CH690159A5 - Eckmöbeleinheit mit eingesetztem Drehgestell. - Google Patents

Eckmöbeleinheit mit eingesetztem Drehgestell. Download PDF

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CH690159A5
CH690159A5 CH71796A CH71796A CH690159A5 CH 690159 A5 CH690159 A5 CH 690159A5 CH 71796 A CH71796 A CH 71796A CH 71796 A CH71796 A CH 71796A CH 690159 A5 CH690159 A5 CH 690159A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
door element
guide
furniture unit
axis
cabinet
Prior art date
Application number
CH71796A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Weber
Original Assignee
Peka Metall Ag
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B49/00Revolving cabinets or racks; Cabinets or racks with revolving parts
    • A47B49/004Cabinets with compartments provided with trays revolving on a vertical axis
    • A47B49/006Corner cabinets

Landscapes

  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Eckmöbeleinheit mit eingesetztem Drehgestell gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Eckmöbeleinheiten sind bekannt. So zeigt beispielsweise die EP-A 0 477 526 eine derartige Einrichtung, bei welcher das Türelement beim Öffnen über Verschiebemittel gegen die Achse hin translativ verschiebbar ist, wodurch der Gegenführungsteil freigegeben wird, und dann zusammen mit den Ablagen um die Achse drehbar ist.
Wegen des Spiels, das die Verschiebeelemente und der Gegenführungsteil in seiner Führung aufweisen müssen, damit das Türelement problemlos in seine geschlossene Lage gelangen kann, was selbsttätig mittels Federkraft erfolgen soll, und weil der Abstand zwischen der Achse und dem Gegenführungsteil wegen der Platzverhältnisse relativ klein ist, ist das Türelement während des Öffnungsund Schliessvorgangs und in seiner geschlossenen Stellung nicht exakt positioniert. Demzufolge ist auch eine Justierung des Türelementes bezüglich seiner benachbarten Möbelkanten, da diese einerseits durch Einstellen bezüglich des Trägerrahmens und andererseits durch Einjustierung des Gegenführungsteils erfolgt, nicht in einfacher Weise erreichbar. Insbesondere können beim Schliessvorgang Schläge entstehen, die zur Folge haben können, dass das Türelement an dessen benachbarten Möbelkanten anstösst und es zu Beschädigungen kommen kann.
Des Weiteren kann das Türelement in seinem geschlossenen Zustand nicht spielfrei arretiert werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Eckmöbeleinheit derart zu verbessern, dass das Türelement während seines Öffnungsund insbesondere seines Schliessvorgangs zusätzlich geführt und in der die Zugangsöffnung ver-schliessenden Position praktisch spielfrei arretiert ist und die Möglichkeit einer zusätzlichen Justierung direkt am Türelement gegeben ist.
Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe durch die in der Kennzeichnung des Anspruches 1 angegebenen Merkmale.
Mit dieser Ausstattung wird erreicht, dass das Türelement in der die Zugangsöffnung verschlies-senden Position spielfrei arretiert und die Führung während dem Öffnungs- und Schliessvorgang optimal ist.
