CH688986A5 - Glied mit mindestens einem Zahn und Spielzeugzahnrad mit einem Rad und einem Zahnkranz aus einem oder mehreren Gliedern. - Google Patents

Glied mit mindestens einem Zahn und Spielzeugzahnrad mit einem Rad und einem Zahnkranz aus einem oder mehreren Gliedern. Download PDF

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CH688986A5
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CH166595A
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Jan Bruun
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Maxi Fun S A
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    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/12Toothed members; Worms with body or rim assembled out of detachable parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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Description


  
 



  Spielzeugbaukästen, mit welchen Räder und Zahnräder aufweisende Gebilde konstruiert werden können, erfreuen sich grosser Beliebtheit. Bei Kleinbaukästen steht meist eine Anzahl von verschiedenen Rädern und Zahnrädern zur Verfügung. Dem ist aber nicht so bei Grossbaukästen, d.h. Baukästen, mit welchen relativ grosse Gebilde konstruiert werden können. Solche Baukästen sind relativ teuer und werden daher in wesentlich geringeren Stückzahlen verkauft als Kleinbaukästen. Nun sind aber Werkzeuge für grosse Bauteile naturgemäss wesentlich teurer als für kleine Bauteile. Als besonders nachteilig erweist sich, dass die Werkzeugkosten auf wesentlich kleinere Stückzahlen von Bauteilen verteilt werden können. Bei Grossbaukästen besteht daher ein erhebliches Bedürfnis nach universell verwendbaren Bauteilen.

   Dies soll es dem spielenden Kind ermöglichen, auch beim Spielen mit grossen Bauteilen die gleichen Möglichkeiten zu haben, mechanische Gebilde wie Fahrzeuge, Kranen, Rädergetriebe usw., herzustellen, wie dies mit den bekannten, kleine Bauteile aufweisenden Baukästen möglich ist. So sollte es möglich sein, ein Rad in vielfacher Weise zu verwenden. 



  Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Glied mit mindestens einem Zahn vor, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass Verbindungsmittel vorgesehen sind, um zur Bildung eines einen wegnehmbaren Zahnkranz aufweisenden Spielzeugzahnrads ein Ende des Glieds mit dem anderen Ende des gleichen oder eines anderen Glieds zu verbinden. Dies ermöglicht es, ein Rad, das bisher als Fahrzeugrad oder als Transmissionsrad verwendet werden konnte, auch als Zahnrad zu verwenden. Die Erfindung betrifft daher auch ein Spielzeugzahnrad mit einem Rad und einem auf dieses aufgesetzten Zahnkranz aus einem oder mehreren erfindungsgemässen Gliedern. 



  Vorteilhaft ist als Verbindungsmittel eine Schlaufe vorgesehen, welche zum Schliessen des Zahnkranzes über einen Zahn stülpbar  ist. Auf diese Weise lässt sich bequem eine Verbindung zur Bildung des Zahnkranzes realisieren. Dieser Zahnkranz kann aus einem Glied mit einer Vielzahl von Zähnen oder einer Vielzahl von Gliedern mit je einem oder wenigen Zähnen gebildet werden. Vorteilhaft ist am Grund des Zahns, über welchen eine Schlaufe stülpbar ist, eine Kerbe vorgesehen, in welche die Schlaufe einrasten kann. Dadurch lässt sich eine sichere Verbindung schaffen. Das Glied kann einen Fussteil aufweisen, mit welchem es in eine Ausnehmung, z.B. eine Rille, des Rades eingreifen kann. Dadurch wird der Zahn in seiner Position gesichert. Zweckmässigerweise ist die Schlaufe durch zwei parallel zu den Seiten des Zahns angeordnete und an ihrem Ende durch eine Traverse verbundene Arme gebildet.

   Dies ergibt eine einfache Konstruktion des Gliedes. Die Unterseiten der Arme bilden im Bereich des Zahns mindestens einen Teil der Auflagefläche des Zahns auf dem Rad. Diese Auflagefläche ist vorteilhaft entsprechend dem Radius des kleinsten Rades gewölbt. 



  Zweckmässigerweise verjüngen sich die Arme im Bereich des Zahns keilförmig in Richtung zu dem der Traverse entgegengesetzten Ende, wobei die oberen Flächen der Arme die Auflageflächen für die Arme einer Schlaufe bilden. 



  Der Zahn kann hohl ausgebildet sein. Dies ist spritztechnisch von Vorteil und ergibt eine Ersparnis an Material und Gewicht. 



  Es hat sich als besonders zweckmässig erwiesen, dass das Glied einen einzigen Zahn aufweist. Dies ermöglicht es, die Glieder mit einem relativ kleinen Werkzeug herzustellen. Des weiteren eignen sich solche Glieder für Räder verschiedenen Durchmessers. Zweckmässigerweise sind die Glieder einstückig aus Kunststoff oder einem elastomeren Material hergestellt. Eine gewisse Flexibilität ermöglicht das Schliessen des Zahnkranzes mit relativ geringem Kraftaufwand. 



  Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt: 
 
   Fig. 1 Ein Spielzeugzahnrad mit einem Zahnkranz, der aus mehreren Gliedern gebildet ist, 
   Fig. 2 eine Seitenansicht eines Rades gemäss Fig. 1, jedoch ohne Zahnkranz, 
   Fig.3 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Gliedes und 
   Fig. 4 Spielzeugräder mit endloser Kette von Gliedern. 
 



  Das Spielzeugrad 10 gemäss Fig. 1 besteht aus dem Rad 11 und einem Zahnkranz 13, der durch eine Vielzahl von Gliedern 15 gebildet ist. Das Rad 11 weist vorteilhaft eine Rille 12 auf (Fig. 2). 



