CH689399A5 - Fenster- oder Tuerzarge. - Google Patents

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CH689399A5
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Roland Doerig
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/96Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
    • E06B3/9636Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings for frame members having longitudinal screw receiving channels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/12Metal frames
    • E06B1/18Metal frames composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description


  
 



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fenster- oder Türzarge. 



  Es ist bekannt, \ffnungen an der Gebäudeaussenseite, insbesondere Fenster und Türen, durch eine rahmenartige Konstruktion, d.h. eine Zarge, einzufassen. Bei Gebäuden, deren Aussenwand mit einer Fassaden-Verkleidung versehen ist, gibt es hierzu kaum eine Alternative. Bei Altbauten bestehen die Fenster- und Türzargen aus Holz. Da das Holz stark von der Witterung angegriffen wird, werden diese Fenster- bzw. Türeinfassungen oft nachträglich mit Metall verkleidet. Hierzu wird Kupferblech und verzinktes Blech verwendet. Bei Um- oder Neubauten werden auch Zargen verwendet, die ganz aus Metall bestehen. In jeden Fall ist das Herstellen und Anbringen von qualitativ einwandfreien Fenster- bzw. Türzargen arbeits- und kostenintensiv.

   Die bisher bekannt gewordenen, fabrikmässig vorgefertigten Metall-Zargen verkürzen zwar die Arbeitszeit, sie bringen jedoch auch technische Probleme mit sich, sowohl hinsichtlich ihrer Stabilität als auch hinsichtlich der Anpassung an verschiedene Wanddicken. An eine solche, zumeist aus Metallprofilen vorgefertigten Zarge, sind aufgrund des Transportes und der Montage höhere statische Anforderungen zu stellen. Darüberhinaus sind gerade dort, wo diese Zargen zum Einbau gelangen, häufig auch noch Klappläden an ihnen  anzuschlagen. Die im täglichen Gebrauch beim \ffnen und Schliessen sowie bei stärkeren Winden über die Klappläden an den Zargen wirkenden Kräfte, sind so gross, dass sich diese Zargen oft im nachhinein als nicht stabil genug erweisen.

   Es sind hier also besondere Anforderungen sowohl hinsichtlich der zu verwendenden Metallprofile, wie auch hinsichtlich deren Verbindung untereinander zu stellen. Selbst eine geringfügig mangelhafte statische Stabilität bringt, abgesehen von einer verkürzten Lebensdauer, eine ganze Reihe von Nachteilen mit sich, vom schlecht schliessenden Klappladen bis hin zu Dichtigkeitsproblemen im Bereich der Befestigung oder im Übergangsbereich zur Fassade. Nicht zu vergessen ist schliesslich, dass gerade eine fassadenseitige Fenster- oder Türzarge auch optisch ansprechend sein sollte. 



  Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Fenster- oder Türzarge zu schaffen, die die stabilitätstechnischen Nachteile der bisherigen vorfabrizierbaren Rahmenkonstruktionen aus Metall oder Kunststoff nicht aufweist und welche einfach vorgefertigt und leicht am Gebäude montierbar ist, den Bereich der Fenster- oder Türöffnung dicht abschliesst und optisch ansprechend wirkt. 



  Die erfindungsgemässe Zarge entspricht den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1. Weitere vorteilhafte Merkmale sind in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben. 



  Diese Zarge ist sowohl für Neubauten wie auch für die Renovation von Altbauten geeignet. Die fabrikmässige Vorfertigung ist durch die Verwendung standardisierbarer Profilteile denkbar einfach,  dennoch ist eine hohe statische Stabilität und eine lange Lebensdauer sichergestellt. Ebenso leicht kann die Zarge an verschiedene Wanddicken oder sogar an eine unterschiedliche Wanddicke im Bereich eines Fensters, wie dies bei Altbauten vorkommen kann, angepasst werden. Selbst im Fall, dass die Fassade mit einer Isolierschicht versehen und mit Platten verkleidet werden soll, fallen durch die besondere Formgebung der Zarge keine Spenglerarbeiten im Bereich der Fenster- bzw. Türöffnungen an. Ebenso ist eine ganze Reihe von Problemstellen, wie z.B. die Befestigung von Klappläden, wirksam entschärft.

