CH689768A5 - Schubkastenfuehrungen fuer ausziehbare Moebelteile. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schubkastenführung für ausziehbare Möbelteile mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1. Eine solche Schubkastenführung ist aus der AT-PS 386 734 bekannt. Der hier vorgesehene Riegel hat sich durchaus bewährt, was die ihm zugedachte Aufgabe betrifft, nämlich zu verhindern, dass sich die Ladenschiene von der vorderen Rolle der Mittelschiene abhebt, wenn die Schubkastenführung schwungvoll ausgezogen wird und der zwischen Ladenschiene und Mittelschiene vorgesehene, deren Auszugbewegung begrenzende Anschlag diese Rolle der Mittelschiene überfährt. Nachteilig ist bei dieser Konstruktion, dass der Riegel als getrennt gefertigter Bauteil erst nach dem Einhängen der Ladenschiene in die Mittelschiene montiert werden kann. Soll die Ladenschiene ausgehängt werden, muss dieser Riegel wieder vorerst entfernt werden. Die damit verbundene Manipulation ist umständlich, auch besteht die Gefahr, dass dieser an sich kleine Bauteil allzu leicht verloren geht. Eine hinsichtlich ihrer Funktion vergleichbare Konstruktion ist aus der AT-PS 393 781 und der im Wesentlichen gleichlautenden US-PS 4 938 609 bekannt. In einem Schlitz im Laufsteg der Ladenschiene ist ein verschiebbarer Schieber vorgesehen, der als Riegel dient und der das Abheben der Ladenschiene von der Rolle der Mittelschiene verhindert oder aber ein solches Abheben zulässt, je nach seiner Verschiebelage. Auch dieser Schieber erfüllt die ihm zugedachte Funktion, sein Nachteil liegt in der schweren Zugänglichkeit, da er im mittleren Abschnitt der Ladenschiene im Bereich des die Auszugsweite begrenzenden Anschlages liegt. In Verbindung mit metallischen Schubkästen, die eine seitliche, die Führung ab- und überdeckende Schürze aufweisen, ist dieser Schieber nicht mehr erreichbar. In diesem Zusammenhang ist auch die US-PS 4 765 699 zu erwähnen. Diese zeigt und beschreibt einen Differentialauszug mit einer im Querschnitt C-förmigen Ladenschiene, die an frei drehbaren Laufrollen geführt ist, die ihrerseits an der Mittelschiene festgelegt sind. Nahe der vorderen Stirnseite der ebenfalls im Querschnitt C-förmigen Mittelschiene ist auf der Oberseite des unteren Flansches ein Anschlag 30 angeformt und oberhalb dieses Anschlages an der Unterseite des oberen Flansches eine durch eine aus dem Steg der Mittelschiene freigestanzte und gebogene Lasche gebildete Schlitzführung, in der ein aus Federstahl gebildeter Riegel verschiebbar gelagert ist. Dieser aus einem Blechstreifen gebogene Riegel weist eine flache Rahmenform als Vorderteil auf und einen daran anschliessenden, bandförmigen Führungsteil, der von der Schlitzführung aufgenommen ist. Die Schlitzführung ist gegenüber der Stirnseite der Mittelschiene so weit zurückversetzt, dass der eingeschobene Riegel bzw. dessen vordere Stirnseite bündig mit der Stirnseite der Mittelschiene liegt. Dieser Riegel verengt den Spalt zwischen der Oberseite der Ladenschiene und dem oberen Flansch der Mittelschiene, so dass die gegenüber der Mittelschiene vorgezogene Ladenschiene nicht hochgeschwenkt und damit auch nicht aus der Führung ent nommen werden kann. Soll die Ladenschiene aus der Führung entnommen werden, so wird der Riegel vorgezogen. Aufgrund der Länge des bandförmigen Führungsteiles ist dieser Riegel so weit vorziehbar, dass sein rahmenartiger Teil zur Gänze vor der Stirnseite der Mittelschiene zu liegen kommt. Wird nun die