CH690728A5 - Unterdachplatte. - Google Patents

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CH690728A5
CH690728A5 CH302395A CH302395A CH690728A5 CH 690728 A5 CH690728 A5 CH 690728A5 CH 302395 A CH302395 A CH 302395A CH 302395 A CH302395 A CH 302395A CH 690728 A5 CH690728 A5 CH 690728A5
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    • E04B7/20Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D12/00Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • E04D13/1687Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure the insulating material having provisions for roof drainage

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Description


  
 



  Die üblicherweise zum Dachdecken verwendeten Dachziegel oder Dachpfannen sind auch bei schrägen Dächern nicht unter allen Umständen dicht. Starker Wind ist durchaus in der Lage, Regenwasser und Flugschnee durch die Ritzen zwischen den Dachpfannen hindurch in den an sich geschützten Innenraum unterhalb des Daches zu drücken. Dies ist besonders st²rend, wenn der Dachboden ausgebaut ist und sich hinter der Dachziegelverkleidung des Daches eine Wärmeisolation befindet. Das zwischen den Dachziegeln hindurchgedrückte Wasser gelangt in die Wärmeisolierung und macht sie unbrauchbar. Man ist deswegen bereits den Weg gegangen, zwischen der Wärmeisolierung und den Dachziegeln eine Kunststofffolie vorzusehen, die ein Eindringen von Wasser in die Wärmeisolierung von aussen her verhindern soll. 



  Dabei sind dann allerdings Probleme wegen Schwitzwasser entstanden, wenn aufgrund der Temperaturbedingungen die Kunststofffolie Temperaturen erreicht hat, die niedriger waren, als der Taupunkt, der von innen her gegen die Folie kommenden Luft. Das sich zwangsläufig daran niederschlagen de Wasser ist an der Folie abgelaufen und hat die Isolierung mit Wasser getränkt. 



  Um diesem !belstand abzuhelfen, wurde in der Vergangenheit dazu übergegangen, ein Unterdach aus verhältnismässig grossen Platten zu verlegen, die aus bituminiertem Holzfasermaterial bestehen. Diese Platten sind zwar wasserdicht, aber gleichzeitig ausreichend wasserdampfdurchlässig, was einer Schwitzwasserbildung an der Innenseite also der der Wärmeisolation zugekehrten Seite entgegenwirkt. 



  Problematisch bei diesen Unterdachplatten sind die Stossfugen zwischen benachbarten Platten. Bei unzweckmässiger Gestaltung kann zwischen den Dachziegeln hindurchgetriebenes Wasser, das auf die Unterdachplatten gelangt, zwischen den Stossstellen in die Wärmeisolierung laufen. Gleiches gilt für Flugschnee, wenn er auf der Oberseite der Unterdachplatten allmählich abtaut. 



  Aus dem DE-Gm 9 010 309 ist eine Unterdachplatte bekannt, die an einer im Gebrauch unten liegenden Schmalseite mit einer keilf²rmigen Federnut versehen ist. Die dazu parallel verlaufende obere Schmalseite trägt eine im Keilwinkel angepasste keilf²rmige Feder, wobei die Mittelachse der Federnut und der Feder zur Rückseite der Platte hin in einer besonderen Weise versetzt sind. Hierdurch wird ablaufendes Wasser nach unten zur Dachunterkante oder Traufkante fortgeleitet, ohne dass es zwischen den Unterdachplatten nach innen in die Isolierung eindringen kann. 



  Um die vertikal verlaufenden Stossfugen ebenfalls abzudichten, weist die bekannte Unterdachplatte an der im Gebrauch vertikal verlaufenden Schmalseite eine Feder auf,  die zur Vorderseite hin von einer zu der Vorderseite parallelen Fläche begrenzt ist, während die Rückseite der Feder eine Schrägfläche ist, die absatzlos in die Rückseite der Platte einmündet. Die zugeh²rige Nut an der anderen vertikal verlaufenden Schmalseite der Unterdachplatte ist komplementär gestaltet. 



