CH688973A5 - Isolation für Heizungsinstallationen, insbesondere fuer Ventile und Pumpen . - Google Patents

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    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/021Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)

Description


  
 


 Technisches Gebiet 
 



  Die Erfindung betrifft eine Isolation für Heizungsinstallationen, insbesondere für Ventilie und Pumpen, aus mehreren zusammenfügbaren Teilen. 


 Stand der Technik 
 



  Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist es erforderlich, Heizungsinstallationen mit den nach Umständen bestmöglichen thermischen Isolationen auszurüsten. 



  Es ist bekannt, Heizungsrohre, Ventile und Pumpen in schalenförmige, mit Steinwolle gefüllte Isolationsgehäuse einzubetten. Das schalenförmige Gehäuse besteht dabei aus PVC und wird aus plattenförmigem Rohmaterial individuell hergerichtet. 



  Der Nachteil dieser bekannten Lösung ist die aufwendige Fertigung und Montage. 


 Darstellung der Erfindung 
 



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Isolation der eingangs genannten Art anzugeben, die in grossen Stückzahlen effizient herstellbar ist und trotzdem mit geringem Aufwand an individuelle Gegebenheiten angepasst werden kann. 



  Gemäss der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Teile einstückig aus wärmebeständigem expandiertem Polystyrol gebildet sind. 



  Die erfindungsgemässen Hartschaumstoffteile können in verschiedenen Standardgrössen vorgefertigt und dann mit Werkzeugen an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. 



  Zur Herstellung der erfindungsgemässen Teile eignet sich insbesondere ein expandierbares Polystyrol wie es von der Firma Shell Chemicals unter der Markenbezeichnung "Caril" vertrieben wird (auch expandierbares Polystyren genannt). Diesem bei sehr hohem Druck expandierenden Schaumkunststoff wird zudem mit Vorteil ein flammhemmendes Mittel beigemischt. 



  In der Regel besteht die Isolation aus genau zwei Teilen, wobei der eine im Querschnitt U-profilförmig und der andere C-profilförmig ist. Mit ihren jeweils offenen Seiten sind die beiden Querschnitte dimensionsmässig aufeinander abgestimmt. Unter einem U-förmigen Profil ist dabei ein im wesentlichen rechtwinklig zueinander stehende Seiten aufweisendes Profil zu verstehen. Im Gegensatz dazu ist unter einem C-förmigen Querschnitt ein abgerundetes oder zumindest aus mehreren nicht rechtwinklig zueinander stehenden Seiten gebildetes Profil zu verstehen. Der Vorteil einer derartigen Formgebung besteht in der vielseitigen Anwendbarkeit. Mit derartigen Teilen können die meisten Installationen isoliert werden, wobei der Platzbedarf relativ gering ist. 



  Die Teile weisen Seitenwände mit Stirnseiten mit halbkreisförmigen Ausnehmungen zur Bildung der für die zu- bzw. wegführenden Leitungen der Heizungsinstallation erforderlichen \ffnungen auf. Vorzugsweise werden die Ausnehmungen erst nachträglich angebracht. D.h. die in grossen Stückzahlen hergestellten schalenartigen Teile sind frei von anwendungsspezifischen Bohrungen oder Ausnehmungen. Letztere werden also z.B. erst vor Ort angebracht. 



  Um ein einfaches und positionsgenaues Zusammenfügen zu ermöglichen, kann ein Teil der Stirnseite der Seitenwände Führungsmittel aufweisen. Diese positionieren die beiden zusammenfügbaren Hälften  relativ zueinander. Vorzugsweise sind Führungslaschen geschützt innenseitig ausgebildet. Es ist in diesem Fall auch möglich, die Teile zur Reduktion der Wandstärke aussenseitig abzutragen (was bei ungünstigen Platzverhältnissen u.U. erforderlich sein kann), ohne dass die Laschen in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. 



  Um ein wiederholtes und beschädigungssicheres \ffnen der Teile im Rahmen späterer Wartungs- oder Reparaturarbeiten zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Formteile, insbesondere die erwähnten Führungslaschen, derart auszubilden, dass sie verhakungsfrei zusammenfügbar sind. Sind nämlich hakenartig ineinandergreifende Fixationselemente an den Teilen angeformt, dann kann es bei nachlässiger Handhabung der Teile vorkommen, dass die erwähnten hakenartigen Elemente beschädigt werden und damit die ganze Isolation nicht mehr brauchbar ist. 



  Um die Teile an der in Frage stehenden Heizungsinstallation zu fixieren resp. um sie miteinander zu verbinden, sind mindestens ein Band und ein Klemmverschluss vorgesehen. Die beiden Teile werden von beiden Seiten an das Ventil angelegt und z.B. mit zwei Bändern umwickelt. Der Klemmverschluss erlaubt ein einfaches Spannen und Fixieren der Bänder. 



