CH690995A5 - Radnabenanordnung für Personen- oder Lastwagen. - Google Patents

Radnabenanordnung für Personen- oder Lastwagen. Download PDF

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CH690995A5
CH690995A5 CH03436/95A CH343695A CH690995A5 CH 690995 A5 CH690995 A5 CH 690995A5 CH 03436/95 A CH03436/95 A CH 03436/95A CH 343695 A CH343695 A CH 343695A CH 690995 A5 CH690995 A5 CH 690995A5
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wheel hub
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CH03436/95A
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Daniel Loriol
Heinrich Hofmann
Berthold Krautkraemer
Robert Heuber
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Fischer Georg Fahrzeugtech
Fag Automobiltechnik Ag
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Description


  
 



  Die Erfindung betrifft eine Radnabenanordnung gemäss Patentanspruch 1 für Personen- oder Lastwagen, mit einer Nabe und einer Bremsscheibe. 



  Bei vorbekannten Konstruktionen ist die Bremsscheibe fahrzeugseitig mit der Nabe verbunden. Die Befestigung eines Fahrzeugrades erfolgt über Radschrauben, die in entsprechende Gewindebohrungen in der Nabe eingreifen. 



  Angesichts dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, eine Radnabenanordnung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die Bremsscheibe mit wenigen Handgriffen ohne \ffnung des Radlagers montiert und demontiert werden kann. Zudem soll durch einen einfachen und kostengünstigen modularen Aufbau aus wenigen Einzelteilen eine Palette von Radnabenanordnungen ermöglicht werden. Die Kombination aus geeigneter Formgebung und geeigneter Werkstoffwahl führen zu einer vergleichsweise leichten Bauweise. 



  Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt, dass die Bremsscheibe als von der Nabe getrenntes Bauteil zwischen einem Radflansch zur Befestigung eines Fahrzeugrades und der Nabe angeordnet und durch Verschraubung des Radflansches mit der Nabe an dieser lösbar festgelegt ist. 



  Der erfindungsgemässe dreiteilige Aufbau einer Radnabenanordnung ermöglicht neben einer einfachen Montage und Demontage der Bremsscheibe auch die Bereitstellung verschiedener Typen durch Zusammenbau unterschiedlicher Einzelteile. Zudem können ohne grossen Aufwand unterschiedliche Werkstoffe kombiniert werden, was bei einstückiger Giessweise nur mit Verbundguss möglich ist. 



  Bei einer zweckmässigen Ausgestaltung der erfindungsgemässen Radnabenanordnung liegt die Bremsscheibe mit einem Flanschring an der Stirnseite der Nabe an und ist bei einer bevorzugten Variante mit dem Flanschring über ein die Nabe vorzugsweise formschlüssig übergreifendes rohrförmiges Zwischenstück verbunden. 



  Bevorzugt liegt auch der Radflansch mit einem scheibenförmigen Flanschteil an dem Flanschring der Bremsscheibe an. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemässen Radnabenanordnung übergreift der Radflansch mit einem ringförmigen Wulst den Flanschring unter Bildung eines Passsitzes. 



  Der Radflansch und die Bremsscheibe können auf bekannte Art mittels Schrauben, die in entsprechende Gewindebohrungen in der Nabe eingreifen, an der Nabe festgelegt sein. Die zur Herstellung der üblicherweise gegossenen Einzelteile verwendeten Werkstoffe richten sich nach den geforderten mechanischen Eigenschaften sowie dem Anwendungsbereich der Radnabenanordnung. Geeignete Werkstoffe sind beispielsweise Gusseisen mit Kugelgraphit oder Aluminiumlegierungen. 



  Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt schematisch in ihrer einzigen Figur einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Radnabenanordnung. 



  Eine Radnabenanordnung 10 weist drei Hauptbestandteile Nabe 12, Bremsscheibe 14 sowie Radflansch 16 auf. 



  Die Nabe 12 kann aus Stahl, duktilem Guss oder Aluminium bzw. Leichtmetall sein und umfasst zwei Lager 18 mit zwischen je einem Aussenring 22 und einem Innenring 24 gelagerten Wälzkörper 20. Das Lager 18 kann aus verschiedenen Chrom- bzw. Einsatzstählen mit den auf das Material abgestimmten Wärmebehandlungen bestehen. Das Lager 18 wird im überwiegenden Bereich seiner Anstellung unter Vorspannung betrieben, woraus eine steife, wenig zu Verkippung neigende Anordnung resultiert. 



  Die Innenringe 24 des Lagers 18 werden bei der Montage auf den Achszapfen (nicht dargestellt) durch eine ebenfalls nicht dargestellte Mutter verspannt, wobei die Stirnseiten der Innenringe sich berühren bzw. sich berühren können. 



