CH690381A5 - Anordnung mit einem Schutzrohr zur Messung mindestens einer Temperatur, wobei im Schutzrohr ein oder mehrere parallele, längliche Temperaturfühler angeordnet sind. - Google Patents

Anordnung mit einem Schutzrohr zur Messung mindestens einer Temperatur, wobei im Schutzrohr ein oder mehrere parallele, längliche Temperaturfühler angeordnet sind. Download PDF

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CH690381A5
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protective tube
coupling plate
coupling
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Jacques Rebetez
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Etheco Europ Thermostat Compan
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  • Air Conditioning Control Device (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung mit einem Schutzrohr zur Messung mindestens einer Temperatur, wobei im Schutzrohr ein oder mehrere parallele, längliche Temperaturfühler angeordnet sind, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1. 



  Die Anordnung wird z.B. in Heizungs- und/oder Klimaanlagen zur Messung verschiedener Temperaturen verwendet. Ein erster und zweiter länglicher Temperaturfühler liefern dabei vorzugsweise je einen Temperatur-Istwert für einen elektronischen oder mechanischen Temperatur-Regelkreis. Dabei wird der Letztere z.B. wirksam, wenn der erstere wegen eines Defektes ausfällt. Ein dritter länglicher Temperaturfühler ist z.B. ein Teil eines Temperaturbegrenzers, der bei einem Ausfall der beiden Temperatur-Regelkreise aus Sicherheitsgründen verhindert, dass die Anlage bei Überschreitung einer vorgegebenen Temperatur weiterarbeitet. Die in diesem Beispiel drei länglichen Temperaturfühler sind in einem relativ kurzen und für alle Temperaturfühler gemeinsamen Schutzrohr untergebracht, welches dem Medium, z.B.

   Wasser, ausgesetzt ist, dessen Temperatur mittels der Temperaturfühler erfasst werden soll. 



  Eine Anordnung der eingangs genannten Art ist bekannt, in der mehrere, z.B. vier, zylinderförmige Temperaturfühler 1 (siehe Fig. 1) jeweils in einem dem betreffenden Temperaturfühler 1 zugehörigen Ankopplungsblech 2 angeordnet sind. Das Letztere ist dabei jeweils parallel zur Längsrichtung des zugehörigen Temperaturfühlers 1 gebogen. Die Ankopplungsbleche 2 sind mit ihrem jeweiligen Temperaturfühler 1 alle in einem gemeinsamen Schutzrohr 3 angeordnet. Das gebogene Ankopplungsblech 2 weist einen profilförmigen Querschnitt sowie eine dem Schutzrohr 3 zugewandte und parallel zu dessen Innenwand verlaufende Seitenwand 2a auf.

   In der in der Fig. 1 dargestellten Anordnung besitzt das Schutzrohr 3 einen kreisringförmigen Querschnitt und der profilförmige Querschnitt des Ankopplungsblechs 2 jeweils eine äussere Gestalt eines Viertelkreissektors, d.h. zwei von drei Seitenwänden des Ankopplungsblechs 2 sind jeweils radial im Schutzrohr 3 und seine dritte Seitenwand 2a jeweils parallel zur Innenseite des Schutzrohrs 3 angeordnet. Die dritte Seitenwand 2a besitzt dann im Querschnitt jeweils die Gestalt eines Viertelkreises. Die vier Temperaturfühler 1 berühren jeweils tangential die drei Seitenwände des ihnen zugehörigen Ankopplungsblechs 2 und besitzen eine grosse und damit für Regelkreise ungünstige thermische Zeitkonstante, da eine Seitenwand des Ankopplungsblechs 2, nämlich dessen dritte Seitenwand 2a, jeweils zwischen dem Schutzrohr 3 und dem Temperaturfühler 1 angeordnet ist und mit erwärmt werden muss.

   D.h. eine grössere Masse ist zu erwärmen, was wegen der Trägheit eine grössere thermische Zeitkonstante ergibt. Ausserdem ist nur eine geringe Ankopplungskraft zwischen dem Schutzrohr 3 und den Temperaturfühlern 1 vorhanden, was wegen dem schlechten thermischen Kontakt die thermische Zeitkonstante weiter erhöht. 



