CH691499A5 - Einrichtung zur Entwässerung eines Fenstersumpfes. - Google Patents

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CH691499A5
CH691499A5 CH02385/95A CH238595A CH691499A5 CH 691499 A5 CH691499 A5 CH 691499A5 CH 02385/95 A CH02385/95 A CH 02385/95A CH 238595 A CH238595 A CH 238595A CH 691499 A5 CH691499 A5 CH 691499A5
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Switzerland
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window
sump
drip
cord
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CH02385/95A
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English (en)
Inventor
Andreas Raess
Original Assignee
Daimler Chrysler Ag
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/14Measures for draining-off condensed water or water leaking-in frame members for draining off condensation water, throats at the bottom of a sash

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description


  
 



  Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Entwässerung eines Fenstersumpfes gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1. 



  Fenster, insbesondere Fenster für Eisenbahnwagen mit aufwändigen Dichtungen zwischen Fensterrahmen und Verglasung sind allgemein bekannt. Trotz ausgereifter Dichtungstechnik zeigt die Praxis, dass Fenster undicht sind und Wasser ins Fensterinnere eindringen kann. Als Gegenmassnahme werden Wasseransammlungen zwischen der Verglasung mittels mindestens einem Ablauf nach aussen geführt. Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass das Wasser nicht vollständig nach aussen abgeführt werden kann. Ausserdem kann durch die nach aussen gerichteten \ffnungen Wasser von aussen ins Fensterinnere eindringen. 



  Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden und eine Einrichtung zum gezielten Abführen von ins Fensterinnere eingedrungenem Wasser oder Kondenswasser zu schaffen. 



  Der durch die Erfindung erreichte Vorteil ist im Wesentlichen darin zu sehen, dass selbst kleine Ansammlungen von Wasser gezielt abgeführt werden können. 



  Im Folgenden wird die Erfindung anhand von einer lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Figur näher erläutert. Die Figur zeigt einen Schnitt durch das untere Ende eines Fensters mit der erfindungsgemässen Einrichtung zur Entwässerung eines Fenstersumpfes. 



  In der Figur ist mit 1 ein Fensterrahmen bezeichnet, der von einer Tragstruktur 2, beispielsweise eines Eisenbahnwagens, gehalten wird. In den Fensterrahmen 1 eingelassen ist eine Verglasung 3 mit einer ersten Scheibe 3.1 auf einer Aussenseite A und mit mindestens einer zweiten-Scheibe 3.2 auf einer Innenseite I. Die Scheiben 3.1, 3.2 sind mit Abstandshaltern 4 dichtend verbunden und werden von einer Aussendichtung 5, einer Innendichtung 6 und einem Lager 9, beispielsweise einem Gummiband, gehalten. Die Aussendichtung 5 dichtet die Verglasung 3 aussen gegen den Fensterrahmen 1 ab. Die an dem Fensterrahmen 1 angeordnete Innendichtung 6 dichtet die Verglasung 3 gegen den Fensterrahmen 1 und diesen gegen eine Innenwand 6.1 ab. Ein Anschlussprofil 7 verbindet den Fensterrahmen 1 mit einer Aussenwand 8. 



  In einem durch Aussendichtung 5, Fensterrahmen 1, Innendichtung 6 und Lager 9 gebildeten Hohlraum 10, auch Fenstersumpf 10 genannt, ist eine Tropfschnur 11 schlaufenförmig eingelegt. Als Tropfschnur 11 eignet sich beispielsweise ein für Kerzen verwendeter Docht. Durch die Saugfähigkeit der Tropfschnur 11 werden selbst geringe Wassermengen des Fenstersumpfes 10 von der Tropfschnur 11 aufgenommen und können gezielt abgeleitet werden. Wegen der Kapillarwirkung der Tropfschnur 11 kann das freie Ende der Tropfschnur 11 an die gewünschte Stelle, beispielsweise nach aussen oder, wie in Figur dargestellt, in den Hohlraum einer Wagenwand geführt werden. In einer weiteren Ausführungsvariante sind mehrere über die Länge des Fenstersumpfes 10 verteilte Tropfschnüre 11 vorgesehen. 

Claims (3)

1. Einrichtung zur Entwässerung eines Fenstersumpfes (10) von ins Fensterinnere eingedrungenem Wasser oder von im Fensterinneren gebildetem Kondenswasser, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entwässerung des Fenstersumpfes (10) mindestens eine Tropfenschnur (11) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfenschnur (11) schlaufenförmig im Fenstersumpf (10) verläuft und dass das freie Ende der Tropfenschnur (11) nach aussen oder in einem Hohlraum einer das Fenster mit dem Fenstersumpf (10) tragenden Wand geführt ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfenschnur (11) ein für Kerzen verwendbarer Docht ist.
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