  Somit ist auch die vertikale Stossfuge zwischen benachbarten Platten durch eine im Wesentlichen keilf²rmige Nut- und Federverbindung ausgeführt. 



  Nachteilig bei dieser keilf²rmigen vertikalen Stossstelle ist, dass der unvermeidbare Temperatur- und Feuchtegang der Platten den Abstand zwischen den Platten an der Stossstelle verändert, wodurch sich wegen der keilf²rmigen Gestalt von Nut und Feder zwangsläufig ein unterschiedlicher Spalt einstellen kann, durch den dann doch in unerwünschter Weise Wasser hindurchläuft. 



  Ausserdem erzeugen Kräfte, die senkrecht auf die Dachfläche wirken, an den schrägen Flächen der vertikal verlaufenden Stossstellen Kraftkomponenten, die die Unterdachplatten seitlich voneinander wegdrücken und Spalte entstehen lassen. 



  Es kann deswegen keineswegs immer davon ausgegangen werden, dass bei den bekannten Unterdachplatten die zu der Vorderseite parallelen Flächen der seitlichen Feder und der seitlichen Nut immer im ausreichend abdichtender Weise aufeinanderliegen, wenn die seitlichen Kräfte, die die Stossstelle zusammendrücken, fehlen oder sogar in der entgegengesetzten Richtung wirken. Die in den Platten enthaltenen Spannungen oder durch das Dachgebälk induzierten Verwerfun gen verhindern eine flächige Anlage dieser geraden Flächen von Nut und Feder, sodass die gewünschte Abdichtung an den vertikal verlaufenden Stossstellen nicht gewährleistet ist. 



  Ausserdem hat die bekannte Unterdachplatte den Nachteil, dass an den horizontal verlaufenden Stossstellen die keilf²rmige Feder bestrebt ist, die keilf²rmige Nut zu sprengen, sobald die darüber befindliche Unterdachplatte mit genügender Kraft auf die Feder gepresst wird. Bei Faserplatten ist dies besonders nachteilig, denn Faserplatten lassen sich in Richtung parallel zur Plattenebene besonders leicht spalten. 



  Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, eine Unterdachplatte zu schaffen, bei der die vertikal verlaufenden Stossstellen zu benachbarten Unterdachplatten zuverlässig dicht sind, unabhängig davon, ob Verwerfungen auftreten oder durch den Temperatur- und Feuchtegang sich der Abstand zwischen benachbarten Platten verändert. 



  Diese Aufgabe wird durch die Unterdachplatte mit den Merkmalen des Anspruches 1 gel²st. 



  Bei der neuen Unterdachplatte sind die im Gebrauch seitlichen oder vertikal verlaufenden Schmalseiten mit einer Nut bzw. einer Feder versehen, die rechteckigen Querschnitt hat. Dadurch bleibt, unabhängig davon, wie weit die Feder in die Nut eingesteckt ist, die Dichtwirkung immer voll erhalten. Selbst wenn sich infolge des Temperatur- und Feuchtegangs zwischen den Rändern oberhalb der Feder ein Spalt zwischen benachbarten Unterdachplatten auftun würde, kann in diesen Spalt eindringendes Wasser nicht um die Feder herum zur Rückseite laufen, denn der Kanal verhindert  ein Ablaufen von Wasser in die Nut und stellt die Abdichtung sicher.

   Das in den Spalt der Stossstelle eingelaufene Wasser läuft auf der Feder nach unten ab und, da die Feder mit ihrer aussen liegenden Seite in die Seitenfläche der unteren Federnut einmündet, wird das Wasser unmittelbar auf die aussen liegende Federfläche der darunter liegenden Unterdachplatte geleitet. Ein Eindringen von Wasser ist wirksam verhindert. 