   Insbesondere bei Verwendung von Metallprofilteilen ist ein kostengünstiges Einbrennlackieren derselben vor deren Zusammenbau ohne weiteres möglich. Hierdurch eröffnet sich auch die interessante Möglichkeit, die verschiedenen Profilteile ohne nennenswerten Mehraufwand unterschiedlich zu lackieren, so dass beispielsweise das fassadenseitige Rahmenteil eine andere Farbe als der innere Rand der Fensteröffnung, d.h. die Leibung, aufweisen kann. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass in optischer Hinsicht die unterschiedlichsten Wünsche der Bauherren und Architekten ohne weiteres erfüllbar sind. 



  Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher beschrieben. 
 
   Fig. 1 zeigt eine Schnittdarstellung der erfindungsgemässen Zarge im Bereich einer Fenster-Leibung, 
   Fig. 2 zeigt den Fenstersturzbereich der Zarge nach Fig. 1, 
   Fig. 3 zeigt eine zusätzliche Variante der Zarge nach Fig. 1, 
   Fig. 4 zeigt die Eckverbindung der Zargen-Profilteile. 
 



  Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Zarge ist die Einfassung einer Fensteröffnung einer Gebäudeaussenwand dargestellt. Wesentlichstes Bestandteil der Zarge ist das Rahmen-Profil 1, das zur fassadenseitigen Umrahmung der Fensteröffnung dient. Dem Rahmen-Profil 1 ist ein Leibungs-Profil 2 zugeordnet, zur Verkleidung des inneren Randes der Fensteröffnung, d.h. der Leibung sowie auch des Fenstersturzes. 



  Gemäss den Fig. 1 und 2 ist die Gebäudeaussenwand mit einer plattenartigen Fassadenverkleidung 3 versehen, z.B. aus den bekannten Eternitplatten, die auf einer Rost-Konstruktion 4 befestigt ist. Zwischen diesem Rost und der Gebäudeaussenwand 5 ist eine Isolationsschicht 6 angebracht. Der von der Gebäudeinnenseite her anzuschlagende Fensterrahmen ist, da für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich, nicht dargestellt. 



  Das Rahmen-Profil 1 weist ein im Querschnitt rechteckiges Teil 7 auf, das von der äusseren Formgebung her, den bisherigen, fassadenseitig anzubringenden Holzleisten weitgehend entspricht. Am zur Fensteröffnung hin zu liegen bestimmten Bereich des Rahmen -Profil-Teils 7 ist, über die ganze Länge des Rahmen-Profils 1, ein Flanschteil 8 ausgeformt. Das Rahmen-Profil-Teil 7 und das Flanschteil 8 liegen annähernd rechtwinklig zueinander, so dass sie die fassadenseitige Kante der Fensteröffnung umfassen können. Das Flanschteil 8 ist also so ausgerichtet, dass es sich entlang der Fensterleibung bzw. des Fenstersturzes erstreckt. 



  Im Bereich einer zweimaligen Abwinkelung des Flanschteils 8 um je annähernd 90 DEG , ist eine Nut 9 vorgesehen. Die Nut 9 verläuft annähernd senkrecht zum Flanschteil 8. Sie ist dabei derart vor der ersten Abwinkelung 10 eingebracht, dass der abgewinkelte Steg 11 die Verlängerung der dem Rahmen-Profil-Teil 7 abgewandten Nutwand bildet. Nach der zweiten Abwinkelung 12 verläuft das Flanschteil 8 wieder in seiner parallel zur Fensterleibung bzw. zum Fenstersturz liegenden Ausrichtung. Die Nut 9 dient zur Aufnahme des Leibungs-Profils 2. Das Leibungs-Profil 2 hat hier einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt. Der eine freie C-Steg 13 des Leibungs-Profils 2 ist dazu bestimmt in die Nut 9 des Flanschteils 8 des Rahmen-Profil-Teils 7 einzugreifen.

   Die Nut 9 und der abgewinkelte Steg 11 am Flanschteil einerseits und der C-Steg 13 des Leibungs-Profils 2 andererseits, sind dabei so bemessen, dass das eingesteckte Leibungs-Profil 2 mit seinem mittleren C-Steg 14 dicht am Flanschteil 8 anliegt. Der Flanschteil 8 ist in diesem Kontaktbereich mit einer Riffelung 15 versehen, so dass ein hier zusätzlich auftragbarer Klebstoff besser greift. 



