CH689828A5 - Abfallbehaelter. - Google Patents

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Publication number
CH689828A5
CH689828A5 CH352495A CH352495A CH689828A5 CH 689828 A5 CH689828 A5 CH 689828A5 CH 352495 A CH352495 A CH 352495A CH 352495 A CH352495 A CH 352495A CH 689828 A5 CH689828 A5 CH 689828A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
waste container
waste
lid
container
expansion
Prior art date
Application number
CH352495A
Other languages
English (en)
Inventor
Forrer Herbert
Original Assignee
Stoeckli Ag A & J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stoeckli Ag A & J filed Critical Stoeckli Ag A & J
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Publication of CH689828A5 publication Critical patent/CH689828A5/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/04Refuse receptacles; Accessories therefor with removable inserts
    • B65F1/06Refuse receptacles; Accessories therefor with removable inserts with flexible inserts, e.g. bags or sacks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung betrifft einen Abfallbehälter, mit einem am oberen Behälterende vorhandenen Mündungsrand, der zum Überstülpen des Randes eines innenliegenden Abfallsackes dient. 



  Die heutigen Abfallbehälter dienen meistens zum Aufnehmen eines genormten 35 Liter-Abfallsackes. Damit der Abfallbehälter auch innerhalb einer Küchenkombination mit genormten Massen untergebracht werden kann, ist seine Höhe derart begrenzt, dass eine optimale Raumausnutzung des Abfallsackes bei vertikalen Behälterinnenwänden nicht erreicht wird.

   Es wird somit die Schaffung eines Abfallbehälters bezweckt, bei dem eine optimale Raumausnutzung des innenliegenden Abfallsackes erreicht wird, damit der im Abfallbehälter befindliche Abfallsack im vollem Zustand nach oben aus dem Abfallbehälter herausgezogen werden kann und dann der aussen befindliche Abfallsack bereits sehr gut gefüllt ist, also nicht mehr wesentlich nachgestopft werden kann: Das bedeutet, nach dem Herausziehen des Abfallsackes aus dem Abfallbehälter ist der Abfallsack bereits optimal gefüllt und bereit für die Abfuhr. 



  Um das zu erreichen, ist bereits ein Abfallbehälter bekannt, mit dem das eingangs erläuterte Problem gelöst werden soll. Bei diesem bekannten Abfallbehälter wird ein zusätzlicher Hilfsrahmen verwendet, der in die Mündung des Abfallbehälters eingesetzt wird und hierbei auf einer inneren Ringschulter im Bereich der Mündung aufgesetzt wird. Der Hilfsrahmen verringert die Behälterquerschnittsfläche im Bereich der Behältermündung, so dass ein innenliegender Abfallsack über diesen gesonderten Hilfsrahmen gestülpt werden kann. Da die Mündung des Abfallsackes durch den innenliegenden Hilfsrahmen gegeben ist, die Wandung des Abfallsackes aber an den radial weiteraussenliegenden Innenwänden des Abfallbehälters an liegt, ergibt sich bereits ein Ausbauchen des innenliegenden Abfallsackes zum besseren Füllen.

   Damit nun aber der gefüllte, ausgebauchte Abfallsack aus dem Abfallbehälter herausgezogen werden kann, muss gleichzeitig der gesonderte Hilfsrahmen mit herausgezogen werden. Dies ist nachteilig und die Schwachstelle dieses Abfallbehälters. Durch den losen Bauteil des Hilfsrahmens ergibt sich eine nachteilige Handhabung beim Entnehmen des gefüllten, verhältnismässig schweren Abfallsackes, da er leicht fallengelassen werden kann. Die Person hat dann nur den Hilfsrahmen in der Hand und der Abfallsack liegt am Boden. Ausserdem ist ein vom Abfallbehälter getrennter loser Bauteil, nämlich der Hilfsrahmen, in jedem Fall nachteilig; es müssen zwei Bauteile auf Lager gehalten werden und der Hilfsrahmen kann verlegt werden oder kann verloren gehen. 



  Es wird die Schaffung eines Abfallbehälters bezweckt, mit dem die vorerwähnten Nachteile vermieden werden können. 



