringe 22 im Bereich einer Steuernut 23 zu liegen, während zugleich ein oder mehrere andere Dichtringe 22 in Dichtkontakt mit den axial neben den Steuernuten 23 liegenden Kolbenschieberabschnitten stehen. Auf diese Weise wird die fluldische Verbindung zwischen Ventil-Arbeitskanälen 24 gesteuert, die beim Ausführungsbeispiel in einer Mehrzahl im Ventilgehäuse 2 ausgebildet sind und axial beabstandet zwischen jeweils zwei axial benachbarten Dichtringen 22 seitlich im Umfangsbereich in die Schieberaufnahme 12 einmünden. Besagte Ventil-Arbeitskanäle  24 münden beim Ausführungsbeispiel andernends an der bereits erwähnten Montagefläche 3 in einem derartigen Schema aus, dass ihre zugehörigen Mündungen 25 mit den am zugeordneten Installationsplatz 15 vorgesehenen Mündungen der Verteilerkanäle 14 fluchten.

  Das beispielsgemässe Kolbenschieberventil ist ein Fünfwegeventil, so dass es von Vorteil ist, wenn insgesamt sechs Dichtringe 22 vorgesehen sind. Jeder dieser Dichtringe 22 ist in einer ringförmigen Haltevertiefung 26 festgelegt, die unmittelbarer Bestandteil des Ventilgehäuses 2 ist und in das Ventilgehäuse 2 insbesondere unmittelbar eingeformt ist. Auf diese Weise haben die Dichtringe 22 jeweils eine Doppelfunktion, indem sie zum einen bezüglich des Ventilgehäuses 2 eine statische Abdichtung bewirken und zum anderen bezüglich des Kolbenschiebers 13 eine dynamische Dichtfunktion ausüben. Eine zusätzliche, zwischen das Ventilgehäuse 2 und den Kolbenschieber 13 zwischengefügte Hülsenanordnung, wie sie z.B. in der EP 0 122 247 B1 vorgesehen ist, erübrigt sich somit, und der Aufbau wie auch die Montage vereinfacht sich beträchtlich. 



   Die Montage der vorzugsweise unzusammenhängend ausgebildeten und Einzelringe darstellenden Dichtringe 22 wie auch diejenige des Kolbenschiebers 13 und der gegebenenfalls vorhandene Betätigungsorgane 17, 17 min  gestaltet sich bei dem vorliegenden Kolbenschieberventil 1 besonderes einfach, weil das Ventilgehäuse 2 längsgeteilt ist. Es setzt sich aus mehreren Gehäuseteilen 27, 28 zusammen, die jeweils einen sich ein Stück weit in Umfangsrichtung (Doppelpfeil 32) erstreckenden Wandabschnitt 33, 34 der Wand der Schieberaufnahme 12 einschliesslich der zugeordneten Umfangsabschnitte 35, 36 der Haltevertiefungen 26 bilden und sich ansonsten ohne Querteilung zumindest über die Länge der Schieberaufnahme 12 und vorzugsweise über die gesamte Ventilgehäuselänge erstrecken. 



  Von Vorteil ist die gezeigte Anordnung, bei der das Ventilgehäuse 2 aus genau zwei Gehäuseteilen 27, 28 zusammengesetzt ist, so dass sich die von diesen gebildeten Wandabschnitte 33, 34 der Schieberaufnahme 12 jeweils zur Hälfte entlang des Umfanges der Schieberaufnahme 12 erstrecken. Entsprechendes gilt dann auch  für die Umfangsabschnitte 35, 36 der Haltevertiefungen 26, so dass man von einer Halbschalenbauweise sprechen könnte. 