gegenüber der Mittelschiene vorgezogene Ladenschiene zur Entnahme hochgeschwenkt und über den vorderen Anschlag gehoben, so wird der Riegel durch die Ladenschiene nach oben gedrückt, und die Ladenschiene kann aus der Führung herausgenommen werden. Bei einem Teleskopauszug - zu dieser Gattung gehört die erfindungsgemässe Schubkastenführung - ist es nicht möglich, die zur Lagerung eines Riegels vorgesehenen Bauelemente an der Stirnseite der Mittelschiene und an der Unterseite des Horizontalflansches derselben anzuordnen. Bei Teleskopauszügen ist nämlich am hinteren Ende der Ladenschiene eine Laufrolle vorgesehen, und diese Laufrolle muss, wenn die Ladenschiene eingehängt oder aus der Führung herausgenommen wird, die Stützrolle überfahren, wozu im genannten Bereich hinreichend Platz vorgesehen sein muss. Für die Anordnung eines Riegels an der besagten Stelle bedarf es daher bei einer Schubkastenführung, die als Teleskopführung ausgebildet ist, anderer Überlegungen und anderer Lösungen. Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Erfindung darauf ab, einen Riegel dieser Art dahingehend zu verbessern, dass er von vorneherein herstellerseitig montierbar ist, und trotzdem seine Handhabung im Bedarfsfalle erleichtert wird, und dass trotz seiner fabrikseitigen Anordnung hinreichend Platz vorhanden ist, die Ladenschiene in die Führung einzuhängen bzw. aus ihr herauszunehmen. Die Erfindung erreicht dies durch jene Massnahmen, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 sind. Da der Riegel beim Einsetzen der Ladenschiene bzw. beim Herausnehmen zur Seite gedrückt werden muss, um Platz für die Ladenschiene zu schaffen, und damit für dieses seitliche Verschwenken ein hinreichend elastischer Federweg zur Verfügung steht, ist in einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass das am Steg festgelegte Ende des horizontalen Schenkels des L-förmigen Holmes vor der Achse der vorderen Lauf- bzw. Stützrolle der Mittelschiene und vorzugsweise dieser benachbart liegt. Damit die Mittelschiene durch die stirnseitige Anordnung des Riegels nicht verlängert wird, ist es zweckmässig, dass der den Riegel bildende Kloben vor der Stirnkante des unteren vertikalen Steges der Mittelschiene liegt und diese Stirnkante gegenüber der Stirnkante des oberen vertikalen Steges der Mittelschiene zurückversetzt ist. Um den zur Seite geschwenkten Riegel beim Einsetzen oder beim Herausnehmen der Ladenschiene selbsttätig in seiner ausgeschwenkten Stellung zu halten, ist in einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die der Stirnkante des unteren vertikalen Steges zugewandte Be grenzungsfläche des Klobens mit dem Steg einen spitzen Winkel einschliesst und diese Begrenzungsfläche von der Stirnkante des vertikalen Steges aus nach hinten verläuft. Diese schräg verlaufende Begrenzungsfläche bildet eine Anlaufkufe gegenüber der Stirnkante des vertikalen Steges beim Verschwenken, durch die der Kloben beim Vorbeistreichen an der erwähnten Stirnkante etwas verwunden wird. Hat der Kloben die Stirnkante beim Verschwenken nach aussen überfahren, so dreht er sich selbsttätig in seine Ursprungslage zurück und bildet dabei einen an der Aussenseite des Steges der Mittelschiene anliegenden Anschlag. Ist der vertikale Schenkel des L-förmigen Holmes durch einen von dessen freiem Ende ausgehenden Vertikalschlitz in zwei Teilschenkel unterteilt und durchtrennt dieser Vertikalschlitz den Kloben, so wird trotz des relativ grossen Klobens und des damit funktionssicheren Riegels ein elastisch federnder Abschnitt erhalten, der die vorstehend geschilderte Anschlagfunktion für den seitlich ausgeschwenkten Riegel übernehmen kann. