CH691408A5 - Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung. - Google Patents

Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung. Download PDF

Info

Publication number
CH691408A5
CH691408A5 CH02943/95A CH294395A CH691408A5 CH 691408 A5 CH691408 A5 CH 691408A5 CH 02943/95 A CH02943/95 A CH 02943/95A CH 294395 A CH294395 A CH 294395A CH 691408 A5 CH691408 A5 CH 691408A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
armor
reactive
protection device
projectile
additional
Prior art date
Application number
CH02943/95A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Becker
Dr Herbert Scholles
Original Assignee
Rheinmetall W & M Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall W & M Gmbh filed Critical Rheinmetall W & M Gmbh
Publication of CH691408A5 publication Critical patent/CH691408A5/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/007Reactive armour; Dynamic armour

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung zum Schutz von ortsfesten oder beweglichen Zielen, wie Bunkern, Unterständen, Land- oder Wasserfahrzeugen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. 



  Derartige Schutzvorrichtungen sind beispielsweise aus der DE 4 122 622 A1 bekannt. Sie bestehen im Wesentlichen aus einer modular aufgebauten Reaktivpanzerung, die direkt auf die Oberfläche des zu schützenden Zieles aufgebracht und mit elektromagnetischen Radar-Abstandssensoren versehen ist. Die Entfernung zu einem sich nähernden Geschoss wird aus der Doppler-Verschiebung berechnet. Hieraus wird dann der Zeitpunkt bestimmt, zu dem die Panzerplatte eines entsprechenden Modules aktiviert und quer zu ihrer Ebene auf das anfliegende Projektil geschleudert wird. 



  Nachteilig ist bei diesen bekannten Schutzvorrichtungen der relativ grosse Aufwand für die erforderlichen Abstandssensoren sowie die mit der Verwendung derartiger HF-Sensoren verbundenen Probleme. So ist beispielsweise eine aufwändige Verkabelung der Streifenleiter-Antennen sowie eine  aufwändige Ansteuerung der Sender etc. erforderlich. Ferner sind Störungen (Mehrfachreflektionen) und damit falsche Messergebnisse möglich, wenn mehrere benachbarte Fahrzeuge (Panzer) mit derartigen Abstandssensoren ausgerüstet sind. Ausserdem können die ungeschützt auf der Oberfläche des Zieles angeordneten Module der reaktiven Panzerung bereits durch den Beschuss mit kleinkalibrigen Geschossen initiiert werden.

   Schliesslich muss die jeweilige Hauptpanzerung immer noch relativ stark und damit schwer sein, weil die Geschosse durch die Module nur vorgebrochen werden und daher eine relativ hohe kinetische Energie besitzen. 



  Aus der DE-PS 978 036 ist eine Schutzvorrichtung mit einem rasterförmigen System von Hohlladungen und Lichtschranken bekannt. Beim Durchfliegen eines Geschosses durch eine Lichtschranke wird eine entsprechende Hohlladung ausgelöst, welche das Geschoss beschädigen soll. 



  Nachteilig bei derartigen Hohlladungsanordnungen ist vor allem der relativ hohe Aufwand an Lichtschranken, die genau justiert werden müssen. Ausserdem ist eine hohe Anzahl von Hohlladungen erforderlich, weil der Hohlladungsstrahl, der das jeweilige Geschoss treffen soll, relativ schmal ist. 



  Aus der US-PS 3 893 368 ist ferner eine Schutzvorrichtung bekannt, bei der beim Auftreffen eines Geschosses auf ein elektronisches Element die Zündspannung freigegeben wird, durch welche eine Hohlladung initiiert wird. Diese ist derart angeordnet, dass ihre Wirkungsrichtung parallel zur zu schützenden Oberfläche und senkrecht zur Flugrichtung des Geschosses gerichtet ist. Durch den Partikelstrahl und die Schockwelle soll das Geschoss zerstört oder abgelenkt werden. 



