CH690279A5 - Zylinderschloss. - Google Patents

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CH690279A5
CH690279A5 CH01873/96A CH187396A CH690279A5 CH 690279 A5 CH690279 A5 CH 690279A5 CH 01873/96 A CH01873/96 A CH 01873/96A CH 187396 A CH187396 A CH 187396A CH 690279 A5 CH690279 A5 CH 690279A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
housing
central part
cylinder lock
connecting bridge
Prior art date
Application number
CH01873/96A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Amon
Original Assignee
Evva Werke
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/04Casings of cylinder locks
    • E05B9/045Modular casings for adjusting the length of cylinder locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/16Use of special materials for parts of locks
    • E05B15/1614Use of special materials for parts of locks of hard materials, to prevent drilling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss, das zwei Zylindergehäuse, oder anstelle des zweiten Zylindergehäuses ein Montageteil umfasst, wobei das oder die Zylindergehäuse als Rundzylindergehäuse ausgebildet sind und jeweils einen davon radial abstehenden Befestigungsflansch zur Ausbildung einer Verbindungsbrücke aufweisen, wobei die Verbindungsbrücke einen Mittelteil umfasst, der eine Stulpschraubenbohrung aufweist und wenigstens an einer Seite einen Halteschaft trägt, der in einer Haltebohrung des zugehörigen Zylindergehäuses steckt. Der Art nach handelt es sich um ein Zylinderschloss gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. 



  Solche Zylinderschlösser weisen in bekannter Weise eine Verbindungsbrücke aus härterem Werkstoff auf, um z.B. das eine Zylindergehäuse mit einem zweiten Zylindergehäuse zur Herstellung eines Doppelzylinderschlosses oder Doppelschliesszylinders zu verbinden. Es kann auch ein Zylindergehäuse mit einem Montageteil zu einem sogenannten Halbzylinder verbunden werden. Die Verbindungsbrücke weist stets eine Stulpschraubenbohrung auf. 



  Zylinderschlösser der genannten Art sind in ähnlicher Form Stand der Technik und es wird beispielsweise auf die CH-PS 679 169 und die EP 0 438 654 A2 verwiesen. Mit solchen aus Einzelteilen zusammensetzbaren Doppelzylinderschlössern oder Doppelschliesszylindern ist es möglich, die Längen der Zylinder und die Lage der Stulpschraubenbohrung den jeweiligen Türabmessungen anzupassen. 



  Weiters ist es aus der EP 022 233 A1 bekannt geworden, die Verbindungsbrücke durch einen Mittelteil zu bilden, der die Stulpschraubenbohrung aufnimmt und mittels Schäften in Haltebohrungen der Stegteile eingreift, wodurch die beiden Zylindergehäuse, oder ein Zylindergehäuse mit einem Montageteil, fest verbunden werden können. Diese Druckschrift offenbart  aber keine Verlängerungsmöglichkeit für die Zylindergehäuse und betrifft keine Rundzylinderschlösser. 



  Die bekannten Konstruktionen haben den Nachteil, dass sie entweder kompliziert in der Herstellung und Montage sind, was die Herstellung und Lagerhaltung verteuert oder dass die Stegverbindung zwischen den Zylindergehäusen stabil genug ist, um auch einfachen Einbruchswerkzeugen standzuhalten. 



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Zylinderschlösser nach Art eines Baukastens mit den gewünschten Abmessungen zusammenstellen und auch am Einbauort montieren zu können. Dabei sollen möglichst wenig verschiedene Teile Verwendung finden. Die Konstruktion soll insbesondere für Schlösser, bei denen die Steuer- und Zuhaltungselemente im Kreiszylinderteil liegen, passend sein. Solche Rundzylinderschlösser entsprechen beispielsweise der Norm in der Schweiz. 



  Weiters besteht die Aufgabe, bei einfachster Montage eine genügend feste Verbindungsbrücke herzustellen. 



  Die gestellten Aufgaben werden durch die Merkmale gemäss den Patentansprüchen gelöst. 



  Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen zur Erfindung ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Dabei zeigen: 
 
   Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Gehäuse eines erfindungsgemässen Doppelzylinderschlosses; 
   Fig. 2 eine Ansicht von links und 
   Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 und 
   Fig. 4 die Seitenansicht einer ergänzten Ausführung des Doppelzylinderschlosses, wobei die Einzelteile auseinandergezogen dargestellt sind. 
 