  Das linke Lager 18 ist im Durchmesser kleiner ausgeführt als das rechte Lager, wobei das Verhältnis d/D 0,7 bis 0,95 beträgt. Diese beiden Lager sind gegeneinander verspannt, wodurch eine hohe Belastbarkeit erreicht wird. 



  Der Haltering 47 ist geeignet, die aus allen Teilen bestehende Radnabenanordnung 10 mit dem Lager 18 zu einer verliersicheren Einheit zu verbinden, sowohl bei Transport als auch bei Montage bzw. Demontage auf bzw. von dem nicht dargestellten Achszapfen. 



  Im Bedarfsfall kann der Haltering 47 als Sicherung gegenüber austretendem Schmierstoff ausgeführt werden. Der Haltering 47 ist in der Bohrung der Innenringe 24 liegend dargestellt. Alternativ kann der Haltering 47 auch auf dem Aussendurchmesser der Innenringe 24 ausgeführt werden. 



  Der Radflansch 16 kann auch aus Stahl, duktilem Guss oder Leichtmetall gefertigt sein. 



  Die Bremsscheibe 14 weist ein zylindrisches Zwischenstück 28, das in einen Flanschring 26 mündet, auf. Der Flanschring 26 liegt an der Stirnfläche 13 der Nabe 12 an und das konzentrisch zur Nabenachse x liegende rohrförmige Zwischenstück 28 übergreift die Nabe 12 kraftschlüssig. 



  Der Radflansch 16 liegt mit einem scheibenförmigen Flanschteil 30 an dem Flanschring 26 an und übergreift diesen unter Bildung eines Passsitzes mit einem ringförmigen Wulst 32. 



  Der Zusammenbau der drei Hauptbestandteile zur Radnabenanordnung 10 erfolgt über korrespondierende Bohrungen 34, 36 im Flanschring 26, die von jeweils einer in eine entsprechende Gewindebohrung 38 eingesetzte Schraube 40 durchsetzt sind. 



  Ein Ringflansch 42, der den äusseren Umfang des Radflansches 16 bildet, ist zur Befestigung eines Fahrzeugrades mit Bohrungen 44 ausgestattet. Der zentrale Bereich des Radflansches 16 ist zu einer gewölbten Kappe 46 geformt, die eine Abdeckung für eine in der Zeichnung nicht dargestellte Lagerverschraubung der Nabe 12 bildet. 



  Der zentrale Bereich 46 des Radflansches 16 kann alternativ als Deckel ausgeführt werden. 

Claims (10)

1. Radnabenanordnung für Personen- oder Lastwagen, mit einer Nabe (12) und einer Bremsscheibe (14), dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsscheibe (14) als von der Nabe (12) getrenntes Bauteil zwischen einem Radflansch (16) zur Befestigung eines Fahrzeugrades und der Nabe (12) angeordnet und durch Verschraubung des Radflansches (16) mit der Nabe an dieser lösbar festgelegt ist.
2. Radnabenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsscheibe (14) mit einem Flanschring (26) an der Stirnseite (13) der Nabe (12) anliegt.
3. Radnabenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Radflansch (16) mit einem scheibenförmigen Flanschteil (30) an dem Flanschring (26) der Bremsscheibe (14) anliegt.
4.
Radnabenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Radflansch (16) mit einem ringförmigen Wulst (32) den Flanschring (26) übergreift.
5. Radnabenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Wulst (32) und der Flanschring (26) einen Passsitz bilden.
6. Radnabenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Radflansch (16) und die Bremsscheibe (14) mittels Schrauben (40), die in entsprechende Gewindebohrungen (38) in der Nabe (12) eingreifen, an der Nabe festgelegt sind.
7.
Radnabenanordnung nach dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch Lösen der Schrauben (40) die Bremsscheibe (14) demontierbar ist ohne ein Lager (18) in der Nabe (12) zu öffnen, wobei sowohl bei der Montage als auch bei der Demontage der Radnabenanordnung vom Achszapfen Nabe (12) und Lager (18) als Einheit erhalten bleibt.
8. Radnabenanordnung nach einen der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Radflansch (16) sowie die Radnabe (12) aus Stahl, duktilem Guss oder Leichtmetall gefertigt sind.
9. Radnabenanordnung mit Lagerung für den Einsatz in einem Personen- oder Lastwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das dem Radflansch (16) zugewandte Lager (18) einen Durchmesser (d) aufweist, der kleiner ist als der Durchmesser (D) des Lagers (18), das dem Radflansch abgewandt ist und dass das Durchmesserverhältnis d/D 0,7 bis 0,95 beträgt.
10.
Radnabenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lager (18) gegeneinander verspannt sind.
CH03436/95A 1995-11-30 1995-11-30 Radnabenanordnung für Personen- oder Lastwagen. CH690995A5 (de)

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