  Bekannt ist ebenfalls eine Anordnung, in der z.B. vier Temperaturfühler 1 je einen viertelkreissektorförmigen Querschnitt aufweisen und ohne Ankopplungsblech je ein Viertel eines Schutzrohrs 3 voll ausfüllen (siehe Fig. 2). Dabei sind zwei der drei Seitenwände der Temperaturfühler 1 jeweils radial im Schutzrohr 3 und ihre dritte Seitenwand 1a jeweils parallel zur Innenwand des einen kreisringförmigen Querschnitt aufweisenden Schutzrohrs 3 angeordnet, wobei die dritte Seitenwand 1a einen mehr oder weniger guten Kontakt mit dem Schutzrohr 3 besitzt. Da keine Ankopplungskraft zwischen dem Schutzrohr 3 und den Temperaturfühlern 1 vorhanden ist, besitzen die Letzteren in dieser Anordnung ebenfalls eine grosse thermische Zeitkonstante. Sie sind ausserdem teuer und schwierig herzustellen. 



  Ausserdem ist eine Anordnung bekannt, in der mehrere, z.B. drei, zylinderförmige Temperaturfühler 1 mit je einem kreisförmigen Querschnitt ohne Ankopplungsblech in einem Schutzrohr 3 mit einem kreisringförmigen Querschnitt angeordnet sind (siehe Fig. 3). Dabei drückt z.B. eine einzige relativ kompliziert gebogene und für alle Temperaturfühler 1 gemeinsame Feder 4 alle Temperaturfühler 1 nach aussen gegen die Innenwand des Schutzrohrs 3. Die Federfertigung und Federmontage sind relativ kompliziert sowie die Montage und Demontage dieser Anordnung relativ schwierig, da die Feder 4 bei der Demontage im Schutzrohr 3 verbleibt. Dies ist noch komplizierter und schwieriger, wenn statt der einen gemeinsamen Feder 4 mehrere Federn verwendet werden, was auch möglich ist. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einem kurzen Schutzrohr und einem begrenzten Platz, unter Lösung der dann entstehenden Platz- und Montage-Problemen sowie unter Gewährleistung einer einfachen Montage und Demontage der Anordnung, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu verwirklichen, die folgende Vorteile besitzt:
 - Gut, sicher und billig eine kleine thermische Zeitkonstante aufweist, sodass unter anderem die Vorschrift der Norm DIN 3440 erfüllt ist und
 - mit der
 - eine Vormontage in der Fertigung,
 - eine Wiederverwendung eines Teils der Anordnung bei einem einfachen Austausch eines oder mehrerer Temperaturfühler sowie,
 - in einem Servicefall, eine Austauschbarkeit mit den heute bereits bekannten und vorhandenen Anordnungen
 ohne Einschränkung möglich ist. 



  Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. 



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. 



  Es zeigen: 
 
   Fig. 1 einen Querschnitt einer ersten bekannten Anordnung, 
   Fig. 2 einen Querschnitt einer zweiten bekannten Anordnung, 
   Fig. 3 einen Querschnitt einer dritten bekannten Anordnung, 
   Fig. 4 einen Querschnitt einer ersten Variante einer erfindungsgemässen Anordnung, 
   Fig. 5 einen Querschnitt eines Viertels einer zweiten Variante der erfindungsgemässen Anordnung, 
   Fig. 6 einen Querschnitt einer dritten Variante der erfindungsgemässen Anordnung, 
   Fig. 7 einen Querschnitt einer vierten Variante der erfindungsgemässen Anordnung, 
   Fig. 8 einen Querschnitt einer fünften Variante der erfindungsgemässen Anordnung und 
   Fig. 9 einen Querschnitt einer sechsten Variante der erfindungsgemässen Anordnung. 
 



  In den Fig. 1 bis 3 sind die drei in der Beschreibungseinleitung erwähnten und beschriebenen bekannten Anordnungen dargestellt. Mit den bekannten Anordnungen eine kleine thermische Zeitkonstante zu erzielen ist relativ einfach, wenn sehr lange Temperaturfühler 1 mit kleinem Durchmesser in ein sehr langes Schutzrohr 3 untergebracht sind. Aus praktischen Gründen ist jedoch das Schutzrohr 3 in der Regel sehr kurz, z.B. annähernd 100 mm lang, und sein Durchmesser relativ klein, z.B. 20 mm, was einerseits ohne Gegenmassnahmen schlechte thermische Zeitkonstanten und andererseits mit Gegenmassnahmen Platz- und/oder Montage-Probleme ergibt. Aus diesen Gründen besitzt die Anordnung vorzugsweise einen der in den Fig. 4 bis 9 dargestellten erfindungsgemässen Aufbauten, in dem die Temperaturfühler 1 jeweils alle einen aussen runden Querschnitt besitzen. 