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass oberhalb des Klobens und von dessen Oberseite um ein Mass distanziert, das der Stärke des Bandmaterials entspricht, aus dem die Mittelschiene gefertigt ist, eine sich in Verschieberichtung der Schienen erstreckende Auflaufkufe vorgesehen ist, die an der Oberseite des mittleren Horizontalflansches der Mittelschiene liegt, deren in Verschieberichtung der Schienen gemessene Länge sich über den Kloben hinaus erstreckt und deren vorderes Ende mit dem Kloben verbunden ist. Diese Auflaufkufe arbeitet mit der Stützrolle der Korpusschiene zusammen und sichert so die exakte vertikale Ausrichtung der die Führung bildenden Schienen. Um den Riegel tragenden Holm ohne besonderen Aufwand festlegen zu können, ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass am freien Ende des horizontalen Schenkels des L-förmigen Holmes zur Festlegung am Steg ein von einem Längsschlitz aufnehmbarer, vorzugsweise länglicher Ankerteil vorgesehen ist, der zur Lagesicherung einen im Wesentlichen H-artigen Querschnitt aufweist. Ist der Ankerteil in den Längsschlitz eingefügt, so wird die eine Kante oder Begrenzung des Längsschlitzes etwas verformt, und damit ist der Ankerteil dann unverlierbar festgehalten. Dies geschieht mit einem einfachen Drückwerkzeug. Der längliche Ankerteil erstreckt sich in Längsrichtung des horizontalen Schenkels des L-förmigen Holmes und ist gegenüber diesem in der Ebene des Holmes etwas nach oben versetzt. Dadurch wird ein langer Federarm erzielt, so dass der Riegel mit geringer Kraft seitlich ausgelenkt werden kann. Zweckmässigerweise sind Kloben, Holm, Ankerteil und Auflaufkufe einstückig aus einem elastisch verformbaren Kunststoff gefertigt, wodurch dieser Riegel in grosser Zahl günstig herstellbar ist. Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert, ohne die Erfindung dadurch einzuschränken. Es zeigen: Fig. 1 den vorderen Abschnitt der Mittelschiene; Fig. 2, 3, 3 und 5 verschiedene Ansichten des Riegels; Fig. 6 die die Schubkastenführung bildenden Schienen im zusammengefügten Zustand-Teilansicht; Fig. 7 die Ansicht der Mitteischiene nach Fig. 1 (Blickrichtung Pfeil A); Fig. 8 ein Detail des vorderen Abschnittes der Mittelschiene; Fig. 9 die Stirnansicht der Schubkastenführung nach Fig. 6 und die Fig. 10, 11 und 12 eine Detaildraufsicht auf den Riegel in verschiedenen Stellungen gegenüber dem vertikalen Steg der Mittelschiene, und zwar nach einem Schnitt gemäss der Linie X-X in Fig. 1. Fig. 1 veranschaulicht den vorderen stirnseitigen Abschnitt der Mittelschiene 1 einer Schubkastenführung, zu der auch eine am Möbelkorpus befestigbare Korpusschiene 2 von im Wesentlichen C-förmigem Querschnitt 3 und eine den ausziehbaren Möbelteil tragende Ladenschiene 4 gehört, deren Querschnittsprofil einen horizontalen Auflageschenkel 6 zur Auflage des ausziehbaren Möbelteiles besitzt. Die Mittelschiene 1 weist zwei vertikale, seitlich gegeneinander versetzte Stege 7 und 8 auf, die durch einen horizontalen Mittelflansch 9 miteinander verbunden sind. Am oberen und unteren Längsrand der vertikalen Stege 7 und 8 sind Laufbahnen 10 und 11 für die Laufrollen der Schubkastenführung angeformt. Diese Mittelschiene 1 ist, wie auch die anderen beiden Schienen, aus einem Bestandteil durch Biegeoperationen hergestellt. Am gezeigten