  Auch bei dieser Schutzvorrichtung ist eine entsprechend hohe Anzahl von Hohlladungen erforderlich, um ein anfliegendes Geschoss sicher zu treffen. 



  Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Schutzvorrichtung der eingangs erwähnten Art anzugeben, die einfach aufgebaut ist, Sicherheit gegen den Beschuss von KE-Geschossen bietet und trotzdem nur eine geringe Hauptpanzerung des zu schützenden Zieles erfordert. 



  Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die abhängigen Ansprüche. 



  Im Wesentlichen liegt der Erfindung der Gedanke zu Grunde, vor der reaktiven Panzerung eine Zusatzpanzerung anzuordnen, die mit einem passiven Sensor verbunden ist. Beim Auftreffen eines Geschosses auf die Zusatzpanzerung ermittelt dann eine mit dem Sensor verbundene Überwachungselektronik die Lage des Geschosses und initiiert das entsprechende Modul der reaktiven Panzerung. Durch die Zusatzpanzerung erfolgt ausserdem ein Vorbrechen des Geschosses, sodass durch die reaktive Panzerung eine weitere Fragmentierung der Geschosskomponenten erfolgt, die durch eine relativ dünne Fangplatte, z.B. der Hauptpanzerung, aufgefangen werden. 



  Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung werden jeweils auf der Vorder- und der Rückseite der Zusatzpanzerung Sensorfolien angeordnet. Dadurch kann die Elektronik nicht nur die Lage des Geschosses, sondern auch dessen Geschwindigkeit und Richtung ermitteln und somit die für die Zerstörung der Geschosskomponenten günstigsten Module initiieren sowie gegebenenfalls eine entsprechende Waffe in Beschussrichtung ausrichten. 



  Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht die Zusatzpanzerung aus zwei in geringem Abstand hintereinander angeordneten Panzerplatten. Jede dieser beiden Platten setzt sich aus einer Vielzahl einzelner Platten zusammen. Bei ausreichend kleinen Panzerplatten reicht die Sensierung der jeweils getroffenen Platten der Zusatzpanzerung aus, um die Flugrichtung des vorgeschädigten Geschosses zu errechnen und das zugehörige Modul der reaktiven Panzerung zu ermitteln. Auf die Foliensensoren kann in diesem Fall verzichtet werden. Vielmehr können als Sensoren z.B. Schock- oder Beschleunigungssensoren verwendet werden. Jedes Element der Zusatzpanzerung verfügt dabei über je einen der vorstehend erwähnten Sensoren. 



  Um eine hohe Sicherheit gegen den Beschuss mit kleinkalibrigen Geschossen zu erreichen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, vor der Zusatzpanzerung eine weitere Panzerung vorzusehen. 



  Die einzelnen Module der reaktiven Panzerung sollten wechselseitig schräg zur zu schützenden Oberfläche angeordnet sein, um eine maximale Wirkung gegen das Geschoss zu erreichen. 



  Um bei Auslösung eines Moduls Beschädigungen durch die jeweils wegfliegende Platte zu reduzieren, wird vorteilhafterweise zwischen benachbarten reaktiven Elementen ein Fangelement (Blech, Gitter o.ä.) vorgesehen. Diese Bauelemente dienen gleichzeitig zur Befestigung der äusseren Panzerung. 



  Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, als Schutz gegen Hohlladungen zwischen der Zusatzpanzerung und der reaktiven Panzerung ein Beulblech anzuordnen. 



  Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 eine Schutzvorrichtung mit Zusatzpanzerung, auf deren Vorder- und Rückseite jeweils eine Sensorfolie angeordnet ist und 
   Fig. 2 eine Schutzvorrichtung, bei der die Zusatzpanzerung aus einzelnen Modulen zusammengesetzt ist. 
 