  Verwerfungen zwischen den Platten verm²gen ebenfalls die Dichtwirkung an dieser im Querschnitt rechteckigen Nut- und Federverbindung nicht zu verschlechtern. 



  Besonders stabile Verhältnisse für alle Fugen zwischen benachbarten Unterdachplatten ergeben sich, wenn die Nuten bzw. Federn symmetrisch zu einer Mittelebene der Dachplatte liegen. Dadurch ist die Festigkeit in beiden Richtungen angenähert gleich gross, was deswegen wichtig ist, weil wegen Spannungen im Dachgebälk Kräfte ohne weiteres in beiden Richtungen senkrecht zu der Fläche der Unterdachplatte wirken k²nnen. 



  Das Auftreten von Sprengwirkungen an der keilf²rmig gestalteten Nut infolge der keilf²rmig gestalteten Feder lässt sich wirksam verhindern, wenn die Federfläche an der Rückseite der Unterdachplatte über eine Stufe in die Rückseite einmündet und im !brigen die Gestaltung so getroffen ist, dass die nächstfolgende darüber befindliche Unterdachplatte mit einer entsprechenden Kante auf dieser Schulter aufsteht. 



  Wenn die zur Vorderseite hin gelegene Federfläche der keilf²rmigen Feder absatzlos bzw. unmittelbar in die Vor derseite einmündet, k²nnen auch bei geringen Dachneigungen von ca. 16 DEG  keine Wassertaschen entstehen, in denen Wasser hängen bleibt. 



  Im !brigen sind Weiterbildungen der Erfindung Gegenstand von abhängigen Ansprüchen. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 die erfindungsgemässe Unterdachplatte in einer nicht massstäblich perspektivischen Darstellung und einer Ansicht auf die Aussen- oder Oberseite, 
   Fig. 2 die Unterdachplatte nach Fig. 1 in einer Ansicht auf die die keilf²rmige Feder tragende Schmalseite und 
   Fig. 3 die Unterdachplatte nach Fig. 1 in einer Seitenansicht auf die die im Querschnitt rechteckige Feder tragende Schmalseite. 
 



  In den Figuren der Zeichnung ist eine Unterdachplatte 1 in flächenmässig verkleinerter Gestalt veranschaulicht. Die rechteckige Unterdachplatte 1 besteht aus Holz oder einem Holzwerkstoff, beispielsweise ist sie eine bituminierte Faserplatte, die zwei zueinander parallele Flachseiten 2, 3 aufweist. Zwischen den beiden Flachseiten 2, 3 erstrecken sich vier paarweise zueinander parallele Schmalseiten 4, 5, 6 und 7. 



  Im Gebrauch zeigt die Schmalseite 4 nach oben und ist mit einer keilf²rmigen Feder 8 versehen. Die keilf²rmige Feder 8, die über die gesamte Länge der Schmalseite 4 mit gleichem Querschnittsprofil durchgeht, wird von zwei Federseiten 9 und 11 begrenzt, wobei die Federseite 9 unmittelbar, d.h. ohne Stufe oder Absatz in die Flachseite 2 übergeht. Die Federseite 11 dagegen endet an einer Schulterfläche 12, die senkrecht auf der durch die Flachseite 3 definierten Ebene steht. Die beiden Federseiten 9 und 11 schliessen mit einer zwischen den beiden Flachseiten 2, 3 verlaufenden Mittelebene 13 Winkel mit dem gleichen Betrag ein, z.B. 11 DEG . Deswegen liegt auch ein von den beiden Federseiten 9 und 11 definierter gerader Kamm 14 auf dieser Mittelebene 13, wobei allerdings der Kamm 14 aus Festigkeitsgründen geringfügig abgeflacht ist. 