  Der erfindungsgemässe Abfallbehälter ist gekennzeichnet durch einen Ausbauchdeckel, der an einer Deckellängsseite mit zumindest einem Scharnierteil versehen ist, zum schwenkbaren Anlenken am übrigen Abfallbehälterteil, und an der gegenüberliegenden, anderen Deckellängsseite einen Teil des Mündungsrandes trägt, zum Schliessen des Ausbauchdeckels und damit Bilden des Mündungsrandes als Ganzes. 



  Dieser Abfallbehälter ist nunmehr einteilig, da der Ausbauchdeckel am übrigen Abfallbehälterteil schwenkbar angelenkt ist. Dadurch muss nur der gefüllte Abfallsack aus dem übrigen Abfallbehälterteil herausgezogen werden, so dass er einer Person nicht aus der Hand fallen kann. 



  In den Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 einen Abfallbehälter mit geschlossenem Ausbauchdeckel, ohne innenliegenden Abfallsack, in schaubildlicher Darstellung, 
   Fig. 2 eine Draufsicht auf dem Abfallbehälter nach Fig. 1, und 
   Fig. 3 den Abfallbehälter bei geöffnetem Ausbauchdeckel, ohne innenliegenden Abfallsack, in schaubildlicher Darstellung. 
 



  Der Abfallbehälter hat am oberen Behälterende einen Mündungsrand 1, der aus Mündungsrandteilen 2-7 besteht. Der Mündungsrand 1 ragt       flanschartig vom Behälter weg. Der Behälter hat im Wesentlichen vertikale Behälterwände 8, 9, 10 und 11. Im dargestellten Ausführungsbeispiel des Abfallbehälters ist dieser so gestaltet, dass er dazu bestimmt ist, in einem Schrank nach vorn schwenkbar angeordnet zu werden, so wie es durch die CH-PS 670 240 bekannt ist. Die Behälterseite 8 ist somit die Rückwand, und die Behälterseite 10 ist die Frontseite. Wird ein nicht dargestellter Abfallsack in den Abfallbehälter eingesetzt, so wird die Mündung des Abfallsackes über den Mündungsrand 1 gestülpt. 



  Der Abfallbehälter hat einen Ausbauchdeckel 12, der sich in den Fig. 1 und 2 im geschlossenen Zustand und sich in Fig. 3 im geöffneten Zustand befindet. Die eine Deckellängsseite ist mit zwei Scharnierteilen 13 versehen, die zusammen mit Scharnierteilen 14 der Behälter-Vorderseite 10 zwei im Abstand voneinander liegende Scharniere bilden, um die der Ausbauchdeckel 12 schwenkbar ist. Die andere Deckellängsseite trägt einen Teil des Mündungsrandes 1, so dass beim Schliessen des Ausbauchdeckels 12 der Mündungsrand 1 als Ganzes gebildet wird. 



  Der Abfallbehälter besteht also aus dem Ausbauchdeckel 12 und dem übrigen Abfallbehälterteil. Letzterer hat in der Draufsicht einen U-förmigen Mündungsrandteil 2, 6 und 7. Der geschlossene Ausbauchdeckel 12 hat in der Draufsicht ebenfalls einen U-förmigen Mündungsrandteil 3, 4 und 5. Die Schenkel 3, 5 des U-förmi gen Mündungsrandteiles vom Ausbauchdeckel 12 sind kürzer also die Schenkel 2, 6 des U-förmigen Mündungsrandteiles vom übrigen Abfallbehälterteil (Fig. 2). 



  Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Ausbauchdeckel 12 einen an seinem Mündungsrandteil 3, 4 und 5 anschliessenden, einschnürenden Halsabschnitt 15 aufweist zum Aufnehmen des Randes eines nicht dargestellten innenliegenden Abfallsackes. Aus den Fig. 1 und 3 ist ersichtlich, dass der Ausbauchdeckel 12 am Scharnier 13, 14 nach oben und nach vorn schwenkbar ist zum \ffnen des Ausbauchdeckels. 



  Die Arbeitsweise mit dem erfindungsgemässen Abfallbehälter ist folgendermassen: Es wird z.B. ein 35 Liter-Abfallsack in den Abfallbehälter eingesetzt, und bei geschlossenem Ausbauchdeckel passt der Rand des Abfallsackes straff über den Mündungsrand 1 des Behälters. Der gut gefüllte Abfallbehälter kann sich an der Vorderseite stark ausbauchen, da er an der Vorderseite 10 des Behälters anliegen kann. Ist der Abfallbehälter ganz voll, wird der Abfallsack an seinem Rand von Hand erfasst, und nach oben aus dem Abfallbehälter gezogen, wobei bei diesem Nachobenziehen des Abfallsackes selbsttätig der Ausbauchdeckel in die Lage nach Fig. 3 geschwenkt, also geöffnet wird.