In vorteilhafter Weise sind die Führungselemente, die mit den Führungsmitteln zusammenwirken, verstellbar mit dem Türelement verbunden. Damit lässt sich eine exakte Justierung des sich in der die Zugangsöffnung verschliessenden Position befindenden Türelementes verwirklichen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass beide Führungsmittel insbesondere eine Biegung und einen daran anschliessenden Bereich aufweisen, der von der Wand weg verläuft. In der die Zugangsöffnung verschliessenden Position des Türelementes kommen die Führungsrollen in diese Biegungen der Führungsmittel zu liegen, während die von der Wand weg verlaufenden Bereiche der Führungsmittel zusammen die Funktion eines Trichters haben, welcher beim Schliessen des Türelementes die Führungsrollen zur Anlage mit der entsprechenden Biegung der Führungsmittel leitet. Dadurch wird ein optimaler Schliessvorgang erreicht, das Öffnen des Türelementes wird ebenfalls problemlos ermöglicht.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die beiden Führungsmittel aus je einem Profil bestehen, die sich im Wesentlichen über die ganze Höhe des schrankförmigen Bauteils erstrecken. Neben dem Vorteil, dass die Führungselemente dadurch in beliebiger Höhenlage am Türelement befestigt werden können, ergibt sich auch in ästhetischer Hinsicht eine optimale Abdeckung der Seitenwände im schrankförmigen Bauteil.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 in schematischer und räumlicher Darstellung eine erfindungsgemässe Eckmöbeleinheit mit einem Türelement in der verschliessenden Position;
Fig. 2 in gleicher Ansicht die Eckmöbeleinheit gemäss Fig. 1 mit verschwenktem und translativ gegen die Achse hin bewegtem Türelement;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die untere Linearführung mit der Steuerkurve;
Fig. 4 eine Ansicht eines am Türelement angebrachten Führungselementes und dem zugehörigen Führungsmittel;
Fig. 5 eine Seitenansicht auf das Führungselement gemäss Fig. 4;
Fig. 6 eine schematische Ansicht von oben auf die Eckmöbeleinheit gemäss Fig. 1 und 2 mit dargestelltem Bewegungsablauf des Türelementes während der Öffnungsphase.
Fig. 7 eine Draufsicht auf ein in den schrankförmigen Bauteil eingesetztes Führungsmittel, das aus einem Profil besteht, welches sich über die gesamte Höhe des schrankförmigen Bauteils erstreckt; und
Fig. 8 eine Schnittdarstellung durch das Profil gemäss Fig. 7.
Die Eckmöbeleinheit 1 besteht, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, aus einem einen Winkel bildenden schrankförmigen Bauteil 2. Der Winkel kann dabei 90°, 120° oder ein anderer sein. Die Eckmöbeleinheit 1 wird normalerweise in eine Ecke eines Raumes gestellt, so dass der hintere Eckbereich 3 des schrankförmigen Bauteiles 2 durch Raumwände verdeckt wird. An beiden Seiten 4 und 5 sind an die Eckmöbeleinheit 1 als Fortsetzung weitere Schrankteile 6 bzw. 7 angesetzt. Dadurch ist ein Zugang in den Innenbereich der Eckmöbeleinheit 1 nur über den vorderen Eckbereich 8 möglich. In den Fig. 1 und 2 ist die obere Abdeckung der Eckmöbeleinheit 1 aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen worden.
Der vordere Eckbereich 8, der als Zugangsöffnung zum Innenraum der Eckmöbeleinheit 1 dient, ist durch ein Türelement 9 verschlossen, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Im hier dargestellten Ausfüh5
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rungsbeispiel besteht dieses Türelement 9 aus zwei fest miteinander verbundenen, rechtwinklig zueinan-derstehenden ebenen Türflügeln 10 und 11. Je nachdem, wie der vordere Eckbereich 8 mit der Zugangsöffnung der Eckmöbeleinheit 1 ausgestaltet ist, kann das Türelement 9 eine andere Form aufweisen, beispielsweise eine gewölbte Fläche, mehrere fest miteinander verbundene Ebenen als Teil eines Polyeders, zwei fest miteinander verbundene Türflügel, deren Winkel zueinander ungleich 90° ist, usw.
Das Türelement 9 ist um eine senkrecht im schrankförmigen Bauteil 2 im Bereich der Zugangsöffnung angebrachte Achse 12 verdrehbar. Ebenfalls um diese Achse 12 verdrehbar sind zwei tab-larförmige Ablagen 13 und 14, die kreisförmig gestaltet sind. Sie sind bei konkav ausgeführten Türelementen je mit einem sektorförmigen Ausschnitt versehen, in welchen das Türelement 9 zu stehen kommt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist das Türelement 9 über eine obere Linearführung 15 und eine untere Linearführung 16 mit der Achse 12 verbunden. In vorteilhafter Weise sind die beiden Linearführungen 15 und 16 jeweils unter der entsprechenden tablar-förmigen Ablage 13 bzw. 14 platziert.