  Jeder Gehäuseteil 27, 28 begrenzt also einen Teilraum der Schieberaufnahme 12, wobei sich die vorhandenen Teilräume in zusammengesetztem Zustand der Gehäuseteile 27, 28 zu der Schieberaufnahme 12 ergänzen. Die Bogenlänge der Wandabschnitte 33, 34 wie auch der Umfangsabschnitte 35, 36 entspricht beim Ausführungsbeispiel einem Winkel von jeweils 180 DEG . Der zwischen den Gehäuseteilen 27, 28 vorliegende Trenn- oder Teilungsbereich 37 liegt zweckmässigerweise in einer sich sowohl in Richtung der Längsachse 7 als auch radial bezüglich dieser erstreckenden Ebene. Im Teilungsbereich 37 sind die Gehäuseteile 27, 28 mit aufeinander abgestimmten Fügeflächen 38, 38 min  aneinanderangesetzt. 



  Beim Zusammenbau des Kolbenschieberventils 1 liegen zunächst die beiden Gehäuseteile 27, 28 getrennt vor. Dadurch ist die Schieberaufnahme 12 einschliesslich der Steuerräume 16, 16 min  umfangsseitig offen, so dass die Dichtringe 22, der Kolbenschieber 13 und die Betätigungsorgane 17, 17 min  problemlos in das eine oder andere Gehäuseteil 27, 28 eingesetzt werden können. Die Einsetzrichtung verläuft hierbei quer und insbesondere rechtwinkelig zur Längsachse 7. Anschliessend ist nur noch das andere Gehäuseteil anzusetzen, und die beiden Gehäuseteile 27, 28 sind fest miteinander zu verbinden. 



  Beim Ausführungsbeispiel sind die beiden Gehäuseteile 27, 28 verschraubt, entsprechende Verbindungsschrauben sind bei 42 angedeutet. Auch andere Verbindungsmassnahmen sind denkbar, beispielsweise Kleben, Schweissen usw. Die Gehäuseteile können aus Kunststoff oder Metall bestehen. 



  Um im Teilungsbereich 37 eine Abdichtung zu erzielen, kann eine nicht näher dargestellte Dichtung zwischengefügt werden. Bei exakt bearbeiteten Fügeflächen 38, 38 min , beispielsweise durch Läppen, liesse sich aber auch eine dichtmittellose und dennoch fluiddichte Verbindung realisieren. Zur Unterstützung der Dichtwirkung empfiehlt es sich dennoch, wenigstens eine der Fügeflä chen 38, 38 min  vor dem Zusammenfügen mit einem Elastomermaterial zu beschichten. 



  Das erfindungsgemässe Kolbenschieberventil 1 verfügt je nach Ausführungsform über eine mehr oder weniger grosse Anzahl von Ventilkanälen 43, die ausserhalb der Schieberaufnahme 12 in der Wand des Ventilgehäuses 2 verlaufen. Beim Ausführungsbeispiel sind dies die bereits erwähnten Ventil-Arbeitskanäle 24, die Steuer-Ventilkanäle 18, 18 min  und ein Steuerfluid-Versorgungskanal 44. Die Steuer-Ventilkanäle 18, 18 min  münden mit ihrem dem Steuerraum 16, 16 min  entgegengesetzten Ende (Mündung 45) zur Bestückungsfläche 5 aus. Sie kommunizieren dort mit den bereits erwähnten Steuerventilen 6, 6 min , die des weiteren über ebenfalls an der Bestückungsfläche 5 vorgesehene Mündungen 46 mit dem Steuerfluid-Versorgungskanal 44 kommunizieren.