  Das Flanschteil 8 ist an seinen freien Ende, gemäss den Fig. 1  und 2, wiederum um annähernd 90 DEG  abgewinkelt. Das abgewinkelte Flanschende 16 verläuft parallel zur Gebäudeaussenwand 5 bzw. zur darauf angebrachten Isolationsschicht 6. An Flanschende 16 ist rechtwinklig eine Ausformung 17 vorgesehen. Dank dieser Ausbildung, kann gemäss Fig. 1 das Flanschende 16 bis zum Anliegen der Ausformung 17 die Rost-Konstruktion 4 hintergreifen, so dass das Rahmen-Profil 1 an der Rost-Konstruktion 4 festgeklemmt ist. 



  An der Ausformung 17 ist eine zweite Nut 18 ausgebildet. Diese Nut 18 liegt parallel zum Flanschende 16, bzw. zur Gebäudeaussenwand 5. In die Nut 18 ist ein L-förmiges Winkelteil 19 einsteckbar. Das Winkelteil 19 ist zur Verwendung im Fenstersturzbereich gemäss Fig. 2 bestimmt. In diesem Bereich wird durch das Winkelteil 19 die Gebäudeaussenwand 5 bzw. die Isolationsschicht 6 sowie auch die Rost-Konstruktion 4 vor Wasserschaden geschützt. Zur Erklärung: Durch Schmutz oder Moos kann der in diesem Bereich durch das Rahmen-Profil 1 gebildete Hohlraum verstopfen, so dass der rasche Abfluss des Regenwassers behindert ist. Das Winkelteil 19 deckt einerseits die Isolationsschicht 6 ab und andererseits ist durch ihn der Hohlraum so weit nach oben vergrössert, dass dieser höher ist, als die Wasserabflussmöglichkeit über die Oberkante des Rahmen-Profil-Teils 7. 



  Das Rahmen-Profil-Teil 7 ist als Hohlprofil ausgebildet und weist in seinem Inneren eine Mehrzahl von Ausformungen auf. Diese Ausformungen dienen zum einen der Erhöhung der Stabilität des Rahmenprofilteils und ermöglichen sowohl die allfällige Befestigung des Rahmen-Profil-Teils 7 mittels Schrauben an der Fassade  als auch das Anschrauben eines Klappladen-Beschlages 19. Zum anderen dienen die Ausformungen der Eckverbindung der Rahmen-Profile 1 untereinander. Zu diesem Zweck sind Schrauben-Kanäle 20 ausgebildet, die sich in Längsrichtung des Rahmen-Profil-Teils 7 erstrekken. Wie in Fig. 4 angedeutet, können hierdurch auf Gehrung geschnittene Rahmen-Profile 1, bzw. Rahmen-Profil-Teile 7, miteinander verbunden werden.

   Mit einer oder auch mit mehreren Schrauben 21, die jeweils vom einen Rahmen-Profil 1 her in die Schrauben-Kanäle 20 des zweiten Rahmen-Profils 1 eingedreht werden, ergibt sich eine sehr feste Eckverbindung der beiden Rahmen-Profile 1. Da im Profilquerschnitt mehrere, versetzt zueinander stehende Schrauben-Kanäle 20 vorhanden sind, ist es ohne weiteres möglich, von beiden Rahmen-Profilen 1 her Schrauben 21 einzudrehen, ohne dass letztere mit den rechtwinklig dazu stehenden Schrauben 21 des anderen Rahmen-Profils 1 in Konflikt geraten. Die Schrauben-Kanäle 20 sind im vorliegenden Beispiel aus fertigungstechnischen Gründen als annähernd C-förmige Ausformungen ausgebildet. Durch in Längsrichtung der Schrauben-Kanäle 20 verlaufende Rippen wird das Eindrehen der Schrauben 21 erleichtert, indem die Reibungsfläche verringert wird.

   Dennoch ist der sichere Halt derselben gewährleistet. 