  In Fig. 1 ist mit 1 ein KE-Geschoss bezeichnet, welches in Richtung auf die Panzerung 2 eines nicht dargestellten Zieles (z.B. eines Panzers) fliegt. Vor der Panzerung 2 ist eine aus mehreren Modulen 3, von denen aus Übersichtlichkeitsgründen nur sechs dargestellt sind, bestehende reaktive Panzerung 4 angeordnet. Auf der der Panzerung 2 abgewandten Seite der reaktiven Panzerung 4 befindet sich in einem vorgegebenen Abstand 5 erfindungsgemäss eine Zusatzpanzerung 6. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite der Zusatzpanzerung 6 sind Sensorfolien 7, 8 angeordnet, die über entsprechende elektrische Leitungen 9, 10 mit einer Überwachungselektronik 11, z.B. mit einem Mikrokontroller, verbunden sind.

   Der Ausgang der Überwachungselektronik 11 ist über elektrische Leitungen 12, 13 mit den Modulen 3 verbunden, wobei aus Übersichtlichkeitsgründen nur zwei der Module mit der Elektronik 11 verbunden dargestellt sind. 



  Um die Schutzvorrichtung weitgehend gegen den Beschuss durch kleinkalibrige Geschosse unempfindlich zu machen, ist eine weitere Panzerplatte 14 vor der Zusatzpanzerung 6 angeordnet. Ausserdem befindet sich zwischen der Zusatzpanzerung 6 und der reaktiven Panzerung 4 ein Beulblech 15, welches den Partikelstrom einer eventuellen Hohlladung stören soll. 



  Im Folgenden wird näher auf die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Anordnung eingegangen: 



  Nach Durchschlagen der Panzerplatte 14 trifft das Geschoss 1 zunächst auf die äussere Sensorfolie 7, die ein entsprechendes Signal erzeugt, aus dem die Überwachungselektronik 11 die Lage (Koordinaten in Bezug auf einen vorgegebenen Ursprung) des Eintrittes des Geschosses 1 ermittelt. Beim Durchschlagen der Zusatzpanzerung 6 erhält das Geschoss eine etwas andere Flugrichtung und wird vorgebrochen und durchschlägt anschliessend die Sensorfolie 8. Auch diese Folie 8 erzeugt ein Signal, aus dem die Überwachungselektronik 11 die Koordinaten der Auftreffposition auf die Folie in Bezug auf einen entsprechenden Koordinatenursprung bestimmt. 



  Aus den Koordinaten der Durchschlagstellen der beiden Sensorfolien 7 und 8 errechnet die Überwachungselektronik 11 die Flugrichtung des vorgebrochenen Geschosses 1 min  und wählt daraufhin diejenigen Module 3 aus, welche ausgelöst werden müssen, um das Geschoss 1 min  optimal abzufangen. Das jeweilige Zündsignal für das ausgewählte Modul 3 wird von der Überwachungselektronik 11 aktiviert und über die entsprechende Leitung 12, 13 zu der elektrisch zündbaren Sprengfolie 16 geleitet. Die entsprechende sprengstoffbeschleunigte Panzerplatte 17 des Moduls 3 bewegt sich auf das vorgebrochene Geschoss 1 min  zu und zerstört dieses. 



  Um eine maximale Wirkung der einzelnen Module 3 zu erreichen, sind die Module wechselseitig schräg zur Oberfläche des zu schützenden Zieles angeordnet. 



  Der Abstand 5 zwischen der Zusatzpanzerung 6 und der reaktiven Panzerung 4 muss derart gewählt werden, dass eine ausrei chende Wegstrecke für das "Aufzehren" des Geschosses 1 durch die sprengstoffbeschleunigte Platte 17 zur Verfügung steht und sollte vorzugsweise im Bereich der halben Penetratorlänge liegen. 



  In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, bei dem die Zusatzpanzerung 18 aus zwei in geringem Abstand hintereinander angeordneten Panzerplatten besteht, die sich aus einzelnen Panzerplattenelementen 19 zusammensetzen. Anstatt der Anordnung von zwei Foliensensoren, genügt bei diesem Ausführungsbeispiel die Anordnung eines Schock- oder Beschleunigungssensors pro Panzerplattenelement 19, der das jeweils von dem Geschoss 1 getroffene Panzerplattenelement 19 sensiert. Diese Information gelangt wiederum zu der Überwachungselektronik 11 (Fig. 1), welche aus einer hier abgelegten Tabelle das korrespondierende Modul 3 der reaktiven Panzerung 4 auswählt und zündet. 



  Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann beispielsweise die Überwachungselektronik 11 auch mittels einer in Fig.1 gestrichelt angedeuteten elektrischen Leitung 20 mit einem übergeordneten System 21 des Panzers (z.B. dem Bordcomputer oder der Waffenrichtanlage) verbunden werden. Die Überwachungselektronik 11 kann auf Grund der Sensordaten Projektilgeschwindigkeit und Abschussort des Geschosses 1 errechnen und dieses dem System 21 mitteilen. Das System 21 kann dann die eigenen Waffen auf den Gegner richten. 



  Um Beschädigungen durch wegfliegende Panzerplatten 17 zu vermeiden bzw. zu reduzieren, hat es sich ausserdem als vorteilhaft erwiesen, zwischen benachbarte reaktive Elemente jeweils ein Fangelement (z.B. ein Blech oder ein Gitter) 22  anzuordnen (in den Fig. 1 und 2 gestrichelt dargestellt). Auf diese Weise wird verhindert, dass Geschossfragmente oder die Panzerplatte 17 benachbarte Module 3 beschädigen.

   Derartige Fangelemente dienen gleichzeitig zur Befestigung der äusseren Panzerung. 


 Bezugszeichenliste 
 
 
   1 Geschoss, KE-Geschoss 
   1 min  vorgebrochenes Geschoss 
   2 Panzerung, Fangplatte 
   3 Modul 
   4 reaktive Panzerung 
   5 Abstand 
   6 Zusatzpanzerung 
   7, 8 Sensorfolien, Sensoren 
   9, 10 elektrische Leitungen 
   11 Überwachungselektronik 
   12, 13 elektrische Leitungen 
   14 Panzerplatte 
   15 Beulblech 
   16 Sprengfolie 
   17 Platte, Panzerplatte 
   18 Zusatzpanzerung 
   19 Panzerplattenelement 
   20 elektrische Leitung 
   21 übergeordnetes System 
   22 Fangelement 
 

Claims (8)

1. Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung zum Schutz von ortsfesten oder beweglichen Zielen, wie Bunkern, Unterständen, Land- oder Wasserfahrzeugen, gegen Zerstörung durch Geschosse (1), wobei sich die reaktive Panzerung (4) aus einzelnen elektrisch zündbaren Modulen (3) zusammensetzt, die auf ihrer dem Ziel abgewandten Oberfläche absprengbare Panzerplatten (17) aufweisen, und wobei das jeweilige Modul (3) über eine Überwachungselektronik (11) mit mindestens einem Sensor (7, 8) gekoppelt ist, der das entsprechende Modul (3) bei Annäherung eines Geschosses (1) aktiviert, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Sensor (7, 8) um einen passiven Sensor handelt, welcher an einer Zusatzpanzerung (6, 18) angeordnet ist, die sich in einem vorgegebenen Abstand (5) vor der reaktiven Panzerung (4) befindet, und dass die Überwachungselektronik (11) derart gewählt ist,
dass sie aus den Signalen des Sensors (7, 8) die Lage des Geschosses (1) beim Durchschlagen der Zusatzpanzerung (6, 18) ermittelt und entsprechende Zündsignale zur Aktivierung des entsprechenden Moduls (3) der reaktiven Panzerung (4) erzeugt.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Sensoren jeweils auf der Vorder- und der Rückseite der Zusatzpanzerung (6) Sensorfolien (7, 8) angeordnet sind, und dass die Überwachungselektronik (11) derart ausgelegt ist, dass zusätzlich zur Lage auch die Richtung des jeweiligen Geschosses (1) in Bezug auf die Oberfläche des Zieles ermittelbar ist.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzpanzerung (18) sich aus einzelnen Panzerplattenelementen (19) zusammensetzt.
4.
Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die absprengbaren Panzerplatten (17) der einzelnen Module (3) der reaktiven Panzerung (4) wechselseitig schräg zur zu schützenden Oberfläche des Zieles angeordnet sind.
5. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Zusatzpanzerung (6, 18) eine weitere Panzerplatte (14) als Schutz gegen Geschosse relativ kleinen Kalibers angeordnet ist.
6. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Oberfläche des Zieles und der reaktiven Panzerung (4) eine Fangplatte (2) zum Auffangen der zerstörten Geschoss- und Panzerungsfragmente angeordnet ist.
7.
Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Zusatzpanzerung (6) und der reaktiven Panzerung (4) zusätzlich ein Beulblech (15) angeordnet ist.
8. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten Modulen (3) der reaktiven Panzerung (4) Fangelemente (22) vorgesehen sind, die die Zusatzpanzerung (6, 14, 15) mit der Hauptpanzerung (2) verbinden.
CH02943/95A 1994-11-10 1995-10-17 Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung. CH691408A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4440120A DE4440120C2 (de) 1994-11-10 1994-11-10 Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH691408A5 true CH691408A5 (de) 2001-07-13