  Dieser steht im Gehäuse-Inneren mit dem Speisekanal 47 der Ventil-Arbeitskanäle 24 in Verbindung, und zwar unter anderem über einen strichpunktiert angedeuteten Querkanal 48. Auf diese Weise steht an den Steuerventilen 6, 6 min  über den Steuerfluid-Versorgungskanal 44 ständig Steuerdruckmittel an, das entsprechend dem Bestätigungszustand des jeweiligen Steuerventils 6, 6 min  zurückgehalten oder über den zugeordneten Steuer-Ventilkanal 18, 18 min  zum Umschalten des Kolbenschiebers 13 in den betreffenden Steuerraum 16, 16 min  geleitet wird. Bei den Steuerventilen 6, 6 min  handelt es sich zweckmässigerweise um an sich bekannte Magnetventile, die ein bewegliches Steuerglied enthalten, das den Fluiddurchgang zwischen dem Steuerfluid-Versorgungskanal 44 und dem jeweiligen Steuer-Ventilkanal 18, 18 min  beherrscht. 



  Da es sich bei dem beispielsgemässen Kolbenschieberventil um ein Fünfwegeventil handelt, sind ausser dem Speisekanal 47 insbesondere noch vier weitere Ventil-Arbeitskanäle 24 vorhanden, von denen jeweils zwei als Verbraucherkanäle und als Entlastungs- bzw. Entlüftungskanäle fungieren. 



  Als weiterer Ventilkanal 43 ist noch ein Ausgleichskanal 49 vorgesehen, der die einander zugewandten Abschnitte der vom jeweiligen Betätigungsorgan 17, 17 min  unterteilten Steuerräume 16, 16 min  miteinander verbindet. 



  Die Anzahl und der Verlauf der Ventilkanäle 43 im Ventilgehäuse 2 ist nicht zwingend auf das gezeigte Ausführungsbeispiel festgelegt. Abweichungen können sich insbesondere abhängig vom Einsatzzweck und vom Umfeld des jeweiligen Ventils ergeben. Da man zugleich bestrebt ist, ein möglichst kompakt bauendes Ventil zu erhalten, sind von Fall zu Fall Kanalverläufe in der Wand des Ventilgehäuses 2 wünschenswert, die normalerweise herstellungstechnisch nur unter grossen Umständen verwirklicht werden können. Bei dem erfindungsgemässen Kolbenschieberventil 1 ist dieses Problem jedoch gelöst, da ein Grossteil der Ventilkanäle 43 so gelegt ist, dass sie im Teilungsbereich 37 zwischen den beiden Gehäuseteilen 27, 28 verlaufen.

  Die Anzahl der entsprechend angeordneten Ventilkanäle 43 kann von Ventil zu Ventil variieren, auch ist es möglich, lediglich einen längenmässig begrenzten Längenabschnitt der Gesamtlänge eines einzigen Ventilkanals 43 in den Teilungsbereich 37 zu verlegen. Jedenfalls hat die Tatsache, dass sich mindestens ein Längenabschnitt eines Ventilkanals 43 im Teilungsbereich 37 des Ventilgehäuses 2 erstreckt, den Vorteil, dass die Herstellung des betreffenden Längenabschnittes ausgehend von einer der Fügeflächen 38, 38 min  erfolgen kann, die vor dem Zusammenfügen optimal zugänglich sind.

   Vor allem den Fig. 2 und 3 ist gut zu entnehmen, dass sich die Kanalwand 53 eines jeweiligen solchen Ventilkanals 43 entlang des im Teilungsbereich 37 verlaufenden Längenabschnittes aus Wandumfangsabschnitten 54, 55 zusammensetzt, die im Bereich der Fügeflächen 38, 38 min  an den sich im Teilungsbereich 37 treffenden Gehäuseteilen 27, 28 ausgebildet sind. Die Wandumfangsabschnitte 54, 55 erstrecken sich jeweils entlang eines Teilbereiches des Gesamtumfanges des betreffenden Ventilkanals 43 und ergänzen sich im zusammengesetzten Zustand der Gehäuseteile 27, 28 zu einer umfangsseitig in sich geschlossenen Kanalwand 53. 