  In allen sechs erfindungsgemässen Varianten (siehe Fig. 4 bis Fig. 9) sind in der mit einem Schutzrohr 3 versehenen Anordnung zur Messung mindestens einer Temperatur im Schutzrohr 3 ein oder mehrere parallele längliche Temperaturfühler 1 angeordnet, die mittels einer oder mehrerer länglicher Ankopplungsfedem 5 gegen eine Innenwand des Schutzrohrs 3 gedrückt sind. Dabei sind die Ankopplungsfedern 5 jeweils parallel zu Längsachsen der Temperaturfühler 1 gebogen und ihre eigenen Längsachsen jeweils parallel zu den Temperaturfühlern 1 angeordnet. Die Temperaturfühler  1 sind innerhalb eines oder mehrerer im Schutzrohr 3 vorhandener Ankopplungsbleche 2 angeordnet, die jeweils parallel zu den Längsachsen der Temperaturfühler 1 so gebogen sind, dass sie je einen profilförmigen Querschnitt aufweisen.

   Die Gesamtheit der Ankopplungsbleche 2 weist zur Innenwand des Schutzrohrs 3 hin mindestens so viele zu den Längsachsen der Temperaturfühler 1 parallele längliche \ffnungen auf, wie Temperaturfühler 1 im Schutzrohr 3 vorhanden sind. Durch die länglichen \ffnungen ist dabei jeweils ein Teil eines zugehörigen Temperaturfühlers 1 gegen die Innenwand des Schutzrohrs 3 gedrückt. Die gebogenen Ankopplungsbleche 2 weisen in den fünf ersten Varianten jeweils eine dem Schutzrohr 3 zugewandte, parallel zu dessen Innenwand verlaufende Seitenwand 2a (siehe Fig. 4 bis Fig. 7) bzw. 2 (siehe Fig. 8) auf. 



  In den drei ersten Varianten (siehe Fig. 4 bis Fig. 6) sind im Schutzrohr 3 pro Temperaturfühler 1 ein zum betreffenden Temperaturfühler 1 gehöriges Ankopplungsblech 2 und eine ebenfalls zugehörige Ankopplungsfeder 5 vorhanden. Der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs 2 besitzt dann vorzugsweise jeweils eine äussere Gestalt eines Kreissektors. Wenn vier Temperaturfühler 1 im Schutzrohr 3 vorhanden sind, besitzt der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs 2 jeweils die äussere Gestalt eines Viertelkreissektors (siehe Fig. 4 und Fig. 5). Wenn dagegen nur zwei Temperaturfühler 1 im Schutzrohr 3 vorhanden sind, besitzt der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs (2) jeweils die äussere Gestalt eines Halbkreissektors (siehe Fig. 6).

   Beim Vorhandensein von drei Temperaturfühlern im Schutzrohr 3 besitzt der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs 2 hingegen vorzugsweise jeweils die äussere Gestalt eines Drittelkreissektors. Bei der Anwesenheit mehrerer Temperaturfühler 1 im Schutzrohr 3, wovon ein Temperaturfühler 1 und, falls vorhanden, sein zugehöriges Ankopplungsblech 2 kürzer sind als die dann längeren Ankopplungsbleche 2 der anderen Temperaturfühler 1, besteht die Gefahr einer Verkantung der längeren Ankopplungsbleche 2, sodass diese nicht mehr gleichmässig gegen die Innenwand des Schutzrohrs 3 gedrückt werden, was einen schlechten Wärmeübergang und damit eine grosse thermische Zeitkonstante ergeben würde.