vorderen stirnseitigen Abschnitt der Mittelschiene 1 ist am unteren vertikalen Steg 8 eine frei drehbare Lauf- bzw. Stützrolle 12 gelagert, an der die Laufbahn 13 der Ladenschiene 4 aufliegt. Oberhalb dieser Lauf- und Stützrolle 12 ist eine Ausnehmung 14 ausgespart. Aus der Fig. 1 ist auch erkennbar, dass die Stirnkante 15 des unteren vertikalen Steges 8 gegenüber der Stirnkante 16 des oberen vertikalen Steges 7 etwas zurückversetzt ist. In diesem durch die Zurückversetzung gewonnenen Freiraum unterhalb des mittleren Horizontalflansches 9 ist nun der Riegel 17 angeordnet, der in einem vergrösserten Massstab in verschiedenen Ansichten in den Fig. 2-5 gezeigt ist: Dieser Riegel 17 besteht aus einem quaderförmigen, hier zweigeteilten Kloben 18, der am oberen Ende eines vertikalen Schenkels 19 eines L-förmigen Holmes 20 vorgesehen ist, dessen waagrechter Schenkel 21 endseitig einen Ankerteil 22 trägt. Dieser längliche Ankerteil 22 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zum waagrechten Schenkel 21, ist hier gegenüber diesem etwas nach oben versetzt. Der Querschnitt dieses Ankerteiles 22 ist etwa H-förmig, wobei diese H-Form gebildet ist durch ein dünnwandiges, scheibenartiges Wandelement 23 und durch einen den Mittelteil 24 randseitig überragenden Flansch 25. Auch der Vertikalschenkel 19 des L-förmigen Holmes 20 ist durch einen Vertikalschlitz 26 längsgeteilt, der auch den Kloben 18 durchtrennt. Aus der Fig. 3 ist ersichtlich, dass die der Stirnkante 15 des unteren vertikalen Steges 8 zugewandte Begrenzungsfläche 27 des Klobens 18 mit dem Steg 8 einen spitzen Winkel einschliesst und diese Begrenzungsfläche 27 von der Stirnkante 15 des vertikalen Steges 8 aus nach hinten verläuft. Die Stärke oder Breite b des Holmes 20 entspricht etwa der Stärke t des Bandmaterials, aus dem die Mittelschiene 1 geformt ist, wo bei dieser Holm 20, bezogen auf den Kloben 18 und in Draufsicht gesehen an letzterem seitlich angeordnet ist (Fig. 3 und 4). Oberhalb des Klobens 18 und von dessen Oberseite 28 um ein Mass h distanziert, das etwa der Stärke t des Bandmaterials entspricht, aus dem die Mittelschiene 1 gefertigt ist, ist eine sich in Verschieberichtung der Schienen erstreckende Auflaufkufe 29 vorgesehen, die an der Oberseite des mittleren Horizontalflansches 9 der Mittelschiene 1 liegt, deren in Verschieberichtung der Schienen gemessene Länge 1 sich über den Kloben 18 hinaus erstreckt und deren vorderen Ende mit dem Kloben 18 verbunden ist. Am vertikalen Steg 8 der Mittelschiene 1, und zwar vor der Lauf- bzw. Stützrolle 12 ist ein seitlich offener Längsschlitz 30 ausgespart (Fig. 8), der der Aufnahme des Ankerteiles 22 dient. Ist der Ankerteil 22 in diesen Längsschlitz 30 eingelegt, so wird die Zunge 31, die diesen Längsschlitz 30 nach unten hin begrenzt, etwas nach oben gedrückt (Pfeil 32) und dadurch der Ankerteil 22 unverlierbar festgelegt. Dies geschieht herstellerseitig, so dass die Schubkastenführung in der Folge mit diesem an der Mittelschiene 1 festgelegten Riegel 17 ausgeliefert werden kann. Die normale Betriebslage des Riegels 17 ist aus den Fig. 1, 6, 7 und 9 ersichtlich. Ist ein Schubkasten einzusetzen oder aus der Führung herauszunehmen, so wird der stirnseitig liegende Holm 20 mit dem Daumen etwas zur Seite gedrückt (in Fig. 1 rechtwinkelig zur Zeichenebene nach hinten), und zwar soweit, dass die Kante 33 der schrägstehenden Begrenzungsfläche 27 des Klobens 18 seitlich des vertikalen Steges 8 und hinter demselben zu