Family

ID=6532944

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH02943/95A CH691408A5 (de) 1994-11-10 1995-10-17 Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5577432A (de)
CH (1) CH691408A5 (de)
DE (1) DE4440120C2 (de)
FR (1) FR2726899B1 (de)
GB (1) GB2295003B (de)

Families Citing this family (38)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19754936A1 (de) 1997-12-10 1999-07-01 Wegmann & Co Gmbh Dicht- und Führungseinrichtung für hochdynamisch beschleunigte, abstandswirksame Schutzelemente
US6662726B1 (en) 1999-03-08 2003-12-16 General Dynamics Ordnance And Tactical Systems, Inc. Kinetic energy penetrator
JP3077086B1 (ja) 1999-06-21 2000-08-14 防衛庁技術研究本部長 防御構造
US6474213B1 (en) 2000-08-09 2002-11-05 Southwest Research Institute Reactive stiffening armor system
JP3643781B2 (ja) * 2001-03-30 2005-04-27 三菱重工業株式会社 飛翔体の防御装置
DE10119596A1 (de) * 2001-04-21 2002-10-24 Diehl Munitionssysteme Gmbh Reaktiver Panzerungsmodul
US6622608B1 (en) * 2001-06-26 2003-09-23 United Defense Lp Variable standoff extendable armor
RU2237847C2 (ru) * 2002-02-18 2004-10-10 Российский федеральный ядерный центр - Всероссийский научно-исследовательский институт технической физики им. акад. Е.И.Забабахина Устройство для защиты объектов испытания от поражающих элементов, имеющих аномальную скорость
US7859566B2 (en) 2004-01-20 2010-12-28 Rheinmetall Landsysteme Gmbh Arrangement of a first and at least a second additional vehicle in a loosely couplable not track bound train
DE102004003055A1 (de) * 2004-01-20 2005-08-18 Rheinmetall Landsysteme Gmbh Anordnung von einem ersten und mindestens einem weiteren Fahrzeug in einem lose koppelbaren nicht spurgebundenen Zugverband
CZ300472B6 (cs) 2004-09-10 2009-05-27 Vojenský technický ústav ochrany BRNO Prostredek aktivní balistické ochrany
KR100636827B1 (ko) 2004-10-18 2006-10-20 국방과학연구소 운동량 전달형 반응 장갑
RU2284004C1 (ru) * 2005-03-17 2006-09-20 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования Тульский государственный университет (ТулГУ) Динамическая защита
US7866248B2 (en) * 2006-01-23 2011-01-11 Intellectual Property Holdings, Llc Encapsulated ceramic composite armor
WO2008060318A2 (en) * 2006-03-23 2008-05-22 Walters & Clune, Llc Modular vehicle system and method
EA200601154A1 (ru) * 2006-06-14 2007-04-27 Василий Николаевич Тикменов Активная броня
DE102007022767A1 (de) * 2007-05-15 2008-11-20 Geke Technologie Gmbh Wasserfahrzeug mit einer Schutzvorrichtung gegen Hohlladungen