Auf den Bodenteil 17 des schrankförmigen Bauteils 2 ist eine scheibenförmige Steuerkurve 18 aufgesetzt und mit diesem fest verbunden. Diese scheibenförmige Steuerkurve 18 dient gleichzeitig als untere Befestigung für die Achse 12. Das obere Ende der Achse 12 ist in bekannter, nicht dargestellter Weise mit der nicht gezeigten Abdeckung verbunden.
Beim Verschwenken des Türelementes 9 und demzufolge beim Öffnen der Zugangsöffnung bewirkt die entsprechend geformte Steuerfläche der Steuerkurve 18, wie später noch beschrieben wird, und eine an der unteren Linearführung 16 angebrachte Rolle 19, die auf der Steuerfläche der Steuerkurve 18 abrollt, dass das Türelement 9 über die Linearführung 15 und 16 gegen die Achse 12 hin bewegt wird. Dadurch entsteht beim Weiterschwenken des Türelementes 9 zwischen dessen nachlaufendem Kantenbereich 20 und der Seite 5 des angrenzenden Schrankteiles 7 ein Zwischenraum, wodurch die Finger nicht eingeklemmt werden können.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, besteht die untere Linearführung 16, die zum Teil im Schnitt dargestellt ist, aus zwei ineinanderschiebbaren Führungsteilen 21 und 22. Der eine Führungsteil 21 ist fest mit dem Türelement 9 verbunden, während der andere Führungsteil 22 an der Achse 12 und um diese schwenkbar befestigt ist. Beide Führungsteile 21 und 22 bestehen jeweils aus einem U-Profil, deren Schenkel mit Führungen 23 ausgestattet sind, die die Form von Kugelbahnen aufweisen, wodurch die beiden Führungsteile 21 und 22 gegenseitig in Längsrichtung praktisch spielfrei und leichtgängig verschiebbar sind.
Der mit dem Türelement 9 verbundene Führungsteil 21 weist auf seiner dem Türelement 9 abgewandten Seite eine Verlängerung 24 auf, die über die Achse 12 vorsteht. An der Unterseite dieser Verlängerung 24 ist die Rolle 19 frei drehbar befestigt. Diese Rolle 19 rollt beim Verdrehen des Türelementes 9 um die Achse 12 auf einer umfangs-seitigen Steuerfläche 25 der scheibenförmigen Steuerkurve 18 ab.
In der in Fig. 3 dargestellten Lage befindet sich das Türelement 9 in der die Zugangsöffnung verschliessenden Position. Um diese Position erreichen zu können, weist die Steuerkurve 18 eine Einbuchtung 26 auf. Damit die Rolle 19 in diese Einbuchtung 26 einfährt, und damit der Führungsteil 21 mit dem daran befestigten Türelement 9 in die ver-schliessende Position, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, gelangen kann, ist zwischen dem Führungsteil 21 und dem an der Achse drehbar befestigten Führungsteil 22 in bekannter Weise eine nicht dargestellte Zugfeder eingesetzt.
Die Eindringtiefe der Rolle 19 in die Einbuchtung 26 und demzufolge der Abstand des Türelementes 9 in der verschliessenden Position kann über einen verstellbaren Anschlag 28 in Form einer auf der Verlängerung 24 des Führungsteiles 21 verdrehbaren und fixierbaren Schraube 29 eingestellt werden. Hierzu ist die Schraube 29 am der Achse 12 zugewandten Ende mit einem dämpfenden Anschlagstück 30 ausgestattet, welches auf der Achse 12 zur Anlage kommt.
Um eine Längsverschiebung des Führungsteiles 21, der mit dem Türelement 9 verbunden ist, zu ermöglichen, weist der Führungsteil 21 im Bereich der Achse 12 eine schlitzförmige Ausnehmung 31 auf. Am dem Türelement 9 zugewandten Ende dieser Ausnehmung 31 ist am Führungsteil 21 eine Gegenrolle 32 frei drehbar angebracht, deren Funktion später noch beschrieben wird.
