CH691505A5 - Muffe für Verbundrohre oder Rohre aus Kunststoff. - Google Patents

Muffe für Verbundrohre oder Rohre aus Kunststoff. Download PDF

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CH691505A5
CH691505A5 CH01460/96A CH146096A CH691505A5 CH 691505 A5 CH691505 A5 CH 691505A5 CH 01460/96 A CH01460/96 A CH 01460/96A CH 146096 A CH146096 A CH 146096A CH 691505 A5 CH691505 A5 CH 691505A5
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pipe
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CH01460/96A
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Albert Guebeli
Hansruedi Wili
Daniel Hodel
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Geberit Technik Ag
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/091Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of a ring provided with teeth or fingers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description


  
 



  Die Erfindung betrifft eine Muffe für Verbundrohre oder Rohre aus Kunststoff, die wenigstens eine Ringnut aufweist, in welcher ein Dichtungsring angeordnet ist und die wenigstens einen Sperrring aufweist, um das mit der Muffe verbundene Rohrende am Austreten zu hindern. 



  Im Stand der Technik ist durch die CH-A-590 423 eine Kupplungsmuffe bekannt, die an ihrer Innenseite eine Ringnut für einen Dichtungsring sowie eine weitere Ringnut für einen Sperrring aufweist. Der Sperrring besitzt mehrere schräg nach einwärts gerichtete Lappen, die sich beim Herausziehen des Rohrendes aus der Muffe in die Oberfläche des Rohres einschneiden. Eine Muffe mit einem ähnlichen Sperrring ist aus der DE-A-2 624 425 bekannt geworden. Schliesslich zeigt die EP-A-0 691 500 eine Muffe, die zur axialen Fixierung des  Rohrendes einen Haltering mit Haltekrallen sowie eine Druckscheibe aufweist. 



  Den genannten Muffen ist der Vorteil gemeinsam, dass das anzuschliessende Rohrende in einfacher Weise durch Aufstecken angeschlossen werden kann. Befindet sich der Krallring im Wasserbereich, so ist infolge von Korrosion bei aggressivem Wasser die Lebensdauer der Muffen eingeschränkt. Bei den Ausführungen, bei denen sich der Krallring in Einsteckrichtung vor dem Dichtring befindet, wird die Dichtfläche beschädigt, was zu Undichtigkeit führen kann. Muffen, bei denen die Stirnseite im Wasserbereich liegt, sind infolge Korrosion für Verbundrohre ungeeignet. Es hat sich auch gezeigt, dass Zonen mit stehendem Wasser zur Vermehrung und Ablagerung von Bakterien und Algen führen, was bei vielen Anwendungen unerwünscht ist. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Muffe der genannten Gattung zu schaffen, die ebenfalls ein einfaches Aufschiebend des Rohrendes ermöglicht und die eine bessere Verkrallung insbesondere bei Verbundrohren gewährleistet und zudem einfach und kostengünstig herstellbar ist. 



  Die Aufgabe ist bei einer gattungsgemässen Muffe dadurch gelöst, dass sie wenigstens einen rohrförmigen Ansatz aufweist, der in das in die Muffe eingeführte Rohrende ein greift und dass wenigstens der Sperrring auf der Aussenseite dieses Ansatzes angeordnet ist. 



  Bei der erfindungsgemässen Muffe wirkt der Sperrring nicht auf die Aussenseite des Rohres, wie dies bei den obengenannten Muffen der Fall ist, sondern auf die Innenseite des angeschlossenen Rohrendes. Die Muffe eignet sich deshalb besonders für das Anschliessen von Verbundrohren. Da sich der Krallring nicht im Wasser befindet, ist die Lebensdauer erhöht. Bei Verbundrohren ist die Stirnfläche geschützt und bei der Montage wird die Dichtfläche nicht beschädigt. Zonen mit stehendem Wasser können vermieden werden. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Muffe wird auch darin gesehen, dass die vor allem bei Verbundrohren gegen Korrosion anfällige Stirnseite mit einem Dichtungsring sehr einfach zum Leitungsinnern hin abgedichtet werden kann. 



  Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Muffe eine Stützhülse auf, die den Ansatz axial umgibt. Diese Stützhülse schützt das Rohrende gegen Beschädigung und ist vorzugsweise so dimensioniert, dass das eingeführte Rohr durch diese Stützhülse eingespannt ist und radial nach aussen nicht ausweichen kann. Die Stützhülse kann zudem als Führung beim Anschliessen des Rohrendes dienen. Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Stützhülse mit Durchsichtöffnungen versehen. Nach dem Anschliessen des Rohren des kann dann von Auge kontrolliert werden, ob das Rohr wie gefordert bis zum Anschlag in die Muffe eingeführt ist. 



  Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung. 



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. 
 
   Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Muffe, und 
   Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Hälfte einer Muffe nach einer Variante, wobei ein Rohrende angeschlossen ist. 
 