  Die zu der Schmalseite 4 parallele Schmalseite 6 ist mit einer zu der Feder 8 komplementären Federnut 15 ausgestattet, die von zwei Nutwänden 16 und 17 begrenzt ist. Auch diese Nutwände 16 und 17 schliessen betragsmässig denselben Winkel mit der Mittelebene 13 ein und sie gehen an einer Spitze 18, die auf der Mittelebene 13 liegt, ineinander über. Die Federnut 15 erstreckt sich mit konstantem  Querschnittsprofil von der Schmalseite 5 bis zu der Schmalseite 7. 



  An ihrem aussen liegenden Ende münden die Nutwände 16 und 17 in ebene Flächenbereiche 19 und 21 ein, die jede für sich auf den durch die Flachseiten 2 und 3 definierten Ebenen senkrecht steht. Die Breite der beiden Flächenbereiche 19 und 21, gemessen in Querrichtung, also senkrecht zu der Flachseite 2 bzw. 3, entspricht der H²he der Schulterfläche 12 und ausserdem sind beide Flächenbereiche 19 und 21 gleich breit. Dadurch ist die Weite der Federnut 15 an ihrer weitesten Stelle geringer als die Unterdachplatte 1 dick ist. 



  An der Schmalseite 5 befindet sich eine Feder 22 mit trapezf²rmigem Querschnitt, die symmetrisch zu der Mittelebene 13 ausgebildet ist. Die Feder 22 ist von zwei zueinander ebenen Flächen 23, 24 sowie einer Stirnfläche 25 begrenzt. Von den beiden Flächen 23 und 24 verläuft die der Rückseite 3 benachbarte Fläche 24 parallel zu den beiden Flachseiten 2 und 3, während die der Vorder- oder Aussenseite benachbarte Fläche 23 ausgehend von der Stirnfläche 25 in Richtung auf die Rückseite geneigt ist. Die ebene Stirnseite liegt symmetrisch zu der Mittelebene 13. 



  An ihrer Wurzel geht die Feder 22 einstückig in die Unterdachplatte 1 über, d.h. die beiden Flächen 23 und 24 münden in zwei in einer gemeinsamen Ebene liegende Flächen 26 und 27, die rechtwinklig zu den beiden Flachseiten 2, 3 ist. 



  Wegen der Neigung der Fläche 23 entsteht zwischen der Fläche 23 und der angrenzenden Fläche 27 ein Kanal. 



  Die Schmalseite 7 ist eine im Prinzip ebene Fläche 28, in der eine im Querschnitt rechteckige Federnut 29 enthalten ist. Die Federnut 29 läuft über die gesamte Länge der Schmalseite 7 durch, d.h. sie erstreckt sich von der Schmalseite 4 bis zu der Schmalseite 6. Die Federnut 29 ist so bemessen, dass die Feder 22 zwanglos hineinpasst. Die Federnut 29 wird von zwei zueinander parallelen und voneinander beabstandeten Federflächen 31 und 32 sowie einem dazu rechtwinkligen Nutenboden 33 begrenzt. Die Tiefe der Federnut 29 ist etwas gr²sser als die H²he der Feder 22 über den Flächen 26 und 27. 



  Im Gebrauch wird die beschriebene Unterdachplatte 1 so verwendet, dass sich die Schmalseite 6 mit der keilf²rmigen Federnut 15 unten befindet, während die Schmalseite 4 mit der daran ausgebildeten keilf²rmigen Feder 8 nach oben zeigt. Dementsprechend laufen die Schmalseiten 5 und 7 in vertikaler Richtung innerhalb eines Verbandes aus mehreren Unterdachplatten 1, die eine Unterhaut für ein schräges Dach bilden. 



  Im Einzelnen entsteht der Verband dadurch, dass unmittelbar über der Traufe auf der Dachunterkonstruktion eine erste Reihe von Unterdachplatten 1, beispielsweise durch Nageln, befestigt wird. Innerhalb dieser Reihe von Unterdachplatten greift eine Feder 22 in die jeweils benachbarte Federnut 29 ein. Da die Fläche 23 wie beschrieben geneigt ist, ergibt sich eine wasserdichte Labyrinthdichtung zwischen benachbarten Unterdachplatten 1, die an ihren Schmalseiten 5 und 7 aneinander stossen. Die Unterdachplatten 1 sind dabei so ausgerichtet, dass ihre Schmalseiten 6 alle auf derselben H²he liegen, wodurch die Kämme 14 der keilf²rmigen Federn 8 einen geradlinigen zu der Traufkante  parallelen Kamm bilden. 