Zwischen den Führungsteilen 21 und 22 (Fig. 3) und dem Türelement 9 ist jeweils ein Zwischenteil 33 eingesetzt, welche in bekannter Weise mit Verstellmitteln ausgestattet sind, so dass das Türelement 9 in seiner verschliessenden Position bezüglich des schrankförmigen Bauteiles 2, in horizontaler und in vertikaler Richtung, justiert werden kann. Die Zwischenstücke 33 sind mit einem Halteteil 35 ausgestattet, der an die Form des Türelementes 9 an-gepasst ist.
Der Führungsteil 22 ist mittels einer Lagerhülse 38 um die Achse 12 drehbar gelagert. In der in Fig. 3 dargestellten Lage des Führungsteiles 21 bezüglich des Führungsteiles 22, d.h. wenn das Türelement 9 sich in der verschliessenden Position befindet, liegt die Rolle 19 in der Einbuchtung 26 der Steuerkurve 18. Das dämpfende Anschlagstück 30 liegt an der Achse 12 bzw. der Lagerhülse 38 an, wodurch die Lage des Türelementes 9 festgelegt ist.
Beim Öffnen des Türelementes 9 und demzufolge beim Verdrehen um die Achse 12 wird der Führungsteil 21 bezüglich des Führungsteiles 22 derartig längsverschoben, dass die Rolle 19 aus der Einbuchtung 26 ausgehoben wird, bis sie auf die umfangsseitige Steuerfläche 25 der Steuerkurve 18 aufliegt. Dieser Vorgang erfolgt entgegen der Federkraftwirkung der Zugfeder. Die Gegenrolle 32 kommt hierbei zur Anlage mit der Lagerhülse 38. Dadurch wird vermieden, dass die Rolle 19 von der Steuerfläche 25 abgehoben wird.
Das Führungselement 50, welches am Türele-
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merit 9 befestigt ist, besteht, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, aus einer als Träger wirkenden Platte 51, an welcher eine Drehachse 52 befestigt ist, um welche eine Führungsrolle 53 drehbar gelagert ist. Die Platte 51 ist mit Längsschlitzen 54 versehen, durch welche Schrauben 55 geführt sind, die in die Halterung, welche als Winkel 56 ausgebildet ist, geschraubt sind. Der Winkel 56 ist am Türelement 9 befestigt. Diese Befestigung des Führungselementes 50 erfolgt auf etwa halber Höhe des Türelementes 9, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Das Führungselement 50 und insbesondere deren Führungsrolle 53 wirkt jeweils mit einem Führungsmittel 57 zusammen, das am schrankförmigen Bauteil 2 (Fig. 1 und 2) befestigt ist.
Das Führungsmittel 57, das in diesem Ausführungsbeispiel aus einer Schiene gebildet ist, welche die Form eines Flachprofiles aufweist, besteht, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, aus einem ersten Bereich
58 der im Wesentlichen parallel zur Wand des schrankförmigen Bauteils 2 verläuft, aus einem zweiten Bereich 59, der die Form einer Biegung aufweist und aus einem dritten Bereich 60, der von der Wand weg verläuft.
In Fig. 6 ist das Türelement 9 mit den ausgezogenen Linien in der die Zugangsöffnung des schrankförmigen Bauteils 2 verschliessenden Position dargestellt. Die Rolle 19 befindet sich hierbei in der Einbuchtung 26 der Steuerkurve 18. In diesem Zustand liegen die Führungsrollen 53 der Führungselemente 50 in der Biegung des zweiten Bereiches
59 der entsprechenden Führungsmittel 57. Hierbei ist das Türelement 9 spielfrei arretiert. Zum Öffnen des Türelementes 9 und demzufolge zum Verdrehen um die Achse 12 wird das Türelement 9 über den Führungsteil 21 gegen die Achse 12 hin verschoben, wodurch die Rolle 19 aus der Einbuchtung 26 gelangt, wie durch die strichpunktierte Position 41 angegeben ist.