   Um dies zu vermeiden, weist vorzugsweise mindestens ein Teil der längeren Ankopplungsbleche 2, nämlich diejenigen die am kürzeren Temperaturfühler 1 bzw. kürzeren Ankopplungsblech 2 anreinen, auf nicht parallel zum Schutzrohr 3 verlaufenden Seitenwänden jeweils einen nach aussen hin gebogenen Lappen auf als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Temperaturfühlers 1 bzw. kürzeren Ankopplungsblechs 2 entlang und/oder parallel der Längsachse des Schutzrohrs 3. Dabei ist der Lappen jeweils so ausgebildet und angeordnet, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Temperaturfühlers 1 bzw. des kürzeren Ankopplungsblechs 2, dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitten der anderen, längeren Ankopplungsbleche 2 liegt, sodass die Letzteren, mehr oder weniger gleichmässig, radial nach aussen gegen die Innenwand des Schutzrohrs 3 gedrückt werden. 



  In der vierten Variante (siehe Fig. 7) sind vier Temperaturfühler 1 und zwei Ankopplungsbleche 2 im Schutzrohr 3 vorhanden, wobei der Querschnitt der gebogenen Ankopplungsbleche 2 jeweils die äussere Gestalt eines Halbkreissektors besitzt und in den Ankopplungsblechen 2 jeweils zwei zugehörige Temperaturfühler 1 und eine zugehörige Ankopplungsfeder 5 angeordnet sind. Wenn ein Temperaturfühler 1 kürzer ist als das dann längere, zugehörige Ankopplungsblech 2, welches z.B. gleich lang ist wie der zweite in ihm enthaltene Temperaturfühler 1, dann weist vorzugsweise dieses Ankopplungsblech 2 auf seiner Innenwand einen nach innen hin gebogenen Lappen auf als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Temperaturfühlers 1.

   Der Lappen ist jeweils so ausgebildet und angeordnet, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Temperaturfühlers 1, dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitte des längeren, zugehörigen Ankopplungsblechs 2 liegt. Wenn dagegen eines der beiden Ankopplungsbleche 2 kürzer ist als das andere, weist vorzugsweise das Letztere auf eine nicht parallel zum Schutzrohr 3 verlaufende Seitenwand einen nach aussen hin gebogenen Lappen auf als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Ankopplungsblechs 2. Der Lappen ist so ausgebildet und angeordnet, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Ankopplungsblechs 2, dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitte des anderen, längeren Ankopplungsblechs 2 liegt. 



  Das Ankopplungsblech 2 und die zugehörige Ankopplungsfeder 5 sind jeweils entweder getrennte Bauteile (siehe Fig. 4, Fig. 6 bis Fig. 9) oder sie bestehen beide zusammen jeweils aus einem einzigen, mittels eines federnden Materials hergestellten Biegeteil (siehe Fig. 5). Die Ankopplungsfeder 5 besteht im letzteren Fall jeweils vorzugsweise aus Lappen 5a und 5b des zugehörigen Ankopplungsblechs 2, die so ausgebildet und angeordnet sind, dass sie wie eine Feder auf jeden zugehörigen Temperaturfühler 1 wirksam sind, sodass der Letztere durch die zugehörige längliche \ffnung des betreffenden Ankopplungsblechs 2 gegen die Innenwand des Schutzrohrs 3 gedrückt ist. Radiale Seitenwände des Ankopplungsblechs 2 besitzen dann vorzugsweise ebenfalls jeweils die Gestalt von Lappen 2b und 2c zwecks Erzeugung innerhalb des Schutzrohrs 3 einer Vorspannung des Ankopplungsblechs 2. 



  In der fünften und sechsten Variante (siehe Fig. 8 und Fig. 9) sind im Schutzrohr 3 für die Temperaturfühler 1 ein einziges gemeinsames Ankopplungsblech 2 und eine einzige gemeinsame Ankopplungsfeder 5 vorhanden. In der fünften Variante (Fig. 8) ist der Querschnitt des gebogenen einzigen Ankopplungsblechs 2 kreisringförmig. In der sechsten Variante (Fig. 9) besitzt der Querschnitt des gebogenen einzigen Ankopplungsblechs 2 die äussere Gestalt eines Dreiecks. In weiteren in der Zeichnung nicht dargestellten Varianten besitzt der Querschnitt des gebogenen einzigen Ankopplungsblechs 2 die äussere Gestalt eines Vierecks, eines Rechtecks oder eines beliebigen regelmässigen oder nichtregelmässigen Vielecks.

   Bei der Anwesenheit mehrerer Temperaturfühler 1 im Schutzrohr 3, wovon ein Temperaturfühler 1 kürzer ist als das dann längere  Ankopplungsblech 2, weist das Letztere auf seiner Innenwand einen nach innen hin gebogenen Lappen auf als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Temperaturfühlers 1. Der Lappen ist so ausgebildet und angeordnet, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Temperaturfühlers 1, dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitte des längeren Ankopplungsblechs 2 liegt. 