  Während in den Fig. 1 und 2 die Gebäudeaussenwand mit einer plattenartigen Fassadenverkleidung 3 versehen ist, zeigt Fig. 3, dass dieselbe Zarge auch für ein Gebäude ohne Fassadenverkleidung verwendbar ist. Wie dargestellt, kann auch eine vorhandene, beispielsweise aus Holz bestehende alte Zarge 22, am Ort belassen und verkleidet werden. Hier ist zusätzlich ein L-förmiges  Winkelprofil 23 vorgesehen, mit dem der freie, der Fensteröffnung abgewandte Teil der alten Zarge 22 abzudecken ist. Der eine L-Steg ist dabei zwischen dem Rahmen-Profil-Teil 7 und der alten Zarge 22 zu liegen bestimmt. Durch Verschieben des Winkelprofils 23 ist die Verkleidung an eine beliebig bemessene alte Zarge 22 anpassbar. Die Befestigung kann mittels Schrauben erfolgen, die von aussen her durch das Rahmen-Profil-Teil 7 und das Winkelprofil 23 hindurch in die alte Zarge getrieben werden.

   Die Abdichtung kann durch eine übliche Dichtmasse sichergestellt werden. In diesem Beispiel ist das abgewinkelte Flanschende 16 des Flanschteils 8 gemäss den Fig. 1 und 2, da hier störend, nicht vorhanden. Für diesen Zweck ist es entweder denkbar, eine entsprechende Profil-Variante herzustellen, oder aber das Flanschende 16 einfach abzutrennen. 



  Ähnlich wie in Fig. 3 dargestellt, kann auch eine beispielsweise gemauerte Fensteröffnung, sei es in einem Neu- oder Altbau, eingefasst werden. Das L-förmige Winkelprofil 23 ist in diesem Fall wegzulassen. 



  Die erfindungsgemässe Zarge lässt sich also an alle möglichen Gegebenheiten, ob Alt- oder Neubau, ob mit Fassadenverkleidung oder auch ohne, zweckmässig anpassen. Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ist die Zarge jedoch für Gebäude mit Fassadenverkleidung ganz besonders gut geeignet. Sie lässt sich fest in der Fassadenkonstruktion verankern und weist, insbesondere durch die gute Verbindung zwischen Rahmen-Profil 1 und Leibungs-Profil 2, eine hohe statische Eigenstabilität auf. Die verschiedenen  ausgeklügelten Details der Zarge bringen einen hohen praktischen Nutzen. 



  Das Leibungs-Profil 2 ist vorzugsweise so bemessen, dass es die Dicke der Gebäudeaussenwand 5, einschliesslich der allfälligen Isolationsschicht 6 und der Fassadenkonstruktion überragt, wodurch die Fensterleibung vollständig abgedeckt ist. Anstatt mit C-förmigem Querschnitt kann das Leibungs-Profil 2 auch L-förmig ausgebildet werden, indem die fensterseitige Abwinkelung weggelassen wird. Auch kann in diesem Fall im fensterseitigen Bereich ein separates Winkelteil vorgesehen sein. Dieses Winkelteil kann nach bereits beschriebener Art durch eine Nutverbindung mit dem Leibungs-Profil 2 verbunden werden, wobei die Nut entweder am Leibungs-Profil 2 selbst oder aber am Winkelteil ausgebildet sein kann. 



  Die Profilteile der Zarge bestehen vorzugsweise aus Aluminium. Während das Rahmen-Profil 1 in der für Aluminium-Profile üblichen, fabrikmässigen Herstellungstechnik herstellbar sind, kann das Leibungs-Profil 2 auch als entsprechend dickes, abgekantetes Blechteil in der jeweils benötigten Breite, d.h. Wanddicke, einzeln oder in kleinen Serien gefertigt werden. 



  Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Zarge im einzelnen anders auszubilden, als im vorgehenden, bevorzugten Ausführungsbeispiel. Ähnlich wie hier anhand einer Fensteröffnung beschrieben, können auch Türöffnungen und dergleichen eingefasst werden. 