  Die Schulterfläche 12 der Unterdachplatten 1 der ersten Zeile zeigt zum Inneren des Daches. Die Federfläche 9 der Unterdachplatten 1 hat dadurch ein ununterbrochenes Gefälle in Richtung auf die Traufkante. 



  Sodann wird auf die erste Zeile von Unterdachplatten 1 eine zweite Zeile Unterdachplatten 1 aufgestellt. Die keilf²rmigen Federn 8 der unteren Reihe greifen in die keilf²rmige Federnut 15 der darüber befindlichen Reihe ein. Allerdings stützt sich die nächste Reihe mit ihrem Flächenbereich 19 auf der Schulterfläche 12 der darunter befindlichen Reihe ab, sodass das Zusammenwirken aus der keilf²rmigen Feder 8 und der keilf²rmigen Federnut 15 keine Sprengkräfte in der Schmalseite 6 hervorrufen kann. Wegen der Bemessung der Schulterfläche 12 und des Flächenbereiches 19 kommt die formschlüssige Anlage zwischen diesen Flächen zustande, wenn gleichzeitig auch die Federflächen 9 und 11 weitgehend dicht an den Nutenwänden 16 und 17 anliegen. 



  Es versteht sich, dass bei der nächst darüber liegenden Reihe von Unterdachplatten 1 die St²sse zwischen den aneinander anliegenden Schmalseiten 5 und 7 gegenüber diesen St²ssen in der unteren Reihe entsprechend versetzt sind. 



  Mit den weiteren Reihen von Unterdachplatten 1, die in Richtung zu dem Dachfirst liegen, wird in gleicher Weise verfahren. 



  Nachdem auf diese Weise eine geschlossene Dachhaut hergestellt ist, kann das Dach in bekannter Weise mit Ziegeln eingedeckt werden. Sollte wetterbedingt oder wegen  Schäden an den Ziegeln Wasser oder Flugschnee auf die Unterdachhaut aus den Unterdachplatten 1 kommen, kann das Wasser auf diesen Unterdachplatten 1 ohne weiteres zur Traufkante hin ablaufen. Wasser von der Flachseite 2 fliesst über den Flächenbereich 21 derselben Unterdachplatte 1 auf die Federfläche 9 der weiter nach unten gelegenen Dachplatten 1. Da auch diese Federfläche 9 ein Gefälle in Richtung auf die Traufkante hat, kann das Wasser ungehindert weiterfliessen, ohne dass die Gefahr besteht, dass Wasser zwischen der Stossstelle in das Dachinnere gelangt. 



  Sollte von einer Unterdachplatte 1 ablaufendes Wasser auf die vertikal verlaufende Stossstelle zwischen benachbarten Unterdachplatten 1 treffen, fliesst es über die nach oben zeigende Federfläche 23 nach unten ab. Ein seitliches Wegfliessen verhindert das Gefälle der Fläche 23 in Richtung auf die Fläche 27; das Wasser ist dadurch gehindert, in die Nut 29 der benachbarten Unterdachplatte 1 hineinzulaufen. 



  Da die Stirnfläche 25 der Feder 22 symmetrisch zur Mittelebene 13 liegt, und auch die keilf²rmige Feder 8 zu dieser Mittelebene 13 symmetrisch ist, trifft die Federfläche 23 auf die darunter befindliche schräge Federfläche 9 der nächsten Unterdachplatte 1. Deren Federfläche 9 nimmt das ablaufende Wasser auf und leitet es zu der Flachseite 2 der weiter unten liegenden Unterdachplatte 1 weiter. 



