CH689431A5 - Befestigungsvorrichtung fuer Vorsatzelemente an Brillen. - Google Patents

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CH689431A5
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Therry Briggen
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Brillenservice Therry Briggen
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    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
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    • G02C9/04Attaching auxiliary optical parts by fitting over or clamping on

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Description


  
 



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Befestigungsvorrichtungen gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1. 



  Optische Vorsatzelemente für Brillen sind z.B. auf eine Brille aufsteckbare Sonnengläser. Eine Ausführungsform ist aus der WO-A-93/24 856 bekannt. Darin wird vorgeschlagen, zwei Sonnenschutzgläser auf eine Form in Übereinstimmung mit den Gläsern der Brille zu schleifen. Sie werden dann über einen Bügel verbunden, der mittels jeweils einem Befestigungsclip an jedem Ende an das Sonnenschutzglas angeklebt wird. Dabei wird auch der Abstand der Sonnenschutzgläser gemäss der Brille eingestellt. Die danach überstehenden Enden des Verbindungsbügels werden abgeschnitten. Für den festen Halt des Sonnenschutzes auf der Brille wird an jedem Sonnenschutzglas noch jeweils eine zusätzliche Klammer angeklebt. Es ist danach möglich, den Sonnenschutzaufsatz einfach auf eine Brille aufzustecken. 



  Nachteil dieser Lösung ist einmal der Verbindungsbügel, der ästhetisch störend wirkt, da er oft nicht mit der Formgebung des Brillengestells harmoniert. Ein weiteres Problem ist auch die Verklebung, die für eine lange Lebensdauer des Sonnenschutzes sorgfältig ausgeführt werden muss. Die genaue Position der Klammern oder Clipse muss bei der Herstellung des Sonnenschutzes genau bekannt sein und eingehalten werden, um einen festen Sitz zu gewährleisten. Ein häufiges Problem besteht darin, dass der für die Befestigung des Verbindungsbügels vorgegebene Punkt für die Anbringung der entsprechenden Klammer bei bestimmten Brillengestellen ungünstig liegt. 



  Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Befestigungsvorrichtung für optische Vorsatzelemente für Brillen anzugeben, die an beliebige Formen von  Brillengestellen besser anpassbar ist, um einen festen Sitz der Vorsatzelemente zu gewährleisten. 



  Diese Aufgabe wird von der Befestigungsvorrichtung gemäss Anspruch 1 erfüllt. Die weiteren, abhängigen Ansprüche geben bevorzugte Ausführungsformen an. 



  Die Erfindung soll anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf Figuren weiter erläutert werden, wobei zur Vereinfachung die optischen Vorsatzelemente als Vorsatzgläser bezeichnet werden. In den Figuren zeigen: 
 
   Fig. 1 eine Gesamtansicht eines Brillenvorsatzes mit der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung, 
   Fig. 2 ein einzelnes Vorsatzglas, 
   Fig. 3 einen Halter der Befestigungsvorrichtung im Detail, 
   Fig. 4 einen Spannblock im Detail, und 
   Fig. 5 eine andere, einfachere Ausführungsform eines Halters. 
 



  Fig. 1 zeigt eine Brille 1 mit einem Sonnenschutzvorsatz 2 zum Aufstecken, einen sogenannten Clip. Die Funktion eines Clips 2 hängt dabei von der Art der verwendeten Gläser 3 ab und ist nicht auf Blend- oder Sonnenschutz beschränkt. Gemäss der Erfindung sind die beiden Gläser 3 des Clips 2 nicht durch einen Bügel miteinander verbunden, sondern werden jeweils für sich über die erfindungsgemässe Befestigungsvorrichtung vor jeweils einem Glas 4 der Brille 1 durch Aufstekken befestigt. 



  Wie Fig. 2 zeigt, verläuft ein Draht 5 als Spannelement in einer Nut 6, die in den Rand des Glases 3 eingefräst ist. 



  Standardmässig verfügen Optiker über Einrichtungen, um Kunststoffgläser auf eine beliebige Form zuzuschneiden und derartige Randnuten 6 einzufräsen. Es sind daher im Rahmen der Erfindung Kunststoffgläser zur Verwendung mit der Befestigungsvorrichtung bevorzugt. 



  Der Draht 5 wird mittels eines Spannblocks 7 angespannt, wodurch auch die am Draht 5 befestigten bzw. zwischen Draht und dem Grund der Nut 6 eingeklemmten Halter 8 fest mit dem Vorsatzglas 3 verbunden werden. 