  Gemäss Fig. 1 umfasst das Doppelzylinderschloss zwei Zylindergehäuse 1, 2, in deren Kernbohrungen 3 in üblicher Weise Zylinderkerne drehbar angeordnet sind, die hier nicht dargestellt sind. Die in der Kernbohrung und im Gehäuse vorhandenen Steuer- und Sperrelemente, durch die die Verdrehbarkeit der Zylinderkerne gesteuert ist, sind ebenfalls nicht eingezeichnet und können gemäss Stand der Technik ausgebildet sein. 



  Von den Zylindergehäusen erstrecken sich radial Befestigungsflansche 4, die gemeinsam mit einem Mittelteil 5 die Verbindungsbrücke 6 bilden. Eine Stulpenschraubenbohrung 7 dient zur Aufnahme einer Stulpschraube, mit der das Doppelzylinderschloss bzw. der Doppelschliesszylinder im zugehörigen Türschloss befestigt wird. Ein Schlitz 8 zwischen den beiden Zylindergehäusen 1 und 2 dient der Aufnahme des Schliessbartes, der hier nicht eingezeichnet ist und der gemäss Stand der Technik mit einem der beiden Zylinderkerne auf Drehung gekuppelt sein kann, um das Türschloss zu betätigen. 



  Die Befestigungsflansche 4 und der Mittelteil 5 weisen unten eine Abrundung 9 auf, wie den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist. Die Aussenkontur des Mittelteils 5 ist jener der Befestigungsflansche angepasst. 



  Der Mittelteil 5 weist an seinen beiden Seiten je einen Halteschaft 10 auf, der in einer Haltebohrung 11 des zugehörigen Zylindergehäuses 1 oder 2 steckt. Die Haltebohrung 11 ist im Befestigungsflansch 4 vorgesehen und durchragt diesen. Gewindebohrungen 12 sind dafür vorgesehen, Befestigungsschrauben für die zugehörigen Schlossrosetten aufzunehmen. 



  Die Stirnfläche 13 des Befestigungsflansches 4 ist gegenüber der Stirnfläche 14 des Zylindergehäuses zurückgesetzt. 



  Dadurch ist eine Auflageschulter 15 gebildet, die auf einer  analog ausgebildeten Auflagefläche 16 des Mittelteils 5 abgestützt ist. Dadurch wird eine kompakte und verdrehsichere Verbindung zwischen den Zylindergehäusen und dem Mittelteil 5 hergestellt, die allen Festigkeitsanforderungen genügt. 



  Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, ist die Auflagefläche 16 eine zylindrische Fläche, deren Achse bevorzugt in der Drehachse 17 des Zylinderkerns liegt. 



  In der Stirnfläche 14 des Zylindergehäuses sitzt je eine Gewindebohrung 18 für eine Befestigungsschraube für wahlweise anzuordnende Gehäuseverlängerungshülsen, wie weiter unten beschrieben. Zur Verrastung der Halteschäfte 10 in den Haltebohrungen 11 sind Splinte 19 vorgesehen, die in entsprechende Splintlöcher 20 eingeschlagen werden. Alternativ kann auch eine Schraubverbindung Verwendung finden. 



  Die Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, wobei die Zylindergehäuse durch Gehäuseverlängerungshülsen 21 verlängert werden. Auch der Mittelteil 5 ist verlängert vorgesehen, sodass die Gesamtlänge des Doppelzylinderschlosses und die Lage der Stulpschraubenbohrung 7 der jeweiligen Tür angepasst werden können. Die Befestigung der Gehäuseverlängerungshülsen 21 erfolgt mittels Befestigungsschrauben 22, die Bohrungen 23 durchragen und in die Gewindebohrungen 18 eingeschraubt werden. Weiters weisen die Gehäuseverlängerungshülsen 21 nach unten hin Auflageschultern 24 auf, deren Konturen der Kontur der Auflageschultern 15 entsprechen und eine Abstützung gegenüber der Auflagefläche 16 des Mittelteils bewirken.

   Weiters weisen die Gehäuseverlängerungshülsen 21 abgestufte ringförmige Abschnitte 25 auf, die in ringförmige Nuten 26 etwaiger nachfolgender Gehäuseverlängerungshülsen eingreifen. Durch alle diese konstruktiven Massnahmen kommt es zu einer sehr festen Gehäusekonstruktion und Konstruktion der Ver bindungsbrücke, wobei die Festigkeit bei entsprechender Wahl des Materials für das Mittelteil 5 sogar höher sein kann, als bei einer einstückigen Ausbildung des Gehäuses. 