  Als \ffnung für den Durchtritt einer Ventilstellradachse (Ventilhahn) ist z.B. an entsprechender Stelle in der Mitte des Teils eine Bohrung angebracht. Weitere Bohrungen oder \ffnungen können im Bedarfsfall für sonstige Bedien- bzw. Betätigungselemente oder für elektrische Zuführungen vorgesehen sein. In der Regel lassen sich aber elektrische Zuführungen ohne spezielle Vorkehrungen zwischen den Formteilen herausführen. 



  Die Wandstärke der erfindungsgemässen Teile beträgt beispielsweise etwa 3-4 cm oder sogar mehr. Auf diese Weise wird ein guter Dämmwert erreicht bei mässigem Material und Platzbedarf. 



  Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Detailbeschreibung. 


 Kurze Beschreibung der Zeichnungen 
 



  Nachfolgend soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen: 
 
   Fig. 1a, b eine schematische Darstellung der zusammenfügbaren Teile im Querschnitt und im Längsschnitt; 
   Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung der erfindungsgemässen Isolation; 
   Fig. 3 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemässen Klemmverschlusses. 
 


 Wege zur Ausführung der Erfindung 
 



  Fig. 1a zeigt eine erfindungsgemässe Isolation im Querschnitt. Sie besteht im wesentlichen aus zwei einstückigen Halbschalen 1 und 2, die aus wärmebeständigem expandiertem  Polystyren gebildet sind. Die Halbschale 1 ist im Querschnitt U-profilförmig, d.h. sie hat drei senkrecht zueinander stehende Aussenflächen 1.1, 1.2, 1.3. Die Halbschale 2 ist dagegen C-förmig im Querschnitt. Sie weist jeweils im 45 DEG -Winkel zueinander stehende Aussenflächen 2.1, ..., 2.5 auf. 



  Mit ihren Stirnseiten 1.4 resp. 2.6 liegen die beiden Halbschalen 1 und 2 dicht aneinander an, um einen gut isolierten Innenraum 3 einzuschliessen. 



  Am innenliegenden Rand der Stirnseite 2.6 sind zwei in Längsrichtung der Halbschale 2 laufende Führungslaschen 4.1, 4.2 angeformt. Sie gewährleisten, dass die beiden Halbschalen 1 und 2 im zusammengefügten Zustand relativ zueinander präzis positioniert sind. 



  Fig. 1b zeigt den in Fig. 1a angegebenen Längsschnitt A. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Halbschale 2 (und natürlich in sinngemässer Weise die Halbschale 1) an ihrer offenen Seite länglich rechteckig ist. Die Führungslaschen 4.1, 4.2 sind durchgehende, sich über die ganze innenseitige Länge erstreckende Längsstreifen einer Dicke von z.B. 5 mm. Die Halbschalen 1 und 2 weisen ihrerseits vorzugsweise eine Wandstärke von etwa 4 cm auf. Die Aussenabmessungen der Halbschalen 1 und 2 liegen typischerweise im Bereich von 20-50 cm (wobei die Länge durchaus grösser sein kann). 



  Fig. 2 zeigt die Isolation in perspektivischer Darstellung. Die beiden Halbschalen 1 und 2 sind durch zwei Bänder 7.1, 7.2 miteinander verbunden. Verschlüsse 8.1, 8.2 ermöglichen ein einfaches Spannen der Bänder 7.1, 7.2 und eine allenfalls später erforderliche Demontage der Isolation. Um die Montage der Bänder 7.1, 7.2 zu erleichtern und deren Posi tion festzulegen, können die Halbschalen 1 und 2 aussenseitig umlaufende Ausnehmungen bzw. Vertiefungen zur Plazierung der Bänder 7.1, 7.2 aufweisen. 



  Die eine von zwei \ffnungen, welche für die nicht dargestellten, zur Installation führenden Heizungsrohre erforderlich sind, ist durch Ausnehmungen 5.1, 5.2 in den Stirnseiten 1.4, 2.6 dargestellt. (Die zweite \ffnung befindet sich z.B. an der in der Darstellung gemäss Fig. 2 nicht sichtbaren Unterseite der Isolation.) Die beiden Ausnehmungen 5.1, 5.2 sind z.B. halbkreisförmig, um zusammen eine runde \ffnung für ein (nicht dargestelltes) Heizungsrohr zu bilden. 



  Die beiden Verschlüsse 8.1, 8.2 sind so ausgebildet, dass sie nicht unbedingt an den Enden eines Bandes sitzen müssen. Sie weisen z.B. zwei Durchgänge mit Klemmelementen auf, die einzeln gelöst oder geschlossen werden können. 



  In der Mitte der Aussenfläche 1.2 ist z.B. eine Bohrung 6 für eine (nicht dargestellte) Achse eines Ventilstellrades vorgesehen. 



  Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Verschlusses 8.1 bzw. 8.2. Ein länglicher Basisteil 9 weist zwei öffen- und schliessbare Klammern 10 und 11 auf, welche um die jeweils an den gegenüberliegenden längsseitigen Enden des Basisteils 9 angebrachten Achsen 15 bzw. 16 drehbar sind. 