  Selbst wenn infolge des unvermeidlichen Temperatur- und Feuchtegangs der Unterdachplatten 1 sich die Stossstelle zwischen aneinander angrenzenden Schmalseiten 5 und 7 geringfügig ²ffnen sollte, wodurch zwischen der Fläche 27 der einen Unterdachplatte 1 und der Fläche 28 der benachbarten Unterdachplatte 1 ein Spalt entsteht, kann unabhängig von  der Weite des Spaltes kein Wasser seitlich zu der Stirnfläche 25 gelangen, weil die Neigung der Fläche 23 bestrebt ist, das Wasser von der Nut 29 wegzuhalten. 



  Ein Temperatur- und Feuchtegang in vertikaler Richtung ist wegen der Konstruktion des Dachstuhls in der Regel nicht zu befürchten, sodass die Federnut 15 immer satt auf der keilf²rmigen Feder 8 aufsitzt. Aber selbst, wenn durch ungünstige Einflüsse benachbarte Unterdachplatten 1 sich voneinander entfernen sollten, kann wegen der fortwährenden Neigung der Federfläche 9 in Richtung der Traufkante auch hier kein Wasser eindringen. 



  Eine rechteckige Unterdachplatte ist an einer Schmalseite mit einer keilf²rmigen Feder versehen. Die zu der Schmalseite parallele Schmalseite enthält eine keilf²rmige Federnut, sodass bis zu einer minimalen Dachneigung die nach aussen weisende Federfläche der keilf²rmigen Feder immer ein Gefälle in Richtung auf die Traufkante aufweist. Die zu diesen Schmalseiten rechtwinklig verlaufenden Schmalseiten enthalten eine im Querschnitt trapezf²rmige Feder und eine rechteckiger Federnut, sodass die vertikal verlaufende Stossfuge zwischen benachbarten Unterdachplatten eines Verbands unabhängig von der Tiefe des Eindringens der Feder in die rechteckige Federnut immer wasserdicht ist. 

Claims (17)