  Vorteile der erfindungsgemässen Anordnungen sind: 
 
   - Die thermische Zeitkonstante ist 40 bis 50% kleiner im Vergleich zu den bekannten Lösungen, was bei Verwendung in Regelkreisen vorteilhaft ist. 
   - Die Temperaturfühlerfertigung ist einfach, da nur zylinderförmige Temperaturfühler 1 mit einem aussen runden Querschnitt verwendet werden. 
   - Die Ankopplungskraft zwischen den Temperaturfühlern 1 und dem Schutzrohr 3 ist auf der gesamten Temperaturfühlerlänge gesichert. 
   - Die bekannten Anordnungen sind, z.B. in einem Servicefall, ohne weiteres durch die erfindungsgemässen Anordnungen austauschbar. 
   - Trotz begrenztem Platz im Schutzrohr 3, einfache Montage und Demontage der Anordnung ohne spezielle Werkzeuge.

   
   - Vereinfachte Materialauswahl für die Ankopplungsbleche 2, da keine gute Wärmeleitfähigkeit erforderlich ist und somit billiges Material verwendet werden kann. 
   - Gute und gesicherte Ankopplungskraft zwischen den Temperaturfühlern 1 und dem kurzen Schutzrohr 3. 
   - Eine Vormontage des vollständigen Ankopplungsblechs 2 mit zugehörigem Temperaturfühler 1 und zugehöriger Ankopplungsfeder 5 in der Fertigung ist ohne weiteres möglich. 
   - Wiederverwendung möglich eines Teils der Anordnung, z.B. des vollständigen Ankopplungsblechs 2 mit der Ankopplungsfeder 5, bei einem einfachen Austausch eines oder mehrerer Temperaturfühler 1. 
 

Claims (19)