  Bei dem abgebildeten Kolbenschieberventil 1 verlaufen sowohl die Steuer-Ventilkanäle 18, 18 min  als auch der Ausgleichskanal 49 sowie die Ventil-Arbeitskanäle 24 über ihre gesamte im Ventilgehäuse enthaltene Länge in dem vorzugsweise in einer einzigen Ebene enthaltenen Teilungsbereich 37. Die betreffenden Längenabschnitte verlaufen hier zumindest im wesentlichen parallel zum  Teilungsbereich 37. Lediglich der Steuerfluid-Versorgungskanal 44 erstreckt sich nur zum Teil in der Trennebene zwischen den beiden Gehäuseteilen 27, 28. Sein von dem Querkanal 48 gebildeter Längenabschnitt befindet sich ausserhalb des Teilungsbereichs 37 in einem (27) der Gehäuseteile, so dass seine Kanalwand ausschliesslich von diesem einen Gehäuseteil 27 gebildet ist. Der Querkanal 48 ist beispielsweise als Bohrung eingebracht.

  Eine Einbeziehung in den Teilungsbereich 37 verbietet sich in seinem Fall, da er sich ansonsten mit dem Ausgleichskanal 49 kreuzen würde, der in dem oberhalb der Schieberaufnahme 12 angeordneten Bereich des Ventilgehäuses 2 verläuft. 



  Beim Ausführungsbeispiel sind die im Teilungsbereich 37 verlaufenden Längenabschnitte der Ventilkanäle 43 dadurch erzeugt, dass in beide Fügeflächen 38, 38 min  längsnutartige Vertiefungen eingebracht sind, die sich im zusammengefügten Zustand der Gehäuseteile 27, 28 mit ihrer längsseitigen \ffnung überdecken. Auf diese Weise entfällt auf jedes Gehäuseteil 27, 28 ein Teilquerschnitt des Gesamtquerschnittes der betreffenden Kanal-Längenabschnitte. Bevorzugt entfällt auf die Teilquerschnitte im Falle zweier Gehäuseteile 27, 28 jeweils eine Hälfte des gesamten Kanalquerschnittes, was aus Fig. 2 und 3 gut ersichtlich ist.

  Allerdings wäre es auch durchaus möglich, den gesamten Kanalquerschnitt in ein einziges Gehäuseteil zu verlegen und die offene Kanal-Längsseite mit dem zweiten Gehäuseteil lediglich abzudecken, ohne dort ebenfalls eine in Querrichtung fluchtende Längsvertiefung vorzusehen. 



  Das beispielsgemässe Kolbenschieberventil 1 ist über die elektrisch betätigbaren Steuerventile 6, 6 min , die den Zufluss des Steuerdruckmittels beherrschen, indirekt pneumatisch angesteuert. Möglich wäre natürlich auch eine direkte pneumatische Ansteuerung, wobei die Steuerventile 6, 6 min  entfallen könnten und die vorhandenen Steuer-Ventilkanäle 18, 18 min wie bei 52 strichpunktiert angedeutet zur Montagefläche 3 ausmünden könnten, wo sie dann mit in der Fluidverteilereinrichtung 4 verlaufenden Verteiler-Steuerkanälen kommunizieren würden. Die oben beschriebenen Steuer-Ventilkanäle 18, 18 min  wie auch der Steuerfluid-Versorgungskanal 44 wären in diesem Fall entbehrlich. 



  Sofern ein im Teilungsbereich 37 entlang diesem verlaufender Längenabschnitt eines Ventilkanals 43 zu einer Aussenfläche des Ventilgehäuses 2 ausmündet, wird der Mündungsrand zweckmässigerweise ebenfalls von sich ergänzenden Mündungsrandabschnitten gebildet, die an den aneinander angesetzten Gehäuseteilen 27, 28 vorgesehen ist. Eine entsprechende Ausgestaltung offenbart die Fig. 2. 