1. Unterdachplatte (1) zum Herstellen einer Unterdachhaut, bei der die einzelnen Unterdachplatten (1) über Nut- und Federverbindungen miteinander verbunden sind, mit zwei im Wesentlichen deckungsgleichen Flachseiten (2, 3), von denen die eine (3) die Rückseite der Unterdachplatte (1) und die andere (2) deren Vorder- oder Aussenseite darstellt, mit vier zwischen den Flachseiten (2, 3) sich erstreckenden Schmalseiten (4, 5, 6, 7), die paarweise zueinander parallel sind, mit einer an der ersten Schmalseite (4) ausgebildeten Feder (8), die über die Länge der ersten Schmalseite (4) durchgeht und zwei ebene Federseiten (9, 11) aufweist, die in Richtung auf das freie Ende (14) der Feder (8) konvergieren, mit einer an der zu der ersten Schmalseite (4) parallelen zweiten Schmalseite (6) ausgebildeten Nut (15), die über die Länge der zweiten Schmalseite (6) durchgeht,
im Wesentlichen zu der Feder (8) der ersten Schmalseite (4) komplementär ist und von der Rückseite (3) einen Abstand hat, derart, dass die Vorderseiten (2) zweier über die Feder (8) der ersten Schmalseite (4) und die Nut (15) der zweiten Schmalseite (6) zusammengefügter Unterdachplatten (1) in einer gemeinsamen Ebene liegen, mit einer an der dritten Schmalseite (5) ausgebildeten Feder (22), die über die Länge der dritten Schmalseite (5) durchgeht, zwei und voneinander beabstandete Federseiten (23, 24) aufweist und in der der Aussenseite (2) benachbarten Federseite (23) einen Kanal für ablaufendes Wasser enthält, und mit einer an der zu der dritten Schmalseite (5) parallelen vierten Schmalseite (7) ausgebildeten Nut (29), die über die Länge der vierten Schmalseite (7) durchgeht, einen Querschnitt aufweist, der in der Lage ist die Feder (22)
der dritten Schmalseite einer anderen Unterdachplatte aufzunehmen und von der Rückseite (3) einen Abstand hat, derart, dass die Vorderseiten (2) zweier über die Feder (22) der dritten Schmalseite (5) und die Nut (29) der vierten Schmalseite (7) zusammengefügter Unterdachplatten (1) in einer gemeinsamen Ebene liegen.
2. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- und die Rückseite (2, 3) zueinander parallel sind.
3. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Federseiten (9, 11) der ersten Schmalseite (4) unter betragsmässig gleichen Winkeln gegenüber einer von der Rückseite (3) definierten Ebene verlaufen.
4.
Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federseiten (9, 11) der ersten Schmalseite (4) bezüglich einer Mittelebene (13) zwischen der Vorder- und der Rückseite (2, 3) symmetrisch angeordnet sind.
5. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federseiten (23, 24) der dritten Schmalseite (5) bezüglich einer Mittelebene (13) zwischen der Vorder- und der Rückseite (2, 3) symmetrisch angeordnet sind.
6. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gr²sste Weite der Nut (15) der zweiten Schmalseite (6) kleiner ist als der Abstand zwischen der Vorder- und der Rückseite (2, 3).
7.
Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Rückseite (3) benachbarte Federseite (11) der ersten Schmalseite (4) in eine Schulterfläche (12) einmündet, die gegenüber der Rückseite (3) unter einem näher bei 90 DEG liegenden Winkel verläuft als die betreffende Federseite (11).
8. Unterdachplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schulterfläche (12) auf der Rückseite (3) senkrecht steht.
9. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Vorderseite (2) benachbarte Federseite (9) der ersten Schmalseite (4) unmittelbar bzw. absatzlos in die Vorderseite (2) einmündet.
10.
Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (15) und die Feder (8) der ersten und der zweiten Schmalseite (4, 6) so bemessen sind, dass die eine Unterdachplatte (1) mit einer neben der Nut (15) befindlichen Fläche (19) der zweiten Schmalseite (6) auf der Schulterfläche (12) der ersten Schmalseite (4) einer zwei ten Unterdachplatte (1) aufsteht.
11. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (22) an der dritten Schmalseite (5) ein geringes Untermass gegenüber der Weite der Federnut (29) in der vierten Schmalseite (7) hat.
12. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Federnut (29) in der vierten Schmalseite gr²sser ist als die H²he der Feder (22) auf der dritten Schmalseite (5).
13.
Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Vorderseite (2) benachbarte Federfläche (23) der Feder (22) der dritten Schmalseite (5) in die der Vorderseite (2) benachbarte Federfläche (9) der Feder (8) der ersten Schmalseite (4) einmündet.
14. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Aussenseite (2) benachbarte Federseite (23) der dritten Schmalseite (5) zumindest im Bereich der Wurzel der Feder (22) ein Gefälle aufweist, derart, dass die Federfläche (23) ausgehend von dem freien Ende der Feder (22) in diesem Bereich in Richtung auf die Rückseite (3) geneigt ist, wodurch zwischen diesem Bereich der Federfläche (23) und einer angrenzenden Fläche (27) der dritten Schmalseite (5) der Kanal gebildet ist.
15.
Unterdachplatte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die der Aussenseite (2) benachbarte Federseite (23) der dritten Schmalseite (5) eine ebene Fläche ist.
16. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die der Rückseite (3) benachbarte Federseite (24) der dritten Schmalseite (5) eine ebene Fläche ist, die vorzugsweise zu der Rückseite (3) parallel ist.
17. Unterdachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der vierten Schmalseite (7) enthaltene Nut (29) im Querschnitt rechteckig ist.
CH302395A 1994-10-27 1995-10-26 Unterdachplatte. CH690728A5 (de)

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