  Die Klammern 10 und 11 sind keilförmig ausgebildet, d.h. sie verjüngen sich mit zunehmendem Abstand von der jeweiligen Achse 15 bzw. 16. 



  Die Klammer 10 ist etwa gleich lang wie der Basisteil 9. Sie überdeckt im zugeklappten Zustand die viel kürzere Klammer 11. Vorzugsweise ragt die Klammer 10 mit ihrem Ende etwas über den Basisteil 9 hinaus, so dass sie bei Bedarf leicht geöffnet werden kann. An ihrer dem Basisteil 9 zugewandten Innenseite sind z.B. zwei in Richtung des spitzen Endes der kleinen Klammer 11 gerichtete hakenförmige Zähne 14.1, 14.2 ausgebildet. 



  Werden die Klammern 10 und 11 geöffnet (resp. aufgeklappt), geben sie jeweils einen entsprechenden Einführschlitz frei und die beiden Enden des jeweils zu verschliessenden Bandes können in Bandzuführrichtung 12, 13 eingefädelt werden. Zum Fixieren des Bandes wird zunächst die kleine Klammer 11 geschlossen (wobei das Band zwischen Klammer 11 und Basisteil 9 eingeklemmt wird). Danach kann das Band gespannt und mit der grossen Klammer 10 arretiert werden. 



  Die in den Figuren gezeigte Isolation eignet sich ebensogut für Heizungsventile wie für Pumpen. Zur Einbettung einer Pumpe sind beispielsweise andere \ffnungen bzw. Durchbrüche anzubringen als die in Fig. 2 gezeigten. 



  Da in Heizungsanlagen ohne weiteres Temperaturen bis 90 DEG C auftreten, können nicht irgendwelche Hartschaumstoffe verwendet werden. Aus der grossen Zahl von Schaumstoffen galt es im Rahmen der Erfindung einen zu ermitteln, der bei diesen Temperaturen nicht weich wird oder schmilzt. Nach beträchtlichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass das unter dem Namen "Caril" vertriebene expandierbare Polystyren unter der Beimengung von flammhemmendem Mittel sehr gute Ergebnisse liefert. 



  Die beschriebene Ausführungsform lässt sich in vielfältiger Weise abwandeln. Die innenseitig angebrachten, streifenförmigen Führungslaschen können durch andere vorspringende Teile ersetzt sein. Damit die Positionierung in beiden Richtungen der Trennungsebene der beiden Teile gewährleistet ist, genügt es im Prinzip, in den vier Ecken eines der Formteile Zapfen oder Laschen anzubringen. Grundsätzlich ist es auch möglich, Führungsmittel an der Aussenseite anzuformen. Schliesslich ist sogar eine geeignete komplementäre Stufung der Stirnflächen denkbar. 



  Die ganze Isolation kann im Unterschied zu dem in den Figuren gezeigten Beispiel durch zwei gleiche quaderförmige bzw. U-profilförmige Teile gebildet werden. 



  Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung eine besonders einfache Möglichkeit zur effizienten Isolierung von Heizungsinstallationen, namentlich von kleinen Komponenten wie Ventilen oder Pumpen geschaffen worden ist. 

Claims (9)

1. Isolation für Heizungsinstallationen, insbesondere für Ventile und Pumpen, aus mehreren zusammenfügbaren Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2) je einstückig aus wärmebeständigem expandiertem Polystyrol gebildet sind.
2. Isolation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus genau zwei Teilen (1, 2) besteht, wobei der eine Teil im Querschnitt U-profilförmig und der andere Teil C-profilförmig ist, und dass die zwei Teile (1, 2) mit ihren jeweils offenen Seiten dimensionsmässig aufeinander abgestimmt sind.
3. Isolation nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2) Seitenwände mit Stirnseiten (1.4, 2.6) mit halbkreisförmigen Ausnehmungen (5.1, 5.2) zur Bildung von für zu- bzw. wegführende Leitungen erforderliche \ffnungen aufweisen.
4.
Isolation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Teile (2) an den Stirnseiten der Seitenwände Führungsmittel (4.1, 4.2) aufweist, um die beiden zusammenfügbaren Hälften relativ zueinander zu positionieren.
5. Isolation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2) verhakungsfrei zusammenfügbar sind.
6. Isolation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Band (7.1, 7.2) und mindestens ein Klemmverschluss (8.1, 8.2) zum Zusammenbinden der Teile (1, 2) vorgesehen sind.
7. Isolation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil (1) eine Bohrung (6) als \ffnung für den Durchtritt einer Ventilstellradachse aufweist.
8.
Isolation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2) eine Wandstärke von mindestens 3 cm, vorzugsweise 4 cm haben.
9. Isolation nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem expandierten Polystyrol ein flammhemmendes Mittel beigemischt ist.
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