  Wie bereits erwähnt, ist der Teilungsbereich 37 zweckmässigerweise als Teilungsebene ausgebildet. Diese verläuft bei dem beispielsgemäss relativ schmal bauenden Ventilgehäuse 2 zweckmässigerweise in Längs- und Höhenrichtung und ist somit vorzugsweise rechtwinkelig zur Ebene des zugeordneten Installationsplatzes 15 ausgerichtet. 



  Abschliessend noch ein Wort zu den Dichtringen 22. Diese können, wie aus Fig. 1 hervorgeht, jeweils ausschliesslich aus Elastomermaterial bestehen. Zweckmässigerweise ist jedoch die in Fig. 3 gezeigte Variante, wonach sich ein jeweiliger Dichtring 22 aus einem Dichtkörper 56 aus elastischem Material und einem ganz oder teilweise in den Dichtkörper 56 eingebetteten Stützring 57 zusammensetzt. Der Stützring 57 kommt dann insbesondere in einem Bereich des ringförmigen Dichtkörpers 56 zu liegen, der im montierten Zustand zumindest im wesentlichen radial innerhalb der zugeordneten Haltevertiefung 26 angeordnet ist. Der Stützring 57, beispielsweise ein Metallring oder ein Ring aus hartem Kunststoffmaterial, verleiht dem Dichtring 22 insgesamt eine verbesserte Stabilität.

   Vorteilhaft ist es auch, wenn die Dichtringe 22 im Querschnitt gesehen so konturiert sind, dass ihre radial nach innen weisende und zum Dichtkontakt mit dem Kolbenschieber 13 vorgesehene Dichtpartie axial begrenzt beweglich ist. Dadurch wird bei Inbetriebnahme nach längerem Betriebsstillstand eine Beschädigung der Dichtpartien verhindert, da sich die Dichtpartie praktisch an der Aussenfläche des Kolbenschiebers abrollen kann. 



  Es ist von Vorteil, wenn das Ventilgehäuse 2 ausschliesslich aus längsseits aneinandergesetzten Gehäuseteilen 27, 28 besteht, die  wie beim Ausführungsbeispiel zugleich auch die stirnseitigen Gehäusewände bilden, so dass sich separate Gehäusedeckel erübrigen. 

Claims (11)