  Die Fig. 1 zeigt eine Muffe 1, die einen ringförmigen Körper 5 aufweist, der einen zylindrischen Teil 7 aufnimmt und an dem aussenseitig eine rohrförmige Stützhülse 3 angebracht ist. Der zylindrische Teil 7 kann auch am Körper angeformt sein. Der zylindrische Teil 7 besitzt zwei gleiche rohrförmige Ansätze 6, die aussenseitig jeweils zwei umlaufende Nuten 8 und 10 aufweisen, die im Abstand zueinander hintereinander angeordnet sind. In eine äussere Nut 8 ist ein Dichtungsring 9 aus gummielastischem Material eingelegt. In die etwas weiter innen angeordnete Nut 10 sind zwei Sperrringe 11 eingesetzt, die jeweils um den Umfang verteilt mehrere aus der Nut 10 herausragende elastisch  verformbare Lappen 12 aufweisen. Der zylindrische Teil 7 besitzt einen Durchgang 7a und ist wie ersichtlich kürzer als die Stützhülse 3.

   In die Stützhülse 3 sind mehrere Durchgangsöffnungen 4, beispielsweise Bohrungen, eingearbeitet, die von aussen eine Sicht auf jeweils eine Anschlagfläche 5 ermöglichen. 



  Die Muffe 1 dient zum Kuppeln von zwei Rohren. Denkbar ist jedoch auch eine Ausführung, bei welcher die Muffe 1 als T-Stück mit entsprechend drei Ansätzen 6 oder als Anschlussteil an eine Armatur mit lediglich einem Anschlussteil 6 ausgebildet ist. 



  Die Fig. 2 zeigt eine Muffe 20, die ebenfalls einen rohrförmigen Ansatz 22 aufweist, der aussenseitig mit einer ersten Nut 26 für einen Dichtungsring 9 und mit einer zweiten Nut 24 für eine Sperrring 25 versehen ist. Die Muffe 20 besteht aus zwei Teilen, wobei an einem ersten rohrförmigen Teil 27 der Ansatz 22 angeformt ist und der zweite Teil 21 die Stützhülse bildet. Der Sperrring 25 ist in den Teil 27 eingeformt und besteht aus zwei Teilen 25a und 25b, die jeweils aus der Nut 24 herausragende Lappen 25c besitzen. In die Muffe 20 ist ein Verbundrohr 2 eingesetzt. Dieses besteht aus einer Hüllschicht 2a, einer Aluminiumschicht 2b sowie einer Innenschicht 2c aus vernetztem Polyäthylen. Wie ersichtlich, verkrallen sich die Lappen 25c innenseitig in der Schicht 2c. Der Dichtungsring 9 liegt an der Innenseite  2d des Verbundrohres 2 an und dichtet damit dieses nach aussen ab.

   Die Stirnseite 2e des Verbundrohres liegt an einem Anschlag 28 Teils 27 an. Durch \ffnungen 29 der Stützhülse 21 ist von aussen von Auge sichtbar, ob die Stirnfläche 2e wie gewünscht am Anschlag 28 anliegt. 

Claims (9)

1. Muffe für Verbundrohre oder Rohre aus Kunststoff, die wenigstens eine Ringnut (8) aufweist, in welcher ein Dichtungsring (9) angeordnet ist und die wenigstens einen Sperrring (11, 25) aufweist, um das mit der Muffe (1, 20) verbundene Rohrende (2) am Austreten zu hindern, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen rohrförmigen Ansatz (6, 22) aufweist, der in das in die Muffe (1, 20) eingeführte Rohrende (2) eingreift und dass wenigstens der Sperrring (11, 25) auf der Aussenseite dieses Ansatzes angeordnet ist.
2. Muffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Stützhülse (3, 21), die den Ansatz (6, 22) koaxial umgibt.
3. Muffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützhülse (3, 21) den Ansatz (6, 22) in Ausrichtung überragt.
4.
Muffe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützhülse (3, 21) zur Durchsicht \ffnungen (4, 29) aufweist.
5. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (6, 22) an seiner Aussenseite im Abstand zum Sperrring (11, 25) die umlaufende Nut (8, 26) aufweist, in welche der Dichtungsring (9) eingelegt ist.
6. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrring (11, 25) in einer umlaufenden Nut (10, 24) des Ansatzes (6, 22) angeordnet ist.
7. Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperring (11, 25) bereichsweise eingeformt ist.
8. Muffe nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Teilen (21, 27) zusammengebaut ist, wobei ein innerer Teil den Ansatz (22) bildet und ein äusserer Teil die Stützhülse (21) bildet.
9.
Verwendung einer Muffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für eine Verbindung eines Rohres (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrring (11, 25) Mittel (12) aufweist, die zur axialen Fixierung des Rohres (2) mit diesem innenseitig verkrallt sind.
CH01460/96A 1996-06-11 1996-06-11 Muffe für Verbundrohre oder Rohre aus Kunststoff. CH691505A5 (de)

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