1. Anordnung mit einem Schutzrohr (3) zur Messung mindestens einer Temperatur, wobei im Schutzrohr (3) ein oder mehrere parallele, längliche Temperaturfühler (1) angeordnet sind, die mittels einer oder mehrerer länglicher Ankopplungsfedern (5) gegen eine Innenwand des Schutzrohrs (3) gedrückt sind, wobei die Ankopplungsfedern (5) jeweils parallel zu Längsachsen der Temperaturfühler (1) gebogen und ihre eigenen Längsachsen jeweils parallel zu den Temperaturfühlern (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturfühler (1) innerhalb eines oder mehrerer im Schutzrohr (3) vorhandener Ankopplungsbleche (2) angeordnet sind, die jeweils parallel zu den Längsachsen der Temperaturfühler (1) so gebogen sind, dass sie je einen profilförmigen Querschnitt aufweisen, wobei die Gesamtheit der Ankopplungsbleche (2) zur Innenwand des Schutzrohrs (3)
hin mindestens so viele zu den Längsachsen der Temperaturfühler (1) parallele längliche \ffnungen aufweist, wie Temperaturfühler (1) im Schutzrohr (3) vorhanden sind, und dass durch die länglichen \ffnungen jeweils ein Teil eines zugehörigen Temperaturfühlers (1) gegen die Innenwand des Schutzrohrs (3) gedrückt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schutzrohr (3) pro Temperaturfühler (1) ein zum betreffenden Temperaturfühler (1) gehöriges Ankopplungsblech (2) und eine ebenfalls zugehörige Ankopplungsfeder (5) vorhanden sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs (2) jeweils eine äussere Gestalt eines Kreissektors besitzt.
4.
Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vier Temperaturfühler (1) im Schutzrohr (3) vorhanden sind und der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs (2) jeweils die äussere Gestalt eines Viertelkreissektors besitzt.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Temperaturfühler (1) im Schutzrohr (3) vorhanden sind und der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs (2) jeweils die äussere Gestalt eines Halbkreissektors besitzt.
6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass drei Temperaturfühler im Schutzrohr (3) vorhanden sind und der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs (2) jeweils die äussere Gestalt eines Drittelkreissektors besitzt.
7.
Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwesenheit mehrerer Temperaturfühler (1) im Schutzrohr (3), wovon ein Temperaturfühler (1) und sein zugehöriges Ankopplungsblech (2) kürzer sind als die dann längeren Ankopplungsbleche (2) der anderen Temperaturfühler (1), mindestens ein Teil der längeren Ankopplungsbleche (2) auf nicht parallel zum Schutzrohr (3) verlaufenden Seitenwänden jeweils einen nach aussen hin gebogenen Lappen aufweisen als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Temperaturfühlers (1) bzw. kürzeren Ankopplungsblechs (2), und dass der Lappen jeweils so ausgebildet und angeordnet ist, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Temperaturfühlers (1) bzw. des kürzeren Ankopplungsblechs (2), dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitten der anderen, längeren Ankopplungsbleche (2) liegt.
8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Temperaturfühler (1) im Schutzrohr (3) vorhanden sind und der Querschnitt des gebogenen Ankopplungsblechs (2) jeweils die äussere Gestalt eines Halbkreissektors besitzt, wobei zwei Ankopplungsbleche (2) vorhanden sind, in denen jeweils zwei zugehörige Temperaturfühler (1) und eine zugehörige Ankopplungsfeder (5) angeordnet sind.
9.
Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenn ein Temperaturfühler (1) kürzer ist als das dann längere, zugehörige Ankopplungsblech (2), das Letztere auf seiner Innenwand einen nach innen hin gebogenen Lappen aufweist als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Temperaturfühlers (1), und dass der Lappen jeweils so ausgebildet und angeordnet ist, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Temperaturfühlers (1), dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitte des längeren, zugehörigen Ankopplungsblechs (2) liegt.
10.
Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenn eines der beiden Ankopplungsbleche (2) kürzer ist als das andere, das letztere auf eine nicht parallel zum Schutzrohr (3) verlaufende Seitenwand einen nach aussen hin gebogenen Lappen aufweist als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Ankopplungsblechs (2), und dass der Lappen so ausgebildet und angeordnet ist, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Ankopplungsblechs (2), dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitte des anderen, längeren Ankopplungsblechs (2) liegt.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankopplungsblech (2) und die zugehörige Ankopplungsfeder (5) beide zusammen jeweils aus einem einzigen, mittels eines federnden Materials hergestellten Biegeteil bestehen.
12.
Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankopplungsfeder (5) jeweils aus Lappen (5a, 5b) des zugehörigen Ankopplungsblechs (2) besteht, die so ausgebildet und angeordnet sind, dass sie wie eine Feder auf jeden zugehörigen Temperaturfühler (1) wirksam sind, sodass der Letztere durch die zugehörige längliche \ffnung des betreffenden Ankopplungsblechs (2) gegen die Innenwand des Schutzrohrs (3) gedrückt ist.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass radiale Seitenwände des Ankopplungsblechs (2) jeweils die Gestalt von Lappen (2b, 2c) besitzen zwecks Erzeugung innerhalb des Schutzrohrs (3) einer Vorspannung des Ankopplungsblechs (2).
14.
Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schutzrohr (3) für die Temperaturfühler (1) ein einziges gemeinsames Ankopplungsblech (2) und eine einzige gemeinsame Ankopplungsfeder (5) vorhanden sind.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des gebogenen einzigen Ankopplungsblechs (2) kreisringförmig ist.
16. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des gebogenen einzigen Ankopplungsblechs (2) eine äussere Gestalt eines Dreiecks besitzt.
17. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des gebogenen einzigen Ankopplungsblechs (2) eine äussere Gestalt eines Vier- oder Rechtecks besitzt.
18.
Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des gebogenen einzigen Ankopplungsblechs (2) eine äussere Gestalt eines beliebigen regelmässigen oder nichtregelmässigen Vielecks besitzt.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwesenheit mehrerer Temperaturfühler (1) im Schutzrohr (3), wovon ein Temperaturfühler (1) kürzer ist als das dann längere Ankopplungsblech (2), das Letztere auf seiner Innenwand einen nach innen hin gebogenen Lappen aufweist als Anschlag zur Begrenzung einer Längsgleitbewegung des kürzeren Temperaturfühlers (1), und dass der Lappen so ausgebildet und angeordnet ist, dass, in der Endposition am Anschlag des kürzeren Temperaturfühlers (1), dessen Längsmitte annähernd auf der Höhe der Längsmitte des längeren Ankopplungsblechs (2) liegt.
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