liegen kommt. Dabei überfährt diese Begrenzungsfläche 27 die vordere Stirnkante 15 des vertikalen Steges 8, so dass der Kloben 18 etwas abgelenkt wird, bis die Kante 33 seitlich des Steges 8 liegt. Wird der Holm 20 freigegeben, so behält er nun seine seitlich abgedrückte Lage bei, da der seitlich des Steges 8 liegende Kloben mit seiner Kante 33 seine ursprüngliche Lage wieder einnimmt und dabei formschlüssig an der Rückseite des Steges 8 anliegt. Dieser Abdrückvorgang ist schematisch in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellt, und zwar in einem Horizontalschnitt, der in Fig. 1 durch die Schnittlinie X-X angedeutet ist. Der Riegel 17 verharrt in seiner abgeschwenkten Lage (Fig. 12), so dass die notwendigen Manipulationen an der Schubkastenführung (Einhängen oder Aushängen des Schubkastens) unbehindert durchgeführt werden können. Soll der Riegel 17 wieder in seine Sperrlage gebracht werden, so wird der Holm 20 etwas nach unten gedrückt, wodurch der aus Fig. 12 ersichtliche Formschluss rückgängig gemacht wird, worauf der Riegel 17 in seine aus Fig. 10 ersichtliche Ursprungs- und Sperrlage zurückgeht. Die den Riegel 17 bildenden Teile, nämlich der Kloben 18, der Holm 20, der Ankerteil 22 und die Auflaufkufe 29 sind aus einem geeigneten Kunststoff einstückig hergestellt. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die L-Form für den Holm 20 nicht zwingend ist. Grundsätzlich wäre es möglich, den Kloben 18 einstückig auszubilden und ihn mit einem geraden oder eventuell bogenförmig verlaufenden Holm zu verbinden, der vom Kloben 18 aus schräg nach unten gegen den achsnahen Bereich der Lauf- oder Stützrolle 20 verläuft. Eine andere Möglichkeit sieht vor, die der Stirnkante 15 der Mittelschiene 1 gegenüberliegende Begrenzungsfläche 27 des Klobens 18 so auszubilden, dass sie zur Ebene des vertikalen Steges 8 rechtwinkelig steht. Unterhalb des Klobens 18 könnte dann ein Vorsprung angeformt sein, der gegen die Stirnkante 15 gerichtet ist und diese nach hinten etwas überragt und dieser Vorsprung kann dann als formschlüssiger Halter dienen, wenn der Riegel seitlich ausgelenkt wird, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 11 und 12 veranschaulicht ist.
Claims (9)
1. Schubkastenführung für ausziehbare Möbelteile mit einer ersten an der Innenseite eines Möbels befestigbaren Korpusschiene von im Wesentlichen C-förmigem Querschnitt und einer zweiten, den ausziehbaren Möbelteil tragenden Ladenschiene, sowie einer zwischen diesen beiden Schienen angeordneten Mittelschiene von im Wesentlichen S-förmigem Querschnitt mit einem oberen vertikalen Steg und einem unteren vertikalen Steg, wobei an den Schienen ortsfest angeordnete, frei drehbare Rollen vorgesehen sind und eine solche Rolle am in Auszugrichtung vorderen Ende der Mittelschiene, und zwar an deren unterem vertikalen Steg angeordnet ist und oberhalb dieser Rolle eine Ausnehmung vorgesehen ist und zumindest zwischen Ladenschiene und Mittelschiene ein den Auszugweg zwischen diesen beiden Schienen begrenzender Anschlag vorgesehen ist, und im stirnseitigen Bereich der Mittelschiene,
benachbart der Rolle, welche unterhalb der Ausnehmung liegt, ein den von der Unterseite des mittleren Horizontalflansches der Mittelschiene und der Oberseite des oberen Horizontalflansches der Ladenschiene gebildeten Spalt in seiner vertikalen Erstreckung verjüngender Riegel vorgesehen ist, der die Abhebbarkeit der Ladenschiene von der vorderen Rolle der Mittelschiene beschränkt bzw.