EP2056060A1 (de) * 2007-11-02 2009-05-06 Saab AB Stromerzeugungsvorrichtung zur Verwendung bei einer Panzeranordnung und derartige Panzeranordnung
US7658139B2 (en) * 2007-12-18 2010-02-09 Saab Ab Electricity generating device for use in an armour arrangement, and an armour arrangement of this kind
WO2010039321A2 (en) 2008-07-22 2010-04-08 Lockheed Martin Corporation Armor having prismatic, tesselated core
US8616113B2 (en) * 2008-08-19 2013-12-31 Kelly Space & Technology, Inc. Encapsulated ballistic protection system
WO2010082970A2 (en) * 2008-10-23 2010-07-22 University Of Virginia Patent Foundation Reactive topologically controlled armors for protection and related method
EP2452152A4 (de) * 2009-07-09 2014-03-19 Lockheed Corp Panzer mit mosaikartigem prismenkern
US8850946B2 (en) 2009-07-09 2014-10-07 Lockheed Martin Corporation Armor having prismatic, tesselated core
DE102010034257B4 (de) * 2010-08-13 2013-09-12 Geke Schutztechnik Gmbh Reaktive Schutzanordnung
US8807009B2 (en) * 2011-10-06 2014-08-19 General Dynamics—OTS, Inc. Capacitive reactive armor assembly
US8863666B2 (en) * 2012-03-19 2014-10-21 The Boeing Company Method and system for electronically shaping detonated charges
US9797691B1 (en) 2014-11-03 2017-10-24 Lockheed Martin Corporation Ceramic armor buffers for enhanced ballistic performance
IL239523A0 (en) * 2015-02-26 2015-11-30 Cohen David Protector
US10215535B2 (en) * 2015-03-20 2019-02-26 The Boeing Company System, method, and assembly for adaptively shielding a structure
US9885543B2 (en) 2015-10-01 2018-02-06 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Mechanically-adaptive, armor link/linkage (MAAL)
EP3365628A4 (de) * 2015-10-22 2019-09-11 David Cohen Reaktive panzerung
US10670375B1 (en) 2017-08-14 2020-06-02 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Adaptive armor system with variable-angle suspended armor elements
IL255617A (en) 2017-11-09 2018-01-31 Cohen David reactive armor
FR3136843B1 (fr) 2022-06-17 2024-05-24 Nexter Munitions Système et procédé de détection de menace pour blindage réactif, et système de protection réactive associé
EP4345409B1 (de) 2022-09-30 2026-04-29 John Cockerill Defense SA Unbemannter turm mit einem ballistischen schutzsystem in der dachstruktur und im boden
IL299386A (en) * 2022-12-22 2024-07-01 Cohen Michael Armor protection against large explosive devices
US12092434B1 (en) 2023-04-12 2024-09-17 Raytheon Company Asymmetric explosive reactive armor (ERA)