Während diesem Verschieben laufen die Führungsrollen 53 aus der Biegung des zweiten Bereiches 59 der Führungsmittel 57. Da das Weglaufen des dritten Bereiches 60 der Führungsmittel 57 weniger steil erfolgt als die Bewegung der Führungsrollen 53 beim Verschieben des Türelementes 9 gegen die Achse 12 hin, werden diese freigegeben.
Wenn die Rolle 19 den ersten Umfangsbereich 45 der Steuerkurve 18 erreicht hat, der konzentrisch zur Achse 12 liegt, wie durch die strichlierte Position dargestellt ist, führt das Türelement 9 beim Durchfahren des Innenraumes des schrankförmigen Bauteiles 2 eine Bewegung aus, die die Form eines Kreisbogens 47 aufweist, der ebenfalls strichliert dargestellt ist. Dadurch ergibt sich zwischen dem nachlaufenden Kantenbereich 48 des Türelementes 9 und der Seite 5 des Schrankteiles 7 ein Zwischenraum, wodurch das Einklemmen der Finger vermieden wird.
Beim Verschliessen der Zugangsöffnung läuft die Rolle 19 selbstständig durch die Kraftwirkung der nicht dargestellten Feder in die Einbuchtung 26 ein, wodurch das Türelement 9 ebenfalls selbstständig in die verschliessende Position gebracht wird. Hierbei werden die Führungsrollen 53 durch den dritten
Bereich 60 der Führungselemente, die als Trichter wirken, in die jeweilige Biegung des zweiten Bereiches 59 gebracht, wo sie zur Anlage kommen und das Türelement 9 wiederum spielfrei arretieren.
Selbstverständlich kann der Öffnungsvorgang des Türelementes 9 auch in der entgegengesetzten Richtung zum in Fig. 5 dargestellten und dazu beschriebenem Ablauf erfolgen, wobei dieser Ablauf symmetrisch vor sich geht.
Die obere Linearführung 15, die aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist gleich aufgebaut, wie die untere Linearführung 16, besteht aber lediglich aus den beiden Führungsteilen 21 und 22, wobei der Führungsteil 21 über Kugelbahnführungen bezüglich des Führungsteiles 22 längsverschiebbar ist. Durch die exakte Führung der Längsverschiebung ist es nicht erforderlich, bei dieser oberen Linearführung ebenfalls Steuerungsmittel vorzusehen; ein exaktes Verschieben des Türelementes 9 ist auch so gewährleistet.
Wie aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, kann das Führungsmittel 57 auch aus einem Profil 61 gebildet sein, das sich über die gesamte Höhe des schrankförmigen Bauteils 2 erstreckt. Dieses Profil 61 weist ebenfalls einen ersten Bereich 58, der im Wesentlichen parallel zur Wand des schrankförmigen Bauteils 2 verläuft und an der Wand des benachbarten Schrankteils anliegt, einen zweiten Bereich 59, der als Biegung ausgebildet ist, und einen dritten Bereich 60 auf, der von der Wand wegläuft. Die Funktionsweise dieses Profils entspricht derjenigen der Schiene, wie weiter oben beschrieben wurde.
Dieses Profil 61 kann als Hohlprofil ausgebildet sein und beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Es wird mit einer angeformten Lasche 62 an der zurückversetzten Wand des schrankförmigen Bauteils befestigt, z.B. angeschraubt. Dadurch wird die Kante dieser zurückversetzten Wand des schrankförmigen Bauteils 2 in optimaler und ästhetisch ansprechender Weise abgedeckt. Das mit diesem Profil zusammenwirkende Führungselement 50 kann in praktisch beliebiger Höhe am Türelement 9 befestigt werden.