   Es kann aber auch so vorgegangen werden, dass zuerst der Rand des vollen Abfallsackes vom Mündungsrandteil 3, 4 und 5 weggenommen wird, dann der Ausbauchdeckel vom Hand in die Lage nach Fig. 3 geschwenkt wird und dann erst der volle Abfallsack aus dem Abfallbehälter nach oben herausgezogen wird. 



  Der erfindungsgemässe Abfallbehälter ist nicht nur zum Einbau in den Schrank einer Kücheneinrichtung bestimmt, der Abfallbehälter kann auch frei im Raum stehen. Weiterhin muss der erfindungsgemässe Abfallbehälter nicht eine rechteckige Behälterquerschnittsfläche aufweisen, er kann z.B. auch eine runde Querschnittsfläche haben. In diesem Fall ist dann auch der Mündungsrand des Abfallbehälters rund und der Mündungsrandteil des  Ausbauchdeckels liegt auf einer Kreisbahn. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn der Ausbauchdeckel nur mittels eines Scharniers am übrigen Abfallbehälterteil schwenkbar angelenkt ist. Natürlich kann der Abfallbehälter z.B. auch eine ovale Behälterquerschnittsfläche haben. 

Claims (7)

1. Abfallbehälter, mit einem am oberen Behälterende vorhandenen Mündungsrand (1), der zum Überstülpen des Randes eines innenliegenden Abfallsackes dient, gekennzeichnet durch einen Ausbauchdeckel (12), der an einer Deckellängsseite (10) mit zumindest einem Scharnierteil (13, 14) versehen ist, zum schwenkbaren Anlenken am übrigen Abfallbehälterteil, und an der gegenüberliegenden, anderen Deckellängsseite einen Teil (3, 4, 5) des Mündungsrandes (1) trägt, zum Schliessen des Ausbauchdeckels (12) und damit Bilden des Mündungsrandes (1) als Ganzes.
2. Abfallbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der am übrigen Abfallbehälterteil vorhandene Scharnierteil (14) für den am Ausbauchdeckel (12) vorhandenen Scharnierteil (13) sich an der Abfallbehälter-Vorderseite (10) befindet.
3.
Abfallbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausbauchdeckel (12) am Scharnier (13, 14) nach oben und nach vorn schwenkbar ist zum \ffnen des Ausbauchdeckels.
4. Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der übrige Abfallbehälterteil in der Draufsicht einen U-förmigen Mündungsrandteil (2, 6, 7) aufweist, und dass der geschlossene Ausbauchdeckel (12) in der Draufsicht ebenfalls einen U-förmigen Mündungsrandteil (3, 4, 5) aufweist, und dass die Schenkel (3, 5) des U-förmigen Mündungsrandteiles vom Ausbauchdeckel (12) kürzer sind als die Schenkel (2, 6) des U-förmigen Mündungsrandteiles vom übrigen Abfallbehälterteil.
5. Abfallbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausbauchdeckel (12) mit zwei im Abstand voneinander liegenden Scharnierteilen (13) versehen ist.
6.
Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausbauchdeckel (12) einen an seinem Mündungsrandteil (3, 4, 5) anschliessenden, einschnürenden Halsabschnitt (15) aufweist zum Aufnehmen des Randes eines Abfallsackes.
7. Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 16, dadurch gekennzeichnet, dass sein Mündungsrand (1) flanschartig vom Behälter wegragt.
CH352495A 1995-12-13 1995-12-13 Abfallbehaelter. CH689828A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1614642A1 (de) * 2004-07-08 2006-01-11 A. & J. Stöckli AG Vorrichtung zum Halten eines Sacks, insbesondere eines Kehrrichtsacks

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Date Code Title Description
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Owner name: A. & J. STOECKLI AG

Free format text: A. & J. STOECKLI AG#ENNETBACHSTRASSE 40#8754 NETSTAL (CH) -TRANSFER TO- A. & J. STOECKLI AG#ENNETBACHSTRASSE 40#8754 NETSTAL (CH)

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