  Fig. 3 zeigt die bevorzugte Ausführungsform der Halter 8, wobei der Draht 5 nicht dargestellt ist. Der Halter 8 besteht aus einem Adapter 9 und einem Halteteil 10. Der Adapter 9 ist entsprechend der genuteten Peripherie des Glases 2 geformt und weist einen röhrenförmigen Durchtritt 11 für den Draht 5 auf. Nach hinten, d.h. in Aufsteckrichtung des Clip, weist der Adapter 9 eine flexible Zunge 12 auf, auf die das Halteteil 10 aufgesteckt ist. Die Zunge 12 ist dabei genügend federelastisch, dass die zum Aufstecken auf die Brille nötige elastische Beweglichkeit des Halteteils 10 gewährleistet ist. Für den Adapter 9 wird daher Federstahl oder ein anderes, entsprechend elastisches Metall verwendet. Das Halteteil 10 besteht aus Kunststoff. Der Halter 10 weist noch einen Vorsprung 18 auf, der als Distanzhalter zwischen dem Glas 3 und der Brille dient.

   Der Mindestabstand zwischen Vorsatzglas 3 und Brille 1 ist durch die Dicke des Vorsprungs 18 gegeben. Grössere Abstände werden durch längere Zungen 12 eingestellt. 



  Fig. 4 stellt einen Spannblock 7 stark vergrössert dar. Er besteht aus zwei Hülsen 13 und 14, wovon die Hülse 13 mit einem Innengewinde ausgestattet ist. An den Hülsen ist jeweils ein Ende des Drahts 5 befestigt. Bevorzugt wird ein Ende des Drahtes 5 an einer der Hülsen 13, 14 unlösbar befestigt, z.B. durch Löten, und das andere Ende, nachdem die nötige Anzahl Adapter 9 aufgefädelt wurden, an einer  Befestigungszunge 15 an der anderen Hülse festgemacht. Die Befestigungszunge 15 kann hierfür zwei Löcher aufweisen, durch die der Draht 5 hindurchgeführt wird. Die Länge des Drahtes 5 wird dabei so vermessen, dass bei lose um das Glas 3 herumgelegtem Draht 5 ohne Probleme eine Schraube 16 durch die Hülse 14 hindurch in die Hülse 13 eingeschraubt werden kann.

   Durch weiteres Eindrehen der Schraube 16 werden die Hülsen 13, 14 aneinander herangezogen, wobei der Draht 5 fest in die umlaufende Nut hineingezogen wird und die Halter 8 fixiert werden. 



  Fig. 5 zeigt noch eine einfachere Ausführungsform 21 eines Halters 8. Er besteht aus einem einzigen, federnden Metallstreifen. Sein eines Ende ist entsprechend dem Rand des Glases 3 geformt und wird zwischen Draht 5 und dem Grund der Nut 6 eingeklemmt. An die hintere Fläche des Glases 3 legt sich eine im wesentlichen U-förmige Ausbuchtung 16, die als Abstandshalter zwischen Glas 3 und der Brille dient. Die Befestigung an der Brille erfolgt mittels der Ausbuchtung 17, die die Brillenfassung bzw. bei randlosen Brillen das Brillenglas hinterfassen kann. Bevorzugt wird das Metall mit einem Schrumpfschlauch ummantelt, damit das Glas nicht zerkratzt wird. 



  Die Anfertigung eines Clips mit der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung erfordert zunächst das Anfertigen der Gläser 3, die bevorzugt in der Kontur im wesentlichen übereinstimmend mit den Gläsern 4 der Brille 1 zurechtgeschliffen und mit der umlaufenden Nut wie für die bekannte Nylormontage für randlose Brillen genutet werden. Die nötige Anzahl Adapter 9 wird auf den Draht 5 aufgefädelt. Dann wird der Draht 5 entsprechend dem Umfang des Glases 3 gekürzt und an der Befestigungslasche 15 der anderen Hülse befestigt. Die Befestigungsvorrichtung wird in die Nut 6 eingelegt, die Adapter 9 werden an die vorgesehenen Befestigungspunkte bewegt und die Befestigungsvorrichtung wird durch Eindrehen der Schraube  16 durch die Hülse 14 in die Hülse 13 hinein angezogen. Dann werden noch die Halteteile 10 auf die Zungen 12 aufgesteckt. 



  Eine Anpassung an verschiedene Dicken der Gläser 2 einer Brille (randlose Brille) oder die Dicke der Brillenglasfassung kann durch die Verwendung eines zweiteiligen Halteteils 10 erreicht werden. Die zwei Teile umfassen dabei im wesentlichen den Vorsprung 18 und die Haltenase 19. Der Abstand zwischen Vorsprung 18 und Nase 19 wird durch Kürzen der Zunge 12 eingestellt. 