  Durch einfachen Austausch des Mittelteils 5 und entsprechender Wahl der Gehäuseverlängerungshülsen 21 kann jede beliebige Anordnung rasch und einfach hergestellt werden. Die Zahl der Lagerteile ist begrenzt. Es versteht sich von selbst, dass zusätzlich zu den hier dargestellten Teilen auch der Zylinderkern entsprechend ausgebildet sein muss. So sind Kernverlängerungsteile vorzusehen, die die Drehbewegung vom Zylinderkern auf den Sperrnasenring übertragen und die Kupplungsfunktion bewirken. 



  Zur Herstellung von Halbzylindern, wie sie z.B. bei elektrischen Schaltschlössern eingesetzt werden, kann eines der Zylindergehäuse durch einen Montageteil ersetzt werden, der einen entsprechenden Befestigungsflansch 4 und eine Lagerung für den Schliessbart aufweisen muss. 

Claims (6)

1. Zylinderschloss, das zwei Zylindergehäuse (1, 2), oder anstelle des zweiten Zylindergehäuses (1, 2) ein Montageteil umfasst, wobei das oder die Zylindergehäuse (1, 2) als Rundzylindergehäuse ausgebildet sind und jeweils einen davon radial abstehenden Befestigungsflansch (4) zur Ausbildung einer Verbindungsbrücke (6) aufweisen, wobei die Verbindungsbrücken einen Mittelteil (5) umfasst, der eine Stulpschraubenbohrung (7) aufweist und wenigstens an einer Seite einen Halteschaft (10) trägt, der in einer Haltebohrung (11) des zugehörigen Zylindergehäuses (1, 2) steckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebohrung (11) im Befestigungsflansch (4) vorgesehen ist und diesen durchragt, dass die Stirnfläche (13) des Befestigungsflansches (4) gegenüber der Stirnfläche (14) des Zylindergehäuses (1, 2) zurückgesetzt ist, wodurch eine Auflageschulter (15) gebildet ist,
und dass der Mittelteil (5) eine Auflagefläche (16) aufweist, auf der die Auflageschulter (15) abgestützt ist, und dass weiters in der Stirnfläche (14) des Zylindergehäuses (1, 2) eine Gewindebohrung (18) für eine Befestigungsschraube (22) für wahlweise anzuordnende Gehäuseverlängerungshülsen (21) vorgesehen ist.
2. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (16) des Mittelteiles (5) eine zylindrische Fläche ist, deren Achse bevorzugt in der Drehachse (17) des/der Zylinderkerne liegt.
3. Zylinderschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (5) mit seiner Aussenabmessung der Form des Befestigungsflansches (4) angepasst ist.
4.
Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei zur Verlängerung des Zylindergehäuses ein oder mehrere Gehäuseverlängerungshülsen (21) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseverlängerungshülsen (21) eine Stützfläche (24) aufweisen, die mit der Auflageschul ter (15) fluchtet und auf der Auflagefläche (16) des Mittelteiles (5) abgestützt ist.
5. Zylinderschloss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseverlängerungshülsen (21) mittels der Befestigungsschraube (22) mit dem Zylindergehäuse (1, 2) verschraubbar sind.
6. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteschaft (10) mittels eines Splintes (19) in der Haltebohrung (11) verrastbar ist.
CH01873/96A 1996-07-25 1996-07-25 Zylinderschloss. CH690279A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1795675A3 (de) * 2005-12-09 2010-06-16 Burg-Wächter Kg Vorrichtung zum Ausgleich von Längendifferenzen zwischen einem Zylinderschloss und einem Türblatt
EP3348751A1 (de) * 2017-01-16 2018-07-18 BKS GmbH Elektronischer schliesszylinder

Cited By (3)

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EP1795675A3 (de) * 2005-12-09 2010-06-16 Burg-Wächter Kg Vorrichtung zum Ausgleich von Längendifferenzen zwischen einem Zylinderschloss und einem Türblatt
EP3290622A1 (de) * 2005-12-09 2018-03-07 Burg-Wächter Kg Vorrichtung zum ausgleich von längendifferenzen zwischen einem zylinderschloss und einem türblatt
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