unterbindet, dadurch gekennzeichnet, dass der im Spalt (S) liegende, aus mindestens einem quaderförmigen Kloben (18) bestehende Riegel (17) mit einem L-förmigen, elastisch verformbaren Holm (20) verbunden ist und der Kloben (18) seitlich der Ebene des L-förmigen Holmes (20) liegt und dieser Holm (20) in der Ebene des unteren vertikalen Steges (8) der Mittelschiene (1) angeordnet und mit seinem einen Ende an diesem Steg (8) festgelegt ist, wobei die Breite (b) des Holmes (20) etwa der Stärke (t) des Bandmaterials entspricht, aus dem die Mittelschiene (1) gefertigt ist.
2. Schubkastenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das am unteren vertikalen Steg (8) festgelegte Ende des horizontalen Schenkels (21) des L-förmigen Holmes (20) vor der Achse der vorderen Lauf- bzw. Stützrolle (12) der Mittelschiene (1) und vorzugsweise dieser benachbart liegt.
3.
Schubkastenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Riegel (17) bildende Kloben (18) vor der Stirnkante (15) des unteren vertikalen Steges (8) der Mittelschiene (1) liegt und diese Stirnkante (15) gegenüber der Stirnkante (16) des oberen vertikalen Steges (7) der Mittelschiene (1) zurückversetzt ist (Fig. 1).
4. Schubkastenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der Stirnkante (15) des unteren vertikalen Steges (8) zugewandte Begrenzungsfläche (27) des Klobens (18) mit diesem Steg (8) einen spitzen Winkel einschliesst und diese Begrenzungsfläche (27) von der Stirnkante (15) des vertikalen Steges aus nach hinten verläuft (FIG: 5).
5.
Schubkastenführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Schenkel des U-förmigen Holmes (20) durch einen von dessen freiem Ende ausgehendem Vertikalschlitz (26) in zwei Teilschenkel unterteilt ist und dieser Vertikalschlitz (26) den Kloben (18) durchtrennt.
6. Schubkastenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Klobens (18) und von dessen Oberseite (28) um ein Mass (h) distanziert, das der Stärke (t) des Bandmaterials entspricht, aus dem die Mittelschiene (1) gefertigt ist, eine sich in Verschieberichtung der Schienen (1, 2, 4) erstreckende Auflaufkufe (29) vorgesehen ist, die an der Oberseite des mittleren Horizontalflansches (9) der Mittelschiene (1) liegt, deren in Verschieberichtung der Schienen gemessene Länge (l) sich über den Kloben (18) hinaus erstreckt und deren vorderes Ende mit dem Kloben (18)
verbunden ist.
7. Schubkastenführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des horizontalen Schenkels (21) des L-förmigen Holmes (20) zur Festlegung am Steg (8) ein von einem Längsschlitz (30) aufnehmbarer, vorzugsweise länglicher Ankerteil (22) vorgesehen ist, der zur Lagesicherung einen im Wesentlichen H-artigen Querschnitt aufweist.
8. Schubkastenführung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der längliche Ankerteil (22) sich in Längsrichtung des horizontalen Schenkels (21) des L-förmigen Holmes (22) erstreckt, gegenüber diesen in der Ebene des Holmes (20) etwas nach oben versetzt ist.
9. Schubkastenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Kloben (18), Holm (20), Ankerteil (22) und Auflaufkufe (29) einstückig aus einem elastisch verformbaren Kunststoff gefertigt sind.
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