1. Kolbenschieberventil, mit einem Ventilgehäuse (2), in dessen Innerem eine sich axial erstreckende Schieberaufnahme (12) vorgesehen ist, in der sich ein Kolbenschieber (13) befindet, wobei das Ventilgehäuse (2) im Bereich der Schieberaufnahme (12) längsgeteilt ist und mehrere in dem Teilungsbereich (37) längsseits aneinandergesetzte Gehäuseteile (27, 28) aufweist, mit einer zur Vorgabe von Strömungswegen im Ventil zwischen dem Kolbenschieber (13) und einer ventilgehäusefesten Wand (33, 34) arbeitenden Dichtungsanordnung und mit ausserhalb der Schieberaufnahme (12) in der Wand des Ventilgehäuses (2) verlaufenden, zur Führung eines fluidischen Druckmittels dienenden Ventilkanälen (43), dadurch gekennzeichnet, dass sich mindestens ein Längenabschnitt eines Ventilkanals (43) im Teilungsbereich (37) des Ventilgehäuses (2) erstreckt,
wobei die Kanalwand (53) dieses Längenabschnittes aus sich ergänzenden Wandumfangsabschnitten (54, 55) zusammengesetzt ist, die an den mehreren im Teilungsbereich (37) längsseits aneinander angrenzenden Gehäuseteilen (27, 28) des Ventilgehäuses vorgesehen sind.
2. Kolbenschieberventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem axialen Endbereich der Schieberaufnahme (12) ein im Innern des längsgeteilten Ventilgehäuses (2) angeordneter Steuerraum (16, 16 min ) vorgesehen ist, der zur Aufnahme eines mittels eines Steuerdruckmittels fluidisch antreibbaren Betätigungsorganes (17, 17 min ) für den Kolberschieber (13) dient, und in den ein der Zuführung des Steuerdruckmittels dienender Steuer-Ventilkanal (18, 18 min ) einmündet, der im Ventilge häuse (2) wenigstens mit seinem sich an den Steuerraum (16,
16 min ) anschliessenden Längenabschnitt in dem Teilungsbereich (37) verläuft.
3. Kolbenschieberventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuer-Ventilkanal (18, 18 min ) über seine gesamte im Ventilgehäuse (2) verlaufende Länge im Teilungsbereich (37) verläuft und dabei mit seinem dem zugeordneten Steuerraum (16, 16 min ) entgegengesetzten Ende zu einer Aussenfläche (3, 5) des Ventilgehäuses (2) ausmündet.
4. Kolbenschieberventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Mündung (45) des Steuer-Ventilkanals (18, 18 min ) enthaltende Aussenfläche eine Bestückungsfläche (5) für ein insbesondere als Magnetventil ausgebildetes Steuerventil (6, 6 min ) bildet, das die Beaufschlagung des Steuer-Ventilkanals (18, 18 min ) mit Steuerdruckmittel steuert.
5.
Kolbenschieberventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Mündung des Steuer-Ventilkanales (18, 18 min ) enthaltende Aussenfläche eine Montagefläche (3) ist, mit der voraus das Ventilgehäuse (2) auf einer insbesondere block- oder plattenförmigen Fluidverteilereinrichtung (4) montierbar ist.
6. Kolbenschieberventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich in die Schieberaufnahme (12) mehrere axial beabstandete Ventil-Arbeitskanäle (24) einmünden, und zwar insbesondere ein Speisekanal (47), mindestens ein Verbraucherkanal und mindestens ein Entlastungskanal, wobei sämtliche Ventil-Arbeitskanäle (24) bis zur Ausmündung an einer Aussenfläche (3) des Ventilgehäuses (2) zumindest teilweise und insbesondere über ihre gesamte Länge im Teilungsbereich (37) verlaufen können.
7.
Kolbenschieberventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungsbereich (37) eine Teilungsebene ist, in der zwei Gehäuseteile (27, 28) des Ventilgehäuses (2) aneinander angrenzen.
8. Kolbenschieberventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse (2) aussen einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei die Höhenabmessungen grösser sind als die Breitenabmessungen und wobei sich der Teilungsbereich (37) in Längs- und Höhenrichtung erstreckt.
9.
Kolbenschieberventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die infolge der Längsteilung vorhandenen Gehäuseteile (27, 28) des Ventilgehäuses (2) jeweils einen sich ein Stück weit in Umfangsrichtung (32) des Kolbenschiebers (13) erstreckenden Wandabschnitt (33, 34) der Schieberaufnahme (12) bilden, wobei die Dichtungsanordnung mehrere zum unmittelbaren Dichtkontakt mit dem Kolbenschieber (13) vorgesehene, bezüglich des Kolbenschiebers (13) koaxial und untereinander mit Abstand axial aufeinanderfolgend angeordnete Dichtringe (22) aufweist, die in unmittelbar am längsgeteilten Ventilgehäuse (2) ausgebildeten ringförmigen Haltevertiefungen (26) gehäusefest gehalten sind, welche sich aus an den Wandabschnitten (33, 34) der von den einzelnen Gehäuseteilen (27, 28) gebildeten Schieberaufnahme (12) ausgebildeten Vertiefungs-Umfangsabschnitten (35, 36) zusammensetzen.
10. Kolbenschieberventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtringe (22) getrennt voneinander ausgebildete Einzelringe sind.
11. Kolbenschieberventil nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliger Dichtring (22) einen ringförmigen Dichtkörper (56) aus elastischem Material aufweist, der mit einem koaxial angeordneten Stützring (57) verbunden ist, der insbesondere zumindest teilweise von dem elastischen Material des Dichtkörpers (56) umgeben ist.
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