Claims (11)

1. Fenster- oder Türzarge, gekennzeichnet durch ein Rahmen-Profil (1) zur fassadenseitigen Umrahmung einer Fenster- oder Türöffnung, und durch ein Leibungs-Profil (2), zur Verkleidung der Leibung und des Sturzes, wobei in einem der beiden Profile (1, 2) eine Nut (9) oder eine Durchbrechung ausgebildet ist, in welche im montierten Zustand eine entsprechende Ausformung (13) des zweiten Profils eingreift.
2. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (9) derart am Rahmen-Profil (1) ausgebildet ist, dass sie senkrecht zur Fläche des Leibungs-Profils (2) liegt und dass das Leibungs-Profil (2) an seinem dem Rahmen-Profil (1) zuzurichtenden Ende annähernd rechtwinklig einen Steg bildend abgewinkelt ist, wobei der abgewinkelte Steg (13) im montierten Zustand in die Nut (9) eingreift.
3.
Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmen-Profil (1) ein Teil (7) aufweist zur fassadenseitigen Umrahmung einer Fenster- oder Türöffnung, an dessen zur Fenster- bzw. Türöffnung hin zu liegen bestimmten Bereich ein Flanschteil (8) angeformt ist, wobei das Rahmen-Profil-Teil (7) und das Flanschteil (8) annähernd rechtwinklig zueinander liegen, so dass das Flanschteil (8) annähernd parallel zur Leibung oder zum Sturz ausrichtbar ist, und wodurch die fassadenseitige Kante der Fenster- bzw. Türöffnung umfassbar ist.
4.
Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschteil (8) zweimal annähernd rechtwinklig abgewinkelt ist, wobei die Nut (9) derart vor der ersten Abwinkelung (10) eingebracht ist, dass der abgewinkelte Steg (11) die Verlängerung der dem Rahmen-Profil-Teil (7) abgewandten Nutwand bildet und wobei nach der zweiten Abwinkelung (12) das Flanschteil (8) wieder in seiner parallel zum Leibungs-Profil (2) liegenden Ausrichtung verläuft.
5. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (9) und der abgewinkelte Steg (11) am Flanschteil (8) einerseits und der abgewinkelte Steg (13) des Leibungs-Profils (2) andererseits, so bemessen sind, dass das Leibungs-Profil (2) im montierten Zustand dicht am nach der zweiten Abwinkelung (12) liegenden Steg des Flanschteils (8) anliegt.
6.
Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Kontaktbereich zwischen dem Flanschteil (8) und dem Leibungs-Profil (2) am Flanschteil (8) und/oder am Leibungs-Profil (2) eine Aufrauhung der Kontaktfläche, beispielsweise eine Riffelung (15) ausgebildet ist.
7. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschteil (8) an seinem freien, d.h. dem Rahmen-Profil-Teil (7) abgewandten Ende, derart annähernd rechtwinklig abgewinkelt ist, dass das abgewinkelte Flanschende (16) parallel zum Rahmen-Profil-Teil (7) verläuft.
8.
Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Flanschende (16) eine annähernd rechtwinklig in Richtung Rahmen-Profil-Teil (7) zeigende Ausformung (17) vorgesehen ist, um mit dem derart gebildeten Winkel beispielsweise die Hinterkante einer eine plattenartige Fassadenverkleidung (3) tragenden Rost-Konstruktion (4) zu umgreifen und so das Rahmen-Profil (1) an der Rost-Konstruktion (4) festzuklemmen ist.
9. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Flanschende (16), beispielsweise an einer entsprechenden Ausformung (17), eine zweite Nut (18) ausgebildet ist, die parallel zum Flanschende (16) liegt und in welche ein L-förmiges Winkelteil (19) einsteckbar ist.
10.
Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmen-Profil (1) oder sein zur fassadenseitigen Umrahmung der Fenster- oder Türöffnung dienender Teil (7) als Hohlprofil ausgebildet ist und in seinem Inneren Ausformungen aufweist, um die statische Stabilität zu erhöhen und das Anschrauben eines Klappladen-Beschlages (19) zu ermöglichen.
11. Fenster- oder Türzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmen-Profil (1) oder sein zur fassadenseitigen Umrahmung der Fenster- oder Türöffnung dienender Teil (7) mindestens einen, vorzugsweise mehrere sich in Profillängsrichtung erstreckende Schrauben-Kanäle (20) aufweist, wodurch zwei auf Gehrung geschnittene Rahmen-Profile (1), bzw.
Rahmen-Profil-Teile (7), im Eckbereich rechtwinklig miteinander durch Eindrehen von jeweils einer Schraube (21) vom einen Rahmen-Profil (1) her in den entsprechenden Schrauben-Kanal (20) des zweiten Rahmen-Profils (1) verbindbar sind.
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