Mit dieser erfindungsgemässen Einrichtung wird in einfacher Weise ein spielfreies Arretieren des Türelementes erreicht, wobei die Form des Türelementes praktisch beliebig gewählt werden kann. Dabei kann die Feinjustierung des Türelementes 9 durch das Einstellen der Führungsrollen 53 erreicht werden, was durch Verschieben der Platte 51 mit deren Längsschlitzen 54 erfolgt.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Eckmöbeleinheit (1) mit eingesetztem Drehgestell, bestehend aus einem einen Winkel bildenden, schrankförmigen Bauteil (2), welcher einen vorderen Eckbereich (8) aufweist, der als Zugangsöffnung ausgebildet ist, die mit einem Türelement (9) ver-schliessbar ist, wobei das Drehgestell mindestens eine um eine im Wesentlichen senkrecht im schrankförmigen Bauteil (2) und im Bereich der Zugangsöffnung angebrachten Achse (12) verdrehbare Ablage umfasst, und das Türelement (9) zusammen
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mit der mindestens einen Ablage mitdreht und über Verschiebemittel (15,16) mit der Achse (12) verbunden ist, durch welche das Türelement (9) beim Verdrehen mit der Ablage (13, 14) aus der die Zugangsöffnung verschliessenden Position während einer ersten Verdrehphase durch Steuermittel (18, 19) gegen die Achse (12) hin translativ verschiebbar ist und während mindestens einer weiteren Verdrehphase durch die Steuermittel (18,19) in dieser Lage gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Türelement (9) an den beiden seitlichen Randbereichen mit mindestens einem Führungselement
(50) ausgestattet ist, welches mit am schrankförmigen Bauteil angebrachten Führungsmitteln (57) zusammenwirkt, wodurch das Türelement (9) während dem Öffnungs- und Schliessvorgang zusätzlich geführt ist.
2. Eckmöbeleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Führungselement (50) aus einer um eine im Wesentlichen parallel zur Achse (12) stehende Drehachse (52) verdrehbaren Führungsrolle (53) besteht, und die Drehachse (52) auf einem Träger (51) befestigt ist, der mit einer Halterung (56), die am Türelement (9) befestigt ist, einstellbar verbunden ist.
3. Eckmöbeleinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einer Platte
(51) besteht, welche mit Längsschlitzen (54) versehen ist und die mit der Halterung (56) verschraubt ist, welche die Form eines Winkels aufweist.
4. Eckmöbeleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel (57) im Wesentlichen einen ersten Bereich (58), der im Wesentlichen parallel zur Wand des schrankförmigen Bauteils (2) verläuft, einen eine Biegung aufweisenden zweiten Bereich (59) und einen an die Biegung anschliessenden dritten Bereich (60) umfasst, der von der Wand weg verläuft.
5. Eckmöbeleinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegung des zweiten Bereichs (59) der Führungsmittel (57) einen Krümmungsradius aufweist, der im Wesentlichen dem Radius der Führungsrolle (53) entspricht.
6. Eckmöbeleinheit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der die Zugangsöffnung verschliessenden Position des Türelementes (9) die Führungsrollen (53) in die entsprechende Biegung des zweiten Bereichs (59) des jeweiligen Führungsmittels (57) zu liegen kommen.
7. Eckmöbeleinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseits des Türelementes (9) am schrankförmigen Bauteil (2) angebrachten Führungsmittel (57) mit ihrem dritten Bereich (60) beim Schliessen des Türelementes (9) für die entsprechenden Führungsrollen (53) gemeinsam die Funktion eines Trichters haben.
8. Eckmöbeleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel (57) aus einer Schiene besteht, welche aus einem Flachprofil durch Biegung gebildet ist.
9. Eckmöbeleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel (57) aus einem Profil (61) besteht, das sich im Wesentlichen über die ganze Höhe des schrankförmigen Bauteils (2) erstreckt.
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CH71796A CH690159A5 (de) 1995-03-30 1996-03-19 Eckmöbeleinheit mit eingesetztem Drehgestell.

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CH90095 1995-03-30
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1121879A3 (de) * 2000-02-01 2004-05-26 Vauth-Sagel GmbH & Co. Grundstücksverwaltung Türbeschlag an einem Drehschrankeinbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1121879A3 (de) * 2000-02-01 2004-05-26 Vauth-Sagel GmbH & Co. Grundstücksverwaltung Türbeschlag an einem Drehschrankeinbau

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