  Jedes Glied 15 besteht im wesentlichen aus einem Zahn 17 und einer Schlaufe 19, welche als Verbindungsmittel dient. Wenn auch beim gezeigten Ausführungsbeispiel jedes Glied nur einen einzigen Zahn aufweist, so wäre es doch möglich, mehrere Zähne vorzusehen. Im Extremfall könnte der ganze Zahnkranz 13 durch ein Glied mit einer entsprechend grossen Anzahl von Zähnen gebildet werden. Es ist aber viel zweckmässiger, nur einen Zahn pro Glied vorzusehen. Dies hat den Vorteil, dass das Werkzeug zur Herstellung relativ einfach und billig ist. Auch ist die Materialwahl weniger kritisch, weil eine Kette aus Gliedern flexibel ist. Besonders vorteilhaft erweist sich die Möglichkeit, mit solchen Gliedern Räder mit verschiedenen Durchmessern zu bestücken. Schliesslich macht die Bildung einer Kette den Kindern viel Spass (Fig. 4). 



  Eine vorteilhafte Ausführungsform eines Gliedes 15 wird in Fig. 3 in perspektivischer Darstellung gezeigt. Das Glied 15 weist einen Zahn 17 auf, an dessen Grund 18 eine Schlaufe 19 ausgebildet ist. Diese Schlaufe 19 ermöglicht es, aus einer Vielzahl von Gliedern einen Zahnkranz zu bilden. Zu diesem Zweck kann jeweils die Schlaufe 19 eines Glieds 15 über den Zahn 17 eines weiteren Gliedes gestülpt werden. Schliesslich kann die so gebildete Kette dadurch geschlossen werden, dass die Schlaufe des letzten Gliedes über den Zahn des ersten  Gliedes gestülpt wird. Der so gebildete Zahnkranz 13 ist also eine endlose Kette von Gliedern 15. 



  Am Grund des Glieds 15 befindet sich eine Kerbe 21, in welche die Schlaufe 19 eines anderen Gliedes 15 einrasten kann. Der seitlichen Fixierung des Glieds auf dem Rad 11 (Fig. 2) dient der Fussteil 23. Der Fussteil 23 kann in die Rille 12 des Rads einrasten. Es wäre natürlich auch möglich, statt einer Rille Ausnehmungen anderer Art vorzusehen, in welche die Fussteile 23 einrasten können. Die Schlaufe 19 wird durch zwei parallel zu den Seiten des Zahns 17 angeordnete Arme 25 gebildet, welche an ihrem Ende durch eine Traverse 27 abgeschlossen sind. Die Unterseiten 29 der Arme 25 bilden mindestens einen Teil der Auflagefläche des Zahns auf dem Rad 11. Zu diesem Zweck werden die Unterseiten 29 vorteilhaft entsprechend dem Radius des kleinsten Rades gewölbt ausgebildet. Im Bereich des Zahngrundes 18 verjüngen sich die Arme 25 konisch.

   Die oberen Flächen 30 der Arme 25 bilden die Auflageflächen für die Arme 25 einer Schlaufe 19. Mit der Bezugsziffer 31 ist ein Hohlraum bezeichnet, der sich im Inneren des Zahns 17 befindet. 



  Die Glieder 15 bestehen zweckmässigerweise aus Kunststoff. Sie können aber auch aus elastomerem Material bestehen. Zweckmässigerweise werden sie in verschiedenen Farben gefertigt, so dass das Kind Möglichkeiten zur Farbkombination besitzt. Dies gibt dem Zahnrad, besonders wenn es läuft, einen von den Kindern geschätzten optischen Effekt. 

Claims (11)

1. Glied mit mindestens einem Zahn (17), dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (19) vorgesehen sind, um zur Bildung eines einen wegnehmbaren Zahnkranz (13) aufweisenden Spielzeugrads ein Ende des Glieds mit dem anderen Ende des gleichen oder eines anderen Glieds zu verbinden.
2. Glied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel eine Schlaufe (19) vorgesehen ist, welche zum Schliessen des Zahnkranzes (13) über einen Zahn (17) stülpbar ist.
3. Glied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Grund (18) des Zahns (17), über welchen eine Schlaufe (19) stülpbar ist, eine Kerbe (21) vorgesehen ist, in welche die Schlaufe (19) einrasten kann.
4. Glied nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Fussteil (23) aufweist, mit welchem es in eine Ausnehmung, z.B. eine Rille (12), eines Rads (11) eingreifen kann.
5.
Glied nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (19) durch zwei parallel zu den Seiten des Zahns (17) angeordnete und an ihrem Ende durch eine Traverse (27) verbundene Arme (25) gebildet ist.
6. Glied nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseiten der Arme (25) im Bereich des Zahns (17) mindestens einen Teil der Auflagefläche des Zahns (17) auf dem Rad (11) bilden.
7. Glied nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (25) im Bereich des Zahngrundes konisch in Richtung zu dem der Traverse (27) entgegengesetzten Ende sich keilförmig verjüngen, wobei die oberen Flächen (30) der Arme (25) Auflageflächen für die Arme (25) einer Schlaufe (29) bilden.
8. Glied nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahn (17) hohl ist.
9.
Glied nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es einen einzigen Zahn (17) aufweist.
10. Glied nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es einstückig aus Weichplastik oder einem elastomeren Material besteht.
11. Spielzeugzahnrad mit einem Rad (11) und einem auf dieses aufgesetzten Zahnkranz (13) aus einem oder mehreren Gliedern (15) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10.
CH166595A 1995-06-07 1995-06-07 Glied mit mindestens einem Zahn und Spielzeugzahnrad mit einem Rad und einem Zahnkranz aus einem oder mehreren Gliedern. CH688986A5 (de)

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