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE978036C (de) * 1976-04-22 Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München Schutzvorrichtung für ortsfeste oder bewegliche Ziele gegen Zerstörung durch Geschosse oder ähnliche Kampfmittel
US3893368A (en) * 1954-12-01 1975-07-08 Us Army Device for the protection of targets against projectiles
US4051763A (en) * 1964-12-11 1977-10-04 Messerschmitt-Bolkow-Blohm Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung Armament system and explosive charge construction therefor
DE2611163A1 (de) * 1976-03-17 1977-10-06 Alfred Linshoeft Flugkoerperabwehranlage fuer panzerwagen
DE2719150C1 (de) * 1977-04-29 1987-03-05 Industrieanlagen Betriebsges Schutzvorrichtung gegen Geschosse hoher Energie
DE2906378C1 (de) * 1979-02-20 1990-11-15 Helmut Dipl-Phys Nussbaum Aktive Schutzvorrichtung fuer feste oder bewegliche Objekte
GB2234334B (en) * 1980-03-07 1991-06-26 Helmut Nussbaum An apparatus for protecting a moving or stationary object against an approaching projectile.
US4752970A (en) * 1987-06-16 1988-06-28 Arakaki Steven Y Protective face shield
IL88986A (en) * 1989-01-18 1994-06-24 Ministry Of Defence Rafael Arm Combined reactive and passive armour
JPH0367999A (ja) * 1989-08-07 1991-03-22 Mitsubishi Heavy Ind Ltd 反応装甲板
DE4122622C2 (de) * 1991-07-09 1994-04-21 Diehl Gmbh & Co Auslöse-Sensor für aktive Schutzeinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
GB2295003B (en) 1998-04-15
DE4440120A1 (de) 1996-05-15
GB2295003A (en) 1996-05-15
US5577432A (en) 1996-11-26
GB9523084D0 (en) 1996-01-10
DE4440120C2 (de) 1998-03-19
FR2726899B1 (fr) 1997-06-27
FR2726899A1 (fr) 1996-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4440120C2 (de) Schutzvorrichtung mit einer reaktiven Panzerung
DE69910953T2 (de) Aktivschutzvorrichtung für Fahrzeuge oder Strukturen
DE69028323T2 (de) Kombinierte reaktive und passive Panzerung
DE69411514T2 (de) Flugabwehrsystem und Flugabwehrkörper dafür
DE10346001B4 (de) Vorrichtung zum Schützen von Schiffen vor endphasengelenkten Flugkörpern
EP2455701B1 (de) Objektschutz vor Hohlladungen
DE19505629B4 (de) Schutzeinrichtung gegen ein anfliegendes Projektil
DE2538665A1 (de) Verfahren und einrichtung zum streuwurf von bomben
DE4034401A1 (de) Elektromagnetische panzerung
DE19707160C1 (de) Reaktive Panzerungseinheit
EP2807444B1 (de) Schutzelement zum schutz gegen ballistische geschosse und militärisches fahrzeug
DE102010008828B4 (de) Schutzsystem für ein Fahrzeug oder dergleichen
DE978036C (de) Schutzvorrichtung für ortsfeste oder bewegliche Ziele gegen Zerstörung durch Geschosse oder ähnliche Kampfmittel
DE2906378C1 (de) Aktive Schutzvorrichtung fuer feste oder bewegliche Objekte
DE60124103T2 (de) Vorrichtung für eine mit einem näherungszünder ausgerüstete munitionseinheit
CH687789A5 (de) Verfahren und Einrichtung zum Schuetzen von Radarstationen gegen Anti-Radar-Flugkoerper.
DE69201447T2 (de) Zündeinrichtung zum Zünden einer Sprengladung in einem Projektil.
DE3636945B3 (de) Aktive bzw. reaktive Panzerung
DE3842677C1 (de) Aktive Vorpanzerung vor einer zu schützenden Panzerwand
DE3608959B3 (de) Aktivpanzerung
DE69911884T2 (de) Munition für gegenmassnahmen
DE202018105889U1 (de) Reaktives Schutzsystem zur Bekämpfung von Hohlladungsgeschossen
DE19835175B3 (de) Flügelstabilisiertes Wuchtgeschoss
DE4022330C1 (de) Flugkörper zur Bekämpfung von Zielen mit einer aktiven Panzerung
DE3729212C1 (de) Reaktiver Panzerschutz

Legal Events

Date Code Title Description
PFA Name/firm changed

Owner name: RHEINMETALL GMBH TRANSFER- RHEINMETALL INDUSTRIE A

PUE Assignment

Owner name: RHEINMETALL INDUSTRIE AKTIENGESELLSCHAFT TRANSFER-

PL Patent ceased