  Als Material für die Adapter 9, die einteiligen Halter 8 (Fig. 5) sowie den Draht 5 bieten sich Federstahl, Silber, Silberlegierungen, Titan oder andere Metalle bevorzugt an. Die Verwendung von Nylonfäden, wie in der Nylormontage bei randlosen Brillen üblich, birgt die Gefahr in sich, dass wegen der höheren Dehnbarkeit des Nylons die Halter 8 nicht genügend fest mit dem Glas 3 verbunden sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn auf einen Spannblock 7 verzichtet wird und der Nylonfaden alleine unter der elastischen Spannung in der Nut 6 liegt. Eine Verwendung von Kunststofffäden ist jedoch prinzipiell nicht ausgeschlossen. 



  Abwandlungen des oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiels sind dem Fachmann zugänglich, ohne den Bereich der Erfindung wie in den Ansprüchen definiert zu verlassen. 



  Insbesondere kann am Spannblock fest ein Halter vorhanden sein. Je nach Gegebenheiten können auch ein oder mehrere Halter als starre Haken o.ä. ausgeführt sein, die am Brillenrand eingehängt werden können. Ist der Haken aus Metall oder einem anderen, harten Material, so wird bevorzugt eine Ummantelung aus einem elastischen Material  (Gummi, Silikon o.ä.) vorgesehen, um Beschädigungen des Brillenrandes zu vermeiden. 



  Der Haken kann z.B. wie der Halter 8 in Fig. 3 geformt sein, jedoch mit starrem und auf Brillenranddicke kürzbarem Adapter 9. Für die Aufsteckbarkeit ist mindestens ein elastischer Halter nötig. 



  Je nach Form des Brillenglases, an das das Vorsatzelement angepasst wird, sind minimal 2 oder mehr Halter pro Vorsatzelement nötig. In der Regel genügen jedoch 3 Halter, von denen einer starr sein kann. 

Claims (9)

1. Befestigungsvorrichtung an optischen Vorsatzelementen (3) für Brillengläser (4), dadurch gekennzeichnet, dass um den Umfang der Vorsatzelemente (3) ein fadenförmiges Spannelement (5) verläuft und dass mindestens zwei Halter (8) mittels des Spannelements (5) am optischen Vorsatzelement (3) befestigt sind, wobei mittels der Halter das Vorsatzelement derart an einer Brillenfassung und/oder einem Brillenglas befestigbar ist, dass das Brillenglas zum Teil oder vollständig agedeckt ist.
2. Befestigungsvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (5) im wesentlichen ein Metalldraht bevorzugt aus Silber, einer Silberlegierung, Federstrahl oder Titan ist und von einem justierbaren Spannblock (7) um das Vorsatzelement (3) spannbar ist.
3.
Befestigungsvorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Halter (8) einen röhrenförmigen Durchlass (11) aufweist, wodurch der Halter (8) auf das Spannelement (5) auffädelbar ist.
4. Befestigungsvorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Halter (21) eine Zunge (20) aufweist, die zwischen Spannelement (5) und Vorsatzelement (3) eingelegt und durch Spannen des Spannelements (5) einklemmbar ist.
5. Befestigungsvorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dardurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Halter (8) aus einem Adapter (9) und einem Halteteil (10) besteht, wobei der Adapter (9) zur Befestigung am Vorsatzelement (3) und das Halteteil (10) zur Anbringung an einer Brille ausgebildet ist.
6.
Befestigungsvorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Halter (8; 21) einen Vorsprung (18; 16) aufweist, der sich über das Vorsatzelement (3) erstreckt und einen Abstand des an einer Brille (1) angebrachten Vorsatzelements vom Brillenglas (4) gewährleistet.
7. Befestigungsvorrichtung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Halter (8; 21) ein im wesentlichen starrer Haken ist, und mindestens ein anderer Halter ein federelastisches Schnappelement ist, um das Vorsatzelement lösbar durch Andrücken an einer Brille (1) anbringen zu können.
8.
Verfahren zur Herstellung einer Befestigungsvorrichtung gemäss einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass - das fadenförmige Spannelement (5) an einem Ende mit einem Teil (13) eines zweiteiligen Spannblocks (7) versehen wird, - die Halter (8) mit röhrenförmigem Durchlass (11) auf das Spannelement aufgezogen werden, - das zweite Teil (14) des Spannblocks (7) am Spannelement (5) angesetzt wird, - das Spannelement (5) um das optische Vorsatzelement (3) herum in eine Nut (6) eingelegt wird, - die Halter (8; 21) an die gewünschten Stellen am Umfang des Vorsatzelements (3) verschoben werden, - mittels des Spannblocks (7) das Spannelement (5) angespannt wird.
9. Verfahren gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich mindestens ein Halter (21) gemäss Anspruch 4 vor dem Spannen angebracht wird.
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